{"id":30342,"date":"2023-07-19T16:31:00","date_gmt":"2023-07-19T15:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=30342"},"modified":"2023-07-20T13:59:08","modified_gmt":"2023-07-20T12:59:08","slug":"kolonial-lobbyismus-des-hauses-hohenlohe-langenburg-fuerst-hermann-spielte-in-der-anfangszeit-deutscher-kolonialpolitik-zwoelf-jahre-lang-eine-herausragende-rolle-sein-sohn-er","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=30342","title":{"rendered":"&#8222;Kolonial-Lobbyismus aus dem Hause  Hohenlohe-Langenburg&#8220; \u2013 F\u00fcrst Hermann spielte in der deutschen Kolonialpolitik eine herausragende Rolle \u2013 Sein Sohn Ernst II. leitete die Kolonialabteilung im Ausw\u00e4rtigen Amt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Um 1900 war Deutschland hinter Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Russland die viertgr\u00f6\u00dfte Kolonialmacht der Welt. \u00dcberdurchschnittlich gro\u00df war die Kolonialbegeisterung in W\u00fcrttemberg, obwohl es fernab eines Seehafens lag. In der heutigen \u00d6ffentlichkeit kaum bekannt sind die M\u00e4nner der ersten Stunde der deutschen Kolonialpolitik. Eine herausragende Rolle spielte hierbei F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg (1832-1913). In seiner Heimatstadt Langenburg ist heute noch eine Stra\u00dfe nach F\u00fcrst Hermann benannt. Die Kleinstadt mit etwa 2000 Einwohnern liegt im Landkreis Schw\u00e4bisch Hall, im Nordosten des heutigen Baden-W\u00fcrttemberg.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1881 nicht mehr in den Reichstag gew\u00e4hlt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg initiierte 1882 die Gr\u00fcndung des Deutschen Kolonialvereins, nachdem er 1881 nicht mehr in den Reichstag gew\u00e4hlt worden war. Die Kolonialpolitik sah er als standesgem\u00e4\u00dfes k\u00fcnftiges Bet\u00e4tigungsfeld. Der Deutsche Kolonialverein fusionierte 1887 mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kolonisation zur \u201eDeutschen Kolonialgesellschaft\u201c. Bis 1894 war der Hochadlige aus der w\u00fcrttembergischen Provinz Pr\u00e4sident des gr\u00f6\u00dften kolonialpolitischen Lobbyverbands im Deutschen Reich. Nahe verwandt war das F\u00fcrstenhaus Hohenlohe-Langenburg schon im 19. Jahrhundert mit dem englischen K\u00f6nigshaus und der Familie des deutschen Kaisers.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>Gezwungen, eine schwere R\u00fcstung zu tragen<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptaufgaben sah die Deutsche Kolonialgesellschaft darin, politische Unterst\u00fctzer und Geld f\u00fcr deutsche Kolonialunternehmungen zu organisieren. 1889 meinte F\u00fcrst Hermann, es gelte zwar den europ\u00e4ischen Frieden zu wahren, Deutschland m\u00fcsse jedoch seine \u201eStellung unter den Gro\u00dfstaaten Europas behaupten\u201c und sei \u201egezwungen, eine schwere R\u00fcstung zu tragen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Dokumente im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Informationen und Dokumente \u00fcber F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg und seinen Einfluss auf die deutsche Kolonialpolitik und den Koloniallobbyismus finden sich im Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein. Dort kann F\u00fcrst Hermanns Nachlass eingesehen werden. Einen guten Einblick in die kolonialen Angelegenheiten des Langenburger F\u00fcrstenhauses bieten zwei Aufs\u00e4tze von Hans Peter M\u00fcller. Der Historiker arbeitete fr\u00fcher als Kreisarchivar im Landratsamt Schw\u00e4bisch Hall. Er befasste sich in zwei geschichtswissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen in den Jahren 2007 und 2011 mit F\u00fcrst Hermann und der Kolonialpolitik des K\u00f6nigreichs W\u00fcrttemberg. Die beiden Aufs\u00e4tze wurden in der \u201eZeitschrift f\u00fcr W\u00fcrttembergische Landesgeschichte\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolonialausstellung im H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museum Schw\u00e4bisch Hall<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit Herbert Kohl konzipierte Hans Peter M\u00fcller die aktuelle Sonderausstellung des H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museums in Schw\u00e4bisch Hall mit dem Titel \u201eW\u00fcrttemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte\u201c. Dem F\u00fcrsten Hermann zu Hohenlohe-Langenburg war dort eine eigene Info-Tafel gewidmet. Die Ausstellung war bis Sonntag, 25. September 2022, zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolonialbegeisterung in W\u00fcrttemberg \u00fcberdurchschnittlich gro\u00df<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl weit von der K\u00fcste entfernt war die Kolonialbegeisterung in W\u00fcrttemberg \u00fcberdurchschnittlich gro\u00df. Karl Mayer, einer der F\u00fchrer der linksliberalen Volkspartei in W\u00fcrttemberg, sagte 1885, dass sich im \u201efantasiereichen Schwabenlande \u2026 die Volksstimmung am meisten von allen deutschen Staaten f\u00fcr das ganze Kolonialwesen und die Dampfersubventionen ausgesprochen habe\u201c. Daf\u00fcr hatte Mayer folgende Erkl\u00e4rung: \u201eEs entspricht der schw\u00e4bischen Natur, wenn der Schwabe etwas vom blauen Meer und von weiter Ferne h\u00f6rt, so geht gern der Verstand mit ihm durch und er meint Wunder, was f\u00fcr gro\u00dfe Wohltaten ihn erwarteten.\u201c So war es nicht verwunderlich, dass mit F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg ein prominenter W\u00fcrttemberger von Beginn an an der Spitze kolonialpolitischer Bestrebungen in Deutschland stand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezirk Langenburg in Ostafrika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das brachte F\u00fcrst Hermann zumindest ein wenig Ruhm und Ehre. In Ostafrika wurde w\u00e4hrend der Kolonialzeit ein Bezirk Langenburg genannt, manchmal auch nach seinem Hauptort Neu-Langenburg. Heute hei\u00dft die Stadt Tukuyu und liegt in Tansania. Der Bezirk befand sich am Nordende des Njassasees. Langenburg war 28900 Quadratkilometer gro\u00df, fast so gro\u00df wie das heutige Baden-W\u00fcrttemberg, das 35700\u202fQuadratkilometer Fl\u00e4che umfasst. Anfang 1913 lebten 195.800 Eingeborene und nur 137 Wei\u00dfe im Bezirk Langenburg. Es gab dort 21 Missionsstationen, mehr als in irgendeinem anderen Bezirk Deutsch-Ostafrikas.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Afrika-Reise 1862<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Hermanns erster Kontakt mit dem noch weitgehend unbekannten Kontinent Afrika war im Fr\u00fchjahr 1862. Er beteiligte sich als 30-J\u00e4hriger an einer Afrika-Reise seines Verwandten Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha. In der 21-k\u00f6pfigen Gruppe befand sich auch der ber\u00fchmte deutsche Tierforscher Brehm. Die Reise f\u00fchrte nach \u00c4gypten, von dort aus mit dem Schiff auf dem Roten Meer bis zum Hafen Massaua im heutigen Eritrea. Eine strapazi\u00f6se Expedition f\u00fchrte ins Landesinnere bis ins abessinische Hochland. Die Reise sollte geographischen, naturwissenschaftlichen und v\u00f6lkerkundlichen Studien sowie zur Jagd dienen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwei Elefanten und einen Delphin geschossen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info 1: <\/strong>Bei den Jagden 1862 in Afrika schoss F\u00fcrst Hermann laut eigenen Aufzeichnungen unter anderem zwei Blaub\u00f6cke, eine Kudu-Antilope, zwei Mantelaffen, sieben Geier, einen Schwarzstorch, einen Adler, zwei Elefanten und einen Delphin. Sein Abschussbuch f\u00fchrte F\u00fcrst Hermann akribisch von 1856 bis 1909. Es dokumentiert seine gro\u00dfe Jagdleidenschaft. Die Gesamtzahl der vom F\u00fcrsten geschossenen \u201ejagbaren Tiere\u201c betr\u00e4gt 32421 St\u00fcck. Gut die H\u00e4lfte davon waren Hasen (16829). Aus heutiger Sicht erstaunlich sind 5760 erlegte Fasanen, 2395 Rebh\u00fchner, 859 Gamsb\u00f6cke, 115 Schnepfen und 177 Auerh\u00e4hne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Amerika-Reise 1883<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info 2:<\/strong> Eine weitere Fernreise f\u00fchrte F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg im Sommer 1883 von Frankfurt\/Main \u00fcber Liverpool nach Kanada und in die USA. Auf der insgesamt zweimonatigen Reise besuchte er die St\u00e4dte Boston, Montreal, Quebec, Ottawa, Toronto, Detroit, Chicago, Milwaukee, Minnetonka, St. Paul-Minneapolis, Winnipeg, Calgary, die Niagara-F\u00e4lle, New York und die dortige Milit\u00e4rakademie Westpoint. F\u00fcr den Reiseabschnitt von Montreal aus konnte er einen \u201eExtrazug der Pacific Union\u201c benutzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsches Reich war Kolonialmacht von 1884 bis 191<\/strong>9<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland trat vergleichsweise sp\u00e4t als Kolonialmacht auf. Eigene Kolonien besa\u00df das Deutsche Reich von 1884 bis 1919. Wie die anderen europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte beutete Deutschland die Menschen in den Kolonien aus und entrechtete sie. Deutsche waren verantwortlich f\u00fcr geraubte Kunstgegenst\u00e4nde, brutale Gewaltakte bis hin zum V\u00f6lkermord an den Hereros und Nama im heutigen Namibia mit gesch\u00e4tzt 70.000 Todesopfern. Bei Kriegshandlungen, die von Deutschen in Ostafrika gef\u00fchrt wurden, starben zwischen 250.000 und 300.000 afrikanische Ureinwohner.