{"id":4805,"date":"2009-10-02T14:21:51","date_gmt":"2009-10-02T13:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=4805"},"modified":"2009-10-02T14:23:39","modified_gmt":"2009-10-02T13:23:39","slug":"beschlusse-zur-flexiblen-mengenregulierung-sind-einzige-chance-proteste-in-europa-zu-beruhigen-%e2%80%93-bauern-fahren-mit-traktoren-nach-brussel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=4805","title":{"rendered":"Milchbauern fahren mit Traktoren nach Br\u00fcssel \u2013 Flexible Milchmengensteigerung und faire Preise"},"content":{"rendered":"<p><strong>Europ\u00e4ische Bauern des European Milk Board (EMB) fahren mit ihren Schleppern am Montag, 5. Oktober 2009, nach Br\u00fcssel zum Sondertreffen der EU-Agrarminister. Sie erwarten Entscheidungen f\u00fcr einen schnellen \u00dcberschuss-Abbau und f\u00fcr eine flexible Mengensteuerung.<\/strong><\/p>\n<p><em>Pressemitteilungen des European Milk Board (EMB) und des Bundesverbands Deutscher  Milchviehhalter (BDM)<\/em><\/p>\n<p>Hamm\/ Br\u00fcssel, den 01.10.2009: Mehrere Tausend Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern aus Frankreich, Deutschland, Belgien, \u00d6sterreich, den Niederlanden, Italien, der Schweiz, Luxemburg sowie weiteren L\u00e4ndern werden am 5. Oktober mit ihren Schleppern vor Ort sein, wenn die EU-Agrarminister in Br\u00fcssel zu einer Sondersitzung zur desastr\u00f6sen Lage am Milchmarkt erwartet werden. Sie werden bei einer Kundgebung am Rond-Point Robert Schuhman um 12 Uhr der EU-Politik die Notwendigkeit einer flexiblen Mengensteuerung f\u00fcr eine nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger Milch zu fairen Preisen noch einmal in aller Deutlichkeit demonstrieren. Daniel Condat von der franz\u00f6sischen OPL dazu: \u201eDie Politik hat hier die Chance, mit Entscheidungen zu einer flexiblen Mengenregulierung den Aufstand der Bauern zu beruhigen.\u201c<br \/>\nPascal Massol von der franz\u00f6sischen APLI erg\u00e4nzt: \u201eWird diese Chance vertan, dann ist zu erwarten, dass die Entt\u00e4uschung der Bauern zu noch st\u00e4rkeren Protesten f\u00fchren wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie aktuelle Politik der EU ist absolut gescheitert. Sie f\u00fchrt zu Milliarden teuren \u00dcbersch\u00fcssen und hat die Milchviehbetriebe gleichzeitig in die Verschuldung getrieben. Ein Systemwechsel weg von der blinden Liberalisierung des Milchmarktes hin zu einer verantwortungsbewussten Markt-Politik ist notwendig, damit f\u00fcr Verbraucher und Milcherzeuger faire Preise m\u00f6glich werden. Angebot und Nachfrage m\u00fcssen ausbalanciert werden, damit keine neuen \u00dcbersch\u00fcsse entstehen. Das kostet keine Steuergelder, weil es die Mechanismen des Marktes positiv nutzen w\u00fcrde, statt sie zerst\u00f6rerisch wirken zu lassen\u201c, bekr\u00e4ftigt der Pr\u00e4sident des EMB, Romuald Schaber, die Position der<br \/>\neurop\u00e4ischen Milcherzeuger.<\/p>\n<p>Am 10. September hatten franz\u00f6sische Milcherzeuger landesweit Proteste gestartet, die sich schnell auf viele weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder ausgebreitet haben. 