{"id":22109,"date":"2017-04-14T20:23:27","date_gmt":"2017-04-14T19:23:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=22109"},"modified":"2017-04-14T20:57:21","modified_gmt":"2017-04-14T19:57:21","slug":"sechs-ungesuehnte-morde-link-zur-dokumentation-nationalsozialismus-in-kirchberg-an-der-jagst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=22109","title":{"rendered":"&#8222;Sechs unges\u00fchnte Morde&#8220; \u2013\u00a0Dokumentation &#8222;Nationalsozialismus in Kirchberg an der Jagst&#8220; jetzt im Internet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Nationalsozialismus hat in Kirchberg\/Jagst Spuren des Todes hinterlassen. Sechs Menschen wurden am 14. April 1945 von den Nazis in Kirchberg erschossen. Bei diesen sechs Menschen handelte es sich um Angela \u00a0Galczinski, Johann Heigl, und die vier Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, den Franzosen Ernst Bonne, den Polen Michael Kubicky und die beiden Ukrainer Josef Hepak und Wasyl Petryczka. Keiner dieser Morde ist je ges\u00fchnt worden. Der Tag der sechs Morde j\u00e4hrt sich heute zum 72. Mal. Hohenlohe-ungefiltert ver\u00f6ffentlicht zu diesem Jahrestag einen Link zu der ausf\u00fchrlichen Dokumentation &#8222;Nationalsozialismus in Kirchberg an der Jagst&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/em><\/p>\n<p><strong>Staatsanwaltschaft in Ellwangen ermittelte erst 1959<\/strong><\/p>\n<p>Hohenlohe-ungefiltert ver\u00f6ffentlicht hier das \u00fcberarbeitete Vorwort der Dokumentation &#8222;Nationalsozialismus in Kirchberg an der Jagst.&#8220; Autor der erstmals 1997 ver\u00f6ffentlichten Dokumentation ist der Journalist Ralf Garmatter aus Kirchberg\/Jagst.<\/p>\n<p>Der Rentner Gustav Roth brachte die Erschie\u00dfungen am 5. April 1946 beim Landespolizeiposten in Kirchberg zur Anzeige. Die Staatsanwaltschaft in Ellwangen ermittelte erst 1959 wegen der Erschie\u00dfung der vier ausl\u00e4ndischen Arbeiter.\u00a0Die Ermittlung der T\u00e4ter und ihrer Helfer wurden aber offensichtlich bald darauf wieder ergebnislos eingestellt. Angela Galczinski wurde sp\u00e4ter auf dem alten Friedhof in Kirchberg begraben. Kein Sterbensw\u00f6rtchen \u00fcber die Todesursache steht auf dem Grabstein. Der Pole und die beiden Ukrainer wurden sp\u00e4ter auf den Crailsheimer Ehrenfriedhof \u00fcbergef\u00fchrt, der Franzose Bonne auf einen Friedhof in seiner Heimat umgebettet. Nur sehr wenig ist in den darauffolgenden Jahren \u00fcber diese Erschie\u00dfungen bekannt geworden. Auch die Motive der T\u00e4ter blieben weitgehend unklar.<\/p>\n<p><strong>Spruchkammerakten, Gemeinderatsprotokolle, Zeitungsartikel, Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Ziel dieser Dokumentation ist es, \u00fcber den Nationalsozialismus, und wie dieser sich auf den Alltag der Menschen in Kirchberg ausgewirkt hat, zu informieren.\u00a0Recherchegrundlage waren: Die Tageszeitung &#8222;Vaterlandsfreund&#8220; aus Gerabronn, im November 1933 \u00a0umbenannt in &#8222;Der Franke&#8220;, Gemeinderatsprotokolle der Stadt Kirchberg aus den Jahren 1933 bis 1948, Spruchkammerakten des Staatsarchivs Ludwigsburg (Entnazifizierungsakten) und Interviews mit rund drei\u00dfig Zeitzeugen aus der Stadt Kirchberg und den heutigen Teilorten.<\/p>\n<p><strong>Erlebnisse im Alltag, in der Schule, Hitlerjugend (HJ), Bund Deutscher M\u00e4del (BdM) oder Wehrmacht<\/strong><\/p>\n<p>Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der angefragten Zeitzeugen war gerne bereit \u00fcber ihre Erlebnisse im Alltag, in der Schule, der Hitlerjugend (HJ), dem Bund Deutscher M\u00e4del (BdM) oder der Wehrmacht Auskunft zu geben. Nicht dazu bereit waren jedoch drei wahrscheinlich wichtige Zeitzeugen. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Rathauses Kirchberg, die dort ab 1942 arbeitete, ein ehemaliger Kirchberger Wehrmachtsoffizier, der zur Zeit der sechs Erschie\u00dfungen durch die Nazis bereits mit einer schweren Kriegsverletzung wieder zu Hause in Kirchberg war, sowie ein ehemaliger Zwangsarbeiter aus Gaggstatt, der nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod in den 2010er-Jahren in Kirchberg lebte.<\/p>\n<p><strong>Nach dem Krieg in Erziehungsheimen<\/strong><\/p>\n<p>Bis heute sind die damals hingerichteten Menschen nicht rehabilitiert worden. Seit 2003 erinnert ein Mahnmal auf dem Kirchberger Frankenplatz an das sinnlose Morden der Nazis. Die Angeh\u00f6rigen und Kinder der Opfer haben bis heute keinerlei Entsch\u00e4digung daf\u00fcr erhalten, dass ihnen durch die Nazis die Mutter oder der Vater genommen wurde. Die beiden Kinder von Angela Galczinski, Roswitha M\u00fcnzentaler und Benno Galczinski mussten nach dem Krieg lange in Erziehungsheimen zubringen.<\/p>\n<p><strong>Nachforschungen blockiert<\/strong><\/p>\n<p>Die Nachforschungen des Sohnes Benno Galczinski in den 50er Jahren nach den M\u00f6rdern seiner Mutter wurden nach dessen Aussagen von Mitarbeitern des Kirchberger Rathauses sogar blockiert.<\/p>\n<p><strong>Widmung:<\/strong> Diese Dokumentation ist all jenen Menschen gewidmet, die durch die Naziherrschaft Schaden erlitten haben.<\/p>\n<h3><strong>Dokumentation Nationalsozialismus in Kirchberg an der Jagst:<\/strong><\/h3>\n<h1><strong>Nationalsozialismus in Kirchberg an der Jagst<\/strong><\/h1>\n<h5>Der Nationalsozialismus hat in Kirchberg Spuren des Todes hinterlassen. Sechs Menschen wurden von den Nazis in Kirchberg erschossen. Bei diesen sechs Menschen handelte es sich um Viktoria Angela Galczinski, Johann Heigl, und die vier Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen, den Franzosen Ernst Bonne, den Polen Michael Kubicky, und die beiden Ukrainer Josef Hepak und Wasyl Petryczka. Keiner dieser Morde ist je ges\u00fchnt worden.<\/h5>\n<p>Der Rentner Gustav Roth brachte die Erschie\u00dfungen am 5. April 1946 beim Landespolizeiposten in Kirchberg zur Anzeige. Die Staatsanwaltschaft in Ellwangen ermittelte erst 1959 wegen der Erschie\u00dfung der vier ausl\u00e4ndischen Arbeiter.<\/p>\n<p>Die Ermittlung der T\u00e4ter und ihrer Helfer wurden aber offensichtlich bald darauf wieder ergebnislos eingestellt. Viktoria Galczinski wurde sp\u00e4ter auf dem alten Friedhof in Kirchberg begraben. Kein Sterbensw\u00f6rtchen \u00fcber die Todesursache steht auf dem Grabstein. Der Pole und die beiden Ukrainer wurden sp\u00e4ter auf den Crailsheimer Ehrenfriedhof \u00fcberf\u00fchrt, der Franzose Bonne auf einen Friedhof in seiner Heimat umgebettet. Nur sehr wenig ist in den darauffolgenden Jahren \u00fcber diese Erschie\u00dfungen bekannt geworden. Auch die Motive der T\u00e4ter blieben weitgehend unklar.<\/p>\n<p>Ziel dieser Dokumentation ist es, \u00fcber den Nationalsozialismus, und wie dieser sich auf den Alltag der Menschen in Kirchberg ausgewirkt hat, zu informieren.<\/p>\n<p>Recherchegrundlage: Die Tageszeitung &#8222;Vaterlandsfreund&#8220;, sp\u00e4ter umbenannt in &#8222;Der Franke&#8220;, Gemeinderatsprotokolle der Jahre 1933 bis 1948, Spruchkammerakten des Staatsarchivs Ludwigsburg (Entnazifizierungsakten) und Interviews mit rund drei\u00dfig Zeitzeugen aus der Stadt Kirchberg und den heutigen Teilorten.<\/p>\n<p>Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der angefragten Zeitzeugen war gerne bereit \u00fcber ihre Erlebnisse im Alltag, in der Schule, der Hitlerjugend, dem Bund Deutscher M\u00e4del oder der Wehrmacht Auskunft zu geben. Nicht dazu bereit waren jedoch drei wahrscheinlich wichtige Zeitzeugen. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Rathauses Kirchberg, die dort ab 1942 arbeitete, ein ehemaliger Kirchberger Wehrmachtsoffizier, der zur Zeit der sechs Erschie\u00dfungen durch die Nazis bereits mit einer schweren Kriegsverletzung wieder zu Hause in Kirchberg war, sowie ein ehemaliger Kirchberger Kriegsgefangener.<\/p>\n<p>Bis heute sind die damals hingerichteten Menschen nicht rehabilitiert worden. Kein Gedenkstein oder Mahnmal erinnert an das sinnlose Morden der Nazis. Die beiden noch lebenden Kinder der erschossenen Viktoria Angela Galczinski haben bisher keinerlei Entsch\u00e4digung daf\u00fcr erhalten, da\u00df ihnen durch die Nazis die Mutter genommen wurde. Lange Zeit mu\u00dften sie in Erziehungsheimen zubringen.<\/p>\n<p>Die Nachforschungen des Sohnes Benno Galczinski in den 50er Jahren nach den M\u00f6rdern seiner Mutter wurden nach dessen Aussagen von Mitarbeitern des Kirchberger Rathauses sogar blockiert.<\/p>\n<p><b>Widmung: Diese Dokumentation ist all jenen Menschen gewidmet, die durch die Naziherrschaft Schaden erlitten haben.<\/b><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Inhalt\"><\/a>Inhalt:<\/h2>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Wegen%20einem%20Glas\">Wegen einem Glas Schnaps<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Kirchberger%20schauten\">Kircherger schauten zu<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Unser\">Unser Josef<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Ich%20stand%20direkt\">Ich stand direkt daneben<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Gustav%20Roth%20erstattete%20Anzeige%20wegen\">Gustav Roth erstattete Anzeige wegen Mordes<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Sch%C3%A4ndliche\">Sch\u00e4ndliche Hinrichtung<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Tod%20wegen%20einer%20wei%C3%9Fen\">Tod wegen einer wei\u00dfen Fahne<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Er%20wurde%20nachts\">Er wurde nachts abgeholt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Frau%20schrie%20noch%20lange\">Frau schrie noch lange Zeit<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Mit%20Totenschein%20in%20der\">Mit Totenschein in der Tasche<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Hungrig%20und\">Hungrig und apathisch<\/a><br \/>\n&#8222;<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Betrunkener%20Ami%20bedrohte%20Familie\">Betrunkener Ami&#8220; bedrohte Familie<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Pole%20von%20Hubmann%20kam%20auch%20weg\">\u00a0Pole von Hubmann kam auch weg<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Juden%20waren\">\u00a0Juden waren unerw\u00fcnscht<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Mann%20und%20Frau%20aus%20Gaggstatt\">\u00a0Mann und Frau aus Gaggstatt sterilisiert<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Nazi-Kreisarzt%20wollte%20M%C3%A4dchen\">Nazi-Kreisarzt wollte M\u00e4dchen sterilisieren<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Bauer%20erscho%C3%9F%20einen%20englischen\">Bauer erscho\u00df einen englischen Piloten<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Sie%20schnitzten%20f%C3%BCr\">Sie schnitzten f\u00fcr E\u00dfbares<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Endstation\">Endstation Ehrenfriedhof<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Hildegart%20Rieker%20war%20auf%20der%20Stelle\">Hildegart Rieker war auf der Stelle tot<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Strafkompanie%20der%20Deutschen\">Strafkompanie der Deutschen hungerte<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Rosa%20Heinlein%20kaufte%20das%20Haus%20eines\">Rosa Heinlein kaufte das Haus eines Juden<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Mack%20an%20SS-Verh%C3%B6ren\">Mack an SS-Verh\u00f6ren beteiligt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Er%20sch%C3%BCtzte%20Erschossene\">Er sch\u00fctzte Erschossene nicht<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Nach%20dem%20Krieg:\">Nach dem Krieg: Wiederwahl<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Wagner%20%C3%A4nderte\">Wagner \u00e4nderte Einstellung<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Erster\">Erster Ortsgruppenleiter<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Mann%20aus%20D%C3%B6rrmenz%20schrieb%20Briefe%20aus\">Mann aus D\u00f6rrmenz schrieb Briefe aus KZ<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Staigm%C3%BCller%20sch%C3%BCtzte%20Mann%20vor\">Staigm\u00fcller sch\u00fctzte Mann vor Kastration<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Gemeinderat%20schaffte%20Hakenkreuzfahne\">Gemeinderat schaffte Hakenkreuzfahne an<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Gemeinderat%20wurde\">Gemeinderat wurde aufgel\u00f6st<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Durch%20Zuruf%20neue%20Mitglieder\">Durch Zuruf neue Mitglieder gew\u00e4hlt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Baumann,%20H%C3%B6rner%20und%20Dorsch\">Baumann, H\u00f6rner und Dorsch gew\u00e4hlt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Heinrich%20Schuster%20warb%20f%C3%BCr%20die\">Heinrich Schuster warb f\u00fcr die Nazis<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Das%20sind%20die\">&#8222;Das sind die Ami-Huren&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Nazi-Plan:\">Nazi-Plan: Gauf\u00fchrerschule<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Lendsiedel%20verweigerte\">Lendsiedel verweigerte Geld<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#RAD%20forderte%20das\">RAD forderte das Geb\u00e4ude<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#HJ%20sollte%20eigenes%20Heim\">HJ sollte eigenes Heim haben<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Wendler%20wollte\">Wendler wollte Inschriften<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Kurz\">Kurz notiert<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Sorg%20n%C3%A4hte%20in%20der\">Sorg n\u00e4hte in der Turnhalle<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Maurer:%20Zu%20wenige%20M%C3%A4dels%20im%20BdM\">Maurer: Zu wenige M\u00e4dels im BdM<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Wechselvolle%20Geschichte\">Wechselvolle Geschichte<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Mit%20der%20NSDAP%20auf%20Kriegsfu%C3%9F\">Mit der NSDAP auf Kriegsfu\u00df<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Scheer%20gegen%20Gefangene%20fair\">Scheer gegen Gefangene fair<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Hetzkampagnen%20gegen%20Juden\">Hetzkampagnien gegen Juden<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Karl%20H%C3%A4berlein%20wurde%20gesucht\">Karl H\u00e4berlein wurde gesucht<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Vortrag:%20Juden%20haben%20den%20Krieg%20angezettelt\">Vortrag: Juden haben den Krieg angezettelt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Kirchberger%20SA%20marschierte\">Kirchberger SA marschierte<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Frauen%20schafften%20willig%20mit\">Frauen schafften willig mit<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Kinder%20wurden%20vereinnahmt\">Kinder wurden vereinnahmt<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Kriegsgefangene%20meiden\">Kriegsgefangene meiden<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#NS-Rassenpolitik%20im%20Film%20Erbkrank\">NS-Rassenpolitik im Film &#8222;Erbkrank&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Truppenbetreuer%20wurde%20Ehrenb%C3%BCrger\">&#8222;Truppenbetreuer&#8220; wurde Ehrenb\u00fcrger<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Walter%20Schmidt:%20Preis%20bei%20Aufsatzwettbewerb\">Walter Schmidt: Preis bei Aufsatzwettbewerb<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Eigenartig%20damit%20umgegangen\">Eigenartig damit umgegangen<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Anspr%C3%BCche%20seien%20erloschen\">Anspr\u00fcche seien erloschen<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Nazi%20suchte%20Streit%20bei%20Kaufmann%20Blank\">Nazi suchte Streit bei Kaufmann Blank<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Wahlergebnisse%201932%20bis%201938\">Wahlergebnisse 1932 bis 1938<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#R%C3%BCckblick%20und%20Ausblick\">R\u00fcckblick und Ausblick<\/a><br \/>\n<a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Impressum\">Impressum<\/a><\/p>\n<hr width=\"100%\" \/>\n<h3>Erschie\u00dfung von Viktoria Angela Galczinski:<\/h3>\n<h2><a name=\"Wegen einem Glas\"><\/a>Wegen einem Glas Schnaps<\/h2>\n<h3>Die Mutter zweier kleiner Kinder lag im Streit mit der Tochter ihrer Vermieterin<\/h3>\n<h4>Die damals 33 Jahre alte Viktoria Angela Galczinski wurde am Abend des 14. April 1945 an einer Feldscheune in der N\u00e4he der heutigen neuapostolischen Kirche in Kirchberg get\u00f6tet. Wahrscheinliche T\u00e4ter: SS-M\u00e4nner &#8211; sie schossen der Frau eine Kugel in die Schl\u00e4fe. Zuvor war die junge Mutter zweier Kinder in der Kanzlei des NS-Ortsgruppenleiters August Mack im Kirchberger Schlo\u00df von der SS verh\u00f6rt worden. Als Zeugin war Rosa \u00d6tterich, geborene Schaider anwesend. Sie belastete die Angeklagte Galczinski schwer.<\/h4>\n<h4>(Hauptquelle: Spruchkammerakten von August Mack und Georg Wirth)<\/h4>\n<p>Viktoria Galczinski wurde am 27. Mai 1912 in K\u00f6singen bei Neresheim geboren. Am 1. Oktober 1939 heiratete sie den F\u00e4rbergesellen Karl Bruno Galczinski. Seit Jahren schon wohnte die Familie in Kirchberg.<\/p>\n<p>Der Maurer Johann Frank aus Kirchberg sah wie kurz vor der Erschie\u00dfung ein Auto vor das Wohnhaus von Galczinski fuhr. Die Frau stieg aus dem Auto, wie Frank beobachtete. Sie ging in das Haus. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam sie wieder heraus und stieg wieder in das mit zwei Soldaten besetzte Auto. Dieses fuhr daraufhin gleich weg. Die Kinder der Frau, Benno (drei Jahre alt) und Roswitha (sechs Jahre) standen in der Haust\u00fcr. Das M\u00e4dchen rief: &#8222;Oh Mama, oh Mama.&#8220; Frank sah das Auto den Berg Richtung Lobenhausen hinauffahren. Kurz darauf knallte es. Der Maurer sagte zu seiner Frau: &#8222;Jetzt haben sie die Frau erschossen&#8220;. Tatzeit: 14. April 1945, gegen 20 Uhr.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, es war ein Sonntag, lag Galczinski in der N\u00e4he der Feldscheune Weinmann etwa drei bis vier Meter jenseits des Stra\u00dfengrabens. Dort ist sie nach Zeugenaussagen von Samstag bis Montag gelegen. Danach hat sie der Stadttagel\u00f6hner Georg \u00d6sterreicher auf Anweisung des Amtsdieners Friedrich G\u00f6gelein an einer Hecke bei der Feldscheune begraben. Das Loch schaufelte er 1,50 Meter tief, trug die Frau hinein und deckte sie mit Erde zu. Obendrauf legte er noch ein paar Steine. Bei seiner Arbeit entdeckte \u00d6sterreicher ein etwa sechs Zentimeter gro\u00dfes Loch \u00fcber dem rechten Auge an der Schl\u00e4fe von Galczinski. &#8222;Die Gehirnmasse war zum Teil mit herausgerissen.&#8220; Ein Zeuge, Emil Sorg will zur Zeit der Erschie\u00dfung sogar zwei Sch\u00fcsse geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Als Bruno Galczinski nach seiner R\u00fcckkehr aus dem Krieg dem amerikanischen Kommandanten von der Erschie\u00dfung seiner Frau berichtete, vertr\u00f6stete ihn dieser mit den Worten, er k\u00fcmmere sich darum. Geschehen ist daraufhin aber nichts. Auch die Vereinigung der Opfer des Nationalsozialismus habe nichts von sich h\u00f6ren lassen, klagte Bruno Galczinski.<\/p>\n<p>Angeblicher Grund der Erschie\u00dfung seiner Frau: Hochverrat. Wahrscheinlicher Grund: Sie hat sich beim ersten Einmarsch der Amerikaner mit diesen unterhalten und einem amerikanischen Panzer-Soldaten Schnaps und Kuchen gegeben. Au\u00dferdem soll sie einer Nachbarin (Rosa \u00d6tterich) gedroht haben. Zu dieser Nachbarin soll Viktoria Galczinski gesagt haben, sie sorge daf\u00fcr, &#8222;da\u00df man ihnen (ihrer Familie) den Hals umdreht, wenn die Amerikaner kommen.&#8220;<\/p>\n<p>Wilhelm Scholl aus Kirchberg war gegen Kriegsende Leiter der Kirchberger Polizei. Er will nach dem ersten Abmarsch der Amerikaner geh\u00f6rt haben, da\u00df ein deutscher Offizier zu Galczinski gesagt hat: &#8222;Wenn sie nochmals einem Soldaten etwas zu Trinken anbieten, passiert ihnen was.&#8220; Dies sollte sp\u00e4ter bittere Wahrheit werden.<\/p>\n<p>Der Kirchberger Kleiderfabrikant Emil Sorg glaubte, da\u00df es sich bei den Soldaten, die Galczinski erschossen, um die gleichen M\u00e4nner handelte, die am Morgen des selben Tages auch die vier Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen erschossen hatten. Einer der Soldaten war ein etwa 1,90 Meter gro\u00dfer Offizier mit einem langen grauen Gummimantel.<\/p>\n<p>Sorg machte auch Angaben \u00fcber die deutschen Soldaten, die nach dem Abmarsch der Amerikaner wieder nach Kirchberg einr\u00fcckten. Es handelte sich seinen Aussagen zufolge um eine Einheit der Sonthofener J\u00e4ger. Ein Oberfeldwebel dieser Einheit der Feldgendarmerie sagte zu Sorg, da\u00df sie diese &#8222;Erschie\u00dferei&#8220; zum ersten Mal auff\u00fchren mu\u00dften. Das sei sonst Sache der SS.<\/p>\n<p>Was Viktoria Galczinski wenige Stunden vor ihrem gewaltsamen Tod widerfuhr: Vor ihrer Erschie\u00dfung ist Galczinski im Kirchberger Stadtturm eingesperrt gewesen. Von dort wurde sie ins Kirchberger Schlo\u00df verbracht. Die Frau wurde mehrere Stunden in der Kanzlei des Ortsgruppenleiters Mack im Schlo\u00df verh\u00f6rt. Galczinski habe w\u00e4hrend der Vernehmung stehen m\u00fcssen. Einer der SS-M\u00e4nner habe gesagt, sie sei &#8222;keinen Stuhl mehr wert.&#8220; Bei dieser Vernehmung ist zumindest zeitweise auch der Ortsgruppenleiter August Mack anwesend gewesen. Er hatte sich laut Spruchkammerakten im Fl\u00fcsterton mit den zwei vernehmenden SS-M\u00e4nnern unterhalten.<\/p>\n<p>Rosa \u00d6tterich wurde als Zeugin vorgef\u00fchrt. Nachdem sie die SS-M\u00e4nner und Galczinski in dem Zimmer sah, sei ihr &#8222;sofort klar gewesen, was gespielt wird.&#8220; Sie ist auch sofort von einem SS-Mann gefragt worden, was &#8222;die Galczinski zu ihr gesagt hat.&#8220; Darauf antwortete \u00d6tterich: &#8222;Die Galczinski hat mir gedroht, sie w\u00fcrde daf\u00fcr sorgen, da\u00df man uns den Kragen umdreht.&#8220; Dies habe Galczinski auch best\u00e4tigt. Aber sie habe auch gesagt, dies nur in der Aufregung ausgesprochen zu haben, erkl\u00e4rte \u00d6tterich sp\u00e4ter vor der Spruchkammer.