{"id":6004,"date":"2009-12-30T12:14:05","date_gmt":"2009-12-30T11:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=6004"},"modified":"2009-12-30T22:05:33","modified_gmt":"2009-12-30T21:05:33","slug":"siegeszug-der-nazis-begann-in-crailsheim-erst-1932-%e2%80%93-vortrag-des-historikers-giselher-technau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=6004","title":{"rendered":"Inszenierter Jubel bei Hitlers Fahrt durch Crailsheim 1933 \u2013 Vortrag des Historikers Giselher Technau"},"content":{"rendered":"<p><strong> Mit der &#8222;Machtergreifung&#8220; Adolf Hitlers im Januar 1933 und der nachfolgenden Gleichschaltung der Gemeindevertretungen kam die NSDAP auch in Crailsheim in eine beherrschende Stellung. In einem Vortrag unter dem Titel &#8222;Die `Machtergreifung\u00b4 in Crailsheim und die NSDAP vor Ort&#8220; befasste sich der Satteldorfer Historiker Giselher Technau am 25. November 2009 in der Crailsheimer Volkshochschule mit den lokalen Geschehnissen Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><em>Zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/em><\/p>\n<p><strong>Vortr\u00e4ge \u00fcber &#8222;Machtergreifung lokal \u2013 Crailsheim 1933&#8220; erscheinen 2010 als Buch<\/strong><\/p>\n<p>Hohenlohe-ungefiltert dokumentiert unten wichtige Passagen aus Giselher Technaus Vortrag. Die Quellen f\u00fcr die hochgestellten Ziffern sind am Ende jedes Abschnitts angegeben.<\/p>\n<p>Bis zu seiner Pensionierung arbeitete Giselher Technau als Geschichtslehrer am Crailsheimer Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG). Alle Vortr\u00e4ge des Themenschwerpunkts &#8222;`Machtergreifung\u00b4 lokal \u2013 Crailsheim 1933&#8220; erscheinen im Jahr 2010 in einem Buch, das vom Crailsheimer Stadtarchiv herausgegeben wird.<\/p>\n<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; font-size: 10pt } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } \t\tA.sdfootnoteanc { font-size: 57% } --><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>NSDAP im Huckepack-Verfahren in den Gemeinderat<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Im Herbst 1931 standen in Crailsheim B\u00fcrgermeisterwahlen an, und es war f\u00fcr die NSDAP aussichtslos, einen geeigneten Kandidaten zu finden, der dem seit zwanzig Jahren amtieren-den Amtsinhaber, Friedrich Fr\u00f6hlich, gewachsen gewesen w\u00e4re. Deshalb richtete Ortsgruppenleiter H\u00e4fner ein Schreiben an den B\u00fcrgermeister, \u201edas er als Anerkennung und Vertrauensbeweis f\u00fcr sich\u201c gebucht habe. Nach der Auffassung von Heinrich Sch\u00f6ller habe der Brief aber nur \u201cH\u00f6flichkeitsfloskeln\u201c enthalten, \u201edenen keine Bedeutung beizumessen ist\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> W\u00e4hrend das Verh\u00e4ltnis zum B\u00fcrgermeister in der Nazi-Partei umstritten war, herrschte bez\u00fcglich der Gemeinderatswahlen am 6. Dezember 1931 Konsens: Um f\u00fcr das B\u00fcrgertum w\u00e4hlbar zu sein, wurde eine gemeinsame Liste der rechten Gruppierungen \u2013 Stahlhelm, DNVP und NSDAP \u2013  aufgestellt, die ihrer \u201eKampffront\u201c den zugkr\u00e4ftigen Titel &lt;Deutsche Zukunft&gt;<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> gaben. Auf diese Weise brauchte die NSDAP keine zehn Kandidaten<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup>, sondern nur drei, die dann per Huckepack auch mit den Stimmen der Koalitionsparteien in den Gemeinderat gelangen konnten.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>B\u00e4ckermeister Fritz Scheck erster Handwerksmeister in der Crailsheimer NSDAP<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">B\u00e4ckermeister Fritz Scheck war der erste Handwerksmeister, der sich von den \u00dcberredungsk\u00fcnsten des Ortsgruppenleiters \u00fcberzeugen lie\u00df und am 1. Juli 1931 der Partei beitrat.<sup><a name=\"sdfootnote4anc\" href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup> Als popul\u00e4rer Vertreter des b\u00fcrgerlichen Mittelstands war er f\u00fcr die Crailsheimer NSDAP ein gro\u00dfer Gewinn. Scheck war gesch\u00e4ftlich gut situiert, hielt sich aber auch gerne in geselliger Vereins-Runde auf, war leutselig und zu Scherzen \u2013 auch auf Kosten anderer \u2013 aufgelegt, au\u00dferdem ein gro\u00dfer S\u00e4nger vor dem Herrn. Als weiteren Kandidaten konnte H\u00e4fner den Hauptlehrer Eugen K\u00fcbler aufbieten. K\u00fcbler, dem gleichen Jahrgang 1898 wie Scheck angeh\u00f6rig, war am 1. Dezember 1931 wieder in die Partei eingetreten. Als Schwerkriegsbesch\u00e4digter  sah er \u201edie M\u00f6glichkeit, durch seine Mitarbeit zu zeigen, dass er trotz seiner Verwundung noch etwas f\u00fcr die Allgemeinheit leisten konnte\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote5anc\" href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup> Au\u00dferdem habe er \u201edie \u00dcberzeugung gewonnen (..), dass nur eine gro\u00dfe Partei, die sowohl national wie sozial ist, Deutschland retten kann. (&#8230;) Die beiden Programmpunkte hatte aber nur die NSDAP in sich vereinigt.\u201c Dritter im Bunde war ein Neub\u00fcrger, der K\u00fcrschner und Pr\u00e4parator Emil G\u00e4rtner, der das Geb\u00e4ude des ehemaligen Textilgesch\u00e4fts Landauer am \u201eSchwanenplatz\u201c in der Stadtmitte erworben hatte, in dem er einen Pelzhandel betrieb. G\u00e4rtner wurde ebenfalls am 1. Dezember  1931 Parteimitglied und avancierte zum Truppf\u00fchrer der neugegr\u00fcndeten \u201eMotor-SA.-Einheit\u201c, die etwa 30 Mann umfasste. W\u00e4hrend der zahlreichen Wahlk\u00e4mpfe des Jahres 1932 erh\u00f6hte sie die Mobilit\u00e4t der NSDAP, da sie in den Ober\u00e4mtern hohenloheweit eingesetzt werden konnte.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> StAS, E 140 B\u00fc 95 (Brief Sch\u00f6llers vom 11.11.1933)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Schreiben von Leonhard Brenner an Theodor Rosenfeld, 20.01.1932 \t(Privatbesitz)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Da bei der Gemeinderatswahl zehn Stadtr\u00e4te zu w\u00e4hlen waren, konnte \tjede Liste zehn Kandidaten aufstellen.