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abgeordneter der freikonservativen Reichspartei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg war schon fr\u00fch politisch aktiv. Am 4. M\u00e4rz 1861 trat er mit 29 Jahren in die w\u00fcrttembergische Kammer der Standesherren (Erste Kammer des Landtags) ein, der er bis zu seinem Tod 1913 angeh\u00f6rte. Von 1877 bis 1895 war F\u00fcrst Hermann Vizepr\u00e4sident der ersten Kammer. Von 1871 bis 1881 geh\u00f6rte Hohenlohe-Langenburg dem Deutschen Reichstag als Abgeordneter der freikonservativen Reichspartei an. Sein Reichstagsmandat gewann er im heimatlichen Wahlkreis W\u00fcrttemberg 12, der die Ober\u00e4mter Gerabronn, Crailsheim, Mergentheim und K\u00fcnzelsau umfasste. F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg war ein entschiedener Bef\u00fcrworter des Bismarck-Reiches, obwohl der Reichskanzler lange Zeit keine deutschen Kolonien wollte. Hohenlohe-Langenburg hingegen setzte sich im Reichstag schon 1880 bei der Diskussion um die \u201eSamoa-Vorlage\u201c vehement f\u00fcr eine offensive deutsche Kolonialpolitik ein. 1884 erf\u00fcllte sich sein Traum von eigenen deutschen Kolonien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsche Kolonien im \u00dcberblick<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum Jahr 1900 kamen folgende Gebiete unter deutsche Vorherrschaft: 1884 Deutsch-S\u00fcdwestafrika (das heutige Namibia); 1884 Togoland (das heutige Togo und Teile des \u00f6stlichen Ghana); 1884 Kamerun (das heutige Kamerun und kleinere Gebietsteile folgender heutiger Staaten: Nigeria, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Republik Kongo und Gabun); 1885 Deutsch-Ostafrika (das heutige Tansania und kleinere Gebietsteile folgender heutiger Staaten: Ruanda, Burundi und Mosambik); 1885 Deutsch-Neuguinea (Teile des heutigen Papua-Neuguinea, die heutigen Marshallinseln, Teile der heutigen Salomonen, N\u00f6rdliche Marianen, Palauinseln und Mikronesien); 1898 Kiautschou (heute Teil der Volksrepublik China) und 1900 Deutsche Samoa-Inseln (das heutige Samoa). (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.statistik-bw.de\/Service\/Veroeff\/Monatshefte\/20171209\">https:\/\/www.statistik-bw.de\/Service\/Veroeff\/Monatshefte\/20171209<\/a>&nbsp;\/\/ Statistisches Landesamt Baden-W\u00fcrttemberg, abgerufen am 22. August 2022).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Schutzgebiete&#8220; f\u00fcnfmal gr\u00f6\u00dfer als das Mutterland Deutsches Reich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesamtfl\u00e4che der deutschen \u201eSchutzgebiete\u201c betrug rund 2,6 Millionen Quadratkilometer. Zw\u00f6lf Millionen Einwohner lebten dort, davon waren nur etwa 24.000 Deutsche. Das Mutterland \u201eDeutsches Reich\u201c (ohne Kolonien) erstreckte sich in dieser Zeit \u00fcber eine Fl\u00e4che von 540.000 Quadratkilometer. 1910 lebten im Deutschen Reich (ohne Kolonien) rund 65 Millionen Einwohner. Die Fl\u00e4che der Kolonien war also fast f\u00fcnfmal so gro\u00df, die Zahl der dortigen Einwohner betrug jedoch lediglich ein F\u00fcnftel der Einwohnerzahl im deutschen Mutterland. Die Kolonialgebiete waren weitgehend landwirtschaftlich gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rohstoffe aus den Kolonien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Siedler errichteten in den Kolonien Plantagen vor allem f\u00fcr Kautschuk, Hanf, Baumwolle und Kaffee. Im Deutschen Koloniallexion aus dem Jahr 1920 werden Rohstoffe aufgez\u00e4hlt, die aus den Kolonien nach Deutschland importiert worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus Deutsch-Ostafrika:<\/strong> Elfenbein, Sisal, Sesam, Kokosn\u00fcsse, Matten, Bauh\u00f6lzer, Gold, H\u00f6rner, Kopra, Kaffee, Kakao, Flusspferdz\u00e4hne, Tabak, Baumwolle, Erdn\u00fcsse<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus Deutsch-S\u00fcdwestafrika:<\/strong> Diamanten, Kupfererz, Blei, Wolle, H\u00f6rner, Strau\u00dfenfedern, Harze, Gerbstoffe, Guano,  Felle<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus China\/Provinz Kiautschou:<\/strong> Kohle, Seife, Seide, Erdnuss\u00f6l, Erdnusskerne, Kuhh\u00e4ute, Strohborten, Borsten, Glaswaren<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schnaps und Bier waren wichtige deutsche Exportg\u00fcter nach Afrika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(&#8230;) Ab 1884 bestanden zwei Drittel der Hamburger Exporte, gut drei F\u00fcnftel des deutschen Afrikahandels, aus Spirituosen. &#8222;Das ganze Leben hier&#8220;, klagen die Missionare in Kamerun, &#8222;ist gewisserma\u00dfen von Branntwein durchtr\u00e4nkt&#8220;, schreibt Cora Stephan in einem Artikel in der deutschen Tageszeitung &#8222;Welt&#8220; vom 12. Dezember 2012. Auch Bier stellte einen bedeutenden Anteil an den deutschen Exporten in die Kolonialgebiete dar. Weitere wichtige Exportg\u00fcter in die Kolonien waren Maschinen und Eisenwaren, Br\u00fccken- und Eisenbahnanlagen, Anlagen zum Telegraphenbau, Zement, Kohle und Schie\u00dfpulver.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolonien waren ein Verlustgesch\u00e4ft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Deutsche Reich waren die Kolonien insgesamt betrachtet ein Verlustgesch\u00e4ft. Die anfangs hoch gesteckten Erwartungen erf\u00fcllten sich nicht. Die Kolonien scheinen eher f\u00fcr das nationale Selbstbewusstsein wichtig gewesen zu sein. Mit den Kolonien in \u00dcbersee f\u00fchlten sich viele Deutsche als neue Weltmacht. Die Handelsbilanzen \u2013&nbsp;au\u00dfer zeitweise f\u00fcr die kleine \u201eMusterkolonie\u201c Togo \u2013&nbsp;waren allesamt negativ. Und: Nur wenige Menschen aus Deutschland \u2013 insgesamt 24.000 \u2013 siedelten sich in den \u201eSchutzgebieten\u201c an. Viel attraktiver war die Auswanderung nach Amerika. \u00dcber 1,7 Millionen Menschen verlie\u00dfen allein zwischen 1880 und 1893 das Deutsche Reich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsche Kolonialgesellschaft hatte 45.000 Mitglieder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einflussreiche Pers\u00f6nlichkeiten hatten 1882 den Gr\u00fcndungsaufruf des Deutschen Kolonialvereins unterzeichnet. Es herrschte Aufbruchstimmung. Deutschland strebte nach seinem \u201ePlatz an der Sonne\u201c \u2013&nbsp;wie dies sp\u00e4ter genannt wurde. 1885 z\u00e4hlte der Deutsche Kolonialverein bereits \u00fcber 10.000 Mitglieder (Hans Peter M\u00fcller) \u2013 vor allem aus den gehobenen Gesellschaftsschichten. 1887 fusionierte er mit der 1884 gegr\u00fcndeten \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Kolonisation\u201c von Carl Peters zur Deutschen Kolonialgesellschaft (DKG). Der fusionierte Verein hatte bei dem Zusammenschluss insgesamt 15.000 Mitglieder (Hans Ulrich Wehler). F\u00fcrst Hermann wurde Vorsitzender des fusionierten Vereins, Carl Peters, der in Deutschland als \u201eGewinner Ostafrikas\u201c verherrlicht wurde, war kurzzeitig sein Stellvertreter. Wegen seines brutalen Vorgehens gegen Einheimische wurde Carl Peters von seinen Gegnern auch \u201eH\u00e4nge-Peters\u201c genannt. Dieser gewaltt\u00e4tige Mann musste sich nun in der Hierarchie der Kolonialgesellschaft hinter dem gem\u00e4\u00dfigteren F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg einordnen. Carl Peters wurde 1890 zum Ehrenmitglied der Deutschen Kolonialgesellschaft ernannt. 1914 hatte die Kolonialgesellschaft 45.000 Mitglieder (Wehler).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcrst Hermann wird Ehrenpr\u00e4sident<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis 1894 stand der Langenburger F\u00fcrst an der Spitze dieser gr\u00f6\u00dften und einflussreichsten Lobby-Gruppe f\u00fcr die kolonialen Angelegenheiten des noch jungen Deutschen Reiches. F\u00fcr seine Verdienste um die \u201ekoloniale Sache\u201c wurde F\u00fcrst Hermann 1893 zum Ehrenpr\u00e4sidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft ernannt. Die DKG war aber zu keiner Zeit eine Volksbewegung. In ihr versammelte sich vielmehr eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Elite des Landes. Eng verkn\u00fcpft war sie mit dem im Februar 1882 in Stuttgart gegr\u00fcndeten \u201eW\u00fcrttembergischen Verein f\u00fcr Handelsgeographie und F\u00f6rderung deutscher Interessen im Ausland.