<\/p>\n<p>Als Grund f\u00fcr ihre Vernehmung nahm \u00d6tterich an, da\u00df jemand ein Gespr\u00e4ch im Felsenkeller (einem Kirchberger Luftschutzkeller) mit angeh\u00f6rt hatte und dies weitermeldete. Dort habe sie von Galczinskis Drohungen erz\u00e4hlt. Sie selbst habe jedoch keine Anzeige gegen Galczinski erstattet, beteuerte \u00d6tterich. Jedoch habe ihre Mutter bereits vor dem Ortseingang Kirchberg mit einem deutschen Soldaten gesprochen. Nach Angaben ihrer Mutter habe ein Soldat auch nach einer &#8222;Frau Galczinski&#8220; gefragt.<\/p>\n<p>Die Kirchbergerin Amalie K\u00f6hler berichtete gegen\u00fcber der Spruchkammer, da\u00df Galczinski \u00f6fter zur &#8222;Rollbahn Hochholz&#8220;, Richtung Eckartshausen lief. Dort waren mehrere Ausl\u00e4nder und M\u00e4nner der &#8222;Organisation Todt&#8220; besch\u00e4ftigt. Eines Tages wurde Amalie K\u00f6hler von mehreren Kirchberger B\u00fcrgern davor gewarnt, weiterhin mit Galczinski Kontakt zu haben, da diese &#8222;nicht im besten Ruf st\u00fcnde&#8220;. Diesen Hinweis beachtete K\u00f6hler dann auch. Ihre Tochter Hildegard Franke war am Tage, als die Amerikaner zum ersten Mal Kirchberg besetzten, sogar noch im Hause von Galczinski. Dort wollte sie ein Glas Fichtennadelhonig abholen.<\/p>\n<p>Deren Angaben vor der Spruchkammer zufolge winkte ein amerikanischer Panzersoldat, Galczinski winkte und lachte zur\u00fcck. Der Soldat habe dann um ein Glas Wasser gebeten und kam in die Wohnung von Galczinski. Dort bot die Frau dem Amerikaner Schnaps und Kuchen an. Der Soldat habe dies auch angenommen. &#8222;Er benahm sich sehr korrekt und wurde weder frech noch aufdringlich&#8220;erz\u00e4hlte Franke. Nach einer halben Stunde verlie\u00df er die Wohnung wieder.<\/p>\n<p>Auch Hildegard Franke wurde zusammen mit Galczinski und Rosa \u00d6tterich im Schlo\u00df verh\u00f6rt. Die SS wu\u00dfte bereits, da\u00df sich Franke beim Einmarsch der Amerikaner in der Galczinski-Wohnung aufgehalten hatte.<\/p>\n<p>Galczinski wurden bei der Vernehmung noch weitere Delikte vorgeworfen. Beispielsweise h\u00e4tte sie ein \u00d6llager und Standorte der SS an die Amerikaner verraten. Franke bestritt jedoch gegen\u00fcber der SS diesen Verrat. Rosa \u00d6tterich sei bei der Vernehmung durch die SS sehr nerv\u00f6s und erregt gewesen, erz\u00e4hlte Franke. Galczinski und \u00d6tterich seien &#8222;gegeneinander sehr heftig gewesen und gebrauchten ordin\u00e4re Aufdr\u00fccke&#8220;. \u00d6tterich warf Galczinski vor, eine Verr\u00e4terin zu sein. Au\u00dferdem sei sie Tag und Nacht am Russenlager gewesen und habe ihnen Essen gebracht.<\/p>\n<p>Franke beobachtete auch, da\u00df Ortsgruppenleiter Mack w\u00e4hrend der Vernehmung in den Schriftst\u00fccken der SS gelesen hatte. W\u00e4hrend der Vernehmung habe Mack den Eindruck gemacht, er sei &#8222;voll orientiert gewesen.&#8220; Nach Frankes Empfinden hat &#8222;Mack Galczinski mitbeschuldigt.&#8220; Mack verlie\u00df nach dem Verh\u00f6r mit den SS-Leuten das Zimmer etwa ein halbe Stunde lang. Viktoria Angela Galczinski sa\u00df sp\u00e4ter, wie Amtsdiener Friedrich G\u00f6gelein den Spruchkammer-richtern erz\u00e4hlte, auf einem Stuhl und weinte. Sie bat G\u00f6gelein darum, die SS-M\u00e4nner zu fragen, ob sie nochmals ihre Kinder sehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Nach der Vernehmung sind die SS-M\u00e4nner mit Galczinski in ihrem Auto wieder aus dem Schlo\u00dfhof gefahren. Vor dem Rathaus hielten sie an. B\u00fcrgermeister Georg Wirth brachte ein Kistchen heraus und verstaute es auf dem R\u00fccksitz des Wagens. Als er es auf dem R\u00fccksitz des Wagens legte, half ihm Galczinski dabei. Dies hatte die Zeugin Lina Kn\u00f6dler beobachtet. Einer der Soldaten habe nach dessen eigener Aussage zu B\u00fcrgermeister Georg Wirth gesagt: &#8222;Die Frau findet ihr morgen an der Feldscheuer.&#8220;<\/p>\n<p>Der Wunsch vor ihrem Tod ihre Kinder noch einmal zu sehen, wurde Galczinski gestattet. Zusammen mit G\u00f6gelein und einem SSler ging sie ein letztes Mal zu ihren beiden Kindern. Sie richtete den Kleinen ihre Sonntagskleider hin und gab ihnen Brot zum Abendessen. Nach etwa zehn Minuten verabschiedete sie sich von ihren Kindern und ging mit dem SS-Soldaten die Treppe hinunter, dem Tod entgegen.<\/p>\n<p>Vom Schlo\u00df her ist etwa um diese Zeit auch Rosa \u00d6tterich gelaufen. Die junge Frau kam von der Vernehmung im Schlo\u00df und sagte zu Lina Kn\u00f6dler, die auf der Stra\u00dfe stand: &#8222;Die Galczinski hat uns was gedroht, wenn die Amerikaner kommen. Das kann man sich doch nicht bieten lassen. Deshalb bin ich zu Herrn Wirth gegangen und habe es ihm erz\u00e4hlt. Deshalb mu\u00dfte ich jetzt ins Schlo\u00df kommen.&#8220; Weiter soll \u00d6tterich nach Angaben von Lina Kn\u00f6dler gesagt haben, &#8222;da\u00df Galczinski nun alles eingestanden h\u00e4tte und angegeben habe, die Drohung nur in der Dummheit ausgesprochen zu haben.&#8220; \u00d6tterichs bestand auch noch vor der Spruchkammer darauf: &#8222;So etwas k\u00f6nnen wir uns doch nicht gefallen lassen.&#8220; Auch \u00d6tterichs Mutter soll Galczinski zuvor schon \u00f6fter gedroht haben.<\/p>\n<p>Nach der Erschie\u00dfung sprach Magdalena Schneck zur Mutter von Rosa \u00d6tterich: &#8222;Die Frau Galczinski h\u00e4tte man aber nicht erschie\u00dfen brauchen, zumal sie noch zwei Kinder hat.&#8220; Diese soll allerdings geantwortet haben: &#8222;Doch, doch, die hat man erschie\u00dfen m\u00fcssen. Denn bei der ist man ja seines Lebens nicht mehr sicher gewesen.&#8220; Galczinski solle sogar einmal im Luftschutzkeller gesagt haben, da\u00df halb Kirchberg drank\u00e4me, und an erster Stelle der B\u00fcrgermeister Wirth, wenn sie es nur wolle. \u00d6tterich und Galczinski sollen \u00f6fter miteinander gestritten haben, so Schneck.<\/p>\n<p>Galczinsiks Tochter Roswitha M\u00fcnzen-thaler hat nach der Erschie\u00dfung geh\u00f6rt, wie ihre Wohnung von deutsch sprechenden Frauen gepl\u00fcndert worden sei. Sie habe hinterher eine Kirchberger B\u00fcrgerin in einem Kleid ihrer Mutter herumlaufen sehen, erz\u00e4hlte M\u00fcnzenthaler in einem Interview.<\/p>\n<p>Ihrem Stiefvater Bruno Galczinski verweigerte die Familie des Vermieters Schaider, da\u00df er nach dem Krieg wieder in die ehemalige Wohnung seiner Frau einzieht. Wegen eines Regals kam es zwischen Bruno Galczinski und der Familie Schaider sp\u00e4ter noch zu Streitigkeiten. Der von den Amerikanern am 23. Mai 1945 eingesetzte B\u00fcrgermeister Wilhelm Bl\u00f6\u00df beendete diesen Zwist um das M\u00f6belst\u00fcck mit den Worten: &#8222;Wenn die Rosa \u00d6tterich nicht ruhig ist, kommt die Verschie\u00dferei mit der &#8218;Ria Galczinski&#8216; wieder dran&#8220;.<\/p>\n<p>Aus &#8222;den Akten&#8220;, wie sich Bl\u00f6\u00df vor der Spruchkammer aufdr\u00fcckte, habe er ersehen k\u00f6nnen, da\u00df auch zwischen dem ehemaligen stellvertretenden B\u00fcrgermeister Wirth und Viktoria Galczinski Differenzen bestanden haben m\u00fcssen. Sie wurde von Wirth beispielsweise mit zehn Reichsmark und \u00f6ffentlicher Abbitte wegen \u00fcbler Nachrede bestraft, obwohl sie nach Ansicht von Bl\u00f6\u00df vollkommen im Recht befunden hatte.<\/p>\n<p>Zu den Tatverd\u00e4chtigen des Mordes an Viktoria Angela Galczinski: Der Kirchberger Arzt Dr. Joseph K\u00e4ss nannte einen Oberleutnant der Feldgendarmerie mit dem Namen &#8222;Alt&#8220;. Von diesem ist auch K\u00e4ss vernommen worden, weil er eine wei\u00dfe Fahne gehi\u00dft habe. &#8222;Alt&#8220; hatte nach Angaben von K\u00e4ss einen &#8222;d\u00fcsteren Blick&#8220; gehabt. Weiterhin sei ein SS-Offizier im Range eines Hauptmanns an den Vernehmungen in Kirchberg beteiligt gewesen. Dieser war etwa 175 Zentimeter gro\u00df, schlank und hatte dunkle Haare. Zum Erstaunen des Arztes sei dieser &#8222;durchaus h\u00f6flich und keinen Moment unfreundlich geworden.&#8220; Beim zweiten Einmarsch der Amerikaner sei ihnen dieser Offizier am Ortseingang von Kirchberg in die H\u00e4nde gefallen.<\/p>\n<p>Der NS-Kreisleiter Otto H\u00e4nle gab 1948 im Internierungslager Ludwigsburg lediglich eine Vermutung ab: Nach seinen Angaben handelte es sich bei dem befehlshabenden SS-Offizier um einen Sturmf\u00fchrer oder Obersturmf\u00fchrer der SS, der mit Nachnamen Eckhardt oder so \u00e4hnlich hie\u00df. Er vermutete, da\u00df die SS-M\u00e4nner wegen &#8222;Zerfallserscheinungen der deutschen Wehrmacht bei der ersten Besetzung Crailsheims in der Gegend waren.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Vier Fremdarbeiter und Kriegsgefangene auf dem &#8222;Freien Platz&#8220; erschossen<\/h3>\n<h2><a name=\"Kirchberger schauten\"><\/a>Kirchberger schauten zu<\/h2>\n<h3>Ortsgruppenleiter Mack und B\u00fcrgermeister Wirth wurden am Tag zuvor von der SS befragt<\/h3>\n<h4><b>Pistolen- und Gewehrsch\u00fcsse krachten am fr\u00fchen Morgen des 14. April 1945 auf dem Freien Platz in Kirchberg. Vier Fremdarbeiter und Kriegsgefangene fielen getroffen zu Boden. Zumindest einer der vier M\u00e4nner &#8211; Wasil Petryczka &#8211; war nicht sofort tot und schrie noch laut im Todeskampf. Einer der SS-M\u00e4nner des Erschie\u00dfungskommandos ging zu den am Boden liegenden Schwerverletzten und scho\u00df jedem mit seiner Pistole in den Kopf.<\/b><\/h4>\n<p>Diese Erschie\u00dfungen wurden auch von Kirchberger B\u00fcrgern beobachtet. Herbert Ulmer war damals 13 Jahre alt und im Kirchberger Jungvolk. Er und einige seiner Freunde standen unmittelbar neben dem Erschie\u00dfungskommando. Sie wurden von den Soldaten nicht einmal weggeschickt. Ulmers Schilderung: &#8222;Ich habe gar nicht gewu\u00dft, um was es da eigentlich geht. Auf einmal ist einer von der SS zu den vier Gefangenen hingegangen und hat ihnen gesagt, sie sollen sich umdrehen. Dann schauten die vier M\u00e4nner mit dem Gesicht zur Mauer. Sie standen etwa acht bis zehn Meter von ihren M\u00f6rdern entfernt. Die vier Soldaten standen mit ihren Karabinern und einer Maschinenpistole hin und haben den M\u00e4nnern in den R\u00fccken geschossen. Da die Erschossenen noch zappelten und einer sogar noch schrie, ging ein SS-Offizier zu ihnen und zog eine &#8222;08&#8220; (Pistole) und scho\u00df ihnen noch in den Kopf.&#8220;<\/p>\n<p>Auf einmal erschien eine Frau auf dem Platz, ein kleines Kind im Arm und hat geweint, als sie ihren toten Mann da liegen sah. Einer von der SS hat sie dann weggezogen.<\/p>\n<p>Das Geschehen hatte der Kirchberger NSV-Ortsgruppen-Amtswalter Ernst Honold von einem Fenster der Wohnung seiner Schw\u00e4gerin aus folgenderma\u00dfen erlebt. (Dies geht aus den Spruchkammerakten von August Mack und Georg Wirth im Staatsarchiv Ludwigsburg hervor.) &#8222;Vor dem Cafe Baumann hatte ein kleiner LKW angehalten. Aus diesem stiegen vier SS-Gendarmen und verteilten sich in verschiedene Richtungen. Jeder der vier schien zu wissen, wohin er zu gehen und was er zu tun hatte. Kurze Zeit sp\u00e4ter brachte jeder der SS-Gendarmen einen Ausl\u00e4nder auf den freien Platz. Den Arbeiter des Bauern Weinmann (Josef Hepak) brachten sie zuerst, dann den Arbeiter des G\u00e4rtnereibesitzers Hofmann und dann den Franzosen des Stern-Wirts Knauer (Ernst Bonne). Als auch Wasyl Petryczka an seinem Richtplatz stand, wurde auch noch der vierte Ausl\u00e4nder, &#8222;Michel&#8220;, (Michael Kubicky) der bei der Witwe Schmid arbeitete, gebracht.<\/p>\n<p>&#8222;Als ich das sah, wollte ich nach unten gehen und sehen, wo sich der Ortsgruppenleiter Mack befindet und wollte dann f\u00fcr die vier Ausl\u00e4nder einstehen. Aber es war schon zu sp\u00e4t. Die Sch\u00fcsse waren da schon gefallen&#8220;, sagte Honold. Noch weitere Zeugen beobachteten die Erschie\u00dfung.<\/p>\n<p>Anna Schneck aus Hornberg wollte an diesem Samstag Morgen zusammen mit ihrer Mutter gerade auf den freien Platz laufen, als sie &#8222;von einem SS-Offizier in scharfem Ton angerufen wurden&#8220;, sie sollten auf die Seite gehen.<\/p>\n<p>Die vier Soldaten des Erschie\u00dfungskommandos trugen nach Schnecks Angaben schwarze Uniformen. Der Offizier, ein mittelgro\u00dfer, kr\u00e4ftiger Mann trug eine Schirmm\u00fctze. Die anderen drei hatten Feldm\u00fctzen auf. Nach ihrer blutigen Arbeit seien die Soldaten in ein geschlossenes Auto, das vor der Postgarage abgestellt war, gestiegen und davongefahren.<\/p>\n<p>Kurz darauf kam der Kirchberger Kleiderfabrikant Sorg, F\u00fchrer des Kirchberger Volkssturms an die Erschie\u00dfungsstelle. Sorg habe in scharfem Ton zu den Umstehenden gesagt: &#8222;Geht weiter, sonst ergeht es euch genauso wie diesen hier.&#8220;<\/p>\n<p>Die Toten mu\u00dften von etwa acht Uhr bis gegen zw\u00f6lf Uhr auf der Stra\u00dfe liegenbleiben. Ihnen wurden Schilder mit der Aufschrift umgeh\u00e4ngt: &#8222;So geht es allen Verr\u00e4tern&#8220;.<\/p>\n<p>Bei den Erschossenen handelte es sich um den Franzosen Ernst Bonne, geboren am 26. Februar 1918. Er war entlassener Kriegsgefangener und arbeitete beim Stern-Wirt Knauer. Der Pole Michael Kubicky, geboren am 15. Oktober 1912 in Suchoschuw, Gemeinde Barando (Polen). Kubicky war landwirtschaftlicher Zwangsarbeiter. Der Ukrainer Wasil Petryczka, geboren am 14. September 1914 in Bukowec war ebenfalls landwirtschaftlicher Zwangsarbeiter, verheiratet mit seiner Frau Barbara, geborene Gontaryk. Petryczka war Vater eines kleinen Kindes, wohnte und arbeitete in Kleinallmerspann. Josef Hepak, geboren am 3. November 1918 in Jasicl in der Ukraine. Hepak war Zwangsarbeiter auf dem Kirchberger Hof des Bauern Weinmann. Nach Angaben von Ortsgruppenleiter August Mack gab es in Kirchberg zu dieser Zeit etwa 20 Kriegsgefangene.<\/p>\n<p>Die vier M\u00e4nner ahnten, wie auch Herbert Ulmer berichtete, nicht, was mit ihnen geschehen sollte. Der sp\u00e4tere B\u00fcrgermeister Wilhelm Bl\u00f6\u00df, der alle vier pers\u00f6nlich kannte, sah die vier nebeneinander vor der Mauer stehen. Einer von ihnen a\u00df noch einen Apfel, ein anderer rauchte eine Zigarette. Alle vier genossen in Kirchberg einen tadellosen Ruf und seien akzeptiert gewesen, berichtete ein weiterer Zeuge. Bl\u00f6\u00df ahnte nichts B\u00f6ses als er die M\u00e4nner vor der Adlerscheune stehen sah und ging seines Weges. An der Postwagengarage gegen\u00fcber dem &#8222;W\u00fcrttemberger Hof&#8220; war das Tor ge\u00f6ffnet. Hinter der offenen T\u00fcr standen einige Soldaten in grauer Uniform mit Gewehren. Ob es sich dabei um SS-Leute oder &#8222;sonstiges Milit\u00e4r&#8220; handelte, konnte Bl\u00f6\u00df bei seiner Spruchkammer-Anh\u00f6rung nicht sagen. Als Bl\u00f6\u00df etwa hundert Meter vom Freien Platz entfernt war, knallte es.<\/p>\n<p>Alle vier M\u00e4nner wurden zun\u00e4chst in Kirchberg begraben und dann \u00fcberf\u00fchrt. Der Franzose kam 1950 in seine Heimat, die beiden Ukrainer sowie der Pole kamen 1956 auf den Crailsheimer Ehrenfriedhof. Ein gro\u00dfer, starker Soldat von der Feldgendarmerie soll zu dem damaligen Amtsdiener Friedrich G\u00f6gelein gesagt haben, die Leichen m\u00fc\u00dften bis 12 Uhr mittags liegenbleiben. G\u00f6gelein war der Ansicht, da\u00df die Leichen weggeschafft werden m\u00fc\u00dften. &#8222;Denn die Leute hielten sich dar\u00fcber auf,&#8220; so G\u00f6gelein vor der Spruchkammer. Eine Begr\u00fcndung, warum die Leichen liegen bleiben sollten, habe der Soldat nicht genannt. Da G\u00f6gelein den B\u00fcrgermeister Wirth im Rathaus nicht antreffen konnte, ging er zu dessen Stellvertreter Bauer. Dieser mu\u00dfte in der Zwischenzeit mit dem Ortsgruppenleiter Mack gesprochen haben, so G\u00f6gelein, denn Bauer sei \u00fcber die Angelegenheit vollst\u00e4ndig im Bilde gewesen. Bauer beauftragte G\u00f6gelein damit, &#8222;die restlichen Kriegsgefangenen zu bestellen und mit ihnen die Erschossenen bis 13 Uhr zu begraben&#8220;. Als Begrabungsort wurde ihm das &#8222;Eichenauer Seele&#8220; genannt. Erst um 13 Uhr habe sich G\u00f6gelein mit sechs Gefangenen und den vier auf einen Wagen geladenen Leichen auf den Weg zur Begrabungsstelle gemacht. Dort gruben sie ein etwa 1,20 Meter tiefes Loch und legten die vier Erschossenen nebeneinander hinein. Gegen 16 Uhr war die Eingrabung beendet und G\u00f6gelein schickte die Gefangenen wieder nach Hause.<\/p>\n<p>Die Erschie\u00dfung der Fremdarbeiter kann mit folgender Tatsache zusammenh\u00e4ngen, die der Kirchberger Rentner Gustav Roth den Ermittlungsbeh\u00f6rden zu Protokoll gegeben hat. Als die Amerikaner an einem Sonntag morgen Anfang April 1945 nach Kirchberg einmarschierten, rief ein amerikanischer Soldat auf dem &#8222;Freien Platz&#8220; mehrmals: &#8222;Wo ist der B\u00fcrgermeister ?&#8220; Mit erhobenen H\u00e4nden begab sich Roth nach eigenen Angaben aus seiner Wohnung auf den Freien Platz, um ihnen die Wohnung des B\u00fcrger_meisters zu zeigen. Ein amerkanischer Offizier habe jedoch gerufen: &#8222;Nicht dies Mann, sondern dies Mann nehmen&#8220;. Dabei deutete er auf einen Fremdarbeiter, den er dann dazu bestimmte, ihm das Haus des B\u00fcrgermeisters zu zeigen. &#8222;M\u00f6glich, da\u00df dies der sp\u00e4ter einr\u00fcckenden SS gemeldet wurde&#8220;, vermutete Roth.<\/p>\n<p>Zwei Fahrzeuge fuhren am Tag vor der Erschie\u00dfung nach Kirchberg auf den Freien Platz. Dort wurden Ortsgruppenleiter Mack und B\u00fcrgermeister Wirth von einem deutschen Offizier befragt. Ihn interessierte vor allem wie sich die Zivilbev\u00f6lkerung und die Fremdarbeiter beim Einmarsch der Amerikaner verhalten hatten. Mack habe ihm nach eigener Aussage erkl\u00e4rt, es sei alles in Ordnung gewesen. Darauf sei der Soldat zornig geworden und habe geschrien, was dann mit den wei\u00dfen Flaggen gewesen sei. Au\u00dferdem gebe es seines Wissens des \u00f6fteren Zusammenk\u00fcnfte von Ausl\u00e4ndern im Waldst\u00fcck &#8222;Gaisholz&#8220;, etwa zwei Kilometer von Kirchberg entfernt. Der Offizier schien bereits gut informiert zu sein. Der Soldat fragte B\u00fcrgermeister Wirth nach einigen Ausl\u00e4ndern und anderen Personen, deren Namen er aus einem kleinen Notizblock vorlas. Zwischen vier und sechs Namen seien daraufgestanden. Darunter war auch der Name Heigl oder Heichel wie Wirth vor der Spruchkammer berichtete. Ein Mann mit dem Namen Johann Heigl aus Eichenau wurde am n\u00e4chsten Morgen von einer Kirchbergerin am Ortseingang von Eichenau erschossen aufgefunden.<\/p>\n<p>Ortsgruppenleiter August Mack will von der Erschie\u00dfung der vier Fremdarbeiter erst durch seinen Schlo\u00dfportier Johann Christian Neth erfahren haben. Mack sei daraufhin sehr erschrocken und fing dann an, auf die SS zu schimpfen und dar\u00fcber, da\u00df es so etwas noch geben solle, erkl\u00e4rte Neth bei seiner Spruchkammervernehmung. Mack und Wirth wurde bei ihren Spruchkammer-Verhandlungen vorgeworfen, sie h\u00e4tten die Fremdarbeiter nicht davor gewarnt, da\u00df die SS nach ihnen gefragt hatte. Dadurch sei ihnen die M\u00f6glichkeit genommen worden, sich noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Unser\"><\/a>&#8222;Unser Josef&#8220;<\/h2>\n<p>Karl Weinmann (Jahrgang 1926) erinnert sich an den Fremdarbeiter Josef Hepak, der bei seinem Vater auf dem Hof in Kirchberg gearbeitet hat. Der Hof Weinmann war gegen\u00fcber dem Gasthaus W\u00fcrttemberger Hof:<\/p>\n<p>Schon 1939 kam unser Josef nach Kirchberg. Ab etwa 1944 wohnte er bei uns in der Kammer. Er war ein grundehrlicher Mensch. Josef a\u00df ganz normal bei uns am Tisch mit. Er war mit Sophie \u00dcberh\u00f6r besser befreundet. Au\u00dferdem spielte er sehr gut Ziehharmonika. Wenn die Gemeinde Leute zum Holzmachen brauchte, nahmen sie auch Josef zum Helfen mit. Mein Vater hat es mitbekommen, als Josef abgeholt wurde. Meine Eltern sa\u00dfen gerade beim Kaffeetisch. Josef war im Pferdestall auf der anderen Stra\u00dfenseite. Ein baumlanger SS-Offizier kam ins Haus und fragte, ob wir Ausl\u00e4nder besch\u00e4ftigen. Mein Vater bejahte dies. &#8222;Den nehmen wir mit&#8220;, sagte der SS-Mann. Vater ahnte nicht, da\u00df Josef gleich erschossen werden sollte. Irgendeiner mu\u00df Josef denunziert haben. Kein Kirchberger hat sich gegen die Erschie\u00dfung der vier Fremdarbeiter einsetzt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Als 13-j\u00e4hriger beobachtete Herbert Ulmer die Erschie\u00dfung<\/h3>\n<h2><a name=\"Ich stand direkt\"><\/a>&#8222;Ich stand direkt daneben&#8220;<\/h2>\n<h3>Gefangene ahnten bis kurz vor ihrem Tod nicht, was geschehen sollte<\/h3>\n<p>Der damals 13-j\u00e4hrige Herbert Ulmer stand wenige Meter neben dem Erschie\u00dfungskommando, als die Fremdarbeiter erschossen wurden Ulmer berichtet: Die vier M\u00e4nner standen beisammen und schw\u00e4tzten miteinander. Sie lachten und rauchten Zigaretten. Auf dem Freien Platz befanden sich etwa vierzig SSler und Feldgendarmen.<\/p>\n<p>Ein SS-Mann ging auf einmal zu den vieren hin. Sie mu\u00dften sich alle mit dem Gesicht zur Scheunenwand stellen. Das vierk\u00f6pfige Erschie\u00dfungskommando stand auf H\u00f6he des Gel\u00e4nders vor dem Wohnhaus Ulmer. Dann haben die Soldaten den Fremdarbeitern in den R\u00fccken geschossen. Da nicht alle gleich tot waren, ging ein SSler mit einer 08-Pistole hin und hat jedem noch in den Kopf geschossen. Die Erschossenen sind dabei noch regelrecht vom Boden weggesprungen. Dann kam die Frau eines der Gefangenen mit einem Kind auf dem Arm. Sie hat geweint und ihrem Mann eine Uhr aus der Tasche genommen. (Bei diesem Toten handelte es sich um Wasil Petryczka, der zusammen mit seiner Frau bei einem Bauern in Kleinallmerspann arbeitete) Dann h\u00e4ngte die SS den Toten noch Plakate um mit der Aufschrift: &#8222;So ergeht es jedem Verr\u00e4ter&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Gustav Roth erstattete Anzeige wegen\"><\/a>Gustav Roth erstattete Anzeige wegen Mordes<\/h2>\n<p>Der Rentner Gustav Roth aus Kirchberg erstattete am 16. Februar 1946 wegen der Erschie\u00dfungen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen. Es hat nach Roths Angaben nur eine einzige Untersuchung durch zwei Kriminal-beamte wegen der insgesamt sechs Erschie\u00dfungen in Kirchberg gegeben. Sie verliefen allerdings ohne Erfolg. Der Fall von Johann Heigl wurde dabei \u00fcberhaupt nicht untersucht. Roth war der Ansicht, da\u00df die Intensit\u00e4t der Untersuchung h\u00f6chstens &#8222;einem Apfeldiebstahl&#8220; gerecht geworden w\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Interview mit Benno Galczinski und Roswitha M\u00fcnzenthaler:<\/h3>\n<h2><a name=\"Sch\u00e4ndliche\"><\/a>&#8222;Sch\u00e4ndliche Hinrichtung&#8220;<\/h2>\n<h3>Offener und ehrlicher Umgang der Kirchberger mit der Tat der Henker ist n\u00f6tig<\/h3>\n<h4>Viktoria Angela Galczinski wurde am 14. April 1945 von der SS an einer Feldscheune in Kirchberg erschossen. Sie lie\u00df zwei kleine Kinder &#8211; Roswitha sechs und Benno drei Jahre alt &#8211; zur\u00fcck. Weder ist deren Mutter rehabilitiert worden, noch haben die Kinder eine Entsch\u00e4digung von seiten des Staates erhalten. Roswitha M\u00fcnzenthaler und Benno Galczinski leben heute in Remscheid, beziehungsweise Duisburg.