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\"><a name=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a> BAB BDC Personalkartei Fritz Scheck<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\"><a name=\"sdfootnote5sym\" href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a> StAL EL 905\/5 B\u00fc3102<\/div>\n<div><strong>Von NSDAP-Parteigenossen ange\u00f6det, weil er mit dem Juden Stein am Tisch sa\u00df<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die Crailsheimer NSDAP, die einen dritten Weg \u2013 die gemeinsame Liste \u2013 gew\u00e4hlt hatte, f\u00fchlte sich durch die Haller Gro\u00dfveranstaltungen ermutigt, beim Turnverein Crailsheim vorstellig zu werden: man wolle den noch im M\u00e4rz verweigerten Zutritt zur Turnhalle wie andere b\u00fcrgerliche Vereine auch. Der Vorsitzende des Turnvereins, Otto Hilpert, gab gegen\u00fcber der Aufforderung der NSDAP nach. So konnte am 5. Dezember \u201eneben anderen Rednern Pg. Schwede, der damalige 1. nationalsozialistische B\u00fcrgermeister von Coburg\u201c<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup>,    sich \u00fcber die \u201edeutsche Zukunft\u201c auslassen. Wie in Crailsheim war Franz Schwede in Coburg eine Listenverbindung mit b\u00fcrgerlichen Parteien eingegangen, wodurch er eine Mehrheit im Gemeinderat erhielt. Er wurde bereits 1929 dritter B\u00fcrgermeister, 1931 zun\u00e4chst zweiter, dann erster B\u00fcrgermeister, da sich sein Vorg\u00e4nger \u201eden nervlichen Belastungen, die die st\u00e4ndigen Angriffe von Seiten der NSDAP mit sich brachten, nicht gewachsen zeigte\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> Der Aufwand, den die Nationalsozialisten vor Ort betrieben, lohnte sich: \u201edie Parteigenossen K\u00fcbler, G\u00e4rtner und Scheck zogen auf dem Crailsheimer Rathaus ein\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup> Sie schlossen sich der \u201eb\u00fcrgerlichen Fraktion\u201c an, was den Stadtr\u00e4ten nach K\u00fcblers Ansicht einige Unannehmlichkeiten mit sich brachte: \u201eGleich, nachdem ich in den Gemeinderat gew\u00e4hlt wurde, wurde ich von einigen Pg. ange\u00f6det, weil ich mit dem Juden Stein an einem Tisch sa\u00df\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote4anc\" href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> FG, 24.12.1937<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Hambrecht, Der Aufstieg der NSDAP, S.351<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Wie Anm. 68<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\"><a name=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a> StAL  EL 902\/5 B\u00fc 3102<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Die Wahlerfolge 1932<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">In Crailsheim gab es nur wenige Personen, die bereit waren, vor 1933 F\u00fchrungsaufgaben innerhalb der NSDAP zu \u00fcbernehmen. Dies zeigte sich besonders dann, wenn ein Personalwechsel anstand. Im August 1931 verlie\u00df Robert Walter, der Kassier der Ortsgruppe, Crailsheim und kehrte nach Wiesenbach zur\u00fcck, weil er arbeitslos geworden war. Doch seine Kontakte zu Crailsheim rissen nicht ab, weil er die Kassengesch\u00e4fte der Ortsgruppe bis 1933 weiterf\u00fchrte. Im September 1931 ging der F\u00fchrer der Ortsgruppe, Oskar H\u00e4fner, aus Crailsheim fort, da seine Firma, die Motorenfabrik Keidel, infolge der Weltwirtschaftskrise in Konkurs gegangen war. H\u00e4fner blieb auch nach seinem Umzug nach Stuttgart \u201e<span style=\"text-decoration: underline;\">seinem SA-Sturm<\/span>\u201c verbunden, indem er \u201ejede Woche noch einmal nach Crailsheim\u201c  kam.<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Aber  inzwischen hatte die F\u00fchrung des SA-Sturms 13\/121  Ulrich Veil, Oelhaus, \u00fcbernommen, der zum Sturmf\u00fchrer bef\u00f6rdert worden war. Die Leitung der Ortsgruppe wurde einem \u201ealten K\u00e4mpfer\u201c \u00fcbertragen, Heinz Sch\u00f6ller. Den Wegzug des F\u00fchrers der Hitlerjugend, Karl Faber,  im Februar 1932 konnte die NSDAP nur verkraften, weil sich Hermann Reinhardt als HJ-Gefolgschaftsf\u00fchrer und Unterbannf\u00fchrer zur Verf\u00fcgung stellte. Die Zusammenarbeit des neuen lokalen Spitzentrios, zu dem sich noch als weiteres Mitglied der F\u00fchrer der NSDAP-Gruppe im Gemeinderat, Eugen K\u00fcbler, gesellte, ging nicht reibungslos vonstatten. Besonders Heinz Sch\u00f6ller entwickelte eine sehr eigenwillige Auffassung von Parteiarbeit.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Zustimmung der Crailsheimer B\u00fcrger zur NSDAP im Fr\u00fchjahr 1932 \u00fcberw\u00e4ltigend hoch<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Abgesehen davon war die Zustimmung der Crailsheimer B\u00fcrger zur NSDAP im Fr\u00fchjahr 1932 \u00fcberw\u00e4ltigend hoch: Vom ersten Wahlgang zur Reichspr\u00e4sidentenwahl im M\u00e4rz 1932 bis zum zweiten im April 1932 steigerte sich der Anteil der Stimmen  f\u00fcr Adolf Hitler im Oberamt von 41,9 Prozent auf 53,6 Prozent, so dass Crailsheim unter den 64 Ober\u00e4mtern des Gaues W\u00fcrttemberg-Hohenzollern eine Spitzenposition einnahm. Nur die hohenlohischen Nachbarkreise Gerabronn und \u00d6hringen hatten eine gr\u00f6\u00dfere Zustimmung aufzuweisen, w\u00e4hrend Gaildorf und Hall knapp hinter Crailsheim lagen. Bezeichnend ist, dass in den Ober\u00e4mtern Mergentheim und K\u00fcnzelsau wegen ihres hohen katholischen Bev\u00f6lkerungsanteils bedeutend weniger Stimmen f\u00fcr Hitler abgegeben wurden.<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> StAL EL 902\/21 B\u00fc 4479<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> StAL 501 II B\u00fc 436  <strong> <\/strong><\/div>\n<div><strong>Im Gesch\u00e4ft sollten keine Juden besch\u00e4ftigt werden<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Bei den Reichstagswahlen vom 31. Juli 1932 entschieden sich in der Stadt Crailsheim 43,9 Prozent f\u00fcr die NSDAP, im Oberamt Crailsheim bereits mehr als die H\u00e4lfte: 51,3 Prozent. Weitaus an der Spitze stand allerdings das Oberamt Gerabronn, wo die NSDAP fast eine 2\/3-Mehrheit verbuchen konnte: 64 Prozent. F\u00fcr den Mittelstand gab es nun kein Halten mehr; im August konnte die Gauleitung in Stuttgart einen regelrechten Ansturm registrieren. 13 Handwerksmeister traten in die Partei ein, darunter befanden sich sowohl Handwerke mit starrem Bedarf wie B\u00e4cker, Metzger, Fris\u00f6r, aber mehr noch mit elastischer, also konjunkturbedingter Nachfrage wie Schneider, Maurer, Zimmerer, Schreiner und technische Berufe wie Elektromonteur, Mechaniker.<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a> <\/sup>Dagegen meldete sich nur ein Kaufmann an. Denn den Parteibeitritt \u201ekonnte man sich aus Gesch\u00e4ftsgr\u00fcnden nicht leisten\u201c<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup>, wenn nicht j\u00fcdische Kunden verloren gehen sollten. Schwierigkeiten wurde den Kaufleuten aber nicht in erster Linie von den j\u00fcdischen B\u00fcrgern gemacht, sondern von den eigenen Leuten in der Partei. So erhielt der Lebensmittelh\u00e4ndler Wilhelm Bauer, Parteimitglied seit Sommer 1931, am 2. Januar 1933 ein geharnischtes Schreiben von Hermann Reinhardt<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup>, in welchem er \u201eaus Gr\u00fcnden der Disziplin und Sauberkeit unserer Bewegung\u201c monierte, \u201edass Sie in Ihrem Gesch\u00e4ft einen Juden besch\u00e4ftigen\u201c. Reinhardt forderte eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr und teilte weiterhin das Ger\u00fccht mit, \u201edass Sie der Lieferant der Firma Stein (Jude) sein sollen\u201c. Dieser Umstand errege \u201enicht nur innerhalb unserer Partei, sondern auch in neutralen Kreisen\u201c Aufsehen. Reinhardt drohte an, die Partei werde, falls nicht Abhilfe geschaffen werde, \u201edie Konsequenzen ziehen und Sie aus unserer Bewegung ausschlie\u00dfen\u201c.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Vgl. Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, S. 271 ff.