{"id":16542,"date":"2013-09-14T05:59:30","date_gmt":"2013-09-14T04:59:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=16542"},"modified":"2013-09-16T09:48:51","modified_gmt":"2013-09-16T08:48:51","slug":"nur-ein-auskommliches-erziehungsgehalt-fur-alle-mutter-ermoglicht-ihnen-echte-wahlfreiheit-interview-mit-dem-bundestagskandidaten-peter-gansky-odp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=16542","title":{"rendered":"&#8222;Nur ein ausk\u00f6mmliches Erziehungsgehalt f\u00fcr alle M\u00fctter erm\u00f6glicht ihnen echte Wahlfreiheit&#8220; \u2013 Interview mit dem Bundestagskandidaten Peter Gansky (\u00f6dp)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hohenlohe-ungefiltert hat die Direktkandidatin und die Direktkandidaten des Wahlkreises Schw\u00e4bisch Hall-Hohenlohe zur Bundestagswahl befragt. Wer oben erscheint, hat die Antworten als erstes geschickt. Die Kandidatin und die Kandidaten hatten f\u00fcr die Antworten eine Woche Zeit. Als Dritter hat Peter Gansky (\u00f6dp) geantwortet.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Interview von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/p>\n<p><strong>Die Antworten von Peter Gansky (\u00f6dp):<\/strong><\/p>\n<p>Am 22. September 2013 k\u00f6nnen Sie mich in den Bundestag w\u00e4hlen, mich w\u00fcrde es freuen. Vielleicht m\u00f6chten Sie ja der \u00d6DP Ihre Stimme geben, das ist eine nachhaltige Wahlentscheidung zugunsten unserer Kinder, deren Eltern, M\u00fctter und V\u00e4ter.<br \/>\nUnd falls Sie mich live sehen m\u00f6chten: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ebm_sYtUoI8\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ebm_sYtUoI8<\/a><\/p>\n<p><strong>1. Warum sollen die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler bei der Bundestagswahl 2013 Sie und Ihre Partei w\u00e4hlen? Was unterscheidet Sie positiv von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten und was unterscheidet Ihre Partei positiv von den anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6DP vertritt als einzige Partei v\u00f6llig andere Positionen, z. B. in der Familienpolitik stehen bei uns das Wohl der Mutter und des Kindes im Mittelpunkt, nicht das der Wirtschaftsunternehmen. Die \u00d6DP tritt mit dem Erziehungsgehalt f\u00fcr echte Wahlfreiheit \u2013 Kindererziehung oder Erwerbsarbeit &#8211; ein, wir favorisieren gerade kein Lebensmodell. Viele Parteien gaukeln M\u00fcttern vor, mit den Kinderkrippen eine Wahlfreiheit zu haben, allerdings wird dabei nur die Erwerbsarbeit hoch subventioniert, nicht die Erziehungsleistung der M\u00fctter! In der Familienpolitik stehen wir als einzige Partei f\u00fcr die Umsetzung von Urteilen des Bundesverfassungsgerichts im Interesse der Familien. All die anderen Parteien verschweigen ihre verfassungswidrige Politik.<br \/>\nMehr dazu im Wahlprogramm der \u00d6DP:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.oedp.de\/fileadmin\/user_upload\/bundesverband\/programm\/programme\/BundespolitischesProgramm.pdf\" target=\"_blank\">https:\/\/www.oedp.de\/fileadmin\/user_upload\/bundesverband\/programm\/programme\/BundespolitischesProgramm.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>2. Welche Projekte der jetzigen Regierung w\u00fcrden Sie pers\u00f6nlich stoppen, wenn Sie das k\u00f6nnten, und welche stattdessen an die vordersten Stellen der Dringlichkeitsliste setzen?