500 Millionen Liter Milch sind im Zuge dessen in acht L\u00e4ndern nicht an die Molkereien geliefert worden; Protestaktionen wie Autobahn- und Molkereiblockaden, Demonstrationen vor politischen Institutionen, Mahnfeuer und Milchaussch\u00fcttungen sowie Milchausschenken an Verbraucher finden seitdem europaweit statt. In zahlreichen L\u00e4ndern hatte die Politik darauf reagiert und den Milcherzeugern Unterst\u00fctzung zugesagt, die Krise mit Beschl\u00fcssen auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene zu \u00fcberwinden. Neben Regierungschefs wie der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Nicolas Sarkozy oder dem \u00f6sterreichischen Kanzler Werner Faymann hatte auch der EU-Kommissionspr\u00e4sident Jos\u00e9 Manuel Barroso mitteilen lassen, Beschl\u00fcsse zur Entspannung der katastrophalen Lage vorantreiben zu wollen. Im Zuge dessen war das Sondertreffen der EU-Agrarminister am 5. Oktober anberaumt worden.<\/p>\n<p>\u201eDiese Gespr\u00e4che m\u00fcssen etwas Substanzielles bringen. Wenn die Politik hier keine vern\u00fcnftigen Entscheidungen in Richtung flexibler Mengenregulierung trifft, dann ist sie daf\u00fcr verantwortlich, dass der Aufstand der Bauern sich weiter ausbreiten und noch weitaus st\u00e4rker werden wird\u201c, verweist Erwin Sch\u00f6pges von der belgischen MIG noch einmal auf die Notwendigkeit erfolgreicher Ergebnisse der EU-Sondersitzung am Montag.<\/p>\n<p>EMB \u2013 European Milk Board, Office<br \/>\nBahnhofstra\u00dfe 31, D \u2013 59065 Hamm, Germany<br \/>\nTel.: 0049 \u2013 2381 \u2013 4360495<br \/>\nFax: 0049 \u2013 2381 \u2013 4361153<br \/>\noffice@europeanmilkboard.org<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.europeanmilkboard.org \" target=\"_blank\">www.europeanmilkboard.org <\/a><\/p>\n<p><strong>Kontakte: <\/strong><br \/>\nEMB-Pr\u00e4sident Romuald Schaber (DE): 0049\/15155037174<br \/>\nEMB-Vizepr\u00e4sidentin Sieta van Keimpema (DE, EN, NL): 0031\/612168000<br \/>\nFrankreich (APLI) &#8211; Pascal Massol (FR): 0033\/670517303<br \/>\n(OPL) &#8211; Daniel Condat (FR): 0033\/607086240<br \/>\nBelgien (MIG) &#8211; Erwin Sch\u00f6pges (DE, FR): 0032\/497904547<\/p>\n<p><strong>Resolution vom 22.09.2009 <\/strong><br \/>\nMarktgestaltung statt Marktgl\u00e4ubigkeit oder Marktvereinnahmung!<br \/>\nAls Reaktion auf die j\u00fcngsten Entwicklungen auf den M\u00e4rkten und hier insbesondere auf den Agrarm\u00e4rkten rufen die Unterzeichner Wissenschaftler und Politiker zu einer zuk\u00fcnftig verantwortungsvolleren Marktgestaltung auf.<\/p>\n<p>1. Die aktuelle Weltwirtschaftskrise wurde durch Spekulationen der Investmentbanken ausgel\u00f6st. In ihrer Dimension und Wirkm\u00e4chtigkeit wurde sie aber erst m\u00f6glich durch die Marktgl\u00e4ubigkeit der Wissenschaft und der Politik sowie durch die Tendenz, im Namen der Marktfreiheit ungleiche Freiheiten f\u00fcr die Marktteilnehmer zu erzeugen. Der Weg in den so genannten freien Markt, im Agrarbereich aktuell angezeigt durch die Abschaffung der Milchquote, wird bei einer weiter anhaltenden Politik der Bevorzugung von marktstarken Unternehmen f\u00fcr die \u00fcberwiegende Masse der Marktteilnehmer ein Weg in weiter wachsende Ungleichheiten:<br \/>\no F\u00fcr die Verbraucher, denen bei weiter wachsenden Handelsmonopolen die Entscheidungsfreiheit eingeschr\u00e4nkt wird;<br \/>\no f\u00fcr die Milchbauern, die endg\u00fcltig zu Rohstofflieferanten der Milchindustrie degradiert werden;<br \/>\no f\u00fcr die Drittl\u00e4nder, f\u00fcr die die Dumpingpolitik der Industriel\u00e4nder subsistenzzerst\u00f6rend und hungererzeugend wirkt und<br \/>\no f\u00fcr breite Bev\u00f6lkerungsschichten \u00fcberall auf der Welt, die das Risiko einer immer gigantischeren und monolithischeren Aufstellung einer Lebensmittelbranche zu tragen<br \/>\nhaben.