„Glücksgefühl“ – Konzert mit Sarah Mac Dougall in Crailsheim

Sie war bereits einmal da und es hat zutiefst berührt. Seit Jahren sind wir an Sarah Mac Dougall dran. Nun kommt Sie am Freitag, 24. Januar 2020, um 20 Uhr wieder in die 7180-Bar in Crailsheim.

Von Harald Haas, 7180-Bar in Crailsheim

„Eines der größten Talente unserer Zeit“

Vier Alben hat Sarah bislang auf den Markt gebracht. „All The Hours I Have Left To Tell You Anything“ ist ihr jüngster Longplayer, veröffentlicht im Herbst 2018. Hier zeigt Sarah McDougall einmal mehr ihr ganzes Können als Songwriterin und beweist eindrucksvoll, dass sie in der Lage ist, die anspruchsvollen Themen ihrer Songs emotional und auf künstlerisch exzellentem Niveau wiederzugeben. Die belgische „Rootstime“ behauptet, Sarah sei „Eines der größten Talente unserer Zeit“.

Einfühlsam und mutig

Besonders viel Lob heimst ihr Song „Empire“ ein, zu hören auf dem neuen Album. So meint beispielsweise CBC: „Die schiere Bandbreite dieses Songs ist unbestreitbar. Viele Musiker durchlaufen ihre gesamte Karriere, ohne je einen solchen Refrain geschrieben zu haben.“ Und The Permanent Rain Press schreibt: „Ein Folk/Pop/Rock-Stück, das so einfühlsam wie mutig ist. „Empire“ stellt Beziehungen, Vermächtnisse und das Leben, das wir führen in Frage.“

Ihr Element ist die Bühne

Sarah selbst schreibt über die Songs auf ihrem neuen Werk, dass sie von Stärke, Identität, gescheiterten Beziehungen, von der Geburt und von den Geistern handeln, die wir mit uns herumtragen. Mit sieben Jahren hat sie begonnen, das Orgelspiel zu erlernen, mit elf entdeckte sie die Gitarre ihrer Mutter auf dem Speicher und begann zu üben, mit zwölf gründete sie ihre erste Band. Sie hat Musikkomposition und Tontechnik studiert, aber ihr Element ist die Bühne. Hier fühlt sie sich wohl und lässt das Publikum an diesem Glücksgefühl teilhaben. Auf Tour wird sie von dem Gitarristen und Bassisten Eli Abrams begleitet und Sie wird die Gefühle erobern.

Kurzinformation: Die 7180-Bar öffnet um 20 Uhr, Konzertbeginn zirka 21.30 Uhr.

Weitere Informationen, Anfahrt und Kontakt:

https://www.bandsintown.com/e/101778313

http://www.sarahmacdougall.com/

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„AKW Neckarwestheim 2: Risse in Dampferzeugerrohren – Weiterbetrieb nicht mehr zu verantworten“ – Vortrag in Ludwigsburg

„AKW Neckarwestheim 2: Risse in Dampferzeugerrohren! Weiterbetrieb nicht mehr zu verantworten!“, lautet der Titel eines Bildvortrag und anschließender Diskussion mit Diplom Ingenieur Hans Heydemann am Mittwoch, 15. Januar 2020, um 19.30 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg. Heydemann ist beratender Ingenieur für Energie- und Anlagentechnik. Der Eintritt ist frei.

Von der Bürgerinitiative AntiAtom Ludwigsburg

Schäden an rund 400 Rohren

Bei der Jahresrevision 2019 im AKW Neckarwestheim 2 wurden weitere 196 Risse an den Dampferzeuger-Heizrohren festgestellt – im dritten Jahr in Folge, und es werden jedesmal mehr. Insgesamt sind bis jetzt rund 400 Rohre betroffen. Die Dampferzeuger sind Teil des radioaktiv belasteten Primärkreislaufes, hier wird die gewaltige Wärme-Energie auf den Sekundärkreislauf übertragen. Ein Versagen dieser Hochdruckbehälter hätte enorme Folgen für die Kühlung des Reaktorkerns. Hinzu kommen weitere Schäden an 1.100 Kondensatorrohren im konventionellen Teil der Anlage, Undichtigkeiten an Vorwärmern, fehlerhafte Stellungsanzeigen an Sicherheitsventilen und anderes mehr.