<\/h4>\n<p>Beide Kinder verbrachten nach dem Tod ihrer Mutter noch einige Jahre ihrer Kindheit in Kirchberg. &#8222;Zum Zeitpunkt der Erschie\u00dfung wohnten wir in der Dachwohnung des Hauses neben der Tankstelle Botsch. Unser Vater war noch im Krieg. Mutter wurde von SSlern zu Hause abgeholt. Sie hatte sich ganz schwarz angezogen und ihren besten Schmuck angelegt,&#8220; erinnert sich M\u00fcnzenthaler. Die beiden Kinder begleiteten ihre Mutter und einen Soldaten die Treppe hinunter. Ihre Mutter fuhr dann mit Soldaten in einem K\u00fcbelwagen davon. &#8222;Wir wu\u00dften damals nicht, da\u00df dies das letzte Mal sein sollte, da\u00df wir unsere Mutti sahen&#8220;, sagt M\u00fcnzenthaler.<\/p>\n<p>Die beiden Kinder blieben bei der Bauernfamilie, die im selben Haus wohnten zur\u00fcck. Doch die B\u00e4uerin sagte knapp: &#8222;Eure Mutter kommt nicht wieder.&#8220; Keiner sagte einen Ton, wer sie erschossen und wer sie verraten hatte. Ihre Kinder durften den Ort, wo ihre Mutter erschossen und begraben worden war, nicht betreten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter sagte man der Tochter, ihre Mutter sei bereits richtig aufgeschwollen gewesen, als sie Monate sp\u00e4ter in den Kirchberger Friedhof umgebettet wurde. &#8222;Die SS hatte meiner Mutter ihren Schmuck, den sie vor der Erschie\u00dfung angelegt hatte, geklaut,&#8220; berichtete M\u00fcnzenthaler.<\/p>\n<p>&#8222;Bald nach der Erschie\u00dfung kamen Kirchberger Weiber in unser Haus und pl\u00fcnderten unsere Wohnung. Sie nahmen Silberbesteck, das B\u00fcgeleisen und Kleider mit. Die Diebinnen sprachen flie\u00dfend deutsch,&#8220; erinnert sich M\u00fcnzenthaler. Nach der Ermordung ihrer Mutter sah sie Kirchberger Frauen in den Kleidern ihrer Mutter herumlaufen. &#8222;Diese Kleider kannte ich genau,&#8220; sagt die heutige Fr\u00fchrentnerin erz\u00fcrnt.<\/p>\n<p>Nach dem Tod ihrer Mutter begann f\u00fcr die beiden Kinder eine schwere Zeit. Das sechsj\u00e4hrige M\u00e4dchen wurde nach der offiziellen Beerdigung ihrer Mutter in ein Heim nach Schw\u00e4bisch Gr\u00fcnd gebracht. Zwei Jahre sp\u00e4ter folgte ihr Bruder Benno nach. Beide Kinder waren durch den Tod der Mutter psychisch so angeschlagen, da\u00df sie st\u00e4ndig ins Bett n\u00e4\u00dften. &#8222;Es fehlte einfach die liebevolle Zuwendung der Mutter,&#8220; erinnern sich Benno und Roswitha. Das kleine M\u00e4dchen schrie damals nachts, von Alptr\u00e4umen gesch\u00fcttelt und war meistens krank, hatte h\u00e4ufig hohes Fieber. &#8222;Der Heimarzt nannte mich immer sein krankes H\u00fchnchen. Er sagte das sei seelisch bedingt,&#8220; wei\u00df sie noch heute. Im Heim fand die kleine Roswitha keine richtigen Freunde und kapselte sich zusehends ab. &#8222;Als Benno nachkam, ging es mir etwas besser,&#8220; erinnert sich M\u00fcnzenthaler an die schlimme Zeit im Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnder Kinderheim. Drei Jahre verbrachten sie im Heim. Dann erst kamen die beiden Kinder zur\u00fcck nach Kirchberg und gingen dort zur Schule.<\/p>\n<p>Die beiden Halbwaisen stellten fest, da\u00df sich die einheimischen Kirchberger ihnen gegen\u00fcber seltsam verhielten. &#8222;Es fiel auf, da\u00df es ihnen lieber gewesen w\u00e4re, wir w\u00fcrden nicht mehr in der N\u00e4he sein. Sie verhielten sich uns gegen\u00fcber beinahe \u00fcberfreundlich, wohl aus einem schlechtem Gewissen heraus.&#8220; vermuten die beiden.<\/p>\n<p>Erst Jahre sp\u00e4ter erfuhr Benno Galczinski von seiner Pflegemutter so etwas wie ein Motiv f\u00fcr die Erschie\u00dfung seiner Mutter: &#8222;Sie soll zu den Kirchberger Nazis gesagt haben, es w\u00fcrde einigen Leuten hier ganz sch\u00f6n schlecht gehen, wenn sie nach dem Einmarsch der Amerikaner ihren Mund aufmachen w\u00fcrde.&#8220; Doch genaue Details habe sich die Pflegemutter nicht entlocken lassen. Auch als er auf dem Rathaus in Kirchberg nachforschen wollte, bekam er keine Antwort auf die Fragen, die ihn noch heute stark besch\u00e4ftigen. Nicht einmal bis zum damaligen B\u00fcrgermeister Max Wendler sei er vorgelassen worden. Schon vorher h\u00e4tten ihn Rathausangestellte abgewimmelt. &#8222;Es ist wohl ein unangenehmes Thema f\u00fcr die Stadt,&#8220; glaubt Galczinski heute.<\/p>\n<p>&#8222;Au\u00dfer, da\u00df sie uns die Mutter raubten, ist besonders schlimm, wie uns der Staat vernachl\u00e4ssigte. Nicht einmal Halbwaisen-rente bekamen wir. Keine Entsch\u00e4digung daf\u00fcr, da\u00df unsere Mutter sch\u00e4ndlich hingerichtet wurde,&#8220; sagt Galczinski. &#8222;Einen finanziellen Ausgleich k\u00f6nnte ich heute wegen meiner angeschlagenen Gesundheit gut gebrauchen,&#8220; erg\u00e4nzt seine Schwester Roswitha. Sie leidet unter starken Asthmaanf\u00e4llen. Aber eine echte Wiedergutmachung k\u00f6nne es nicht geben. Davon werde ihre Mutter auch nicht mehr lebendig. &#8222;Doch es w\u00e4re eine hochanst\u00e4ndige Sache, wenn klargestellt werden k\u00f6nnte, da\u00df sich unsere Mutter nicht mit den Amerikanern eingelassen hat,&#8220; fordern die beiden zur Ehrenrettung ihrer Mutter.<\/p>\n<p>Dazu sei ein offener und ehrlicher Umgang mit der Tat der Henker n\u00f6tig. &#8222;Wir verurteilen f\u00fcr das, was unserer Mutter angetan wurde nicht alle Kirchberger. Nur diejenigen, die daf\u00fcr die Verantwortung tragen.&#8220; Denn eines sei sicher: &#8222;Unser ganzes Leben w\u00e4re gl\u00fccklicher und erfolgreicher verlaufen, wenn wir eine Mutter gehabt h\u00e4tten.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Mord an Johann Heigl aus Eichenau:<\/h3>\n<h2><a name=\"Tod wegen einer wei\u00dfen\"><\/a>Tod wegen einer wei\u00dfen Fahne<\/h2>\n<h3>Heigl wurde von der SS nachts zwischen Eichenau und Kirchberg erschossen<\/h3>\n<h4>An 14. April 1945 geschah in Kirchberg noch ein sechster Mord. Am fr\u00fchen Morgen dieses Tages wurde der Deutsche Johann Heigl von der Kirchbergerin Gertrud H\u00e4rer am Stra\u00dfenrand zwischen Kirchberg und Eichenau tot aufgefunden. Vieles ist bei diesem Mord nach wie vor unklar.<\/h4>\n<p>Der 47-j\u00e4hrige lag links an einer Ausbuchtung am Stra\u00dfenrand auf dem R\u00fccken. Er hatte einen Zettel in der Hand mit der Aufschrift: &#8222;Ich bin ein Verr\u00e4ter&#8220;.<\/p>\n<p>Eine Nachbarin von Heigl erinnert sich: Er mu\u00df noch nachts erschossen worden sein. Von den Sch\u00fcssen habe ich allerdings nichts geh\u00f6rt. Doch schon am fr\u00fchen Morgen des 14. April lag er tot am Stra\u00dfenrand.<\/p>\n<p>Nach der Erschie\u00dfung wurde Heigl zun\u00e4chst an der Scheune der Familie Holl in Eichenau begraben. Nach dem Krieg mu\u00dfte er von ehemaligen Eichenauer Parteimitgliedern der NSDAP wieder ausgegraben werden. Er wurde in einen Sarg umgebettet und kam auf den Friedhof nach Lendsiedel. Auf dem Kriegerdenkmal vor der Lendsiedel Kirche steht sein Name auf der Gefallenenliste.<\/p>\n<p>Johann Heigl wohnte mit seiner Frau Margarete und seiner Stieftochter Else Holl schon einige Jahre in Eichenau. Ihnen geh\u00f6rte das vierte Haus auf der linken Seite von Kirchberg her gesehen. Heigl ist in S\u00e4erling (Oberpfalz) geboren und war Hilfsarbeiter.<\/p>\n<p>Seine Frau hatte bereits vier Kinder aus erster Ehe. Zwei ihrer S\u00f6hne sind im Krieg gefallen. Heigl Frau lebte auch noch nach dem Tod ihres Mannes in Eichenau und heiratete wieder.<\/p>\n<p>Heigl soll vor dem Einmarsch der Amerikaner eine wei\u00dfe Fahne aufgeh\u00e4ngt haben. Diese sei am Giebel der Holl-Scheuer am Ortseingang von Eichenau gehangen. Heigl sei eines Abends durch das Dorf gelaufen und habe noch zu einem Nachbarn gerufen: &#8222;H\u00e4ng auch eine wei\u00dfe Fahne raus.&#8220;<\/p>\n<p>Der Angerufene hat darauf aber nicht reagiert. Am Abend vor Heigl Ermordung kamen &#8211; es war schon alles verdunkelt &#8211; drei SS-M\u00e4nner an das Haus von Heigl Nachbarin. Dort klopften sie an das Schlafzimmerfenster und fragten nach deren Mann. Der war aber gerade bei einem Nachbarn. Wegen der Dunkelheit konnte die Frau vom Schlafzimmer aus die SS-M\u00e4nner nicht erkennen. Die SSler, die sich nur am Fenster des Hauses aufgehalten hatten, seien gleich wieder abgezogen. Heigl wurde in dieser Nacht um 22.30 Uhr zum letzten Mal lebend gesehen.<\/p>\n<p>Einen weiteren Mosaikstein des Mordes an Heigl f\u00fcgt Karl Leyh von der Oberm\u00fchle in Eichenau hinzu. Heigl soll beim Einmarsch der Amerikaner auch dem Vater von Karl Leyh zugerufen haben: &#8222;Herr Leyh, h\u00e4ngen sie eine wei\u00dfe Fahne raus, die Amerikaner kommen.&#8220; Wie die SS von der Flaggenhissung erfahren hat, kann sich Leyh bis heute nicht erkl\u00e4ren. &#8222;Das mu\u00df denen jemand erz\u00e4hlt haben&#8220;, vermutet er.<\/p>\n<p>Nach Leyhs Angaben galt der Hilfsarbeiter Heigl als unbescholtener B\u00fcrger und habe niemand etwas zuleide getan.<\/p>\n<p>Am Ende des Krieges richtete die SS sogar noch ein Waffenlager in der Eichenauer Oberm\u00fchle ein. &#8222;Bei uns im Haus lagerten Panzerf\u00e4uste und Munition, aber keine schweren Waffen&#8220;, so Leyh. Wieviel Soldaten von der SS im Haus einquartiert waren, wei\u00df der heutige &#8222;Oberm\u00fcller&#8220; allerdings nicht.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Wilhelm Zieher aus Mistlau &#8211; Schicksal ungekl\u00e4rt<\/h3>\n<h2><a name=\"Er wurde nachts\"><\/a>Er wurde nachts abgeholt<\/h2>\n<h3>Der alte Mann betrieb eine kleine Landwirtschaft und &#8222;hat niemandem etwas zuleide getan&#8220;<\/h3>\n<h4>Weitgehend im Dunkeln ist auch das Schicksal von Wilhelm Zieher aus Mistlau. Der Kleinbauer hatte einen Hof mitten in dem kleinen Dorf. An dieser Stelle steht heute ein Schuppen des Landwirts Ernst Hubmann. &#8222;Eines nachts in den Jahren 1943 oder 1944 kam Zieher weg&#8220;, erz\u00e4hlt eine Zeugin. &#8222;Danach ist er nie mehr wiedergekommen. Wahrscheinlich wurde er von den Nazis umgebracht&#8220;, vermutet die Zeugin aus Mistlau.<\/h4>\n<p>Zieher galt als &#8222;etwas geistesgest\u00f6rt&#8220;, so ein weiterer Zeitzeuge. Der Einzelg\u00e4nger soll \u00fcber den Krieg geschimpft haben. &#8222;Auf einmal war er nicht mehr da&#8220;. Vermutlich sei er in ein Konzentrations-lager gekommen.<\/p>\n<p>Politische \u00c4u\u00dferungen traut eine Frau, die Zieher pers\u00f6nlich gut kannte, dem alten Mann nicht zu. &#8222;Er war nicht so intelligent, da\u00df er gegen den Krieg gewesen ist und dies \u00f6ffentlich erz\u00e4hlte&#8220;, sagte die Nachbarin in einem Interview. &#8222;Da\u00df Zieher weggekommen ist, war nicht richtig. Er hat niemand etwas zuleide getan.&#8220;<\/p>\n<p>Der Mann, der da &#8222;weggekommen ist&#8220; war schon \u00fcber 60 Jahre alt und betrieb eine kleine Landwirtschaft mit zwei K\u00fchen, ein paar Wiesen und etwas Wald.<\/p>\n<p>Diesen kleinen Hof bewirtschaftete der verheiratete Mann alleine. Als seine Frau gestorben war, sei er sehr traurig geworden, so eine Nachbarin. Er hat sich deswegen manchmal bei einer Mistlauer Familie, die er gut kannte &#8222;ausgeheult&#8220;. Dort hat er auch \u00f6fter zu Mittag gegessen.<\/p>\n<p>Zieher sei ein stiller, etwas tr\u00e4ger Mann gewesen, so die einhellige Meinung der befragten Zeitzeugen. Er hatte keine Kinder, zu denen er nach dem Tode seiner Frau h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen. Eine Schwester von ihm wohnte offensichtlich in Schw\u00e4bisch Gr\u00fcnd. Sie soll dort eine G\u00e4rtnerei besessen haben.<\/p>\n<p>Karl Gesell, NS-Blockwart, NS-Zellenleiter und Ortsanwalt von Mistlau sei zum Pfleger von Zieher ernannt worden. Nachdem Zieher von den Nazis aus seiner Wohnung geholt worden war, sei sein Eigentum (insgesamt etwa acht Morgen Land) zun\u00e4chst an den Staat gegangen.<\/p>\n<p>Danach soll Karl Gesell das kleine Anwesen verkauft haben. &#8222;Jeder hat da etwas gekriegt&#8220;, so ein Zeitzeuge, dessen Vater von Gsell Zieher-\u00c4cker zum Preis von insgesamt 130 Reichsmark kaufte. Auch die Mistlauer Familie Strau\u00df kaufte einen Zieher-Acker von Gsell. Die \u00c4cker &#8222;in der Hordt&#8220; &#8211; &#8222;lauter so Buckel und Berglich&#8220; seien das gewesen. &#8222;Dort steht jetzt ein Baumland&#8220;, so Frieda Strau\u00df. Bereits 1940 bezahlte Hermann Bauer Pachtgeld (20 Reichsmark) f\u00fcr Land aus dem Besitz Ziehers. Dies geht aus einer Quittung vom 18. Januar 1941 an &#8222;K. Gesell (Pfleger)&#8220; hervor.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Tod einer Zwangsarbeiterin in Gaggstatt:<\/h3>\n<h2><a name=\"Frau schrie noch lange\"><\/a>Frau schrie noch lange Zeit<\/h2>\n<h3>Amerikanischer Soldat erscho\u00df Anna Kowa durch geschlossene Haust\u00fcr<\/h3>\n<p>Auch die amerikanischen Truppen haben bei ihrem Einmarsch in die heutige Gemeinde Kirchberg blutige Spuren hinterlassen. In Gaggstatt wurde am 10. April 1945 die ledige Bauernmagd Anna Kowa von einem amerikanischen Soldaten erschossen. Der betrunkene Amerikaner hat der Frau laut Augenzeugenberichten nachgestellt. Sie sei vor ihm gefl\u00fcchtet und habe ihm die Haust\u00fcr vor der Nase zugeschlagen. Der Soldat habe dann mehrere Sch\u00fcsse durch die geschlossene Tr abgefeuert und die Frau dabei schwer verletzt.<\/p>\n<p>Sie hat Augenzeugenberichten zufolge noch l\u00e4ngere Zeit &#8222;furchtbar geschrien&#8220;. Auch hinzugeeilte amerikanische Sanit\u00e4ter konnten das Leben der 26-j\u00e4hrigen Zwangsarbeiterin aus Charkow nicht mehr retten. Sie wurde am 14. April 1945 von Pfarrer Schmoller auf dem Friedhof in Gaggstatt beerdigt. Auf der Gedenktafel im Gaggstatter Leichenhaus ist sie jedoch nicht als Gefallene des Zweiten Weltkrieges aufgef\u00fchrt. Im Sterberegister des evangelischen Pfarramtes Gaggstatt steht nichts dar\u00fcber wie die junge Ausl\u00e4nderin zu Tode kam.<\/p>\n<p>Die Zwangsarbeiterin war auf dem Bauernhof der Gaggstatter Familie Welk besch\u00e4ftigt gewesen. Vor ihrer Ermordung soll sie sich l\u00e4ngere Zeit mit den Amerikanern unterhalten haben. Die Ermittlungen zu diesem Mord sind nach Aussage von Willi Kaufmann aus Gaggstatt allerdings im Sande verlaufen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Trauergottesdienst f\u00fcr einen Lebenden:<\/h3>\n<h2><a name=\"Mit Totenschein in der\"><\/a>Mit Totenschein in der Tasche<\/h2>\n<h3>Karl D\u00fcrr kehrte aus russischer Gefangenschaft nach Gaggstatt zur\u00fcck<\/h3>\n<p>Kurios h\u00f6rt sich die Geschichte von Karl D\u00fcrr aus Gaggstatt an. Am 24. September 1944 wurde in der Gaggstatter Kirche ein Trauergottesdienst zu Ehren des &#8222;gefallenen Soldaten&#8220; abgehalten. Von seiner Einheit war gemeldet worden, der ledige Bahnangestellte sei am 20. Juli 1944 bei Bredny in Ru\u00dfland gefallen.<\/p>\n<p>Was sich aber erst ein Jahr sp\u00e4ter herausstellte: Karl D\u00fcrr war gar nicht tot, er kehrte im November 1945 wohlbehalten aus russischer Gefangenschaft in sein Heimatdorf zur\u00fcck. Dort lebt er noch bis zum heutigen Tag und erfreut sich an seiner Bienenzucht.<\/p>\n<p>Seinen Totenschein hat D\u00fcrr nach dem Krieg noch jahrelang in seiner Hosentasche herumgetragen und hat sich daraus einen Spa\u00df gemacht. Zu seinem Trauergottesdienst wurde folgende Bibelstelle aus Amos 8, Vers 11 und 12 verlesen:<\/p>\n<p>&#8222;Einst wird man vergeblich nach Gottes Wort verlangen. Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott der Herr, da\u00df ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu h\u00f6ren; da\u00df sie hin und her von einem Meer zum andern, von Norden nach Osten laufen und des Herrn Wort suchen und doch nicht finden werden.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Hunderte Gefangene marschierten durch Mistlau<\/h3>\n<h2><a name=\"Hungrig und\"><\/a>Hungrig und apathisch<\/h2>\n<h3>In der Ortsmitte erhielten die Hungernden zwei gekochte Kartoffeln<\/h3>\n<p>Ein langer Gefangenenmarsch verlief im April 1945 durch den kleinen hohenlohischen Ort Mistlau. In Dreier- und Viererreihen marschierten die ausgemergelten Gefangenen von Lobenhausen her in das Dorf an der Jagst. &#8222;Sie waren still und liefen friedlich dahin,&#8220; erz\u00e4hlt ein Beobachter dieses Marsches.<\/p>\n<p>Von der Ortsmitte Mistlaus sei der Gefangenenzug \u00fcber einen Kilometer lang gewesen. Bis zur Lobenhausener M\u00fchle habe sich der Zug erstreckt. Mitten in Mistlau an der Kastanie sei ein Kartoffelkocher aufgestellt gewesen. Dort habe es f\u00fcr die Gefangenen jeweils zwei Kartoffeln gegeben. &#8222;Die M\u00e4nner mu\u00dften die Kartoffeln im Vor\u00fcbergehen mitnehmen. Sie durften nicht anhalten. Das haben die deutschen Soldaten, die als Bewacher dabei waren, nicht zugelassen&#8220;, so der Augenzeuge. Die Gefangenen h\u00e4tten einen ausgehungerten Eindruck gemacht. Die Kartoffelrationen haben nicht f\u00fcr alle ausgereicht &#8211; zu gro\u00df war die Zahl der Hungernden. Die Gefangenen marschierten Richtung Gaggstatt weiter.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In Gaggstatt:<\/h3>\n<h2><a name=\"Betrunkener Ami bedrohte Familie\"><\/a>&#8222;Betrunkener Ami&#8220; bedrohte Familie<\/h2>\n<p>Ein betrunkener amerikanischer Soldat bedrohte drei Kinder, eine Frau und den Gro\u00dfvater der Familie Blattner mit einem Gewehr. &#8222;Er hat uns im Haus zusammengetrieben und hat mit seiner Waffe herumgefuchtelt,&#8220; erz\u00e4hlt Wilhelm Ritz, der als f\u00fcnfj\u00e4hriger bei diesem Vorfall dabeigewesen war.<\/p>\n<p>Ritz Tante, Anna Blattner konnte sich verstecken und holte drei weitere amerikanische Soldaten zu Hilfe. Diese \u00fcberw\u00e4ltigen ihren dunkelh\u00e4utigen Kollegen und fesselten ihn nach Aussagen eines weiteren Augenzeugen an einen Panzer. Von dort habe er sich allerdings losgerissen und danach die Zwangsarbeiterin Anna Kowa erschossen.<\/p>\n<p>Willi Kaufmann erinnert sich an die Trinkgewohnheiten einiger Besatzer: &#8222;Die Amerikaner haben viel Schnaps und Most gesoffen. Deshalb habe ich meinen Schnaps vergraben, denn der war auch wichtig zum Handeln.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In Mistlau:<\/h3>\n<h2><a name=\"Pole von Hubmann kam auch weg\"><\/a>Pole von Hubmann kam auch weg<\/h2>\n<p>Bei dem Mistlauer Bauern Hubmann soll l\u00e4ngere Zeit ein polnischer Kriegsgefangener gearbeitet haben. Nach Aussagen eines Zeitzeugen kam dieser eines Tages \u00fcberraschend weg und keiner wu\u00dfte, wohin man ihn gebracht hatte. Der Zwangsarbeiter ist nach dieser Verschleppung nie mehr wiedergesehen worden.<\/p>\n<p>&#8222;Zwischen sechs und acht Gefangene gab es in Mistlau,&#8220; so Hermann Bauer. Die Kriegsgefangenen waren in einem Backsteinschuppen auf dem Anwesen Mack untergebracht. Bauers Vater mu\u00dfte diesen Schuppen jeden Abend um 22 Uhr abschlie\u00dfen und jeden Morgen um sechs Uhr wieder \u00f6ffnen. Die M\u00e4nner &#8211; meist \u00e4ltere Belgier &#8211; mu\u00dften dann bei den Mistlauer Bauern auf den H\u00f6fen arbeiten. Dort bekamen sie auch ihr Essen. Die belgischen Gefangenen wie auch ein Russe blieben einige Jahre in Mistlau. Durch den langen Aufenthalt h\u00e4tten sie auch deutsch geredet und konnten sich mit den Einheimischen unterhalten.<\/p>\n<p>Nach Aussagen von Bauer wurden die Kriegsgefangenen in Mistlau gut behandelt und von der Bev\u00f6lkerung nicht geh\u00e4nselt oder verspottet. Einer der Kriegsgefangenen komme noch heute hin und wieder nach Mistlau zu Besuch.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Ein Schild am Ortseingang von Kirchberg zeigte :<\/h3>\n<h2><a name=\"Juden waren\"><\/a>Juden waren unerw\u00fcnscht<\/h2>\n<h3>Juden kamen vor allem als Viehh\u00e4ndler und Hausierer nach Kirchberg<\/h3>\n<h4>Eine Zeitzeugin aus Hornberg berichtete von einem Schild am Ortseingang Kirchbergs (von Gaggstatt her) mit der Aufschrift: &#8222;Juden sind hier nicht erw\u00fcnscht.&#8220; Ein weiterer Zeitzeuge best\u00e4tigte die Existenz dieses Schildes. Es soll etwa 50 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter breit gewesen sein.<\/h4>\n<p>1936 sind Juden aus Michelbach\/L\u00fccke, wo es auch eine Synagoge gab, nach Hornberg gekommen und verkauften dort ihre Kleider. Mit dem Geld wollten sie nach Amerika auswandern, erz\u00e4hlte ein Zeitzeugin aus Hornberg.<\/p>\n<p>Der &#8222;alte Jude Moser&#8220; kam noch mindestens bis zum Kriegsanfang nach Hornberg. Dann wurde er abtransportiert. Der Bruder der Hornberger Zeitzeugin arbeitete sogar mit einem Juden im Steinbruch zusammen. Er soll dem hungrigen Juden immer etwas zu Essen zugesteckt haben. Auf dem Bild unten: Eine Arbeitsgruppe der Firma Sch\u00f6n und Hippelein in Satteldorf w\u00e4hrend einer Pause. Der Dritte von rechts ist ein j\u00fcdischer Arbeiter aus Michelbach\/L\u00fccke. Sein Name konnte nicht ermittelt werden. Das Bild wurde etwa 1938 aufgenommen. Die anderen M\u00e4nner auf dem Foto sind teilweise M\u00e4nner aus dem heutigen Kirchberger Teilort Hornberg.<\/p>\n<p>In Gaggstatt gab es sogar einen j\u00fcdischen Bauern namens Gundelfinger. Dieser lie\u00df seinen Hof von einem Mann mit dem Nachnamen Klein verwalten. Dieser Hof ist heute im Besitz des Landwirts Eugen Doll.<\/p>\n<p>Ein fahrender j\u00fcdischer H\u00e4ndler aus Michelbach kam oft nach Gaggstatt und verkaufte dort H\u00fchner und ein bi\u00dfchen Vieh. Er wurde von den Gaggstatter Kindern immer geh\u00e4nselt, wenn er mit seiner Pferdekutsche durch den Ort fuhr. Er trug den Spitznamen &#8222;Ba-Jude-Hugl&#8220;.