<\/p>\n<p>2. In Statements von Agrar\u00f6konomen wird behauptet, \u201eDie Milchbranche\u201c sei \u201eim freien Markt angekommen\u201c (Latacz-Lohmann\/Hemme 2009, 2). Zur Milchbranche geh\u00f6ren die Milchbauern. Diese befanden und befinden sich nach wie vor in einem massiven Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis. Sie bekommen einen Milchpreis einseitig und r\u00fcckwirkend von den Molkereien \u00fcberlassen. Vom \u201efreien Markt\u201c kann daher keine Rede sein. Die Modellvorstellung von polypolistischen Anbieterstrukturen, die auf eine gro\u00dfe Zahl von<br \/>\nNachfrager treffen, hat nichts mit der Praxis gemein. Im Milchsektor liegen stufenf\u00f6rmig angelegte Strukturen vor. Die dort Beteiligten divergieren in Bezug auf ihre Anzahl und ihre Umsatzst\u00e4rke enorm: Ca. 100.000 Milchbauern stehen ca. 100 Molkereien und diesen wiederum wenige Handelsketten gegen\u00fcber. Die Milchbauern sind in dieser Struktur abh\u00e4ngige Rohstofflieferanten. Erst durch eine verantwortungsvolle realit\u00e4tsnahe Marktgestaltung w\u00e4re die Wiederaufstellung der Landwirte als gleichwertige<br \/>\nMarktteilnehmer m\u00f6glich. Dazu geh\u00f6ren die Schaffung entsprechender Gremien zur Wahrung von Informiertheit (Milchmarktbeobachtung, Produktionskostenmonitoring,<br \/>\nMilchpreisver\u00f6ffentlichung), zur Wahrung gleichwertig aufgestellter Marktteilnehmer, damit sie an branchenelementaren Entscheidungen teilnehmen k\u00f6nnen (Produzentenzusammenschl\u00fcsse, Milchmarktfond) sowie Ma\u00dfnahmen zum M\u00e4rkteschutz bei homogenen G\u00fctern (Gremium f\u00fcr Milchmengenmanagement).<\/p>\n<p>3. Die\u00a0 j\u00fcngsten Entwicklungen auf dem Milchmarkt interpretieren deutsche Agrar\u00f6konomen nach wie vor mit realit\u00e4tsfernen Marktmodellen. Demnach kommt es zu einer \u201efreien Preisbildung an M\u00e4rkten entsprechend den Knappheitsverh\u00e4ltnissen zwischen Angebot und Nachfrage\u201c und der \u201eEingriff \u2026 des Staates bzw. vom Staat autorisierten Berufsst\u00e4nden \u2026 in das Preis- und Mengenger\u00fcst\u201c sei nicht \u201enormal\u201c (Schmitz\/Hesse 2008, 39). Die Preisforderungen des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM) werden zum \u201eordnungspolitischen S\u00fcndenfall\u201c erkl\u00e4rt (Schmitz\/Hesse 2008, 41). Bei dieser realit\u00e4tsfernen statischen Auffassung von M\u00e4rkten gibt der Staat Rahmenbedingungen vor und innerhalb dieses Rahmens soll dann ein Preisfindungsmechanismus wirken. M\u00e4rkte aber sind soziale Strukturen (Beckert et al. 2007). Sie entstehen und bestehen im Wechselspiel der Beteiligten bei gleichzeitig st\u00e4ndigem Regelungsbedarf der Handlungen. Der Staat steht dabei nicht au\u00dferhalb, sondern er spielt in diesem st\u00e4ndigen Regelprozess eine zentrale Rolle, ob bei entsprechender \u201eRechtsetzung, im Wettbewerbsrecht oder im Urheberrecht\u201c (Beckert et al. 2007, 56ff.).<\/p>\n<p>4. Nach der statischen Vorstellung vom Markt als Preisfindungsmechanismus m\u00fcssen nur bestimmte Bedingungen gelten \u2013 Informiertheit, polypolistische Strukturen und<br \/>\nG\u00fcterhomogenit\u00e4t \u2013 dann k\u00f6nne das Modell in der Praxis angewendet werden (Henrichsmeyer\/ Witzke 1991, 311-312). Bei einer realit\u00e4tsnahen Betrachtung ist jedoch<br \/>\nfestzustellen, dass\u00a0 M\u00e4rkte dynamisch und daher st\u00e4ndig zu regeln sind: Durch das Erzeugen von Neuem (z. B. Produkte) entsteht st\u00e4ndig G\u00fcterinhomogenit\u00e4t und durch neues Wissen st\u00e4ndig neu verteilte Informiertheit. Ebenso bedarf es wegen der permanenten Konzentrationsprozesse st\u00e4ndiger Aktivit\u00e4ten zur Aufrechterhaltung von<br \/>\nWettbewerbsstrukturen (Kartellrecht). Je nach Stellung der Unternehmen, dem Einfluss