{"id":17167,"date":"2014-01-10T17:35:09","date_gmt":"2014-01-10T16:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=17167"},"modified":"2014-01-10T17:35:09","modified_gmt":"2014-01-10T16:35:09","slug":"einst-vor-dem-abrissbagger-gerettet-synagoge-in-michelbachlucke-wiederholt-saniert-ausstellung-neu-konzipiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=17167","title":{"rendered":"&#8222;Einst vor dem Abrissbagger gerettet&#8220; \u2013\u00a0Synagoge in Michelbach\/L\u00fccke wiederholt saniert: Ausstellung neu konzipiert"},"content":{"rendered":"<p><strong>N\u00e4hern sich Wanderer dem Ort Michelbach an der L\u00fccke im \u00f6stlichen Landkreis Schw\u00e4bisch Hall, nahe der bayerischen Grenze, f\u00e4llt ihnen zun\u00e4chst die St. Michael-Kirche mit ihrem spitzen Turm auf. Das christliche Gotteshaus ist weithin zu sehen. Die ehemalige j\u00fcdische Synagoge im Dorf ist nicht so leicht zu finden. Das schlichte Geb\u00e4ude mit Walmdach und kleiner Apsis nach Osten steht in der Judengasse, ein paar Meter abseits der Hauptstra\u00dfe. Es ist eines der \u00e4ltesten Synagogengeb\u00e4ude in Baden-W\u00fcrttemberg.<\/strong><\/p>\n<p><em> Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/em><\/p>\n<p><strong>Jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet<\/strong><\/p>\n<p>Vor etwa 35 Jahren w\u00e4re die ehemalige Synagoge fast abgerissen worden. Doch dazu kam es durch den engagierten Einsatz verschiedener Menschen gl\u00fccklicherweise nicht. Seither ist das Geb\u00e4ude mehrfach gerichtet worden. In den vergangenen Jahren sanierte die Gemeinde Wallhausen als Eigent\u00fcmerin die Synagoge f\u00fcr rund 120.000 Euro. Auch eine neue Heizung wurde eingebaut. Etwa 50.000 Euro konnten durch \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse abgedeckt werden. Beim Internationalen Museumstag 2013 wurde die Gedenkst\u00e4tte Synagoge Michelbach\/L\u00fccke wieder eingeweiht. Nun ist sie wieder jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. F\u00fchrungen werden auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten angeboten.<\/p>\n<p><strong>Ehemalige Synagoge ist Gedenkst\u00e4tte<\/strong><\/p>\n<p>Landesrabbiner Netanel Wurmser zeigte sich bei der Wiedereinweihung \u201esehr bewegt, diesen Ort zu sehen\u201c und freute sich dar\u00fcber, \u201edass die ehemalige Synagoge als Gedenkst\u00e4tte dient, und nicht als Werkstatt oder Lager benutzt wird\u201c.<\/p>\n<p><strong>Ausstellung neu konzipiert<\/strong><\/p>\n<p>Der r\u00fchrige \u201eF\u00f6rderverein Synagoge Michelbach\u201c wollte die Ausstellung nach der Sanierung \u201eneu konzipieren, um sie auch f\u00fcr Sch\u00fclergruppen ansprechender zu machen\u201c, berichtet die stellvertretende Vorsitzende Christel Pf\u00e4nder. Ein Teil der neuen Ausstellung, gestaltet von der Historikerin Sonja Hosseinzadeh, kann bereits besichtigt werden. Im Mittelpunkt steht das Landjudentum mit seinem religi\u00f6sen Leben, seinen privaten und \u00f6ffentlichen Feiern. Im Innenraum ist ein f\u00fcr die Schabbatfeier gedeckter Tisch zu sehen, ebenso ein Toraschrein mit geschm\u00fcckten Torarepliken. Diese St\u00fccke lassen etwas von j\u00fcdischer Tradition sp\u00fcren, die jahrhundertelang auch in Michelbach gelebt wurde.<\/p>\n<p><strong>Genisa-Dokumente von einer M\u00fcllkippe gerettet<\/strong><\/p>\n<p>Eine historische Rarit\u00e4t sind Teile der Genisa (B\u00fccherfriedhof). Die Genisa zeugt von den Lesegewohnheiten der Michelbacher Juden. An einer Bildschirmstation berichtet der fr\u00fchere Michelbacher B\u00fcrgermeister Karl M\u00fcller in einer Videoaufzeichnung dar\u00fcber, wie er die alten Genisa-Dokumente von einer M\u00fcllkippe gerettet hatte.<\/p>\n<p><strong>Schicksal j\u00fcdischer B\u00fcrger nahebringen<\/strong><\/p>\n<p>Am Beispiel konkreter Einzelpersonen soll den Besuchern auch das \u201eSchicksal j\u00fcdischer B\u00fcrger nahe gebracht werden\u201c, schreibt Pfarrerin Elke Hahn aus Reubach, erste Vorsitzende des F\u00f6rdervereins, \u00fcber die neue Konzeption. Dazu ist unter anderem eine Vitrine mit Ausstellungsst\u00fccken aus dem Leben Moritz Eichbergs geplant. Eichberg hatte die Gefangenschaft in mehreren Konzentrationslagern \u00fcberlebt und kehrte nach der Befreiung aus Theresienstadt nach Michelbach\/L\u00fccke zur\u00fcck. Dort lebte der Viehh\u00e4ndler bis 1961. Er starb 1968 in Crailsheim im Alter von 73 Jahren.