{"id":2597,"date":"2009-06-29T06:16:39","date_gmt":"2009-06-29T05:16:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=2597"},"modified":"2009-06-29T06:17:18","modified_gmt":"2009-06-29T05:17:18","slug":"solidarisches-handeln-im-katastrophenkapitalismus-%e2%80%93-eine-handlungsanleitung-auch-fur-hohenloher-landwirte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=2597","title":{"rendered":"Solidarisches Handeln im Katastrophenkapitalismus \u2013 Eine Handlungsanleitung auch f\u00fcr hohenloher Landwirte"},"content":{"rendered":"<p><strong> <\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2599\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><strong><strong><a href=\"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Vandana-Shiva-Foto.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2599\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2599\" title=\"Vandana Shiva Foto\" src=\"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Vandana-Shiva-Foto-300x142.jpg\" alt=\"Vandana Shiva\" width=\"300\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Vandana-Shiva-Foto-300x142.jpg 300w, https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Vandana-Shiva-Foto.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/strong><p id=\"caption-attachment-2599\" class=\"wp-caption-text\">Vandana Shiva ruft zu zivilem Ungehorsam auf.<\/p><\/div>\n<p><strong>Eine flammende Rede an alle, denen die Zukunft der Milchbauern, der Bauern und unser aller Zukunft ein Anliegen ist. Die alternative Nobelpreistr\u00e4gerin Vandana Shiva ruft zu zivilem Ungehorsam auf, wie ihn Gandhi praktizierte, als die Briten 1930 das Salz monopolisieren wollten. Dazu ihre Rede, gehalten 2008 auf einem Kongre\u00df von medico international.<\/strong><\/p>\n<p><em>Gefunden und dokumentiert von Manfred Scherrmann, Schw\u00e4bisch Hall<\/em><\/p>\n<p><strong>\u201eVon Milliardenprofiten und Konzern-Diktatur\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eUnsere Demokratie wird nicht mehr vom Volk bestimmt, sondern von den Konzernen\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>medico-Konferenz &#8222;Solidarit\u00e4t &#8211; heute!&#8220; 2008<br \/>\nAuftaktveranstaltung im Schauspiel Frankfurt (30.5.2008):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Optionen der Ver\u00e4nderung: Solidarisches Handeln im Katastrophenkapitalismus<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rede von Vandana Shiva: <\/strong><\/p>\n<p>Die Habgier von unternehmerischem Kapitalismus dr\u00e4ngt die Menschheit an den Rand und dieser Kapitalismus agiert immer verzweifelter. Mit verzweifelt meine ich, er versucht sich den letzten Tropfen Wasser, den letzten Quadratzentimeter Land der Kleinbauern in Indien, den letzten Kr\u00fcmel Saatgut, den wir produziert haben, anzueignen. Und sogar das letzte bisschen Luft will er besitzen. Ich denke, dass eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Solidarit\u00e4t in diesen Zeiten der Umgang mit den Erfindungen und Konstrukten ist, die der Kapitalismus schafft, um uns, unsere Welt und damit unser Denken zu beherrschen. Ich komme aus Indien, unser Land wurde viele Jahre von der EAST INDIA COMPANY, eine der ersten Kapitalgesellschaften \u00fcberhaupt, beherrscht. 1857 hatten wir unsere erste Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung. Die britische Geschichtsschreibung nennt es Sepoy Mutany, f\u00fcr unsere Geschichtsschreibung ist es die erste Bewegung f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit, sie war das Ende der Herrschaft durch das Company Rule der EAST INDIA COMPANY. Aber die Menschen in Indien sind sich dar\u00fcber bewusst, dass die Herrschaft durch Konzerne und damit Company Rule, zur\u00fcck ist. Damals hatten wir eine East India Company, jetzt haben wir Saatguthersteller, Pharmamultis und chemische und biogenetische Bigplayer, die unser Land regieren. Meine Arbeit wurde inspiriert aus den K\u00e4mpfen gegen die gro\u00dfen Pharmakonzerne, aus denen jetzt Gentech-Konzerne geworden sind.