der Lobby als auch dem Grad der Vermachtung spielen in diesem dynamischen Prozess der st\u00e4ndigen Marktausgestaltung die Beteiligten auf den M\u00e4rkten selbst eine mehr oder weniger entscheidende Rolle. Das Fehlen von Marktmachtkontrolle hat die Banken, die heute \u201etoo big to fail\u201c sind, erst entstehen lassen. Zu einer verantwortungsvollen zuk\u00fcnftigen Marktgestaltung geh\u00f6rt es, eine \u00e4hnliche Entwicklung in solch elementaren Wirtschaftsbereichen wie Lebensmittel, Wohnen und Verkehr zu verhindern. Dies bedeutet vor allem, die doppelz\u00fcngige Praxis der Bevorzugung starker Marktteilnehmer durch entsprechende Regelungspraktiken unter Berufung auf die \u201eFreiheit des Marktes\u201c zu beenden.<\/p>\n<p>5. Die Bevorzugung starker Marktteilnehmer, realisiert durch das einseitige Setzen auf eine economie of scales (Quantit\u00e4t) ohne das Pendant einer \u00d6konomie der Kreierung von Neuem (Qualit\u00e4t), f\u00fchrt zur Zerst\u00f6rung polypolistischer Strukturen, zu einseitiger Marktmacht, zu Gigantismus; zum schwindenden Einfluss der Produzenten, die in der Erzeugerkette ganz am Anfang stehen sowie zur Ohnmacht der Verbraucher. Seit Jahrzehnten predigen Agrar\u00f6konomen ein \u201eWachsen oder Weichen\u201c. Die von diesen Agrar\u00f6konomen ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzten Ma\u00dfnahmen wie Einf\u00fchrung der Direktbeihilfen, Investitionsf\u00f6rderungen usw. funktionieren dabei nach dem Matth\u00e4us-Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben. Von Agrar\u00f6konomen wird es als \u201enormal\u201c angesehen, dass \u201ekleine\u201c Milchbetriebe aufgeben (Spiller et al. 2008, 1). Dies, so ein weiterer Agrar\u00f6konom, damit sie f\u00fcr \u201eUnternehmer mit der Bereitschaft zu investieren\u201c (Schmitz\/Hesse 2008, 39) Platz machen. Parallel dazu haben Agrar\u00f6konomen Jahrzehnte lang so genannte Sektorpl\u00e4ne erstellt, nach denen die Molkereistrukturen (und auch Schlachthofstrukturen) mit massiver F\u00f6rdermittelunterst\u00fctzung hin zu solch gro\u00dfen Einheiten ausgebaut wurden, wie sie heute bestehen.<\/p>\n<p>6. Ebenso verantwortungslos ist die Favorisierung immer erfolgreicherer einzelbetrieblicher Effizienz bei gleichzeitigem Abw\u00e4lzen der Folgekosten auf die gesamte Gesellschaft. Dazu geh\u00f6ren im Agrarbereich nicht nur die sozialen Kosten, die durch die Entleerung der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume und Vernichtung von Arbeitspl\u00e4tzen entstehen<br \/>\nsowie die \u00f6kologischen Folgekosten aus einer intensiven Agrarproduktion, sondern vor allem auch Risikokosten, wie sie die Gesellschaft zum Beispiel beim Auftreten von BSE zu tragen hatte. Hier mussten allein 2001 ca. 1 Mrd. Euro ausgegeben werden, um die Folgen zu bew\u00e4ltigen (Massenschlachtungen, Tiermehlbeseitigung, BSE-Tests usw.). Eine zukunftsf\u00e4hige \u00d6konomie bedeutet, den Blick von der einzelbetrieblicher \u00d6konomie zu erweitern auf eine gesamtgesellschaftliche \u00d6konomie.<\/p>\n<p>7. Unverantwortlich ist auch das weitere Vorantreiben der derzeitigen Form des Welthandels mit Agrarprodukten unter Berufung auf das Modell der komparativen<br \/>\nKostenvorteile. Beiderseitige Vorteile entstehen im Handel nur, wenn dazu die entsprechend gleichen Bedingungen vorliegen. F\u00fcr Produkte aus begrenzten Branchen (bodengebundene Produktion) mit begrenztem Absatz (Lebensmittel) liegen gegen\u00fcber Produkten ohne diese Merkmale ungleiche Bedingungen vor. Der Handel zwischen Drittl\u00e4ndern mit ihren Agrarrohstoffen und den L\u00e4ndern der so genannten Ersten Welt mit ihren Industrieprodukten f\u00fchrt daher zum ungleichen Handel zugunsten der Industriel\u00e4nder. Ebenso unverantwortlich sind die Auswirkungen des Zwangs zur Spezialisierung der Drittl\u00e4nder auf einen einseitigen Anbau von agrarischen Rohstoffen. Dadurch wird die Subsistenzstruktur in diesen L\u00e4ndern zerst\u00f6rt. Die Folgen sind verheerend. 