\u201c Mit regelm\u00e4\u00dfigen Vortragsveranstaltungen nahmen die Stuttgarter Handelsgeografen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des kolonialen Interesses ein. Auch das heutige Lindenmuseum geht auf die Stuttgarter Handelsgeographen und ihren einstigen Vorsitzenden Karl Graf von Linden zur\u00fcck. Es firmiert heute in Stuttgart als \u201eStaatliches Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde\u201c. \/ Quelle: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.lindenmuseum.de\/ueber-uns\/geschichte\" target=\"_blank\">https:\/\/www.lindenmuseum.de\/ueber-uns\/geschichte<\/a>, abgerufen am 2. August 2022)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Statthalter von Elsa\u00df-Lothringen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1894 berief der deutsche Kaiser den Langenburger F\u00fcrsten Hermann zum Statthalter des Reichslandes Elsa\u00df-Lothringen. Den Vorsitz in der Kolonialgesellschaft legte er daraufhin nieder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Johanniterhaus im Schw\u00e4bisch Haller Diak<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1889 und 1890 wurde das Johanniterhaus auf dem Gel\u00e4nde des Diakonie-Krankenhauses in Schw\u00e4bisch Hall errichtet. Das &#8222;Diak&#8220; verbesserte mit seinen \u00c4rzten und Diakonissen seinerzeit die Gesundheitsversorgung in Hohenlohe betr\u00e4chtlich. \u00dcber der Eingangst\u00fcr des Johanniterhauses gibt es noch heute eine Schrifttafel mit der Inschrift: &#8222;Im Jahr 1889 und 1890 erbaut von der W\u00fcrttembergischen Genossenschaft des Johanniterordens unter dem Commendator Hermann F\u00fcrst zu Hohenlohe-Langenburg.&#8220; In Hohenlohe hat sich der F\u00fcrst also auch um soziale und gesundheitliche Belange der \u00fcberwiegend l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung gek\u00fcmmert. Heute ist im Johanniterhaus mit dem markanten Uhren- und Glockent\u00fcrmchen die &#8222;Klinik f\u00fcr Psychosomatische Medizin und Psychotherapie&#8220; untergebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>\u00dcberschuss an Arbeitskr\u00e4ften<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zur Kolonialpolitik \u2013&nbsp;F\u00fcr Hermann zu Hohenlohe-Langenburg hatte es schon fr\u00fch mehrere Gr\u00fcnde gegeben, warum Deutschland eine aktive Kolonialpolitik betreiben sollte. Ihn beunruhigte die \u00dcberbev\u00f6lkerung und die berufliche Perspektivlosigkeit vieler Menschen in Deutschland. F\u00fcrst Hermann war \u00fcberzeugt, dass die \u201eSchaffung von Niederlassungen f\u00fcr unser \u00fcberschie\u00dfendes Menschenkapital immer dringender\u201c werde. \u201eF\u00fcr den \u00dcberschuss an Arbeitskr\u00e4ften\u201c m\u00fcssten \u201eneue Gebiete in \u00fcberseeischen Gebieten erworben\u201c werden. Au\u00dferdem gelte es \u201ef\u00fcr unseren Handel und unsere Industrie neue Absatzgebiete\u201c zu schaffen, meinte F\u00fcrst Hermann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitglied im &#8222;Reichsverband gegen die Sozialdemokratie<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber seinem Verwandten Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsf\u00fcrst bezeichnete er Kolonialpolitik auch als Mittel zur \u201eBek\u00e4mpfung des Sozialdemokratismus\u201c. Der ideologische Kampf gegen die Sozialdemokratie war F\u00fcrst Hermann jahrzehntelang ein wichtiges Anliegen. Als gut zahlendes Mitglied geh\u00f6rte der Langenburger Adelige dem 1904 gegr\u00fcndeten \u201eReichsverband gegen die Sozialdemokratie\u201c an. Diesem Verein bezahlte er 1908 den Jahresbetrag von 100 Mark. Das war deutlich mehr als der Monatsverdienst eines Arbeiters, der bei etwa 60 Mark lag. Keinem der rund 50 Vereine, in denen er seinerzeit Mitglied war, bezahlte F\u00fcrst Hermann im Jahr 1908 einen h\u00f6heren Jahresbetrag (Quelle: Hohenlohe Zentralarchiv Neuenstein, La 140 B\u00fc 17).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht nur &#8222;uneigenn\u00fctziger F\u00f6rderer des kolonialen Gedankens&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstes konkretes Ziel aktiver Kolonialpolitik war f\u00fcr Hohenlohe-Langenburg und seine Mitstreiter das Errichten von Handelsstationen. F\u00fcr die Deutsche Kolonialgesellschaft galt es zudem, die Kolonialidee in immer weitere Bev\u00f6lkerungskreise zu tragen. Nach Ansicht des Historikers Hans Peter M\u00fcller, war F\u00fcrst Hermann \u201ekeineswegs nur der uneigenn\u00fctzige F\u00f6rderer des kolonialen Gedankens\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Beteiligungen und \u00c4mter von F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg bei kolonialen Gesellschaften und Organisationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Hohenlohe-Langenburg beteiligte sich an Colins neuer Handelsgesellschaft im heutigen Guinea und geh\u00f6rte deren Verwaltungsrat an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;F\u00fcr den Kolonialverein kaufte er Beteiligungen in H\u00f6he von 50.000 Mark an der kurzlebigen Witu-Gesellschaft. In dem Ende 1887 gegr\u00fcndeten Unternehmen \u00fcbernahm Hohenlohe-Langenburg das Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;F\u00fcrst Hermann war auch an der 1885 gegr\u00fcndeten \u201eDeutschen Kolonialgesellschaft f\u00fcr S\u00fcdwestafrika\u201c beteiligt, die \u00fcber ein Kapital von 800.000 Mark verf\u00fcgte. In dieser Gesellschaft war er ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats. F\u00fchrend beteiligt an der gut ausgestatteten Neuguinea-Kompanie war sein Verwandter F\u00fcrst Kraft zu Hohenlohe-\u00d6hringen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Der Kolonialrat, ein Sachverst\u00e4ndigenbeirat der Kolonialabteilung des Ausw\u00e4rtigen Amtes, wurde 1890 gegr\u00fcndet. Dem Kolonialrat geh\u00f6rte auch F\u00fcrst Hermann an. \u201eWo die Mittel des Reiches nicht ausreichten, sollte die Deutsche Kolonialgesellschaft finanziell unterst\u00fctzen\u201c, sagte Hohenlohe-Langenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;1893\/94 versuchte eine von der Deutschen Kolonialgesellschaft finanziell unterst\u00fctzte Expedition, getragen von einem Komitee unter der Ehrenpr\u00e4sidentschaft Hohenlohe-Langenburgs, im Gebiet s\u00fcdlich des Tschadsees die deutschen Interessen zu untermauern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;F\u00fcr seine Verdienste um die \u201ekoloniale Sache\u201c wurde F\u00fcrst Hermann bereits 1893 zum Ehrenpr\u00e4sidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft ernannt. Zu dieser Zeit war er noch als aktiver Pr\u00e4sident der Kolonialgesellschaft im Amt (bis 1894). <\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;1894 kam es zur Gr\u00fcndung des \u201eDeutschen Togokomitees\u201c mit Ehrenpr\u00e4sident Hohenlohe-Langenburg. Dem Togokomitee flossen Spendengelder von \u00fcber 20.000 Mark zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 1894 wurde F\u00fcrst Hermann zum Statthalter von Elsass-Lothringen ernannt. Daraufhin legte er den Posten als Pr\u00e4sident der \u201eDeutschen Kolonialgesellschaft\u201c nieder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Vertrag \u00fcber Kolonien und Helgoland&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 1. Juli 1890 schlossen Deutschland und Gro\u00dfbritannien einen Vertrag ab, der im Volksmund &#8222;Helgoland-Sansibar-Vertrag&#8220; genannt wurde. Richtig hie\u00df er aber &#8222;Vertrag \u00fcber Kolonien und Helgoland&#8220;. Das Abkommen sollte Kolonialstreitigkeiten der beiden L\u00e4nder beseitigen und die Grenzen der deutschen und britischen Kolonien in Afrika festlegen. Die Deutschen \u00fcberlie\u00dfen den Engl\u00e4ndern ihre Kolonie Wituland (im heutigen Kenia), verzichteten auf Erwerbungen in Uganda, im Betschuanaland (heute Botswana) und an der Somalik\u00fcste. Im Gegenzug erhielt das Deutsche Reich einen Zugang von Deutsch-S\u00fcdwestafrika zum Fluss Sambesi, den so genannten &#8222;Caprivi-Zipfel&#8220;. Au\u00dferdem wurden die provisorischen Grenzen zwischen Deutsch-Ostafrika und den benachbarten britischen Gebieten anerkannt. In dem Vertrag wurde au\u00dferdem festgelegt, dass die seit 1807 britische Insel Helgoland an Deutschland zur\u00fcckgeht. Sie wurde aber nicht gegen Sansibar eingetauscht, denn Sansibar war zu diesem Zeitpunkt ein freies Sultanat. Die Insel vor dem afrikanischen Festland war niemals eine deutsche Kolonie. Die Deutschen hatten lediglich einen schmalen K\u00fcstenstreifen am Festland gegen\u00fcber der Insel gepachtet und sich selbst als Schutzmacht Sansibars betrachtet (siehe <a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/kultur\/nordsee\/helgoland\/wissensfrage-100.html\">https:\/\/www.planet-wissen.de\/kultur\/nordsee\/helgoland\/wissensfrage-100.html<\/a>). <\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Endg\u00fcltige Formierung des deutschen Chauvinismus&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die wohl gravierendste Folge des Ausgleichs\u201c beim Helgoland-Sansibar-Abkommen, \u201ewar die endg\u00fcltige Formierung des deutschen Chauvinismus. Dessen Exponenten, darunter bezeichnenderweise Carl Peters, sammelten auf Initiative Alfred Hugenbergs im September 1890 Gleichgesinnte und firmierten seit 1894 als `Alldeutscher Verband\u00b4\u201c, meint der Historiker Hans Peter M\u00fcller. \u201eDieser Verband, sozusagen die Inkarnation deutschen Gr\u00f6\u00dfenwahns, trug seither ma\u00dfgeblich zur Vergiftung des politischen Lebens bei.