{"id":15706,"date":"2013-04-15T06:50:25","date_gmt":"2013-04-15T05:50:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=15706"},"modified":"2013-04-15T11:59:15","modified_gmt":"2013-04-15T10:59:15","slug":"mangelnde-zivilcourage-hat-einen-zu-hohen-preis-gedenken-in-stuttgart-an-die-deportation-von-sinti-und-roma-vor-70-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=15706","title":{"rendered":"&#8222;Mangelnde Zivilcourage hat einen zu hohen Preis&#8220; \u2013\u00a0Gedenken in Stuttgart an die Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eDie Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg. Insgesamt wurden unter der Nationalsozialistischen Herrschaft rund 500.000 Sinti und Roma ermordet. Dieses unfassbare Verbrechen erinnert uns daran, was menschenverachtender Hass anrichtet\u201c, sagte Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann.<\/strong><\/p>\n<p><em>Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert<\/em><\/p>\n<p><strong>Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma ist heute noch Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Vor kurzem fand in Stuttgart der Empfang der Landesregierung statt in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma \u2013 Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V. zum 70. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg nach Auschwitz.<\/p>\n<p>\u201eWir d\u00fcrfen dabei nicht so tun, als spr\u00e4chen wir hier nur \u00fcber Vergangenes. Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma aufgrund von Ressentiments und Vorurteilen sind auch heute europ\u00e4ische und leider auch deutsche Realit\u00e4t\u201c, betonte Kretschmann.<\/p>\n<p>Sinti und Roma seien seit Jahrhunderten Teil unserer deutschen und europ\u00e4ischen Geschichte und Teil unserer gemeinsamen Zukunft. Um jeglicher Diskriminierung von Angeh\u00f6rigen von Sinti und Roma entgegenzuwirken und um die Anerkennung und gemeinsame Zusammenarbeit weiter zu st\u00e4rken, wird derzeit ein Staatsvertrag zwischen dem Land und dem Verband Deutscher Sinti und Roma Baden-W\u00fcrttemberg vorbereitet, so Kretschmann. \u201eWir wollen dem Vertrag mit dem Landesverband durch Landesregierung und Landtag Gesetzeskraft verleihen, mit der das gesellschaftliche Miteinander und die Beachtung der kulturellen Identit\u00e4t von Sinti und Roma in Baden-W\u00fcrttemberg gesichert und gest\u00e4rkt wird\u201c, k\u00fcndigte der Ministerpr\u00e4sident an.<\/p>\n<p>Daniel Strau\u00df, Vorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und Roma \u2013 Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V., dankte dem Ministerpr\u00e4sidenten: \u201eEs hat 37 Jahre gedauert, bis der V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma im Jahre 1982 durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt anerkannt wurde. Weitere drei\u00dfig Jahre vergingen, bis im Oktober letzten Jahres, das Denkmal f\u00fcr die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, durch die Bundeskanzlerin, der \u00d6ffentlichkeit \u00fcbergeben wurde. Siebzig Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg nach Auschwitz, gibt es erstmals in dieser Form, eine w\u00fcrdige Gedenkveranstaltung. Im Jahre 2013, 605 Jahre nach der ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung, am 20. September 1407, soll ein Staatsvertrag erarbeitet werden, der die baden-w\u00fcrttembergischen Sinti und Roma neben den nationalen Minderheiten, der D\u00e4nen, Friesen und Sorben gleichstellt. Mit dem geplanten Staatsvertrag soll erstmals nicht nur der Status Quo aufrecht erhalten, sondern f\u00fcr Deutschland beispielhaft und zukunftsgerichtet, die Minderheitenkultur gest\u00e4rkt und gef\u00f6rdert werden. Dies kann auch ein politisches Signal in die europ\u00e4ische Gemeinschaft sein, die Minderheitensituation der Roma in ihren Heimatl\u00e4ndern zu st\u00e4rken und zu sichern.\u201c<\/p>\n<p><strong> Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\nDie Gedenkveranstaltung erinnerte an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg: Am 15. M\u00e4rz 1943 verlie\u00df ein erster Deportationszug mit 211 Sinti aus W\u00fcrttemberg und 22 Sinti aus Baden den Stuttgarter Nordbahnhof. Insgesamt wurden bei den M\u00e4rz-Deportationen 456 Sinti aus 52 Orten in Baden-W\u00fcrttemberg und deutschlandweit 12.000 Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert.<\/p>\n<p>Vor der Gedenkfeier fand ein \u00f6kumenischer Gottesdienst von der Landeskirchen in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart statt.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt zur Landesregierung Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilung\/pid\/gedenkfeier-anlaesslich-des-70-jahrestags-der-deportation-von-sinti-und-roma-aus-baden-wuerttemberg\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilung\/pid\/gedenkfeier-anlaesslich-des-70-jahrestags-der-deportation-von-sinti-und-roma-aus-baden-wuerttemberg\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Informationen auf Youtube und im S\u00fcdwestrundfunk (SWR) \u00fcber die Gedenkfeier:<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8222;Ich bin ein deutscher Sinti&#8220; \u2013 Gedenkfeier f\u00fcr deportierte Sinti aus Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=h7Y5QIAOIXQ\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=h7Y5QIAOIXQ<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.swr.de\/international\/de\/-\/id=233334\/nid=233334\/did=11145620\/1t1x2lb\/index.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.swr.de\/international\/de\/-\/id=233334\/nid=233334\/did=11145620\/1t1x2lb\/index.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfst\u00e4be der Menschlichkeit verloren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kirchen gedenken der Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Rottenburg\/Stuttgart. 7. M\u00e4rz 2013. Mit einem Gottesdienst in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard am 15. M\u00e4rz (Freitag) gedenken die vier gro\u00dfen Kirchen in Baden-W\u00fcrttemberg der Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1943 verschleppten die Nationalsozialisten 456 Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg ins Konzentrationslager Auschwitz, von denen nur wenige \u00fcberlebten. Insgesamt wurden in dem Monat aus Deutschland 12.000 Sinti und Roma nach Auschwitz deportiert.<\/p>\n<p>Der um 15 Uhr beginnende Gottesdienst wird geleitet von Bischof Gebhard F\u00fcrst (Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart); die Predigt h\u00e4lt Landesbischof Ulrich Fischer (Evangelische Landeskirche in Baden). Mitgestaltet wird die Feier vom Musiker Ferenc Snetberger, von Mitgliedern des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma sowie von Sch\u00fclern der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen. Am 9. Mai 1944 wurden auf NS-Befehl aus der dortigen St. Josefspflege 33 Sinti-Kinder deportiert.<\/p>\n<p>Vor dem Gottesdienst l\u00e4dt der Landesverband der Sinti und Roma zu einer Gedenkfeier ab 13.30 Uhr am Deportations-Mahnmal beim Nordbahnhof. Nach dem Gottesdienst gibt das Land Baden-W\u00fcrttemberg einen Empfang in geschlossenem Rahmen im Neuen Schloss.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Pflicht zum Erinnern&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren gedacht \u2013 Gottesdienst mit Bischof F\u00fcrst und Landesbischof Fischer in Stuttgart<\/p>\n<p>Stuttgart. 15. M\u00e4rz 2013. Mit einem Gottesdienst haben die vier gro\u00dfen Kirchen in Baden-W\u00fcrttemberg am Freitag der Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren gedacht.<\/p>\n<p>Der Tod von einer halben Million Sinti und Roma unter den Rassegesetzen der NS-Zeit reihe sich ein in eine lange Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung, sagte der Bischof der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard F\u00fcrst.<\/p>\n<p>Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Ulrich Fischer, betonte in seiner Predigt, die aktuelle Diskussion \u00fcber die \u00d6ffnung der Grenzen zu Rum\u00e4nien und Bulgarien stehe mit dieser Leidensgeschichte im Zusammenhang. Bischof F\u00fcrst sagte, das Elend, in dem Sinti und Roma heute noch in manchen ost- und s\u00fcdosteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern leben m\u00fcssten, sei eine \u201eSchande f\u00fcr Europa\u201c. Es sei aber auch besch\u00e4mend, dass die deutschen Sinti und Roma nach langer Diskriminierung zwar offiziell als Minderheit anerkannt seien, \u201edass aber denen, die als Fl\u00fcchtlinge hierher kommen, keinerlei Existenzm\u00f6glichkeiten gew\u00e4hrt werden\u201c.