70 Prozent aller Hungernden der Welt sind Kleinbauernfamilien und Landarbeiter! Wie weit global die Verteilungsschere auseinanderklafft, zeigen gerade die aktuellen Entwicklungen auf dem Milchmarkt: In der gleichen Zeit, in der Milcherzeuger in Europa aufgeben m\u00fcssen, weil sie mit dem von den Molkereien derzeit gezahlten Milchgeld nicht mehr auskommen und in der die\u00a0 Milchproduktionsstrukturen in Afrika aufgrund der Wiedereinf\u00fchrung von Exportsubventionen im Januar 2009 zerbrechen, vermeldete die Presse die Erfolge von<br \/>\nExporthandelsunternehmen mit Schlagzeilen wie \u201eDeutschland \u00fcberholt alle. Deutschland \u2026 ist weltweit Spitze\u201c (n-tv 2008). Die doppelte Paradoxie von einerseits Exportsubventionen (mit Anti-Freihandels-Wirkungen) und andererseits dem Vorantreiben von Freihandelsr\u00e4umen f\u00fcr die Erstl\u00e4nder (u. a. durch Subventionierung der einheimischen Landwirte zur Aufrechterhaltung einer stabilen Rohstoffbelieferung der Nahrungsmittelindustrie) ist endlich zu beenden.<\/p>\n<p>Verantwortungsvolle Marktgestaltung bedeutet, das statische Modellagieren zu beenden;\u00a0 das Gleiche gilt f\u00fcr das einseitige Favorisieren von einzelbetrieblicher Effizienz zu<br \/>\nLasten der Gesamtgesellschaft. Es sind Instrumentarien der Ausgestaltung zu entwickeln und zu implementieren, die den Anforderungen dynamischer M\u00e4rkte gerecht werden. Dazu geh\u00f6ren aktuell am Milchmarkt Ma\u00dfnahmen wie das Produktionskostenmonitoring zur Interessenswahrung der Erzeuger und ein am Markt statt an expandierenden Monopolen ausgerichtetes Milchmengenmanagement. Erst diese Ma\u00dfnahmen erm\u00f6glichen eine verantwortungsvolle Marktpolitik, die sich nicht an Einzelinteressen ausrichtet, sondern an den gesamten gesellschaftlichen Interessen, zu denen neben einzelbetrieblicher Effizienz Lebensmittelsicherheit und Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t geh\u00f6ren. Verantwortungsvolle Marktgestaltung bedeutet nicht \u201eMehr Freiheit des Marktes\u201c, sondern \u201eMehr Freiheit ALLEN Marktteilnehmern.\u201c Die Unterzeichner appellieren an alle, die immer wiederkehrenden Statements von der \u201eFreiheit der M\u00e4rkte\u201c kritisch zu hinterfragen. Dies ist der erste Schritt zur Beendigung der \u201eRegelung der M\u00e4rkte im Namen der Nichtregelung\u201c. Sie appellieren an die Wissenschaftler, sich kritisch mit den einseitigen Modellvorstellungen einer auf einzelbetriebliche Effizienz durch Gr\u00f6\u00dfenvorteile ausgerichteten statischen Modell\u00f6konomie auseinanderzusetzen. Ebenso appellieren die Unterzeichner an die Politiker, die aufgezeigten Vorschl\u00e4ge aufzugreifen, um den zuk\u00fcnftigen Herausforderungen dynamischer M\u00e4rkte gerecht zu werden.<br \/>\n<strong><br \/>\nF\u00fcr den Inhalt: <\/strong><br \/>\nProf. Onno Poppinga (ehem. Universit\u00e4t Kassel, FB \u00d6kologische Agrarwissenschaften)<br \/>\nDr. Katrin Hirte (ehem. Universit\u00e4t Kassel, FB \u00d6kologische Agrarwissenschaften)<\/p>\n<p><strong>Zitierte Quellen: <\/strong><br \/>\nBeckert, Jens (2007): Die soziale Ordnung von M\u00e4rkten. In: Beckert, Jens; Diaz- Bone, Rainer; Gan\u00dfmann,<br \/>\nHeiner (Hg.): M\u00e4rkte als soziale Strukturen. Campus Verlag Frankfurt am Main, 43-62. (Prof. Beckert ist seit<br \/>\n2005 Direktor am Max- Planck- Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung K\u00f6ln).