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Journalistische Grundsätze von Hohenlohe-ungefiltert

Nicht alle, die bei Hohenlohe-ungefiltert mitarbeiten, sind gelernte Journalisten. Trotzdem versuchen wir uns einen möglichst hohen Anspruch aufzuerlegen. Auch wenn es in der Praxis nicht immer in allen Details klappen wird, wollen wir uns an folgende journalistische Grundsätze, die in großen Teilen dem Verhaltenskodex des journalistischen Netzwerk Recherche entsprechen:

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F-16-Absturz Hornberg: Kanalisierte Aufmerksamkeitsverteilung führt zum Crash

HORNBERG – Heftigen Widerstand in der Bevölkerung erregten die tieffliegenden Düsenjets über Hohenlohe in den 1980er Jahren. Die Angst war begründet: Ein F-16-Kampfflugzeug der US-Luftwaffe stürzte am 10. Mai 1983 mitten in die Ortschaft Hornberg bei Kirchberg an der Jagst. Wie erst jetzt von offizieller Seite des Bundesverteidigungsministeriums bekannt gegeben wurde, soll eine „kanalisierte Aufmerksamkeitsverteilung“ des Piloten für den Absturz verantwortlich gewesen sein.

Von Ralf Garmatter, Freier Journalist aus Kirchberg an der Jagst

Die Einflugschneise beim Absturz des Kampfflugzeugs F 16 am 10. Mai 1983 in Hornberg. FOTO: US-AIRFORCE

Die Einflugschneise beim Absturz des Kampfflugzeugs F 16 am 10. Mai 1983 in Hornberg. FOTO: US-AIRFORCE

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Fünf Kandidaten für Bundestagswahl gekürt

Fünf Parteien im Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe haben ihre Kandidaten für die Bundestagswahl am 27. September 2009 bereits nominiert.

Für die SPD geht die 55-jährige Annette Sawade an den Start. Sie kandidiert auf Platz 19 der SPD-Landesliste. Bei der Bundestagswahl 2005 reichte bei der SPD in Baden-Württemberg Platz 23 für den Einzug ins Parlament.

Für die FDP kandiert der 38-jährige Stephen Brauer aus Crailsheim auf dem Listenplatz 18. Bei der letzten Wahl reichte bei der FDP Platz neun der Landesliste noch für den Einzug in den Bundestag.

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Hohenloher Tagblatt: Es wird Zeit für „Bye bye Bauder“

Noch kein Ende der Geschäftsführer-Zeit von Jürgen Bauder ist bei der Lokalzeitung Hohenloher Tagblatt abzusehen. Vor kurzem 65 Jahre alt geworden, will Bauder nach Angaben des Crailsheimer Lokalblatts noch einige „wichtige Projekte beim Hohenloher Druck- und Verlagshaus (HDV)“ anpacken.

Ein Kommentar von Ralf Garmatter, der von Mai 1999 bis März 2007 freier Mitarbeiter der Redaktion des Hohenloher Tagblatts in Crailsheim war.

Zu seinem 65. Geburtstag am 22. Januar 2009 gratulierten Verlag und Redaktion des HDV ihrem „Chef JB“ in einem längeren einspaltigen Artikel „herzlich“. Ob allerdings die in dem Zeitungstext angekündigte Sause zum runden Geburtstag des Geschäftsführers stattgefunden hat, ist zu bezweifeln. Denn vermutlich nur wenige Mitarbeiter des Hohenloher Tagblatts wollen mit dem Diplom-Kaufmann und Elektrotechnik-Ingenieur aus Karlsruhe ausgelassen feiern.

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Haben Landwirte in Hohenlohe eine Zukunft?

Haben unsere Landwirte in Hohenlohe eine Zukunft? Warum bäuerliche Produktionsformen weltweit oft chancenlos sind.

Kommentar von Manfred Scherrmann, Schwäbisch Hall

Aldi, Lidl und andere Discounter kümmern sich nicht um die Produktionsbedingungen ihrer Lieferanten. Günther Wallraff hat mehrere Wochen dokumentiert, was er als Arbeiter under fremdem Namen in einer Firma erlebt hat, die Billig-Backwaren herstellt. Mobbing, katastrophale hygienische Zustände, Missachtung der Sicherheitsvorschriften, Hungerlöhne, rücksichtslose, schwankende Arbeitszeiten. In dem Tatort-Krimi mit dem Titel Kassensturz wurde kürzlich gezeigt, welche Folgen das Billig und immer noch billiger für die Angestellten solcher Discounter haben. Ingeborg Wick vom Institut für Arbeits- und Frauenrecht hat im Januar 2009 eine Studie veröffentlicht über Arbeits- und Frauenrechte im Discountgeschäft. Dabei berichtet sie unter anderem über die katastrophalen Produktionsbedingungen in sechs chinesischen Firmen, die für Aldi Aktionsware herstellen.

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Club Alpha sucht seit Jahren vergeblich neue Räume

Könnte ein Konjunkturpaket II auch die  Hilfe für den Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall sein?

Kommentar von Dietmar Winter, Mitglied des Vereins Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall (Erstveröffentlichung in Alpha Press www.clubalpha60.de)

Die Häuserwünsche des Club Alpha 60 bezüglich eines neuen, endgültigen Standorts waren die letzten Jahre nicht erfolgreich. Alle Standorte, die der Vorstand in die engere Wahl zog, blieben dem Verein verwehrt. Die Wildbadquelle wie auch der Bahnhof hätten die Chance beinhalten können, dass der Club sich nicht nur räumlich verbessert. Doch man wollte diese Gebäude dem Club als Mieter nicht geben – handfeste politische Interessen und die besonderen Lagen dieser Gebäude gaben den Ausschlag, dass sich diese beiden Objekte als begehrte Domizile für den Club derzeit in Luft auflösten. Doch nun wird ein weiterer Versuch von Seiten der Stadtverwaltung unternommen, dem Club ein neues Domizil schmackhaft zu machen. Und dass dies nun doch so schnell gehen soll hat einen Namen: Konjunkturpaket II.

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IG Metall fordert: Keine Entlassungen bei Klenk

Die Klenk AG in Oberrot will die Belegschaft um 60 Beschäftigte reduzieren und die Löhne und Gehälter kürzen. Die IG-Metall-Vertrauensleute stellen sich gegen Entlassungen und fordern Informationen.

Von der IG-Metall Schwäbisch Hall

„In welcher Situation befindet sich die Firma Klenk Holz AG? Handelt es sich um eine konjunkturelle Krise, sprich keine Aufträge und damit keine Umsätze oder gibt es andere Probleme bei Klenk? Wie hoch sind die Schulden? Welche Rolle spielen die Banken dabei?“ Diese Fragen stellen die IG Metall Vertrauensleute ihrem Arbeitgeber, der Klenk Holz AG in Oberrot. Anlass ist die Ankündigung des Vorstandes, die Belegschaft um rund 60 Beschäftigte zu reduzieren und die Löhne und Gehälter zu kürzen. Die Beschäftigten weisen dieses Ansinnen scharf zurück: „Wir zahlen nicht für eure Fehler“ lautet daher auch die Überschrift eines Flugblattes, das diese Woche im Betrieb verteilt wurde.

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