\u201c Nach Ansicht der \u201eAlldeutschen\u201c habe sich Deutschland beim Helgoland-Sansibar-Abkommen \u00fcber den Tisch ziehen lassen und \u201eeinen Hosenknopf gegen einen neuen Anzug eingetauscht\u201c. Die Einstellung der Alldeutschen war von einer \u00fcbersteigerten Form des Nationalismus und einem aggressiven Patriotismus gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit &#8222;voller Energie&#8220; der Kulturmission in Afrika widmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrst Hermann war ein vom evangelischen Christentum \u00fcberzeugter Mann. Im Juli 1890 hatte er als Vorsitzender an die Mitglieder der Deutschen Kolonialgesellschaft appelliert, sich mit \u201evoller Energie\u201c der Kulturmission in Afrika zu widmen. Bereits 1886 hatte er die Bedeutung der Missionsgesellschaften betont und 1889 erneut f\u00fcr deren Unterst\u00fctzung als \u201edie eigentlichen Bahnbrecher der Kultur in unzivilisierten L\u00e4ndern\u201c pl\u00e4diert. (Hans Peter M\u00fcller in: F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg als Pr\u00e4sident des Deutschen Kolonialvereins und der Deutschen Kolonialgesellschaft (1882-1894), erschienen in Zeitschrift f\u00fcr W\u00fcrttembergische Landesgeschichte, 2011, Seiten 391-429)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcrst Hermann amtsm\u00fcde als Kolonialfunktion\u00e4r<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ende der Bismarck-\u00c4ra 1890 wandelte sich unter Kaiser Wilhelm II. die deutsche Kolonialpolitik. Deutschland wollte seine Position als Weltmacht demonstrieren. Hohenlohe-Langenburg schien als Kolonialfunktion\u00e4r zusehends amtsm\u00fcde zu werden. Sein schwindendes Interesse an seinem Pr\u00e4sidentenamt in der DKG war sp\u00e4testens seit 1892 sp\u00fcrbar. Doch sein Abschied als Pr\u00e4sident des Lobbyverbands zog sich noch zwei Jahre hin. Im Herbst 1894 wurde er zum Statthalter im Reichsland Elsass-Lothringen berufen. Das kam ihm \u00e4u\u00dferst gelegen, um als DKG-Vorsitzender abzudanken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>Idealbesetzung f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt&#8220; der Deutschen Kolonialgesellschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Historiker Hans Peter M\u00fcller urteilt: \u201eDank seines Namens und seiner Beziehungen war es F\u00fcrst Hermann gelungen, die unklaren Kolonialinteressen zu kanalisieren und sich an deren Spitze zu stellen. Als Hocharistokrat eingebunden in jenen partei\u00fcbergreifenden \u201eideologischen Konsensus\u201c (Hans-Ulrich Wehler) zur Systemstabilisierung war er, dem Geist des Kaiserreichs entsprechend, eine Idealbesetzung f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt.&#8220; Dass es ihm schlie\u00dflich \u2013 mit Hilfe anderer \u2013 gelang, einen Mann wie Carl Peters einzubinden, spricht f\u00fcr seinen Realit\u00e4tssinn. Allerdings war daf\u00fcr ein politischer Preis zu bezahlen \u2013 die Ann\u00e4herung der DKG an alldeutsche Ideen, die von einer \u00fcbersteigerten Form des Nationalismus und einem aggressiven Patriotismus gepr\u00e4gt waren. Dieser Wandel wurde schlie\u00dflich mit der Wahl des alldeutschen Gr\u00fcndungsmitglieds Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg als Nachfolger Hohenlohe-Langenburgs offensichtlich. \u201eF\u00fcrst Hermann war zwar kein Alldeutscher, seine N\u00e4he zu deren Denken, ist aber nicht zu bestreiten\u201c, urteilt M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum gibt es eine F\u00fcrst-Hermann-Stra\u00dfe in Langenburg<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner Heimatstadt Langenburg ist F\u00fcrst Hermann eine Stra\u00dfe in dem 1970 erschlossenen Baugebiet \u201eGro\u00dfer Garten\u201c gewidmet. Auf Nachfrage konnten weder die Stadtverwaltung Langenburg noch die F\u00fcrstliche Schlossverwaltung Langenburg in ihren jeweiligen Unterlagen einen speziellen Anlass f\u00fcr die Stra\u00dfenbenennung nach F\u00fcrst Hermann finden. Unklar sei auch, welche besonderen Verdienste er f\u00fcr die Kleinstadt im Nordosten des heutigen Baden-W\u00fcrttembergs hatte, teilten die Stadtverwaltung und die Schlossverwaltung mit. Beim Trauergottesdienst 1913 in Langenburg hatte der \u00f6rtliche Dekan Ottmar Sch\u00f6nhuth den F\u00fcrsten Hermann \u201eeinen der tatkr\u00e4ftigsten F\u00f6rderer der deutschen Kolonialpolitik\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erbprinz Ernst II. tritt in koloniale Fu\u00dfstapfen seines Vaters<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Hermanns koloniale Fu\u00dfstapfen ist zeitweise auch sein Sohn Erbprinz Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg (1863-1950) getreten. Kaiser Wilhelm II. verschaffte seinem Cousin dritten Grades, die Aussicht auf einen Posten als Staatssekret\u00e4r und ernannte ihn 1905 zum Leiter der Kolonialabteilung im Ausw\u00e4rtigen Amt. Diese Abteilung sollte zum eigenst\u00e4ndigen Reichskolonialamt heraufgestuft werden, was aber misslang. Wegen interner Querelen und der Widerst\u00e4nde im Reichstag gegen die Finanzierung der neuen Beh\u00f6rde nahm der Langenburger Erbprinz 1906 schon wieder seinen Hut. (Quelle: Vorwort zum Bestand \u201eBiografie von F\u00fcrst Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg\u201c im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (HZAN) \u2013 verfasst im April 2005 von Thomas Kreutzer)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>V\u00f6lkermord an Herero und Nama in S\u00fcdwestafrika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In die kurze Amtszeit von Ernst II. fiel 1905\/1906 die bis dahin gr\u00f6\u00dfte Kolonialkrise Deutschlands. Die Hereros und Nama in Deutsch-S\u00fcdwestafrika hatten sich 1904 gegen ihre deutschen Unterdr\u00fccker erhoben. 1905 begann zudem der Maji-Maji-Aufstand in Deutsch-Ostafrika, der bis 1908 dauerte. An den Herero und Nama in S\u00fcdwestafrika begingen die Deutschen einen grausamen V\u00f6lkermord. Sch\u00e4tzungen zufolge starben etwa 70.000 Herero und Nama. Nach der Schlacht am Waterberg fl\u00fcchteten die Herero in die Omaheke-W\u00fcste. Der deutsche General Lothar von Trotha lie\u00df die W\u00fcste monatelang abriegeln und die wenigen Wasserstellen bewachen. Wer sich den Wasserstellen n\u00e4herte, wurde erschossen. Zehntausende Menschen verdursteten. Etwa 80 Prozent der Herero-Bev\u00f6lkerung starben bei dem V\u00f6lkermord. Laut deutschen Quellen lagen die deutschen Verluste in den K\u00e4mpfen gegen die Herero bei 1282 Soldaten, die Mehrzahl von ihnen starb allerdings an Krankheiten wie Typhus und Cholera. (Quelle: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deutsche-schutzgebiete.de\/wordpress\/hereroaufstand\/\" target=\"_blank\">https:\/\/deutsche-schutzgebiete.de\/wordpress\/hereroaufstand\/<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bis zu 300.000 tote Einheimische bei Kolonialkrieg in Ostafrika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch mehr Opfer an der einheimischen Bev\u00f6lkerung forderte der Maji-Maji-Krieg in Ostafrika. Heutige Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der Bev\u00f6lkerung \u2013 rund 250.000 bis 300.000 Menschen \u2013 durch den Krieg und seine unmittelbaren Folgen get\u00f6tet wurden, die Mehrheit von ihnen durch eine Hungerkatastrophe: Die Zerst\u00f6rung der Felder und D\u00f6rfer hatte den Menschen ihre Lebensgrundlage genommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Korruption und Misswirtschaft in der Kolonialverwaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland wurde damals der Ruf nach einer neuen Kolonialpolitik immer lauter. Vor allem die politischen Parteien Zentrum und SPD kritisierten die Kolonialpolitik der Regierung. Vorw\u00fcrfe der Misshandlungen Eingeborener, R\u00fcckendeckung f\u00fcr die T\u00e4ter durch die Kolonialabteilung, Vertr\u00e4ge, die ohne Wettbewerbs-Ausschreibung zum Nachteil der Staatskasse ausgehandelt waren, all dies summierte sich zur