<\/p>\n<p><strong>Diktatur der Konzerne<\/strong><\/p>\n<p>Zur Jahrhundertwende zeichnete sich ab, dass Gesundheitswesen und Lebensmittelversorgung von f\u00fcnf Konzernen bestimmt sein w\u00fcrden, das war f\u00fcr mich Diktatur und keine Wirtschaftsdemokratie. Ein Wandlungsprozess hat stattgefunden, weg von einer Politik aus dem Volk, f\u00fcr das Volk, durch das Volk, hin zu einer Politik aus den Konzernen, f\u00fcr die Konzerne, durch die Konzerne. Die Solidarit\u00e4t in der heutigen Welt bedeutet mit dieser Herrschaft der Konzerne umzugehen. Wenn wir dar\u00fcber nicht sprechen, werden wir niemals in der Lage sein, den n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zur Verteidigung unserer Freiheiten und unserer Befreiung zu bestimmen. Weil sie so viele Limousinen, Mercedes und BMW in diesem Land verkauft haben, m\u00fcssen sie die letzten Reste Stahl und Aluminium abbauen. Dieses letzte Stadium unternehmerischer Habgier richtet sich direkt gegen die Rechte der Armen auf \u00dcberleben.<\/p>\n<p><strong>Keine Privatisierungen!<\/strong><\/p>\n<p>Teile dieses Angriffs finden indirekt statt, aber ein gro\u00dfer Teil ist direkt, sie nehmen sich einfach die gemeinsamen G\u00fcter, die Commons, die Basis sind f\u00fcr Leben und Existenz der Menschen und machen daraus Unternehmenseigentum. Nehmen wir die Sektoren Medizin und Saatgut: Die Auswirkungen durch die Regulierungen der WTO und die Vereinbarungen \u00fcber geistiges Eigentum lassen die Konzerne nicht eher ruhen bis sie jedes System auf diesem Planeten monopolisiert haben. Ich arbeite f\u00fcr die Freiheit, f\u00fcr das Recht der Bauern, Zugriff auf Saatgut zu haben, daf\u00fcr, dass wir pharmazeutische Produkte selbst produzieren k\u00f6nne, die dann 10.000 Rupien kosten anstatt den internationalen Unternehmen 100.000 Rupien f\u00fcr dasselbe Produkt zu bezahlen. Wir befinden uns mitten in einer Lebensmittelkrise. Die Financial Times Today und das Wall Street Journal sprechen von einem neuen Plan der Weltbank. Aber der neue Plan der Weltbank ist der alte Plan der Weltbank, der diese Ern\u00e4hrungskrise in erster Linie verursacht hat. Jetzt wollen sie unsere Streuern dazu verwenden, weiteres genetisch ver\u00e4ndertes Saatgut, weitere D\u00fcngemittel zu subventionieren, die immer schneller im S\u00fcden eingesetzt werden sollen. Und nat\u00fcrlich werden auch Suez, Vivendi und RWE subventioniert, die dabei sind jeden Tropfen Wasser zu privatisieren. Pl\u00e4ne f\u00fcr alle Sektoren wurden ausgearbeitet, sie wissen was sie wollen. Jeder Bauer muss jedes Jahr f\u00fcr sein Saatgut Lizenzgeb\u00fchren bezahlen, das ist ein Billionen Dollar Markt. Sie haben ihre Gewinne schon definiert, deshalb werden sie jede Form der Einsch\u00fcchterung und des Terrors nutzen, um die Bauern zu zwingen ihre Freiheit aufzugeben.<\/p>\n<p><strong>Milliardenprofite der Konzerne \u2013 200.000 indische Bauern begingen Selbstmord<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ich erinnere mich vor ein paar Jahren, es muss 1996 gewesen sein, in Leipzig stand ich mit einem deutschen Bauern, Josef Albrecht, in einer Kirche. Ein deutscher Bauer, der selbst Saatgut hergestellt und es mit seinen Nachbarn geteilt hatte. Er wurde verklagt. Die Konzerne wollen, dass alle Bauern jedes Jahr Saatgut bei ihnen kaufen. In den USA wurde gegen 500.000 Bauern deshalb geklagt, in Indien haben 200.000 Bauern deshalb Selbstmord begangen. Auch die Privatisierung