EnBW verharmlost

Der Betreiber EnBW gibt an, Rohre mit „Wanddickenabschwächungen“ von mehr als 30 Prozent seien abgestopft und damit außer Betrieb genommen worden. Damit sei der „sichere Weiterbetrieb garantiert“. Doch damit hat die EnBW den Mund zu voll genommen, denn die Risse können unkontrolliert weiter wachsen und neue entstehen. Reißt auch nur ein einziges Dampferzeuger-Heizrohr auf oder gar ab, ist ein schwerer Kühlmittel-Verlust-Störfall im Reaktor nicht mehr zu verhindern. Dieser kann bis zur Kernschmelze führen, wie diese sich bei den Atomkatastrophen 2011 in Fukushima, 1986 in Tschernobyl und 1979 im TMI-Reaktor bei Harrisburg/USA ereigneten.

Gefahren für dichtbesiedelten Großraum Stuttgart-Heilbronn

In einem Lichtbilder-Vortrag erläutert Dipl.Ing. Hans Heydemann aus Stuttgart die Ursachen dieser Rissbildungen und den möglichen Verlauf eines Heizrohr-Abrisses mit den davon ausgehenden Gefahren und den katastrophalen Folgen für die Bevölkerung im dichtbesiedelten Großraum Stuttgart-Heilbronn.

Kurzinformation:

„AKW Neckarwestheim 2: Risse in Dampferzeugerrohren! Weiterbetrieb nicht mehr zu verantworten!“, lautet der Titel eines Bildvortrag und anschließender Diskussion mit Diplom Ingenieur Hans Heydemann am Mittwoch, 15. Januar 2020, um 19.30 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.antiatom-ludwigsburg.de/termine-antiatom-ludwigsburg/akw-neckarwestheim-dampferzeuger.html

Weitere Termine der Bürgerinitiative AntiAtom Ludwigsburg:

Der nukleare Super-GAU von Fukushima und die radioaktiven Olympischen Spiele in Tokio 2020
Vortrag und Diskussion mit Dr. med. Jörg Schmid (IPPNW)
Donnerstag, 20. Februar 2020, um 19.30 Uhr
Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg

Demonstration zum AKW Neckarwestheim
Fukushima >Tokio
Sonntag, 8. März 2020, um 13 Uhr
Beginn: Kirchheim am Neckar, vor dem Bahnhof

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.antiatom-ludwigsburg.de/

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„Hilft, bewegt, verändert“ – Hilfsorganisation „Solidarität International“: Kulturabend in Schwäbisch Hall

Die Bundesdelegiertenversammlung der Solidaritäts- und Hilfsorganisation „Solidarität International“ findet in Schwäbisch Hall statt. Dazu gibt es am Samstag, 25. Januar 2020, einen Kulturabend im Schwäbisch Haller Brenzhaus. Bei dem Kulturabend treten acht bis zehn internationale Künstler(-gruppen) auf. Das arabische Büfett wird von Marwa Radwan geliefert. Essen ist von 19 bis 20 Uhr, danach beginnt der Kulturabend.

Informationen zugesandt von Willi Maier, Schwäbisch Hall

„Solidarität gemeinsam organisiert“

Das Motto der Veranstaltung von Solidarität International lautet „SOLIDARITÄT GEMEINSAM ORGANISIERT: hilft, bewegt, verändert.

Zeitlicher Ablauf:

ab 19 Uhr Abendessen

ab 20 Uhr Kulturabend

Eintritt: 15 Euro mit Speisen* (ermäßigt 12 Euro) 5 Euro ohne Speisen (ermäßigt 3 Euro)
* Getränke sind nicht enthalten.