<\/p>\n<p>Als Viehh\u00e4ndler war in Kirchberg vor allem der Jude Moritz Eichberg aus Michelbach bekannt. Eichberg lebte nach dem Krieg in Crailsheim.<\/p>\n<p>Ein \u00e4lterer Jude mit dem Nachnamen Adler aus D\u00fcnsbach ist mit seinem Fahrrad immer nach D\u00f6rren gekommen und hat Stoff verkauft. Dessen Kinder seien schon fr\u00fch ausgewandert. Adler kam eines Tages zu einer befreundeten D\u00f6rrender Familie und sagte, er m\u00fcsse wegen der Nazis nach Stuttgart fahren. Danach wurde er nie mehr wiedergesehen. Ein Nachkomme von Adler habe sich nach dem Krieg um das Eigentum seines Verwandten gek\u00fcmmert.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Auf Anordnung der Nazis:<\/h3>\n<h2><a name=\"Mann und Frau aus Gaggstatt\"><\/a>Mann und Frau aus Gaggstatt sterilisiert<\/h2>\n<p>&#8222;Ein Mann und eine Frau aus Gaggstatt wurden von den Nazis sterilisiert. Sie soll ein `leichtes M\u00e4dchen\u00bd gewesen sein und auch gestohlen haben&#8220;, erz\u00e4hlt ein Zeitzeuge aus dem heutigen Kirchberger Teilort. Der Mann solle geistig leicht behindert gewesen sein.<\/p>\n<p>Noch im Jahr 1947 habe man ein Ehetauglichkeits- und Ehef\u00e4higkeitszeugnis vorweisen m\u00fcssen, um \u00fcberhaupt heiraten zu d\u00fcrfen. &#8222;Da ist noch viel Nazirecht beibehalten worden&#8220;, so der Gaggstatter B\u00fcrger.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Wegen Menstruationsproblemen:<\/h3>\n<h2><a name=\"Nazi-Kreisarzt wollte M\u00e4dchen\"><\/a>Nazi-Kreisarzt wollte M\u00e4dchen sterilisieren<\/h2>\n<p>&#8222;W\u00e4hrend meiner ersten Menstruationsblutungen wurde ich mehrmals ohnm\u00e4chtig&#8220;, erz\u00e4hlte eine alte Kirchbergerin. Nach einer einzigen Untersuchung wollte sie der damals zust\u00e4ndige Nazi-Kreisarzt sterilisieren lassen. f\u00fcr das damals junge M\u00e4dchen brach eine Welt zusammen. Der Arzt, &#8222;ein gro\u00dfer Nationalsozialist&#8220;, wie die Frau sagte, vermutete epileptische Anf\u00e4lle. Die Frau wurde aber nicht unfruchtbar gemacht und brachte sp\u00e4ter gesunde Kinder zur Welt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Im Gei\u00dfholz bei Lendsiedel:<\/h3>\n<h2><a name=\"Bauer erscho\u00df einen englischen\"><\/a>Bauer erscho\u00df einen englischen Piloten<\/h2>\n<p>In das Waldst\u00fcck Gei\u00dfholz zwischen Lendsiedel und Kleinallmerspann st\u00fcrzte am Ende des Zweiten Weltkrieges ein Milit\u00e4rflugzeug. Der englische Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten.<\/p>\n<p>Mitglieder des Lendsiedel Volkssturms machten sich auf die Suche des Piloten und sp\u00fcrten ihn auf. Sie sollen ihn nach Aussagen von Zeitzeugen beim Stehlen auf einem Acker erwischt haben. Offenbar wurde dem Ungl\u00fccklichen ein Fehlverhalten zum Verh\u00e4ngnis: Der Flugzeugf\u00fchrer habe bei seiner Festnahme in seine Jackeninnentasche gegriffen. Einer der Lendsiedel Volkssturmm\u00e4nner habe vermutet, der Engl\u00e4nder wolle nach einer Waffe greifen und erscho\u00df ihn. Der Engl\u00e4nder soll jedoch gar nicht bewaffnet gewesen sein. Nach dem Krieg wurde der Todessch\u00fctze den Eltern des erschossenen Engl\u00e4nders gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Kriegsgefangenenlager im Hochholz bei Herboldshausen<\/h3>\n<h2><a name=\"Sie schnitzten f\u00fcr\"><\/a>Sie schnitzten f\u00fcr E\u00dfbares<\/h2>\n<h3>Kinder brachten den Insassen Kartoffeln &#8211; daf\u00fcr gab&#8217;s Schnitzereien<\/h3>\n<p>Ein gro\u00dfes Kriegsgefangenenlager befand sich w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges im Hochholz bei Herboldshausen. Wahrscheinlich wurden die Gefangenen auch zum Bau einer Flugzeuglandebahn im Bereich der heutigen Autobahn A 6 bei Kleinallmerspann eingesetzt. Diese Landebahn wurde jedoch nie fertiggestellt.<\/p>\n<p>In diesem Gefangenenlager im unteren Bereich des Waldes (von Kirchberg her in Richtung Herboldshausen gesehen links) befanden sich &#8222;vor allem Russen&#8220;, so der damals etwa dreizehnj\u00e4hrige Zeitzeuge Herbert Ulmer. Nach seinen Angaben hatte das Lager ziemlich lange Bestand. Es soll mindestens seit Sommer 1944 bis zum Ende des Winters bestanden haben. &#8222;Wir sind immer hinausgegangen und haben den Insassen gekochte Kartoffeln und Brot durch das Gitter gegeben,&#8220; erz\u00e4hlte Ulmer. Als Gegenleistung bekamen Ulmer und seine Freunde von den Gefangenen &#8222;wunderbar geschnitzte Spazierst\u00f6cke mit Schlangenverzierungen und dergleichen geschenkt&#8220;.<\/p>\n<p>Auch Spielsachen und sonstige Gegenst\u00e4nde haben die M\u00e4nner geschnitzt. &#8222;Ein Wachmann hat nicht kommen d\u00fcrfen&#8220;, erinnert sich Ulmer, &#8222;die haben uns dann gleich weggejagt&#8220;. Die Kinder haben immer gewartet, bis die Wachm\u00e4nner der Organisation Todt an ihnen vorbei waren. Dann erst n\u00e4herten sie sich dem Zaun des Lagers. Dieser war nach Angaben des Zeitzeugen nicht mit Stacheldraht gesichert. Der Draht habe eher \u00c4hnlichkeit mit einem Gartenzaun gehabt.<\/p>\n<p>&#8222;Die Gefangenen haben uns immer gleich bemerkt&#8220;, so der heutige Rentner. &#8222;Die haben wahrscheinlich nicht genug zum Essen gehabt, die armen Teufel.&#8220; Weil der Wald teilweise die Sicht versperrte, konnten die Kinder nicht genau absch\u00e4tzen, wie viele M\u00e4nner in diesem Lager untergebracht waren. Nach Ulmers Beobachtungen standen sogar Baracken und Bunker in dem betreffenden Waldst\u00fcck. Wann das Lager aufgel\u00f6st wurde und was mit den Gefangenen geschah, ist bis heute unbekannt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Insgesamt acht Todesf\u00e4lle von Ausl\u00e4ndern in Kirchberg bekannt<\/h3>\n<h2><a name=\"Endstation\"><\/a>Endstation Ehrenfriedhof<\/h2>\n<h3>Sieben sind im &#8222;Russenfeld&#8220;des Crailsheimer Ehrenfriedhofs begraben<\/h3>\n<p>Die ausl\u00e4ndischen Opfer wurden zun\u00e4chst in Kirchberg oder den Teilorten, wo sie ums Leben kamen, begraben.<\/p>\n<p>1957 wurden die ausl\u00e4ndischen Opfer (au\u00dfer dem erschossenen Ernst Bonne, der bereits 1950 von Angeh\u00f6rigen nach Frankreich \u00fcberf\u00fchrt wurde) aus der Gemeinde Kirchberg in kleinen Holzs\u00e4rgen nach Crailsheim \u00fcberf\u00fchrt. Dort wurden sie im &#8222;Russenfeld&#8220; (Friedhofsfeld XIII) des dortigen Ehrenfriedhofs begraben. Im &#8222;Russenfeld&#8220; liegen insgesamt 28 Leichen. Bei einigen ist die Todesursache nicht bekannt. Im angrenzenden &#8222;Polenfeld&#8220; (Feld XII) liegen acht Kriegstote begraben.<\/p>\n<p>Die Gr\u00e4berfelder f\u00fcr die Opfer des Zweiten Weltkriegs aus dem Altkreis Crailsheim wurden 1957 angelegt. Sie werden seit 1982 von dem Crailsheimer Pension\u00e4r Fritz Phillip gepflegt. Jedes Jahr werden neue Blumenschalen auf die Gr\u00e4ber gestellt sowie die Grabfelder von Unkraut befreit. Die Stadt Crailsheim sorgt daf\u00fcr, da\u00df die Wege sauber gehalten und die Rasenfl\u00e4chen gem\u00e4ht werden. Pro beerdigtem Kriegstoten bezahlt das Land Baden-W\u00fcrttemberg j\u00e4hrlich 40 Mark. 345 Kriegsopfer aus dem alten Landkreis Crailsheim wurden auf dem Crailsheimer Ehrenfriedhof beerdigt.<\/p>\n<p>Davon lebten folgende Ausl\u00e4nder vor ihrem Tod in der heutigen Gemeinde Kirchberg (alle sind im Grabfeld XIII begraben):<\/p>\n<p>Michael Kubicky, geb. 15.10.1922 in Suchoschun, Gemeinde Barando (Polen), gest. 14.4.1945 in Kirchberg\/Jagst (Von Deutschen erschossen). Wasil Petryczka, geb. 14.9.1914 in Bukowec (Ukraine), gest. 14.4.1945 in Kirchberg\/Jagst (Von Deutschen erschossen). Josef Hepak, geb. 3.11.1918 in Jasicl (Ukraine), gest. 14.4.1945 in Kirchberg\/Jagst (Von Deutschen erschossen). Stanislaw Kazmierczak, geb. 12.2.1921 in Janiszaw, Kreis Turek (Polen), gest. 18.4.1945 in Lendsiedel (Todesursache unbekannt). Anna-Kowa Lukiantschin, geb. 10.12.1918 in Charkow (Ukraine), gest. 10.4.1945 (Von amerikanischem Soldat erschossen). Zwei unbekannte Tote &#8211; beide sind am 14.4.1945 in der Gemeinde Kirchberg umgekommen &#8211; liegen im Grabfeld XIII des Crailsheimer Ehrenfriedhofs. Beide sind wahrscheinlich russischer Nationalit\u00e4t.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Granatenangriff auf Hornberg:<\/h3>\n<h2><a name=\"Hildegart Rieker war auf der Stelle\"><\/a>Hildegart Rieker war auf der Stelle tot<\/h2>\n<p>Das 16-j\u00e4hrige M\u00e4dchen Hildegart Rieker aus Hornberg wurde bei einem Artillerie-Angriff amerikanischer Soldaten auf ihren Heimatort von einem Granatsplitter getroffen und war sofort tot. &#8222;Die Jugendliche wollte gerade Brot aus dem Keller holen, als die Amerikaner am Kriegsende begannen, Hornberg zu beschie\u00dfen&#8220;, berichtete eine Zeitzeugin. Das Grab von Hildegard Rieker besteht noch heute auf dem Friedhof in Hornberg.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In zwei Eichenauer Scheunen:<\/h3>\n<h2><a name=\"Strafkompanie der Deutschen\"><\/a>Strafkompanie der Deutschen hungerte<\/h2>\n<p>In Scheunen der Eichenauer Bauernfamilien Layher und Franz waren am Kriegsende Soldaten einer deutschen Strafkompanie eingesperrt, berichtet eine Zeitzeugin aus Eichenau. Die Gefangenen seien v\u00f6llig ausgehungert gewesen und von deutschen Soldaten st\u00e4ndig bewacht worden.<\/p>\n<p>Ein solches &#8222;Gef\u00e4ngnis&#8220; f\u00fcr deutsche Soldaten habe es f\u00fcr kurze Zeit auch in Hornberg, bei dem dortigen Bauern Prager sowie in Mistlau gegeben.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Von der Stadt Crailsheim:<\/h3>\n<h2><a name=\"Rosa Heinlein kaufte das Haus eines\"><\/a>Rosa Heinlein kaufte das Haus eines Juden<\/h2>\n<p>&#8222;Ich habe das Haus der Judenfamilie `Friedmann\u00b4 von der Stadt Crailsheim f\u00fcr 3000 Mark gekauft&#8220;, erz\u00e4hlte Rosa Heinlein aus Eichenau. Die Judenfamilie sei gestorben, habe es damals von Seiten der Crailsheimer Stadtverwaltung gehei\u00dfen. Das Haus wurde sp\u00e4ter bei der Bombardierung von Crailsheim v\u00f6llig zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>&#8222;Das kaputte Haus kaufte mir der heutige Crailsheimer B\u00e4cker Baier f\u00fcr 1500 Reichsmark noch vor dem Kriegsende ab&#8220;, berichtete Heinlein weiter. Dieser habe dort sp\u00e4ter eine Nudelfabrik hingebaut. Die 1500 Mark durfte Heinlein jedoch nicht lange behalten.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg mu\u00dfte die heutige Eichenauerin 900 Mark pers\u00f6nlich bei einer Zahlstelle der Amerikaner in Stuttgart abliefern. Diese Zahlstelle habe den Namen &#8222;IRSO&#8220; getragen. &#8222;Die Kaufvertr\u00e4ge f\u00fcr das Haus habe ich leider weggeworfen&#8220;, bedauert die Rentnerin.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Vor der Erschie\u00dfung von Viktoria Angela Galczinski:<\/h3>\n<h2><a name=\"Mack an SS-Verh\u00f6ren\"><\/a>Mack an SS-Verh\u00f6ren beteiligt<\/h2>\n<h3>Revierf\u00f6rster August Mack f\u00fchrte von 1939 bis 1945 die NSDAP-Ortsgruppe in Kirchberg<\/h3>\n<h4>Bei der Entnazifizierung stufte die zust\u00e4ndige Spruchkammer den Kirchberger NSDAP-Ortsgruppenleiter August Mack zun\u00e4chst als Minderbelasteten ein. In der Berufungsverhandlung vor der Spruchkammer in Ludwigsburg am 21. Januar 1949 wurde dieser Spruch aufgehoben. Die dortigen Richter sch\u00e4tzten Mack nur noch als Mitl\u00e4ufer des NS-Regimes ein.<\/h4>\n<p>Die Spruchkammerakte von Mack lagert im Staatsarchiv Ludwigsburg und tr\u00e4gt die Bestandsnummer EL 903\/3 AZ J\/75\/1602.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich, da\u00df Mack bei der Vernehmung von Viktoria Angela Galczinski durch die SS zumindest zeitweise beteiligt gewesen war. Ob er sie allerdings so schwer belastete, da\u00df sie sp\u00e4ter erschossen wurde, kann nicht endg\u00fcltig festgestellt werden.<\/p>\n<p>Die zust\u00e4ndigen Richter waren bei der Berufungsverhandlung zu der Auffassung gelangt, da\u00df Mack &#8222;nach den angestellten Ermittlungen erwarten l\u00e4\u00dft, da\u00df er seine Pflichten als B\u00fcrger eines friedlichen demokratischen Staates erf\u00fcllen werde&#8220;.<\/p>\n<p>Ab dem 23. April 1945 befand sich der Kirchberger Ortsgruppenleiter in einem Kornwestheimer Internierungslager mehrere Jahre in politischer Haft.<\/p>\n<p>August Mack wurde am 16. August 1895 in Gaxhardt geboren. Seit 1928 lebte er als Revierf\u00f6rster im Kirchberger Schlo\u00df. Er war verheiratet und Vater einer Tochter. Laut Klageschrift des \u00f6ffentlichen Kl\u00e4gers trat Mack am 1. April 1933 der NSDAP bei. Er blieb Mitglied bis zu deren Aufl\u00f6sung im Jahr 1945. Mack war Blockleiter und von 1936 bis 1945 Zellenleiter der Nazi-Partei in Kirchberg. Au\u00dferdem war Mack Mitglied folgender NS-Organisationen: Deutsche Arbeitsfront, NSV, NSKOV, KdF und der Deutschen J\u00e4gerschaft. Ab 1939 f\u00fchrte der Revierf\u00f6rster die Gesch\u00e4fte der Ortsgruppe. Auf seinem &#8222;Meldebogen auf Grund des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. M\u00e4rz 1946&#8220; pl\u00e4dierte der Ortsgruppenleiter zun\u00e4chst f\u00fcr eine Einstufung als Mitl\u00e4ufer. Als Grund daf\u00fcr nannte er seine &#8222;Gesamthaltung &#8211; erwiesen durch Entlastungsmaterial&#8220;.<\/p>\n<p>Den Wert dieses Entlastungsmaterials stellte der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger in seiner Klageschrift in Zweifel. &#8222;Ein gro\u00dfer Teil der von dem Betroffenen vorgelegten Entlastungszeugnisse stamme von ehemaligen Nazis, die laut Feststellung der Spruchkammer Crailsheim mit zu den f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten der Partei in Kirchberg z\u00e4hlten. Vielmehr legte der Kl\u00e4ger Mack zur Last, da\u00df er &#8222;Hoheitstr\u00e4ger der Partei und damit zust\u00e4ndig f\u00fcr alle Willens\u00e4u\u00dferungen der NSDAP gewesen ist. Au\u00dferdem sei Mack f\u00fcr die politische und weltanschauliche F\u00fchrung und Ausrichtung des ihm unterstellten Hoheitsbereichs gewesen. Mack war gesamtverantwortlich f\u00fcr die politische Auswirkung aller Ma\u00dfnahmen der \u00c4mter, Gliederungen und angeschlossenen Partei-Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Der Kirchberger Ortsgruppenleiter wird von Zeugen als \u00fcberzeugter Nazi bezeichnet, der bis zum Ende alles getan hat, die Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus zu festigen und zu erhalten. Weiter berichteten Zeugen vor der Spruchkammer, da\u00df Mack jeden Widerspruch von Andersdenkenden bereits im Keim erstickte. Der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger der Internierungslager ging in seiner negativen Einsch\u00e4tzung Macks sogar noch weiter. &#8222;Mack f\u00fchrte sich in der \u00d6ffentlichkeit als fanatischer Nazi auf und hielt Reden im nationalsozialistischen Sinne. Der Betroffene wurde beschuldigt, die Frau des Lamm-Wirts in Kirchberg bei der Kreisleitung denunziert zu haben. Ferner wurde Mack zur Last gelegt, da\u00df er f\u00fcr alle Erschie\u00dfungen durch SS-Gendarmen in Kirchberg mitverantwortlich war. In diesem Zusammenhang erw\u00e4hnte der Kl\u00e4ger, da\u00df Kirchberg &#8222;als Muster eines reaktion\u00e4ren Nestes gegolten hat, wo deutschnationale Mucker, Nazis, Stahlhelm und SA-Barone, zusammen mit durch Alkohol ausgehaltenen Tagel\u00f6hnern das Regiment f\u00fchrten&#8220;.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger stellte zusammenfassend fest, da\u00df Mack durch seine Stellung und T\u00e4tigkeit die NS-Gewaltherrschaft wesentlich gef\u00f6rdert hat und sich als ein \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger erwies. Dar\u00fcber hinaus habe er seine Stellung zu Zwang und Drohungen ausgen\u00fctzt. Aus diesen Gr\u00fcnden beantragte der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger am 3. November 1947, Mack in die Gruppe der Belasteten einzureihen.<\/p>\n<p>In seiner Erwiderung auf die Klageschrift verwies Mack darauf, da\u00df er nach besten Kr\u00e4ften den Auswirkungen der Gewaltherrschaft entgegengewirkt habe. Dadurch habe er der Ungerechtigkeit, Willk\u00fcr und Unterdr\u00fcckung entgegengearbeitet. Opfer und Gegner des Faschismus habe er gef\u00f6rdert und unterst\u00fctzt. Unter anderem hat sich Mack nach eigenen Angaben daf\u00fcr eingesetzt, da\u00df der<\/p>\n<p>konfessionelle Kindergarten auch w\u00e4hrend der Nazidiktatur erhalten blieb. Au\u00dferdem habe er trotz vielfacher Gelegenheit nie eine Anzeige gegen Schwarzh\u00f6rer oder Parteigegner erstattet. Auf Grund dessen beantragte Mack, die Einstufung in die Gruppe der Minderbelasteten. Seine Verwundung aus dem Ersten Weltkrieg (Kopf- und Unterschenkelschu\u00df) und einen Arbeitsunfall brachte der ehemalige Ortsgruppenleiter als Milderungsgr\u00fcnde vor.<\/p>\n<p>Der von den Amerikanern eingesetzte Kirchberger B\u00fcrgermeister Bl\u00f6\u00df schrieb am 22. Oktober 1947 in einem Brief an die Spruchkammer, da\u00df der Revierf\u00f6rster als Parteimitglied der NSDAP und Ortsgruppenleiter von der guten Sache seines Tuns \u00fcberzeugt war. &#8222;Mit kurzen Worten&#8220;, so Bl\u00f6\u00df, &#8222;er war Ortsgruppenleiter des F\u00fchrers&#8220;.<\/p>\n<p>Die Ermittlungen der Spruchkammer hatten ergeben, da\u00df der Ortsgruppenleiter in der Verfolgung der Parteiziele unnachgiebig gewesen war. Durch Propagandareden habe er die Bev\u00f6lkerung im nationalsozialistischen Sinne beeinflu\u00dft und Druck auf sie ausgebt. Die NSDAP-Mitgliedschaft habe er bedenkenlos f\u00fcr seine pers\u00f6nlichen Macht- und Geltungsbed\u00fcrfnisse ausgenutzt.<\/p>\n<p>Einige B\u00fcrger Kirchbergs, die sich selbst teilweise als Nazi-Gegner bezeichneten, nahmen Mack indessen in Schutz. Weil er sich ihnen gegen\u00fcber fair verhalten und manche Vorf\u00e4lle nicht weitergemeldet habe, sei ihnen gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel erspart geblieben.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Stellvertretender B\u00fcrgermeister Georg Wirth:<\/h3>\n<h2><a name=\"Er sch\u00fctzte Erschossene\"><\/a>Er sch\u00fctzte sp\u00e4tere Opfer nicht<\/h2>\n<h3>Wirth wurde gegen Ende des Krieges von der SS verhaftet &#8211; wenige Tage sp\u00e4ter freigelassen<\/h3>\n<h4>Weit auseinander gehen die Ansichten der Spruchkammerzeugen im Fall des stellvertretenden Kirchberger B\u00fcrger-meisters Georg Wirth. Die einen bezeichneten ihn als &#8222;\u00fcberzeugten Nazi&#8220;, andere wiederum stellten ihn als einen &#8222;inneren Gegner&#8220; des Regimes dar. Nach der Einberufung des damaligen B\u00fcrgermeister Max Wendler (von 1940-45) zur Wehrmacht f\u00fchrte Wirth die Gesch\u00e4fte der Stadt Kirchberg.<\/h4>\n<p>Georg Wirth wurde am 22. Dezember 1947 von der Spruchkammer Crailsheim als &#8222;Belasteter&#8220; eingestuft. (Quelle: Entnazifizierungsakte im Staatsarchiv Ludwigsburg, AZ: EL 902\/5 Nr. 9\/24\/814) Er sollte mindestens 15 000 Reichsmark Strafe bezahlen und eineinhalb Jahre Sonderarbeiten f\u00fcr die Allgemeinheit leisten. Mindestens f\u00fcnf Jahre sollte Wirth seinem Beruf als Sattler nicht mehr selbst\u00e4ndig nachgehen d\u00fcrfen. Wirth wurde von den Alliierten 16 Monate in politischer Haft gehalten.<\/p>\n<p>Dieses Spruchkammer-Urteil wurde in der Berufungsverhandlung am 18. August 1949 wieder aufgehoben. Der Sattlermeister galt fortan nur noch als &#8222;Minderbelasteter&#8220;. Der 1884 geborene Mann bekam eine Bew\u00e4hrungsfrist von einem Jahr und mu\u00dfte 3000 D-Mark in einen Wiedergutmachungsfonds zahlen. Au\u00dferdem mu\u00dfte Wirth die Kosten des ersten Verfahrens selbst tragen. Das Berufungsverfahren hingegen wurde aus der Staatskasse bezahlt.<\/p>\n<p>Dem ehemaligen B\u00fcrgermeister-Stellvertreter wurde vor allem zur Last gelegt, da\u00df er bei den Todesurteilen durch die SS gegen vier Fremdarbeiter und Angelika Galczinski nicht das Wort gegen diese &#8222;unmenschlichen Urteile&#8220; ergriffen hat. Dieses Verhalten isoliert betrachtet, h\u00e4tte auch in der Berufungsverhandlung Wirths Einstufung als Belasteter bedeutet. Doch zu seiner Entlastung wurde ber\u00fccksichtigt, da\u00df der Kirchberger Nazi zwei Gefangene aus Germersheim im Ort duldete und ihnen heimlich Lebensmittel-karten zukommen lie\u00df. Au\u00dferdem habe er einen Gendarmen durch gutes Zureden davon \u00fcberzeugt, da\u00df dieser zwei M\u00e4dchen (ausl\u00e4ndische Arbeiterinnen) wieder freilie\u00df.<\/p>\n<p>Wirth selbst stufte sich auf seinem Meldebogen vor der ersten Spruchkammerverhandlung als Entlasteten ein. Als Grund gab er an, am 8. April 1945, da\u00df er &#8222;wegen kampfloser \u00dcbergabe der Stadt und Hissung der wei\u00dfen Fahne zum Tode verurteilt&#8220; worden sei. Nur durch das rasche Vorgehen der amerikanischen Truppen sei er vor der Vollstreckung bewahrt worden. Zeugen sagen jedoch aus, da\u00df Wirth die wei\u00dfe Flagge gar nicht selbst gehi\u00dft habe.<\/p>\n<p>Wirth trat am 1. Mai 1933 der NSDAP bei. Nach seinen eigenen Aussagen, um nicht seinen Sitz im Gemeinderat der Stadt zu verlieren. 1928 wurde Wirth erstmals in den Kirchberger Gemeinderat gew\u00e4hlt. Bereits im November 1932 w\u00e4hlte der Sattlermeister die NSDAP (eigene Aussage). &#8222;Es hat also keiner besonderen \u00dcberzeugungsarbeit der Parteileiter bedurft, Wirth in ihre Reihen einzugliedern&#8220;, stellte der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger fest. Nach Aussagen eines Zeitzeugen gab es auch nach dem 1. Mai 1933 noch ein Gemeinderatsmitglied, das nicht in der Nazi-Partei war. Nichtmitgliedschaft hatte also nicht die sofortige Amtsenthebung zur Folge.<\/p>\n<p>Wirth hatte mehrere \u00c4mter in der NSDAP inne. Von 1933 bis 1934 war er Scharf\u00fchrer der SA-Reserve in Kirchberg. Au\u00dferdem war der Sattlermeister von 1934 bis 1945 Ortsobmann der Deutschen Arbeitsfront und von 1943 bis 1945 Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt.<\/p>\n<p>Vom Crailsheimer Kreisleiter Otto H\u00e4nle wurde Wirth im November 1944 zum Kompanief\u00fchrer des Volkssturms bestimmt. Wirth war sogar mehrere Jahre Hundertschaftsf\u00fchrer der politischen Leiter.