<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst sollte der z\u00fcgellose Neoliberalismus geb\u00e4ndigt werden, nur eine domestizierte Wirtschaft kann sozial gerecht sein. Die Gesellschaft darf nicht noch mehr auseinanderdriften, das Gemeinwohl muss wieder st\u00e4rker im Mittelpunkt stehen. Ganz klar tritt die \u00d6DP f\u00fcr ein ausk\u00f6mmliches Erziehungsgehalt f\u00fcr Erziehende ein (M\u00fctter o.a.). Dieses Erziehungsgehalt spricht der h\u00e4uslichen Erziehung einen Wert zu, macht sie wieder gesellschaftsf\u00e4hig. Zudem werden Grundrechte der Familie gem\u00e4\u00df GG Art.6 eingehalten. Das Erziehungsgehalt er\u00f6ffnet jeder Mutter die Wahl, ob sie zuhause ihr Kind erzieht oder stattdessen eine Krippe bezahlt und erwerbst\u00e4tig ist. Mit dieser echten Wahlfreiheit wird gerade kein Lebensmodell bevorzugt bzw. \u00fcberm\u00e4\u00dfig subventioniert.<\/p>\n<p><strong>3. Im Gesundheitswesen klagen viele Menschen \u00fcber eine sich immer st\u00e4rker ausbildende Zweiklassen-Medizin. Auf der einen Seite die gewinnbringenden Privatpatienten, auf der anderen Seite die weniger lukrativen gesetzlich Versicherten. Wie wollen Sie daf\u00fcr sorgen, dass jeder Mensch in Deutschland die f\u00fcr ihn beste Behandlung bekommt? Wie wollen Sie zudem daf\u00fcr sorgen, dass sich junge \u00c4rzte im l\u00e4ndlichen Raum niederlassen?<\/strong><\/p>\n<p>1. Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung wird auf alle Einkommensbezieher ausgedehnt (Beamte, Freiberufler, Unternehmer u. a.). Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge werden als einheitlicher Prozentsatz des Einkommens erhoben.<br \/>\n2. Es werden alle Einkommensarten einbezogen (z.B. auch Miet- und Kapitaleink\u00fcnfte).<br \/>\n3. Die gesetzlichen Krankenkassen sind nach einheitlichen Kriterien zu organisieren und ihre Zahl zu reduzieren. Das erspart erhebliche Verwaltungskosten.<br \/>\n4. Private Zusatzversicherungen f\u00fcr Sonderleistungen (z. B. Einbettzimmer; medizinische Leistungen au\u00dferhalb der Regelversorgung) sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Bei einer allgemeinen Gesundheitskasse gibt es weniger Anreize f\u00fcr \u00c4rztInnen nur im Ballungsraum zu praktizieren, dann wird f\u00fcr sie das Wohnumfeld im L\u00e4ndlichen Raum attraktiver werden.<\/p>\n<p><strong>4. Wie wollen Sie daf\u00fcr sorgen, dass jeder Mensch in Deutschland auch im Alter menschenw\u00fcrdig leben kann? Die Beitr\u00e4ge f\u00fcr private Rentenversicherungen sind f\u00fcr viele \u00e4ltere Menschen nicht bezahlbar, weil diese f\u00fcr \u00e4ltere Versicherte extrem hoch sind. Die Rentenvorausberechnungen f\u00fcr viele Menschen in Deutschland sehen d\u00fcster aus. Viele sind von Altersarmut bedroht. Wie kann der Gefahr der Altersarmut wirkungsvoll entgegen getreten werden?<\/strong><\/p>\n<p>Das Rentensystem hat einen schwerwiegenden Konstruktionsfehler. Es vergisst st\u00e4ndig, dass eben nicht nur das Kapital f\u00fcr die nachfolgende Generation erwirtschaftet werden muss, sondern dass \u00fcberhaupt Kinder geboren werden m\u00fcssen, um das Kapital zu erwirtschaften. Genau dieses \u201eHumankapital\u201c, welches unsere Kinder bilden, m\u00fcssen die Familien zuerst auf eigene Kosten ern\u00e4hren, kleiden, bilden, erziehen, usw., dies ist aber Ausbeutung von Familien. Zumal sich eine erziehende Mutter kaum Rentenanspr\u00fcche erwerben kann, aber deren Kinder die Rente anderer Frauen und M\u00e4nner finanzieren. Zudem f\u00e4llt auf sehr viele Frauen die Last der h\u00e4uslichen Pflege zu, dies wird derzeit kaum honoriert, die Pfleges\u00e4tze reichen f\u00fcr eine Minimalpflege, sind aber keineswegs ausk\u00f6mmlich!<\/p>\n<p><strong>5. Immer mehr Menschen sind in prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen besch\u00e4ftigt, arbeiten in Minijobs, arbeiten im Niedriglohnsektor. L\u00f6hne von f\u00fcnf Euro pro Stunde und weniger sind keine Seltenheit. Wie kann erreicht werden, dass jeder Mensch und jede Familie in Deutschland vom jeweiligen Arbeits- und Familieneinkommen menschenw\u00fcrdig leben kann?<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst muss der politische Wille nach sozial gerechter Entlohnung vorhanden sein. Prek\u00e4re Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse d\u00fcrfen gar nicht erst geduldet werden. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft Lohndumping betreibt und der Staat dies mit Steuergelder ausgleichen muss.<br \/>\nF\u00fcr die \u00d6DP muss es einen Mindestlohn von 11 Euro geben. Prek\u00e4re Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse, Minijobs und Zeitarbeit sind f\u00fcr den Standort Deutschland ein sozialpolitisches Armutszeugnis. Dies widerspricht auch dem christlichen Verst\u00e4ndnis von Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>6. Bundeskanzlerin Merkel spricht sich gegen einen Mindestlohn aus. Sie verweist auf die Tarifparteien (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Es ist aber auch in der Region Hohenlohe vielfach so, dass Arbeitgeber nicht oder nicht mehr Mitglied im Arbeitgeberverband sind. Demnach sind die abgeschlossenen Tarifvertr\u00e4ge f\u00fcr diese Unternehmen auch nicht bindend. Wie kann dieser Misstand beseitigt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, die Unternehmer m\u00fcssen sich an ihrem sozialen Gewissen orientieren; gerade in der Hohenlohe wird gutes Geld mit guten Produkten, dank guter Fachkr\u00e4fte (!) verdient. Unsere Unternehmen m\u00fcssen diese Arbeitsleistung zuk\u00fcnftig noch besser finanziell honorieren. Beim aufkommenden Fachkr\u00e4ftemangel werden Betriebe zu Konkurrenten der Stellenbesetzung werden. Eine kurzsichtige Gewinnmaximierung auf Kosten der Angestellten kann nicht mehr im Sinne der Betriebe sein.<\/p>\n<p><strong>7. Was muss getan werden, um den Pflegenotstand in Deutschland zu beenden? Es gibt einen Mangel an qualifizierten Pflegekr\u00e4ften, vermutlich weil die Arbeit schlecht bezahlt wird, die Arbeitsbelastung immer mehr zunimmt und es zudem wenig Anerkennung f\u00fcr die schwierige und nervenaufreibende T\u00e4tigkeit gibt.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Wirtschaft, die derzeit gepr\u00e4gt ist von den geburtenstarken Jahrg\u00e4ngen, die meist voll erwerbsf\u00e4hig sind, ist nicht in der Lage die Pflege der \u00e4lteren Generation zu finanzieren. Das ist ein Skandal!<br \/>\nWie wird das dann erst, wenn diese geburtenstarken Jahrg\u00e4nge selbst pflegebed\u00fcrftig werden und dann nur noch wenige Erwerbst\u00e4tige die Wirtschaft am \u201eBrummen\u201c halten, Kinder bekommen und \u00c4ltere pflegen sollen?<br \/>\nEs muss zu einem Umdenken kommen, die Pflege muss eine ganz neue Wertsch\u00e4tzung erhalten, gerade auch bei der Entlohnung. Auch die h\u00e4usliche Pflege muss Wertigkeit erfahren, das bedeutet auch eine finanzielle Besserstellung der pflegenden Angeh\u00f6rigen.<br \/>\nIch denke, das Geld ist hierf\u00fcr erwirtschaftet, aber es wird anderweitig ausgegeben, hier ist die Politik gefragt.<\/p>\n<p><strong>8. Warum muss Abgeordnetenbestechung und Korruption bei Abgeordneten strenger geahndet und bestraft werden? Zitat des Nachrichtenmagazins Der Spiegel: (&#8230;) Achtmal lag dem Rechtsausschuss des Bundestages in dieser Legislaturperiode ein Gesetzentwurf mit strengeren Regeln zur Abgeordnetenbestechung vor. Achtmal wurde dieser von der Regierungskoalition abgeschmettert &#8211; zuletzt Mitte Juni (2013). Seitdem steht fest, dass es vor der Bundestagswahl kein neues Gesetz geben wird. Deutschland bleibt beim Thema Abgeordnetenbestechung Entwicklungsland. (&#8230;) Im Kampf gegen Abgeordnetenbestechung und illegale Parteienfinanzierung macht die Bundesregierung keine Fortschritte &#8211; und kassiert einen R\u00fcffel aus Stra\u00dfburg. Die Korruptionsw\u00e4chter des Europarats r\u00fcgen den mangelnden Reformwillen. Doch Berlin sieht keinen Handlungsbedarf. (&#8230;) Was muss getan werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6DP verzichtet als einzige Partei auf Firmenspenden, damit macht sie sich autonom im Denken und Handeln. Korruption widerspricht unserem politischen und christlichen Ethos, gerade PolitikerInnen sollten sich gesetzestreu verhalten, denn sonst werden sie unglaubw\u00fcrdig. Landesbisch\u00f6fin Margot K\u00e4\u00dfmann trat nach einer Alkoholfahrt vom Amt der Ratsvorsitzenden der EKD zur\u00fcck, weil sie dadurch ihre notwendige Autorit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft habe.