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Interview mit Hermann Reinhardt, 30.11.1985<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> StAL EL 902\/5 B\u00fc 3102<\/div>\n<div><strong>Fackelzug in Crailsheim am 30. Januar 1933<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Kaum war Hitler am 30. Januar 1933 von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt worden, sah SA- Sturmbannf\u00fchrer Ulrich Veil endlich seine Stunde gekommen. Ohne vorherige Anmeldung bei der Stadtverwaltung organisierte die SA eine \u201espontane\u201c Begeisterungs-Kundgebung: \u201eAm Abend des denkw\u00fcrdigen Tages fanden sich die Kameraden der Bewegung zu einem Fackelzug zusammen.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Auch der Wahlkampf f\u00fcr die Neuwahl des Reichstags am 5. M\u00e4rz  1933 wurde ma\u00dfgeblich durch die SA bestritten: \u201eAm 5. M\u00e4rz 1933 wollte der F\u00fchrer sich vom deutschen Volk selbst die Best\u00e4tigung geben lassen. Propagandam\u00e4rsche durch den ganzen Kreis wurden durchgef\u00fchrt, die Stimme des F\u00fchrers durch den Aether erfasste die Herzen unserer Volksgenossen.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> F\u00fcr B\u00fcrgermeister Fr\u00f6hlich war die Kanzlerschaft Hitlers jedoch kein Grund, darauf zu verzichten, die wahlk\u00e4mpfenden Parteien auf die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften zu kontrollieren. Wieder war es Kreisleiter Sch\u00f6ller, der im Oktober 1933 sich bitter beklagte, Fr\u00f6hlich habe ihn vor der Reichstagswahl vom M\u00e4rz 1933 in \u00fcbler Manier b\u00fcrokratisch abgefertigt: \u201eAm 25.2.33, also eine Woche vor der Wahl, habe ich einen S.A.-Propagandamarsch anstatt 48 Stunden vorher nur 16 Stunden vorher angemeldet. Ich war der Meinung, der S.A.-F\u00fchrer habe ihn schon angemeldet. Dieser aber war der Meinung, ich h\u00e4tte ihn angemeldet. Sobald ich wusste, dass die Anmeldung noch nicht erfolgt sei, rannte ich aufs Rathaus und holte dies nach. Wegen dieser zu sp\u00e4ten Anmeldung hat Fr\u00f6hlich mich bei der Staatsanwaltschaft (Ellwangen, der Verf.) \u2013 noch 8 Tage vor der Wahl ! \u2013 angezeigt. (\u2026) Kein B\u00fcrgermeister im Bezirk (\u2026) hat uns derartige Schwierigkeiten st\u00e4ndig gemacht wie Fr\u00f6hlich.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup> Die Anzeige erging auch gegen den Sturmbannf\u00fchrer, denn Veil vermerkte als zweite und letzte \u201eStrafe f\u00fcr die Bewegung\u201c in der \u201eKampfzeit\u201c: \u201eVerfolgung durch Staatsanwaltschaft Ellwangen wegen Durchf\u00fchrg. eines Propagandamarsches bzw. Fahrt im Bereich meines damal. Stubas. III\/122 (Gerabronn, Hall, Crailsheim, Mergentheim)\u201c<sup><a name=\"sdfootnote4anc\" href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Rechtsradikale Parteien bekamen am 5. M\u00e4rz 1933 knapp 70 Prozent der Stimmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die Reichstagswahl vom 5. M\u00e4rz erbrachte in der Stadt bei einer Wahlbeteiligung von 90,7 Prozent        eine Zustimmung von 69,7 Prozent f\u00fcr die beiden rechtsradikalen Parteien NSDAP und DNVP.<sup><a name=\"sdfootnote5anc\" href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup> Durch diese klare Entscheidung gegen die Demokratie waren dem B\u00fcrgermeister die Ordnungsmittel des Rechtsstaats aus der Hand geschlagen. Dabei waren sich die W\u00e4hler durchaus im Klaren, dass die Nazis die demokratischen Institutionen abschaffen bzw. ver\u00e4ndern wollten und dass die \u201eVolksgemeinschaft\u201c nicht mehr gleiches Recht f\u00fcr alle B\u00fcrger bedeuten w\u00fcrde. Manche B\u00fcrger waren sogar schon kurz nach der \u201eMachtergreifung\u201c entt\u00e4uscht, wenn die Abrechnung mit den \u201eVolksfeinden\u201c zu m\u00e4\u00dfig oder \u00fcberhaupt nicht erfolgte. So schrieb eine B\u00fcrgerin im August an den in Tiefenbach geborenen Karl Waldmann, der im Juli 1933 zum Staatssekret\u00e4r beim Staatsministerium aufgestiegen war und als Vertrauter des Reichsstatthalters Murr galt, einen Brief<sup><a name=\"sdfootnote6anc\" href=\"#sdfootnote6sym\"><sup>6<\/sup><\/a><\/sup>, in dem sie unter anderem ausf\u00fchrte: \u201eAm 3. M\u00e4rz d. J. hielt hier Minist. Mergenthaler die letzte Wahlrede vor der Reichstagswahl, verschiedene Pg. u. Bekannte von mir waren uns einig, dass nach dem Sinne des Redners besonders auch in Crailsheim in den \u00c4mtern ges\u00e4ubert geh\u00f6rt, u. ich habe dann ein diesbez\u00fcgl. Schreiben an Minist. Mergenthaler gerichtet mit der Unterschrift: &lt;Viele W\u00e4hler&gt;. Als sich jedoch darauf keine \u00c4nderung zeigte, richtete ich an Minist. Mergenthaler  nochmals ein Schreiben mit der Bitte, mich doch zu empfangen. Auch das blieb ohne Antwort.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>&#8222;Dankkundgebung&#8220; vor der Johanneskirche nach dem Wahlsieg<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Der Triumph der NSDAP am 5. M\u00e4rz bot dem SA-Sturmbannf\u00fchrer erneut willkommenen Anlass, die Pr\u00e4senz seiner SA-St\u00fcrme der \u00d6ffentlichkeit vorzuf\u00fchren. Diesmal reichte ein blo\u00dfer Fackelzug nicht mehr: \u201eDer Sieg des 5. M\u00e4rz 1933 wurde mit einer gro\u00dfen Dankkundgebung auf dem Platz vor der Johanniskirche gefeiert.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote7anc\" href=\"#sdfootnote7sym\"><sup>7<\/sup><\/a><\/sup> Als n\u00e4chsten Schritt vollzog die SA symbolisch, was immer das Ziel der NSDAP gewesen war: die Besitzergreifung der Stadt Crailsheim. Im \u201eVaterlandsfreund\u201c, der Gerabronner Zeitung, erschien dazu am 10. M\u00e4rz ein passend verfertigter Artikel, der den historischen Augenblick in konzentrierter Form festhielt. \u201eGestern abend 7.30 Uhr marschierte (!) die SA und der Stahlhelm mit klingendem Spiel der Stahlhelmkapelle Onolzheim<sup><a name=\"sdfootnote8anc\" href=\"#sdfootnote8sym\"><sup>8<\/sup><\/a><\/sup>, des SA-Spielmannszugs und der Kapelle Gl\u00fcck vor dem Rathaus auf, wo die Hakenkreuzfahne, die Flagge schwarz-wei\u00df-rot und die Stahlhelmfahne gehisst wurden. SA.-Sturmf\u00fchrer Veil hielt eine z\u00fcndende Ansprache. W\u00e4hrend der Flaggenhissung wurde (!) das Deutschland-Lied und das Horst-Wessel-Lied gesungen. Eine tausendk\u00f6pfige Menge wohnte der Kundgebung bei. Anschlie\u00dfend marschierten die nationalen Verb\u00e4nde nach dem Schloss, wo ebenfalls die Hakenkreuzfahne gehisst wurde.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote9anc\" href=\"#sdfootnote9sym\"><sup>9<\/sup><\/a><\/sup> Nicht nur f\u00fcr den SA-F\u00fchrer, auch f\u00fcr Kreisleiter Sch\u00f6ller bedeutete der 9. M\u00e4rz eine Genugtuung, konnte er doch endlich die \u201eNeutralit\u00e4t\u201c des B\u00fcrgermeisters durchbrechen und sie als \u201epolitische Gesinnungs- und \u00dcberzeugungslosigkeit\u201c entlarven. \u201eSelbst bei der durch die S.A. vorgenommenen Flaggenhissung war weder von Fr\u00f6hlich noch von sonst einem Rathausan-gestellten oder Schutzmann etwas zu sehen\u201c<sup><a name=\"sdfootnote10anc\" href=\"#sdfootnote10sym\"><sup>10<\/sup><\/a><\/sup>, monierte Sch\u00f6ller und erblickte in dieser Zur\u00fcckhaltung ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass Fr\u00f6hlich als B\u00fcrgermeister der Stadt nicht mehr geeignet sei.