Forderung nach einer \u201eneuen\u201c Kolonialpolitik. Einer der sch\u00e4rfsten Kritiker der deutschen Kolonialpolitik war der junge katholische Zentrumsabgeordnete Matthias Erzberger aus Buttenhausen in W\u00fcrttemberg. Erzberger prangerte Korruption und Misswirtschaft in der Kolonialverwaltung an und machte Morde und Misshandlungen \u00f6ffentlich, die an der einheimischen Bev\u00f6lkerung in Afrika begangen worden waren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>Ruhmlose Verabschiedung des Erbprinzen zu Hohenlohe-Langenburg<\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg war der massiven \u00f6ffentlichen Kritik nicht gewachsen. Im Reichstag hatte er nicht die notwendige R\u00fcckendeckung. Die Mehrheit der Reichstagsabgeordneten konnte sich mit Ernst II. als Direktor der Kolonialverwaltung im Mai 1906 den notwendigen \u201eKurswechsel\u201c in der Kolonialpolitik nicht vorstellen. Der Reichstag lie\u00df deshalb die Bildung eines selbstst\u00e4ndigen Staatssekretariats f\u00fcr Kolonialpolitik scheitern. Im September 1906 legte Ernst II. sein Amt frustriert nieder. \u201eMit der ruhmlosen Verabschiedung des Erbprinzen zu Hohenlohe-Langenburg war der Tiefpunkt der kolonialen Begeisterung in Deutschland erreicht\u201c, schreibt S\u00f6ren Utermark 2012 in seiner Doktorarbeit \u201eSchwarzer Untertan versus schwarzer Bruder \u2013 Bernhard Dernburgs Reformen in den Kolonien Deutsch-Ostafrika, Deutsch-S\u00fcdwestafrika, Togo und Kamerun&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Wandel zum Besseren&#8220; unter der Leitung von Bernhard Bernburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hohenlohe-Langenburgs Nachfolger als Direktor der Kolonialverwaltung wurde der Bankier Bernhard Dernburg. In der historischen Forschung wird dies als der \u201eBeginn einer neuen humanen \u00c4ra deutscher Eingeborenenpolitik\u201c oder als \u201eWandel zum Besseren\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Weimarer Republik verachtet, den Nazis angebiedert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod seines Vaters Hermann trat Ernst II. 1913 dessen Nachfolge als F\u00fcrst zu Hohenlohe-Langenburg an. In der Weimarer Republik unterst\u00fctzte Ernst II. antirepublikanische Organisationen und biederte sich im Dritten Reich den Nationalsozialisten an. 1936 trat er in die NSDAP ein. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenb\u00fcrger von Langenburg ernannt. Noch heute gibt es in Langenburg einen F\u00fcrst-Ernst-Platz bei der ehemaligen Schule, In dem Geb\u00e4ude sind heute das Langenburger Stadtarchiv und die Stadtb\u00fccherei untergebracht sind. Die T\u00f6chter von F\u00fcrst Ernst II., Prinzessin Alexandra und Prinzessin Irma waren als NS-Kreisfrauenschaftsf\u00fchrerin im Oberamt Gerabronn (Prinzessin Alexandra) und als Leiterin der \u00f6rtlichen Frauenschaft in Langenburg (Prinzessin Irma) bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs t\u00e4tig. Ernsts Sohn, Erbprinz Gottfried, ernannten die Amerikaner nach dem Krieg f\u00fcr einige Wochen zum Landrat des Kreises Crailsheim. Sie beriefen ihn aber sofort wieder ab, nachdem den Besatzern Gottfrieds Aktivit\u00e4ten im Nationalsozialismus n\u00e4her bekannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informationen zu fr\u00fchen Kolonien:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1683 die Festung Gro\u00df Friedrichsburg im heutigen Ghana gebaut<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Genaugenommen haben deutsche Herrscher schon vor 1884 Kolonien errichtet. Der brandenburgische Kurf\u00fcrst Friedrich Wilhelm lie\u00df 1683 die Festung Gro\u00df Friedrichsburg im heutigen Ghana bauen. Von \u201eFort Gro\u00df Friedrichsburg\u201c aus wurde mit Gold und Sklaven gehandelt. Das Fort blieb von 1683 bis 1717 mit brandenburgischen Soldaten besetzt. 1717 verkaufte Brandenburg-Preu\u00dfen Gro\u00df Friedrichsburg an die Niederl\u00e4ndische Westindien-Kompanie. Heute gibt es dort ein Museum \u201eFort Gross Frederiksburg\u201c und ein G\u00e4stehaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eigentliche Beginn der deutschen Kolonialpolitik war im Jahr 1884. Reichskanzler Bismarck stellte mehrere Besitzungen deutscher Kaufleute unter den Schutz des Deutschen Reichs. Damit nutzte er eine Phase au\u00dfenpolitischer Entspannung zum Beginn eines von ihm so bezeichneten kolonialen Experiments. W\u00e4hrend und nach dem Ersten Weltkrieg verlor Deutschland seine Kolonien. Die deutsche Kolonialzeit dauerte 35 Jahre \u2013 von 1884 bis 1919. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Link zu dem Artikel \u201eKolonien deutscher L\u00e4nder vor 1871\u201c in Wikipedia: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolonien_deutscher_L%C3%A4nder_vor_1871\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolonien_deutscher_L%C3%A4nder_vor_1871<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Quellen und Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg befasste sich der Historiker Hans Peter M\u00fcller in zwei l\u00e4ngeren wissenschaftlichen Aufs\u00e4tzen. M\u00fcller leitete viele Jahre lang das Kreisarchiv Schw\u00e4bisch Hall:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Hans Peter M\u00fcller: &#8222;Das K\u00f6nigreich W\u00fcrttemberg und die Anf\u00e4nge deutscher Kolonialpolitik (1879\/80 bis 1890)&#8220;, erschienen in Zeitschrift f\u00fcr W\u00fcrttembergische Landesgeschichte 2007, Seiten 421-456)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Hans Peter M\u00fcller: \u201eF\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg als Pr\u00e4sident des Deutschen Kolonialvereins und der Deutschen Kolonialgesellschaft (1882-1894)\u201c, erschienen in Zeitschrift f\u00fcr W\u00fcrttembergische Landesgeschichte, 2011, Seiten 391-429)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Hans-Ulrich Wehler: \u201eBismarck und der Imperialismus\u201c, dtv Verlag, Wissenschaftliche Reihe WR 4187, 4. Auflage, Mai 1976<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;S\u00f6ren Utermark: Doktorarbeit \u201eSchwarzer Untertan versus schwarzer Bruder \u2013 Bernhard Dernburgs Reformen in den Kolonien Deutsch-Ostafrika, Deutsch-S\u00fcdwestafrika, Togo und Kamerun\u201c, Universit\u00e4t Kassel, 2012<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Heinrich Schnee (Hrsg.), Deutsches Kolonial-Lexikon, Verlag Quelle und Meyer, Leipzig 1920<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Der Nachlass von F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein tr\u00e4gt die Signaturen La 140 und La 140a.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Der Nachlass von F\u00fcrst Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein tr\u00e4gt die Signaturen La 142.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 &#8222;F\u00fcrst Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg: Hitler als Geschenk Gottes f\u00fcr das deutsche Volk&#8220; in T\u00e4ter Helfer Trittbrettfahrer, Band 8 \u2013 NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-W\u00fcrttemberg, Wolfgang Proske (Herausgeber), 441 Seiten, 2018, Kugelberg Verlag, ISBN 978-3-945893-09-8<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonderausstellung im Wintergarten des H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museum Schw\u00e4bisch Hall:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit Herbert Kohl konzipierte der Historiker Hans Peter M\u00fcller die Sonderausstellung des H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museums in Schw\u00e4bisch Hall mit dem Titel \u201eW\u00fcrttemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte\u201c. Dem F\u00fcrsten Hermann zu Hohenlohe-Langenburg ist dort eine kurze Info-Tafel gewidmet. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 25. September 2022, zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begleitheft zu \u201eW\u00fcrttemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte\u201c im H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu der Schw\u00e4bisch Haller Sonderausstellung \u201eW\u00fcrttemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte\u201c im H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museum ist ein Begleitheft erschienen. Das 30-seitige Heft im Format DIN A5 gibt es f\u00fcr 3,50 Euro im Shop des H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museums. Herausgeber: H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkisches Museum, Historischer Verein f\u00fcr W\u00fcrttembergisch Franken; Autoren: Hans Peter M\u00fcller, Herbert Kohl; Redaktion: Herta Beutter, Armin Panter; Layout: green design Elke M\u00fcller<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkisches Museum, Keckenhof 6, 74523 Schw\u00e4bisch Hall, Telefon 0791\/751-289, Fax 0791\/751-305, E-Mail&nbsp;<a>hfm@schwaebischhall.