<\/p>\n<p><strong>In der Reichspogromnacht wurde die Inneneinrichtung v\u00f6llig zerst\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p>In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 war die Michelbacher Synagoge zwar nicht angez\u00fcndet, doch die Inneneinrichtung v\u00f6llig zerst\u00f6rt worden. Das Geb\u00e4ude durfte von den Gl\u00e4ubigen fortan nicht mehr benutzt werden. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs hatte der Fliegerhorst Crailsheim darin ein Munitionslager. Sp\u00e4ter diente es einer Firma als Getr\u00e4nkelager.<\/p>\n<p><strong>Bereits 1938 wurden die ersten Michelbacher Juden deportiert<\/strong><\/p>\n<p>Bereits am 27. November 1938 wurden die ersten Michelbacher Juden \u00fcber Crailsheim nach Stuttgart abtransportiert. Nicht Arbeitsf\u00e4hige wurden von den Nazis sofort umgebracht, die anderen kamen in Konzentrationslager. 1941 und 1942 deportierten die NS-Schergen die letzten 19 Juden aus Michelbach nach Riga und\u00a0 Theresienstadt. Damit ging die fast 450-j\u00e4hrige Geschichte der kleinen j\u00fcdischen Gemeinde im Nordosten W\u00fcrttembergs zu Ende. Mindestens 17 j\u00fcdische Bewohner Michelbachs fielen w\u00e4hrend des Dritten Reichs der nationalsozialistischen Judenverfolgung zum Opfer. Nur zwei haben die Deportation \u00fcberlebt: Thea Gundelfinger und Moritz Eichberg.<\/p>\n<p><strong>Jahrzehntelange unsachgem\u00e4\u00dfe Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1978 w\u00e4re es in Michelbach beinahe zu der bereits erw\u00e4hnten bauhistorischen Katastrophe gekommen. Um ein Haar w\u00e4re eines der \u00e4ltesten Synagogengeb\u00e4ude Baden-W\u00fcrttembergs abgerissen worden. Dass dies nicht passierte, ist vor allem Hans-Helmut Dieterich, einem jungen Beamten der Schw\u00e4bisch Haller Landratsamtsau\u00dfenstelle in Crailsheim zu verdanken. Dieterich, sp\u00e4ter Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Ellwangen\/Jagst, hatte seinen Vorgesetzten Albert Rothmund, zu diesem Zeitpunkt Erster Landesbeamter des Kreises Hall, auf das dringend sanierungsbed\u00fcftige ehemalige j\u00fcdische Gotteshaus in Michelbach aufmerksam gemacht. Durch jahrzehntelange unsachgem\u00e4\u00dfe Nutzung seit dem Zweiten Weltkrieg war die Synagoge \u201eeinsturzgef\u00e4hrdet\u201c, erinnerte sich Rothmund sp\u00e4ter. Die Au\u00dfenw\u00e4nde mussten mit Balken abgest\u00fctzt werden. \u201eEin Fu\u00dftritt h\u00e4tte gen\u00fcgt, dann w\u00e4ren die W\u00e4nde eingebrochen\u201c, erz\u00e4hlte der historisch interessierte ehemalige Landesbeamte.<\/p>\n<p><strong>Synagoge sollte einem neuen Lagerhaus weichen<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die ehemalige Synagoge in Privatbesitz und wurde schlie\u00dflich von einer Mostkellerei als Abf\u00fcll- und Lagerraum genutzt. Der Eigent\u00fcmer wollte das mittlerweile verwahrloste Geb\u00e4ude Ende der 1970er Jahren abrei\u00dfen lassen und an gleicher Stelle ein neues Lagerhaus errichten. Dieses Vorhaben verhinderte jedoch das Landratsamt Schw\u00e4bisch Hall. Der erste Schritt f\u00fcr die Rettung und eine angemessene Nutzung des Geb\u00e4udes war somit getan. 1978 kaufte die Gemeinde Wallhausen das Haus mit Mitteln des Landkreises. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde es in das Schwerpunktprogramm Denkmalpflege des Landes Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr besonders erhaltenswerte Baudenkm\u00e4ler aufgenommen. 1982 begann die Sanierung. 500.000 D-Mark (rund 255.000 Euro) investierte das Land in die Rettung der ehemaligen Synagoge.