Veranstaltungsort: Schwäbisch Hall, Brenzhaus, Mauerstraße 5

Weitere Informationen und Kontakt:

Solidarität International e.V., Grabenstraße 89, 40057 Duisburg

Internet: https://solidaritaet-international.de/index.php?id=669&no_cache=1

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„Bankenrebell“ Fritz Vogt berichtet über sein „Lebensthema Raiffeisen“ – Vortrag in Kirchberg/Jagst

Über sein „Lebensthema“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen und kleine Genossenschaftsbanken auf dem Land spricht Fritz Vogt am Donnerstag, 16. Januar 2019, um 19.30 Uhr im Landhotel Kirchberg/Jagst. Die Veranstaltung des örtlichen Gewerbe- und Fremdenverkehrsvereins ist Teil des Jubiläums „150 Jahre Gewerbeverein(e) in Kirchberg“. Ausdrücklicher Wunsch des 89-jährigen Referenten ist, dass es genügend Zeit für die Diskussion und für Fragen gibt. Der Eintritt ist frei.

Informationen des Gewerbe- und Fremdenverkehrsvereins Kirchberg/Jagst

Raiffeisen und sein Zeitgenosse Schulze-Delitzsch

Fritz Vogt wurde in den vergangenen Jahrzehnten von verschiedenen Medien als Bankenrebell bezeichnet. Er berichtet in seinem Vortrag in Kirchberg über den Sozialreformer und Genossenschaftspionier Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888). Dabei geht er auch auf dessen Verhältnis zu Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883) ein, dem anderen bedeutenden Gründer genossenschaftlicher Banken des 19. Jahrhunderts.

„Einer für alle, alle für einen“

Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründete als junger Bürgermeister im Westerwald im Hungerwinter 1846/47 den „Brodverein“, 1864 den ersten Darlehenskassenverein. Damit schuf er die erste ländliche Genossenschaft. „Einer für alle, alle für einen, lautet nach Raiffeisen das Motto in unserer Genossenschaftsbank“, erklärt Fritz Vogt einen der Grundsätze der Gammesfelder „Raiba“. „Vor allem in Notzeiten merken die Leute, dass sie sich zusammentun und sich gegenseitig selbst helfen müssen.“ Ein trauriges Resultat der Globalisierung und des ungebremsten Kapitalismus sei, dass es mehr ultra-reiche und mehr arme Menschen gebe. Auch darauf wird Fritz Vogt in seinem Vortrag in Kirchberg eingehen.

Raiffeisenbank Gammesfeld hat nur einen Mitarbeiter 

Fritz Vogt war 41 Jahre lang (bis Ende 2007), „Vorstandschef“ und einziger Mitarbeiter der Raiffeisenbank Gammesfeld (Gemeinde Blaufelden, Landkreis Schwäbisch Hall). Nach Angaben der Finanzfachzeitschrift „Capital“ war die Raiffeisenbank Gammesfeld 2019 die „kleinste Bank Deutschlands, was das Personal betrifft“. Hinsichtlich der Bilanzsumme gab es „noch fünf kleinere Genossenschaftsbanken“, heißt es in der Finanzzeitung weiter.

Prozess gegen Bankenaufsicht gewonnen

Bundesweit bekannt wurde Fritz Vogt durch seinen 1990 gewonnenen Kampf gegen die deutschen Finanzaufsichtsbehörden. Diese wollten die Gammesfelder Bank schließen, weil das in den 1980er Jahren eingeführte Vier-Augen-Prinzip bei Banktransaktionen nicht eingehalten werde. Das ist auch unmöglich, weil die Bank nur einen Mitarbeiter hat.

Fritz Vogt als „Antikapitalist“ in vielen Talkshows

Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Schotter wie Heu“ aus dem Jahr 2002 ist eine sehenswerte Milieustudie über Gammesfeld, die Bank und ihren damaligen „Direktor“. Der Film wurde ein großer Publikumserfolg. Danach saß Fritz Vogt als „Antikapitalist“ in vielen Talkshows von Maischberger bis Beckmann. Zeitungsartikel erschienen auch in der FAZ, der taz, Welt, im Handelsblatt und Capital. Eine Fernsehdokumentation der Deutschen Welle wurde weltweit ausgestrahlt.