<\/p>\n<p>In Kirchberg verf\u00fcgte Wirth nach seinen eigenen Aussagen \u00fcber drei Zellenleiter und acht bis zehn Blockwarte. Von vier Blockwarten und f\u00fcnf Mitgliedern der DAF lie\u00df sich Wirth in fast gleichlautenden Erkl\u00e4rungen bescheinigen, da\u00df er sich &#8222;nicht nazistisch verhalten hat&#8220;. Vielmehr sei er &#8222;der Sache ziemlich interesselos gegenbergestanden&#8220;. Trotzdem hat er mit den politischen Leitern alle vier Wochen exerziert und das Pistolenschie\u00dfen gebt. B\u00fcrgermeister Max Wendler bezeichnete dieses Schie\u00dfen als &#8222;rein sportliche Geschichte&#8220;.<\/p>\n<p>Wirths gesch\u00e4ftliche Beziehungen zu Juden sch\u00e4tzte die Spruchkammer im ersten Verfahren als &#8222;n\u00fcchtere kaufm\u00e4nnische Berechnung ein&#8220;. Sie seien &#8222;kein Beweis f\u00fcr eine prosemitische Haltung&#8220;.<\/p>\n<p>Nach Zeugenaussagen hat sich Wirth gegen\u00fcber Andersdenkenden grob und hemmungslos verhalten &#8211; vor allem gegen\u00fcber denjenigen, die wehr- oder machtlos waren. Eine Zeugin habe er gar mit einem St\u00fcck Holz bedroht.<\/p>\n<p>Zu seiner Entlastung gab der Angeklagte an, da\u00df er die Evakuierung Kirchbergs verhindert, den Volkssturm fr\u00fchzeitig aufgel\u00f6st und das Hissen einer wei\u00dfen Fahne am Stadtturm veranla\u00dft habe. Wegen der beiden letztgenannten Ma\u00dfnahmen sei er von der SS verhaftet worden.<\/p>\n<p>Doch dies hat sich nach Angaben von Zeugen anders abgespielt. Die Anweisung, die Fahne am Stadtturm zu hissen, sei nicht von Wirth gekommen. Vielmehr sei er hin- und hergeschwankt, weil er offensichtlich nicht wu\u00dfte wie er sich verhalten sollte.<\/p>\n<p>Die wei\u00dfe Fahne sei zu diesem Zeitpunkt bereits am Stadtturm gehangen. Hedwig Zorn hat diese nach eigenen Angaben dort aufgeh\u00e4ngt. &#8222;40 bis 50 wei\u00dfe Fahnen sind insgesamt in Kirchberg zu sehen gewesen&#8220;, so Wirth bei seiner Spruchkammer-Vernehmung.<\/p>\n<p>In der Berufungsverhandlung gab Wirth an, da\u00df er von den erschossenen Fremdarbeitern beim Einmarsch der Amerikaner nichts zu bef\u00fcrchten hatte. Denn er habe sich mit ihnen gut verstanden.<\/p>\n<p>Die offizielle Stellungnahme der Aktenauswertung vor der Berufungsverhandlung bescheinigte Wirth jedoch &#8222;bei allen Vorkommnissen in Kirchberg eine besonders erb\u00e4rmliche Haltung. Wirth ist an der nazistischen Entwicklung des Ortes Kirchberg ma\u00dfgeblich beteiligt gewesen&#8220;. Andersdenkenden habe er, wo er nur konnte, Schaden zugef\u00fcgt und sie an solchen Stellen eingesetzt, wo selbst deren Leben in Gefahr kam. &#8222;Jetzt, wo der Betroffene f\u00fcr seine gemeinen Handlungen geradestehen soll, zeigt er sich als besonderer Feigling,&#8220; so der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger.<\/p>\n<p>Vor allem, weil Wirth nichts unternommen hat, um die Erschie\u00dfung der vier &#8222;unschuldigen Ausl\u00e4nder&#8220; und Viktoria Angela Galczinski &#8211; Mutter zweier Kinder &#8211; zu verhindern, w\u00e4re es, so der Ankl\u00e4ger &#8222;unverantwortlich, dem Betroffenen auch nur das geringste Entgegenkommen&#8220; zu zeigen.<\/p>\n<p>Bei den &#8222;Parasiten von der SS&#8220;, so der \u00f6ffentliche Ankl\u00e4ger m\u00fcsse Wirth einen guten Namen gehabt haben. Sonst w\u00e4ren sie nicht zwei Tage lang auf ihn zugekommen, sondern &#8222;h\u00e4tten wie bei den ausl\u00e4ndischen Arbeitern und der Kirchberger Frau, kurzen Proze\u00df mit ihm gemacht&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Max Wendler war w\u00e4hrend der gesamten NS-Zeit B\u00fcrgermeister von Kirchberg<\/h3>\n<h2><a name=\"Nach dem Krieg:\"><\/a>Nach dem Krieg: Wiederwahl<\/h2>\n<h3>Der Kirchberger Schulthei\u00df war von 1931 bis 1945 und von 1948 bis 1966 im Amt<\/h3>\n<h4>Als die Entlastungszeugnisse f\u00fcr Max Wendler vor der Spruchkammer verlesen wurden, wurde ihm vorgeworfen, er habe sie selbst geschrieben und nur von den Zeugen unterschreiben lassen. Alle Zeugnisse seien mit derselben Schreibmaschine geschrieben worden.<\/h4>\n<p>Wendler wurde von der Spruchkammer Crailsheim dennoch als Mitl\u00e4ufer eingestuft. Begr\u00fcndung: Er habe &#8222;am Nationalsozialismus nicht mehr als nominell teilgenommen&#8220;. Wendler habe diesen &#8222;nur unwesentlich unterst\u00fctzt&#8220;.<\/p>\n<p>Als K\u00f6rperversehrter im Sinne der Weihnachtsamnestie-Verordnung vom 5. Februar 1947 wurde das Verfahren gegen Wendler schlie\u00dflich eingestellt. Von der formellen Belastung her, wurde er jedoch als &#8222;Belasteter&#8220; im Sinne des &#8222;Gesetzes zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus&#8220; angesehen.<\/p>\n<p>Max Wendler ist 1905 geboren. Von Beruf war er Verwaltungsbeamter. Vom 1. Mai 1933 bis 1945 ist Wendler Mitglied der NSDAP gewesen. Blockleiter der NSDAP war er von 1937 bis 1940, NS-Blockleiter von 1934 bis 1935, SA-Reservemann von 1933 bis 1934. B\u00fcrgermeister von Kirchberg war Wendler von 1931 bis 1945 und von 1948 bis 1966.<\/p>\n<p>Von 1960 bis zur Gemeindereform 1972 war Wendler noch B\u00fcrgermeister von Hornberg. Der Kirchberger Alt-B\u00fcrgermeister \u00fcberstand also drei politische Systeme als erster Mann der Stadt Kirchberg. 1981 ist Wendler verstorben. Sein Grab befindet sich noch heute auf dem neuen Friedhof in Kirchberg.<\/p>\n<p>Seinen eigenen Angaben zufolge hat sich Wendler lange &#8222;kategorisch gewehrt&#8220; der Nazi-Partei beizutreten. Sogar noch dann als ihm von &#8222;ma\u00dfgeblicher Parteiseite bedeutet wurde, da\u00df sein weiteres Verbleiben im Amt als B\u00fcrgermeister f\u00fcr den Fall des Nicht-Parteibeitritts \u00e4u\u00dferst fraglich sei&#8220;.<\/p>\n<p>Diesen Standpunkt habe er erst ge\u00e4ndert, als in der &#8222;M\u00e4rzwahl 1933&#8220; der Stimmenanteil der NSDAP in Kirchberg von zuvor 40 auf rund &#8222;75 Prozent hochschnellte&#8220;.<\/p>\n<p>Bis dahin habe Wendler vor allem wegen der &#8222;\u00fcberparteilichen Zusammensetzung des Kirchberger Gemeinderates eine abweisende Haltung zum Nationalsozialismus beibehalten k\u00f6nnen&#8220;. Doch nach dieser Wahl sei der Kirchberger Gemeinderat in Wendler Abwesenheit durch die Partei &#8222;gleichgeschaltet worden&#8220;. Dies sei alles ohne R\u00fccksprache mit ihm erfolgt. f\u00fcr Wendler gab es nach seinen eigenen Angaben nur noch zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder in die Partei eintreten oder abgesetzt werden.<\/p>\n<p>Die Arbeit im Gemeinderat habe sich nach der Gleichschaltung als \u00e4u\u00dferst schwierig erwiesen. Wendler sei ab diesem Moment &#8222;im Gemeinderat alleine dagestanden&#8220;. Aus besonderer R\u00fccksicht auf seine Familie und seine weitere Existenz habe er sich entschlossen, in die Partei einzutreten.<\/p>\n<p>Wendler hat seinen eigenen Angaben zufolge aus &#8222;seinem bescheidenen Blickwinkel&#8220; die Legalit\u00e4t der Regierungsbildung Hitlers nicht anzweifeln k\u00f6nnen. Der Alt-B\u00fcrgermeister war der Ansicht, da\u00df er durch sein Verbleiben im Amt &#8222;unerw\u00fcnschte Elemente ferngehalten und dadurch erreicht habe, da\u00df alle Gemeindeb\u00fcrger unbehelligt blieben&#8220;.<\/p>\n<p>Seine Mitgliedschaft in der SA-Reserve spielte Wendler herunter. Die Zusammenk\u00fcnfte der SA-Reserve h\u00e4tten &#8222;vorwiegend vereinsm\u00e4\u00dfigen Charakter gehabt. Als er diesen Zusammenk\u00fcnften immer h\u00e4ufiger fernblieb, wurde er mehrfach angefeindet&#8220;, so Wendler vor der Spruchkammer. Daraus habe auch sein &#8222;schlechtes Verh\u00e4ltnis zur NS-Kreisleitung&#8220; herger\u00fchrt.<\/p>\n<p>Als die NSDAP-Ortsgruppen nach der Macht\u00fcbergabe an Hitler ausgebaut wurden habe Wendler auf Dr\u00e4ngen des Ortsgruppenleiters Friedrich Bauer die Gesch\u00e4fte der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) \u00fcbernommen. Dieses Amt bekleidete Wendler etwa 14 Monate lang.<\/p>\n<p>Seine T\u00e4tigkeit als Blockwart habe lediglich darin bestanden, die Mitgliedsbeitr\u00e4ge von f\u00fcnf Parteigenossen einzukassieren und Abzeichen des Winterhilfswerkes (WHW) und \u00e4hnlichem zu verkaufen. Von einer politischen T\u00e4tigkeit k\u00f6nne \u00fcberhaupt nicht gesprochen werden, so Wendler.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner gesamten Amtszeit habe er nicht ein einziges Parteimitglied geworben. Sowieso sei er allen Parteidingen &#8222;stets \u00e4u\u00dferst passiv gegenbergestanden&#8220;. Dadurch sei er &#8222;in vielfachen Widerspruch mit der Kreisleitung gekommen&#8220;. So habe er beispielsweise keine \u00f6ffentlichen politischen Reden gehalten. Lediglich Begr\u00fc\u00dfungsansprachen zu offiziellen Feiern wie Heldengedenktag, Maifeier oder Erntedankfest habe er gehalten. Bei solchen Veranstaltungen habe es lediglich Radio\u00fcbertragungen von NS-Reden Hitlers oder Goebbels gegeben. Zahlreiche Artikel der Lokalzeitung &#8222;Der Franke&#8220; belegen jedoch das Gegenteil. Darin wird auch von politischen Stellungnahmen Wendler im nazistischen Sinne berichtet.<\/p>\n<p>Seiner Schwester will Wendler verboten haben, in die NS-Frauenschaft einzutreten. Allen Kirchberger B\u00fcrgern sei er loyal gegenbergestanden und habe niemand bevorzugt.<\/p>\n<p>Deshalb habe es in Kirchberg auch &#8222;keine Ausschreitungen gegeben&#8220;. Nie sei jemand politisch verfolgt oder denunziert worden. Es wurden in Kirchberg auch keine Stra\u00dfen, Pl\u00e4tze oder Geb\u00e4ude nach Nazif\u00fchrern benannt, berichtete Wendler. Aus der Kirche sei er nie ausgetreten und habe auch keiner anderen &#8222;politischen Glaubensbewegung angeh\u00f6rt&#8220;.<\/p>\n<p>Das schlechte Verh\u00e4ltnis zur NS-Kreisleitung wollte Wendler nicht \u00fcberspannen. Angegebener Grund: Sein j\u00fcngerer Bruder Rudolf wurde 1935 wegen eines politischen Vergehens sechs Monate inhaftiert. Wegen eines &#8222;erneuten angeblich politischen Delikts&#8220; sei Rudolf Wendler 1937 zu zweieinhalb Jahren KZ-Haft in Buchenwald verurteilt worden. Bis 1943 sei Rudolf Wendler &#8222;wehrunw\u00fcrdig&#8220; gewesen. Im September 1944 ist er dann doch als Soldat bei &#8222;einem Sonderkommando gefallen&#8220;.<\/p>\n<p>Wendler gab vor der Spruchkammer an, seinem Bruder st\u00e4ndig mit Rat und Tat (auch bei Gerichtssachen) beigestanden zu haben. Bereits am 10. Januar 1940 wurde Wendler selbst zum Wehrdienst beim Heer eingezogen. Er sei einer von zwei B\u00fcrgermeistern im Kreis gewesen, die nicht &#8222;uk-gestellt waren&#8220; und eingezogen wurden.<\/p>\n<p>Das Amt des B\u00fcrgermeister behielt der Verwaltungsbeamte aber auch als Soldat weiter bis zum Kriegsende inne. Hin und wieder leitete Wendler, wenn er auf Heimaturlaub war Sitzungen des Gemeinderats. Als Stellvertreter im Amt fungierte nach dem Einr\u00fccken Wendler der Sattlermeister Georg Wirth.<\/p>\n<p>Als Soldat erhielt Wendler einen Kopfschu\u00df. Dadurch litt Wendler sp\u00e4ter unter schweren Gleichgewichtsst\u00f6rungen und wurde nach dem Krieg zun\u00e4chst als nicht arbeitsf\u00e4hig eingestuft (\u00fcber 50 Prozent kriegsversehrt).<\/p>\n<p>&#8222;Fr seine Verdienste als B\u00fcrgermeister vor, w\u00e4hrend und nach dem Krieg&#8220; wurde Max Wendler am 14. Juli 1983 die Ehrenb\u00fcrgerw\u00fcrde der Stadt Kirchberg verliehen. Dies teilte die Stadtverwaltung Kirchberg auf Nachfrage des Autors mit.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Ortsgruppenleiter Richard Wagner<\/h3>\n<h2><a name=\"Wagner \u00e4nderte\"><\/a>Wagner \u00e4nderte Einstellung<\/h2>\n<h3>Der Kirchberger Metzgermeister trat bereits 1931 der NSDAP bei<\/h3>\n<h4>Richard Wagner wurde von Kirchberger Zeit-Zeugen als &#8222;guter Nationalsozialist geschildert&#8220;. Der Ortsgruppenleiter (von 1934 bis 1939) trug die Partei-Uniform und hielt auch Reden bei NSDAP-Veranstaltungen. Es sei aber nicht bekanntgeworden, da\u00df er B\u00fcrger angezeigt oder bedroht h\u00e4tte.<\/h4>\n<p>Bis 22. Juni 1947 befand sich Wagner im Internierungslager &#8222;3rd Civilian Internment Camp R and i.S.&#8220;. Der Metzgermeister (geboren am 17. M\u00e4rz 1899) fiel unter die Weihnachtsamnestie vom 5. M\u00e4rz 1947. Wagner wurde am 5. April 1948 von der Spruchkammer im vereinfachten Verfahren in die Gruppe der Mitl\u00e4ufer eingereiht. Entlastend schien bei der Spruchkammer die Tatsache gewirkt zu haben, da\u00df Wagner, obwohl er Ortsgruppenleiter war, bereits im August 1939 zur Wehrmacht eingezogen wurde.<\/p>\n<p>Formell war Wagner folgenderma\u00dfen belastet: Er war Parteimitglied der NSDAP seit 1931 und Ortsgruppenleiter von 1934 bis 1939. Laut Meldebogen geh\u00f6rte Wagner noch folgenden Nazi-Organisationen als Mitglied an: NSV, DAF, RKB, A.O. und RBL.<\/p>\n<p>Wagner wurde von Zeugen als &#8222;harmloser und ruhiger Parteigenosse&#8220; dargestellt. Als Ortsgruppenleiter trat er &#8222;auftragsgem\u00e4\u00df in der \u00d6ffentlichkeit in Erscheinung&#8220;. Er sei niemandem zu nahe getreten. W\u00e4hrend seiner Zeit bei der Wehrmacht (Baukompanie 571, sp\u00e4ter in der Schlachtereiabteilung im Range eines Obergefreiten) habe er &#8222;seine Einstellung gegen\u00fcber dem Nationalsozialismus ge\u00e4ndert und war nachher nicht mehr so ein Nationalsozialist wie fr\u00fcher&#8220;. Bei der Entlassung aus dem Internierungslager wurde Wagner (1,68 Meter gro\u00df) auf einem \u00e4rztlichen Attest als schlank bezeichnet. Nach Zeugenaussagen Kirchberger B\u00fcrger war Wagner vor dem Krieg eher stark gebaut. Dies k\u00f6nnte auf schlechte Ern\u00e4hrung im Internierungslager hindeuten.<\/p>\n<p>Das Landratsamt Crailsheim forderte am 9. Oktober 1957 Wagners Spruchkammer-akten an. Grund: Um den Kriegsgefangenen-Entsch\u00e4digungsantrag von Wagner entscheiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Friedrich Bauer aus Kirchberg<\/h3>\n<h2><a name=\"Erster\"><\/a>Erster Ortsgruppenleiter<\/h2>\n<h3>Der Buchbindermeister war bereits 1932 St\u00fctzpunktleiter der NSDAP<\/h3>\n<h4>Friedrich Bauer leitete die Kirchberger Ortsgruppe der NSDAP mit kurzer Unterbrechung von 1932 bis 1934. Ende 1934 legte er sein Amt nieder, weil er nach eigener Aussage mit der antikirchlichen Politik der Nazis nichts mehr zu tun haben wollte. Bauer blieb aber weiterhin Mitglied der Partei und Mitglied im Gemeinderat Kirchberg bis ins Jahr 1945.<\/h4>\n<p>Obwohl er sich schon fr\u00fch aus den Partei\u00e4mtern zur\u00fcckzog, wurde er im August 1945 im Internierungslager Kornwestheim gefangen gehalten. Am 25. Mai 1945 verstarb der Buchbindermeister im Alter von 69 Jahren in Kirchberg, kurz nach seiner Entlassung aus dem Internierungslager. Trotzdem mu\u00dften seine Erben 1000 Reichsmark Geldstrafe aus dem Urteil der Spruchkammer an einen Wiedergutmachungsfonds leisten. Denn Bauers Tod trat erst nach Rechtskraft des Spruchkammerurteils vom 11. April 1947 ein. Von der Spruchkammer wurde Bauer als Minderbelasteter eingestuft. Er erhielt eine Bew\u00e4hrungsfrist von zwei Jahren.<\/p>\n<p>In der Klageschrift wurde trotz des milden Urteils f\u00fcr den fr\u00fchen Parteik\u00e4mpfer festgestellt, da\u00df Bauer durch seine \u00c4mter und seine T\u00e4tigkeit die Gewaltherrschaft der NSDAP &#8222;wesentlich unterst\u00fctzt hat&#8220;. Der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger machte Bauer vor allem zum Vorwurf, da\u00df er als kirchlich eingestellter Mann, den Nationalsozialismus mit dem Ansehen seiner Person und durch seine Stellung wesentlich gef\u00f6rdert hat. Formell sei er gar als Belasteter einzustufen gewesen. Doch wegen seines guten Eindrucks, w\u00e4hrend seiner Inhaftierung und bei den Vernehmungen durch den \u00f6ffentlichen Kl\u00e4ger, sei er milder zu beurteilen gewesen.<\/p>\n<p>Ein Parteiredner der Nazis, so Bauer, habe 1934 in der Kirchberger Turnhalle so gegen die Kirche und den Landesbischof gehetzt, da\u00df er als Ortsgruppenleiter einer Behauptung seiner Tochter Julie zufolge dagegen \u00f6ffentlich Stellung bezog. Auch habe er es abgelehnt &#8211; wie von Parteif\u00fchrern auf einer Tagung gefordert &#8211; den Stadtpfarrer Diez in Kirchberg zu bespitzeln.<\/p>\n<p>Doch Bauer hielt auch politische Ansprachen im Sinne des Nationalsozialismus, wie einige Artikel in der lokalen Presse belegen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Postmitarbeiter berichtete:<\/h3>\n<h2><a name=\"Mann aus D\u00f6rrmenz schrieb Briefe aus\"><\/a>Mann aus D\u00f6rrmenz schrieb Briefe aus KZ<\/h2>\n<p>Nach Mitteilungen eines ehemaligen Mitarbeiters der Kirchberger Post hat etwa um das Jahr 1940 ein Mann aus D\u00f6rrmenz mehrere Briefe aus einem Konzentrationslager an seine Familie in D\u00f6rrmenz geschickt. Der Mann habe in einem der H\u00e4user links am Ortsausgang des Dorfes Richtung Leofels gewohnt (oberhalb des heutigen Anwesens von Georg Wackler). Bei diesen Briefen habe es sich um spezielle Formbriefe gehandelt. Nach Ansicht des Zeitzeugen ist dieser Mann in einem Konzentrationslager verstorben. Weshalb dieser Mann im Konzentrationslager war, ist bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Gemeinde Lendsiedel<\/h3>\n<h2><a name=\"Staigm\u00fcller sch\u00fctzte Mann vor\"><\/a>Staigm\u00fcller sch\u00fctzte Mann vor Kastration<\/h2>\n<p>Nach Angaben eines Zeugen aus Kleinallmerspann verhinderte der Lendsiedel B\u00fcrgermeister Otto Staigm\u00fcller durch seine T\u00e4tigkeit als Berater die Kastration eines Bauernsohnes seiner Gemeinde. Staigm\u00fcller empfahl dem Vater des Betroffenen, die Kreisbauernschaft einzuschalten, &#8222;um die Sache zu verz\u00f6gern&#8220;. Weiterhin solle sich der Bauer einen Rechtsanwalt nehmen. Denn alleine k\u00f6nne er &#8222;die Sache&#8220; nicht durchstehen, so Staigm\u00fcller zu dem Ratsuchenden. Die Kastration konnte verhindert werden.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In Kirchberg:<\/h3>\n<h2><a name=\"Gemeinderat schaffte Hakenkreuzfahne\"><\/a>Gemeinderat schaffte Hakenkreuzfahne an<\/h2>\n<p>In der Sitzung am 22. M\u00e4rz 1933 genehmigten die elf anwesenden Mitglieder des Kirchberger Gemeinderats die Anschaffung einer schwarz-wei\u00df-roten Fahne sowie einer Hakenkreuzfahne. Von den insgesamt 13 Mitgliedern waren bei dieser Sitzung nicht dabei: Stadtrat Krauss, sowie Stadtrat Gellichsheimer (verstorben). Dies geht aus dem Sitzungsprotokoll dieser Gemeinderatsitzung hervor.<\/p>\n<p>Hauptlehrer Wendnagel beantragte als stellvertretender Schulvorstand f\u00fcr den 1. Mai 1933 die Anschaffung einer schwarz-wei\u00df-roten Fahne sowie einer Hakenkreuzfahne. Die Anschaffung wurde genehmigt, die Lieferung an Ernst Stoll bertragen.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde beschlossen, da\u00df die Kosten f\u00fcr die Nazi-Maifeier von der Stadtkasse \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In Kirchberg:<\/h3>\n<h2><a name=\"Gemeinderat wurde\"><\/a>Gemeinderat wurde aufgel\u00f6st<\/h2>\n<h3>1933 wurde die Zahl der Gemeinder\u00e4te auf sechs festgelegt &#8211; 1935 auf f\u00fcnf reduziert<\/h3>\n<h4>Durch das Gesetz zur Gleichschaltung der L\u00e4nder mit dem Reich galt der Gemeinderat Kirchberg\/Jagst als aufgel\u00f6st. (Protokoll des Gemeinderates Kirchberg im Mai 1933). Das Staatsministerium erm\u00e4chtigte daraufhin den Ortsvorsteher (B\u00fcrgermeister) bis zur Neubildung des Gemeinderates die Gemeinde zu vertreten.<\/h4>\n<p>Der Kirchberger &#8222;Ortsvorsteher&#8220; konnte daraufhin alleinige Beschl\u00fcsse fassen. In der \u00f6ffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 6. Mai, abends sechs Uhr wurden drei neue Gemeinder\u00e4te (Friedrich Bauer, Friedrich Dorsch, Richard Wagner) eingesetzt, drei alte (Georg Wirth, Friedrich Weinmann, Gastwirt Scholl) auf ihren fr\u00fcher geleisteten Diensteid hingewiesen. Ersatzm\u00e4nner waren laut &#8222;Vaterlandsfreund&#8220; vom 6. Mai 1933 Fritz Beck, Karl Wanner und Josef Pulverm\u00fcller. Dem Zeitungsbericht zufolge hatten die Nationalsozialisten und der Kampfblock Schwarz-Wei\u00df-Rot diesen Wahlvorschlag gemeinsam eingebracht. Statt zuvor 13 hatte der Kirchberger Gemeinderat daraufhin nur noch sieben Mitglieder.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Max Wendler wies die Mitglieder in der ersten Sitzung eingehend auf die Rechte und Pflichten des Gemeinderates aufgrund der neuen Gemeindeordnung hin. Stadtrat Friedrich Bauer gedachte in einer kurzen Ansprache &#8222;der Wahrhaftigkeit und Zielbewu\u00dftheit der Staatsumw\u00e4lzung 1933 gegen\u00fcber derjenigen von 1918&#8220;, steht im gleichen Sitzungsprotokoll.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Wendler schlug vor, gleichzeitig einen zweiten B\u00fcrgermeister-Stellvertreter zu bestellen. In geheimer Wahl wurden mit je sechs Stimmen gew\u00e4hlt: &#8222;Zum 1. Stellvertreter: Georg Wirth, Sattlermeister. Zum 2. Stellvertreter Friedrich Bauer, Buchbindermeister.&#8220; In der Gemeinderatsitzung am 7. August 1935 wurden durch den Beauftragten der NSDAP folgende M\u00e4nner von B\u00fcrgermeister Wendler zu Gemeinder\u00e4ten ernannt: Friedrich Bauer, Buchbindermeister, Friedrich Dorsch, M\u00fchlenbesitzer, Friedrich Weinmann, Bauer, Wilhelm Scholl, Gastwirt und Friedrich Pfannkuch, Landpostbote. Die neuen Gemeinder\u00e4te wurden wie Beamte oder Wehrmachtsangeh\u00f6rige vereidigt. Sie wurden von Ortsgruppenleiter Richard Wagner &#8222;feierlich in ihr Amt eingef\u00fchrt. Als Beigeordnete wurden gew\u00e4hlt: Georg Wirth und Richard Wagner.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Kurz notiert<\/h2>\n<hr \/>\n<h3>Gremienwahlen:<\/h3>\n<h2><a name=\"Durch Zuruf neue Mitglieder\"><\/a>Durch Zuruf neue Mitglieder gew\u00e4hlt<\/h2>\n<p>Der Gemeinderat Kirchberg w\u00e4hlte am 25. Juli 1933 &#8222;durch Zuruf&#8220; folgende Mitglieder in den neuen Gewerbeorts-schulrat: &#8222;Fr. Golletz (1. Vorsitzender), Fr. Bauer (2. Vorsitzender), Fr. Freitag, Schreinermeister, Wilhelm Zettler, Schlossermeister, Richard Wagner, Metzgermeister, Karl Wider, Kaufmann. Als Stellvertreter: Gottl. Benner, Paul Holzinger und Friedr. Keller.&#8220;<\/p>\n<p>Die Steuersatzbeh\u00f6rde wurde in gleicher Sitzung ebenfalls neu besetzt. Ebenfalls durch Zuruf wurden gew\u00e4hlt: die Stadtr\u00e4te Dorsch, Weinmann und Bauer sowie Stadtpfleger Lezerkoss.