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„Wie können wir unsere Demokratie stärken und gegen Rechtsextremismus und Intoleranz verteidigen?“ – Beim Wettbewerb um den Otto-Wels-Preis der SPD-Bundestagsfraktion mitmachen

Wie können wir unsere Demokratie stärken und gegen Rechtsextremismus und Intoleranz verteidigen? Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade ruft junge Menschen aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe auf, sich an dem Kreativwettbewerb der SPD-Bundestagsfraktion (Otto-Wels-Preis) zu beteiligen und mit diesen Fragen in kreativer Weise auseinanderzusetzen.

Vom SPD-Wahlkreisbüro in Künzelsau

Das Ende der Weimarer Demokratie

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin. Am 23. März 2013 jährt sich die Rede des SPD-Reichstagsabgeordneten Otto Wels gegen das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz zum 80. Mal. Mit dem Gesetz trat der Reichstag seine Rechte als Gesetzgeber an das NS-Regime ab und besiegelte damit das Ende der Weimarer Demokratie. Allein die sozialdemokratische Fraktion widersetzte sich und stimmte gegen die Ermächtigung Hitlers.

Freiheitliche Demokratie stets aufs Neue verteidigen

„Die Rede von Otto Wels und sein mutiges Eintreten für die Demokratie haben bis heute eine bleibende Aktualität“, sagt die SPD-Abgeordnete Annette Sawade. Wie die Verbreitung rechtsradikaler, rassistischer und antidemokratischer Einstellungen und nicht zuletzt die Mordserie der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU zeigten, „müssen wir unsere freiheitliche Demokratie stets aufs Neue verteidigen und bewahren,“ so die Sozialdemokratin weiter. Dafür das Bewusstsein der jungen Generation zu schärfen, sei das Anliegen des „Otto-Wels-Preises für Demokratie“ der SPD-Bundestagsfraktion.

Teilnehmen können alle im Alter zwischen 16 und 21 Jahren

Beteiligen können sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise eine Rede verfassen oder eine Demokratie-Kampagne gestalten. Zugelassen sind sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern. „Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir im März zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Annette Sawade an. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise.

Weitere Informationen, Auschreibungsunterlagen und Kontakt:

Weitere Informationen, die Ausschreibung und das Teilnahmeformular sowie Kontaktdaten gibt es auf der Internetseite der SPD-Bundestagsfraktion www.spdfraktion.de/ottowelspreis. Einsendeschluss ist der 4. Februar 2013.

Anmerkung der Redaktion Hohenlohe-ungefiltert:

Kommunisten waren schon nicht mehr zugelassen

Im Text der SPD-Bundestagsfraktion oben ist folgende Passage zum „Ermächtigungsgesetz“ zu lesen (…) „Mit dem Gesetz trat der Reichstag seine Rechte als Gesetzgeber an das NS-Regime ab und besiegelte damit das Ende der Weimarer Demokratie. Allein die sozialdemokratische Fraktion widersetzte sich und stimmte gegen die Ermächtigung Hitlers.“ (…)

Die Reichstagsabgeordneten der Kommunisten konnten an der Abstimmung nicht mehr teilnehmen, weil sie nicht mehr im Reichstag zugelassen waren. Viele Kommunisten waren bereits inhaftiert, lebten im Untergrund oder sind aus Deutschland geflohen.

Weitere Informationen zum Ermächtigungsgesetz, zusammengestellt von Hohenlohe-ungefiltert:

http://www.kommunisten-online.de/historie/ermaechtigungsgesetz.htm

http://www.dhm.de/ausstellungen/bildzeug/qtvr/DHM/n/BuZKopie/raum_33.01.htm

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1767/_die_spd_hat_die_ehre_der_weimarer_republik_gerettet.html

http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/wels/index.html

 

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