<\/p>\n<p><strong>Seit 1984 Gedenkst\u00e4tte zur Geschichte der Juden in der Region Franken<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Einweihung im Jahr 1984 befand sich darin eine Gedenkst\u00e4tte zur Geschichte der Juden in der Region Franken. Tr\u00e4ger der Gedenkst\u00e4tte sind die Landkreise Schw\u00e4bisch Hall, Heilbronn, Hohenlohe, Main-Tauber sowie die Stadt Heilbronn. F\u00fcr die Konzeption und Umsetzung der ersten Dauerausstellung war der ehemalige Haller Kreisarchivar Hans-Peter M\u00fcller verantwortlich. \u201eWir leisteten\u00a0 damit landesweit echte Pionierarbeit\u201c, sagte der promovierte Historiker im R\u00fcckblick. F\u00fcr ihn geriet das Vorhaben zu einer Herzensangelegenheit. Durch die Synagogenarbeit bekam er &#8222;zahlreiche freundschaftliche Kontakte zu j\u00fcdischen Menschen in den USA, Israel und Australien&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Wertvolle Schriftst\u00fccke wurden unterm Dach des Rathauses vergessen<\/strong><\/p>\n<p>Seit 1999 besitzt die Michelbacher Synagoge mit Teilen der \u201eGenisa\u201c wieder eine echte historische Rarit\u00e4t. Bei den Renovierungsarbeiten zu Beginn der 1980er Jahre waren im Dachgeb\u00e4lk rund 70, etwa 200 Jahre alte hebr\u00e4ische Schriften aus Michelbach gefunden worden. Vom Dachstuhl gelangten die wertvollen Fragmente \u00fcber Umwege ins Michelbacher Rathaus, wo sie jahrelang \u201evergessen\u201c wurden. Erst als Kreisarchivar M\u00fcller in den 1990er Jahren das Michelbacher Ortsarchiv ordnete, kamen die seltenen biblischen und profanen Schriftst\u00fccke wieder zum Vorschein. Anschlie\u00dfend wurden sie aufw\u00e4ndig restauriert. \u201eDer Genisa-Fund enth\u00e4lt die einzigen authentischen Materialien aus der gewaltsam ausgel\u00f6schten j\u00fcdischen Gemeinde Michelbachs\u201c, machte Hans-Peter M\u00fcller schon vor einigen Jahren den historischen Wert deutlich.<\/p>\n<p><strong>Seit 1555 lebten Juden in Michelbach<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcdisches Leben l\u00e4sst sich in Michelbach bis ins Jahr 1555 nachweisen. Die Gottesdienste fanden bis 1757 in Privath\u00e4usern statt. Auf dem j\u00fcdischen Friedhof Michelbach, der 1840 au\u00dferhalb des Orts im Gewann \u201eJudenwasen\u201c angelegt worden war, wurden bis 1938 etwa 371 Juden aus den Ortschaften Michelbach, Hengstfeld und Wiesenbach bestattet. Der Friedhof liegt etwa eineinhalb Kilometer von der Synagoge entfernt, auf freiem Feld zwischen Michelbach, Reubach und Ro\u00dfb\u00fcrg.<\/p>\n<p><strong>Bis 1840 wurden Michelbacher Juden in Schopfloch begraben<\/strong><\/p>\n<p>Bis 1840 wurden die j\u00fcdischen Einwohner Michelbachs im knapp 20 Kilometer entfernten Schopfloch beerdigt. Weil j\u00fcdische Gr\u00e4ber aus Glaubensgr\u00fcnden nur einmal belegt werden, musste der Michelbacher Friedhof schon bald erweitert werden. Der Friedhof ist f\u00fcr Juden ein heiliger Ort. Die M\u00e4nner d\u00fcrfen ihn auch heute noch nur mit einer Kopfbedeckung betreten.<\/p>\n<p><strong>Ein Drittel der Einwohner waren j\u00fcdischen Glaubens<\/strong><\/p>\n<p>In Michelbach k\u00fcmmert sich der \u201eF\u00f6rderverein Synagoge Michelbach\u201c mit rund 60 Mitgliedern seit 13 Jahren darum, dass die j\u00fcdische Geschichte der heute etwa 540 Einwohner z\u00e4hlenden Ortschaft nicht in Vergessenheit ger\u00e4t. Immerhin 225 der einst etwa 700 Bewohner Michelbachs im Jahr 1858 waren Juden. 1933 gab es noch 33 j\u00fcdische Bewohner im Ort. Die meisten von ihnen verdienten ihren Lebensunterhalt durch Hausieren oder Viehhandel. Der Gro\u00dfteil lebte in \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen im Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.alemannia-judaica.de\/michelbach_synagoge.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.alemannia-judaica.de\/michelbach_synagoge.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.synagoge-michelbach-luecke.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.synagoge-michelbach-luecke.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.crailsheim.de\/87.0.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.crailsheim.de\/87.0.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synagoge_(Michelbach_an_der_L\u00fccke)\" target=\"_blank\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synagoge_(Michelbach_an_der_L\u00fccke)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 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