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Schweinegrippe – eine Farce. Ein Nachtrag

Bei der Entscheidung über die Vergabe von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe hat die Pharmaindustrie zu viel Macht gehabt, findet Michael Kochen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin fordert deshalb den Aufbau einer staatlichen Impfstoffindustrie auf europäischer Ebene.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Berater mit Interessenskonflikten

„Sie brauchen nur zurückzugehen zum Beschluss der Weltgesundheitsorganisation im Juni dieses Jahres. Da saßen alle relevanten Impfstoffhersteller mit am Entscheidungstisch, als die Pandemie ausgerufen worden ist. Auch die Beratergremien nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, auch an anderer Stelle sind durchsetzt mit Leuten, die mit den Impfstoffherstellern durchaus monetäre Verträge haben, und diese Interessenskonflikte – das kann man zum Beispiel an der ständigen Impfkommission absehen: Da sind 16 Mitglieder – nur vier haben keine solchen Interessenskonflikte. Wenn man all diese Beratergremien durchgeht, dann sieht man, dass das eine erhebliche Rolle gespielt haben muss.“

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Widersprüche in Fichtenau sind eineinhalb Jahre nach der Frist noch immer nicht abgearbeitet – Bürgermeister Piott treibt ein merkwürdiges Versteckspiel

Fichtenaus Bürgermeister Martin Piott.

Fichtenaus Bürgermeister Martin Piott.

Noch immer sind die Widersprüche gegen die Anliegergebühren bei Wasser und Abwasser in der Gemeinde Fichtenau nicht abgeschlossen. Im Jahr 2003 stellte die Gemeinde auf die Globalberechnung der Anliegergebühren um. 840 Bescheide für Anliegergebühren bei Wasser- und Abwasser hatte die Kommune an die Bürger verschickt. Rund 400 Widersprüche gingen ein. Diese blieben teilweise jahrelang unbearbeitet liegen. Bei der Gemeinderatssitzung am 21. Juli 2008 sagte Bürgermeister Martin Piott eine Aufarbeitung bis Ende August 2008 zu. Doch bis heute, 31. Dezember 2009, sind noch immer nicht alle Widersprüche bearbeitet.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

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Jubiläum ohne Jubel – Zehn Jahre Bologna

Hätte es noch eines Beweises dafür bedurft, dass nicht jedes Jubiläum ein Anlass zum Jubeln ist, so wäre der Bologna-Prozess ein geradezu klassischer Beleg.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Wer hat von der Umgestaltung der Hochschulen und Studiengänge profitiert?

In einem Beitrag auf den NachDenkSeiten wird der Frage nachgegangen, wer von der Umgestaltung der Hochschulen und Studiengänge profitiert hat. Es werden der Reihe nach alle Beteiligten des Prozesses daraufhin untersucht, welche Konsequenzen sich jeweils für sie aus dem Umstrukturierungsprozess ergeben haben. Es werden dabei auch Begleitumstände berücksichtigt, die nur indirekt zum negativen Gesamtergebnis beigetragen haben, ohne die aber bestimmte Effekte nicht so fatal ausgefallen wären.

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Presserat veröffentlicht Praxis-Leitfaden zur Ziffer 7 des Pressekodex

Der Presserat hat einen Praxis-Leitfaden zur Ziffer 7 des Pressekodex veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit der Trennung von Werbung und Redaktion. Zu finden sind hier auch Fallsammlungen des Presserats zu einzelnen Kodexziffern.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

„Beispiele aus der Spruchpraxis sind in dieser Fallsammlung mit Ausrissen und Erläuterungen zusammengefasst. Der Presserat möchte hiermit allen Journalisten, Verlegern und auch den Anzeigenverantwortlichen die Kriterien der Beschwerdeausschüsse für eine saubere Trennung von Redaktion und Werbung verdeutlichen.“

http://www.presserat.info/index.php?id=328

Hier kann der Leitfaeden heruntergeladen werden:
http://www.presserat.info/fileadmin/download/PDF/Praxis-Leitfaden_Ziffer_7.pdf

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Inszenierter Jubel bei Hitlers Fahrt durch Crailsheim 1933 – Vortrag des Historikers Giselher Technau

Mit der „Machtergreifung“ Adolf Hitlers im Januar 1933 und der nachfolgenden Gleichschaltung der Gemeindevertretungen kam die NSDAP auch in Crailsheim in eine beherrschende Stellung. In einem Vortrag unter dem Titel „Die `Machtergreifung´ in Crailsheim und die NSDAP vor Ort“ befasste sich der Satteldorfer Historiker Giselher Technau am 25. November 2009 in der Crailsheimer Volkshochschule mit den lokalen Geschehnissen Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre.

Zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Vorträge über „Machtergreifung lokal – Crailsheim 1933“ erscheinen 2010 als Buch

Hohenlohe-ungefiltert dokumentiert unten wichtige Passagen aus Giselher Technaus Vortrag. Die Quellen für die hochgestellten Ziffern sind am Ende jedes Abschnitts angegeben.

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Schwer körperbehinderter Fußballfunktionär soll einen Schiedsrichter geschlagen haben – Staffelleiter Karl-Heinz Leuschner abgesetzt

Gegen seine Absetzung als Fußball-Staffelleiter der Kreisliga B3 Hohenlohe wehrt sich Karl-Heinz Leuschner aus Obersteinach (Stadt Ilshofen). Leuschner soll nach Ansicht des Sportgerichts des Württembergischen Fußballverbands (wfv) nach dem Landesligaspiel Sportfreunde Schwäbisch Hall – TSG Backnang (Endstand: 1:3) am 26. September 2009 den Schiedsrichter Stefan Wais aus Esslingen mit der Hand leicht an den Hals geschlagen haben.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Körperkontakt im Gedränge

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Wikileaks will Missstände aufdecken – Brisante Regierungs- und Konzerndokumente im Internet

Wikileaks möchte helfen, Missstände aufzudecken: Die vor zwei Jahren gegründeten Website veröffentlicht brisante Regierungs- und Konzerndokumente, deren Glaubwürdigkeit geprüft wird. So kamen Journalisten und Bürger durch Wikileaks schon manchem Betrug und Skandal auf die Schliche.

Gefunden von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Artikel zu Wikileaks auf der Internetseite von Deutschlandradio:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1091030/

Als Audio-Datei zum Nachhören: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/12/19/dlf_20091219_1714_c2438b19.mp3

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Silvesterfeuerwerk in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern verboten

Am Jahreswechsel 2008/2009 hat ein Feuerwerkskörper einen verheerenden Brand in der historischen Altstadt von Tübingen ausgelöst. Um derartige Schäden zu vermeiden, hat der Gesetzgeber mit einer Änderung des Sprengstoffgesetzes bundesweit ein Verbot ausgesprochen: In „unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern“ ist es aus Brandschutzgründen zum Jahreswechsel 2009/2010 erstmals generell verboten, Silvesterfeuerwerke abzubrennen. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Feuerwerksverbot in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen

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Mitbestimmung: Betriebsratswahlen am 16. März 2010 – Wichtige Fristen zum Herunterladen

Oft schlecht gewerkschaftlich organisiert und wenig kampf- und streikbereit sind Redakteure und freie Journalisten. Am Dienstag, 16. März 2010, werden die Betriebsräte und Personalräte in den Zeitungs- und Zeitschriftenbetrieben gewählt.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Zeitpläne für Betriebsratswahlen hier zum Herunterladen

Damit es in den Unternehmen einen Betriebsrat geben kann, sind wichtige Fristen zu beachten. Hohenlohe-ungefiltert hat dazu am Ende dieses Artikels zwei Info-Dokumente des Deutschen Journalistenverbands Baden-Württemberg (DJV) zum Herunterladen bereit gestellt.

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In Brasilien wurden neun Ureinwohnerreservate gesetzlich gesichert – Kampf gegen Naturzerstörung

Zwischen dem enttäuschenden Klima-Gipfeltreffen in Kopenhagen und Weihnachten hat der brailisianische Präsident Lula da Silva neun Ureinwohnerreservate gesetzlich gesichert.

Von Silvio Meincke, Schwäbisch Hall

Ureinwohner zerstören die Natur nicht

Zusammen messen die Reservate eine Fläche von fünf Millionen Hektar (Anmerkung: Ein Hektar entspricht 10.000 Quadratmeter), das überragend grösste Teil im Amazonasgebiet. Die Ureinwohnerreservate sind auch zur gleichen Zeit Naturschutzgebiete, weil die Ureinwohner den Wald nicht roden, die Natur nicht zerstören. Das größte der neun Reservate ist das von Trombetas Maquera im Amazonaswald, in dem zehn verschiedene Indiovölker leben.

Weitere Informationen zum Amazonasgebiet und den dortigen Ureinwohnern:

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