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1943 verschleppten die Nationalsozialisten 456 Sinti und Roma aus 52 Orten im Gebiet des heutigen Baden-W\u00fcrttemberg ins Konzentrationslager Auschwitz. Die H\u00e4lfte von ihnen waren S\u00e4uglinge, Kleinkinder und Kinder. Nur wenige \u00fcberlebten. Insgesamt wurden in dem Monat aus Deutschland 12.000 Sinti und Roma in das Vernichtungslager deportiert.<\/p>\n<p>In dem Gottesdienst in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard bekannten F\u00fcrst und Fischer eine Mitschuld der Kirchen an diesen Gr\u00e4ueltaten, \u201edurch Amtshilfe, aber auch durch Wegsehen und Schweigen\u201c, wie Fischer sagte.\u00a0 Allzu lange sei sp\u00e4ter dann verdr\u00e4ngt und vergessen worden, dass die Sinti und Roma Opfer nationalsozialistischen Rassenhasses gewesen seien.<\/p>\n<p>Es gebe eine biblische \u201ePflicht zum Erinnern eigener Schuld und b\u00f6sartiger Schuldgeschichte\u201c. Aus ihr erwachse die Kraft, \u201eallen Tendenzen von Diskriminierung und Ausgrenzung, vor allem auch allen Tendenzen zu neuem Nazismus in unserem Land fr\u00fchzeitig zu widerstehen\u201c, unterstrich Landesbischof Fischer. Bischof F\u00fcrst sagte, er bitte, dass Gott \u201euns den Mut zum offenen Wort und zum wirksamen Handeln schenkt, wenn Menschen neben uns Unrecht geschieht\u201c.<\/p>\n<p>Mitgestaltet wurde die Feier in der Domkirche vom Musiker Ferenc Snetberger, von Mitgliedern des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma sowie von Sch\u00fclern der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen. Am 9. Mai 1944 waren aus der dortigen St. Josefspflege 33 Sinti-Kinder deportiert worden.<\/p>\n<p>Am Ausgang des Gottesdienstes, an dem Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann teilnahm, wurden Rosen verteilt, an denen Zettel mit dem Namen eines deportierten Menschen hingen. Im Anschluss hatte das Land Baden-W\u00fcrttemberg zu einem Empfang in geschlossenem Rahmen im Neuen Schloss geladen.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.drs.de\/index.php?id=8566&amp;tx_ttnews[tt_news]=24888&amp;tx_ttnews[backPid]=93&amp;cHash=4b8d9bc2f4\" target=\"_blank\">http:\/\/www.drs.de\/index.php?id=8566&amp;tx_ttnews[tt_news]=24888&amp;tx_ttnews[backPid]=93&amp;cHash=4b8d9bc2f4<\/a><\/p>\n<p><strong>Gemeinsamer \u00f6kumenischer Gottesdienst<\/strong><\/p>\n<p>Kirchen und Land gedenken der Deportation von Sinti und Roma vor 70 Jahren<br \/>\nZum ersten Mal gedenken die katholischen Bist\u00fcmer und die evangelischen Landeskirchen in Baden-W\u00fcrttemberg an diesem Freitag (15. M\u00e4rz) mit einem gemeinsamen \u00f6kumenischen Gottesdienst der Deportation von Sinti und Roma. Vor 70 Jahren, im M\u00e4rz 1943, verschleppten die Nationalsozialisten 456 Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg ins Konzentrationslager Auschwitz. Nur wenige \u00fcberlebten. Insgesamt wurden in dem Monat aus Deutschland etwa 12.000 Sinti und Roma nach Auschwitz deportiert.<\/p>\n<p>Bei dem Gedenkgottesdienst in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard werden sowohl die beiden evangelischen Landeskirchen in Baden und W\u00fcrttemberg als auch die Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart und die Erzdi\u00f6zese Freiburg an die Deportation erinnern.<br \/>\nVor dem Gottesdienst am Freitag in Stuttgart veranstaltet der Landesverband der Sinti und Roma eine Gedenkfeier am Deportations-Mahnmal beim Stuttgarter Nordbahnhof.<\/p>\n<p>Der Gottesdienst in St. Eberhard wird geleitet von Bischof Gebhard F\u00fcrst von der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart, die Predigt h\u00e4lt der badische Landesbischof Ulrich Fischer. Mitgestaltet wird die Feier von dem Musiker Ferenc Snetberger, von Mitgliedern des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma sowie von Sch\u00fclern der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen.<\/p>\n<p>Bereits am Donnerstag besch\u00e4ftigt sich die w\u00fcrttembergische Landessynode bei ihrer Fr\u00fchjahrstagung in Biberach schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit dem 70. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma. Dazu sprechen Daniel Strau\u00df vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Baden-W\u00fcrttemberg sowie Landesbischof Frank Otfried July. (0549\/13.03.2013)<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen im Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.epd.de\/landesdienst\/landesdienst-s\u00fcdwest\/kirchen-und-land-gedenken-der-deportation-von-sinti-und-roma-vor-7\" target=\"_blank\">http:\/\/www.epd.de\/landesdienst\/landesdienst-s\u00fcdwest\/kirchen-und-land-gedenken-der-deportation-von-sinti-und-roma-vor-7<\/a><\/p>\n<p><strong>GEDENKFEIER \u2013 70. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg. Insgesamt wurden unter der Nationalsozialistischen Herrschaft rund 500.000 Sinti und Roma ermordet. Dieses unfassbare Verbrechen erinnert uns daran, was menschenverachtender Hass anrichtet\u201c, sagte Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann in Stuttgart anl\u00e4sslich des Empfangs der Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma \u2013 Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V. zum 70. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg nach Auschwitz. \u201eWir d\u00fcrfen dabei nicht so tun, als spr\u00e4chen wir hier nur \u00fcber Vergangenes. Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma aufgrund von Ressentiments und Vorurteilen sind auch heute europ\u00e4ische und leider auch deutsche Realit\u00e4t\u201c, betonte Kretschmann.<\/p>\n<p>Sinti und Roma seien seit Jahrhunderten Teil unserer deutschen und europ\u00e4ischen Geschichte und Teil unserer gemeinsamen Zukunft. Um jeglicher Diskriminierung von Angeh\u00f6rigen von Sinti und Roma entgegenzuwirken und um die Anerkennung und gemeinsame Zusammenarbeit weiter zu st\u00e4rken, wird derzeit ein Staatsvertrag zwischen dem Land und dem Verband Deutscher Sinti und Roma Baden-W\u00fcrttemberg vorbereitet, so Kretschmann. \u201eWir wollen dem Vertrag mit dem Landesverband durch Landesregierung und Landtag Gesetzeskraft verleihen, mit der das gesellschaftliche Miteinander und die Beachtung der kulturellen Identit\u00e4t von Sinti und Roma in Baden-W\u00fcrttemberg gesichert und gest\u00e4rkt wird\u201c, k\u00fcndigte der Ministerpr\u00e4sident an.<\/p>\n<p>Daniel Strau\u00df, Vorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und Roma \u2013 Landesverband Baden-W\u00fcrttemberg e.V., dankte dem Ministerpr\u00e4sidenten: \u201eEs hat 37 Jahre gedauert, bis der V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma im Jahre 1982 durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt anerkannt wurde. Weitere drei\u00dfig Jahre vergingen, bis im Oktober letzten Jahres, das Denkmal f\u00fcr die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, durch die Bundeskanzlerin, der \u00d6ffentlichkeit \u00fcbergeben wurde. Siebzig Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg nach Auschwitz, gibt es erstmals in dieser Form, eine w\u00fcrdige Gedenkveranstaltung. Im Jahre 2013, 605 Jahre nach der ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung, am 20. September 1407, soll ein Staatsvertrag erarbeitet werden, der die baden-w\u00fcrttembergischen Sinti und Roma neben den nationalen Minderheiten, der D\u00e4nen, Friesen und Sorben gleichstellt. Mit dem geplanten Staatsvertrag soll erstmals nicht nur der Status Quo aufrecht erhalten, sondern f\u00fcr Deutschland beispielhaft und zukunftsgerichtet, die Minderheitenkultur gest\u00e4rkt und gef\u00f6rdert werden. Dies kann auch ein politisches Signal in die europ\u00e4ische Gemeinschaft sein, die Minderheitensituation der Roma in ihren Heimatl\u00e4ndern zu st\u00e4rken und zu sichern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg: Am 15. M\u00e4rz 1943 verlie\u00df ein erster Deportationszug mit 211 Sinti aus W\u00fcrttemberg und 22 Sinti aus Baden den Stuttgarter Nordbahnhof. Insgesamt wurden bei den M\u00e4rz-Deportationen 456 Sinti aus 52 Orten in Baden-W\u00fcrttemberg und deutschlandweit 12.000 Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Vor der Gedenkfeier fand ein \u00f6kumenischer Gottesdienst von der Landeskirchen in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart statt.<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilung\/pid\/gedenkfeier-anlaesslich-des-70-jahrestags-der-deportation-von-sinti-und-roma-aus-baden-wuerttemberg\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilung\/pid\/gedenkfeier-anlaesslich-des-70-jahrestags-der-deportation-von-sinti-und-roma-aus-baden-wuerttemberg\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Aktivit\u00e4ten des Recherche-Netzwerks Sinti und Roma<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man der historischen Literatur zu Stuttgart in der NS-Zeit glauben will, m\u00fcsste man beinahe annehmen, es h\u00e4tten in Stuttgart zu keiner Zeit Roma gelebt. Stuttgart jedenfalls scheint am nationalsozialistischen\u00a0 V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma keinen Anteil gehabt zu haben. K\u00f6nnte man meinen.