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Internet:<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.haellisch-fraenkisches-museum.de\/de\/sonderausstellung\/ausstellung-im-wintergarten\">https:\/\/www.haellisch-fraenkisches-museum.de\/de\/sonderausstellung\/ausstellung-im-wintergarten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wortlaut des Textes \u00fcber F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg (1832-1913) im Begleitheft zur Sonderausstellung des H\u00e4llisch-Fr\u00e4nkischen Museums in Schw\u00e4bisch Hall \u201eW\u00fcrttemberg in Afrika: Fragmente einer deutschen Kolonialgeschichte\u201c:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg (1832-1913)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer F\u00fcrst war einer der herausragenden Vertreter der Kolonialbewegung. Nach dem Verlust seines Reichstagsmandats (1881) sah er in der Kolonialfrage sein k\u00fcnftiges Wirkungsfeld. Einflussreiche Pers\u00f6nlichkeiten unterzeichneten 1882 den Gr\u00fcndungsaufruf des Kolonialvereins: Die Frage der deutschen Kolonisation werde \u201evon Tag zu Tag dringender\u201c und es gelte \u201eherrenlose Gebiete\u201c zu kultivieren und die F\u00f6rderung des \u00dcberseehandels vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gr\u00fcndungsversammlung pr\u00e4sentierte der F\u00fcrst die Vision des \u201enationalen Gedankens\u201c und die Hoffnung auf \u201epraktische Resultate\u201c. Erwartungsgem\u00e4\u00df wurde er zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. 1883 z\u00e4hlte man 3260 Mitglieder und eine Reihe von Zweigvereinen, seit Ende 1884 erschien die Deutsche Kolonialzeitung. 1884 entstand dem Verein Konkurrenz: Carl Peters, als Gewinner Ostafrikas glorifiziert, gr\u00fcndete die \u201eGesellschaft f\u00fcr deutsche Kolonisation\u201c; der Kolonialverein war ihm zu z\u00f6gerlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gelang Hohenlohe jedoch, die beiden Gruppierungen zu verschmelzen (Deutsche Kolonialgesellschaft), Peters wurde f\u00fcr kurze Zeit Vizepr\u00e4sident. Angesichts von internen Krisen zeigte sich Hohenlohe nach 1890 amtsm\u00fcde. Er bekleidete danach das Amt des Statthalters f\u00fcr Elsass-Lothringen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Beteiligungen und \u00c4mter von F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg bei kolonialen Gesellschaften und Organisationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Hohenlohe-Langenburg beteiligte sich an Colins neuer Handelsgesellschaft im heutigen Guinea und geh\u00f6rte deren Verwaltungsrat an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 F\u00fcr den Kolonialverein kaufte er Beteiligungen in H\u00f6he von 50.000 Mark an der kurzlebigen Witu-Gesellschaft. In dem Ende 1887 gegr\u00fcndeten Unternehmen \u00fcbernahm Hohenlohe-Langenburg das Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 F\u00fcrst Hermann war auch an der 1885 gegr\u00fcndeten \u201eDeutsche Kolonialgesellschaft f\u00fcr S\u00fcdwestafrika\u201c beteiligt, die \u00fcber ein Kapital von 800.000 Mark verf\u00fcgte. In dieser Gesellschaft war er ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats. F\u00fchrend beteiligt an der gut ausgestatteten Neuguinea-Kompanie war sein Verwandter F\u00fcrst Kraft zu Hohenlohe-\u00d6hringen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;1893\/94 versuchte eine von der DKG finanziell unterst\u00fctzte Expedition, getragen von einem Komitee unter der Ehrenpr\u00e4sidentschaft Hohenlohe-Langenburgs, im Gebiet s\u00fcdlich des Tschadsees die deutschen Interessen zu untermauern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;Der Kolonialrat, ein Sachverst\u00e4ndigenbeirat der Kolonialabteilung, wurde 1890 gegr\u00fcndet. Dem Kolonialrat geh\u00f6rte auch F\u00fcrst Hermann an. \u201eWo die Mittel des Reiches nicht ausreichten, sollte die Deutsche Kolonialgesellschaft finanziell unterst\u00fctzen\u201c, sagte Hohenlohe-Langenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 F\u00fcr seine Verdienste um die \u201ekoloniale Sache\u201c wurde F\u00fcrst Hermann bereits 1893 zum Ehrenpr\u00e4sidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013&nbsp;1894 kam es zur Gr\u00fcndung des \u201eDeutschen Togokomitees\u201c mit Ehrenpr\u00e4sident Hohenlohe-Langenburg. Dem Togokomitee flossen Spendengelder von \u00fcber 20.000 Mark zu.<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate base64\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postId_0\" value=\"MzYwNjECAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postTitle_0\" value=\"Pc09CgJBDAXgqzwQ7BTZSrCyUFa00hPMumE3mMks84PYeQev4DHsvIknMQpavBAI+d54NK+qarENEpSdTHahaS6cfElwlpY8alsIqENPKjYmO6cdaVNiN\/58zxZ4XW9YPx8xZdQUvVNFGpgkE1gNiZaS09EE\/KqGIJz5BGIl9BStJTpzW8I+iNAXPdgVh9ArVlFN32ymEOJMJrdMf8w1mViKdmCPZUnn5z1mNg1Ln98=\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postLink_0\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6Kan69gW2xgbGJkYA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postAuthor_0\" value=\"S0zJzcwDAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postDateTime_0\" value=\"MzIwMtY1MNc1tFQwNLMyMLcyMAAA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postContent_0\" value=\"7X1LcxtJkuZ9fkVarc2YZAaABB8SyaquXVKkKJUepRFVoq0uvQEhkMhCPmD5IKtw6kP\/gzHr09j0RbbXvazppNPin\/QvWf\/cPSIfSD7qsbM7OzPWNkUByMgIDw9\/fu7xd98sv\/2mKPMsDb\/9IQnGh9vbwbXJg1NblcXHeWzSaTCP0tLmwXmerf86yaPSpGlk00HwNDfpIrfRx3lQ0c\/eVkXBv59GNriKbF6G+frz+q+lDV5kcZZGJk7Mx3kZTGmwSxuXo2D9zxObT6v845zelUZlGWOwEC\/iWWAk9+zEhjYqaCJVGgZRGlyuv+RlaRMaIRwE2eQ6m8eBLYKZzVMzCWyU0j8urJ2bmU2LIDbhKHie8svntLgotGmw\/suMvuS3LmxUBgtTJcHELmiFZVBEupZX609pSo\/hUZvTFNLgoqQVW\/5kKpSiD91Ml1kcldFiFJzRHOhluamK3ND76Im3WRzboFhGtH76jqg0sVHwlNZSlMEzmyf06mBVBc8yGjGm\/zd8aVJ6dFLlYfBgfLC7Mxwfjncf8loKLDKnx6LElEVppmXQ+DURi1dqgzQjquK3NO\/crP9Kn9BGdN86sSnWPQpOQfWYfi9DJkQYW16bYGebmIPWRJSm16ZBHNmwDKIEL52CEYjeH+fX60+TiAgSPDNxPMDXr7N8mjHZprQlnvgnZmrTYXMbR99sKSt+s7X89u\/o\/8CdNvn2fZYGb008C84NzZV+ng8aFCKGsLOI6JmX32zRr5sP63jjg4NxkEbgvsTOc\/APvTx4C+alVYZBaGne87jsm8E9dyciBo7A9jag1+0w65zn6y\/pFByLpZ9usMqVzUHnAW\/I1CbEX8G95xpcE2HpGzopumltBgwKM8eAJi4CepDYrwhtsv5EDFAEC5rYDBtRBCe2XH+iP2maxczGUxrMeglgO3MNZlUR0b\/dOh8zf0wbD6TBuS1sHNPfZlYGM6KejlGYkh4lAubB3\/70L5vUCBvP\/e1P\/zwKToilxgeHeyIMwOrEyWYa07QDOlT80XWDgSIZ702eXUXpiv67\/lRERKKSye\/EURosWoSSh15mk8nPtMYJEaoA29bzY9KPgteGqEG\/uKZflDIlU+gpsukcE+plDBqEVh1Buo6C78w8n0N45KVSjjY9DWOdxYv15zQKCx4MQhUrfGqSiM4ar6EhbUxUkDQaNRj1H\/7Twc7OzteO6c\/t6hpng0Q1H3567pr2MHi7\/lKU4Eni5JIFk+d6N0I9JvjqmamWpalmoSEZwVwF3t5gkOb2EWnyiF5cUzj4AVqkKNdfyhUtCos7J2YT\/ph2x6rw49TOE14AZprloSEWIsaz6Qicd0jHA5qpI8cGUAIhi9eVsE0a2CrPlutPSuOneWSnMug17Qbo01R3CZGnsMGPdgqxyTIW7HpR0uJANZ4aD8sakU6WAU+d4R3EDxPSOEQumxIH8yppBDwf3ns3RvRkjwx7TzqDqJ4tqsRi2cRQNbt9oI9yExtSpdFV8NpWpPNKek+fPJOBnqezDMKUTiTNHhOth15\/mYDv7if3dI0YhZTDLCYzgA7njHlkY1+daBLero9+jNMXFQmx\/Yz0LtgMpsAtayRRVC+TRFaWQ3\/TPNvTLujYYmNpUvQ7sChYgCg\/BRud8bTDqpTJT8gSWLDApbk7IUFfHdODMdkf6ZysBNVjNQU8qUQI0HeTyOJnq2va+uNqVpB4XZHoICnwzNCM3lhw0Kv1F7IFcpG2z0hbZ3m0gLiGSVDST4IZaY+5CvAX0K+ydGJqVbo5qX2TlBtqlxaWEyPOaNU0jFBSp0MUoDFIuRTXEbF5KscVFhBN+L0lEelNIjl6qn6+45MCG+Axb97O9njMAqzDJU5odTccJBPhxhZj0bLfRH3RsvGmmmDXFeu3SKw2OkMfiDA04TxyeuWyK\/yZLNBzukqLU3jVWlY56jlcbrq0f4U76GC+9aeYRfPwKemSdKES5BXtMlmKXbL3HbYPFe0QnSqm1TOYe8SnL2CrLrJ0FS1FkW6yBbOgWZSVhcF4kUFjNCcHet46uwJ0687Qq5x3xGExSNqkIJ44nhEXmiMY96EIAzEyp33auqYxuDjxx+BOmcGCGSeWRaGFPSgSafiOzPUYJk40Tawao8eNdePJCSzNjGxVQ5b\/zv6IzPylLIHYcmdngNfyOb9tp2\/zJ0QA9jsmfZv8vXgf1\/AhcMr5AECu09rSEh5J+Yv8mdvePyLNn8fBK\/MzrGC3OSyC6ITK33GULoo4ojFYfL3P4kWxNMRo0abnVJhQLLn9AeyZwgteYo6ZIRqzyhX5AHaCDQA9CaX433lFPHxRRgmUdWAS6GXmApCCmI4FpuOeC1WXovZJX5JWX9VUuSYBrUIEJoZJlkS9oppcER1FU9EhIM5b5hkPN6fpCPsZHnEO70CIE8yyWJyus3wRrz+B0EdY1VmBXaEhIueNFvUxoTFfm7Ii0l7bVHZSV81OUEGLIheR5AQOmlVDBgvF5mMbYLYE8\/XnvCTaZsTJ9I4Q7hKGeg8LiI0M4pRongS8xzwGfcv2THDJ1iG9n17Ga+Jtt8ElsVjJtIvmZNKQGZpDS7C5QMeBGYyEgngOMFN5HDCObmyPtL7pfMLQJxInUI9YVZNl6J9Y74kNIxrB8P+YTMsIQnvTts7pt3Rm7MQrlKa5xfToO6gndhXli5ZHmwbf089ZQvUdw1OYXzliDHZzoQnMioIlDrY2CoO3FW0ASH9GB4cdaj+6qJ4AfhZpvbZGW+GUY5TNCYbiQg8CeufHeWJi4lbaXva22URKxJaG5CPjpUHxEc0UrjoZGOSiMPNfsPf9rlpUP1c8TfW30+AdaQuyhY2YDjoNqHuQE6fXiNNtJUZBJtCPtP+msLYYBR0pvHOAkM8\/VgbGxCKKs4S1EPPcICALomQulpAMLDrjXfgeD545Ldjdf7y9\/bc\/\/Y+NUZ\/SMYSSrhI2TUZkWNGkwwAhjSC2EzD3+HB\/dCCBhtBOshyaAatPyWsc7z4OLkEhtn436E9mD+TJRFTLzjh4RSYOSQ16ldq5A3GpYVARHaOc5QPvCyQaDBwdVDl06DmiGP1DOimWX\/cwqqjMIXmJBQTpo527gwiFBJLAVCRhF7UryKEaiJIQ+mtKK9dwFCtekoE4kKqkef+IDk9hJv5I9hm\/XG0\/kvXkJjvrDwve3R5+B36OcILpzIrqaE2+kKjZe\/VxRZGvspCGJDubj\/0F8TKJ6OGTDBQfnmfl3PjA2s54uFh\/Xs44vnOeV8ulbfMlTgN+SLxCc07KhofwjtQMeSQqMHJy\/UT5y8xm0G6lBq7Wfw5\/hoc1EGWLzYa\/7GhI8jqazcQHoX++zUonq2E4kCSgQzjDRzgUlQEJfVDqLI9IUhmN3dE2mqVZRevPNIWzn5Z2GnEEw80mSgs1OCNECC2\/AB+SuiDOS8UkRdACoq65niKL4aGGNgvpFXPRPAgDkerpMcxZyaw