<br \/>\nAn diesem Amtsverst\u00e4ndnis sollten sich PolitikerInnen messen lassen.<br \/>\nKorruption ist gerade kein Kavaliersdelikt, sondern schadet der Allgemeinheit.<\/p>\n<p><strong>9. Stichwort Lobbyismus: Autokonzerne, Banken und Pharmafirmen beauftragen Lobbyisten, aber auch manche Umwelt- und Verbraucherorganisation: Lobbyisten, die den Regierenden ihre Sicht der Dinge nahelegen. In Berlin und Br\u00fcssel wetteifern sie zu Tausenden um die Aufmerksamkeit der Entscheider \u2013 und um Einfluss auf die Gesetzgebung. Manche haben sogar schon in Bundesministerien an Gesetzentw\u00fcrfen mitgeschrieben. Das darf nicht sein. Wie wollen Sie den Einfluss von Lobbyisten aller Sparten auf ein absolut notwendiges Ma\u00df zur\u00fcckschrauben? Wie stehen Sie zu einem Lobbyregister?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist \u201eLobbyarbeit\u201c immer schon ein politischer Graus oder gar ein \u201eSupergau\u201c. Wenn Lobbyisten bei der Gestaltung von Gesetzestexten \u201ehelfen\u201c, dann werden PolitikerInnen zu Handlangern der Wirtschaft. Und von hier aus ist der Weg in die Korruption nicht mehr weit. Klar m\u00fcssen manchmal Fachleute um Rat gefragt werden, aber die politische Entscheidung f\u00e4llen hoffentlich unabh\u00e4ngige PolitikerInnen.<\/p>\n<p><strong>10. Stichwort Nebent\u00e4tigkeiten und wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten von Abgeordneten: Wie kann in Deutschland erreicht werden, dass Abgeordnete \u2013 wie beispielsweise in den USA \u2013 ihre Nebent\u00e4tigkeiten und ihre Auftraggeber komplett offenlegen \u2013 auf Euro und Cent? Auch in Deutschland wollen die Menschen wissen, von welchen Firmen, Institutionen oder Verb\u00e4nden die T\u00e4tigkeiten eines Abgeordneten beeinflusst werden.<\/strong><\/p>\n<p>PolitikerInnen sollten ihre Einkommen v\u00f6llig offenlegen. Ich denke, zus\u00e4tzlich sollte es PolitikerInnen verboten sein in Aufsichtsr\u00e4ten zu sitzen, denn gerade diese Posten gef\u00e4hrden ihre freie Gewissensentscheidung. Es gibt hier uns\u00e4gliche \u00c4mterh\u00e4ufungen und Personalunionen, die sich gegenseitig widersprechen. In der Kommune erlebe ich diese Zwickm\u00fchlen im Kleinen, wenn Stadtr\u00e4te zugleich Aufsichtsratsposten bei den Stadtwerken innehaben (m\u00fcssen). Wenn ich diese Erfahrung auf die weit gr\u00f6\u00dfere Dimension der Staatspolitik \u00fcbertrage, dann wird mir schlecht.<\/p>\n<p><strong>11. Woher soll das Geld f\u00fcr k\u00fcnftige Rettungspakete, Rettungsschirme etc. genommen werden \u2013 von den Banken, ihren Zockern, ihren Anteilseignern oder wieder von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern?<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6DP tritt f\u00fcr die so genannte \u201eTobinsteuer\u201c ein. Die Tobin-Steuer, die von dem \u00d6konomie-Nobelpreistr\u00e4ger James Tobin vorgeschlagen wurde, ist eine spezielle Umsatzsteuer auf alle internationalen Devisengesch\u00e4fte. Sie ist konzipiert, kurzfristige Spekulationen auf W\u00e4hrungsschwankungen und andere internationale Devisengesch\u00e4fte, die nur minimalen Gewinn einbringen und deshalb mit sehr gro\u00dfen Summen betrieben werden, weniger profitabel zu machen und damit zu unterbinden. Der schnellen Ausbreitung von W\u00e4hrungskrisen w\u00fcrde entgegengewirkt. Die Tobin-Steuer w\u00fcrde auch das Waschen von illegal erwirtschaftetem Geld und die Steuerflucht erschweren. Die H\u00f6he kann zwischen 0,05 Prozent und 1 Prozent schwanken. Deshalb sollte sich Deutschland f\u00fcr die internationale Einf\u00fchrung der Tobin-Steuer einsetzen.