<\/p>\n<p>Am 12. Januar 2006 bildete sich aus B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stuttgarter Stolperstein Initiativen das ?Recherchenetzwerk Sinti und Roma? ? um sich gegenseitig bei der Spurenlese und Quellensuche zu unterst\u00fctzen, die Recherchearbeiten mit- und aufeinander abzustimmen. Unser Arbeitskreis wird fachlich begleitet vom Archiv der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart. Wir verstehen uns als Teil der Stolperstein-Initiativen, die ?Gegen das Vergessen? arbeiten, die Opfer des Nationalsozialismus aus der Anonymit\u00e4t von Denkm\u00e4lern herausholen wollen, um deren pers\u00f6nliches Schicksal dort zu verorten und mit Stolpersteinen zu verankern, wo sie einmal gelebt haben.<br \/>\nUns geht es insbesondere darum, den Opfern aus dem Kreis der Stuttgarter Sinti und Roma ein ehrendes Gedenken vor Ort zu erm\u00f6glichen und sie nachhaltig in das \u00f6ffentliche Bewusstsein zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Wir verstehen uns auch als Erweiterung und Fortf\u00fchrung der Initiative der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts der Stadt Stuttgart, die sich mit der Verstrickung sozialer Berufe und der Sozialb\u00fcrokratie in die menschenverachtenden Aussonderungs- und Mordprogramme im Nationalsozialismus besch\u00e4ftigt haben. Im Jahr 2000 wurde daraufhin ein ?Denk-Mal? im Foyer des Jugendamts geschaffen, das am Beispiel der Sintikinder von Mulfingen auf die Verschleppung von Sinti- und Roma-Kindern aus Heimen der F\u00fcrsorgeerziehung aufmerksam machen will.<\/p>\n<p>Nicht zuf\u00e4llig erinnern deshalb die ersten Stolpersteine f\u00fcr Sinti und Roma im Stuttgarter Weichbild an ?Mulfinger Kinder? aus Stuttgart, den Cannstatter Geschwistern Kurz. Auf Empfehlung der Stuttgarter Initiativen setzte ihnen der K\u00f6lner Aktionsk\u00fcnstler Gunter Demnig am 29. April 2006 vor dem Haus Badergasse 6 in Bad Cannstatt Stolpersteine.<\/p>\n<p>Die Steine f\u00fcr die Geschwister Kurz symbolisieren Un\u00fcberbietbares ! Die Ermordung von unschuldigen Kindern: im Wahn einer Ideologie ? im R\u00e4derwerk einer perfektionierten Vernichtungsmaschinerie ? in der Verdr\u00e4ngung von Verantwortung und Schuld.<\/p>\n<p>Eines unserer n\u00e4chsten, l\u00e4ngerfristig angelegten Projekte hat die Entschl\u00fcsselung des gr\u00f6\u00dften Transports w\u00fcrttembergischer Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zum Ziel. Von dieser Deportation erfahren Sie N\u00e4heres unter \u00bbAbfahrt Stuttgart: 15. M\u00e4rz 1943\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Werden Sie &#8222;Stolperstein-Pate&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Indem Sie 95 Euro (oder einen Teilbetrag) mit dem Stichwort &#8222;Stolpersteine f\u00fcr Sinti&#8220; an\u00a0 Die AnStifter InterCulturelle Initiativen e.V. auf das Konto 2 292 342 bei der BW Bank (BLZ 600 501 01) einzahlen. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung w\u00fcnschen, vermerken Sie dies bitte auf dem \u00dcberweisungstr\u00e4ger.<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=176\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=176<\/a><\/p>\n<p><strong>Abfahrt: 15. M\u00e4rz 1943<\/strong><\/p>\n<p>Nach Einbruch der Dunkelheit verlie\u00df ein langer G\u00fcterzug den ?Stuttgarter G\u00fcterbahnhof?. Seine Fracht: Menschen, in Viehwaggons gepfercht ? Sinti und Roma aus W\u00fcrttemberg. Sein Ziel: das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ? tausendeinhundertf\u00fcnfzig Bahnkilometer entfernt.<\/p>\n<p>\u00bb Was war das f\u00fcr ein Weinen und Schreien damals, als sie die Menschen abgeholt haben &#8230;? erinnert sich Olga Reinhardt aus Weil im Sch\u00f6nbuch. ?Die alte Mutter, sie war doch eine alte, kleine Frau. Sie ist zusammengesackt, aber um nichts in der Welt hat man sie oder wenigstens ein Kind dagelassen.\u00ab<\/p>\n<p>Die \u00e4lteste Teilnehmerin ist 83 Jahre alt. Das j\u00fcngste Baby zwei Monate. Mehrere Frauen sind schwanger. Die Reise ins v\u00f6llig Ungewisse wird vielleicht 53 Stunden dauern. M\u00f6glicherweise sterben unterwegs bereits die Ersten? Was wird aus diesen Menschen werden?<\/p>\n<p>Hildegard Franz aus Ravensburg berichtet von diesem grauenvollen Ereignis:<br \/>\n\u00bb Sie brachten viele, viele Menschen von \u00fcberall her, es waren einige Hundert Menschen. Die Polizei und die Gestapo sind mit schu\u00dfbereiten Gewehren auf und ab marschiert. Es kann sich niemand vorstellen, was sich dort abspielte. Noch am gleichen Tag ging unser Transport von Stuttgart nach Auschwitz, jetzt aber in Viehwaggons. Ich wei\u00df nicht mehr, wie lange die Fahrt gedauert hat. Zwei oder drei N\u00e4chte waren es. Wir sind sp\u00e4t abends oder nachts, es war schon dunkel, in Auschwitz-Birkenau angekommen. Nach dem \u00d6ffnen der Waggons sah man \u00fcberall die Scheinwerfer, die alles beleuchteten.\u00a0 &#8230;\u00ab<br \/>\nHildegard war damals jung verheiratet. \u00bb Meine kleinen M\u00e4dchen waren drei und zwei Jahre alt, die Kleinste erst sieben Monate alt. \u00ab (Ausschnitt aus dem Film \u00bbMUT OHNE BEFEHL \/ Widerstand und Verfolgung in Stuttgart 1933-1945\u00ab, Katrin Seybold Film GmbH 1994)<br \/>\nInterview mit Hildegard Franz, geb. Reinhardt, als mov-Datei (1,5 MB)<\/p>\n<p>Innerhalb von nur zehn Wochen starben ihre Kinder im ?Zigeunerlager? von Auschwitz-Birkenau. Ihr Mann, der sich zuletzt im KZ Bergen-Belsen befand, erlebte die dortige Befreiung nicht mehr.<\/p>\n<p>Das Stolperstein-Recherche-Netzwerk Sinti und Roma forscht erst seit Januar zur Verfolgung und Vernichtung w\u00fcrttembergischer Sinti und Roma. Im Moment k\u00f6nnen wir f\u00fcr Zweidrittel der Deportierten des Stuttgarter Transports nachweisen, dass sie Opfer des nationalsozialistischen V\u00f6lkermords an den Sinti und Roma geworden sind.<\/p>\n<p>Literaturhinweis: Die zitierten Texte von Olga Reinhardt und Hildegard Franz sind dem von uns empfohlenen Buch entnommen: &#8230; weggekommen. Berichte und Zeugnisse von Sinti, die die NS-Verfolgung \u00fcberlebt haben. Herausgegeben von Daniel Strau\u00df, Berlin 2000.<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=199\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=199<\/a><\/p>\n<p><strong>Das j\u00fcdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner<\/strong> \u2013 Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter<\/p>\n<p>Im Herbst 1941 zwangen die NS-Beh\u00f6rden die J\u00fcdische Kultusvereinigung W\u00fcrttemberg im Schloss in Eschenau (Landkreis Heilbronn) ein Zwangsaltenheim f\u00fcr 93 alte und gebrechliche j\u00fcdische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger einzurichten. Die Unterbringung und Versorgung im Zwangsaltenheim war so schlecht, dass elf Bewohnerinnen und Bewohner dort nach kurzer Zeit starben. Am 22. August 1942 wurden die noch Lebenden und das j\u00fcdische Personal \u00fcber den Stuttgarter Nordbahnhof in das KZ Theresienstadt deportiert. Viele starben dort an den katastrophalen Haftbedingungen. Andere wurden in die Vernichtungslager Treblinka und Auschwitz gebracht und ermordet. Nur zwei Deportierte \u00fcberlebten. Einwohner von Eschenau zogen aus der Versteigerung des zur\u00fcckgebliebenen Eigentums ihre Vorteile.<br \/>\nIn dem neuen Buch wird die Geschichte des j\u00fcdischen Zwangsaltenheims Eschenau erstmals umfassend dargestellt. Kurze Biografien geben Auskunft \u00fcber alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das j\u00fcdische Personal.<br \/>\nDas Buch mit 244 Seiten und zahlreichen Abbildungen erscheint im Barbara Staudacher Verlag Horb und kostet 14,00 EURO (ISBN-13: 978-3928213202). Es kann \u00fcber die Geschichtswerkstatt T\u00fcbingen bezogen werden. info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=812\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=812<\/a><\/p>\n<p>Die Geheime Staatspolizei in W\u00fcrttemberg und Hohenzollern \u2013 Ingrid Bauz, Sigrid Br\u00fcggemann, Roland Maier<\/p>\n<p>Mehr als 67 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus liegt seit Dezember 2012 nun endlich die erste grundlegende Untersuchung \u00fcber die Gestapo in W\u00fcrttemberg und Hohenzollern vor. Die Neuerscheinung behandelt das Geschehen am Hauptsitz der Politischen Polizei beziehungsweise der Stapoleitstelle Stuttgart im ehemaligen \u201eHotel Silber\u201c, aber auch an den zahlreichen \u00fcbers Land verteilten Au\u00dfendienststellen, von denen manche l\u00e4ngst dem Vergessen \u00fcberantwortet wurden. Ebenso die verschiedenen Haftst\u00e4tten (Schutzhaftlager, Polizeigef\u00e4ngnis, Arbeitserziehungslager&#8230;), an die man bisher nicht \u00fcberall erinnert werden wollte.