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Z\u00e4her politischer \u00dcberlebenswillen des B\u00fcrgermeisters Fr\u00f6hlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Zun\u00e4chst aber bestand in Crailsheim ein Machtvakuum. H\u00e4tte Sch\u00f6ller sich durchsetzen k\u00f6nnen, so w\u00e4re Fr\u00f6hlich eher heute als morgen seines Amtes verlustig gegangen. Doch der Kreisleiter untersch\u00e4tzte den z\u00e4hen politischen \u00dcberlebenswillen des B\u00fcrgermeisters, der in den bewegten zwei Jahrzehnten seiner Amtszeit schon andere, ihn au\u00dferordentlich strapa-zierende Gefahrenlagen \u00fcberstanden hatte. Au\u00dferdem stand Sch\u00f6ller allein auf weiter Flur. Kein weiterer ma\u00dfgeblicher Repr\u00e4sentant der lokalen NSDAP wollte am Stuhl des Stadt-oberhaupts s\u00e4gen. Zwar war die Abl\u00f6sung Fr\u00f6hlichs zur Debatte gestanden, aber die pragmatisch denkenden Nazis um Hermann Reinhardt und die Gemeinder\u00e4te beschlossen, \u201ealles beim alten zu lassen\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote11anc\" href=\"#sdfootnote11sym\"><sup>11<\/sup><\/a><\/sup> Diese Entscheidung d\u00fcrfte durch den brutalen \u00dcberfall der SA-Trupps aus Heilbronn und Crailsheim auf Crailsheimer B\u00fcrger, wie er am 21. M\u00e4rz 1933 unter F\u00fchrung des f\u00fcr Crailsheim zust\u00e4ndigen SA-Standartenf\u00fchrers Fritz Klein geschah, eher bekr\u00e4ftigt als abgeschw\u00e4cht worden sein. Denn eine Absetzung des B\u00fcrgermeisters in diesen chaotischen, von der SA beherrschten Tagen, h\u00e4tte einen Garanten f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t in der st\u00e4dtischen Verwaltung beseitigt und damit gegen\u00fcber dem gerade erst in Scharen zur NSDAP \u00fcbergelaufenen B\u00fcrgertum kontraproduktiv gewirkt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Kreisleiter Sch\u00f6ller lie\u00df die SA-Schl\u00e4ger gew\u00e4hren<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Gegen\u00fcber den Umtrieben der SA erwies sich der Kreisleiter als machtlos. Am 21. M\u00e4rz versuchte er nicht einmal sich \u00fcber den Ablauf des SA-\u00dcberfalls ein eigenes Bild zu machen, geschweige denn mit der Autorit\u00e4t seines Amtes den Aktionen Einhalt zu gebieten. Sch\u00f6ller wohnte im vorletzten Haus der Haller Stra\u00dfe, weit vor der Stadt. 1946 erkl\u00e4rte er sein Ver-halten folgenderma\u00dfen: \u201eIn meiner Wohnung war auch das Gesch\u00e4ftszimmer der Kreisleitung. Am 21.3. vorm. 10.00 Uhr sagte mir der Hausbesitzer L., er habe in der Stadt erfahren, es sei ein Kommando Schupo angekommen, das bei verd\u00e4chtigen Elementen nach Waffen suchen solle. Ich erwiderte, das gehe den S.A.-Kommissar an.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote12anc\" href=\"#sdfootnote12sym\"><sup>12<\/sup><\/a><\/sup> W\u00e4hrend sich der Kreisleiter regelrecht in seiner Wohnung vergrub, herrschte in der Stadt ein reges Treiben. Denn anl\u00e4sslich des \u201eTages von Potsdam\u201c, an dem sich angeblich die Tradition des alten Preu\u00dfen mit der Dynamik der jungen NS-Bewegung verband, waren die \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude beflaggt, es war unterrichtsfrei, und am Abend sollte die SA, wie inzwischen gewohnt, mit einem Fackelzug eine \u00f6ffentliche Kundgebung einleiten. Wer sich in der Stadt aufhielt, konnte das Geschehen vor Ort beobachten, ohne allerdings den ganzen Umfang der SA-\u00dcbergriffe wahrnehmen zu k\u00f6nnen. \u201eAm 21. M\u00e4rz (\u2026) sa\u00df ich auf einem Lastwagen vor der Drogerie Reinhardt\/Helfferich. Wir sollten zum Arbeitsdienst in Richtung Mergentheim gefahren werden, wozu wir uns \u2013 weil arbeitslos \u2013 freiwillig gemeldet hatten. Gegen\u00fcber \u2013 vor dem \u201eFalken\u201c \u2013 sahen wir in lockerer Ordnung eine Gruppe von Crailsheimer Juden laufen, darunter Dreyfu\u00df und Siegfried Stein, umgeben von Crailsheimer SA-Leuten. Niemand wusste, was das zu bedeuten hatte. Eigentlich schenkte auch kaum jemand dem Trupp gr\u00f6\u00dfere Beachtung. Es waren keine Zwangsma\u00dfnahmen erkennbar. (\u2026) Von den Ereignissen sp\u00e4ter im Schloss habe ich nichts gewusst. Unser LKW fuhr kurz darauf aus Crailsheim heraus.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote13anc\" href=\"#sdfootnote13sym\"><sup>13<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Adolf Stein: \u201eHerr Fr\u00f6hlich, sch\u00fctzen Sie mich!\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">F\u00fcr Hermann Reinhardt boten die Vorg\u00e4nge des 21. M\u00e4rz Anlass zur Kritik, die allerdings das Nazi-System nicht in Frage stellte: \u201eEs kamen Dinge vor, die mir selbst sehr peinlich waren.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote14anc\" href=\"#sdfootnote14sym\"><sup>14<\/sup><\/a><\/sup> Besonderen Ansto\u00df nahm er daran, dass ein hochdekorierter Offizier im Weltkrieg, der Kaufmann Ludwig Dreyfu\u00df, \u00f6ffentlich von SA-Leuten vorgef\u00fchrt und kommandiert wurde, die zu jung waren, um im Weltkrieg gek\u00e4mpft zu haben. Das widerspreche der Achtung vor dem Soldatentum. Aber seine Bem\u00fchungen, den Kreisleiter zum Eingreifen zu bewegen, scheiterten schon daran, dass er \u201etelefonisch nicht erreichbar\u201c gewesen sei  und \u201ekein Auto zur Verf\u00fcgung stand\u201c. Dieser Zustand sei \u201eunm\u00f6glich\u201c gewesen.<sup><a name=\"sdfootnote15anc\" href=\"#sdfootnote15sym\"><sup>15<\/sup><\/a><\/sup> Im Gegensatz zu Sch\u00f6ller war Fr\u00f6hlich informiert und erreichbar, wusste aber, dass er gegen den Heilbronner Standartenf\u00fchrer und seine Crailsheimer Gehilfen nichts ausrichten konnte. So richtete der angesehene j\u00fcdische Gesch\u00e4ftsmann Adolf Stein, der stellvertretender Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins war, an ihn die dringliche Bitte: \u201eHerr Fr\u00f6hlich, sch\u00fctzen Sie mich!\u201c Der B\u00fcrgermeister konnte nur antworten: \u201eTut mir leid, ich kann es nicht!\u201c<sup><a name=\"sdfootnote16anc\" href=\"#sdfootnote16sym\"><sup>16<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Fr\u00f6hlich wollte nach dem Fackelzug zur Bev\u00f6lkerung sprechen<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Fr\u00f6hlich blieb tags\u00fcber weiterhin aktiv und war bestrebt, wenigstens am Abend des \u201eTages von Potsdam\u201c auf der Parteiveranstaltung die Gelegenheit zu erhalten, an die Bev\u00f6lkerung  Crailsheims das Wort richten zu k\u00f6nnen. Dieses Bem\u00fchen best\u00e4tigte Sch\u00f6ller, wenn er dem B\u00fcrgermeister  nachtr\u00e4glich mit dem Vorwurf \u00fcberzog: \u201e Sind Sie ein Mann von Charakter, Herr Fr\u00f6hlich, wenn Sie im Februar 33 Ihre Geh\u00e4ssigkeit der N.S.D.A.P. gegen\u00fcber durch diese Anzeige dokumentieren und am 21. M\u00e4rz ds. Js. dreimal im Lauf des Tages selber und durch Vermittlung von Stadtr\u00e4ten an die Partei herantreten und winseln, man solle sie doch nach Schluss des Fackelzuges die \u201eFestrede\u201c halten lassen, damit, wie Sie w\u00f6rtlich sagten, Sie mit der Bev\u00f6lkerung wieder in Verbindung k\u00e4men.