\/x+QfLOhv\/fSirEhQkKuU4WQirPKdCVlzpv22zwd4AGcxdqTUUcVxO7UxTSIV7yDD63tDcfoRDLVgfBT435zQsOIkhPgP2LC2JQMZsiuRSYWWavmxzb+CjZGKihAXW45kIn7LCf1+sv78cWHVf35RTavhMZ2IOFvSZ\/yjV1hXbGDqk\/KN7ISDUZEzlNSAyVfwtaAW5cPjaYxfrO4gDsxMLGpC6yGDdAJedozQWZtZ5JEY3WDQ8cH+I+aM8eH2IcuoqXraMP41wqBKHhSM2Q+S\/ReeObdw81aGbMwpq9+GqV1vGf2DrJsfTTgxkGQ4UOz+kDAg94BUx+7OHgnFi3L95eNiFJxXomfgRcxwEg2bMfzsMwMz7MH40cHO4cMRDHB3REjPs4HBhkyVsl3KkfL9x4+26VNyk0EPQwoKm7Cze7hPLD+ZE6FSUPlg\/zA4N0nh9nI83seupHY5U6KPHz+mF9p8TsIqtX1sfJzYlsQ92L2TW3eO\/E\/kaIu5Ztley1si5r7hXhI0GXl2HLDd5Y3mhMisysutV4Y4RaIoLyOyxZZZFovsemFSMzW8UI0z\/HBxDArPeGtJeIS82cyOSUYCgeWSLJWkSsXWjfqHtJWfSEwHJxlxNFH7FWkIkl7xgBQ6Mf\/HQfB9WZprMwjeZbT2MkOki6gQkYnyhHw3E9Inr6L42lQLa\/EniTEaaUFPXBDvvTFVPOQPDcy5YhBc0j+ipSVF\/4Q8QJP\/POCJvI4M\/cMMn8IjpYFe2+vgv2b5wlvyENIwGehlEU06NwuyHRL64pJssmUWIe\/wVCKBulgzUdeHSetWxoJ+Ad+PiSAHFDb9TySqV1XIRHxjPkaz6GPwQ0rCWk5AWpFtmt6sw10ws5BgL6vWdtZKTvLBnp7kseenw6YF2jBsaUJsh4cxBzyuRe4v159KCei0RidlBZ3DfrB8Y5GRKQyZXTCpfLBVptedDImVS1AZMQM1ZNoxT\/82GGAlOKniEFNzwpzrYsFTh338XFxAGjE4iyHYtLCjemYiOWjBJD+vabtZNIgDg9DFBHnAisyIEIG0gpiAJjoge70qyUklEXdtYphCokShjKCp34vSS8iaFT+DTRKbZzKb1yZp62\/6gCSvYVuAJSMiSWXweHuE5NW7jFR1BpeSpDmU1oucbOpiTquPNTbLycssbUT\/m14HjSliQmNTA7gv+YRjfUrpnX15F6a3uy1\/y8NqDvyANIrk0G6xKSdkGuTT1Jbq0s\/oKeL7wuZXJBKufEJI3PrfkLYCp0uGgsONdcQe0afoikRTEuyNkATNV9DsY2FsuKtE451DFxlUabaRjiGJx1KSXUTJQpGFhycenEGD1d+LLVWasHiIgz3QhKtabc6Boj0UfwFLYD+bmPA9nwdSHBPJGO3zsjoUeB+t7LKZEvLpXJmCH2aswxyMA\/eKftrBvOykiThDh\/P9C3eQlqMGhh+moFlPDfj4GtO3uXA6kr1qAF6SRSCJ11b0aLwjtMN+fA9T+1PCCXw6hhPiEqLsk9xEcYGxSOjDp09L\/IOZ9sX6S7qyMZnGzk+zo+AXMBPWgPgKWeFIs7CHCjEAmaD7fBLR2vKPiyGv1RY+f49Zy\/rpuKwQBo0xePCBs\/NsKHUDkYjmszE96p\/SHH4kRENhSRJYH96qd0u4n7Z7GyFoyWVGxaJi35FowHREBsgkmRm+z\/LYhBpXnluYcSLleHYZbM+Cdvfm1AenK1h4k8ODYK+bFBg8eJcDgwAJ5GzjzQWPblFgNVVojYyv4KSGFxBHjWdP1B36jn1HxAEWBqFqHzg7t5zJ8CkvfQWRAEdYLNQjWYtzmC\/WX6bX1svLB814gQrnh1\/LI++yMGPF0\/oRPmU+fEcerIQvyP1yHH9OstoPQMcW4dP28+5DDLGI2cl1C0GqiIZ0y8sbNq1EJY\/IkKF\/RjCYsLrpIHBJp6YEf2uXFVF1MfB\/wTfXaZ+bSZXKDPc3wwidtWog51dO9m0FATEITipa8DTiUV5lZD1OokV3Bq9tFVY0Ps2gJqxXm2\/MsjL1b0QN+m9fmZx0ZByTcWpjkh5ugAaS5sLEWSIRltckMMVDxYOR+AFvkFqR52Wa0YLYkfxmK7Q6PAheRIanmlXBA8Gt4D0SNkWEOXe0JsuVeEB8BTCtZ305oM\/lLS1C8zfkyDz4R86nHKneNQGprtkfvpqX5bI42tq6vr4ecayooIM6nFyPpnbrguR19NFuvSejw85mW69gk5PoJJdpa2d7\/Hi8s3341be\/dYRvtsy3MqmtLWwwDyAGqQQY4BL0xdsMqZm8gu9kkmBnB55EWJGkRiLkYZ+g0BQ\/+VxkEodywPmz7a8hx9IZwpYCldDUIwj5qgLqhk9rx1TuDcR6n3WmEb82UgrCtPl+56WS\/Z5zcnHwCJ5CLBH\/bhhxFHy4JrNw1viJRyW5KCL8jUHLpUX8UGBMe2yTuWUgddBaXwOaokvE9B5geC9cH7LlQIbwopFfpTNDyl10lfh+rBJc0BNT2d8Tg3BzSWTSbLvJb4JPNl7PZHq030cCCRk8bRC+VpSGdzSTuK7fbRfglWP\/wYUZ1GdrUlc3SbERsZ1GIZv50FxPGVFk5Vn\/CActaEH15tekbqOWlBd0uxoxUPz0OsrLOiJGJtGSQxp9DP42I7UOPawQoVpv9rKqFx5krcRsEnJeiBP4XSfoTYyEWMiprZxTW4nim0R0VaQSnpl0RiKZtPg1Y\/3YpEJICimGpAcDFtufYGfIZL0y3tlWkELQXM8stCvGfslWdRcoIYamTxclS+wi4kw1WqzfgkCQZ0NfNcMmMUmZCRvmF1GBIMMFjviA3r7IipRRM2RNIgGXMgHIco5XiPmcZzFp0mekFzgE9CJb5qRihCj478JkA2JYMrjgmk1XHPghNWMmZtEg5SA4I3ua33PH9NtGSGMNpxE5jClP8EWFlxGD0htI8w6CS3mHnyawkhUJwXRGZmyeYmfzFf2AzOiJbAj9TRqY5h48hVa5YVKsrrYcJq3Wco1pAQ9gQc9oJv+Z6mKJJERE\/\/cCyUVMfU5+LWlInmQ2n8CyBs0zdmdoWrEpeJ97poRgm1mK+3wSAUAn5w1MD1Xprbyzn8A64foLbD9mrOMbM28PoEF2t79+SG6PBiasQA4VdnKaR6WTDc\/IQBHYjLyClhEiFpkLEtYJkSbYTd4MP50ckwHz\/cUyojGrrACOR5Xaqc8nv+TYL\/C1qtsGZF\/xyeUoh+SFaOE44moxDtwoAM4CgEB8Rt4OOEASnjnyMNcQdZy1LRlzUfrxAUyx0aQMnmS5oY2xS5ovxhe\/9ZiO4YIWpmiWem3vaFoFkorInusUAI92ShnR3vEOAi0rh3EYs56nHeENZGyEAjUQNMLQlkl\/nMKIdIGT+pVKd++0d0XwFIjSS42Qes5oMUTrSSdWkFIht88Bys4i2hz+gngzR9SZzJf6m4khTkx5VwY0Vdke+CPvALZCWgS\/qWCDw8sayDHh55Hiseu\/LiugUm9Gefh5YdPI\/CIRU2pUaHYj1Lcv3iajtBZcR2qhFDnpXPa+R7Sc4UwnWaQZqy\/aM9gOSDghjy9pD+8PKvqNU\/lNJYkvaFJMYIs8mUdRpJzgRCDtwsYknib2GqAZdil1A8HTjK7QWMqIjkHZVh8IWsNlLKyEw+upXAn40FEFZmFqK8s4fo5gyjSfyQmdRDFOIQy9fxKrliVpHoDNr120XQIU4vbA6npVISUq+AE2CdkV9EPIHkBfMtVTGxqOT\/2QTslvI+uOs\/qNEKapNYIadv\/U2DU1A\/FhgUBFvVbV+l0jlSPJiNIAPxmQmss5QCYSlJdC0v6aw684ySIxJVOhlQ7BePC4YbH5iV4BpmFZ0GB5USOayFEJ9nQODnd7OPMeoYAOMFcQMnv7vHriADLgoN\/6ToODcwr8J3hDjLH+nLpqCUbflKVMckcBsQp3L8hUyTmlcQvqXcIKkvcD1OsM\/hqHFUrQcjbJK0RoBFc06oBGcpjKLWQF7RfZZ+XK41GyNGU2qjlIQuSFROGBchC8hgRzR+Iwi31lW5D2LgZ+gv+UhVr54+0OLYMHm3i+h8xptdnoTDeycbMJx3maqPnCQeskVPS4hbrX0OtUUk97NETIdGeTtQWsvx2IzyEsUmxPgCfjyRacRL4dmB88OH1x\/lCgJ81ZvRfSCHtJHC0JHPoR+wZccH38xvv9RPshhvlNcmUOom0EHgWX854MHYCN0qkGFBsTSXUmxaC5sIFm11pcBClG9DonXc8FPjXYQ1GjYEeGjMp7B3zSF1W+ghwjicrilYHh9GNiSfbkLjXayFAKTW8Ag5ezOwNsuvpUiLhKQElW1dwH7IuCqs9tyOU2DJ6g6T4jsyO0Q\/khJho2CncK5mqkUqSmAzEYIltS1UjgtPKQ2mdEMcYU2xbCqS0vIg3+JYFWjwBWAlF8fywZx8GJlZsrlDWTWNtmnQ8MVpooN3TqSXrnhTIvXjV5znvKdm1bpvHjvU1ucxzWI0C7PBflghFL6+xBn7j01SoC8cNbekDiHbicBg3q2hTFHdSClzMUXJ0yVEhNrTtvh6gzmOhHsS06AQUgwdjYEfQBHRmgRsAjdbzbj86gHxalsmkd+rBq8ntY08imv2gfYT+QaJEgBeQqMdRCQEofFHKnWFMybmzIOuE5wJA5jirLGR9Kh7nCSC\/BVjTeJ4FJELkdUiDzNo5K69NQINAZqXEaekE+53ImCF4yFTzOCNArSwfc5KIBWRZUZRmSQbchlC83y5RUYvJuquHk8UAyxacIpYo54Yz3nNaM4wfAB2ZANgeHUrA7sOdy4oFYj6mIHRSVFJyWJb6M1dRMzTxRi9bP2XamMRPD2ZLVxjFwV73okiQ0\/0mufgvI1uBGP8dC0h3srDQDsi+5yCMRHD1jZF3JyI3TWTogVDRXk74o3RqdNkgFHH1Ok2cRKq+BVhPMyxnKS\/KE4yESY25tmioEDrAzUxQO6s+b9L5GYAnoeCvQeHLwjSHKx3\/4ikSdnSG9SS5zli2R\/vqqJ8gcN5aPEDHQGvmwSoutGlX\/VVAakhvlH77644S2eNEOMt9nBASVuxHidoC4Lz5QkiidG5RTMgnPYoAQhi+zcp4jldYbRWOxRxOI7Kzl3WqVGls6vQUzTYBu0Hz11AVfmb3pHxvzgAniN99ptF4RI5gkDGpyYjNgC1LWAn3C\/7tsjgJnmgMX4UWbZR6cHzSLPjo8bxXLcJGaGu\/bKjtxCDqvcEDFcxszKEKsZnoDLJrhC4CKfGVRX02Hj1hKKNvFQmgAH0JA3QnCGaVIL7Us1n\/OV07l6PtYrEhdMeOcpxLJp19Ar0CMFGTIaMmCV\/cKMaNJxFwpKd6OxoFD+L2lYHu6a0epHkImTlnJmZRSZanzKbkexNm7z1Mt\/zlyy3zuIqYtWqOMs6prMXqE77lNsxpm2ZkaR0oLn\/ZMgidAeiEZn+WeY1UL3mD2jBztnzfpRGaKKKhpwx5AQJ6NOzoCRbZijYuVhJ7uoqBOrCTD8Sx7HuTPhBwgB9togvTEKk4UexTaxfoLoA2lw5cjtkUs3eFAp9ESky8E\/fgDGFhiNedxhsANdjDhV4AnlPovSAxFC5GOb4qfAUTMUFPIZ\/+VnUarSNhLvixRDL+MfL6JCUzuNYdPbqlklaAEwy5hPh1zhVyxyBFeubV69YMIfnZrunl47xayHXSXFSsGJnzHBlYGJgZnbEXVs2k\/QTSLTIUqafkazNMSMNiYCU6Pjbi2VpEMz+dwMqs0r+YM4gbJJZnf3F4HrptAvsfeR19avCbOiijkrgYcu8lb0K7GzDZdLKPstbJVWGrtiINA4LTM8G4crdcsRFFbKUYFs0EFhIsMUEiUzrL8dq9fEAOQHUJcyKgfkeU0DJuXlv1wepHHAt6+9XiI63XVyuKYlEMtOAhmYa0\/9FqZaYFGmcjzrhb0mENU4ufEstcogfJrYlgs7BGmu3xEp3tKypT0noTDjifkWjezmoi1Mc2k9qCnXrlPBzk\/BUdVmVp0odanqw\/J5hILDJp1tsjp4NlbDsM5HpKQhYZMGkD\/J\/M4m15HYfsAIM6KvH9YzGTSE+viNaxQu5zMYgxW1CsJ92up\/wnJoU\/JcuYsxc6kUfarNYTko08tDVpjx5azW1bbB\/NCJcTKzhkJnkopkwthFwgzs9Ck7aZZIu2ABKVyqKO6B31tuHDHtP2SJOFeKZuxl\/tuk4slssueOFeAqGs4+GQZj3NQGxMFB5nl2I3hyZKkFnUvNe6V5EV9dQtmLjiDK+faaUsUOUE+JAJjntPij2RQaZTyQvgDP+BM8\/62TtEONDzKh6hpKXjq0YQG9Uo6mxPVaKMDTVgQred8uloLdUiNhvK8qcZ9QHsUjPe2g5P1l2D8uNelf81RHGAA9FxUKeOrUrQjiMQiZV9LTc+GL3Nup2yBFaq1eiOlMGYZmLxAFKgIPnCMWOPD3VOCLROv79Z6epAUgU6uK4TdeKaGXupKyeEc+domB6C+szVDSBY2pNuqIn4ctIImdPhYbopwdhj5pk1RLAQtX3cr4AJ7OliFllMWjWL2oqeyedB3aBFuYP4kz77gfZpybWVrk+6xRxAjPdtPZigXrGlZlKsymZIJnDhH557hLByY1ptryuqY30unCt2Woz5+8bbHDa\/oVG+ReM6AvmIl03CLG5vaBEGfC9BLbMhalEnI4VpiAAVAvKalfdoG0XQjYI\/2SDMRTm1CwhXAIRaIi0bDIUs01IWIaUw6Eb+9jMpq2CSaFo8lwVk61Y4yLaH6g+sEYlWdI3RxAxyXzshxIjzYXmlx1YgR3LjmjhEkyix1gfb9WwLtveeMj3gbiqBAJ9ldOXoeKUTKTiwjUPFgu0HGK04MhqUUqWrEsBXbZ9wt\/Y9Mmhm5hA1d1kOLkdaKE3v4ubh1QiNKhTV8cV6oRwUOX2TJkjhbtG6huU4xIPyBJnd11nGK1n9xHnub8KzuHeVoYlyPxbHGK24UQ04NWIYOHHi16d2bCabtrAmk3dafFKtE+w88cSO6XO+aNClovLE+HrzX3SqulE3Ry0wxA6XDJWgEVUut0d3LilweuLq+u4XwLEpNuiItEYsXpI1xYJG6mvxet7KPdxGA3Trc4zCo1gdBfTjv9y427Z1J2Sx4HBChRNorMjllOpLbaGtwcN6N\/+r4fcsouDGYmONBQUckFqe4UNwtSpVbDWTSZthzVclLE1OhkuNGEfY7xLZdpu93inF\/qFooQT22HPqA1eYMhjftKoXeMRH7JVn3QCse9h6Oght4Yw+wblH4eacjWUuIId2+kE3lvBKiAp3l9vMkH6vG08Es5thKcLFkgUv+1FSVrEi7nYZwW1VdsSAdv\/p2oxskdPHJomjEBRsZBR\/uqyOAQPFJMzoQvEPo+3QluyV0qKble8sxd12rB1dAHT+zsWDeb7Elj8m1GAXfVXEk8gt+upCzGU\/gyEy7I6Pa0+71ZqJJz0SyJgke0Sn6eQwvyD6LJiYf6mMuNNNJjb9VDAk79NxUDmv75QsWn+V4suCAmhOXjtRi7UrYQk+WNgV6yZFR\/LPgXzSahJwTh65sF1WFb0GaqFMrUpclz0jHxeILnjbEtfKoA2Tg5WdpKJHZnNNNHo3DxoxUMDTNrxeW1vJwAHG88lBSBHnP8mtyDL3N9EMo8H1uZcDwUZMaGU7ioCdZCUCJYt09rCEhO33B3WUYUcpuPUofbT5HW8k+\/JJwxocKsdhmeVu3XAMHjIGYQMwTraMBE4D7mKTahkA3\/YlZ5tFVNPwQLWc29ttbR1G0exO2aAnwY0EugYZhdMc8ymWzTML1B0NTyo\/zieHEfmM\/fSTHkP+5kOOudqTjRpEgxs8H+8050mZMC9xEx2z7cT14wAUENeeC8M2Tp8kkJK1GQA27F4H3xSIQt9+dLOk7VpKZQN8xPRvfQQOsVCkkrBSWVboQIBkKxhAsqWI64EYzpDI54EiwpmZZCnkw4GhMEaMSfyYQca2iKce5XZZXIE8L0C1gs4S9HGlmlPL51EySf1lYh5U0RM8NnJYKiatc84eCgWksdgVXJZWvjhRFE0f3oIgszba3QGNJb7XlULokIPW1IAJV+RZQBmQ3bM3dxm1pI4UZLJfhmCzqeZnE7TTabxwMGba24u3oAnJqQnJ7Oef5NOPMo9O9tax6MjfVFbpFJNVtQQaf2CGWQ7FcmJsrboc4hW3zFIVCzh7WmmNxN9DHbFPeOxk8gNZzCDb7S6cL3c+6CeBQbhaEuk2Ti1Hoo4WQnYL7a2FyXNJexONzNFDl0sjgOCbmJ+1Rsf1P9iLn4XyXL9aL57zGkHtvlJIxcbldyWGVYkmA4f7bcRzXGfT3Ep77X\/+TjW3pujRtN+Hr69MH60CMNx0A5v6qKjys+Hm6MLkgMRvkOpdamvTazAFK4gIKzA4zAbw4tBM+crDO3iNBNfMZ9VZ\/Ujh3OCQR5\/o7QRe2XRqL5Mg2mmPJ2WvKr7sYInBnGS0kkGRcRdwzEXF+Vaz0LhEQzwC\/XqSZD9LKxwhTAJLCWqkh\/STIS5Q6Q\/Led7LLg+bMWXo5N8NlEkoEgnhjwZbS1Eghr9I10rXrIJkYhvATuML2jSnzKJMI861FI4BO6Pm6yjjFe5ZiL3yqiu1wlg2JgMcblgT3qkvvUYPtymMB6bZXMKBd39cnZLxCwpakgOvkC7gPKQKo+dog1FSUBHpbUDjj4O0e5nQP58Qsl\/QPHJuBMAvsftrhNh3AT7fRAM1UmQworHc+08GjerKY2Alj092mu+5MYTuENkEHilJzuQeHMOfpIdcnNnchIXFTueOcoDZYfsEAc7WiJ3TgJmhWoHSQqQeckVyR6RJzN9myti750CzJ1JtGnDLtgXHS00f3jRRuOBi3Y2HvhXp7AKTRkP29QaAZtlTMyV\/RHHPAbTy54gRk2D0cD\/d2Dh\/eDYkzSVkkZDraViuLGUwX2tH1p144MYssH+nDYn0d+PrPuVGUBMc2XeRT1IiCSC6jmNRxEjx\/Prq1uWwbKizF4RoLINdPOjhh2h67jkllKafxuLnwTV2cI\/Uae9ZLTMAdJ6dFgzY4E5pc5Mp+tBlk2A5YwcczcGo1H\/emEVcASFZBLQ4VJ7BlNsS8ftvBp19IHaHuzzUsliZFCP\/18GC70TW6ewksFA9zrQ7nYQLuePQ84Z6lRdl0yhma13bEfT09k3zTJZ8IAkm8P0Qj0Ptw\/Yltc662YUdsgAANZkwLHrYF22RVSYR\/s2VGByvwfGrRXBPV\/hAOvkKiQ9umXL\/9zPVXDd5hLQQVmjrEJTecPKWZO0Dwa1TYF3WSR\/r3WW22qz0cO6eNyNPoTkJMF3MphE\/atCJjC8M6kVm5Nr7FeeSQDMNOkZeGAnaZUG6sDhXE+UlR2pMq1fa7P7KMkUYVrJ1C8QO0TKKZsuU2dTCUOaUrInTYBnWzpXPxM70\/IX9vonLYNXdFgkjQUMCqcNtgPv7aNlg6d0Kow\/7iQ33PHfeInFNuBl0wD0JKwNNnCwzBJ27TG8Uz10gn509DziW7hmGvBBXcRmzTV6tqwseb9Kg2F535MCRwt4Z7H5XoDMdkjxGZRFGQ9JJ3XSSCZuvMN9zeg7ZLMqpSUyPVJikJnrkz0EVKGK4g8YKRKNPsafN\/yqDSmlKHP78UlIQIixaBHYzrUkqMi+Zkm9UjDgdeuP6DglcikrE+5\/zCK\/txETc0LbQLN0voT6sWrjWHB6kpyqRjnnHP+AXL0IbLMFD98RoUZ4edD9OphUgaMKqq4f\/zbmnmVgL6Kg28L9GjYS8ZMuTQcFI5ztMb6vSG7vKOqIml9NLpP7dhiHffDdJZfOt+kChViMPjbbEyYtdh7sRUAm\/hygluWpfjWg4F49SNm9HRjPcEDrO27EJZ99T3LqM5XfnMVHN2rIrwG5miIJsuZBL9T0SpooJ\/tNec0HJWohQVajRjaTnNwa4Jd4T3QHpdd8qVOKkv3+qQSDrTo+IMEpgb+yNvhFbB8UdGQRZZ6hOtLungy\/Ta16r8kotRCjGjyXkEF3ncdpuALh66SSg6TtzuKuHuMjReRoMVigrhXkotlnLFFJAVn3Ml\/ynakKKdHBlseMX6czqvyjm7iRtgXu8fYgwyEwSuFYX8o2YS\/5brc5qVLX0Z\/XxCMjZdaWtS2IQlaoyxlDq587TiCxq4t6Brbmogrm8A7\/r2rP1D4NjUJYycM5QSoGyOSs6NGd1ykc+j3eH4cH\/7IWfWuI1zn5l7ZaXLzsxZsICiVgWOJxdUQ2gStxQDV39YaEpypjzfyHUwqp1OMRAqsFil6bREdbml9Phwe58tu5cKOenNuErNQSvhqpKfrE73I43rYzB2yepsrmvv5MZNSrkhaYaUc4VUtpXGamh\/zTIVvia0r6usigQQkAN7n9vY1ncOXJKy18Sxbbd4qoFYTzXb6dWmxCpOOBE8tVwYsYn78ntLNHqkENBr8bBVuz+ryrq9DLxytLtiApxIJTzj4CKuq1B1rNLlTnbBSbjXZR9kbX04fq2Vhjbn3l28XzT3GFc37PN7382zxPCNEmiKmPe5e522e9Jyr9FxL+3gGm7CwqNGqcrJ3iQu4Rp3Sdn5Fc8AkwLfbTFhGcwaoeMMN6PtXh+2yHHsGs5doVXHGx0Bb0xwaKCbbWIH4LOa1alFEauOqVSswyLlEs2RHJCJDcXpnypA7pX5MRry\/8PNFbzVUU9KQ+F20gb2gJZYWW5dd9zsangLifFicaamrdC9sF+IyyG4eVdj60YsqD+xWczOAdtHvmUhw\/60M2Ln9Qrq0u73sbSoTMhuK\/kGCzKyYyKOpramfgtcV4DvEzO3Cwsdxlmq02ZJyDmKYkwcwD3USN+7HH8HbCjyAPJgwP1PBcZpJmjV6NpHcadBLvdGEzxUNqg3Q1S6RkI\/hbTIHda++yMxnKFQnUfreuiOgg+AjqI0AUKkWaI9rfA8S+ozUO5gGxdNrVzuWCgwbOHvHaVdOWxrb16iQqHmOREdCLO6Pa6\/05YC1jekYTQtVw+H7Q3Am8Y7BzukkuKpKZ31\/8rOpRMPqB3N2RrC3LgYWZ0QOudca6IFhPBv3v28nKsr8GSe0S9NQ8b9gpInt5Jh0SyoR7oFTWmW8C625rwAo0do6+bqp18xmKRp+u4YEN\/K9ekss9K2K3NBz4b4sXdfQvA6czjc79FgxqVtbWPUTpXGDOUmDm5cS5MXG6+TIg7uZ9Y811xXrL2uiHE1u8mnG0qh2Xql9V6oCWm3pZg9CCdHCs\/57G7yLRXMeTypGqJaoWaXRpeW05yDwoTK9Wek8VyTVMeCc6cBhAVlWB7nGZaSL0xpQNHlnPgLkv0D6\/PPXlk\/FSQJFyzRx6CvM1Yb\/RRYmku+JMQCcaRgS3J6o79bSJ5XSw4MSnO6oqirQ7ulZbVhfYPWa0UftegrcaDst2SasW8h\/plYH12AsMBv0SFdupK6pgGcS2\/khN5wRAaZfVgElfTvvHhzGiw4ma3R7WnP1YDSaDMUO4hfgcatM+sD83VP3OZNDOQIv5U+LlNyv+toC2SFtFRQVmm80puOA0nNrz+FVliCe5pd2hLdShBlHMKAlS46ciFawmqodG0AxYJdGA6aAqQoDYE0\/jAAkbS\/Q5VIHlAUAOJNT7O82ZhDqK8VI+y59t7embvrYcjcnUmrWFB2cZfz4i8s5OrrgPh6nkmqx21VYer+sNw0ax4xwnulV6ygLOsEndKk8i\/tXtwzavx2mcNWzNlS+lWMDCGF3ydyd8or0MoP0OCExi1a2oDsTuFWZ4jYcOIgZ7MR2V3hXFzSQu4sw\/iMRrVdetRZ5fbGHMwt1TB3e2luD8lYluBXY\/meEzzk41ouxuCYee14+PSX\/Aw0SzPyH9kZ6pwlMWa9nKx74aIXcINdUtcA3Wfr6rVw9DzK7aLM8ps2mzyCVyYSVwYbUU+IPfcXZOdcWywmZs8j7b3PTa8ZynIfRj5tztfZchaNQyeS\/Iti3jlxwwUN0vALm+4p2oaWRbNjSeNS049soORC6QYmAMsRnF9NDkmGkI85y6VMi3wyxe9xxyElc65Mlv46LvOc8i6yM8HvMOy9rhI46Vz21aoMlNB2Kchf10TsgtQbPBGGueYLbvqFJzWud5phh+WqQC3Mw8UW9A37LmT1CBqY6xX1m5O8mmo8+4ToR8Y3mnnmGh59a3EfZE\/Twx5Ppt+5GtS9e7WlmkOF3YyP0Vix+slcZdcqDhVXXJsMyLVTOvMTnXmfEu4PADcixPc5Jqq6QTiyPyO2njpUq2+UllyQwrD4FhseAp1DWCM59c\/FcHxxVlP\/z6vEaEG2aXR6aCjetBEVy6a6AoDTN+knoB\/fVqmvQRTfuxARX\/GR1ba6aBHBLp1g\/l6bVVRwk\/UJH5jy1pQuurK3Amw+Fsjd4usTyeHGqWSr\/Ibwam6vp2Y0vlJ7c+4d4HotDtMycn2DXffmdnmOAEVlhXVz8FONrgl6UsghyREp0Jb77QzHBHYf+Y746v6+vjg9fiONL0hECRZL69vaKVRGV09o3e5StWbbHIdifl0XxrvsQDtcKxEATRbw2ofSCMs16kCbciNBcSDv0GpSsZLndrL+VCFNgytc5CVInbWCXxxo1mCTDzLjswliAMAvtAu5eTBRZu\/Wn8FSeW+8a0D+M+Qq8mHBcWx\/4htNpVy8\/uI5sVHger\/RIb4Y8lWoM0SytXq\/mMndh1y4xh3vEVb07e6DB33vUVAtDSnhTtVzPuLN17n4V3RI\/qAzwYf+aqkz18Dhw7X40UAZsOdYBNKSaSQUKDhqPKhDi+dZWc5wNfHAh2WFnbSJXOracGLjxA9zGUPYEpdyISLHb+VqWEmecrle0ej4L6BVadahlwlynLXIZghZalgT6HF3KfmUNRgqm4GA9vMsgmPUK3BOU5rRdA8JkoQSawn0GjN1CUc33NNTX0hMYkCuv6010dFtt\/yMHx3sSoDXynXKnJuSu56Riy3cpT11lRxayZPhhk4RvSObbxE3OLcpUl7iPDKkrgb3QcjpjWUSEwYuV1rTO+3ZbM4BMuTcFBWT0QrnKtfSaj9VnwEQG+rXrmwC7pU7LZDqxN72PcmVyJXrxwVrEu16xZNcxOZKAgziaAl+g4ciiWonUo6M+XFc8\/FYboPvLjL10ahA0vTo2oUfo7mS1BSe1I8M3+SW++72L1Qxbtp7gM1HJiQuEiK5QzT3dWqu6YUTm+7GWdfUp0EW3E+WY8Ro4amiGfDgfP2JxD3csFEHAtKAm7n7MO92C6O6Y8neqHPbhQNE+Z6ursMEHb\/IxXtqA+EFES\/mJdaXkgu2uoM2k7dg+7A\/uAypvj8peDM3hQLl0yb04AxQCyPpUDEwvOFSaBQHDUuaPQHSptGL+rE8QutWevOlu0qT73L0SDDJG3oZya0ws7zd61Gue3N3X7Be2YB+SbMaiakHu\/uKYZKWixtXJfWIj5dRupC8ft2pF76QO8Y1zV0lihz1x2P1kS6jRYRyOdO4Fq8lTDZCoqNr98goy8Mt\/GvLve+P\/n1\/fPn3T3b\/\/ngP7\/wjvfOPeGczGPobhoF460MiaNm3i0hjx17iI1xO2CuEX93\/Ztn2reR3oq79veUxdz2UTtUb1yP6K8PR1FYfjPUSdelcK\/zAmYSpad2mvtFP6ahTjrY5qaNmv+nGpebtW3icqXScznjuzXPbEQsPaDcOtw623fVF2w99V+nfjPHkK9s9xHNvZzzc23\/0sLcWvWehmyCZ\/0toV\/aO\/xUAry1qtIFrR5LCVQntlvA8gZRTa4dnOS2vOGOD28kvu8wKUQxt9TbYo00f4Got4l5EqAcalXn8qG86nXjA0b+RCAAT5IcUVa0FG4r0BVEk5o3Y6aU7MQgTnW+FtMGDZ3kRjh4OGveOOF4ZvrQ\/4UqtgZJbJZZELi3fj062\/XIVhXyhQt\/boMXhhjIc6Bd0gbhfPl7v3WSHKQr5clduhMfdSlis8p9m9Eumdnfg8jdPbqdbkqvy7r4zOCKhXsYapTi30veJHQdb1PjMxn1SsW9VhyuwJJPwzMbI77yDKz7JLTkdkOE5LoQgyh0wF5M3iK5onJf1N2jI1dd3Yar4wocZF0S+IftvAU4DEKVAC6+c+G1vb6xygpn1APcuhDZm2e6O9\/OLk9fB4eOD4e7wcG\/\/4HB3uH04POjrqsjAMMNteGOHo7lkKEsoxY3cOAXXZ0JyDZ\/y5QKRuzGFzdUeRbWpil3HZQGycra+5Mb5CBqvomXkM423611pWtSd9J2T7O9Q6PrLvYtKsataitKnCI7gcocwGK2Gx6Z9+kFluXaMSvp6Sd5wLgAoVh\/AAVPgdQ7fcZPBGrt4qmAqv1f0IIMSoZ\/RV7zE5u\/sjxrxZ\/TTHEhv\/XnbwV3\/ZTaDEc0AGNzbdcrIO5JXjeG0sxMa76kzhT\/FaTwjPhFsG27tIQ3am8q2CDSVuFYKs\/j9iMzi5LY972dDBx7pts7cZKp\/xakyBSH8mtSqrQrxb3e3h1pkThwlnRaecmQiOH3+Ojje9\/4kS7Ldwf52cFYB\/EJHdJ4t73FI4Jh6UXPU\/2PXenbgDqqvXfRNg7v2jlxAbNOviXlLhI2PetsvNaXC16T1p4arWI7wRWmINHxB04D8oCRCjhlC6mtSDD9nVXkUkKkr0op0RnAWk9zUgW\/xJNqhHTYP5N77XhF2BzleWOTM5tkseDQIHu\/t7+xusNmArxCZ0Ynafnw43nq8Px7uHBwOgqfmp\/qT3e39QXA2JKMrdtfBfTufJf+FzSXLg+HSu9HU3uAnPRcgYmMRt1wrNzdWFzXLjXWLGtYNfOl\/RfdobDX+HkbJ8LqhMNp1zL\/78Df5hrjYV4BLBRH5Jyh0qRe9p+FEJv0umfSH492H0vigKbXy30\/l\/H5C5daw4y9fdX87sH85rUmoVaKa\/GJ0bMHNd6auu4ftwnPrjug+I6OYMZeV6d4qW7BzNX4YFGbuUheNAQW1z+nTBV\/JxN0TLyM0vw4L0pZTBkjcfj1I636PO+8J6fiIAgB6yvPoC6pJAkfgwlKuylcpYQvwn3ZjUQ7lFdrYk34sNxAzruC81awT5f\/RVV08JVUIjS7shb8hR2+jQiBoVUmDsm58sF6ndqhnjuZ2OsR\/tSmmG4+XvY8KKR\/n9J6\/1qfd4s5P7VkmpgUjvun3S76TRht\/FGgcoXaSv2ao0Esc2omoZqkU7CC+A2UkN9u7C1GIb4LdnUetWxRckZB6tdgD5D1C2UOuhIJ76lq77Xld298hS2\/BctfjpqW7ScF3yCS9QXYb+occtVsJiKexcZFHEMakOmfRSuqbff821wdq84aUTmjRX5XydTdPzI1FEc+dJ+Cc1fpzaPm2kCYXnBVaO9boYym3Jw60dW8kB6JaLgWMJbkPAf4nNgbs4MGtrcTIVWldqcGrEOOWm0y1r70e8U0RXCagQVzRYoxn4RJCWzcerOfMEVsu0PXlrWAqpHViLIHzhhLWbTTha5SIqrW0URqKZgY33oL+H20b79e2Mfj31bEx+C3NGv+jV+Ov6dV4v0aDL87\/\/+wm+NsbVf676UgZ\/L\/ZefHfdGvE\/w0=\" \/> \t\t<a href=\"https:\/\/www.pdf24.org\" target=\"_blank\" title=\"www.pdf24.org\" rel=\"nofollow\"><img src=\"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/plugins\/pdf24-post-to-pdf\/img\/pdf_32x32.png\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"32\" \/><\/a> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-space\">&nbsp;&nbsp;<\/span> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-text\">Sende Artikel als PDF<\/span> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-space\">&nbsp;&nbsp;<\/span> \t\t<input class=\"pdf24Plugin-cp-input\" style=\"margin: 0px;\" type=\"text\" name=\"sendEmailTo\" placeholder=\"Emailadresse\" \/> \t\t<input class=\"pdf24Plugin-cp-submit\" style=\"margin: 0px;\" type=\"submit\" value=\"Senden\" \/> \t<\/form> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 1900 war Deutschland hinter Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Russland die viertgr\u00f6\u00dfte Kolonialmacht der Welt. \u00dcberdurchschnittlich gro\u00df war die Kolonialbegeisterung in W\u00fcrttemberg, obwohl es fernab eines Seehafens lag. In der heutigen \u00d6ffentlichkeit kaum bekannt sind die M\u00e4nner der ersten Stunde der deutschen Kolonialpolitik. Eine herausragende Rolle spielte hierbei F\u00fcrst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg (1832-1913). In seiner Heimatstadt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30342"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30342"}],"version-history":[{"count":134,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30342\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31695,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30342\/revisions\/31695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30342"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30342"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}