von Wasser bringt Milliardenprofite, denn jeden Tag muss der Durst aller Menschen gel\u00f6scht werden, die es zum Marktpreis kaufen m\u00fcssen. Und wir wissen was die Marktpreise bedeuten. Coca Cola stiehlt jeden Tag zwischen 1.5 und 2 Millionen Liter Wasser, jede einzelne Coca Cola-Niederlassung nimmt sich so ihr Wasser. Und es brauchte den Mut einer Frau aus Kerala, die sagte &#8222;warum m\u00fcssen wir jeden Tag noch mehr Meilen laufen um an unser Trinkwasser zu kommen, w\u00e4hrend Coca Cola es einfach nimmt und verschmutzt zur\u00fcckl\u00e4sst&#8220;. Sie hat zusammen mit weiteren zehn Frauen vor sechs Jahren gesagt, wir werden euch nicht arbeiten lassen. Sie begannen eine Aktion zivilen Ungehorsams vor den Werkstoren. Wir haben mit dieser Community eng zusammengearbeitet, das Werk wurde geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Vorbild Gandhi<\/strong><\/p>\n<p>Wir taten, was Gandhi 1930 getan hatte, als die Briten Salz monopolisieren wollten. Urpl\u00f6tzlich kamen sie mit einem Gesetz, das den Indern verbieten wollte ihr Salz selbst zu produzieren. Wer Salz produzierte wurde wie ein Krimineller behandelt. W\u00e4hrend ihr hier schwitzt k\u00f6nnt ihr sp\u00fcren, wie wichtig Salz bei gro\u00dfer Hitze ist. Der K\u00f6rper scheidet es aus und es muss wieder aufgenommen werden. Gandhi ging damals zum Strand, hob das Salz auf und sagte: \u201cDie Natur gibt es umsonst, wir brauchen es f\u00fcr unser \u00dcberleben, wir werden damit fortfahren, unser Salz herzustellen. Wir werden eure Gesetze missachten.\u201d Er nannte es Satyagraha, eine Widerstandsform, die er zuvor in S\u00fcdafrika praktiziert hatte, um gegen die Apartheid zu k\u00e4mpfen. Gemeinsam mit indischen Kollegen weigerte er sich die Regeln der Apartheid zu befolgen. Sie sagten damals: \u201eWir sind eins, wir sind braun, schwarz und wei\u00df, aber wir sind eins, wir sind eine Gemeinde von B\u00fcrgern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ziviler Ungehorsam gegen die Diktatur der Konzerne<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Und jetzt, fast achzig Jahre sp\u00e4ter stehen wir hier und \u00fcberlegen wie wir gegen die Diktatur der Konzerne vorgehen k\u00f6nnen, die uns alle unsere Freiheiten rauben will. Wenn wir uns heute hier mit einer Neubestimmung von Solidarit\u00e4t besch\u00e4ftigen, dann m\u00fcssen wir mit dieser Herrschaft der Konzerne umgehen.<\/p>\n<p>Eine der Illusionen, die sie uns immer verkaufen wollen ist, dass wirtschaftliche Freiheiten aufzugeben am Ende mehr wirtschaftliche Freiheiten bringe. Und das geschieht, indem sie uns vorschreiben unsere Freiheit als Arbeiter, als Angestellte, als Bauern, als Krankenschwestern, als \u00c4rzte durch das Recht der Superm\u00e4rkte, das Recht zu kaufen, die Freiheit zu kaufen ersetzen. Wir werden zu Konsumenten reduziert, der Konsumismus wird unsere Erfahrung der Freiheit, wir partizipieren im Kapitalismus der Katastrophen. Heute ist der Konsum, das Krebsgeschw\u00fcr im Endstadium f\u00fcr unseren Planeten. Der Konsumismus hat einen unstillbaren Appetit auf unsere Ressourcen und unsere Commons (Gemeing\u00fcter). In unserer Zeit hei\u00dft Solidarit\u00e4t die Verteidigung unserer Commons auf lokaler und globaler Ebene. Wir m\u00fcssen die kleinen Seen eines winzigen Dorfes genauso verteidigen wie die Atmosph\u00e4re unseres Planeten, die privatisiert wird durch den Emissionshandel. Wenn wir unsere Commons verteidigen wollen, k\u00f6nnen wir nicht schweigend daneben stehen wenn Staaten, die von Konzernen regiert werden unseren Reichtum untereinander aufteilen und damit unsere Zukunft gef\u00e4hrden. Aber diese Solidarit\u00e4t, die notwendig ist, um unsere Commons zu verteidigen, die Basis unseres Lebens sind, geht \u00fcber den bisherigen Begriff Solidarit\u00e4t hinaus.