<\/p>\n<p>Der umfangreichste Teil des Buches sp\u00fcrt der gegnergruppenspezifischen Verfolgung nach und veranschaulicht das Vorgehen der Gestapo gegen politische GegnerInnen aus dem linken Spektrum; Georg Elser; MitstreiterInnen der Widerstandsgruppe \u201eWei\u00dfe Rose\u201c; Repr\u00e4sentanten der katholischen und evangelischen Kirche; Zeugen Jehovas; die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung; Homosexuelle; sogenannte \u201eAsoziale\u201c; Swing-Jugend sowie ausl\u00e4ndische ZwangsarbeiterInnen.<\/p>\n<p>Weitere Einblicke in die Thematik bieten Beitr\u00e4ge \u00fcber die geheimen Referate der Gestapo und \u00fcber den Auslandseinsatz von Gestapo-Angeh\u00f6rigen aus W\u00fcrttemberg und Hohenzollern. Am Ende des \u00fcber 400 Seiten umfassenden Bandes f\u00fchrt der Weg in die bundesrepublikanische Geschichte. Er verfolgt die Spur der ehemals bei der Gestapo Besch\u00e4ftigten und stellt die Frage nach dem Umgang mit den T\u00e4terInnen.<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=815\" target=\"_blank\">http:\/\/www.stolpersteine-stuttgart.de\/index.php?docid=815<\/a><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen und Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Landesverband Deutscher Sinti und Roma Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Landesverband.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Landesverband.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sintiundroma.de\/start.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sintiundroma.de\/start.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Zentralrat deutscher Sinti und Roma:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/zentralrat.sintiundroma.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/zentralrat.sintiundroma.de\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Rede des baden-w\u00fcrttembergischen Ministerpr\u00e4sidenten Winfried Kretschmanns bei der Gedenkfeier 2013:<\/strong><\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dfungsrede des Herrn Ministerpr\u00e4sidenten Winfried Kretschmann<\/p>\n<p>Gedenkfeier und gemeinsamer Empfang der Landesregierung und des Landesverbandes der Sinti und Roma Baden-W\u00fcrttemberg e.V. am 15. M\u00e4rz 2013 in Stuttgart anl\u00e4sslich des 70. Jahrestages der Deportation von Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg<\/p>\n<p>Neues Schloss Stuttgart, 15. M\u00e4rz 2013<\/p>\n<p>&#8222;Meine sehr geehrten Damen und Herren,<\/p>\n<p>die heutige Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg: Am 15. M\u00e4rz 1943 verlie\u00df ein erster Deportationszug mit 211 Sinti aus W\u00fcrttemberg und 22 Sinti aus Baden den Stuttgarter Nordbahnhof. Insgesamt wurden bei den M\u00e4rz-Deportationen 456 Sinti aus 52 Orten in Baden-W\u00fcrttemberg und deutschlandweit 12.000 Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Die ersch\u00fctternden Erinnerungen von Frau Hildegard Franz an diese Deportation haben wir vorhin im Gottesdienst geh\u00f6rt. Insgesamt wurden unter der Nationalsozialistischen Herrschaft an die 500.000 Sinti und Roma ermordet. Dieses unfassbare Verbrechen erinnert uns daran, was menschenverachtender Hass anrichtet \u2013 und dass neben dem Antisemitismus auch der Antiziganismus eine Geschichte lange vor und auch nach dem NS-Regime hat.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir sprechen hier nicht nur \u00fcber Vergangenes&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen dabei nicht so tun, als spr\u00e4chen wir hier nur \u00fcber Vergangenes. Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma aufgrund von Ressentiments und Vorurteilen sind auch heute europ\u00e4ische und leider auch deutsche Realit\u00e4t. So muss es uns schockieren und aufr\u00fctteln, dass laut der repr\u00e4sentativen Studie \u201eDeutsche Zust\u00e4nde\u201c in 2011 \u00fcber 40 Prozent der Befragten angaben, Probleme damit zu haben, wenn sich Roma in ihrer Wohngegend aufhalten. Und mit 28 Prozent pl\u00e4dierte mehr als ein Viertel der Befragten daf\u00fcr, sie aus den Innenst\u00e4dten zu verbannen.<\/p>\n<p>Auch die Presseberichterstattung zahlreicher Medien in den letzten Wochen hat erneut aufgezeigt, dass Vorurteile und Klischees \u00fcber Sinti und Roma weiterhin weit verbreitet sind. Ein respektvolles, freundschaftliches Miteinander braucht einen Blick, der Sinti und Roma nicht auf eine bestimmte Lebensweise oder bestimmte Themen festlegt, der sie nicht b\u00f6s- oder auch gutwilligen Klischees unterwirft, sondern sie selbst zu Wort kommen l\u00e4sst und aktiv beteiligt. Sinti und Roma sind seit Jahrhunderten Teil unserer deutschen und europ\u00e4ischen Geschichte und sie sind Teil unserer gemeinsamen Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Sinti und Roma sind in Deutschland eine anerkannte Minderheit<\/strong><\/p>\n<p>Sie sind eine anerkannte nationale Minderheit der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Sprache und Kultur sind durch deutsches und europ\u00e4isches Recht gesch\u00fctzt. Im Bewusstsein der besonderen geschichtlichen Verantwortung gegen\u00fcber Sinti und Roma und mit dem Ziel jeglicher Diskriminierung von Angeh\u00f6rigen von Sinti und Roma entgegenzuwirken, beabsichtigt die Landesregierung, gemeinsam mit den Fraktionen im Landtag, Anerkennung und Zusammenarbeit endlich auf eine tragf\u00e4hige, sichere Grundlage zu stellen. Eine gemeinsame Vereinbarung in Form eines Staatsvertrages zwischen dem Land und dem Verband Deutscher Sinti und Roma Baden-W\u00fcrttemberg befindet sich derzeit in der Abstimmung. Dem Vorsitzenden des Landesverbandes, Herrn Daniel Strau\u00df, und Herrn Staatssekret\u00e4r Murawski sei f\u00fcr die guten und wichtigen Verhandlungen an dieser Stelle herzlich gedankt. Wir wollen gemeinsam noch in diesem Sommer dem Vertrag mit dem Landesverband durch Landesregierung und Landtag Gesetzeskraft verleihen, mit der das gesellschaftliche Miteinander und die Beachtung der kulturellen Identit\u00e4t von Sinti und Roma in Baden-W\u00fcrttemberg gesichert und gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p><strong>Musik von Ferenc Snetb\u00e9rger<\/strong><\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<br \/>\nich m\u00f6chte nun an Herrn Ferenc Snetb\u00e9rger \u00fcberleiten, dem ich herzlich f\u00fcr die w\u00fcrdige musikalische Umrahmung der Gedenkveranstaltung danke. Ein besonderer Dank gilt auch Ihnen, Herrn Prof. Dr. Peter Steinbach, f\u00fcr Ihren anschlie\u00dfenden Vortrag \u00fcber den nationalsozialistischen V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma.<\/p>\n<p>Ich danke Ihnen.<\/p>\n<p><strong>Informationen im Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Willkommen_files\/2013-03-15%2043%20MP%20Gedenkfeier_Sinti_Roma%20Gru\u00dfwort%20zur%20Ver\u00f6ffentlichung.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Willkommen_files\/2013-03-15%2043%20MP%20Gedenkfeier_Sinti_Roma%20Gru\u00dfwort%20zur%20Ver\u00f6ffentlichung.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Rede von Peter Steinbach:<\/strong><\/p>\n<p><strong> Der nationalsozialistische V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma<\/strong><\/p>\n<p>Am 15. M\u00e4rz 1943 wurden mehr als 450 Menschen aus W\u00fcrttemberg und Baden deportiert, weil die nationalsozialistischen Machthaber beschlossen hatten, Menschen, die sie damals als \u201eZigeuner\u201c bezeichneten, auszurotten. Nach der Diffamierung, der Konzentrierung, der Entrechtung hatte eine neue Phase der Verfolgung eingesetzt, die auf Vernichtung aller Angeh\u00f6rigen die europ\u00e4ischen \u201eMinderheit\u201c zielten. Die meisten von ihnen \u00fcberlebten das Kriegsende nicht.<\/p>\n<p>Im Jahre 1933 hatten rund 33000 Sinti und Roma in Deutschland gelebt. Ihre Mitmenschen nannten sie \u201eZigeuner\u201c \u2013 gl\u00fccklicherweise verwenden wir diesen Begriff nur noch dann, wenn er uns aus den Quellen anspringt. Dann brauchen wir ihn, weil er schlagartig deutlich macht, wie Ausgrenzung funktioniert: Man benennt diejenigen, die man ablehnt, ausgrenzt, aussondert, mit einem Begriff, der sie von allen anderen trennen sollte. Denn diese 33000 Angeh\u00f6rige der Minderheit der Sinti und Roma waren Deutsche. Sie besa\u00dfen die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit. Bis dahin hatten sie das Schicksal Deutschlands und der Deutschen geteilt. Viele hatten im ersten Weltkrieg gek\u00e4mpft, waren verwundet worden, manche waren \u201eim Feld geblieben\u201c, wie man damals sagte. Nach 1918 hatten sie sich auf den neuen Staat eingelassen, hatten ihn getragen, ausgebaut, verteidigt. Sie hatten viel gegeben, um anerkannt zu werden in ihrem Patriotismus, in ihrem Wunsch, dazuzugeh\u00f6ren wie andere Landsmannschaften, Konfessionen, Nationalit\u00e4ten. Denn Deutschland galt als unvollendeter Nationalstaat: D\u00e4nisch, friesisch, polnisch, franz\u00f6sisch, belgisch, jiddisch, sorbisch, also fast tschechisch und polnisch sprechende Deutsche geh\u00f6rten dazu.