<br \/>\nZudem m\u00fcsste die T\u00e4tigkeit von Spekulationsfonds (z.B. Hedge\u2013Fonds) in Zukunft genau geregelt und kontrolliert werden.<br \/>\nIch denke, es ist den Steuerzahlenden nicht l\u00e4nger zu vermitteln, dass sich die Banken etc. verspekulieren d\u00fcrfen und sie dann den Schaden als Allgemeinheit aufgehalst bekommen.<\/p>\n<p><strong>12. Die Einkommen von Frauen liegen oft noch weit unter denen von M\u00e4nnern. Frauen bekommen f\u00fcr die gleiche T\u00e4tigkeit durchschnittlich etwa 22 Prozent weniger Geld als ein Mann. Wie kann erreicht werden, dass Frauen f\u00fcr die gleiche T\u00e4tigkeit genauso bezahlt werden wie M\u00e4nner?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEqual pay\u201c sollte nicht nur das Motto bei Leiharbeitern sein, sondern auch bei den Lohnunterschieden zwischen den Geschlechtern. Hier muss eine klar politische Vorgabe f\u00fcr Gleichberechtigung sorgen.<br \/>\nAber viel wichtiger erscheint mir, dass die klassischen \u201eFrauenberufe\u201c immer noch nicht ausreichend wertgesch\u00e4tzt und finanziell honoriert werden! Gerade in der Pflege, im Einzelhandel oder Dienstleitungssektor werden Frauen zu gering entlohnt. Dieser Aspekt betrifft weit mehr erwerbst\u00e4tige Frauen als der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau. Hier liegt eine viel gr\u00f6\u00dfere Ungerechtigkeit unseres Wirtschaftssystems!<\/p>\n<p><strong>13. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat Bundeskanzlerin Merkel eine schnelle Energiewende angek\u00fcndigt. Diese scheint ins Stocken geraten zu sein. Wie kann die Energiewende (Ziel: 100 Prozent Energie aus erneuerbaren Rohstoffen) erreicht werden?<\/strong><\/p>\n<p>Gerade hier propagiert die \u00d6DP einen v\u00f6llig neuen Weg und sieht eine echte Besteuerung der Energie zugunsten der Arbeit vor.<br \/>\nDie \u00d6DP schl\u00e4gt eine Steuerreform in zwei Teilen vor, die gleichzeitig verwirklicht werden sollen:<br \/>\n1. Die Steuerreform f\u00fcr Arbeit und Umwelt<br \/>\nAuf den Verbrauch jeglicher nicht erneuerbarer Prim\u00e4renergie (vor allem Kohle, Gas, \u00d6l, 2002 Atomenergie) wird zun\u00e4chst eine Steuer von 0,25 Cent\/kWh erhoben. Die Steuer soll j\u00e4hrlich um 0,25 Cent\/kWh steigen, so dass sie in zwanzig Jahren 5 Cent\/kWh betr\u00e4gt. Dieser Teil soll aufkommensneutral sein.<br \/>\nDie Aufkommensneutralit\u00e4t f\u00fcr Unternehmen wird dadurch erreicht, dass die Beitr\u00e4ge der Arbeitgeber zur Sozialversicherung im Umfang der Energiesteuern gesenkt werden. So werden die Lohnkosten geringer, was die Einstellung von Arbeitnehmern erleichtert. Andererseits tragen auch solche Unternehmen zur Sozialversicherung bei, die Arbeitskr\u00e4fte wegrationalisieren und Massenarbeitslosigkeit mitbewirken, oder die als Schadstoffverursacher f\u00fcr Krankheiten und Invalidit\u00e4t mitverantwortlich sind. Auch bilden die Energiesteuern einen Anreiz, mit Energie sparsam umzugehen.<br \/>\nBei den Privathaushalten wird die Aufkommensneutralit\u00e4t durch eine Senkung der Mehrwertsteuer erreicht. So bleibt die Gesamtbelastung durch Verbrauchssteuern unver\u00e4ndert. Es besteht aber zus\u00e4tzlich ein Anreiz, Energie einzusparen.<br \/>\n2. Steuern zur F\u00f6rderung der schnellen Energiewende<br \/>\nDa die notwendige schnelle Wende zugunsten erneuerbarer Energien durch den ersten Teil der Steuerreform allein nicht mehr erreichbar ist, sollen zus\u00e4tzliche Abgaben auf nicht erneuerbare Energietr\u00e4ger erhoben werden. Sie sollen im ersten Jahr ebenfalls 0,25 Cent\/kWh betragen und \u00fcber 20 Jahre hinweg j\u00e4hrlich um den gleichen Betrag steigen. So ergibt sich auch hier nach 20 Jahren eine Steuer von 5 Cent\/kWh.