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote17anc\" href=\"#sdfootnote17sym\"><sup>17<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Von Judenmisshandlungen berichtet<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Obwohl Sch\u00f6ller die Ann\u00e4herungsversuche Fr\u00f6hlichs den Tag \u00fcber registriert hatte, wollte er von den eigentlichen Vorg\u00e4ngen im Schloss erst sp\u00e4ter erfahren haben: \u201eAbends traf mich Herr L. wieder u. berichtete mir, (\u2026) dass es sich um Judenmisshandlungen u. nicht um Waffendurchsuchungen gehandelt habe.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote18anc\" href=\"#sdfootnote18sym\"><sup>18<\/sup><\/a><\/sup> Sch\u00f6ller verfasste noch am gleichen Abend ein Schreiben an die Gauleitung<sup><a name=\"sdfootnote19anc\" href=\"#sdfootnote19sym\"><sup>19<\/sup><\/a><\/sup>, in dem er Auskunft dar\u00fcber verlangte, inwieweit die Parteif\u00fchrung mit dem gewaltt\u00e4tigen Auftreten der SA konform gehe. Dass dies noch am Abend des 21. M\u00e4rz geschehen sein soll, muss verwundern, weil Sch\u00f6ller mit den Vorbereitungen der Kundgebung h\u00e4tte besch\u00e4ftigt sein m\u00fcssen und dort die SA-F\u00fchrer h\u00e4tte selbst befragen k\u00f6nnen. Das Antwortschreiben der Gauleitung datierte erst vom 29. M\u00e4rz 1933, nachdem sich die SA-Standarte bereits in Hohenlohe ausgetobt hatte und Reichskommissar von Jagow seines Amtes enthoben worden war.<sup><a name=\"sdfootnote20anc\" href=\"#sdfootnote20sym\"><sup>20<\/sup><\/a><\/sup> \u201eWir best\u00e4tigen Ihr Schreiben vom 21. M\u00e4rz und teilen Ihnen mit, dass das Vorgehen gegen die Juden in Crailsheim weder mit Wissen noch auf Anordnung der Gauleitung geschehen ist. \u2013 Die Grundlagen f\u00fcr weitere, derartige Vorkommnisse sind inzwischen beseitigt worden.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote21anc\" href=\"#sdfootnote21sym\"><sup>21<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Wie Anm. 136<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Wie Anm. 136<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Wie Anm. 127<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\"><a name=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a> Wie Anm. 128<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\"><a name=\"sdfootnote5sym\" href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a> Vgl. Fastnacht, S. 36<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\"><a name=\"sdfootnote6sym\" href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a> HStAS  E 140 B\u00fc 95<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\"><a name=\"sdfootnote7sym\" href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a> Wie Anm. 136<\/div>\n<div id=\"sdfootnote8\"><a name=\"sdfootnote8sym\" href=\"#sdfootnote8anc\">8<\/a> Die Stahlhelmkapelle Onolzheim trat kurze Zeit sp\u00e4ter komplett in \tdie SA ein und wurde zur SA-Standarten-kapelle umfunktioniert.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote9\"><a name=\"sdfootnote9sym\" href=\"#sdfootnote9anc\">9<\/a> VF, 10.3.1933<\/div>\n<div id=\"sdfootnote10\"><a name=\"sdfootnote10sym\" href=\"#sdfootnote10anc\">10<\/a> Wie Anm. 126<\/div>\n<div id=\"sdfootnote11\"><a name=\"sdfootnote11sym\" href=\"#sdfootnote11anc\">11<\/a> Interview mit Hermann Reinhardt, 30.11.1985<\/div>\n<div id=\"sdfootnote12\"><a name=\"sdfootnote12sym\" href=\"#sdfootnote12anc\">12<\/a> StAL EL 903\/3 B\u00fc 438<\/div>\n<div id=\"sdfootnote13\"><a name=\"sdfootnote13sym\" href=\"#sdfootnote13anc\">13<\/a> Interview mit Otto Ludwig, 8.04.1987<\/div>\n<div id=\"sdfootnote14\"><a name=\"sdfootnote14sym\" href=\"#sdfootnote14anc\">14<\/a> StAL EL 902\/5 B\u00fc 4359 (Spruchkammer-Protokoll, 12.4.1948)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote15\"><a name=\"sdfootnote15sym\" href=\"#sdfootnote15anc\">15<\/a> Wie Anm. 149<\/div>\n<div id=\"sdfootnote16\"><a name=\"sdfootnote16sym\" href=\"#sdfootnote16anc\">16<\/a> Interview mit Richard St\u00e4hle, 9.02.1989<\/div>\n<div id=\"sdfootnote17\"><a name=\"sdfootnote17sym\" href=\"#sdfootnote17anc\">17<\/a> Wie Anm. 126<\/div>\n<div id=\"sdfootnote18\"><a name=\"sdfootnote18sym\" href=\"#sdfootnote18anc\">18<\/a> Wie Anm. 150<\/div>\n<div id=\"sdfootnote19\"><a name=\"sdfootnote19sym\" href=\"#sdfootnote19anc\">19<\/a> Dieses Schreiben vom 21.3.1933 ist nicht erhalten. Hier ist eine \tKurzfassung rekonstruiert, die mit dem Antwortschreiben der \tGauleitung korrespondiert. Sch\u00f6ller zitierte 1946 <span style=\"text-decoration: underline;\">seine Version<\/span> des Schreibens mehrmals und behauptete, er habe sich \u00fcber die \t\u201ek\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung\u201c der Juden beschwert und mit seinem \tPartei-austritt gedroht. Aber in Sch\u00f6llers weiteren z. T. \tumfangreichen schriftlichen \u00c4u\u00dferungen der Jahre 1933\/34 ist von \tdiesem  Schreiben  nie mehr die Rede.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote20\"><a name=\"sdfootnote20sym\" href=\"#sdfootnote20anc\">20<\/a> Die F\u00fchrer, S.279 f.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote21\"><a name=\"sdfootnote21sym\" href=\"#sdfootnote21anc\">21<\/a> Wie Anm. 150  <strong> <\/strong><\/div>\n<div><strong>Von ehemals 17 Gemeinder\u00e4ten blieben nach der Gleichschaltung nur noch zwei \u00fcbrig<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote21\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die zweite Stufe der Macht\u00fcbernahme beruhte auf dem \u201eVorl\u00e4ufigen Gesetz zur Gleichschaltung der L\u00e4nder mit dem Reich\u201c vom 31. M\u00e4rz 1933.<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Es verf\u00fcgte die Neubildung der Gemeinder\u00e4te auf der Grundlage der Stimmen, die die Parteien bei der Reichstagswahl vom 6. M\u00e4rz bekommen hatten. Da B\u00fcrgermeister Fr\u00f6hlich im Amt verblieben war, konnte er im April die Stadtgemeinde in alleiniger Verantwortung nach au\u00dfen vertreten und ihre inneren Angelegenheiten verwalten.<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> Erst am 4. Mai trat der neue Gemeinderat zur \u201eEinf\u00fchrung und Beeidigung der Stadtr\u00e4te\u201c zusammen. Von den 17 ehemaligen Stadtr\u00e4ten der b\u00fcrgerlichen Gruppe und der SPD waren nur zwei \u00fcbrig geblieben. Dagegen gesellten sich zu den drei alten Nazi-Stadtr\u00e4ten acht weitere Parteimitglieder. Die Fraktion vertrat den st\u00e4dtischen Mittelstand. Zwei Stadtr\u00e4te waren Beamte, f\u00fcnf Kaufleute, sechs Handwerker und nur einer Arbeiter. Weder Ortsgruppenleiter Engelhardt noch Kreisleiter Sch\u00f6ller sa\u00dfen im Gemeinderat. Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung stand  stattdessen der B\u00fcrgermeister, dem seine Unersetzlichkeit in der Stadtverwaltung best\u00e4tigt worden war. Im Gegenzug zu der ihm gegebenen Besch\u00e4ftigungsgarantie war Fr\u00f6hlich bereit, seine ganze Arbeitskraft bedingungslos in den Dienst des neuen Staates zu stellen, so wie er es schon im Kaiserreich und in der Weimarer Republik getan hatte.