<\/p>\n<p>Die Sinti und Roma teilten die Erfahrungen dieser Gruppe. Wie f\u00fcr die Juden bedeutete f\u00fcr sie das Jahr 1933 eine Z\u00e4sur, trotz aller Kontinuit\u00e4ten kriminalpolizeilicher \u00dcberwachung und Bedr\u00e4ngnis, die bis in die Kaiserzeit reichten. Denn nun wurde es entscheidend, wie die Hitler-Regierung die Zugeh\u00f6rigkeit zur Minderheit definierte und begr\u00fcndete.<\/p>\n<p>Uns steht heute ein Arsenal von Erkl\u00e4rungsmustern zur Verf\u00fcgung, wenn wir die Vielf\u00e4ltigkeit der Gesellschaft, in der wir leben, erkl\u00e4ren wollen. Akzeptiert ist die landsmannschaftliche Unterscheidung, auch die konfessionelle, sogar die politische. Umstrittener ist die kulturalistische, abwegiger erscheint die ethnische, und b\u00f6sartig ist die rassische, die im Blut den entscheidenden Unterscheidungsfaktor erblickt. Manche Muster k\u00f6nnen sich \u00fcberlagern, gewiss. In der Weimarer Republik und im Dritten Reich begr\u00fcndete man Unterschiede vor allem rassenbiologisch und rassenideologisch. Ideologisch sage ich deshalb, weil diese Art Begr\u00fcndung kein Gegenargument zul\u00e4sst, man l\u00e4sst sich verblenden, man wird geblendet, und dies nicht selten mit damals t\u00f6dlichen Folgen. Wir m\u00fcssen uns diese Ausgangslage ins Ged\u00e4chtnis rufen, um zu begreifen, was es bedeutet, heute abstrakt begrifflich \u00fcber eine Frage zu diskutieren, die den Kern des Selbstverst\u00e4ndnisses der Minderheit ber\u00fchrt, die vielgestaltig ist und die nicht nur die Nationalsozialisten, sondern auch viel zu lange Zeit die Nachlebenden \u201eZigeuner\u201c nannten.<\/p>\n<p>Denn zwischen der heutigen Debatte \u00fcber die Inschrift am Denkmal, das die Ausrottung Hundertausender von Sinti, Roma und Angeh\u00f6rigen anderer St\u00e4mme der Minderheit zu erinnern hat, und der Vergangenheit, die sie vor das Auge r\u00fcckt, scheinen Welten zu liegen. Wir sind heute von der Kultur der Sinti und Roma fasziniert, wie m\u00f6gen ihre Musik, die Django Reinhardt verk\u00f6rperte, begreifen ihre Kultur, ihre Sprache, und die Erz\u00e4hlungen der Sinti und Roma sind wirkliche m\u00fcndliche Erz\u00e4hlungen. Aber wenn wir die Zeiten einfach \u00fcberbr\u00fccken, indem wir eine weit zur\u00fcckliegende Vergangenheit einfach in unsere Gegenwart verpflanzen, gehen wir in zumindest einer Hinsicht leichtfertig mit der Geschichte um. Denn wir \u00fcberspielen, wie schwer es in den vergangenen f\u00fcnfzig und sechzig Jahren war, die Erinnerung an das Volk der \u201eZigeuner\u201c, der Sinti, der Roma und anderer kleinerer St\u00e4mme, im Ged\u00e4chtnis zu halten.<\/p>\n<p>Davon muss zun\u00e4chst gesprochen werden. Denn obwohl wir wissen, dass auch Gedenken und Erinnerung ihre Geschichte haben, scheinen wir immer wieder \u00fcberrascht, wenn wir mit Zust\u00e4nden aus den F\u00fcnfziger Jahren konfrontiert werden, die so gar nicht zu dem Stand passen, den unser Gedenken erreicht hat. So f\u00fchrt unsere Konfrontation mit der Erinnerungsgeschichte in der Regel direkt in das Erstaunen \u00fcber die Geschichte unseres Gedenkens.<\/p>\n<p>Gab es wirklich, so fragte man sich vor einigen Jahren, wirklich eine Zeit, in der man sich<br \/>\nnicht nur schwer tat, an das zu erinnern, was heute fester Bestandteil politisch-p\u00e4dagogischer Besinnung ist? Peter Novick hat mit seiner anregenden und Aufsehen erregenden Studie \u00fcber den \u201eUmgang mit dem Massenmord\u201c in den Vereinigten Staaten daran erinnert.<\/p>\n<p>Gab es wirklich eine Zeit, in der das Wissen von der systematischen Ausrottung von Mitmenschen, die sich als Sinti und Roma bezeichneten und die von anderen als Fremde empfunden und \u201eZigeuner\u201c genannt worden , nicht allgemeiner Bestandteil unserer Erinnerung an die Schrecken des Dritten Reiches war?<\/p>\n<p>Ist es wirklich vorstellbar, dass eine juristische Dissertation aus den fr\u00fchen sechziger Jahren<br \/>\nnoch in den fr\u00fchen sechziger Jahren der Frage nachging: \u201eHat die bei vielen Zigeunern mehrj\u00e4hrige Haft in den Konzentrationslagern zu einer Besserung ihres Verhaltens gegen\u00fcber der sesshaften Bev\u00f6lkerung gef\u00fchrt, oder sind sie f\u00fcr Jahre aus ihren arteigenen Lebensgewohnheiten gerissen nach wiedererlangter Freiheit zu Verbrechern geworden, die auch vor schweren Gewalttaten nicht mehr zur\u00fcckschreckten?<\/p>\n<p>Ist es vorstellbar, dass ein s\u00fcdwestdeutscher Obermedizinalrat namens Arnold, der als Fachmann f\u00fcr sogenannte \u201eZigeunerfragen\u201c galt, vor allem \u201epolizeiliche Erw\u00e4gungen\u201c der Reichskriminalpolizei bem\u00fchte, um die Verfolgung der Zigeuner zu erkl\u00e4ren? Er machte \u201eerblich bedingte Dispositionen\u201c aus, um die angebliche Besonderheit der Zigeuner zu erkl\u00e4ren, sprach von \u201epr\u00e4diluvialen Erbcharakteristika\u201c und identifizierte \u201eNomadismus\u201c schlie\u00dflich als ein genetisches Merkmal der so diffamierten Gruppe. Auf dem Boden dieser Vorteile gr\u00fcndeten sich Fahndungskarteien, in den drei\u00dfiger Jahren angelegt, in den vierziger Jahren fortgeschrieben, bis in die siebziger Jahre benutzt und als Anschauungsmaterial bem\u00e4ntelt.<\/p>\n<p>Die Zitate provozieren. Die Argumente sind uns viel weniger fremd, als wir uns eingestehen<br \/>\nk\u00f6nnen. Selbst ein aufgekl\u00e4rter britischer Historiker wie Richard Evans erlag in seiner Abrechnung mit dem Historikerstreit diesen Vorurteilen, wenn er davon sprach, die Zigeuner h\u00e4tten sich nicht am \u201eArbeitsprogramm\u201c der Nationalsozialisten beteiligen wollen und seien \u201ekeiner regelm\u00e4\u00dfigen Arbeit nachgegangen.\u201c. Kein Vorurteil jedoch, das andere haben, ist uns ganz fremd. Wir m\u00fcssen uns das nur eingestehen, um es korrigieren zu k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte mit den Zitaten von D\u00f6ring, Arnold und Evans darauf aufmerksam machen, welch langer Weg der Erinnerungsarbeit zur\u00fcckzulegen war, bis es zu einer vorurteilsfreien Erforschung der Geschichte der Gruppe kam, die man lange Zeit \u201eZigeuner\u201c nannte.<\/p>\n<p>Dass es dazu kommen konnte, ist das Verdienst einer B\u00fcrgerrechtsbewegung, die viele Widerst\u00e4nde und Anfeindungen bew\u00e4ltigen musste, die sich nicht beirren und ablenken lie\u00df, die Anfeindungen ausgesetzt war, die aus vielen Vorurteilen resultierten, die vor einigen Jahren wieder mit der Finkelstein-Debatte angeklungen sind. Die B\u00fcrgerrechtsbewegung der Sinti und Roma konnte in den neunziger Jahren wichtige Teilziele erreichen, indem sie aufkl\u00e4rte, kritisierte, herausforderte, auch provozierte. Nur wenig mehr als zwanzig Jahre sind vergangen, seitdem dieser Kampf um die Respektierung der Leidens der Sinti und Roma begann. Damals besetzte eine kleine Gruppe von Sinti und Roma mit Romani Rose einen Teil des Konzentrationslagers Dachau. Das verlangte Mut, denn diese Aktion wurde nur von kleinen Teilen der \u00d6ffentlichkeit als die so oft geforderte Zivilcourage gedeutet und als legitim akzeptiert.<\/p>\n<p>Dabei wurde deutlich: Das Bekenntnis zum b\u00fcrgerschaftlichen Engagement in der Erinnerungsarbeit schlie\u00dft auch die Verteidigung von B\u00fcrgerrechtsbewegungen ein, die sich vor allem dann auf die Geschichte besinnen, wenn in der Verfolgung eine neue Studie der Identit\u00e4tsbildung erreicht worden ist. In der Tat haben die Nationalsozialisten immer wieder Menschen durch Verfolgung ein Gef\u00fchl tiefer Gemeinsamkeit gegeben. Das hat nichts K\u00fcnstliches, sondern stellt eine Reaktion auf Gewaltsamkeit dar. Es hat deshalb nichts geschichtspolitisch Verkrampftes an sich, m\u00f6gen Nachlebende, die nicht in dieser Opfertradition stehen, das auch immer wieder behaupten.<\/p>\n<p>So, wie viele j\u00fcdische Deutsche durch die Verfolgung wieder sich auf eigene Traditionen besannen und von Assimilierten und dem j\u00fcdischen Glauben entfremdeten wieder zu selbstbewussten Juden oder zu Zionisten wurden, so wurden aus gejagten, gehetzten, verachteten \u201eZigeunern\u201c durch den Verfolgungsterror der Nationalsozialisten und ihre Kriminalpolizei sehr bald ihrer selbst bewusste und auf die eigene Geschichte bezogene Sinti und Roma. Nat\u00fcrlich stehen Nachlebende stets in der Gefahr, dem Sinnlosen r\u00fcckblickend einen Sinn zu geben und so das Leiden ertr\u00e4glicher zu machen. Ein wichtiges Ergebnis der st\u00e4ndigen Ausgrenzung und Verfolgung der Sinti und Roma war, dass sich die Zusammengeh\u00f6rigkeit und das Selbstverst\u00e4ndnis der \u00dcberlebenden auch auf die Erfahrung einer brutalen Verfolgung und Ausrottung bezog.