<br \/>\nDiese Steuern sind nicht aufkommensneutral, da sie der Finanzierung von Investitionen zugunsten erneuerbarer Energiequellen dienen.<br \/>\nUm zus\u00e4tzliche Belastungen f\u00fcr Personen ohne oder mit geringem Einkommen (ALG II- Empf\u00e4nger, Kinder, Studenten, Kleinrentner) zu vermeiden, sind als Ausgleich Leistungen wie das ALG II, Kindergeld und Baf\u00f6g zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>14. Hohenlohe hat noch eine starke Landwirtschaft. Landwirte k\u00e4mpfen darum, nicht mehr so stark von Gro\u00dfkonzernen \u2013 wie beispielsweise Monsanto \u2013 abh\u00e4ngig zu sein. Sie wollen zum Beispiel \u2013 wie seit Jahrhunderten \u2013 weiterhin eigenes Saatgut nachz\u00fcchten und dies nicht ausschlie\u00dflich teuer von den Konzernen kaufen. Wie wollen Sie diese Landwirte im Kampf gegen die Gro\u00dfkonzerne unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Landwirtschaft hat sich leider zunehmend in eine Agroindustrie verwandeln lassen, dies nutzen die Konzerne nun aus. Ich denke, nur ein radikaler Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen, biologischen Produktion w\u00fcrde die Landwirtschaft aus dem Knebel der \u201eAgrar-Multis\u201c, der EU-Subventionen und der Dumpingpreise befreien.<br \/>\nDiesen Schritt in eine \u00f6kologische Kreislaufwirtschaft begleitet die \u00d6DP mit einem F\u00f6rderungssystem mit Fl\u00e4chenpr\u00e4mien, die von den erzeugten\u00a0 Nahrungsmitteln unabh\u00e4ngig sind. Im \u00d6DP-Modell sind die F\u00f6rderungspr\u00e4mien abh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe der Betriebe, der Zahl der dort besch\u00e4ftigten Arbeitskr\u00e4fte und der Art der Tierhaltung. Die geringere F\u00f6rderung f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen und die H\u00f6chstgrenzen der F\u00f6rderung beg\u00fcnstigen kleine und mittlere b\u00e4uerliche Familienbetriebe.<br \/>\nBetriebe, die nach den Richtlinien des \u00f6kologischen Landbaus wirtschaften, erhalten einen Aufschlag von 50 % der Fl\u00e4chenpr\u00e4mien.<br \/>\nZur F\u00f6rderung und zum Aufbau des Marktes f\u00fcr \u00f6kologisch erzeugte Lebensmittel muss die EU \u00fcber einen Zeitraum von 10 Jahren j\u00e4hrlich 5 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p><strong>15. Welche Dinge m\u00fcssen im Umweltschutz und Klimaschutz vordringlich geregelt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6DP steht ein f\u00fcr eine klare Politik der M\u00fcllvermeidung, der Gr\u00fcne Punkt wiegt den Verbraucher im Glauben, \u00f6kologisch zu handeln. M\u00fcllverbrennung ist un\u00f6kologisch, die Stoffkreisl\u00e4ufe m\u00fcssen geschlossen werden.<br \/>\nSo tritt die \u00d6DP f\u00fcr die \u201eKalte Behandlung\u201c des Restm\u00fclls in Biologisch-Mechanischen Anlagen (BMA) ein. Diese sind praktisch einsatzreif und haben deutliche wirtschaftliche wie \u00f6kologische Vorteile gegen\u00fcber der M\u00fcllverbrennung und den neueren Schwelbrennanlagen.<br \/>\nDie \u00d6DP tritt ein f\u00fcr einen sorgsamen, nachhaltigen Umgang mit Wasser, Luft und Boden. Beim Umweltschutz d\u00fcrfen allerdings die Mitgesch\u00f6pfe, sprich Tiere, nicht vergessen werden, so lehnt die \u00d6DP Massentierhaltung ab.<\/p>\n<p><strong>16. Wie wollen Sie im l\u00e4ndlichen Raum fl\u00e4chendeckend schnelles Internet verwirklichen? Es geht dabei auch darum, dass die hiesigen Unternehmen gegen\u00fcber Mitbewerbern in Ballungszentren nicht benachteiligt werden.