Vor 150 Jahren erster Kirchberger Gewerbeverein gegründet

Das Bankenthema passt gut zur Jubiläumsveranstaltung des Kirchberger Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein. Der erste Gewerbeverein in Kirchberg wurde 1869 gegründet, um kurz darauf eine genossenschaftlich organisierte Gewerbebank in Kirchberg zu eröffnen. Einlass zum Vortrag im Kirchberger Landhotel ist am Donnerstag, 16. Januar 2020, um 19 Uhr. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.

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„Unterlassungserklärung wegen ehrverletzender Behauptungen gefordert“ – Prozess von Alassa Mfouapon gegen Alice Weidel (AfD) in Hamburg

Für die Freunde Alassas steht gleich zum Jahresbeginn die Verhandlung der Klage Alassa Mfouapons gegen Alice Weidel (AfD) an: am Freitag, 10. Januar 2020, in Hamburg (Beginn: 10.30 Uhr, Landgericht Hamburg, Sievekingplatz 1).

Von der Gruppe Alassa & Friends

Keine Ermittlungen gegen Alassa

Worum geht es? Wahrheitswidrig hatte die AfD auf Ihrer Bundestags-Website behauptet, dass Alassa „Rädelsführer“ von gewaltsamen Angriffen auf die Polizei am 3. Mai 2018 gewesen sei. Das war in zweierlei Hinsicht falsch – zum einen, weil von gewaltsamen Angriffen auf die Polizei überhaupt keine Rede sein konnte, zum anderen, weil selbst die Aalener Polizei bekannt gegeben hatte, dass es keinerlei Anlass gebe, gegen Alassa in diesem Zusammenhang überhaupt zu ermitteln.

„Weiter falsche Behauptungen aus dem AfD-Spektrum“

Bei einem ersten Prozess im vergangen Jahr wurde Alice Weidel dann dazu verdonnert, diesen Eintrag zu löschen, was auch geschah – gleichzeitig tauchte aber die Behauptung in anderen Veröffentlichungen aus dem AfD-Spektrum immer wieder auf. Darum wird nun gegen Weidel auf Unterlassungserklärung dieser ehrverletzenden und Alassa in seinen Persönlichkeitsrechten beeinträchtigenden Behauptung geklagt. Den billigen Vorwand, eine Unterlassungserklärung nur abgeben zu können, wenn Alassas Wohnanschrift bekannt gegeben würde, kann man keineswegs gelten lassen: durch die vielfache Hetze wurde er auch zur Zielscheibe von Hassangriffen – u.a. durch die Bildzeitung, die ihn wiederholt attackierte und Anfang letzten Jahres sogar mit ganzseitigem Bild und Angabe seiner damaligen Anschrift quasi „Zum Abschuss frei“ gab.

Gemeinsame Hin- und Rückfahrt nach Hamburg

Wir wollen aus Stuttgart zu diesem Prozess fahren, um ihm den Rücken zu stärken und zu zeigen, dass wir keinerlei Rassismus dulden! Die Fahrt wollen wir damit verbinden, auch die Stadt Hamburg zu erkunden. Wer mitfahren möchte (Hin- und Rückfahrt bei entsprechender Gruppengröße schon ab 20 Euro möglich!), soll sich schnell melden unter freundeskreis-alassa@gmx.de – damit wir Fahrt und Stadterkundung organisieren können. Teilt uns auch mit, ob Ihr die Zeit für eine oder zwei Übernachtungen in Hamburg aufbringen könnt. Auch diese müssen wir bei Bedarf dann schnell organisieren.

Wer selbst nach Hamburg fahren möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen, sich uns dort anzuschließen.