<\/p>\n<p>Die Z\u00e4suren der Jahre 1933 bis 1945 wurden in ein neues Bewusstsein von der eigenen Gruppe und Kultur integriert, die ziganische Kultur wurde durch den Schrecken und durch die qualvolle Selbstbehauptung der \u00dcberlebenden gegen\u00fcber ihren Verfolgern eben eine andere als sie vorher war. Mich hat diese b\u00fcrgerrechtliche Bem\u00fchung um die Vergegenw\u00e4rtigung der Geschichte immer beeindruckt, zun\u00e4chst als Ausdruck eines b\u00fcrgerschaftlichen Engagements, dann aber auch als Praktizierung des Versuches, an die Ausl\u00f6schung \u201ebedrohter V\u00f6lker\u201c in unserer Mitte zu erinnern. Der Kampf gegen diese Ausl\u00f6schung wurde in unseren Sonntagsreden immer wieder beschworen, aber als Verteidigung des Lebens- und Entfaltungsrechtes der Bedrohten wurde die historische Erfahrung selten bem\u00fcht. Dies zeigt sich bis heute an unserer Wahrnehmung der Verfolgung von Roma in S\u00fcdosteuropa, auf dem Balkan, die wieder zu den Opfern der ethnischen Konflikte auf dem Balkan geh\u00f6ren, bis heute.<\/p>\n<p>Nach dem Schweigen der F\u00fcnfziger, nach den Diffamierungen noch in den sechziger und<br \/>\nsiebziger Jahren und nach den heftigen geschichtspolitischen K\u00e4mpfen in den Achtzigern<br \/>\nkann man sich als Zeitgenosse schwer vorstellen, gegen welche Widerst\u00e4nde es der Minder-<br \/>\nheit der Sinti und Roma gelungen ist, einen festen Platz in der Erinnerung an die nationalso-<br \/>\nzialistische Zeit zu finden.<\/p>\n<p>Drei Gruppen hatten die nationalsozialistischen Rassenideologen sehr fr\u00fch als angeblich minderwertig identifiziert: Geisteskranke, Juden und Zigeuner. Sie hatten bereits vor 1933 die ideologischen Grundlagen ihres Rassenstaates gelegt, in den ersten Monaten ihrer Herrschaft die rechtlichen Voraussetzung angeblich eugenischer Ma\u00dfnahmen geschaffen und etwa, ein bezeichnender zuf\u00e4lliger Zusammenhang und Gegensatz, das Gesetz zur Verh\u00fctung des erbkranken Nachwuchses am 14. Juli 1933 verk\u00fcndigt, an selben Tag, an dem die Franzosen den Jahrestag des Sturmes auf die Bastille feierten.<\/p>\n<p>Niemals haben die Nationalsozialisten in ihren Ma\u00dfnahmen gegen Geisteskranke, gegen Juden und Zigeuner Unterschiede gemacht. Deshalb konnten Menschen, die Hand an Geisteskranke gelegt hatten, auch zum Gegenmenschen von Juden, Sinti und Roma werden. Dies machen viele der zeithistorischen Forschungen \u00fcber den V\u00f6lkermord an den Sinti und Roma klar und leistet auf diese Weise gerade keinen, wie man behauptet hat, Beitrag zur Relativierung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen, sondern zur genauen Erkenntnis der Voraussetzungen, Umst\u00e4nde und Weiterungen eines V\u00f6lkermords, der seinen Ursprung in dem Rassenwahn der Nationalsozialisten hatte.<\/p>\n<p>In der Tat: Menschen, die am der Ermordung Geisteskranker beteiligt waren, wurden in die<br \/>\nVernichtung der Juden einbezogen, Einsatzgruppen, die im Osten Juden erschossen hatten,<br \/>\nregistrierten ebenso die Zahl der ermordeten \u201eZigeuner\u201c, Gesetze, die sich gegen Juden rich-<br \/>\nteten, wurden innerhalb k\u00fcrzester Zeit auch auf \u201eZigeuner\u201c ausgedehnt. Fand sich in Auswei-<br \/>\nsen von Juden ein \u201eJ\u201c, so in den Ausweisen der \u201eZigeuner\u201c ein \u201eZ\u201c, wurden europ\u00e4ische Ju-<br \/>\nden in die Gettos des Generalgouvernements deportiert, so wurden auf \u201eZigeuner\u201c zusam-<br \/>\nmengetrieben, ausgepl\u00fcndert, ihrer Erkrankung ausgesetzt, immer wieder selektiert, schlie\u00dflich wie die europ\u00e4ischen Juden nach Auschwitz-Birkenau verschleppt, dort erneut selektiert, in Lagerbaracken zusammen gepfercht und schlie\u00dflich bis auf wenige \u00dcberlebende ermordet. Wie die europ\u00e4ischen Juden, so wurden die europ\u00e4ischen Sinti und Roma im Zigeunerlager Birkenau, wie man den Lagerabschnitt B II a nannte, unter denselben Bedingungen ausgerottet.<\/p>\n<p>Diese Zusammenh\u00e4nge sind durch viele Forschungen deutlich gemacht worden. Man wende<br \/>\nnicht ein, man h\u00e4tte dabei leichtfertig nach Parallelen gesucht! Diese dr\u00e4ngen sich auf, sie<br \/>\nsind ein Umstand der Verfolgungsgeschichte von Minderheiten, die im Wahn von der Rassenreinheit als Gefahr gedeutet wurden. Vernichtung von Minderheiten aus Angst vor der Zukunft, vor dem Fremden, vor den Folgen der Mitmenschlichkeit.<\/p>\n<p>Sehr schnell wurden von der neuen politischen F\u00fchrung nach der nationalsozialistischen<br \/>\nMachtergreifung Fremdrassige definiert, Juden ebenso wie Sinti und Roma oder Menschen,<br \/>\ndie Schwarze als Vorfahren hatten und als Rheinlandbastarde bezeichnet wurden. Bereits in<br \/>\nder Weimarer Republik hatte man \u201eZigeuner\u201c und Farbige erfasst. Diese Registrierung von<br \/>\nsogenannten Zigeunern wurde wenige Jahre sp\u00e4ter sogar als Forschungsanliegen verbr\u00e4mt<br \/>\nund beg\u00fcnstigte doch nur die Konzentration der Ausgegrenzten in Lagern, die in einzelnen<br \/>\nOrtschaften entstanden waren.<\/p>\n<p>Wir haben vor allem die Verfolgung der Juden erforscht, auch erst seit den sechziger Jahren<br \/>\nund viel zu sp\u00e4t, gewiss, aber unvergleichlich intensiver als die Verfolgung der Sinti und Ro-<br \/>\nma. Dabei entsprach der Entrechtung der Juden die Entrechtung der Sinti und Roma ebenso<br \/>\nwie ihre gemeinsame Verfolgung. Sch\u00fcler mussten die Schulen verlassen, Freundschaften<br \/>\nwurden zertrennt, und dies alles bereitete die Deportation vor. Sie wurde genau so organisiert wie die Deportation polnischer Juden. Kranke und behinderte \u201eZigeuner\u201c wurden ermordet, im Osten kam es zu Massenerschie\u00dfungen durch Einsatzgruppen, die in ihren Ereignismeldungen auch die ermordeten \u201eZigeuner\u201c auflisteten, und auch medizinische Experimente wurden, nicht zuletzt an \u201eZigeuner-Kindern\u201c, durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Dezember 1942 ordnete Himmler die Deportation der meisten \u201eZigeuner\u201c nach Auschwitz an. Sein Befehl wird auch nicht relativiert durch abstruse, v\u00f6llig abwegige Vorstellungen, angeblich rassenreine Zigeuner irgendwo anders anzusiedeln. Derartige \u00dcberlegungen betrafen zu dieser Zeit auch Versuche, die europ\u00e4ischen Juden zu vertreiben. Ausnahmen gab es in der faktischen Verfolgung nicht. Diese Vorstellungen haben denselben Erkl\u00e4rungs- und Stellenwert wie \u00dcberlegungen, irgendwo weit im Osten oder in Madagaskar Juden anzusiedeln oder Zeugen Jehovas in unwirtlichen Grenzgebieten siedeln zu lassen. Die systematische Ausrottung der Juden und der \u201eZigeuner\u201c sind miteinander verwoben und<br \/>\ndeshalb nicht genau zu unterscheiden. Dies mag erkl\u00e4ren, weshalb bis heute Historiker weiterhin ihre \u00dcberlegungen zur genauer Bestimmung der Ermordetenzahlen anstellen, und<br \/>\nselbst hier \u00e4hneln sich die Untersuchungen des V\u00f6lkermords an den Juden mit denen zur<br \/>\nErforschung der Trag\u00f6die der Sinti und Roma.<\/p>\n<p>In zwei Punkten unterscheiden sich die beiden Versuche des V\u00f6lkermordes. Bereits in der<br \/>\nWeimarer Republik lassen sich Versuche nachweisen, die Sinti und Roma zu erfassen, zu<br \/>\nbenennen, zu beobachten. Hier ist die Kontinuit\u00e4t zwischen der Weimarer Republik und dem NS-Staat zu greifen und \u00e4hnelt der Erfassung der sogenannten \u201eRheinland-Bastarde\u201c, also der Nachfahren franz\u00f6sischer farbiger Soldaten, die vor allem w\u00e4hrend der Besatzungszeit und der Ruhrbesetzung gezeugt worden waren, die polizeilich erfasst und durch Amts\u00e4rzte sterilisiert und zu einem erheblichen Teil nach 1933 ermordet wurden.<\/p>\n<p>Und ebenso bemerkenswert wie die \u00fcber das Jahr 1933 r\u00fcckw\u00e4rts ausstrahlende Kontinuit\u00e4t<br \/>\nist die \u00fcber das Jahr 1945 hinaus gehende Kontinuit\u00e4t der Ablehnung, der Befremdung, der<br \/>\nGleichg\u00fcltigkeit, ja der Verachtung, die sich gegen jene wenigen Sinti und Roma richtet, die<br \/>\nden Schrecken der NS-Zeit \u00fcberlebt haben. Diese Kontinuit\u00e4t der Ablehnung \u00fcberlagert sich<br \/>\nmit der Kontinuit\u00e4t der T\u00e4ter, die vor allem polizeiliche Ma\u00dfnahmen gegen die \u201eZigeuner\u201c in<br \/>\nder NS-Zeit verantwortet haben, nach 1945 weiterhin im Dienst bleiben und im Geist der<br \/>\ndrei\u00dfiger Jahre weiter handeln. Sehr sp\u00e4t, in den Achtziger Jahren, werden \u201eLandfahrer-Karteien\u201c als Fahndungsunterlagen aus dem polizeidienstlichen Gesch\u00e4ftsgang gezogen.