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Vgl. Stuckart u. a., Neues Staatsrecht, S. 17 ff.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Vgl. Fastnacht, S. 37<\/div>\n<div><strong>Oberamtssparkassier Otto Hilpert wurde beruflich zur\u00fcckgestuft<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Weil Oberamtssparkassier Otto Hilpert, 1. Vorsitzender des Turnvereins, nicht Parteimitglied war, musste er es erdulden, dass der neue Kassier ihm vor die Nase gesetzt wurde. \u201eIch musste auf den Platz des vierten Beamten zur\u00fcckweichen.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Das war die Rache der Nazis daf\u00fcr, dass er und sein Verein ihnen gegen\u00fcber in den Jahren 1931 und 1932 nicht immer gef\u00fcgig gewesen war. Aber auch um den Bestand seines Lebenswerkes, des Turnvereins Crailsheim, musste Hilpert f\u00fcrchten: \u201eNach dem Umsturz begann f\u00fcr mich die Zeit des Hoffens und Bangens.\u201c In vorauseilendem Gehorsam hatte der Verein das Berufsbeamten-Gesetz vom 7. April 1933 sinngem\u00e4\u00df schon  f\u00fcr seine Mitglieder angewandt. Im Protokollbuch wurde am 27. April vermerkt:<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> \u201eInfolge Einf\u00fchrung des Arierparagraphen sind die j\u00fcdischen Mitglieder bis auf 3 freiwillig ausgetreten. Die restl. 3 wurden aus der Mitgliederliste gestrichen.\u201c Zu den aktiven Mitgliedern, die den Verein verlassen mussten, geh\u00f6rte Theo Stein,<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup> der damit zum zweiten Mal ein Opfer des Nazi-Terrors wurde. F\u00fcr die Crailsheimer SA war dieses bereitwillige Einknicken des Turnvereins noch nicht ausreichend, da sie die neue Turnhalle uneingeschr\u00e4nkt benutzen wollte. Auf Otto Hilpert wurde Druck ausge\u00fcbt. \u201eOffen sprachen die F\u00fchrer in meiner Gegenwart davon, die Halle dem Verein wegzunehmen, ihn aufzul\u00f6sen.\u201c Erst als Hilpert im Herbst 1933 in die SA-Reserve eingetreten war, gewann er \u201eallm\u00e4hlich wieder Oberhand in der Verwaltung der Halle wie des Vereins und bei der sogenannten Gleichschaltung des Vereins im Jahre 1933 wurde mir von der Parteikommission, infolge des Eintretens des Ortsgruppenleiters K\u00fcbler, nach l\u00e4ngerer Beratung sogar gestattet, den Turn- und Sportverein weiterzuf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Privatbesitz  (Schreiben Otto Hilperts an die Spruchkammer \tCrailsheim, 16.3.1947)<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Fastnacht, S. 39<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Vgl. 125 Jahre TSV Crailsheim, S. 37 (Abbildung)<\/div>\n<div><strong>F\u00fcnf j\u00fcdische Vereine wurden aufgel\u00f6st<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Als vierte Stufe der Macht\u00fcbernahme l\u00e4sst sich die Aufl\u00f6sung oder Umwandlung der nicht-staatlichen  und nichtst\u00e4dtischen \u201eVereine, Gesellschaften, Genossenschaften, Innungen, Verb\u00e4nde usw.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> bezeichnen. Das Adressbuch der Stadt von 1931 z\u00e4hlte 111 von ihnen auf. Der Aufl\u00f6sung unterlagen die f\u00fcnf Vereine der j\u00fcdischen Minderheit. So wurde der Vorstand des \u201eEinklang Crailsheim\u201c, des j\u00fcdischen Geselligkeitsvereins, der Kaufmann Josef  B\u00f6hm, am 21. M\u00e4rz von der SA brutal misshandelt. Auch der Vorstand des \u201eIsraelitischen Jugend-vereins Crailsheim, der Kaufmann Siegfried Stein, wurde am gleichen Tag im Schloss ausgepeitscht. Der Vorstand des \u201eIsraelitischen Wohlt\u00e4tigkeits- und Krankenpflegevereins Crails-heim\u201c, der Kaufmann und Stadtrat David Stein, verlor auch seine \u00c4mter als Stellvertreter und Schriftf\u00fchrer der \u201eFreiwilligen Sanit\u00e4tskolonne Crailsheim\u201c und als Schriftf\u00fchrer der \u201eFrei-willigen Feuerwehr Crailsheim\u201c. Damit wurden diese st\u00e4dtisch unterst\u00fctzten Einrichtungen \u201egleichgeschaltet\u201c. Aufgel\u00f6st waren seit dem 1. Mai die neun im Adressbuch verzeichneten Gewerkschaftsverb\u00e4nde. Dagegen konnten die kirchlichen Vereine, von denen das Adressbuch vierzehn auff\u00fchrte, zun\u00e4chst weiterexistieren.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Wenig Probleme sich anzupassen, hatten die sechs Vereine der Krieger bzw. Kriegsbesch\u00e4digten. Im Gegensatz dazu hatte der \u201eReichsbund j\u00fcdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Crailsheim\u201c keine \u00dcberlebenschance.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Adress- und Gesch\u00e4fts-Handbuch, S. 154 ff.  <strong> <\/strong><\/div>\n<div><strong>\u201eMassenrausch\u201c bei der Durchfahrt Adolf Hitlers durch Crailsheim<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Als f\u00fcnfte Stufe der Macht\u00fcbernahme in Crailsheim lassen sich drei spektakul\u00e4re Vorg\u00e4nge im Juni und Juli 1933 bezeichnen, die sich vom Anlass her und in der Durchf\u00fchrung voneinander abheben, aber ein gemeinsames Ziel hatten: den Einzelnen in der \u201eVolksgemeinschaft\u201c aufgehen zu lassen. Es waren der \u201eMassenaufmarsch\u201c der Hitlerjugend, der \u201eMassenrausch\u201c bei der Durchfahrt Adolf Hitlers, schlie\u00dflich die Vereinnahmung des \u201eMassenmediums\u201c Zeitung durch die NS-Presse. An allen drei von der Gauleitung geplanten und \u00fcberwachten Aktionen war der ehemalige Volksschullehrer Friedrich Schmidt (geboren in Wiesenbach) ma\u00dfgeblich beteiligt oder treibende Kraft gewesen. Er stieg in W\u00fcrttemberg zum stellvertretenden Gauleiter auf.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Am 1. Mai 1933 hatten \u2013 wie SA-F\u00fchrer Veil feststellte \u2013 \u201eTausende von Volksgenossen\u201c aus Crailsheim ihre Bereitschaft erwiesen, sich auf dem Volksfestplatz zu versammeln, und am 11. Juni waren wiederum \u201eTausende gekommen, um an dem Tage der deutschen Jugend teilzunehmen\u201c. Doch die M\u00f6glichkeiten, die Bev\u00f6lkerung in Massen in Bewegung zu versetzen, waren durchaus noch nicht ausgesch\u00f6pft. Eine weitere Gelegenheit hierzu ergab sich mit der Absicht des \u201eVolkskanzlers\u201c Adolf Hitler, sich im Anschluss an die Wagner-Festspiele von Bayreuth \u00fcber N\u00fcrnberg nach Stuttgart zu begeben, wo das Deutsche Turnfest vom 22. bis 30. Juli stattfand.<sup><a name=\"sdfootnote1anc\" href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Hitler hatte mit der Zusage f\u00fcr eine Rede auf dem Abschlusstag des \u201eReichsturnfests\u201c lange gez\u00f6gert. Aber als seine Teilnahme feststand, ergriff der stellvertretende Gauleiter Friedrich Schmidt die Initiative, um Hitler nicht erst in Stuttgart, sondern schon an der w\u00fcrttembergischen Landesgrenze einen angemessenen Empfang zu bereiten. Schmidt kannte sich mit den Verh\u00e4ltnissen in den Ober\u00e4mtern Crailsheim und Gerabronn bestens aus und wusste auch, wie er mit Hilfe von SA und Partei in kurzer Zeit gro\u00dfe Menschenmassen mobilisieren konnte. Nachdem Hitlers Durchfahrt durch das Grenzst\u00e4dtchen Crailsheim tags zuvor f\u00fcr den 30. Juli Gewissheit geworden war, konnte Schmidt \u2013 selbstredend nicht ohne das Einverst\u00e4ndnis von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels<sup><a name=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> \u2013 vor Ort die Leitung des Geschehens selbst in die Hand nehmen. Oberster Grundsatz war, dass keiner der am Sonntagmorgen anger\u00fcckten SA-Leute bzw. Parteimitglieder eine Uniform tragen durfte; denn der Auftrieb der Massen sollte spontan und herzlich wirken.