 

Ellwangen-Appell: Holt Alassa Mfouapon sofort zurück nach Deutschland – Online-Petition unterschreiben:

https://www.change.org/p/bundesamt-f%C3%BCr-migration-und-fl%C3%BCchtlinge-ellwangen-appell-holt-alassa-mfouapon-sofort-nach-deutschland-zur%C3%BCck

„Wir sind keine Terroristen, wir suchen nur Schutz“  – Adelheid Gruber, Freundeskreis Alassa & Friends

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„Vortrag in Gerabronn über Langenburger Nazis wurde kurzfristig abgesagt“ – Referenten suchen Raum für Vortrag in Langenburg

Kommentar von Ralf Garmatter zum Artikel „Vortrag über die Nazi-Zeit – Autoren befassen sich in Gerabronn mit Tätern“, der am 21. November 2019 im Hohenloher Tagblatt und Haller Tagblatt erschienen ist.

Kommentar von Ralf Garmatter, Journalist aus Kirchberg/Jagst

„Namen von mutmaßlichen Tätern sollten nicht genannt werden“

Leider hat der im Hohenloher Tagblatt und Haller Tagblatt angekündigte Vortrag über NS-Belastete aus Langenburg und Crailsheim am 26. November 2019 im evangelischen Gemeindehaus Gerabronn nicht stattgefunden. Fünf Tage vor der Veranstaltung sagten Pfarrer Axel Seidel (Projektleiter der OffenBar Gerabronn), Pfarrer Simon Englert (Evangelische Gesamtkirchengemeinde Gerabronn) und der Gemeindereferent Nils Neudenberger von der katholischen Kirchengemeinde Gerabronn die Veranstaltung ab. Nicht an der Absage beteiligt war der Co-Veranstalter, der Verein „Ohne Rechtsaußen“.
Mit den Referenten, dem Sozialwissenschaftler Dr. Wolfgang Proske aus Gerstetten bei Heidenheim und mir, dem Kirchberger Journalisten Ralf Garmatter, hatte zuvor leider keiner der Kirchenvertreter gesprochen. Als Grund für die Absage nannten die beiden evangelischen Pfarrer und der katholische Gemeindereferent, dass „In den Vorgesprächen zu der gemeinsamen Veranstaltung und auf dem Weg zur Erstellung des Plakates mehrfach von den Verantwortlichen der evangelischen und katholischen Kirchen und der OffenBar klargestellt und dann vereinbart worden sei: Es dürfen in keiner schriftlichen/öffentlichen Werbung für die Veranstaltung die vollen Namen von mutmaßlichen „Tätern“ genannt werden.“

Mit den Autoren hatte vorher niemand gesprochen

Wie bereits gesagt: Vor der Absage hat keiner der Kirchenvertreter jemals mit den Autoren gesprochen, geschweige denn derartige Vorgaben gemacht. Deshalb konnten wir Autoren von einer solchen Vereinbarung auch nichts wissen. Und: Warum soll in einer Pressemitteilung zu der Veranstaltung nicht geschrieben werden, dass es bei dem Vortrag um Fürst Ernst II. und seine Tochter Alexandra zu Hohenlohe-Langenburg sowie den späteren Crailsheimer Landrat Werner Ansel geht? Was gibt es da 74 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur zu verheimlichen? Alle drei Personen sind schon vor vielen Jahren gestorben. Und ihre Biographien sind in dem 2018 erschienenen Buch „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg“ nachzulesen.

Referenten suchen seit eineinhalb Jahren Vortragsraum in Langenburg

Wegen der überraschenden Absage in Gerabronn sind wir, die Autoren Ralf Garmatter und Dr. Wolfgang Proske, wieder auf der Suche nach einem Raum in Langenburg, wo wir den Vortrag über das Thema „Das Fürstenhaus Hohenlohe-Langenburg in der NS-Zeit“ halten können. Trotz zahlreicher Anfragen bei in Frage kommenden Veranstaltern in Langenburg war es uns in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht möglich, in dem Fürstenstädtchen Langenburg einen Raum für den Vortrag zu finden. Wir Referenten würden uns freuen, wenn sich das bald änderte.

