„HandwerkerInnen und ihre Produkte, Jungviehprämierung, Musik, Gauklerinnen und Gaukler, Trachtentanzgruppen“ – Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum

Das Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum lockt am Samstag, 29. und Sonntag, 30. September 2012, wieder viele Besucher nach Wackershofen. Das Freilandmuseum ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Krämermarkt der besonderen Art

Tausende Besucherinnen und Besucher werden nach Schwäbisch Hall-Wackershofen kommen, um im Hohenloher Freilandmuseum das Backofenfest mit seinem breit gefächerten Programm zu erleben und zu genießen. Jeweils von 10 bis 18 Uhr wird viel geboten. Ein Krämermarkt der besonderen Art, Handwerkerinnen und Handwerker und ihre Produkte, Jungviehprämierung, Musik, Gauklerinnen und Gaukler, Trachtentanzgruppen, jede Menge zu Essen und zu Trinken und vor allem frischer Blooz aus den historischen Holzbacköfen, all dies zeichnet das traditionelle Backofenfest aus.

 Annaweech singt hohenloher Mundart

Für die Freunde der hohenloher Mundart empfiehlt es sich, vor allem am Sonntag nach Wackershofen zu kommen, denn von 11 bis 14 Uhr präsentiert das Museum die Gruppe Annâweech. Ihre Auftritte anlässlich des Backofenfestes sind mittlerweile Tradition. Mit ihren Liedern, in denen sie über das berichten, was die Hohenloher zurzeit bewegt, verstehen sie es immer wieder aufs Neue, ihr Publikum mitzureißen und zu begeistern.

Körperbeherrschung mit Schwert und Lanze demonstrieren 

Ebenfalls am Sonntag kann das Museum seinen Besucherinnen und Besuchern eine weitere Attraktion bieten, wenn zwei Personen ihre Körperbeherrschung im Umgang mit Schwert und Lanze demonstrieren. Als absolute Könner ihres Fachs steht es außer Frage, dass sie bei ihren Darbietungen aus dem fernen China beim Publikum Staunen hervorrufen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden.

Taschenspieler austricksen

Doch am Sonntag sorgt auch allerlei Musik für eine besondere Stimmung. An diesem Tag kann jede und jeder auch einmal versuchen, gegen einen äußerst flink arbeitenden Taschenspieler zu bestehen oder man kann sich aus den Karten die Zukunft vorhersagen lassen. Nicht nur den Kindern werden sicherlich die ruhigen Vorführungen eines Puppenspielers gefallen. Ruhe und die Möglichkeit, ein wenig innezuhalten, bietet um 14.30 Uhr wieder die Kirchengemeinde mit einem Gottesdienst.

Seltene Rinder werden prämiert

Etwas ruhiger geht es am Samstag zu, wenn traditionsgemäß die Tiere im Mittelpunkt stehen. Landwirte der Region lassen ab 11 Uhr Fleckvieh und ab 13.30 Uhr Tiere der seltenen Limpurger Rasse prämieren. Zwischendrin, um 13 Uhr, tritt die Züchterjugend mit ihren Kälbern zu einem Vorführwettbewerb an. Aufgelockert wird das Programm durch die Darbietungen der „Goislschnalzer“. Für Musik sorgt an diesem Tag von 14.30 bis 17 Uhr das Stadtorchester Schwäbisch Hall.

Schwäbische und fränkische Volkstanzgruppen treten auf

Wer das Fest bereits kennt, der weiß, dass viel Musik und Tanz in der Luft liegen, denn an beiden Tagen treten auf drei Bühnen schwäbische und fränkische Volkstanzgruppen auf. Ebenfalls an beiden Tagen wartet der Krämermarkt mit einer breiten Palette an regionalen Produkten auf. Weiterhin stehen wieder Handwerkerinnen und Handwerker in der Marktzeile, die ihre Produkte nicht nur verkaufen, sondern sich bei ihrer Arbeit zuschauen lassen. Damit erwartet die Besucherinnen und Besucher also ein Markt, der sich vollkommen harmonisch in die historische Atmosphäre des Museumsdorfes einfügt.

An allen Ecken duftet der Blooz

Wenn der Rauch aus den Kaminen über dem Museum schwebt und es an allen Ecken nach Blooz duftet, erahnt jede Besucherin und jeder Besucher, warum dieses Fest seinen Namen trägt. Die vielen Holzbacköfen produzieren auf Hochtouren die unterschiedlichsten Variationen dieser regionalen Spezialität. Aber es gibt nicht nur salzigen und süßen Kuchen. Weiterhin stehen Rosenküchle, Ochs am Spieß, Kutteln, Grünkernküchle und vieles andere mehr auf dem Speiseplan. Dazu gibt es von Kaffee bis Wein und vom Bier bis zum Most alles, was das Herz begehrt.

Mit dem Zug oder Bus nach Wackershofen – ermäßigter Eintritt

Möglichkeiten, an diesem Wochenende nach Wackershofen zu gelangen, gibt es zahlreiche. Für Autos sind zwar ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, aufgrund des großen Andrangs ist es jedoch ratsam, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Neben dem Linienbus empfiehlt es sich, mit der Bahn nach Wackershofen zu kommen. Jede Besucherin und jeder Besucher, der mit einem Ticket des „Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehrs“, mit einem Ticket der Deutschen Bahn, einem Metropol-Tagesticket oder einem Fahrschein des KreisVerkehrs ins Museum kommt, erhält einen ermäßigten Eintritt. Der Besuch des Backofenfestes kann aber auch mit einem ausgedehnten Spaziergang verbunden werden: Wege sind ab der Haller Innenstadt ausgeschildert.

Einzigartiges Flair des Backofenfestes 

In seiner Vielfältigkeit, zugleich aber in seiner Ruhe trotz der großen Menschenmenge, liegt das einzigartige Flair des Backofenfestes. Auch am Sonntag kann jede und jeder einen Platz finden, wo er die besondere Atmosphäre des Museums und des Festes genießen kann. Welchen Weg man auch wählt, ein Besuch des Hohenloher Freilandmuseums ist am letzten Septemberwochenende immer lohnenswert.

Weitere Informationen und Kontakt:

Stadtverwaltung Schwäbisch Hall, Am Markt 6, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/751-0

Internet:

http://www.wackershofen.de/freilandmuseum/cms/front_content.php?idcat=60&lang=1

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