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Der Ablauf der nur wenige Minuten dauernden Durchfahrt Hitlers war soweit als m\u00f6glich vorgeplant. \u00dcber die \u00f6stliche Stadteinfahrt \u2013 zwischen der Gewerbeschule auf der rechten und der Leonhard-Sachs-Schule auf der linken Seite \u2013 prangte ein gro\u00dfes Transparent, das die \u201eTurnerkameraden\u201c angebracht hatten. Auf ihm stand geschrieben, verfasst von einem bekannten \u201eHeimatdichter\u201c: \u201eVom ersten schwarz und roten Pfosten \u2013 Heil Hitler und von Tschammer-Osten\u201c. Vom Jubel und den Heil-Rufen der an der Stra\u00dfe stehenden Zuschauer begleitet, fuhr das Kanzler-Auto in Richtung Innenstadt. Vor dem zentral gelegenen Frankschen Brunnen hatte sich eine \u201eMenschenkette\u201c aus Frauen und Kindern, bewaffnet mit Blumenstr\u00e4u\u00dfen, gebildet, die das Gef\u00e4hrt kurzzeitig zum Stehen zwang. Eine der Frauen ging auf Hitler zu, griff ungeniert ins offene Auto, sch\u00fcttelte ihm die Hand und \u00fcberreichte ihm einen Blumenstrau\u00df.<sup><a name=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup> Der \u201eVolkskanzler\u201c war auf diese Art von Sympathie nicht eingestellt, erhob sich daraufhin  und verbrachte das n\u00e4chste Teilst\u00fcck seines Weges bis zur \u201eDrehscheibe\u201c stehend. Nun schirmten die SS und Helfer den Wagen links und rechts besser vor der Menge ab.<sup><a name=\"sdfootnote4anc\" href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup> Dennoch kam es auch hier zu einem kurzen Zwischenstopp, wobei sich ein Jugendlicher erk\u00fchnt haben soll, auf den Autok\u00fchler zu steigen. Nach Kl\u00e4rung dieser Situation reichte es den Fahrg\u00e4sten vollends, der Wagen verschwand mit dem \u201eVolkskanzler\u201c \u00fcber den Vorort Altenm\u00fcnster und die Stadt Gaildorf ohne weiteres Aufhebens nach Stuttgart, wo Hitler \u201eam fr\u00fchen Nachmittag\u201c ankam.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Menschen warteten bis zu f\u00fcnf Stunden auf Hitlers Durchfahrt \u2013 Kein Wort in den Zeitungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Nach Aussage eines Augenzeugen seien die Leute bereits seit 8 Uhr morgens in Crailsheim herumgestanden und h\u00e4tten gewartet. Hitler sei gegen ein Uhr durchgefahren. Dann h\u00e4tten die Leute zum Teil bis zwei Uhr morgens abgewartet, weil sie meinten, Hitler werde auf der R\u00fcckfahrt wieder durchkommen.<sup><a name=\"sdfootnote5anc\" href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup> In der \u00fcber\u00f6rtlichen, aber auch in der lokalen Presse wurde die Durchfahrt Hitlers durch Crailsheim mit keinem Wort erw\u00e4hnt. Sicherlich war die von oben herbeigef\u00fchrte und gelenkte Episode propagandistisch kaum auszuwerten; dass aber die Presse sich jeder Meldung enthielt, demonstrierte, wie sehr sie den Vorschriften der Partei-Zensur bereits unterworfen war.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Den \u201eFr\u00e4nkischen Grenzboten\u201c, die \u201eCrailsheimer Tageszeitung\u201c, der in selbst verantwortlicher  Berichterstattung \u00fcber Hitlers Durchfahrt am 31. Juli h\u00e4tte berichten k\u00f6nnen, gab es seit dem 1. August 1933 schon nicht mehr. Er erschien von diesem Tag an mit dem Untertitel: \u201eNationalsozialistisches Amtsblatt s\u00e4mtlicher Beh\u00f6rden f\u00fcr den Oberamtsbezirk Crailsheim\u201c, und au\u00dferdem mit dem unauff\u00e4lligen Zusatz versehen: \u201eRedaktion und Verlag der NS.-Presse W\u00fcrttemberg G.m.b.H.\u201c<sup><a name=\"sdfootnote6anc\" href=\"#sdfootnote6sym\"><sup>6<\/sup><\/a><\/sup> Noch kleiner war vermerkt: \u201eDruck von A. Richter in Crails-heim\u201c.<sup><a name=\"sdfootnote7anc\" href=\"#sdfootnote7sym\"><sup>7<\/sup><\/a><\/sup> Als Begr\u00fcndung f\u00fcr die zwangsweise Vereinnahmung f\u00fchrten die Vertreter der \u201eNS.-Presse W\u00fcrttemberg\u201c, Verlagsleiter Dr. Wei\u00df und Presseleiter Overdyck, an, dass \u201edas deutsche Volk (\u2026) klar und deutlich dem F\u00fchrer der Revolution das Vertrauen ausgesprochen\u201c habe. Nun erwarte \u201edas deutsche Volk (\u2026) von seiner Presse (\u2026), dass sie sich voll und ganz f\u00fcr den Staat einsetzt, dem es (\u2026) gl\u00e4ubig und zukunftsfroh vertraut.\u201c Dagegen forderten \u201egewisse b\u00fcrgerliche Zeitungen (\u2026) &lt;Geistesfreiheit&gt;\u201c, die aber nur \u201egeistiger Egoismus war, den man als &lt;\u00f6ffentliche Meinung&gt; herausgab\u201c.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>&#8222;Fr\u00e4nkischer Grenzbote&#8220; wurde gleichgeschaltet<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Auf den beiden vorderen Seiten des \u201eFr\u00e4nkischen Grenzboten\u201c vom 1. August brachte fast die gesamte Parteispitze des Gaus W\u00fcrttemberg und des Kreises Crailsheim unter dem stabreimenden Motto: \u201eDem Fr\u00e4nkischen Grenzboten zum Geleit!\u201c ihre Verlautbarungen zu der Gleichschaltung der Lokalzeitung zu Papier. Den Anfang machten Reichsstatthalter Wilhelm Murr und Ministerpr\u00e4sident Christian Mergenthaler sowie Innenminister und Justizminister Dr. Jonathan Schmidt. Alle drei geh\u00f6rten der \u201eFrontk\u00e4mpfergeneration\u201c des Weltkriegs an. Typische Formulierungen , die sie gebrauchten, waren z.B.: \u201eSammlung\u201c, \u201einnere Einheit\u201c, \u201eDienst am Vaterland\u201c. Ihnen folgten  der stellvertretende Gauleiter Friedrich Schmidt und der \u201eF\u00fchrer der Gruppe S\u00fcdwest\u201c, Gruppenf\u00fchrer Ludin, beide Angeh\u00f6rige der \u201eKriegsjugendgeneration\u201c. Schmidt betrachtete die Presse als \u201eein dienendes Werkzeug des Staates\u201c, die Zeitung solle \u201eMittler sein zwischen F\u00fchrer und Volk\u201c. Ludin war sich sicher, die Presse sei \u201ebesonders geeignet, die Bewegung in allen Volksschichten zu verankern\u201c.<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\"><a name=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Vgl. Stuttgart im Dritten Reich. Die Machtergreifung, S. 433 ff.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\"><a name=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Friedrich Schmidt hatte als Gaupropagandaleiter seit 1931 h\u00e4ufiger \tKontakte zu Joseph Goebbels.<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\"><a name=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Es handelte sich angeblich um die Schwester des Cafe-Besitzers. \u201eSo \teine Freche!