<\/p>\n<p>Zum neuen Stadtpfleger (auf drei Jahre) wurde der ledige Kaufmann Robert Wirth mit vier von sechs abgegebenen Stimmen gew\u00e4hlt. Zwei Stimmen entfielen auf den Bewerber Wilhelm Kurr. Wahlbegr\u00fcndung: Robert Wirth war Kriegsteilnehmer. &#8222;Auf Grund seiner Vorbildung und Pers\u00f6nlichkeit garantiere er eine den Interessen der Gemeinde Rechnung tragende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung.&#8220; Zus\u00e4tzliche Argumente: Wirth war seit vier Jahren arbeitslos, die Lage seiner Wohnung sei zentral und seine sachlichen Verh\u00e4ltnisse seien geordnet.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Ortsschulr\u00e4te:<\/h3>\n<h2><a name=\"Baumann, H\u00f6rner und Dorsch\"><\/a>Baumann, H\u00f6rner und Dorsch gew\u00e4hlt<\/h2>\n<p>Die Amtszeit der Ortsschulr\u00e4te f\u00fcr Volksschulen Gewerbe- und Handelsschulen endete am 15. Mai 1933. Der Gemeinderat Kirchberg w\u00e4hlte daraufhin am 19. Mai 1933 Konditormeister Baumann, Metzgermeister H\u00f6rner und M\u00fchlenbesitzer Dorsch zu Ortsschulr\u00e4ten.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Lendsiedel Seifenfabrikant<\/h3>\n<h2><a name=\"Heinrich Schuster warb f\u00fcr die\"><\/a>Heinrich Schuster warb f\u00fcr die Nazis<\/h2>\n<p>Ein gro\u00dfer Anh\u00e4nger, &#8222;alter K\u00e4mpfer&#8220; und Amtstr\u00e4ger der NSDAP in Lendsiedel war der Seifenfabrikant Heinrich Schuster. Dies belegen zahlreiche Zeugenaussagen und Akten. Schuster war Ortsgruppenleiter (sp\u00e4ter Zellenleiter) von Lendsiedel. 1933 war er wenige Monate lang Ortsgruppenleiter von Kirchberg. Nach Angaben von B\u00fcrgermeister Otto Staigm\u00fcller aus Lendsiedel war Schuster gar Vertrauensmann des Sicherheitsdienstes der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Schuster warb nachweislich M\u00e4nner f\u00fcr Naziposten. Der HJ Lendsiedel spendierte der Fabrikant ein eigenes Heim und der Gemeinde einen NS-Kindergarten.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Plakate in Kirchberg:<\/h2>\n<h2><a name=\"Das sind die\"><\/a>&#8222;Das sind die Ami-Huren&#8220;<\/h2>\n<p>&#8222;Nach dem ersten Einmarsch der Amerikaner in Kirchberg h\u00e4ngten gutbetuchte Kirchberger B\u00fcrger Plakate mit vier oder f\u00fcnf Frauennamen an Laternenpfosten in der Stadt. Eines dieser Plakate hing an einem Laternenmast beim Gasthaus Silberau&#8220;. Dies berichtete der fr\u00fchere Kirchberger B\u00fcrger Adolf K\u00f6hler.<\/p>\n<p>Der Name seiner Schwester Hildegard Franke sei auch auf diesen Plakaten gestanden. Hildegard Franke wurde wie Viktoria Angela Galczinski nach dem Abmarsch der Amerikaner von der SS im Kirchberger Schlo\u00df verh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Auf den Plakaten stand nach Angaben von Hildegard Franke sinngem\u00e4\u00df, so K\u00f6hler: &#8222;Das sind die Ami-Huren&#8220;. Den Frauen wurde von emp\u00f6rten Spie\u00dfb\u00fcrgern vorgeworfen, sie h\u00e4tten mit den Amerikanern gesprochen, ihnen zu trinken gegeben und Blumenstr\u00e4u\u00dfe \u00fcberreicht. &#8222;Doch sie taten dies nur aus Freude, weil sie glaubten, der Krieg sei damit endlich beendet&#8220;, erkl\u00e4rte K\u00f6hler.<\/p>\n<p>Bei der Vernehmung durch die SS sei seiner Schwester zugute gekommen, da\u00df der dabei anwesende Ortsgruppenleiter August Mack den Vater der Verh\u00f6rten gut kannte. Mack soll sich deshalb f\u00fcr die Freilassung von Hildegard Franke eingesetzt haben. Die junge Frau wurde wieder auf freien Fu\u00df gesetzt. Viktoria Galczinski aber den Henkern \u00fcberlassen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>In Kirchberg:<\/h3>\n<h2><a name=\"Nazi-Plan:\"><\/a>Nazi-Plan: Gauf\u00fchrerschule<\/h2>\n<h3>Stellvertretender Gauleiter Friedrich Schmidt bevorzugte Haus des Apothekers Prassler<\/h3>\n<h4>Im April 1934 bekam Kirchberg hohen Besuch. Gauleiter-Stellvertreter Friedrich Schmidt wollte wegen des geplanten Baus einer Gauf\u00fchrerschule in Kirchberg pers\u00f6nlich mit dem B\u00fcrger-meister und dem Ortsgruppenleiter verhandeln.<\/h4>\n<p>Als geeignetes Objekt wurde das Haus des Kirchberger Apothekers Prassler angesehen. Doch Prassler lehnte eine Vermietung auf zwei Jahre ab. Bei einer Vermietung auf f\u00fcnf Jahre verlangte der Apotheker einen j\u00e4hrlichen Mietzins von 1000 Reichsmark, zuz\u00fcglich einer notwendigen Instandsetzung des Hauses.<\/p>\n<p>Vor den Verhandlungen mit Prassler bekamen B\u00fcrgermeister Max Wendler und Ortsgruppenleiter Friedrich Bauer eine Ablehnung vom Besitzer des Gasthauses W\u00fcrttemberger Hof (Wurst). Die Gauleitung verlangte da\u00df sich die Stadt Kirchberg an der Einrichtung der Schule durch die \u00dcbernahme des entstehenden Mietzinses beteiligt. Au\u00dferdem sollte sich die Stadt an der Einrichtung einer Waschgelegenheit beteiligen. Der Gauleiter wollte f\u00fcr den Bestand der Schule jedoch nur f\u00fcr die Dauer von zwei Jahren garantieren. Die Gauleitung verlangte von der Stadt Kirchberg ein baldiges schriftliches Angebot.<\/p>\n<p>In der Gemeinderatsitzung vom 10. April 1934 sprachen sich die Kirchberger Gemeinder\u00e4te f\u00fcr eine finanzielle Beteiligung der Stadt an dem Bau einer Gauf\u00fchrerschule in Kirchberg aus. Die Gemeinder\u00e4te versprachen sich dadurch einen wirtschaftlichen Aufschwung der Gemeinde durch diesen &#8222;ma\u00dfgebenden Wirtschaftsfaktor&#8220;.<\/p>\n<p>Sie fa\u00dften deshalb folgenden Beschlu\u00df: &#8222;Bei zweij\u00e4hriger Dauer der Gauf\u00fchrerschule \u00fcbernimmt die Stadtgemeinde den entstehenden Aufwand an Miete. Bei f\u00fcnfj\u00e4hriger und l\u00e4ngerer Dauer ist die Gemeinde bereit, neben der \u00dcbernahme der Miete die notwendigen Waschgelegenheiten einrichten zu lassen, oder je nach H\u00f6he der Baukosten, sich mit einem Zuschu\u00df zu beteiligen. Der Gemeinderat bat die Gauleitung, wenn m\u00f6glich, eine l\u00e4ngere Mietzeit zu garantieren oder nach Aufhebung der Schule eine andere \u00e4hnliche Anstalt in diesem Geb\u00e4ude in Aussicht zu stellen.&#8220; Es gibt jedoch keine Belege daf\u00fcr, da\u00df die Gauf\u00fchrerschule jemals eingeweiht wurde.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>NSDAP-Ortsgruppe Kirchberg wollte Gro\u00dflautsprecher<\/h3>\n<h2><a name=\"Lendsiedel verweigerte\"><\/a>Lendsiedel verweigerte Geld<\/h2>\n<h3>Gemeinderat Kirchberg: Das Ger\u00e4t darf nie von Lendsiedel benutzt werden<\/h3>\n<h4>&#8222;Bei Veranstaltungen der NSDAP hat sich immer das Fehlen eines Gro\u00dflautsprechers bemerkbar gemacht&#8220;, behauptete die Ortsgruppe Kirchberg. Sie forderte die Gemeinden Kirchberg, Lendsiedel, Gaggstatt und Hornberg deshalb auf, ein gemeinsames Ger\u00e4t anzuschaffen. Doch die Gemeinde Lendsiedel verweigerte dazu ihre Zustimmung.<\/h4>\n<p>Fr ihre ablehnende Haltung f\u00fchrten die Lendsiedel an, &#8222;die \u00dcbertragung in Gaggstatt hat gezeigt, da\u00df das Ger\u00e4t zwar gut, die Aufmerksamkeit der Zuh\u00f6rer aber sehr zu w\u00fcschen \u00fcbrig gelassen hat&#8220;. Die Gemeinde Lendsiedel sah deshalb die Notwendigkeit eines solchen Lautsprechers nicht ein. &#8222;Diese Auffassung zu widerlegen ist wohl Sache der Partei&#8220;, meinten die Kirchberger Gemeinder\u00e4te daraufhin in ihrer Sitzung am 28. Oktober 1936.<\/p>\n<p>Nachdem die Gemeinde Lendsiedel als Mitfinancier ausfiel, schlug B\u00fcrgermeister Max Wendler vor, das Ger\u00e4t gleichzeitig als Schulger\u00e4t f\u00fcr die Stadt Kirchberg zu benutzen. Daf\u00fcr wollte er im voraus die H\u00e4lfte der Anschaffungskosten (400 Reichsmark) \u00fcbernehmen. Den Rest sollten sich die Gemeinden Gaggstatt und Hornberg sowie die Partei teilen. Es komme wegen des ablehnenden Verhaltens von Lendsiedel aber nicht in Frage, das Ger\u00e4t nach Lendsiedel zu verleihen, nicht einmal bei Veranstaltungen der Partei oder der NSDAP-Ortsgruppe. Diesem Vorschlag des B\u00fcrgermeister stimmten die Kirchberger Gemeinder\u00e4te zu. Der Gro\u00dflautsprecher sollte daraufhin bei der Firma Gottlob Ley in Kirchberg gekauft werden.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Kirchberg und Gaggstatt kauften Kurhaus Elim in Mistlau<\/h3>\n<h2><a name=\"RAD forderte das\"><\/a>RAD forderte das Geb\u00e4ude<\/h2>\n<h3>Reichsarbeitsdienst wollte das Anwesen zum gleichen Preis von den Gemeinden abkaufen<\/h3>\n<p>Der Reichsarbeitsdienst (RAD) beabsichtigte zu Beginn des Jahres 1938 in Mistlau ein Arbeitsdienstlager f\u00fcr etwa 60 M\u00e4dchen einzurichten. Das Geb\u00e4ude &#8222;Haus Elim&#8220; wollten die Gemeinden Kirchberg und Gaggstatt als Mietobjekt auf zehn Jahre zur Verf\u00fcgung stellen. Vorgesehene Mietvorauszahlung: 7000 Reichsmark.<\/p>\n<p>Doch daraus wurde nichts. Der RAD hatte sich sich n\u00e4mlich kurzfristig anders entschieden. Arbeitsf\u00fchrer Rammisch und Unterkunftssachbearbeiter Schurr wollten pl\u00f6tzlich das Geb\u00e4ude zum selben Preis (7000 Reichsmark) kaufen wie die beiden Gemeinden es von dem Landwirt August Mack aus Vellberg erworben hatten. Diesem Begehren des RAD gaben die Kirchberger Gemeinde-r\u00e4te ohne gro\u00dfe Diskussion nach. Lediglich die Kosten des Kaufvertrags zwischen Mack und der Gemeinde, die Grunderwerbsteuer aus diesem Vertrag und die Vermessungskosten sollte der Reichsarbeitsdienst tragen. Der Gemeinderat Kirchberg entschlo\u00df sich, noch zwei weitere W\u00fcnsche in den Kaufvertrag aufzunehmen.<\/p>\n<p>Der Reichsarbeitsdienst solle das Haus nicht abrei\u00dfen d\u00fcrfen und die Gemeinde solle im Falle eines Verkaufs die M\u00f6glichkeit bekommen, das Haus wieder zum gleichen Preis zur\u00fcckzukaufen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Mit Unterst\u00fctzung der Stadt Kirchberg:<\/h3>\n<h2><a name=\"HJ sollte eigenes Heim\"><\/a>HJ sollte eigenes Heim haben<\/h2>\n<h3>Finanzierungsplan: Geld sollte im Gemeindehaushalt sichergestellt werden<\/h3>\n<h4>Die Kirchberger Gemeinder\u00e4te erkl\u00e4rten sich bereit, im Rahmen der finanziellen M\u00f6glichkeiten der Gemeinde ein entsprechendes Geb\u00e4ude f\u00fcr die Hitlerjugend zu erstellen. Der Gemeinderat Kirchberg beschlo\u00df deshalb in der Sitzung am 13. Januar 1938 dem neuzugr\u00fcndenden &#8222;Zweckverband Crailsheim zur gemeinschaftlichen Finanzierung von Hitlerjugend-Heimen&#8220; beizutreten.<\/h4>\n<p>Durch solche Zweckverb\u00e4nde (von der Reichsf\u00fchrung angeregt) sollte gew\u00e4hrleistet werden, da\u00df auch l\u00e4ndliche Gebiete fl\u00e4chendeckend mit Heimen f\u00fcr die Hitlerjugend versorgt wurden. Gemeinden unter 3000 Einwohnern mit geringer Finanzkraft sollte durch solche Zweckverb\u00e4nde erm\u00f6glicht werden, gemeinsame Geb\u00e4ude f\u00fcr die HJ zu erstellen. Voraussetzung f\u00fcr einen solchen Beitritt in die Zweckverb\u00e4nde war, da\u00df die Gemeinde innerhalb der folgenden drei Jahre nicht in der Lage sein werde, ein eigenes Heim f\u00fcr die HJ zu bauen. Der HJ-Bann Hohenlohe sah deshalb vor, ein gemeinsames Heim f\u00fcr die Orte Kirchberg, Lendsiedel, Gaggstatt und Hornberg zu errichten. Preis: 55000 Reichsmark.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Otto Staigm\u00fcller aus Lendsiedel hingegen wollte f\u00fcr seine Gemeinde ein eigenes Domizil f\u00fcr die HJ erstellen. Gleiches plante daraufhin auch die Gemeinde Gaggstatt. Der Kirchberger B\u00fcrgermeister Max Wendler war der Auffassung, da\u00df man sich zun\u00e4chst darum k\u00fcmmern m\u00fcsse, das notwendige Geld zusammenzusparen. Erst dann k\u00f6nne daran gedacht werden, ob man ein gemeinsames HJ-Heim baut oder ein eigenes. F\u00fcr die Bauarbeiten waren &#8222;soweit als m\u00f6glich, Gemeinschaftsleistungen von privater Seite vorgesehen&#8220;. Das notwendige Geld wollte die Stadt Kirchberg in den folgenden Jahren als R\u00fccklage in die Haushaltspl\u00e4ne einstellen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Neue Glocke im Stadtturm<\/h3>\n<h2><a name=\"Wendler wollte\"><\/a>Wendler wollte Inschriften<\/h2>\n<h3>Dem Anschlu\u00df \u00d6sterreichs und des Sudetenlands gewidmet<\/h3>\n<p>Die neue Glocke auf dem Kirchberger Stadtturm stand im Mittelpunkt einer Feier am Sonntag, 15. Januar 1939. Die Inschrift des etwa 280 Kilogramm schweren Klangk\u00f6rpers, Durchmesser 76 Zentimeter, Stimmlage C, lautete (Quelle: Der Franke): &#8222;Gegossen 1938, dem Jahr der R\u00fcckkehr \u00d6sterreichs und des Sudetenlandes zum Gro\u00dfdeutschen Reich&#8220;. Als weitere Inschrift schlug der Kirchberger Gemeinderat in seiner Sitzung am 7. Oktober 1938 vor: &#8222;Friede sei ihr erst Gel\u00e4ute&#8220;.<\/p>\n<p>Die Glocke h\u00e4ngt heute nicht mehr im Kirchberger Stadtturm. Den Ansto\u00df zu diesen Inschriften gab laut Gemeinderatsprotokoll der damalige B\u00fcrgermeister Max Wendler. Der Gemeinderatsvorsitzende glaubte &#8222;mit R\u00fccksicht auf die geschichtlichen Ereignisse 1938 Gelegenheit nehmen zu m\u00fcssen, die neue Glocke diesem schicksalsreichen Jahre zu widmen&#8220;.<\/p>\n<p>Weil der Monteur der Firma Heinrich Kurz aus Stuttgart, den Zug verpa\u00dfte, sei es nicht m\u00f6glich gewesen, die Glocke vor dem Aufh\u00e4ngen zu weihen. Dies wurde bei der Feier am 15. Januar 1939 nachgeholt. Die Ratsherren Bauer, Weinmann, Scholl und Pfannkuch hielten eine Beteiligung der Kirche an der Feier &#8222;f\u00fcr unumg\u00e4nglich&#8220;. Grund: Die Glocke (Kaufpreis 976,90 Reichsmark) w\u00fcrde vor allem kirchlichen Zwecken dienen. Auch der Liederkranz sollte an der Einweihung teilnehmen. Dann habe der &#8222;Geistliche&#8220; im anschlie\u00dfenden Gottesdienst, zu dem die Glocken schon Verwendung finden k\u00f6nnen, Gelegenheit die Glocke im kirchlichen Sinne zu weihen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Kurz\"><\/a>Kurz notiert<\/h2>\n<h4>Zw\u00f6lf HJ-Uniformen<\/h4>\n<p>sollten nach Ansicht der Kreisf\u00fchrer der freiwilligen Feuerwehren Ende des Jahres 1942 von der Stadt Kirchberg gekauft werden. Die Gemeinder\u00e4te wollten diese nur kaufen, wenn dies &#8222;absolut verlangt&#8220; werde.<\/p>\n<h4>Gerda Ehrmann<\/h4>\n<p>aus Gaggstatt arbeitete seit 1. November 1942 auf dem Kirchberger Rathaus als Schreibhilfe. Sie arbeitete dort noch in den 80er Jahren unter B\u00fcrgermeister Dieter Barthel (?).<\/p>\n<h4>Eine Luftschutzsirene<\/h4>\n<p>kaufte die Gemeinde Kirchberg im Januar 1943 auf Anraten des Landratsamtes. Die Sirene konnte die Luftschutzsignale &#8222;Heulton&#8220; und &#8222;Hoher Dauerton&#8220; abgeben.<\/p>\n<h4>Ein Feuerl\u00f6schteich<\/h4>\n<p>wegen vermehrter Luftangriffe auf l\u00e4ndliche Gebiete sollte Anfang 1944 oberhalb der &#8222;Stadthalle&#8220; Kirchberg gebaut werden. Zun\u00e4chst wollten die Gemeinder\u00e4te nur ein Probeloch machen. Damit wollten sie pr\u00fcfen, ob der Boden lettenhaltig und wasserdicht ist. Erst dann sollte mit dem Bau des Feuerl\u00f6schteiches begonnen werden.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Sorg n\u00e4hte in der\"><\/a>Sorg n\u00e4hte in der Turnhalle<\/h2>\n<p>Nach langwierigen Verhandlungen mit Beh\u00f6rden, der Turngemeinde und dem Liederkranz Kirchberg ging f\u00fcr B\u00fcrgermeister Max Wendler ein langgehegter Wunsch in Erf\u00fcllung. Im Mai 1939 (Quelle: Der Franke) begann die N\u00e4herei Sorg mit der Produktion von Berufs- und Seemannskleidung sowie Drillichen (Arbeitsanz\u00fcge f\u00fcr Soldaten) in der Kirchberger Turnhalle. Die Gemeinde versprach sich dadurch etwa 50 Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Frauen. Die Firma lieferte laut &#8222;Der Franke&#8220; vor allem an das Heer, den Arbeitsdienst und bald auch an die Marine. &#8222;So d\u00fcrfen unsere Frauen und M\u00e4dchen auch auf diese Art und Weise zur Wehrhaftmachung Deutschlands beitragen. Wer wollte da zur\u00fcckstehen&#8220;, war in der Ausgabe vom 22. Mai 1939 zu lesen. Das Bestreben der Firma sei, &#8222;im Dienst f\u00fcr Heimat und Vaterland vielen Arbeit und Brot zu geben&#8220;.<\/p>\n<p>Die Schwierigkeiten bei der Gewerbeansiedlung der Firma Sorg und Co aus Sondelfingen bei Reutlingen bestanden vor allem darin, da\u00df die Turngemeinde dadurch keine Sportst\u00e4tte mehr zur Verf\u00fcgung hatte.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Wendler versprach jedoch deren Vorsitzenden Hans Stoll alles zu unternehmen, da\u00df dieser Raumnot abgeholfen werden k\u00f6nne. Probleme machte laut Gemeinderatsprotokoll vom 12. M\u00e4rz 1939 auch der Kreisbauernf\u00fchrer, der sich offenbar gegen eine Gewerbeansiedlung in Kirchberg ausgesprochen hatte.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Maurer: Zu wenige M\u00e4dels im BdM\"><\/a>Maurer: Zu wenige M\u00e4dels im BdM<\/h2>\n<p>In einem Propagandamarsch zogen am 29. August 1933 (Quelle: &#8222;Vaterlandsfreund&#8220;) verschiedene Formationen des Bundes deutscher M\u00e4del (BdM) sowie der Hitlerjugend (HJ) und des Jungvolks durch Kirchberg. Etwa 200 M\u00e4dchen und Jungen waren unterwegs. Mit diesem Propagandamarsch wollten diese Organisationen Mitglieder f\u00fcr ihre Arbeit gewinnen. Hermann Maurer, F\u00e4hnleinf\u00fchrer des Jungvolks in Kirchberg beklagte dabei, da\u00df der BdM in Kirchberg auf zu wenig Interesse sto\u00dfe. &#8222;Die M\u00e4dchen treiben sich lieber woanders herum. Sie bildeten dadurch falsche Vorurteile dem BdM gegen\u00fcber&#8220;, so Maurer. Auch HJ-Oberamtsf\u00fchrer Karl Hahn (Blaufelden) appellierte an die Kirchberger M\u00e4dels. &#8222;Die HJ Kirchberg bildet eine der kleinsten Scharen im Oberamt Gerabronn&#8220;, klagte Hahn. Er wies die M\u00e4dchen auf ihren zu gro\u00dfen Egoismus hin und forderte sie zusammen mit Hermann Maurer auf, &#8222;ihr ganzes Leben f\u00fcr F\u00fchrer, Volk und Vaterland einzusetzen&#8220;. BdM-F\u00fchrerin in Kirchberg war 1933 Ida H\u00f6rner, Leiterin der Jungm\u00e4dels Irma Model. (Der BdM mu\u00dfte in Kirchberg auch nach 1933 immer mit kirchlichen Angeboten konkurrieren.) Der Zeitungsartikel endete mit Heil Hitler! Pressewart H. M.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Mistlauer Haus Elim in der NS-Zeit<\/h3>\n<h2><a name=\"Wechselvolle Geschichte\"><\/a>Wechselvolle Geschichte<\/h2>\n<h3>BdM-Schulungslager, Haushaltungsschule, Arbeitsdienstlager &#8211; Am Kriegsende gepl\u00fcndert<\/h3>\n<h4>Mehrmals wechselten w\u00e4hrend der Nazi-Zeit die Nutzer des Hauses Elim in Mistlau (heute Quellhof). Anfang 1934 errichtete der Bund deutscher M\u00e4del (BdM) darin das &#8222;Umschulungslager Sonnenwinkel&#8220;. Am 1. April 1936 funktionierte derselbe Tr\u00e4ger das Haus in eine BdM-Haushaltungsschule um. 1938 errichtete der Reichsarbeitsdienst (RAD) darin ein Lager zur Ausbildung von &#8222;F\u00fchrerinnen im Arbeitsdienst&#8220;.<\/h4>\n<p>Einem Bericht der Lokalzeitung &#8222;Der Franke&#8220; vom 10. Januar 1934 zufolge handelte es sich um das erste Arbeitslager des BdM in W\u00fcrttemberg. &#8222;Nach \u00dcberwindung gro\u00dfer Schwierigkeiten&#8220; sei es gelungen, &#8222;das herrlich gelegene Kinderheim Mistlau f\u00fcr den BdM W\u00fcrttemberg zu gewinnen. Neben der Landwirtschaft und dem Gartenbau sollten &#8222;die M\u00e4dels&#8220; auch S\u00e4uglings- und Kinderpflege lernen. Die jungen Frauen (meist Arbeitslose) wurden auch von den Bauern der Umgebung als Arbeiterinnen ausgeliehen. Teilweise wohnten sie auch bei den Bauern mehrere Wochen. Im M\u00e4rz 1934 besuchte sogar der Reichstatthalter Murr das Umschulungslager in Mistlau. Er wollte sich ein Bild von der dort geleisteten Arbeit machen.<\/p>\n<p>Einem Artikel in &#8222;Der Franke&#8220; (24. November 1934) zufolge sollten &#8222;die M\u00e4dchen aller St\u00e4nde dort zu jenen T\u00e4tigkeiten hin- und zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, die seit je zum nat\u00fcrlichen, urspr\u00fcnglichen Aufgabenbereich der Frau geh\u00f6ren. Sie hatten das Haus zu besorgen, zu kochen, zu waschen, zu flicken, zu n\u00e4hen, sich in der Kleinkinderpflege zu \u00fcben, den Garten und das Feld zu bestellen und Kleintierzucht zu betreiben&#8220;.<\/p>\n<p>Als das Haus Elim im April 1936 zu einer &#8222;weltanschaulich ausgerichteten Haushaltungsschule&#8220; wurde, hatten nicht mehr BdM-F\u00fchrerinnen die Leitung, sondern Fachlehrerinnen. Die praktische Arbeit bei den Bauern fiel weg. Die Kirchberger Parteileitung beklagte nach dieser \u00c4nderung einen Arbeitskr\u00e4ftemangel in der Landwirtschaft.<\/p>\n<p>1938 errichtete der RAD ein Lager zur Ausbildung von F\u00fchrerinnen des weiblichen Arbeitsdienstes im Haus Elim. Es soll sich dabei um eine von drei gro\u00dfen Lagerschulen in W\u00fcrttemberg gehandelt haben. Leiterin war ein &#8222;Fr\u00e4ulein Schmitthals&#8220;. Das Programm f\u00fcr die &#8222;etwa 50 Arbeitsmaiden&#8220; bestand aus h\u00e4uslicher Arbeit, Arbeit im B\u00fcro, Flaggenhissen, Singen, Sport und weltanschaulichem Unterricht. 1939 gab es in Deutschland rund 700 Arbeitsdienstlager f\u00fcr die weibliche Jugend. Etwa 3000 M\u00e4dchen und Frauen waren in diesen Lagern als Arbeitsdienstf\u00fchrerinnen oder als Auszubildende dazu im Dienst.<\/p>\n<p>&#8222;Am Kriegsende als der RAD das Lager Mistlau verlassen hatte, wurde es von Einheimischen fast vollst\u00e4ndig gepl\u00fcndert&#8220;, berichtete ein Zeitzeuge.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>B\u00fcrgermeister Otto Staigm\u00fcller aus Lendsiedel<\/h3>\n<h2><a name=\"Mit der NSDAP auf Kriegsfu\u00df\"><\/a>Mit der NSDAP auf Kriegsfu\u00df<\/h2>\n<h3>Nazis aus Kirchberg waren mit der Wahl Staigm\u00fcller als Blockleiter sehr unzufrieden<\/h3>\n<h4>Nach Aussagen des Lendsiedel B\u00fcrgermeisters Otto Staigm\u00fcller vor der Spruchkammer Crailsheim, &#8222;stand die ganze Zelle Lendsiedel in Opposition zu Kirchberg&#8220;. Verschiedene Dinge h\u00e4tten den Kirchberger Nazis an den Lendsiedel Verh\u00e4ltnissen nicht gepa\u00dft.