Weitere Informationen in Hohenlohe-ungefiltert:

„Die Nazis geadelt“ – NS-Belastete aus dem Langenburger Fürstenhaus

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=24845

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„Konfetti – frei! Solidarität mit den AntifaschistInnen!“ – Prozess-Beobachtung und Soli-Party in Heilbronn

Zu Solidaritätsaktionen mit dem Titel „Konfetti – frei! Solidarität mit den AntifaschistInnen!“ ruft die Rote Hilfe, Ortsgruppe Heilbronn ein. Dabei geht es um den Prozess gegen zwei AktivistInnen wegen angeblicher Beteiligung an einer Aktion gegen den AfD-Stammtisch auf dem Wartberg in Heilbronn.

Von der Roten Hilfe, Ortsgruppe Heilbronn

Die Termine im Januar 2020:

Prozess-Beobachtung: Freitag, 17. Januar 2020 // 8.30 Uhr // Amtsgericht Heilbronn, Wilhelmstraße 2-6, Erdgeschoss

Soli-Party „Konfetti frei!“ am Samstag, 18. Januar 2020, ab 19 Uhr, im Sozialen Zentrum Käthe, Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn

„Stammtischkämpfer“ der AfD

Am Freitag, 17. Januar 2020, um 8.30 Uhr findet vor dem Amtsgericht Heilbronn ein Prozess gegen zwei AntifaschistInnen statt. Ihnen wird vorgeworfen, zusammen mit Anderen am 3. Juli 2018 den AfD-Stammtisch im „Restaurant Wartberg“ gestört zu haben. Damals hatten „Heilbronner AntifaschistInnen“ Schilder aufgehängt, Flyer an die anwesenden Gäste verteilt und mit einer Konfetti-Kanone Schnipsel durch das offene Fenster des Veranstaltungsraums regnen lassen, worauf hin AfD-Mitglieder aus dem Saal stürmten und es zu einer Rangelei kam. Dabei sollen vier „Stammtischkämpfer“ der AfD versucht haben, eine Antifaschistin festzuhalten und ihr ins Gesicht zu schlagen.

„Das Gejammer der AfD ist heuchlerisch“

Die Polizei startete eine Großfahndung mit Autokontrollen und Hubschrauber-Einsatz um die AntifaschistInnen ausfindig zu machen, offensichtlich weil von der AfD fälschlicherweise ein Schusswaffeneinsatz gemeldet wurde. Von dem überzogenen Einsatz ließ die Polizei auch nicht ab, als klar wurde, dass es sich bei der vermeintlichen Schusswaffe um Konfetti-Kanonen gehandelt hatte. Manche Zeitungen schrieben anschließend von einem „Angriff mit Konfetti-Kanone“ und übernahmen damit unkritisch die Opfer-Inszenierung der AfD, deren Kreischef Rainer Podeswa von einer „völlig neuen Qualität der Angriffe“ gesprochen hatte. Dieses Gejammer der AfD ist heuchlerisch, vor allem vor dem Hintergrund einer immer weiteren Verrohung des öffentlichen Diskurses durch deren menschenfeindliche Hetze, die immer wieder in Gewalttaten mündet.

Getroffen hat es zwei, gemeint sind wir alle!

Lassen wir die Angeklagten nicht alleine! Kommt zur Prozessbeobachtung, zeigt Solidarität, spendet und unterstützt die Betroffenen. Getroffen hat es zwei, gemeint sind wir alle!

Wer die Angeklagten unterstützen möchte, kann…

… den Prozess kritisch begleiten.

… für das Verfahren spenden.

Spendenkonto: Rote Hilfe Ortsgruppe Heilbronn
IBAN: DE98500333001008068900
Stichwort: „Konfetti“

… zur „Konfetti frei!“-Party am Samstag, 18. Januar 2020, kommen. Zeit und Ort: ab 19 Uhr, im Sozialen Zentrum Käthe, Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn

Solidarität ist eine Waffe! Waffen kosten Geld!

Weitere Informationen und Kontakt:

http://www.heilbronn.rote-hilfe.de/?p=466#more-466

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„Stick in the mud“ und „Rhythm & Blues Syndicate“ – Zwei Jahresendpartys im Gleis 1 in Waldenburg

Mit zwei kultigen Jahresfesten beschließt die Waldenburger Kulturkneipe Gleis 1 ihr Jahresprogramm 2019. Traditionell betreten am Samstag, 28. Dezember 2019, um 20.30 Uhr die Altrocker „Stick in the mud“ mit Rock’n’Roll, etwas Blues, etwas Country die Gleis1-Bühne.