<\/p>\n<p>Dies war ebenso wie die Auseinandersetzung der Geschichtswissenschaft und der \u00d6ffentlichkeit das Ergebnis von Bem\u00fchungen, die mit dem Namen von Romani Rose verbunden sind. Er hat in den Achtziger Jahren mutige und konsequente Zeichen gesetzt, \u00f6ffentliche Kontroversen nicht gescheut, Demonstrationen vorbereitet und durchgehalten, sogar Besetzungen besonders symboltr\u00e4chtiger Orte wie Dachau auf sich genommen. Er hat einiges, keineswegs alles, aber doch erstaunlich und bewundernswert viel erreichen k\u00f6nnen. Diskussionen \u00fcber Ermordetenzahlen, in die sie Kritiker verwickeln wollten, sind geschmacklos, denn sie lenken von der wesentlichen und nicht zu bestreitbaren Erkenntnis ab, dass der V\u00f6lkermord an der \u201eMinderheit\u201c, f\u00fcr die heute ein Zentralrat spricht, aus denselben rassenideologisch motivierten Vorurteilen, Gef\u00fchllosigkeiten und Vernichtungsabsichten resultierte, die sich gegen die europ\u00e4ischen Juden richtete. Die Konsequenz, mit der die deutschen Sinti und Roma ihr Ziel verfolgten, l\u00e4sst sich nur mit Zustimmung und Respekt hervorheben. Die \u201eMinderheit\u201c hat viel erreicht, was Menschen, die es als Verantwortliche besser wussten, in den Jahrzehnten unmittelbar nach der Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft nicht vollbracht haben.<\/p>\n<p>Wir haben begonnen, &#8211; \u201ebegonnen\u201c, sagte ich, \u2013 die Geschichte des V\u00f6lkermords an den Sinti<br \/>\nund Roma und an den anderen St\u00e4mmen der Minderheit in unser Bild von den Nationalsozialistischen Gewaltverbrechen zu integrieren. Dies ist nicht allein die Frage schwebender Denkmalsentscheidungen, sondern dies ist eine Frage unserer Bereitschaft, die Ereignisse zur Kenntnis zu nehmen, die zur Ermordung Hunderttausender Sinti und Roma f\u00fchrten. T\u00e4ter sind oft leichter identifizierbar als Opfer, vor allem, wenn ihre Zahl in die Hunderttausende geht. Und zugleich wird deutlich, dass zeithistorische Forschung Konturen zeichnete und zugleich auch vielen Menschen, die \u201eentheimatet\u201c und \u201eenthaust\u201c, ihrer Angeh\u00f6rigen beraubt und ermordet wurden, ein Gesicht gab, in dem ihre Angst und ihre W\u00fcrde sichtbar wurde. Augenblicklich droht das Erreichte in einem Inschriftenstreit zerst\u00f6rt zu werden, den sich auch dann nicht entsch\u00e4rfen l\u00e4sst, wenn man den Begriff des \u201eZigeuners\u201c durch den des Ghipsy ersetzt. Das w\u00fcrde bedeutet, noch einmal der Verfremdung eines V\u00f6lkermords Vorschub zu leisten, wie dies m\u00f6glicherweise durch den Begriff \u201eHolocaust\u201c oder \u201eShoah\u201c gelungen ist.<\/p>\n<p>Mich haben die Menschen, die etwa in der Gedenkst\u00e4tte der Minderheit in Heidelberg zu sehen sind, ber\u00fchrt und nicht losgelassen, seitdem ich sie zum ersten Male sah. Dies war kein Begleitumstand der Tatsache, dass ich noch niemals zuvor mit derartig vielen Opfern konfrontiert wurde, die meinen eigenen Namen tragen \u2013 \u201eSteinbach\u201c ist ein h\u00e4ufig im S\u00fcdwesten zu findender Sinti-Name. Dies war viel eher die Folge einer Erinnerung, die ich als kleines Kind machte: Anfang der f\u00fcnfziger Jahre, ich muss vier Jahre alt gewesen sein, zog durch die Stra\u00dfe, in der unser Wohnhaus lag, in endloser Reihe ein Zug von Wagen vorbei, die damals, Anfang der f\u00fcnfziger Jahre, noch von Pferden gezogen wurden. Sie fuhren vom Bahnhof meiner lippischen Heimatstadt durch die Stra\u00dfen, irgendwohin. Ich stand und stand und guckte. Ich merkte, wie Eltern ihre Kinder ins Haus holten und erfuhr erst sp\u00e4ter, warum. Zigeuner, so h\u00f6rte ich, sollten doch Kinder klauen. Selbst Elias Canetti, selbst Hilde Spiel, \u00fcberliefern in ihren hinrei\u00dfenden Erinnerungen diese dunkle Furcht.<\/p>\n<p>Meine Mutter holte mich nicht ins Haus, warnte mich nicht, kein absch\u00e4tziges Wort st\u00f6rte<br \/>\nmein Staunen, meine Neugier, meine Aufmerksamkeit an Menschen, Wagen und Tieren. Ab<br \/>\nund zu erblickte ich auch ein Kind, eigentlich aber, ich erinnere mich heute noch daran, wunderte ich mich, dass man keine Kinder sah. Heute kann ich mir das erkl\u00e4ren. Und wenn ich r\u00fcckblickend nachdenke, empfinde ich au\u00dfer Dankbarkeit daf\u00fcr, dass ich diesen Zug von<br \/>\nMenschen einfach staunend ansehen konnte, vor allem Zorn auf jene, die uns einreden woll-<br \/>\nten, Zigeuner w\u00fcrden Kinder klauen, weil sie v\u00f6llig verdr\u00e4ngt hatten, dass den vorbeiziehen-<br \/>\nden Familien der Minderheit selbst die Kinder von denen geraubt worden waren, die ihnen<br \/>\nKinderraub unterstellten.<\/p>\n<p>Manche derjenigen, die den Zigeunern in ihren wissenschaftlichen Untersuchungen weiterhin Kinderraub unterstellten, hatten sich selbst an den Kindern vergangen, indem sie diese aus ihren Familien rissen, an Kindern, die f\u00fcr ihre Eltern Zukunft und Sicherheit verk\u00f6rperten und die als das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck und der gr\u00f6\u00dfte Reichtum \u00fcberhaupt empfunden wurden. Deshalb auch finde ich Diskussionen \u00fcber Zahlen der Ermordeten so absto\u00dfend, denn in der kollektiven Erinnerung handelt es sich neben den nachweisbaren Zahlen immer auch um die Einsch\u00e4tzung von versch\u00fctteten, abgeschnittenen, vernichteten M\u00f6glichkeiten, Lebenschancen zu entfalten und zu realisieren.<\/p>\n<p>Das Schicksal der Minderheit der \u201eZigeuner\u201c macht deutlich: Wer einem Menschen die W\u00fcrde streitig macht, leugnet sehr schnell sein Lebensrecht und bezweifelt seinen Lebenswert, gef\u00e4hrdet dessen Leben. Die Erkl\u00e4rung von \u201eLebensuntauglichkeit\u201c f\u00fchrt zur Bestreitung des \u201eLebensrechtes\u201c, t\u00f6tet das Mitleid und erleichtert, das Recht auf \u00dcberleben anzuzweifeln, das jeder hat, der ein Menschenantlitz tr\u00e4gt oder tragen wird. Denn wer den \u201eLebenswert\u201c seines Mitmenschen anzweifelt, gew\u00f6hnt sich an seine Verfolgung, verliert die Kraft zur Emp\u00f6rungsf\u00e4higkeit, zum selbstvertretenden mitmenschlichen Handeln, dessen Verfolgte oft bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wer diese Kraft nicht hat, hat auch keine Chance, b\u00fcrgerlichen Mut als \u201eletzte verantwortliche Tat\u201c (Dietrich Bonhoeffer) zu beweisen, also Zivilcourage, die wir heute bereits reklamieren, wenn wir machtvoll f\u00fcr unsere ureigensten Interessen eintreten. Zivilcourage rechtfertigt sich aus dem Eintreten f\u00fcr andere, nicht als Selbstartikulation, als Technik der Ego-Taktiker, die sich emp\u00f6ren \u00fcber die Grenzen ihrer Selbstverwirklichung, nicht aber f\u00fcr die Beschneidung der Rechte und Freiheiten des Anderen eintreten. Emp\u00f6rungsf\u00e4higkeit muss ge\u00fcbt werden, nicht als \u201esterile Aufgeregtheit\u201c, wie der Soziologe Simmel einmal feststellt, sondern als die Kraft, das \u201eEntsetzen im Auge\u201c des bedr\u00e4ngten, verfolgten Mitmenschen zu sehen, wie es in der alttestamentarischen Josephs-Geschichte hei\u00dft, und Folgerungen f\u00fcr das eigene Handeln zu ziehen.<\/p>\n<p>Lebensrecht ist ein absolutes Recht, es l\u00e4sst sich nicht ableiten aus N\u00fctzlichkeitserw\u00e4gungen.<br \/>\nEs gilt einfach, und man kann nicht dar\u00fcber streiten, unter welchen Bedingungen, seit wann,<br \/>\nwie lange es gilt oder gelten soll. Nicht alles lasse sich definieren, sagte Jaspers, denn eine<br \/>\nDefinition legt Grenzen fest, unwiderruflich, auf Leben und Tod. Nicht bestimmte Grenzen<br \/>\nbegr\u00fcnden den Raum einer Verantwortung, die jeder durch t\u00e4gliche Entscheidung neu be-<br \/>\ngr\u00fcnden und vor allem beweisen kann. Dies macht die historische Reflexion zum wichtigen<br \/>\nBezugspunkt moralphilosophischer \u00dcberlegungen, denn politisches Bewusstsein bezieht sich<br \/>\nh\u00e4ufig auf zeitgeschichtliche Erfahrungen. Vielleicht lernt man nicht aus der Geschichte. Aber man hat durch eine Konfrontation mit der Vergangenheit die Chance, nicht jede Erfahrung noch einmal machen \u2013 und zuf\u00fcgen! \u2013 zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das geplante Denkmal erinnert nicht nur an ein Verbrechen, sondern zugleich auf eine bewegende Weise an das Schicksal einer europ\u00e4ischen Volksgruppe, die zu unserer Geschichte und zu unserer Kultur geh\u00f6rt, obwohl sie im Laufe ihrer Geschichte exotisiert oder als fremd empfunden wurde wie jede Minderheit, die aber niemals bedrohlich war, sondern von Machthabern als Bedrohung vor die Augen der Zeitgenossen ger\u00fcckt wurde und deshalb die Ma\u00dfst\u00e4be eines gebotenen mitmenschlichen Verhaltens verrutschen lie\u00df.