<br \/>\nHenrichsmeyer, Wilhelm; Witzke, Heinz Peter (1991): Agrarpolitik. Band 1: Agrar\u00f6konomische Grundlagen.<br \/>\nUlmer Verlag Stuttgart. (Prof. Henrichsmeyer war (bis 2000) Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre und<br \/>\nAgrarpolitik am Institut f\u00fcr Agrarpolitik, Marktforschung und Wirtschaftssoziologie der Universit\u00e4t Bonn).<br \/>\nn-tv (2008): Deutschland \u00fcberholt alle. Pressemeldung vom 03.07.2008. In: http:\/\/www.n-tv.de\/988997.html<br \/>\n(Stand 12.07.2008).<br \/>\nSchmitz, Michael; Hesse, Joachim W. (2008): Analyse und Bewertung des Milchlieferstreiks in Deutschland.<br \/>\nIn: landinfo 7\/2008, 37-42. (Prof. Schmitz hat an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen die Professur f\u00fcr Agrar- und<br \/>\nEntwicklungspolitik inne).<br \/>\nSpiller, Achim; von Cramon-Taubadel, Stephan; Br\u00fcmmer, Bernhard (2008a): Landwirtschaftliches Preiskartell<br \/>\nkein sinnvolles Instrument der Agrarpolitik. Presseerkl\u00e4rung vom 28.05.2008. In: http:\/\/www.unigoettingen.<br \/>\nde\/de\/84615.html (Stand 12.07.2008). (Achim Spiller ist Professor Marketing f\u00fcr Lebensmittel und<br \/>\nAgrarprodukte, Stephan Cramon- Taubadel ist Professor f\u00fcr Agrarpolitik, Bernhard Br\u00fcmmer Professor f\u00fcr<br \/>\nLandwirtschaftliche Marktlehre an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen).<\/p>\n<p><strong>Zu den Unterzeichnern geh\u00f6ren (Stand 28.09.2009): <\/strong><\/p>\n<p>Prof. Elmar Altvater, em. Professor f\u00fcr Politikwissenschaft am Otto-Suhr-<br \/>\nInstitut der FU-Berlin<br \/>\nDr. Rainer Bartel, Linz<br \/>\nJacques Berthelot, Former Lecturer in economics at the Ecole Nationale<br \/>\nSup\u00e9rieure Agronomique de Toulouse<br \/>\nProf. Mathias Binswanger, FH Nordwestschweiz Olten<br \/>\nProf. Dieter Boegenhold, Free University of Bolzano, Economics and<br \/>\nManagement, Italy<br \/>\nGermana Bottone, Istituto di Studi e Analisi Economica, Italy<br \/>\nProf. Dieter Boegenhold, Free University of BolzAno, Economics and<br \/>\nManagement, Italy<br \/>\nJean-Marc Boussard, Acad\u00e9mie d&#8217;Agriculture de France<br \/>\nManuel Branco, University of \u00c9vora, Portugal<br \/>\nDr. Beate Br\u00fcggemann, INFIS &#8211; Institut f\u00fcr internationale<br \/>\nSozialforschung<br \/>\nProf. Rosaria Rita Canale, Associate professor of Economic Policy,<br \/>\nUniversity of Naples<br \/>\nThomas D\u00fcrmeier, Universit\u00e4t Kassel<br \/>\nChristoph Gran, Universit\u00e4t Heidelberg, Lehrstuhl f\u00fcr Wirtschaftspolitik<br \/>\nProf. Dr. Franz- Theo Gottwald, Schweisfurth- Stiftung M\u00fcnchen<br \/>\nProf. Dr. Reinhold Hedtke, Universit\u00e4t Bielefeld, Fakult\u00e4t f\u00fcr Soziologie<br \/>\nDr. Gerhard Hovorka, Bundesanstalt f\u00fcr Bergbauernfragen Wien<br \/>\nProf. Heide Inhetveen, Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<br \/>\nDr. Karin J\u00fcrgens, B\u00fcro f\u00fcr Agrarsoziologie &amp; Landwirtschaftskultur (BAL)<br \/>\nAssistant Professor Pavlos Karanikolas, Dept. of Agricultural Economics &amp;<br \/>\nRural Development, Agricultural University of Athens<br \/>\nDr. Niek Koning, Uni Wageningen<br \/>\nJean-Christophe Kroll, Professoeur et Pr\u00e9sident du d\u00e9partement<br \/>\nd&#8217;Economie et sociologie d&#8217;AgroSup