Vom Kulturbahnhof Gleis 1 in Waldenburg

Blues, Rock’n’Roll und Country

Mit abwechslungsreicher Instrumentierung, schweren Rockriffs und groovigen Rhythmen interpretieren die vier Musiker auf ihre ganz eigene und unverwechselbare Art, Blues, Rock’n’Roll und Country. Bei dem Quartett handelt es sich um bekannte und erfahrene Musiker, die schon seit vielen Jahre in den unterschiedlichsten Bands Musik gemacht haben. (Fischer X, Harry and the Hurricans, Mastercharge, Sad Max).

An Sylvester: „Rhythm & Blues Syndicate“

Die eigentliche Sylvesterparty folgt am Dienstag, 31. Dezember 2019, um 20.30 Uhr mit dem „Rhythm & Blues Syndicate“ aus Stuttgart. Mit Blues, R&B, Rock und Soul – mal erdig, mal wild, manchmal psychedelisch, oft ausgelassen, auch mal still und nachdenklich – stets aber intensiv mit Einsatz und Seele gespielt. Am Set sind Elmar Geldner (guitar, vocals), Rene Griebel (keys, vocals), Michael Steinle (bass), Wolfgang Jankovsky (drums).

Reservierungen sind sinnvoll per E-Mail an tho.erhard67@gmail.com oder im Internet www.gleis1.net

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„Widerstand gegen NATO-Manöver DEFENDER 20 formiert sich“ – NaturwissenschaftlerInnen-Initiative ruft zur Mitarbeit auf

Im April und Mai 2020 plant die NATO eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges. Mit insgesamt 37.000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien wird eine neue Dimension umweltschädigender militärischer Aktivitäten erreicht. Dagegen formiert sich in Deutschland Widerstand von NaturwissenschaftlerInnen. Vorbereitungstreffen finden in Leipzig und Hamburg statt.

Von der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Joint Support and Enable Command der NATO in Ulm

Bis zu 20.000 US-GIs mit entsprechendem schwerem Gerät werden über den Atlantik und anschließend quer durch Europa an die russische Grenze transportiert. Ziel des Manövers ist neben der Zurschaustellung militärischer Überlegenheit die Demonstration einer blitzschnellen Verlegung kampfstarker Großverbände aus den USA an die NATO-Ostflanke. Deutschland wird zur Drehscheibe der Truppenverlegungen mit dem neuen Joint Support and Enable Command der NATO in Ulm, den Umschlaghäfen Bremerhaven und Nordenham sowie den Convoy Support Centern in Garlstedt (Niedersachsen), in Burg (Sachsen-Anhalt) und auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz.

EUCOM in Stuttgart

Geleitet wird das Manöver über das EUCOM in Stuttgart. Operativ zuständig für Transport und Manöver ist das US-Heereskommando Europa in Wiesbaden. Die Echtzeit-Datenübertragung und ergänzende Lufttransporte erfolgen über die US-Air Base Ramstein. Während der Transporte wird es zu schweren Einschränkungen des Straßen- und Schienenverkehrs entlang der Transportstrecken kommen. Die Bundeswehr hat bereits vorsorglich mit der Deutschen Bahn AG eine Vorfahrtsregel für das Militär vereinbart.

Größter Umweltzerstörer Militär

Die Größe und der Ort des Manövers stellen eine Provokation gegenüber Russland dar und bergen die Gefahr einer möglichen direkten Konfrontation zwischen militärischen Verbänden von NATO und Russland in sich. Auch der Zeitpunkt wurde nicht zufällig gewählt: während des Manövers jährt sich die Befreiung Europas vom Faschismus vor allem durch die Soldaten der Roten Armee zum 75. Mal. Ein geschichtsvergessenes Signal an den ehemaligen Verbündeten. Während überall auf dem Kontinent über die Eindämmung der lebensbedrohenden Umweltzerstörung diskutiert wird, praktiziert der größte Umweltzerstörer Militär unbeeindruckt seine Rituale.