<\/p>\n<p><strong>Neue B\u00fcndnisse<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fcher gen\u00fcgten uns einfache Gewerkschaften, aber in Zeiten in denen das Kapital global agiert und keine Grenzen mehr kennt, m\u00fcssen auch wir Grenzen \u00fcberwinden. Niemand kann alleine gleichzeitig \u00fcberall sein, deshalb m\u00fcssen wir durch unsere Solidarit\u00e4t \u00fcberall gegenw\u00e4rtig sein. Die neue Solidarit\u00e4t muss eine Allianz der Solidarit\u00e4t der Vielfalt sein. Unsere Bewegung vereint Bauern und Konsumenten, Bauern sind nicht l\u00e4nger nur Produzenten, Konsumenten nicht l\u00e4nger nur Esser. Konsumenten und Produzenten zusammen m\u00fcssen einen Plan entwickeln, der allen Nahrung und Gesundheit bietet. Und es funktioniert, wir m\u00fcssen nicht warten bis die Staaten ihre Politik \u00e4ndern und dann eine andere Ern\u00e4hrungspolitik fahren.<\/p>\n<p>Wie Sie wissen verlegen Firmen wie Mercedes-Benz oder BMW Teile ihrer Produktion nach Indien. Sie alle brauchen Land. Das Land auf dem diese Fabriken gebaut werden, stehlen sie den armen Bauern. K\u00fcrzlich hatte ich ein Gespr\u00e4ch mit einem Vertreter der Gewerkschaften von FIAT. Sie solidarisieren sich mit den Bauern, die von Tata und FIAT in Singur ausgeblutet werden. Wer h\u00e4tte sich vor zehn Jahren vorstellen k\u00f6nnen, dass Gewerkschaften eines Autoherstellers mit einfachen Bauern um die gleichen Ziele k\u00e4mpfen?<\/p>\n<p><strong>Widerstand gegen die Angst<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir realisieren, dass Vielfalt kein Hindernis f\u00fcr die Solidarit\u00e4t darstellt, werden sich ganz neue Wege er\u00f6ffnen, um auf dieser Welt zu leben. Wir nennen es \u201eErdendemokratie\u201c. Wir m\u00fcssen das Definitionsrecht, was Menschsein auf diesem Planeten im Jahr 2008 bedeutet, zur\u00fcckfordern. Dabei m\u00fcssen wir alle mit einbeziehen, denen Nahrung verweigert wird, oder die Opfer ungerechter Kriege sind, die auf diesem Planeten gef\u00fchrt werden. Und w\u00e4hrend wir alle gemeinsam solidarisch nach einer L\u00f6sung suchen, m\u00fcssen wir unerschrocken gegen den Diebstahl unseres gemeinsamen Reichtums, unserer Commons vorgehen. Der letzte Widerstand ist der Widerstand gegen die Angst. Wir m\u00fcssen klar machen, dass wir nur die Gesetze anerkennen, die auf Gerechtigkeit und \u00d6kologie basieren und nicht die der Konzerne. Diese Gesetze werden tagt\u00e4glich geschaffen, um unser Leben zu kontrollieren und uns davon abzuhalten aktiv zu werden. Sie reduzieren uns auf die Angst, die gerade dieses Land so gut kennt.<\/p>\n<p>Unsere eigenen B\u00fcros in Indien wurden in den letzten Wochen geschlossen. Das ist Faschismus, das ist das endg\u00fcltige Ende der Freiheit, die wir so sehr brauchen. Das sind keine Gemeinpl\u00e4tze, ich wei\u00df, was f\u00fcr eine schreckliche Geschichte dieses Land erlebt hat. Wir k\u00f6nnen uns nicht leisten, dass dieses Prinzip die Welt beherrscht, als letzter Weg um eine Menschheit, die sich nach Freiheit, Gemeinsamkeit und Solidarit\u00e4t sehnt, zum Schweigen zu bringen. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass unsere Liebe und unser Mitgef\u00fchl uns eine Stufe weiter bringen wird.<\/p>\n<p>Vielen Dank<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate base64\" \/><input type=\"hidden\" 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Die alternative Nobelpreistr\u00e4gerin Vandana Shiva ruft zu zivilem Ungehorsam auf, wie ihn Gandhi praktizierte, als die Briten 1930 das Salz monopolisieren wollten. Dazu ihre Rede, gehalten 2008 auf einem Kongre\u00df von medico international. 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