\u201c Zitat einer Augenzeugin, die in der \u201eMenschenkette\u201c \tstand. Interview mit Rosine Leiberich, 19.11.1985<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\"><a name=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a> Vgl. das \u201eoffizielle\u201c Foto: Hitler mit Blumenstrau\u00df in der \tlinken Hand. Fastnacht, S. 128<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\"><a name=\"sdfootnote5sym\" href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a> Interview mit Helmut Dei\u00dfer, 13.12.1985<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\"><a name=\"sdfootnote6sym\" href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a> FG, 1.8.1933<\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\"><a name=\"sdfootnote7sym\" href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a> Vgl. Fastnacht, S. 137  <strong> <\/strong><\/div>\n<div><strong>Lokalzeitung sollte neue Kampfgenossin der Partei sein<\/strong><\/div>\n<div id=\"sdfootnote7\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Als n\u00e4chste in der Reihenfolge brachten f\u00fcnf f\u00fchrende NS-Funktion\u00e4re der Stadt ihre Standpunkte zur Kenntnis. Kreisleiter Heinrich Sch\u00f6ller \u00fcbertrug der Lokalpresse die Aufgabe, \u201eSprachrohr der Regierung, Bildungs- und Erziehungswerkzeug f\u00fcr das Volk zu sein\u201c. Der \u201eF\u00fchrer der Standarte 478\u201c, Ulrich Veil, sprach seine \u201eS.-A.-Kameraden\u201c direkt an und erkl\u00e4rte: \u201eDer Kampf um die Neugestaltung Deutschlands ist in seinen Hauptteilen beendet.\u201c Die SA bleibe aber die \u201eunersch\u00fctterliche Kampftruppe Eures F\u00fchrers Adolf Hitler\u201c. Den \u201eFr\u00e4nkischen Grenzboten begr\u00fc\u00dfe er \u201eals neuen Kampfgenossen\u201c. Ortsgruppenleiter Robert Engelhardt sah die \u201euneingeschr\u00e4nkte Pressefreiheit\u201c als eine \u201eErrungenschaft der Novem-berrevolte von 1918\u201c. \u201eDie Presse (\u2026) war ein Mittel zu dem Zweck, die Volksgenossen einander zu entfremden, leidenschaftlichen Hass zu s\u00e4en, der vor dem Ungeheuerlichsten, dem Brudermord, nicht zur\u00fcckschreckte. \u00dcber 300 K\u00e4mpfer unserer Bewegung mussten ihr Leben lassen, weil ein Teil der Presse versteckt und offen zum Mord am Volksgenossen aufforderte, w\u00e4hrend die sogenannten anst\u00e4ndigen Zeitungen kaum ein Wort der Entr\u00fcstung fanden.\u201c Der \u201eVolksk\u00f6rper\u201c werde wieder gesunden, \u201ewenn wir daf\u00fcr Sorge tragen, dass unsere Zeitung in keinem Hause, in keiner Familie fehlt.\u201c Der Kreisobmann des  NS.-Lehrerbundes Eugen K\u00fcbler forderte die \u201eHeimatzeitung\u201c auf, \u201enach dem Grundgedanken des &lt;Nationalsozialistischen Lehrerbundes&gt;\u201c zu arbeiten: Die Begriffe Internationalismus, Pazifismus, Demokratie und Gottlosigkeit m\u00fcssen im Volk wieder ersetzt werden durch die Begriff Rasse, Wehr, verantwortungsbewusstes F\u00fchrertum und Religiosit\u00e4t. Heil Hitler!\u201c  Den Abschluss bildete der \u201eF\u00fchrer der Hitler-Jugend im Oberamt Crailsheim\u201c, Gefolgschaftsf\u00fchrer Otto Lauth. Er sah sich als Vertreter der jungen Generation, der der Kampf wichtiger war als die Lekt\u00fcre der Zeitung. \u201eDie Hitler-Jugend will k\u00e4mpfen! (\u2026) Wir werden die Ausschlie\u00dflichkeit der nationalsozialistischen Weltanschauung herbeif\u00fchren, genauso wie die SA. die Totalit\u00e4t der politischen Macht errungen hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>Kreisleiter: &#8222;Marxisten am n\u00e4chsten Laternenpfahl aufh\u00e4ngen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die Beitr\u00e4ge der NS-Funktion\u00e4re belegten eindrucksvoll, welche ideologischen Vorstellungen sie mit der Rolle der Presse im F\u00fchrerstaat verbanden. Zum ersten und letzten Mal trat die Spitze der Crailsheimer NSDAP demonstrativ gemeinsam vor die \u00d6ffentlichkeit, so dass sich durchaus der H\u00f6hepunkt und zugleich der Abschluss der Macht\u00fcbernahme feststellen lie\u00dfe. Das letzte Wort bekam Kreisleiter Sch\u00f6ller zugeteilt, der sich auf zwei Spalten gesondert  \u00fcber das Thema: \u201eDie Presse im nationalsozialistischen Deutschland\u201c, \u00e4u\u00dfern durfte. Sch\u00f6ller befasste sich nur kurz mit der Beschreibung dessen, was \u201eeine deutsche Presse\u201c kennzeichnete. Fast die  H\u00e4lfte seines Beitrags behandelte die \u201egeradezu schrecklichen Zust\u00e4nde, die in Sowjetrussland herrschen\u201c  und er wies auf das \u201eUnheil\u201c hin, dass \u201edie sozdem.-marxistische Lehre\u201c in Deutschland angerichtet habe. Er zog die Schlussfolgerung: \u201eWer heute (\u2026) noch mit marxistischen Parteien lieb\u00e4ugelt, der verdient, am n\u00e4chsten Laternenpfahl aufgeh\u00e4ngt zu werden.\u201c Nachdem Sch\u00f6ller nochmals gedroht hatte, \u201eElemente\u201c, die Tr\u00e4ger \u201emarxistischer Gedanken\u201c seien, w\u00fcrden \u201er\u00fccksichtslos unsch\u00e4dlich gemacht werden\u201c, kehrte er zur \u201eAufgabe der Presse\u201c zur\u00fcck. Sie m\u00fcsse Ungeduldigen \u201eimmer wieder klar (\u2026) machen\u201c, dass \u201eder nationalsozialistische Staat\u201c erst entstehen k\u00f6nne, \u201ewenn die heutige Jugend einmal das erwachsene Deutschland sein wird\u201c. \u201eDie Erziehung der Jugend im nationalsozialistischen Sinn ist deshalb eine der Hauptaufgaben des nationalsozialistischen Staates.\u201c Als Ergebnis werde ein \u201eVolk\u201c entstehen, dass \u201edie Sklavenketten, die ihm unsinnige und unmoralische Vertr\u00e4ge auf ewig glaubten, aufzwingen zu k\u00f6nnen, eines Tages absch\u00fctteln und sich den Platz unter den V\u00f6lkern der Erde erobern (werde), der ihm auf Grund seiner Leistung zusteht\u201c.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><strong>\u201e1945 ist ohne 1933 nicht denkbar\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Allen schriftlichen \u00c4u\u00dferungen der NS-Funktion\u00e4re schien eine ungebrochene Siegeszuversicht zugrunde zu liegen, die sich als ein Ergebnis der erfolgreichen \u201eMachtergreifung\u201c ausbildete. Daraus abzuleiten w\u00e4re die auffallende Diskrepanz zwischen den flott formulierten ideologischen Vorstellungen und der daraus m\u00f6glicherweise zu folgernden Realit\u00e4t. Da keiner der NS-F\u00fchrer konkrete, allt\u00e4gliche Schritte zur Umsetzung seiner gew\u00fcnschten radikalen Ver\u00e4nderungen von Volk und Staat benennen konnte, wirkten alle Gedankeng\u00e4nge wie Freibriefe f\u00fcr das totalit\u00e4re Regime, das sie Schritt f\u00fcr Schritt nach eigenem Gutd\u00fcnken in die Tat umsetzen konnte. \u201e1945 ist ohne 1933 nicht denkbar.\u201c Mit anderen Worten: Nur einer der Crailsheimer Funktion\u00e4re benutzte das Wort vom \u201everantwortungsvollen F\u00fchrertum\u201c; aber er lehnte nach 1945 genauso wie alle anderen NS-F\u00fchrer seine Verantwortung f\u00fcr das sich seit 1933 ausbreitende und schlie\u00dflich die halbe Welt in Not und Elend st\u00fcrzende NS-Unrechtssystem ab.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win 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