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage betrifft den Punkt Infrastruktur, hier m\u00fcssen wir uns wohl eingestehen, dass mit dem Demographischen Wandel das Problem mit dem Ausbau und Erhalt der Infrastruktur einhergeht. Ich halte es f\u00fcr wirtschaftlich unfair, wenn die Kommunen das Glasfaserkabel finanzieren, aber die Betreiber den Gewinn einstreichen. Hier sieht man deutlich, wie mit dem Wegfall staatlicher Monopole, wie die ehem. Post, die Kundenfreundlichkeit schwindet. Gef\u00e4hrlich wird es, wenn z. B. die Wasserversorgung ebenfalls privatisieret w\u00fcrde, dann h\u00e4tten wir dasselbe Problem wie mit dem Internet.<\/p>\n<p><strong>17. Wie wollen Sie daf\u00fcr sorgen, dass der Flickenteppich im Bildungsbereich verschwindet? F\u00fcr viele Menschen ist nicht nachvollziehbar, warum es beispielsweise keine einheitlichen Standards f\u00fcr das Abitur gibt. Au\u00dferdem klagen viele Menschen mit Kindern, bei Umz\u00fcgen in ein anderes Bundesland, \u00fcber v\u00f6llig unterschiedliche Lehrpl\u00e4ne, die ihren Kindern einen guten Start am neuen Wohnort wesentlich erschweren.<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201eFlickenteppich\u201c im Bildungsbereich ist gerade die St\u00e4rke von Baden-W\u00fcrttemberg! Mit unserem hochdifferenzierten, durchg\u00e4ngigen Schulsystem \u2013 gerade mit dem beruflichen Schulwesen \u2013 erm\u00f6glichen wir eine gezielte F\u00f6rderung der Kinder und Jugendlichen. Die Vielfalt der Schularten verhilft dazu, die F\u00e4higkeiten der Sch\u00fclerInnen gezielt zu f\u00f6rdern. Klar, eine H\u00f6herqualifizierung muss dann auch gegeben sein. Die Gemeinschaftsschule nimmt meines Erachten den Kindern ihre Chancen, weil sie nicht differenziert genug auf die Sch\u00fclerInnen eingehen kann.<br \/>\nIch denke, f\u00fcr die Baden-W\u00fcrttemberger ist es nicht n\u00f6tig, Ihr Schulsystem an das der anderen Bundesl\u00e4nder anzupassen. Dies w\u00e4re ein gewaltiger R\u00fcckschritt in der Bildungslandschaft.<\/p>\n<p><strong>18. Was ziehen Sie vor: Ausreichend bezahlbare \u00f6ffentliche Kinderbetreuung f\u00fcr alle oder F\u00f6rderung der Kindererziehung zu Hause? Bitte nennen Sie Gr\u00fcnde daf\u00fcr.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist genau die falsche Fragestellung!<br \/>\nEs geht um die echte Wahlfreiheit f\u00fcr M\u00fctter und Familien. Dies ist im Grundgesetz festgeschrieben:<br \/>\nGrundgesetz Artikel 6<br \/>\n(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.<br \/>\n(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das nat\u00fcrliche Recht der Eltern und die zuv\u00f6rderst ihnen obliegende Pflicht.<br \/>\n(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die F\u00fcrsorge der Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Der Staat subventioniert derzeit mit der Bereitstellung von Krippenpl\u00e4tzen einseitig \u2013 zulasten der h\u00e4uslichen Erziehung \u2013 nur einen (!) Lebensentwurf, der der erwerbst\u00e4tigen Mutter.<br \/>\nDies ist nach GG Art 6 sogar verfassungswidrig!<br \/>\nNur ein ausk\u00f6mmliches Erziehungsgehalt f\u00fcr alle M\u00fctter erm\u00f6glicht diesen echte Wahlfreiheit: Entweder finanziell gesicherte h\u00e4usliche Erziehung oder Fremdbetreuung in der nicht subventionierten KiTa. Das Erziehungsgehalt sichert dann entweder die Existenz oder finanziert die Krippenkosten. So hat die Mutter eine echte Wahl zwischen zwei Lebensentw\u00fcrfen.<br \/>\nAlso erst die Alternative \u201eErziehungsgehalt\u201c l\u00e4sst den M\u00fcttern die freie Wahl: Krippenpl\u00e4tze oder h\u00e4usliche Erziehung.<\/p>\n<p>Dabei ist die Frage nach der Emanzipation unangebracht, denn fr\u00fcher verboten die Ehem\u00e4nner den Frauen die Erwerbsarbeit und heute verbieten die erwerbst\u00e4tigen Frauen den M\u00fcttern die h\u00e4usliche Erziehung und verordnen ihnen Krippenpl\u00e4tze und Erwerbsarbeit. Welch ein \u201eSchmierentheater\u201c, wenn erziehenden M\u00fcttern von erwerbst\u00e4tigen Frauen Vorschriften gemacht werden! Wieso gibt es hier keine Frauensolidarit\u00e4t?