„Nichtkommerzielle Treffpunkte für Jugendliche erhalten“ – Leserbrief von Jochen Dürr aus Schwäbisch Hall

Einen Leserbrief zu einem Artikel mit dem Titel „Wir geben nicht auf“ im Haller Tagblatt vom 22. November 2011 hat Jochen Dürr geschrieben. Er wählte dazu selbst die Überschrift „Nichtkommerzielle Treffpunkte für Jugendliche erhalten“.

Leserbrief von Jochen Dürr, Schwäbisch Hall

Verkauf des Forums war die größte kommunalpolitische Sünde

Das positive Bild im Hate von Frau Bufler kann ich nicht teilen. Die städtischen Jugendzentren seien im Aufbruch. Das gebe Jugendlichen von heute die Chance, ein neues Konzept mitzugestalten. Als ehemaliger Vorsitzender des Stadtjugendrings Schwäbisch Hall (SJR) kann ich diesen Optimismus nicht teilen. Man/frau hat jahrelang für ein nichtkommerzielles Cafe gekämpft. Dann gab es das Cafe Klax im Brückenhof. Es wurde geschlossen. Die größte Sünde der Kommunalpolitik wurde mit dem Verkauf des Forums gemacht. Dort gab es hervorragende räumliche Bedingungen fürs Jazzcafe und Exzess. Mit der Verlagerung ins Haus der Vereine wurde das Sterben auf Raten eingeleitet. Nun soll es nur ein neues Konzept/Style/neuen Öffnungstag geben. Die Spitze der Stadtverwaltung und die Mitglieder des Gemeinderats möchte ich eindringlich auffordern, in Nachfolge des Jazzcafe/Exzess einen nichtkommerziellen Treffpunkt zu ermöglichen, der auch den Namen verdient. Als ehemaliger SJR-Vorsitzender und Berufsjugendlicher unterstütze ich dies mit meinen Möglichkeiten und wünsche den aktiven Jugendlichen viel Power für ihre kreative Ideen. Hoffentlich werden sie nicht enttäuscht.

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