<\/h4>\n<p>Um welche Differenzen (au\u00dfer personalpolitische) es sich dabei handelte, wurde in der Spruchkammerverhandlung Staigm\u00fcllers nicht besprochen. Obwohl Staigm\u00fcller nach eigenem Bekunden noch im M\u00e4rz 1933 die Deutsche Volkspartei gew\u00e4hlt hat, trat der B\u00fcrgermeister (von 1919 bis 1945 im Amt) im gleichen Jahr der NSDAP bei. &#8222;Ich bin nur wegen meiner Existenz, weil ich Beamter war, in die Partei eingetreten. Ich hatte eine kranke Frau und ein krankes Kind&#8220;, beteuerte Staigm\u00fcller am 23. Oktober 1947 vor der Spruchkammer. Er war zum Zeitpunkt der Verhandlung 56 Jahre alt. &#8222;Ich habe in einer Zwangslage gehandelt. Eine Zwangslage bekehrt nicht, sondern verbittert&#8220;, so Staigm\u00fcller weiter. Nach Aussage des ehemaligen Gemeinderatsmitglieds Friedrich Horlacher, sei Staigm\u00fcller auf seine Empfehlung hin in die Partei eingetreten. Horlacher wollte damit erreichen, da\u00df Staigm\u00fcller sein Amt nicht verliert.<\/p>\n<p>Erst am 11. August 1945 setzten ihn die Amerikaner von seinem B\u00fcrgermeister-posten ab. Sein Nachfolger wurde Heinrich Spreng. Formell war der langj\u00e4hrige Lendsiedel B\u00fcrgermeister Staigm\u00fcller durch mehrere Nazi\u00e4mter belastet. So war er Blockleiter von 1938 bis 1941 sowie Amtswalter der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV). Das erste Amt \u00fcbernahm er auf Anraten des Lendsiedel Zellenleiters Kohn, zweites nur auf Dr\u00e4ngen des Seifenfabrikanten Heinrich Schuster aus Lendsiedel. 1936 trat Staigm\u00fcller dem Reichsbund der Deutschen Beamten, 1938 den Deutschen Christen (f\u00fcr kurze Zeit) und 1943 dem Reichskriegerbund bei.<\/p>\n<p>Im Posten als Blockleiter der NSDAP sah Staigm\u00fcller die einzige M\u00f6glichkeit, als B\u00fcrgermeister mitzubekommen, was auf der \u00f6rtlichen Parteiebene abl\u00e4uft. &#8222;Dazu mu\u00dfte ich mich in die H\u00f6hle des L\u00f6wen begeben&#8220;, sagte der B\u00fcrgermeister. Ortsgruppenleiter Richard Wagner aus Kirchberg sei mit seiner Wahl zum Blockleiter sehr unzufrieden gewesen, behauptete Staigm\u00fcller vor der Spruchkammer. Der damals kursierende Spruch: &#8222;Die Partei befiehlt dem Staat&#8220;, sei f\u00fcr ihn als &#8222;B\u00fcrgermeister alter Schule&#8220; eine bittere Tatsache gewesen. Obwohl er als NS-B\u00fcrgermeister Entscheidungen auch ohne den Gemeinderat h\u00e4tte treffen k\u00f6nnen, habe er nach alter demokratischer Sitte alle Punkte vom Gremium abstimmen lassen.<\/p>\n<p>Seinen Beitritt zu den Deutschen Christen bezeichnete er als einen pers\u00f6nlichen Fehler. Er sei irrigerweise davon ausgegangen, da\u00df die Deutschen Christen einen \u00e4hnlich starken Block gegen die Nazis bilden k\u00f6nnten wie dies seiner Meinung nach die Katholiken taten. Die deutschen Protestanten waren Staigm\u00fcller &#8222;vom vaterl\u00e4ndischen Standpunkt aus&#8220; zu sehr zersplittert. Als er merkte, da\u00df es sich bei den Deutschen Christen nur um &#8222;eine Parteisache&#8220; handelte, sei er sofort ausgetreten.<\/p>\n<p>Gleich nach der Machtergreifung Hitlers sei Heinrich Schuster zu Staigm\u00fcller ins Rathaus gekommen und habe gesagt: &#8222;Jetzt ist die Wende. Wen wollen sie als Gemeinder\u00e4te haben ?&#8220; Staigm\u00fcller habe entgegnet, da\u00df ihm das egal sei. Die alten Gemeinder\u00e4te seien dann alle im Amt geblieben. Seinen Angaben zufolge habe Staigm\u00fcller von Anfang an ein schlechtes Verh\u00e4ltnis zu den Nazis gehabt. Er sei von der Partei &#8222;sehr scharf beobachtet worden&#8220;. Vor allem, weil er die Flaggenhissung l\u00e4ngere Zeit verweigert habe. Auch habe er keine Betriebsappelle abgehalten und keine Nazi-Plakate anbringen lassen. Eines Tages sei ein &#8222;Herr Daurer&#8220; zu ihm gekommen und wollte ihn als B\u00fcrgermeister absetzen, was dann aber doch nicht geschah.<\/p>\n<p>Zu den Kriegsgefangenen in Lendsiedel habe er ein gutes Verh\u00e4ltnis gehabt. Sie seien nach dem Einmarsch der Amerikaner zu ihm nach Hause gekommen und h\u00e4tten ein Bier mit ihm getrunken. Einmal habe er sogar ein ukrainisches Paar getraut, was die Nazis \u00fcberhaupt nicht gern gesehen h\u00e4tten. Zu manchen Anl\u00e4ssen habe er eine Nazi-Uniform getragen. Diese habe er sich von Heinrich Schuster ausgeliehen. Versammlungen der Nazis habe er aber nur besucht, wenn er mu\u00dfte.<\/p>\n<p>Von der Spruchkammer wurde Staigm\u00fcller als Mitl\u00e4ufer eingestuft. Er mu\u00dfte einen einmaligen Sonderbeitrag in H\u00f6he von 1500 Reichsmark bezahlen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Zellenleiter und stellvertretender B\u00fcrgermeister Ernst Scheer aus Gaggstatt<\/h3>\n<h2><a name=\"Scheer gegen Gefangene fair\"><\/a>Scheer gegen Gefangene fair<\/h2>\n<h4>Durchweg positive Zeugnisse, auch von ehemaligen Kriegsgefangenen in Gaggstatt, legte Ernst Scheer, NSDAP-Zellenleiter und stellvertretender B\u00fcrgermeister der Gemeinde Gaggstatt bei der Spruchkammer Crailsheim vor. Trotzdem wurde er wegen seiner formellen Belastung als &#8222;minderbelastet&#8220; eingestuft.<\/h4>\n<p>Scheer, am 29. September 1897 geboren, wurde am 16. Dezember 1947 zu 600 Reichsmark Strafe an einen Wiedergutmachungsfonds verurteilt und zu 30 Tagen Sonderarbeit f\u00fcr die Allgemeinheit herangezogen. Au\u00dferdem wurde ihm eine Bew\u00e4hrungsfrist von acht Monaten auferlegt. Scheer war von 1935 bis 1945 Mitglied der NSDAP. 1934 und 1935 war er SA-Mann, von 1935 bis 1938 Blockleiter und von 1938 bis 1945 Zellenleiter der NSDAP in Gaggstatt. Trotz dieser formellen Belastung wurde Scheer in der Klageschrift der Spruch-kammer auf Grund der Zeugenaussagen sehr positiv beurteilt. Er habe sich weder als Blockleiter, Zellenleiter noch als stellvertretender B\u00fcrgermeister pers\u00f6nliche Vorteile durch seine Position verschafft. Au\u00dferdem habe er sich stets &#8222;korrekt benommen&#8220; und &#8222;f\u00fcr das Allgemeinwohl der Gemeinde eingesetzt&#8220;. Sein Verdienst sei es gewesen, da\u00df Gaggstatt beim Angriff der Amerikaner nicht zerst\u00f6rt worden sei. Trotz dieses einhelligen Lobes f\u00fcr Scheer hegte der Kl\u00e4ger Zweifel an der bl\u00fctenreinen Weste des langj\u00e4hrigen Amtstr\u00e4gers.<\/p>\n<p>Scheer sei trotzdem als \u00fcberzeugter und tatkr\u00e4ftiger Parteigenosse zu beurteilen, so der Kl\u00e4ger. Es erschien dem Kl\u00e4ger auff\u00e4llig, da\u00df bei einem so langj\u00e4hrigen Nationalsozialisten von keinem Menschen des Ortes subjektive Vorw\u00fcrfe erhoben wurden. Wegen dieser Zweifel versuchte der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger Scheer auch als Belasteten einzustufen, obwohl er ihn f\u00fcr &#8222;eine gem\u00e4\u00dfere Beurteilung w\u00fcrdig&#8220; hielt. Scheer wurde von den Amerikanern als B\u00fcrgermeister abgesetzt. Erster Nachfolger: Wilhelm Kaufmann.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Bei Partei- und Kirchenveranstaltungen in Kirchberg<\/h3>\n<h2><a name=\"Hetzkampagnen gegen Juden\"><\/a>Hetzkampagnen gegen Juden<\/h2>\n<h3>In der Lokalzeitung &#8222;Vaterlandsfreund&#8220; tauchten bereits im Mai 1933 erste Hetzschriften auf<\/h3>\n<h4>Einem Artikel des &#8222;Vaterlandsfreundes&#8220; aus Gerabronn nach zu urteilen, fand in Kirchberg die erste offizielle Hetzveranstaltung gegen Juden am 8. Mai 1933 statt. (Die Zeitung war damals noch nicht der NS-Presse angeschlossen.) Im Mittelpunkt dieses kirchlichen Gemeindeabends stand das Referat des Dekan Borst aus Langenburg. Borst widmete sich in seinem Vortrag den Volkssch\u00e4den durch Juden.<\/h4>\n<p>Nach dem Bericht der Lokalzeitung hat Borst mit diesem Thema &#8222;voll Aktualit\u00e4t&#8220; den zahlreichen Kirchberger Besuchern aus dem Herzen gesprochen. Borst bekam offenbar f\u00fcr seine Hetzrede gegen die Juden lebhaften Applaus. Auch der Stadtpfarrer Diez aus Kirchberg soll laut Zeitung mit den Ausf\u00fchrungen des Referenten durchaus einig gewesen sein.<\/p>\n<p>Die Judenfrage bewege die ganze Kulturwelt, so Borst einleitend. Der Boykott gegen die Juden habe viele Christen &#8222;in eine Gewissensnot gebracht&#8220;. Weil die Juden ihre &#8222;rassischen und religi\u00f6sen Besonderheiten erhalten wollen, seien sie f\u00fcr das deutsche Volk eine gro\u00dfe Gefahr&#8220;. Juden traten nach Ansicht von Borst in zwei politischen Erscheinungen dieser Zeit auf: &#8222;In den revolution\u00e4ren Gedankeng\u00e4ngen der Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit und im Sozialismus. Ohne Juden w\u00e4re die &#8222;bolschewistische Revolution nicht m\u00f6glich gewesen&#8220;, wetterte der Langenburger Dekan. &#8222;Der Jude&#8220; k\u00e4mpfe &#8222;fr die Durchsetzung des J\u00fcdischen in Kunst, Theater und Wirtschaft&#8220;. Sogar den Reformator Martin Luther zog der verblendete Kirchenmann zur Unterst\u00fctzung seiner Thesen heran. Zun\u00e4chst habe sich Luther zwar f\u00fcr die Juden eingesetzt. Sp\u00e4ter jedoch habe er sich, behauptete Borst, von ihnen wieder abgewandt. Grund: Der angebliche &#8222;Ha\u00df der Juden gegen die Christen, die Schm\u00e4hungen gegen das Christentum, die religi\u00f6se \u00dcberheblichkeit, der j\u00fcdische Mammonismus und die Hartherzigkeit&#8220; h\u00e4tten Luther dazu bewogen.<\/p>\n<p>Als Bollwerke gegen das Judentum nannte der Langenburger Dekan den Kirchbergern die &#8222;Glaubensbewegung deutscher Christen&#8220; und die &#8222;Deutsche Kirche&#8220;. Die katholische Kirche verstand sich nach Ansicht von Borst zu dieser Zeit noch zu gut mit den Juden. Bedauerlich fand der Kirchenmann, da\u00df &#8222;die Judenfrage im Ausland eine deutsche Schuld&#8220; darstelle.<\/p>\n<p>Am 27. Mai 1938 wurde in der Kirchberger Turnhalle ein Theaterst\u00fcck \u00fcber Rassenpflege und Rassenhygiene aufgef\u00fchrt. Zu Gast mit ihrem St\u00fcck &#8222;Die Schwiegers\u00f6hne&#8220; von Alexander Paul unter der Spielleitung von Heinz Georges war die &#8222;Volksdeutsche B\u00fchne Berlin&#8220;. Rassenpflege und Rassenhygiene seien das &#8222;vordringlichste Gebot unseres v\u00f6lkischen Lebens&#8220;, schrieb die Lokalzeitung &#8222;Der Franke&#8220; aus Gerabronn am 24. Mai 1938 in ihrer redaktionellen Vorank\u00fcndigung zu dieser Veranstaltung.<\/p>\n<p>\u00dcber &#8222;die feindselige Haltung des Auslands vor allem in der Judenfrage&#8220; lie\u00df sich der Senatspr\u00e4sident Dr. Cuhorst aus Stuttgart bei einer Parteiveranstaltung der Kirchberger Nazis aus. Diese fand am 19. November 1938 in Kirchberg statt. &#8222;Die Juden, welche seit 1933 wirklich goldene Tage in Deutschland erlebt h\u00e4tten, w\u00fcrden heute offen gegen Deutschland vorgehen und keinen Mord scheuen&#8220;, so Cuhorst in seiner Rede. (Anmerkung: Am 9. November 1938 war die &#8222;Reichskristallnacht&#8220;) Hinter allen politischen Schwierigkeiten st\u00fcnde der Jude, verbreitete der Senatspr\u00e4sident vor versammelter Kirchberger Zuh\u00f6rerschaft. &#8222;Nicht die Juden, sondern wir sind auf deutschem Boden das auserw\u00e4hlte Volk&#8220;, redete Cuhorst den Kirchbergern ins nationale und v\u00f6lkische Gewissen.<\/p>\n<p>Noch weiter in seiner antij\u00fcdischen Propaganda ging der NS-Gauredner M\u00fcller aus Stuttgart am 13. Januar 1940 im Lendsiedel Gasthaus Ochsen. Juden und Freimaurer seien die wahren Hinterm\u00e4nner der kriegerischen Politik Englands, so M\u00fcller. &#8222;Sie scheuten kein Mittel, um das deutsche Volk zu vernichten&#8220;, schleuderte der Parteiredner in die vollbesetzten Zuh\u00f6rerreihen des Gasthauses. \u00dcber den &#8222;ewigen Juden&#8220; zog der Parteiredner Br\u00fcninghaus aus Crailsheim bei einer Kundgebung in Kirchberg am 14. Januar 1940 her. Das gleiche tat auch der Kreisleiter von Bad Mergentheim und Crailsheim, Seiz, Anfang Mai 1943 im Kirchberger &#8222;Stern-Saal&#8220;. Bis 29. Oktober 1944 dauerten in Kirchberg die Hetzveranstaltungen gegen Juden an (Siehe Artikel unten).<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Wegen angeblicher Brandstiftung in Kirchberg<\/h3>\n<h2><a name=\"Karl H\u00e4berlein wurde gesucht\"><\/a>Karl H\u00e4berlein wurde gesucht<\/h2>\n<p>Feueralarm wegen Brandstiftung war am Abend des 22. Oktober 1936 in Kirchberg. Dies berichtete &#8222;Der Franke&#8220; in seiner Ausgabe vom 24. Oktober 1936. Vier vollgef\u00fcllte Scheunen der Bauern Weinmann, Abele, Emmert und Hinderer seien vollst\u00e4ndig niedergebrannt. Die Feuerwehr habe sich darauf beschr\u00e4nken m\u00fcssen, die umstehenden H\u00e4user vor dem Feuer zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als steckbrieflich gesuchter Tatverd\u00e4chtiger galt der Kirchberger Karl H\u00e4berlein. Dieser sei laut Zeitungsbericht am Sonntag, 10. Oktober 1936 aus dem Gerichtsgef\u00e4ngnis Ellwangen entwichen. Wegen Scheckbetrugs und Einbruchdieb-stahls sei er dort in Haft gesessen.<\/p>\n<p>Noch am Tage seines Ausbruchs soll H\u00e4berlein in H\u00fcttlingen (Kreis Aalen) einen Bauernhof angez\u00fcndet haben. Die Aufregung w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten habe er dazu benutzt, einen Einbruchdieb-stahl zu begehen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe H\u00e4berlein am 11. Oktober 1936 im Kreis Gerabronn zwei weitere Einbruchdiebst\u00e4hle begangen. Dabei habe er eine gr\u00f6\u00dfere Menge Geld erbeutet. Bei dem Brand in Kirchberg habe der verheiratete Schreiner &#8211; wie in H\u00fcttlingen &#8211; w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten einen Einbruch begangen. Danach soll sich der Tatverd\u00e4chtige wieder in den W\u00e4ldern versteckt haben. Das Kommando der Landj\u00e4gerstation Gerabronn bat die Bev\u00f6lkerung daraufhin um Mithilfe zur Ergreifung des Tatverd\u00e4chtigen.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>1944 im Gasthof Adler<\/h3>\n<h2><a name=\"Vortrag: Juden haben den Krieg angezettelt\"><\/a>Vortrag: Juden haben den Krieg angezettelt<\/h2>\n<p>Bei einer Versammlung &#8222;im dichtbesetzten Adler-Saal&#8220; in Kirchberg schimpfte am 29. Oktober 1944 der Kreisredner Brech \u00fcber &#8222;den ewigen Juden, der ohne nationales Bewu\u00dftsein, auch diesen Krieg angezettelt habe. Der Jude habe sich die V\u00f6lker h\u00f6rig gemacht und jedes starke Regime mitleidlos verfolgt. Deutschland k\u00e4mpfe um sein Leben und der Jude wolle Deutschland vernichten, es sterben lassen&#8220;, polterte Brech. Der Kreisredner wandte sich auch gegen &#8222;Fl\u00fcsterpropaganda&#8220;. Au\u00dferdem solle die deutsche Jugend den Abstand der Geschlechter wieder st\u00e4rker betonen. Vor allem m\u00fcsse der Verkehr mit ausl\u00e4ndischen Arbeiter-innen und Arbeitern gemieden werden, forderte Brech die Kirchberger auf.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Kirchberger SA marschierte\"><\/a>Kirchberger SA marschierte<\/h2>\n<h3>Zeitzeuge: SA-Leute waren &#8222;schlichtere Gem\u00fcter und willf\u00e4hrige Helfer der Parteigr\u00f6\u00dfen&#8220;<\/h3>\n<h4>Aus einem bescheidenen H\u00e4uflein von f\u00fcnf Mann bestand bei ihrer Gr\u00fcndung im Fr\u00fchjahr 1931 die SA-Gruppe Kirchberg. Dies geht aus einem Bericht des &#8222;Vaterlandsfreundes&#8220; im Mai 1933 hervor. Bis zum 20. Mai 1933 war deren Zahl auf ungef\u00e4hr 80 Mann angewachsen. Wegen einer gro\u00dfen Zahl Neueingetretener spaltete sich in dieser Zeit die SA-Ortsgruppe Lendsiedel ab. Sie hatte fortan eigene SA-Marschierer.<\/h4>\n<p>Der Kirchberger SA-F\u00fchrer 1933 hie\u00df mit Nachnamen Freitag. Ziel der ersten SA-Mitglieder der Kirchberger Gruppe war nach dem Bericht der Lokalzeitung das &#8222;ganze St\u00e4dtchen&#8220; Kirchberg f\u00fcr die &#8222;Bewegung&#8220; zu gewinnen. Kirchberg sei vor 1933 &#8222;in viele kleine Gruppen und Parteien zersplittert gewesen&#8220;, so der Verfasser des Zeitungsartikels. Der Anfang sei f\u00fcr die SA-Gruppe sehr schwer gewesen. Zun\u00e4chst seien die SA-M\u00e4nner &#8222;verlacht, verh\u00f6hnt und verspottet worden&#8220;.<\/p>\n<p>Trotzdem versuchten sie neue M\u00e4nner f\u00fcr die Weltanschauung Adolf Hitlers zu gewinnen. Manchmal habe sie auch der Mut verlassen. Vor allem, als die SA vom &#8222;Zentrumskanzler Br\u00fcning&#8220; verboten und aufgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Doch die Erfolge der Nazis am 30. Januar 1933 und der Wahlerfolg am 5. M\u00e4rz 1933 brachte der SA zahlreiche neue Mitglieder. In diesem Zeitungsbericht \u00fcber eine erweiterte Ortsgruppenversammlung im Kirchberger &#8222;Parteilokal Wagner&#8220; wurden die Eigenschaften eines Nationalsozialisten und SA-Mannes dargestellt: &#8222;Nationalsozialist zu sein&#8220;, hei\u00dft , &#8222;sich unterzuordnen und den Befehlen des F\u00fchrers ohne Murren zu gehorchen&#8220;.<\/p>\n<p>SA-Leiter Freitag erg\u00e4nzte, &#8222;Nationalsozialist zu sein bedeute, K\u00e4mpfer zu sein&#8220;. Bei Tag und bei Nacht, in Wind und Wetter, wenn die anderen ruhig und friedlich schlafen, dann habe der SA-Mann Dienst. Freitag emp\u00f6rte sich dabei \u00fcber Berichte, wonach die SA-M\u00e4nner Geld f\u00fcr ihren Dienst erhalten w\u00fcrden. Als &#8222;alte K\u00e4mpfer wurden im Mai 1935 bei einer Versammlung des Stabes des Sturmbannes II\/R. 122 in Kirchberg die beiden Mitglieder der NSDAP und SA Hauer und Hertweck ausgezeichnet. Sie waren seit 1925 Mitglied beider NS-Gruppierungen. Die SA beteiligte sich in Kirchberg im Vorfeld der M\u00e4rz-Reichstagswahl 1933 mit einem gro\u00dfen Fackelzug am Wahlkampf. Hunderte von Schaulustigen wollten laut Zeitungsbericht diesen Fackelzug der SA in den Stra\u00dfen Kirchbergs sehen.<\/p>\n<p>Wohl um dem Vorwurf entgegenzuwirken, die SA bestehe blo\u00df aus dumpfen Schl\u00e4gertrupps versuchten sich die Uniformtr\u00e4ger auch am Kulturleben der Gemeinde Kirchberg zu beteiligen. Wie der Ortsgruppenpressewart Hermann Maurer am 12. Juli 1933 im &#8222;Vaterlandsfreund&#8220; schrieb, marschierte eine 34 Mann starke Kapelle des Sturmbannes Blaufelden durch Kirchberg und spielte &#8222;flotte, schneidige Milit\u00e4rmusik&#8220;. Der Berichterstatter verk\u00fcndete in seinem Artikel, da\u00df sich auch das Radio in den Dienst der nationalen Erhebung gestellt habe und die &#8222;quietschende Jazz-Musik selbst in den St\u00e4dten und D\u00f6rfern verstummt ist&#8220;. Fl\u00f6ten und Gitarren k\u00e4men so wieder mehr zur Geltung, berichtete Maurer. Abschlie\u00dfend beschwerte sich Pressewart Maurer \u00fcber den mangelhaften Besuch des SA-Konzertes. Vor allem fanden die Menschen, &#8222;die sich au\u00dferhalb der Turnhalle herumgedr\u00fcckt haben, um kostenlos einige T\u00f6ne zu stehlen&#8220; das Mi\u00dffallen des Berichterstatters.<\/p>\n<p>Nach Ansicht eines Zeitzeugen bet\u00e4tigten sich in der SA-Kirchberg aktiv nur die &#8222;etwas schlichteren Gem\u00fcter, die sonst nichts zu sagen hatten&#8220;. Von den Parteigr\u00f6\u00dfen Kirchbergs seien die SA-M\u00e4nner als willf\u00e4hrige Helfer benutzt worden.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>NS-Frauenschaften Kirchberg und Lendsiedel<\/h3>\n<h2><a name=\"Frauen schafften willig mit\"><\/a>Frauen schafften willig mit<\/h2>\n<h3>Kreisleiterin: J\u00fcdische \u00c4rzte und Rechtsanw\u00e4lte meiden &#8211; Nur in deutschen L\u00e4den einkaufen<\/h3>\n<h4>Nicht nur M\u00e4nner st\u00fctzten in Kirchberg und den heutigen Teilorten die Herrschaft der Nazis und ihrer Organisationen. Auch Frauen lie\u00dfen sich in der NS-Frauenschaft willig vor den ideologischen Karren der Nazis spannen.<\/h4>\n<p>Frauenschaftsleiterinnen in Kirchberg waren Maria W\u00f6lzlein, &#8222;Fr\u00e4ulein Schiffelholz aus Tirschenreuth, &#8222;Frau Wendnagel&#8220;, als Zellenleiterin fungierte &#8222;Frau Rabus&#8220;; Leiterin der NS-Frauenschaft Lendsiedel war &#8222;Frau Ulmer&#8220;. In Lendsiedel gab es ab Juni 1939 sogar einen NS-Kindergarten im dortigen HJ-Heim. Spender: Heinrich Schuster. &#8222;Die NS-Frauenschaft ist auf Adolf Hitler verpflichtet und hat damit die Pflicht \u00fcbernommen nationalsozialistisches Gedankengut in die Reihen der Frauen zu tragen&#8220;, verk\u00fcndete Friedrich Bauer, Ortsgruppenleiter der NSDAP Kirchberg bei einer Mitgliederversammlung im M\u00e4rz 1933. Bauer bedauerte sehr, da\u00df in Kirchberg eine neue Gruppe des Frauendienstes des Evangelischen Gemeindedienstes gegr\u00fcndet wurde. Widersprach diese Aufsplitterung doch dem damals verk\u00fcndeten Ideal der &#8222;Volksgemeinschaft&#8220;. Bauer hoffte, die Frauengruppen vereinigen zu k\u00f6nnen. Die Mitgliederzahl der NS-Frauenschaft in Kirchberg wuchs best\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Frauen hatten bei den Nazis vor allem die Funktion der Hausfrau und Mutter. Sie sollten mit ihren M\u00e4nnern f\u00fcr &#8222;erbgesunden Nachwuchs&#8220; in gro\u00dfer Zahl (Mutter-kreuz) sorgen. Eine wichtige Aufgabe sei, &#8222;die Frau aus den Betrieben herauszunehmen&#8220;, sagte der Stuttgarter Stadtrat Sauer bei einem Vortrag der Deutschen Arbeitsfront im April 1934 in der Kirchberger Turnhalle. Die Frau sollte als billige Arbeitsplatzkonkurrentin f\u00fcr M\u00e4nner wegfallen. Kreisleiterin der NS-Frauenschaft war im Juni 1934 Prinzessin Alexandra von Hohenlohe-Langenburg. Sie verk\u00fcndet bei einem Vortrag in Kirchberg, Frauen h\u00e4tten die Aufgabe, &#8222;Kinder im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen&#8220;. Eine deutsche Frau kaufe nur in deutschen Gesch\u00e4ften ein und &#8222;lehnt Auslandserzeugnisse ab&#8220;. Au\u00dferdem meide sie &#8222;j\u00fcdische \u00c4rzte und Rechtsanw\u00e4lte&#8220;, so die Prinzessin. Die Kreisleiterin wies die Kirchberger Frauenschaftsleiterin darauf hin, dar\u00fcber zu wachen, da\u00df sich &#8222;verbotene Organisationen wie Volksbund, Jungfrauenverein und Missionsverein nicht in reaktion\u00e4rer Weise bet\u00e4tigen&#8220;.<\/p>\n<p>Im Krieg sollten Frauen die Soldaten an der Front &#8222;nicht mit den kleinen Sorgen des Alltags belasten&#8220;, forderte Kreisleiter Otto H\u00e4nle bei einer NSDAP-Versammlung im April 1940 in Kirchberg.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Jungvolk, HJ, BdM und Jungm\u00e4dels<\/h3>\n<h2><a name=\"Kinder wurden vereinnahmt\"><\/a>Kinder wurden vereinnahmt<\/h2>\n<h3>Wer nicht am Dienst teilnahm, wurde schon mal mit Steinen beworfen<\/h3>\n<h4>Mit der Machtbernahme der Nazis kam es zur Gleichschaltung der Jugendarbeit. Ab 1. Dezember 1936 wurde die Hitlerjugend (HJ) zur Staatsjugend. Andere Jugendgruppen waren nicht mehr erlaubt. Im Jungvolk, bei den Jungm\u00e4dels, der Hitlerjugend und dem Bund deutscher M\u00e4dels fand die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen ab dem zehnten Lebensjahr durch die nationalsozialistische Ideologie auch auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Kirchberg statt (F\u00e4hnlein 19\/122).