Vernetzung der Menschen der betroffenen Regionen

Vor Kurzem fand in Leipzig eine erste erfolgreiche Aktionsberatung gegen DEFENDER 20 statt, die mit über 100 Teilnehmern alle Erwartungen übertraf. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Vernetzung der Menschen der betroffenen Regionen. In lebhaften Diskussionen wurden Ideen zu möglichen Protestaktionen entwickelt und ihre Umsetzung vorbereitet. Diese reichen von der Aufklärung der Zivilbevölkerung und der Militärs mit Verteilaktionen an Bahnhöfen und Transparenten an Brücken über eine Mahnwachen-Stafette an der gesamten Strecke und Aktionen des zivilen Ungehorsams bis hin zu rechtlichen Schritten.

Grenzüberschreitende Aktionen

Die Aktionen sollen geprägt sein von Vielfalt und Kreativität. Einer der Höhepunkte der Aktionen soll eine gemeinsame Kundgebung und Demonstration an einem zentralen Ort des Transportkorridors wie Magdeburg oder Cottbus werden. Darüber hinaus wurden grenzüberschreitende Aktionen z.B. in Forst oder Görlitz angedacht. Weitere Vernetzungstreffen finden am 18. Januar 2020 für den Nordraum in Hamburg und am 26. Januar 2020 erneut in Leipzig statt.

Die Einlader des Leipziger Treffens:

Dr. Helga Lemme (Aufstehen! Sachsen)
Silke Jehnert (attac Halle)
Reiner Braun (NatWiss e.V.)
Edgar Kürschner (BI OFFENe HEIDe)
Mike Nagler (attac Leipzig)
Torsten Schleip (Bundessprecher DFG-VK)

„Antifaschismus ist gemeinnützig“

Erklärung der Mitgliederversammlung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative

Mit großer Besorgnis um die demokratische Kultur, die Aufklärung und den antifaschistischen Konsens des Grundgesetzes hat die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Bundesvereinigung der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) zur Kenntnis genommen.

Aufklärerische Bildungsarbeit der VVN-BdA

Das Internationale Auschwitz Komitee hat diesen Vorgang zu Recht als Skandal bezeichnet, der das europäische Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus erheblich schwächt. Wir protestieren entschieden gegen diese Aberkennung. Die wichtige aufklärerische Bildungsarbeit der VVN-BdA leistet angesichts wachsender rechtsradikaler und faschistischer Gefahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung der Demokratie.

Demokratischer Umgang

Aus wissenschaftlicher Sicht ist es beunruhigend, dass einzelne Finanzämter bestimmten Organisationen wie Attac oder VVN-BdA die Gemeinnützigkeit absprechen, deren Beitrag zu einem demokratischen, friedlichen Umgang miteinander außer Frage steht. Diese Werte sind die Grundlage wissenschaftlicher Arbeit.

„Gründe der Aberkennung sind fadenscheinig“

Die Berufung des Finanzamtes Berlin auf den bayerischen Verfassungsschutz ist äußerst fraglich. Dessen Glaubwürdigkeit steht seit den bis heute nicht aufgeklärten Verbindungen von Verfassungsschutzämtern mit den rassistischen Gewalttaten des NSU in Frage. Die Gründe der Aberkennung erscheinen uns fadenscheinig und, wenn gleichberechtigt angewandt, müssten sie ebenso für Institutionen wie die Bertelsmann Stiftung oder der BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) gelten, deren Gemeinnützigkeit bis heute von keinem Finanzamt in Frage gestellt wurde.

Demokratisches Engagement

Demokratie, die Freiheit und Unversehrtheit der Menschen, leben von demokratischem Engagement. Organisationen wie der VVN-BdA stehen für dieses Engagement. Deshalb fordern wir die uneingeschränkte Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Weitere Informationen und Kontakt:

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit, Marienstraße  19/20, 10117 Berlin

E-Mail: info@natwiss.de

Internet: www.natwiss.de

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