<br \/>\nDas von der SPD und den Gr\u00fcnen favorisierte Krippenmodell bevormundet die Eltern und zugleich benachteiligt es finanziell die erziehenden M\u00fctter und V\u00e4ter!<br \/>\nV\u00f6llig problematisch wird die Krippendiskussion bei Unter-3-j\u00e4hrigen, denn hier spielt das Stresshormon Cortisol eine Rolle, bei Krippenaufenthalten schadet Cortisol massiv dem kindlichen Gehirn.<\/p>\n<p><strong>19. Warum soll sich Deutschland an einem drohenden Krieg in Syrien beteiligen\/nicht beteiligen? Vor dem Irak-Krieg haben die USA ihre Verb\u00fcndeten wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen des Irak vors\u00e4tzlich und nachweislich belogen. Kritiker vermuten auch bei den Giftgasangriffen in Syrien Tarnen, T\u00e4uschen und L\u00fcgen&#8230; Was w\u00e4re zum Beispiel, wenn die Aufst\u00e4ndischen selbst Giftgas eingesetzt haben, um die USA und die Nato zum Eingreifen in Syrien zu bewegen? Russland und China sind gegen ein milit\u00e4risches Eingreifen in Syrien. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte es einen Weltkrieg geben.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein&#8220;. Das bekannte die Vollversammlung des \u00d6kumenischen Rates der Kirchen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1948 in Amsterdam.<br \/>\nDeshalb sieht die \u00d6DP zun\u00e4chst die gewaltlosen Mittel der Gewaltbew\u00e4ltigung, Friedensforschung und Diplomatie sind wichtige Elemente.<br \/>\nDa die Bundeswehr von der \u00d6DP als reine Verteidigungsarmee verstanden wird, schr\u00e4nkt die \u00d6DP die M\u00f6glichkeiten von Auslandseins\u00e4tzen sehr stark ein, wichtig ist dabei ein klares UN-Mandat und ein Mehrheit im Bundestag.<br \/>\nIch denke, in dieser schwierigen Lage in Syrien ist ein Milit\u00e4rschlag nicht angebracht, denn dann werden wohl wieder zivile Opfer zu betrauern sein.<br \/>\nEin Embargo, das seinen Namen verdient, straft das Regime eher.<br \/>\nZudem darf man die Syrienfrage nicht losgel\u00f6st von deutschen Waffenexporten diskutieren, oder wie sagte Paul Celan: \u201eDer Tod ist ein Meister aus Deutschland\u201c. Dies gilt es zu widerlegen!<\/p>\n<p><strong>20. Welches Thema ist Ihnen \u2013 au\u00dfer den bereits angesprochenen \u2013 noch besonders wichtig? Beschreiben Sie kurz das Problem und machen Sie L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge.<\/strong><\/p>\n<p>Die Ideologie des \u201eGender Mainstreaming\u201c, ist eine postfeministische Theorie, nach der es gar kein biologisches Geschlecht gibt, nur noch ein sozial und kulturell zugeschriebenes Geschlecht.<br \/>\nSie behauptet, die Geschlechtsrollenunterschiede seien nur soziale und kulturelle Konstruktionen, geschaffen von einer ungerechten Gesellschaft, insbesondere von M\u00e4nnern erfunden worden, um die Frau an Familie und Kinder zu binden und sie so von einflussreichen politischen oder wirtschaftlichen \u00c4mtern fernzuhalten.<br \/>\nDieses Denken aber widerspricht dem christlichen Menschenbild, es schadet unserer Gesellschaft, die gerade vom Zusammenleben der biologischen Geschlechter lebt und profitiert. Die vollst\u00e4ndige Egalisierung des Unterschieds zwischen Mann und Frau im Gender Mainstreaming ist f\u00fcr mich eine wirre Form der Gleichberechtigung.<br \/>\nHier sollte die Politik vorsichtig sein und nicht vorschnell einer Gleichmacherei der Geschlechter das Wort reden.<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" 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Wer oben erscheint, hat die Antworten als erstes geschickt. Die Kandidatin und die Kandidaten hatten f\u00fcr die Antworten eine Woche Zeit. Als Dritter hat Peter Gansky (\u00f6dp) geantwortet. Interview von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert Die Antworten von Peter Gansky (\u00f6dp): Am 22. 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