Dijon<br \/>\nProf. Birgit Mahnkopf, Professorin f\u00fcr Europ\u00e4ische Gesellschaftspolitik<br \/>\nHochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht Berlin<br \/>\nProf. Ilke Marshall, FG Landschaftsplanung an der FH Erfurt<br \/>\nProf. Dr. jur. Philippe Mastronardi, Universit\u00e4t St. Gallen,<br \/>\nRechtswissenschaftliche Abteilung<br \/>\nProf. Walter Oetsch, Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz<br \/>\nTheofanis Pakos, Professor of economics, panteion Univ;ersity, Athns,<br \/>\ngreece<br \/>\nCosimo Perrotta, full professor of the History of Economic Thought<br \/>\nUniversit\u00e0 del Salento (Italy)<br \/>\nProf. Dr. Hans J. Pongratz, Institut f\u00fcr Soziologie, Ludwig-Maximilians-<br \/>\nUniversit\u00e4t M\u00fcnchen<br \/>\nDr. Rainer Riehle, INFIS &#8211; Institut f\u00fcr internationale Sozialforschung<br \/>\nProf. Dr. Markus Schermer, Department of Sociology, Universit\u00e4t<br \/>\nInnsbruck<br \/>\nProf. Wolf Schluchter, BTU Cottbus<br \/>\nProf. Christoph Scherrer, Universit\u00e4t Kassel, FG Globalisierung und Politik<br \/>\nDr. Christian Sch\u00fcler, Universit\u00e4t Kassel<br \/>\nMag. Herbert Schustereder, Caritas Ober\u00f6sterreich, Personalentwicklung<br \/>\n\/ Grundlagen, Linz<br \/>\nProf. em. Udo E. Simonis, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)<br \/>\nProf. Jean-Fran\u00e7ois Sneesens, Prof. UCL (Univ Cath. de Louvain), Belgium<br \/>\nStefano Solari, associate professor of Political Economy, Department of<br \/>\nEconomics, Universit\u00e0 di Padova<br \/>\nPr. Alfredo Suarez, Facult\u00e9 d&#8217;Economie et de Gestion, Universit\u00e9 de<br \/>\nPicardie Jules Verne (UPJV), Amiens \u2013 France<br \/>\nDr. Frieder Thomas, Kasseler Institut f\u00fcr L\u00e4ndliche Entwicklung<br \/>\nAur\u00e9lie Trouv\u00e9, Ma\u00eetre de conf\u00e9rences en \u00e9conomie, CESAER<br \/>\n(AgrosupDijon -INRA)<br \/>\nProf. em. Dr. Peter Ulrich, Universit\u00e4t St. Gallen, Institut f\u00fcr<br \/>\nWirtschaftsethik<br \/>\nProf. em. Mario von Cranach, Sozialpychologe, Universit\u00e4t Bern<br \/>\nTanja von Egan- Krieger, Universit\u00e4t Greifswald<br \/>\nProf. Irene van Staveren, Feminist Development Economics (Institute of<br \/>\nSocial Studies), Economics and Christian Ethics (Nijmegen University)<br \/>\nNetherlands<\/p>\n<p><strong>Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. <\/strong><br \/>\nGesch\u00e4ftsstelle Freising: Gutenbergstr. 7-9, 85354 Freising, Tel.: 08161-538473-0, Fax: -50<br \/>\nGesch\u00e4ftsstelle Wittenburg: Steintor 2a, 19243 Wittenburg, Tel.: 038852-9063-0, Fax: -22<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bdm-verband.de\" target=\"_blank\">www.bdm-verband.de<\/a><\/p>\n<p>30. September 2009<br \/>\n<strong>Milchbauern erwarten endlich Handeln, nicht sinnloses Geldverschwenden<\/strong><\/p>\n<p>(Freising) Die Milcherzeuger in Deutschland und Europa k\u00e4mpfen mit ihrem unerm\u00fcdlichen Einsatz nicht f\u00fcr mehr Geld aus dem \u00f6ffentlichen Haushalt, sondern f\u00fcr eine Umsteuerung der Milchmarktpolitik. Die bisherigen politischen Weichenstellungen hin zur vollkommenen Liberalisierung haben sich schon nach kurzer Zeit als eine Bruchlandung f\u00fcr den gesamten Milchmarkt erwiesen.