Der „Sargnagel“ – Teil 2 & 3

Zuerst Karl-Theodor zu Guttenberg, dann Rainer Brüderle und nun die Junge Union in Ellwangen: bei den Freunden des „Sargnagels“ heiligt der Zweck jedes Mittel – und ein Ende ist nicht in Sicht!

Ein Kommentar von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Wir erinnern uns: Die Geschichte um den „Sargnagel“ beginnt mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Dieser hatte in Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) von einem „Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokratie“ gesprochen.

Dann kam Rainer Brüderle (FDP), seines Zeichens Wirtschaftsminister. Dieser hatte in vertraulicher Runde vor Spitzenkräften des BDI, mit Blick auf das Atommoratorium der Regierung, darauf hingewiesen, „dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien“.

Später allerdings wollte er das dann doch nicht gesagt haben – alles nur ein Protokollfehler! Blöd nur, dass ein Zeuge die Äußerungen inzwischen bestätigt hat.

So eine Schweinerei! Nicht einmal frech lügen kann man mehr!

Und jetzt müssen wir im Hohenloher Tagblatt lesen, dass die Polizei die Junge Union in Ellwangen und im Ostalbkreis beim Plakate stehlen ertappt hat:

„Einer der Diebe, die in der Nacht zum Mittwoch von der Polizei auf frischer Tat ertappt wurden, ist der Kreisvorsitzende der Jungen Union.“

Geklaut wurden die Plakate der LINKEN und der SPD.

Mmmmhhh! Offensichtlich handelt es sich hier um eine linke Verschwörung! Denn warum sonst, sollten die Plakate der GRÜNEN unbehelligt geblieben sein?!

Andererseits, um aus dieser ganzen Angelegenheit einen Erkenntnisgewinn zu ziehen: die CDU kann man einfach nicht mehr wählen! Selbst zum Klauen sind die zu blöde!

SWP

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