<\/h4>\n<p>&#8222;Nach dem 1936 verabschiedeten Gesetz wurde die gesamte deutsche Jugend au\u00dfer im Elternhaus und der Schule, in der Hitler-Jugend k\u00f6rperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und an der Volksgemeinschaft erzogen. Jugendlichen, die sich nicht von den Nazis vereinnahmen lassen wollten, drohten Wehrert\u00fcchtigungslager, Arbeitserziehungslager oder l\u00e4ngere Jugendgef\u00e4ngnis-strafen. Gegen Ende des Krieges wurden zahlreiche Jugendliche der NS-feindlichen &#8222;Edelwei\u00dfpiraten&#8220; zum Tode verurteilt&#8220; (Titus Simon, Raufh\u00e4ndel und Randale, Juventa-Verlag, 1996).<\/p>\n<p>Ein ehemaliger Lendsiedel HJ-F\u00fchrer sagte jedoch im Gespr\u00e4ch mit dem Autor dieses Heftes, da\u00df Strafen immer nur dann drohten, wenn die Jugend-F\u00fchrer Verfehlungen an die Parteileitung weitermeldeten. &#8222;Vieles konnte von den HJ-F\u00fchrern unter dem Teppich gehalten werden, wenn sie es nur wollten&#8220;, so der Mann aus einem ehemaligen Lendsiedel Teilorts. In zahlreichen Gespr\u00e4chen mit Kirchberger Zeitzeugen wurde deutlich, da\u00df die meisten noch heute den Dienst bei der Hitlerjugend oder dem BdM sehr positiv in Erinnerung haben. War es doch die einzige M\u00f6glichkeit, Abwechslung in den tristen Alltag auf dem Land durch Zeltlager, Sportwettbewerbe, Gel\u00e4nde-spiele, Schulungsabende, Singen, Volks-t\u00e4nze und gr\u00f6\u00dfere Feste zu bekommen. Manche Jungen und M\u00e4dchen, die nicht am HJ-Dienst teilnahmen, mu\u00dften an solchen Tagen nach Lendsiedel in die Schule gehen und bekamen dort zur Strafe einen &#8222;versch\u00e4rften Unterricht&#8220;. Von HJ-lern wurden sie manchmal auf dem Weg dorthin beschimpft, verspottet und auch mit Steinen beworfen. &#8222;Es war ein richtiger Spie\u00dfrutenlauf&#8220;, berichtete eine Zeitzeugin.<\/p>\n<p>HJ-Bannf\u00fchrer Hohenlohe war l\u00e4ngere Zeit Fritz Strempfer aus Weckelweiler. Er k\u00fcmmerte sich vor allem um Volkstanzveranstaltungen von M\u00e4dchen. Kirchberger oder Lendsiedel HJ- und Jungvolkf\u00fchrer waren unter anderem: Hermann Maurer, Ernst M\u00fcller (von den Jugendlichen &#8222;Mullei&#8220; genannt), Ernst Maa\u00df, ein Mann namens &#8222;Schlereth&#8220; und au\u00dferdem ein Neffe von Hermann G\u00f6ring, der als Sch\u00fcler in der Schlo\u00dfschule war. Viele Aktivit\u00e4ten der Kirchberger HJ gingen von der Schlo\u00dfschule aus.<\/p>\n<p>Die Gaggstatter Hitlerjugendlichen vertrieben nach Aussagen eines Mitglieds einen ihrer unbeliebten F\u00fchrer mit Schl\u00e4gen, weil er sie zu sehr geschunden hatte. Sie wurden daraufhin mit einem &#8222;scharfen Hund&#8220; aus dem Arbeitsdienstlager in Rot am See bestraft.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Vortrag im Gasthaus Stern<\/h3>\n<h2><a name=\"Kriegsgefangene meiden\"><\/a>Kriegsgefangene meiden<\/h2>\n<h3>Bei Verst\u00f6\u00dfen drohte Todesstrafe &#8211; Ausl\u00e4nder wurden nachts eingesperrt<\/h3>\n<h4>\u00dcber nazistische Rassengesetze und wie sie auf Kriegsgefangene und Ausl\u00e4nder anzuwenden sind, lie\u00df sich der NSDAP-Schulungsleiter Zetsche bei einer Parteimitgliederversammlung am 23. November 1941 im Saal des Kirchberger Gasthauses &#8222;Stern&#8220; aus. (Der Franke, 26. November 19941)<\/h4>\n<p>In Kirchberg und den heutigen Teilorten gab es etwa ab Anfang 1940 zahlreiche Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Tags\u00fcber arbeiteten sie bei den Bauern, nachts wurden sie meist in Massenunterk\u00fcnfte mitten in den Ortschaften gesperrt. Es gab f\u00fcr die Nazis zwei Gruppen von Ausl\u00e4ndern: Tr\u00e4ger artverwandten Blutes und solche, die artfremdes Blut besitzen. Es galt als &#8222;heilige Pflicht eines jeden deutschen Volksgenossen, sich nicht mit Tr\u00e4gern artfremden Blutes zu vermischen&#8220;.<br \/>\nEs sei ein Verbrechen am deutschen Volke, sich mit einem Kriegsgefangenen einzulassen und mit Strafen bis hin zur Todesstrafe zu ahnden, giftete Zetsche bei seinem Vortrag. Nur so k\u00f6nne der Gefahr wirtschaftlicher, politischer und milit\u00e4rischer Spionage und gef\u00e4hrlicher Verhetzung begegnet werden, mahnte Zetsche seine Kirchberger Zuh\u00f6rer. Der Nazi-Propagandist sah in der Rassefrage &#8222;den Schl\u00fcssel zur Weltgeschichte&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Im Gaggstatter &#8222;Lamm&#8220;<\/h3>\n<h2><a name=\"NS-Rassenpolitik im Film Erbkrank\"><\/a>NS-Rassenpolitik im Film &#8222;Erbkrank&#8220;<\/h2>\n<p>Der Kreisbeauftragte des &#8222;Rassenpolitischen Amtes&#8220;, Riek aus Blaufelden zeigte im Saal des Gasthauses &#8222;Zum Lamm&#8220; in Gaggstatt den &#8222;Aufkl\u00e4rungsfilm Erbkrank&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Dieser Film zeigte mit erschreckender Deutlichkeit, wie ungemein notwendig es war, im Interesse einer gesunden Weiterentwicklung des deutschen Volkes, auf dem Gebiet der Vererbung durch gesetzliche Regelung grunds\u00e4tzlich Wandel zu verschaffen&#8220;, schrieb &#8222;Der Franke&#8220; in seiner Ausgabe vom 10. November 1936.<\/p>\n<p>Bevor der Film gezeigt wurde, hielt der &#8222;Rassenpolitiker Riek&#8220; noch einen Vortrag, der von den zahlreichen Besuchern in Gaggstatt &#8222;mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt und aufgenommen wurde&#8220;. Der Berichterstatter des &#8222;Franken&#8220; beendete seinen Artikel mit den angeblichen Nietzsche-Worten: &#8222;Nicht fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>G. Harro Schaeff-Scheefen<\/h3>\n<h2><a name=\"Truppenbetreuer wurde Ehrenb\u00fcrger\"><\/a>&#8222;Truppenbetreuer&#8220; wurde Ehrenb\u00fcrger<\/h2>\n<p>&#8222;Der seit Jahren in Kirchberg ans\u00e4ssige Dichter G. Harro Schaeff-Scheefen, dessen letztes Buch `Das Sommerhaus\u00bd unsere Jagstlandschaft verherrlicht, und der sich auch durch seine heimatgeschichtlichen Forschungen und zahlreichen Rundfunksendungen einen in Deutsch-land bekannten Namen gemacht hat, hat bei dem vom Oberkommando der Wehrmacht ausgeschriebenen Wettbewerb im Rahmen der geistigen Truppen-betreuung f\u00fcr seine Novelle `Begegnung mit einem toten Helden\u00bd den zweiten Preis zuerkannt erhalten. Der Wehrmachtsbevollm\u00e4chtigte beim Reichsprotektorat B\u00f6hmen und M\u00e4hren, General-major Toussant hat dem Dichter dazu seinen besonderen Gl\u00fcckwunsch ausgesprochen.&#8220; Diese Meldung stand in &#8222;Der Franke&#8220;, Ausgabe 24. Juli 1942. Im Jahr 1983 wurden Schaeff-Scheefen und seine Frau Caroline Schaeff zu Ehrenb\u00fcrgern von Kirchberg ernannt.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Willi Dre\u00dfen \u00fcber die Erschie\u00dfungen in Kirchberg<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"Eigenartig damit umgegangen\"><\/a>Eigenartig damit umgegangen<\/h2>\n<h3>Leiter der Zentralen Stelle: Da sind wohl Dinge passiert, auf die die Gemeinde nicht stolz ist<\/h3>\n<h4>&#8222;Wir arbeiten nationalsozialistisches Unrecht auf, solange noch Menschen am Leben sind, gegen die wir ein gerichtliches Verfahren einleiten k\u00f6nnen&#8220;, sagt Oberstaatsanwalt Willi Dre\u00dfen, Leiter der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufkl\u00e4rung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen mit Sitz in Ludwigsburg.<\/h4>\n<p>Wegen der sechs Erschie\u00dfungen am Kriegsende in Kirchberg erstattete der Autor dieser Dokumentation Anfang dieses Jahres Strafanzeige bei der Zentralen Stelle. Die Ermittlungen wurden mittlerweile an das Landeskriminalamt weitergegeben. &#8222;Mord und Beihilfe zum Mord verj\u00e4hren nicht&#8220;, erkl\u00e4rt Dre\u00dfen. Wegen der chaotischen Zust\u00e4nde am Kriegsende sei es jedoch sehr schwierig noch Dokumente \u00fcber solche Erschie\u00dfungen ausfindig zu machen, oder gute Zeugen zu finden. Die meisten T\u00e4ter seien mittlerweile 80 Jahre alt oder noch \u00e4lter. Doch auch gegen diese Tatverd\u00e4chtigen werden noch Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Wenn die Tatverd\u00e4chtigen der Kirchberger Erschie\u00dfungen noch ermittelt werden k\u00f6nnen, droht ihnen eine Anklage wegen Mordes oder Beihilfe zum Mord. &#8222;Wir t\u00e4ten den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen Unrecht, wenn wir diese F\u00e4lle nicht mehr verfolgen w\u00fcrden&#8220;, erkl\u00e4rt Dre\u00dfen.<\/p>\n<p>B\u00fcrger k\u00f6nnen bei den Ermittlungsverfahren helfen, indem sie Anzeigen oder \u00dcberpr\u00fcfungsanzeigen erstatten oder als Zeugen aussagen. &#8222;Viele sagen jedoch erst aus, wenn wir sie dem Namen nach kennen&#8220;, beschreibt Dre\u00dfen ein Problem. &#8222;Vor allem in kleineren Orten wollen sich die Leute aus solchen Sachen heraushalten.&#8220; Es gebe auch Menschen, mit der Ansicht, da\u00df Taten wie die Kirchberger Erschie\u00dfungen, kein Unrecht darstellen.<\/p>\n<p>Den Umgang der Gemeinde Kirchberg mit den Erschie\u00dfungen h\u00e4lt Dre\u00dfen f\u00fcr &#8222;eigenartig&#8220;. Vor allem, da\u00df auf dem Grabstein von Angela Galczinski kein Wort dar\u00fcber steht, da\u00df sie ermordet worden ist. &#8222;Da sind wohl Dinge passiert, auf die die Gemeinde nicht stolz ist&#8220;, vermutet Dre\u00dfen. &#8222;Dinge, die auch nach so langer Zeit nicht nach drau\u00dfen dringen sollen.&#8220; Anders sehe der Umgang mit dem Nationalsozialismus in Brettheim aus.<\/p>\n<p>Die Entnazifizierung durch die Spruchkammern h\u00e4lt der Oberstaatsanwalt f\u00fcr einen &#8222;Schlag ins Wasser&#8220;. &#8222;Viele unserer Hauptbeschuldigten, gegen die sp\u00e4ter gro\u00dfe Mordprozesse gelaufen sind, sind mit entsprechenden Persilscheinen recht elegant durch die Entnazifizierung geschl\u00fcpft&#8220;. Angesprochen auf die NS-Berichterstattung \u00fcber Veranstaltungen auf lokaler Ebene, erkl\u00e4rte Dre\u00dfen: &#8222;Personen, die von der Presse zitiert wurden, haben diese Dinge auch meistens gesagt. Eine verf\u00e4lschte Berichterstattung h\u00e4tte sich ein Journalist nicht leisten k\u00f6nnen, sonst w\u00e4re er selbst drangewesen. Auch die B\u00fcrger h\u00e4tten solche Zeitungsenten erkannt.&#8220; Aus diesem Blickwinkel seien auch die Aussagen Kirchberger Lokalgr\u00f6\u00dfen in der damaligen Lokalzeitung zu bewerten.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Benno Galczinski stellte Entsch\u00e4digungsantr\u00e4ge \u2013\u00a0Ergebnis:<\/h3>\n<h2><a name=\"Anspr\u00fcche seien erloschen\"><\/a>Anspr\u00fcche seien erloschen<\/h2>\n<h3>Landesamt f\u00fcr Besoldung schlie\u00dft Verfolgungsma\u00dfnahme nicht aus<\/h3>\n<h4>Keinerlei Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Mord an ihrer Mutter Viktoria Angela Galczinski, geborene Eberwein, haben bisher Benno Galczinski (Jahrgang 1941) und seine Schwester Roswitha M\u00fcnzenthaler (geboren 1938) erhalten. Benno Galczinskis Entsch\u00e4digungsantr\u00e4ge an die Wiedergutmachungsstelle des Landesamtes f\u00fcr Besoldung und Versorgung Baden-W\u00fcrttemberg, an das Regierungspr\u00e4sidium in K\u00f6ln und die Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz wurden abgelehnt.<\/h4>\n<p>Die Landesversicherungsanstalt Rhein-provinz teilte Galczinski am 14. April 1997 mit, da\u00df ein Anspruch auf Halbwaisenrente l\u00e4ngstens bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres bestehe.<\/p>\n<p>Das baden-w\u00fcrttembergische Landesamt bescheinigte Galczinski in einem Schreiben vom 15. April 1997 zumindest, da\u00df es sich bei der Erschie\u00dfung seiner Mutter &#8222;dem ersten Anschein nach um eine Verfolgungsma\u00dfnahme im Sinne des Bundesentsch\u00e4digungsgesetzes handeln k\u00f6nnte&#8220;. Als Hinterbliebener h\u00e4tte Galczinski daher unter bestimmten Voraussetzungen &#8222;m\u00f6glicherweise Anspruch auf eine Waisenrente oder Leistungen wegen eigener gesundheitlicher Sch\u00e4digungen&#8220;. &#8222;Ob diese Voraussetzungen vorliegen, d\u00fcrfen wir leider nicht mehr \u00fcberpr\u00fcfen, weil Antr\u00e4ge nach diesem Gesetz nur bis zum 31. Dezember 1969 geltend gemacht werden konnten&#8220; bedauerte der Sachbearbeiter Marschall in seinem Absagebrief. Mit diesem Zeitpunkt seien nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes eventuelle Anspr\u00fcche endg\u00fcltig erloschen. Eine Wiedereinsetzung in die vers\u00e4umte Frist sehe das Gesetz nicht vor. Eventuell st\u00fcnden dem Betroffenen jedoch Leistungen aus einem H\u00e4rtefonds der Bundesregierung f\u00fcr Verfolgte nicht j\u00fcdischer Abstammung zu, machte der Sachbearbeiter Galczinski Hoffnungen. Auf Nachfrage berichtete Galczinski, da\u00df ihm das Regierungspr\u00e4sidium K\u00f6ln mitteilte, er habe keinen Anspruch auf Beihilfe aus diesem H\u00e4rtefallfonds &#8222;fr Verfolgte nicht j\u00fcdischer Abstammung zur Abgeltung von H\u00e4rten in Einzelf\u00e4llen im Rahmen der Wiedergutmachung vom 26. August 1981&#8220;. Galczinski \u00fcberlegt sich, ob er mit seinem Fall vors Sozialgericht ziehen soll.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Zeitungsverleger Wankm\u00fcller:<\/h3>\n<h2><a name=\"Nazi suchte Streit bei Kaufmann Blank\"><\/a>Nazi suchte Streit bei Kaufmann Blank<\/h2>\n<p>Der Gerabronner Zeitungsverleger Albert Wankm\u00fcller versuchte im heutigen Stadtgebiet Kirchberg Leser f\u00fcr seine Zeitung (&#8222;Vaterlandfreund&#8220;, sp\u00e4ter &#8222;Der Franke&#8220;) zur\u00fcckzugewinnen. Die NS-Presse hatte 1939 einen Feldzug gegen die &#8222;b\u00fcrgerliche Gerabronner Presse&#8220; angezettelt. Werber der NS-Presse aus Stuttgart versuchten, dem Gerabronner Blatt Leser mit folgendem Argument abspenstig zu machen: &#8222;Wer die Gerabronner Zeitung liest, stellt sich au\u00dferhalb der nationalsozialistischen Reihen.&#8220; Grund: Die Verleger Adolf und Albert Wankm\u00fcller waren nach kurzer Eingliederung in den NS-Presseverband wieder aus diesem Verband ausgetreten. Dies pa\u00dfte den Nazis jedoch nicht ins Konzept.<\/p>\n<p>Albert Wankm\u00fcller ging auf seiner Werbetour f\u00fcr seine Zeitung in Gaggstatt auch in den Laden des Kaufmanns Blank. Dort entspann sich ein heftiger Streit zwischen einem Werber der NS-Presse und dem Gerabronner Verleger. Diese Auseinandersetzung gipfelte in dem Ausspruch des Nazis, da\u00df die Wankm\u00fcller-Zeitung sowieso zugemacht werden w\u00fcrde. Dazu kam es jedoch nie. (Quelle: Spruchkammerakten von Adolf Wankm\u00fcller).<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Kirchberg, Lendsiedel, Gaggstatt und Hornberg<\/h3>\n<h2><a name=\"Wahlergebnisse 1932 bis 1938\"><\/a>Wahlergebnisse 1932 bis 1938<\/h2>\n<h3>Bereits im November 1932 w\u00e4hlten 72 von 133 Hornberger Wahlberechtigten die NSDAP<\/h3>\n<p>Die Nationalsozialisten versuchten den B\u00fcrgern gegen\u00fcber den Schein zu wahren, sie seien von der Bev\u00f6lkerung durch Wahlen legitimiert. Doch die Wahlen w\u00e4hrend der nationalsozialistischen Herrschaft waren keine ordnungsgem\u00e4\u00dfen Wahlen mehr. Alternativen zur NSDAP und ihren F\u00fchrern gab es sp\u00e4testens ab 12. November 1933 nicht mehr. Alle politischen Gegenparteien waren mittlerweile verboten worden. Nur noch &#8222;Volksabstimmungen&#8220; fanden ab diesem Moment statt. Dabei wurde abgefragt, ob die B\u00fcrger die Politik der Hitler-Regierung billigten, oder nicht. Mit gro\u00dfer Mehrheit &#8211; teilweise auch unter Druck &#8211; stimmten die Menschen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Kirchberg f\u00fcr die Nazi-Regierung. Das Wahlalter lag bei 21 Jahren. (Quelle aller Wahlergebnisse: Lokalzeitungen &#8222;Vaterlandsfreund&#8220; und &#8222;Der Franke&#8220;.)<\/p>\n<h4>Reichstagswahl 6. November 1933:<\/h4>\n<p>Kirchberg: 632 Wahlberechtigte; NSDAP: 229 Stimmen. Lendsiedel: 608 Wahlberechtigte; NSDAP: 235 Stimmen. Gaggstatt: 406 Wahlberechtigte; NSDAP: 117 Stimmen. Hornberg: 133 Wahlberechtigte; NSDAP: 72 Stimmen.<\/p>\n<h4>Wahlergebnisse Reichstagswahl 5. M\u00e4rz 1933:<\/h4>\n<p>Kirchberg: 632 Wahlberechtigte; NSDAP: 432 Stimmen. Lendsiedel: 608 Wahlberechtigte; NSDAP: 397 Stimmen. Gaggstatt: 406 Wahlberechtigte; NSDAP: 275 Stimmen. Hornberg: 133 Wahlberechtigte; NSDAP: 106 Stimmen.<\/p>\n<h4>Volksabstimmung 12. November 1933:<\/h4>\n<p>Dabei sprachen sich f\u00fcr die Politik der NSDAP-Regierung aus: Kirchberg: 601 von 603 W\u00e4hlern; Gegenstimmen: eine. Lendsiedel: 607 von 614 W\u00e4hlern; Gegenstimmen: f\u00fcnf. Gaggstatt: 394 von 398 W\u00e4hlern; Gegenstimmen: drei. Hornberg: 132 von 132 W\u00e4hlern; Gegenstimmen: keine.<\/p>\n<h4>Volksabstimmung am 29. M\u00e4rz 1936:<\/h4>\n<p>Abstimmungsergebnis des Oberamts Gerabronn: Von 16807 Wahlberechtigten gingen 16684 zur Wahl, davon stimmten 54 gegen Hitlers Liste, oder die Stimmen waren ung\u00fcltig.<\/p>\n<h4>Ergebnis der Volksabstimmung am 10. April 1938 (Wahlbeteiligung: 100 Prozent):<\/h4>\n<p>Fr die Liste Adolf Hitlers stimmten in Kirchberg: 587 von 587 W\u00e4hler. Lendsiedel: 598 von 601 W\u00e4hler; Gegenstimmen: zwei. Gaggstatt: 377 von 377 W\u00e4hler. Hornberg: 142 von 142 W\u00e4hler.<\/p>\n<p>Im gesamten Oberamt Gerabronn gab es bei 16150 Wahlberechtigten nur 53 W\u00e4hler, die sich bei dieser Volksabstimmung gegen die Politik Hitlers aussprachen. Die Lokalzeitung &#8222;Der Franke&#8220; titelte am Montag, 11. April 1938: &#8222;Der Treueschwur des deutschen Volkes &#8211; Ein einziges Ja ! Glutvollen Herzens bekennt sich die ganze Nation zum Gro\u00dfdeutschland Adolf Hitlers.&#8220;<\/p>\n<p>Bei der Volksabstimmung am 10. April 1938 wurden die B\u00fcrger Deutschlands offensichtlich zum letzten Mal w\u00e4hrend der nationalsozialistischen Herrschaft zur Wahlurne gebeten.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"R\u00fcckblick und Ausblick\"><\/a>R\u00fcckblick und Ausblick<\/h2>\n<p>In der heutigen Gemeinde Kirchberg ist w\u00e4hrend des Nationalsozialismus gro\u00dfes Unrecht geschehen. Mindestens sechs Zivilisten fielen der NS-Ideologie im heutigen Stadtgebiet zum Opfer. Nur sehr wenige Kirchberger standen in Opposition zum Nazi-Regime. Die meisten haben wie so viele andere in Deutschland aus verschiedenen Gr\u00fcnden einfach mitgemacht. Sie beriefen sich auf den damaligen Zeitgeist, Mangel an politischen Alternativen oder f\u00fchrten Befehlsnotstand oder ihre Angst vor Bestrafung argumentativ ins Feld. Die Mitverantwortung der Kirchberger B\u00fcrger an den Erschie\u00dfungen wurden geleugnet oder heruntergespielt. Dabei lassen die Aktenlage und auch Zeugenaussagen kaum einen anderen Schlu\u00df zu, als da\u00df die sechs erschossenen Menschen Denunziationen Einheimischer zum Opfer gefallen sind.<\/p>\n<p>Keiner der damaligen Kirchberger hat offensichtlich die Opfer vor der drohenden Erschie\u00dfung gewarnt, obwohl sich die einmarschierten deutschen Soldaten beim stellvertretenden B\u00fcrgermeister und dem Ortsgruppenleiter am Abend vor der Tat \u00fcber die sp\u00e4teren Opfern erkundigten. Es w\u00e4re noch gen\u00fcgend Zeit gewesen, diese Menschen zu warnen. Es stimmt sicher, da\u00df sich kein Kirchberger direkt die Finger blutig gemacht hat. Denn die Todessch\u00fcsse haben SS-M\u00e4nner abgegeben. Aber es stellt sich trotzdem die Frage nach der moralischen Schuld der Kirchberger. Keiner setzte sich f\u00fcr die Totgeweihten ein. Hinter einer &#8222;namenlosen SS&#8220; und deren Drohungen verschanzten sich auch die damaligen NS-Aktivisten Kirchbergs bei ihren Spruchkammerverhandlungen (Entnazifizierung).<\/p>\n<p>Schuld haben diejenigen Kirchberger B\u00fcrger auf sich geladen, die ihre Verantwortung f\u00fcr diese Taten &#8222;beschwiegen&#8220; und nichts nach au\u00dfen dringen lassen wollten. M\u00f6glicherweise billigten manche sogar die Taten der Todessch\u00fctzen. Wie ist es sonst zu erkl\u00e4ren, da\u00df kein Gedenkstein und keine Grabinschrift in Kirchberg an die feigen Morde an den harmlosen Zivilisten erinnert? Wie sonst ist es zu erkl\u00e4ren, da\u00df ein Kirchberger 1995 in einer Gemeinderatssitzung \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfert, Angela Galczinski habe keine besondere Ehrung als Opfer des Nationalsozialismus verdient?<\/p>\n<p>Ein Gedenkstein an einem zentralen Platz in Kirchberg ist das Mindeste, was die heutige Gemeinde Kirchberg f\u00fcr das damals an diesen Menschen geschehene Unrecht aufbringen m\u00fc\u00dfte. Wenn auch dadurch keine Wiedergutmachung m\u00f6glich ist, so sollte doch ein Beschweigen der NS-Greuel im eigenen Ort in Kirchberg ein Ende haben. Vorbild k\u00f6nnte die Ortschaft Brettheim und ihr Umgang mit den &#8222;Nazi-Verbrechen der letzten Stunde&#8220; sein. Brettheim errichtete 1992 ein informatives kleines Museum dar\u00fcber in seinem ehemaligen Rathaus.<\/p>\n<p><strong>(Anmerkung des Autors vom 14. April 2017: Im Jahr 2003 hat die Stadt Kirchberg ein Mahnmal auf dem Frankenplatz zur Erinnerung an die sechs Erschie\u00dfungsopfer vom 14. April 1945 eingeweiht.)<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"Impressum\"><\/a>Impressum<\/h2>\n<p>Redaktion: Ralf Garmatter<\/p>\n<p>Redaktionsschlu\u00df: 1. September 1997<\/p>\n<p>Copyright: Ralf Garmatter<\/p>\n<p><strong>Spendenkonto:\u00a0<\/strong>Stichwort &#8222;NS-Dokumentation Kirchberg&#8220;<\/p>\n<p>Volksbank Hohenlohe \/ IBAN: DE60620918000032219008 \/ BIC: GENODES1VHL<\/p>\n<p>Vielen Dank all denjenigen, die zum Gelingen dieser Dokumentation beigetragen haben. Dieses Werk wurde vom Autor vollst\u00e4ndig selbst bezahlt. Helfen Sie bei der Finanzierung durch eine Spende mit.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/garmatter\/Documents\/Daten%20Altmac\/Nationalsozialismus%20Kirchberg\/KBG_NAZI.HTM#Inhalt\">Zur\u00fcck zum Inhalt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" 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Sechs Menschen wurden am 14. April 1945 von den Nazis in Kirchberg erschossen. 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