<\/p>\n<p>Mit ungeheuerer Ignoranz hat bisher die EU-Kommission, aber auch die Mehrheit der deutschen Bundesl\u00e4nderagrarminister, versucht, das Marktproblem mit Steuergeldern<br \/>\nzuzudecken. Die wahren Ursachen wurden nicht angegangen, s\u00e4mtliche Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Umsteuerung hin zu einem Marktgleichgewicht sind mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden. Den Preis f\u00fcr diese Haltung zahlen die Milcherzeuger: einen katastrophalen Milchpreis, der die Bauern regelrecht an die Wand f\u00e4hrt. Damit muss endlich Schluss sein. Die Bundestagswahlen sind vorbei, jetzt kommt die Zeit des Handelns. Die Milcherzeuger haben mit Vehemenz f\u00fcr die Umsetzung ihrer marktwirtschaftlichen Forderungen gek\u00e4mpft. Sie erwarten vom Spitzengespr\u00e4ch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr deutliche Signale.<\/p>\n<p>In Deutschland m\u00fcssen die von der EU-Kommission einger\u00e4umten Handlungsspielr\u00e4ume endlich genutzt werden. So sind die Saldierungsm\u00f6glichkeiten abzuschaffen, zumindest sehr stark einzugrenzen. Hier muss dem Beispiel der deutschen Nachbarl\u00e4nder &#8211; darunter z.B. auch Frankreich &#8211; gefolgt werden. Mit diesem Beschluss im R\u00fccken h\u00e4tte die deutsche Agrarministerin Ilse Aigner in Br\u00fcssel eine deutlich bessere Argumentationsgrundlage, wenn es um die Durchsetzung der Interessen der Milcherzeuger auf EU-Ebene geht. Es kann nicht mehr hingenommen werden, dass die deutschen Minister mit ihrer Blockadehaltung s\u00e4mtliche Ma\u00dfnahmen hin zu mehr Marktgleichgewicht verhindern.<\/p>\n<p>Der Bauernverband hat sich gerade in den vergangenen Tagen \u00f6ffentlich gegen die protestierenden Milcherzeuger gestellt und wird im Spitzengespr\u00e4ch in gewohnter Form<br \/>\nmehr die Interessen der Milchindustrie als die der Milcherzeuger vertreten. Das zeigen die schon jetzt ver\u00f6ffentlichten Erwartungen an das Spitzengespr\u00e4ch. Die Milcherzeuger werden es nicht akzeptieren, wenn beim Spitzengespr\u00e4ch \u00fcber \u201eRezepte von vorgestern\u201c gesprochen werden soll. Weitere Exporterstattungen, Lagerhaltung und \u00e4hnliche Forderungen, die den \u00f6ffentlichen Haushalt belasten und die Probleme nur zudecken, aber nicht l\u00f6sen, geh\u00f6ren nicht an den Gespr\u00e4chstisch. Es hat sich gezeigt, dass mit diesen Mitteln die Milchmarktkrise nicht gel\u00f6st werden kann und diese daher nicht weiter diskutierenswert sind.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Spitzengespr\u00e4ch werden auch dieMilchb\u00e4uerinnen am Freitag um 13 Uhr erneut mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt nachdr\u00fccklich auf die<br \/>\nForderungen derjenigen hinweisen, die in den vergangenen Monaten so intensiv gek\u00e4mpft haben. Au\u00dferdem werden ab Freitagmittag gleichzeitig weitere Milchbauern-Kundgebungen vor vielen Landwirtschaftsverwaltungen in den Bundesl\u00e4ndern stattfinden, um zu signalisieren, dass eine gro\u00dfe Mehrheit der Milcherzeuger eine Umkehr der bisherigen gescheiterten Milchmarktpolitik will.<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input 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Oktober 2009, nach Br\u00fcssel zum Sondertreffen der EU-Agrarminister. Sie erwarten Entscheidungen f\u00fcr einen schnellen \u00dcberschuss-Abbau und f\u00fcr eine flexible Mengensteuerung. Pressemitteilungen des European Milk Board (EMB) und des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) Hamm\/ Br\u00fcssel, den 01.10.2009: Mehrere Tausend Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4805"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4805"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4807,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4805\/revisions\/4807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}