<\/p>\n<p>Ausgrenzung hat Folgen: \u201eZu den artfremden Rassen\u201c, teilte Frick als Reichs- und Preu\u00dfischer Minister des Innenminister am 3. Januar 1936 den deutschen Landesregierungen, den preu\u00dfischen Standes\u00e4mter und den Gesundheits\u00e4mtern mit, \u201egeh\u00f6ren alle anderen Rassen, das sind in Europa au\u00dfen den Juden regelm\u00e4\u00dfig nur die Zigeuner.\u201c Wenige Monate nach dem Erlass der N\u00fcrnberger Rassegesetze wurde festgestellt, dass die Nationalsozialisten keinen Unterschied zwischen Juden und \u201eZigeunern\u201c machten. Alles, was folgte, erkl\u00e4rte sich aus dieser Gleichsetzung: Verfolgung, Entrechtung, Deportation, Ermordung.<\/p>\n<p>Der V\u00f6lkermord, den die Nationalsozialisten an den Sinti und Roma begingen, macht deutlich, dass der industriem\u00e4\u00dfig betriebene Mord an den Juden und an der Volksgruppe, die man \u201eZigeuner\u201c nannte, aus einer gemeinsamen, gleichen rassenideologischen Wurzel legitimiert wurde. Deshalb ist es geschichtswissenschaftlich v\u00f6llig unangemessen, die parallel verlaufenden Vernichtungsversuche &#8211; den V\u00f6lkermord an den Juden und an den Sinti und Roma \u2013 zu isolieren, um die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit des einen V\u00f6lkermordes zu betonen und die Bedeutung des anderen zu relativieren.<\/p>\n<p>Aus einem gemeinsamen Prinzip zielten die Nationalsozialisten auf ethnische S\u00e4uberungen,<br \/>\nvermischten den Kampf gegen ein Volk mit dem gegen den anderen, politisierten ihren Wahn, legitimierten sich durch ideologisch aufgeladene und moralisch v\u00f6llig in die Irre f\u00fchrende Begriffe wie \u201eVolksgesundheit\u201c, \u201eVolkssch\u00e4dling\u201c, \u201eArtreinheit\u201c, erzeugten Nachfolgebereitschaft durch die Anfachung von Zukunfts\u00e4ngsten.<\/p>\n<p>Es ist unbestreitbar, dass sich der V\u00f6lkermord an den europ\u00e4ischen Sinti und Roma, die wie<br \/>\ndie Juden seit Jahrhunderten in Europa lebten, \u00e4hnlicher Methoden bediente, dass die Praktiken der Vernichtung von Juden und Sinti und Roma v\u00f6llig identisch waren. Insofern ist es v\u00f6llig m\u00fc\u00dfig, irref\u00fchrend und abwegig, die Sinti und Roma auszugrenzen oder zu isolieren, wenn es um die Beschreibung des nationalsozialistischen V\u00f6lkermordes geht.<\/p>\n<p>Dabei geht es nicht um eine Relativierung des V\u00f6lkermords an den Juden, den \u201eHolocaust\u201c zu nennen ich mich trotz des im amerikanischen Sprachgebrauchs \u00fcblichen Verwendungszu-<br \/>\nsammenhangs konsequent weigere, weil ich in den Opfern des V\u00f6lkermords kein Opfer erkennen kann und will, das Gott gefallen k\u00f6nnte, gleich, ob Holocaust amerikanisiert geschrieben oder eingedeutscht, wie seit einer Fernsehserie vorgeschlagen, mit \u201ek\u201c geschrieben wird.<\/p>\n<p>Singul\u00e4r war die Energie, mit der die nationalsozialistische F\u00fchrung ihr Kriegsziel der Ausrottung von Juden und Zigeunern verwirklichten, unvergleichlich war auch die Konsequenz, mit der T\u00f6tungsfabriken errichtet wurde, die nur zwei Ziele hatte: Menschen zu t\u00f6ten und Leichname zu vernichten. Und singul\u00e4r war die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der unter den Bedingungen der erkennbar gewordenen Niederlage an diesem Kriegsziel einer umfassenden ethnischen \u201eS\u00e4uberung\u201c Europas festgehalten wurden.<\/p>\n<p>Mit dieser Betonung der Einmaligkeit des V\u00f6lkermords an den Juden und an den Sinti und<br \/>\nRoma soll nicht das eine Verbrechen durch andere relativiert werden, sondern deutlich ma-<br \/>\nchen, auf welche Weise beide Verbrechen des V\u00f6lkermords miteinander verbunden sind und<br \/>\nzum \u201cMenschheitsverbrechen\u201c im Sinne von Karl Jaspers werden. Diese Feststellung macht<br \/>\nden Mord an beiden Minderheiten, die in der deutschen und in der europ\u00e4ischen Gesellschaft leben und weiter gef\u00e4hrdet sind, nicht geringer, sondern schafft neue, wichtige, f\u00fcr die \u201ehumane Orientierung\u201c unverzichtbare\u00a0 Vergleichsma\u00dfst\u00e4be.<\/p>\n<p>Wenn diese Singularit\u00e4t bestritten wird, so erfolgt das aus geschichtspolitischen Gr\u00fcnden, die als erinnerungs- und gedenkpolitische Erkl\u00e4rungen verst\u00e4ndlich sind, jedoch aus geschichtswissenschaftlichen nicht nachvollziehbar sind. Dies macht das Schlusskapitel des vorz\u00fcglich gestalteten Katalogs zur Heidelberger Dauerausstellung im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma mit der Kontroverse zwischen Yehuda Bauer und Romani Rose deutlich. Behauptet wird die Singularit\u00e4t des V\u00f6lkermords an den europ\u00e4ischen Juden aus Gr\u00fcnden, die ihre Erkl\u00e4rung nicht in den Tatsachen und Fakten, sondern in einer kontextabh\u00e4ngigen Deutung des Gedenkens an die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen finden.<\/p>\n<p>Diese Zusammenh\u00e4nge der Erinnerung sind in den letzten Monaten in die \u00f6ffentliche Diskussion ger\u00fcckt worden, insbesondere durch die bereits erw\u00e4hnte Untersuchung von Peter Novick, der deutlich machen kann, wie die Erinnerung an der \u201eEndl\u00f6sung\u201c, der \u201eFinal Solution\u201c, an V\u00f6lkermord, an den \u201eHolocaust\u201c, an die \u201eShoah\u201c eine Geschichte hat, die auf unsere Verantwortung f\u00fcr Form und Ziel einer Erinnerung verweist, die in das Gedenken f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die Ermordung der Sinti und Roma ist ebenso singul\u00e4r, weil es keine andere Minderheit gibt, die jener Gruppe gleicht, die man in Deutschland \u201eZigeuner\u201c nannte. Sie hatte eine ganz spezifische Kultur, die man nicht nur ahnen kann, wenn man den Jazz-Gitarristen Django Reinhardt liebt. Denn es handelte sich bei der Kultur der Sinti und Roma stets um mehr als um Zigeunerjazz \u2013 es handelte sich um einen wichtigen Bestandteil europ\u00e4ischer Kultur, der<br \/>\ndurch Sinti und Roma, die seit der Mitte des 15. Jahrhundert nachweislich unter uns gelebt haben, verk\u00f6rpert wurden und unsere europ\u00e4ische Kultur in ihre ganz charakteristischen Vielf\u00e4ltigkeit bereicherte.<\/p>\n<p>Vielleicht kann man sich sehr schnell darauf einigen, dass jeder Mensch einmalig ist, dass es<br \/>\nsich bei jedem Mord um ein singul\u00e4res Verbrechen handelt, dass jeder T\u00e4ter, der ein Leben<br \/>\nausl\u00f6scht, eine Welt vernichtet, dass jeder Helfer eines bedrohten Menschen eine Welt be-<br \/>\nwahrt, indem er ein Leben rettet. Aber das sind letztlich Sinngebungen, die nicht dazu beitra-<br \/>\ngen, die vergangene Wirklichkeit in den Blick zu nehmen.<\/p>\n<p>Als einer der ersten hat dies Simon Wiesenthal ausgedr\u00fcckt, vor fast f\u00fcnfzig Jahren. Aber es<br \/>\nhat viele Jahrzehnte gedauert, bis diese Tatsache anerkannt wurde. Zwar wird weiterhin in der Forschung kontrovers das eine oder andere Detail bewertet, diskutiert man Opferzahlen, Entscheidungsfindungen. Das ist legitim, das ist auch notwendig, soll die Erinnerung den Tatsachen entsprechen und in der Entsprechung standhalten.<\/p>\n<p>Aber Kontroversen zielen nicht auf Infragestellung und schon gar nicht auf die Relativierung<br \/>\nder Tatsachen durch blo\u00dfe Meinungen. Die Realit\u00e4t des V\u00f6lkermords an den Sinti und Roma<br \/>\nmuss man aushalten, so schwer es f\u00e4llt. Die Auseinandersetzung hilft, der Geschichte in der<br \/>\nErinnerung standzuhalten. Und wer in dieser Weise standh\u00e4lt, der hat auch die Kraft zum Gedenken. Dies fliegt einen nicht an wie eine Emotion \u2013 Gedenken ist eine aktive T\u00e4tigkeit, dessen Kern dann die Erinnerung festigen kann.<\/p>\n<p>Manche leben unter uns, die derartige Anst\u00f6\u00dfe nicht brauchen, denn sie tragen sie als Wunden in ihrer Seele, ein Ergebnis der Ausrottung von Angeh\u00f6rigen, von Eltern, von Gro\u00dfeltern, von Elterngeschwistern. Wir k\u00f6nnen jetzt teilhaben am Schrecken, am Leiden, aber auch an der Vergegenw\u00e4rtigung des Schrecklichen. Lassen wir uns als Nachlebende in der Konfrontation mit dieser geschichtspolitischen Debatte auf Zusammenh\u00e4nge ein, stellen wir Verbindungen her, schauen wir auf die Vergangenheit, vergessen wir nicht, dass sich die ethnisch legitimierte Ausrottung von Menschen nach wie vor t\u00e4glich vor unseren Augen ereignet. Fl\u00fcchten wir uns nicht in das rhetorische \u201eNie wieder!\u201c.<\/p>\n<p>Bewahren wir uns das Gef\u00fchl unserer eigenen Gef\u00e4hrdung. Sagen wir uns: \u201eWir stecken mitten drin!\u201c Diese Satz dr\u00fcckt eine Erfahrung der Zeit unter nationalsozialistischer Herrschaft aus, artikuliert von einem Regimegegner, dem Heidelberger Theologen Hermann Maa\u00df, der sich nicht au\u00dferhalb seiner Gesellschaft aufstellte und sich mit dem Ruf bes\u00e4nftige: \u201eGott sei Dank, ich bin nicht so!\u201c. Er wusste, dass er Teil der Gesellschaft war, manche ihre Vorteile teilte und deshalb gef\u00e4hrdet war: \u201eNichts von dem, was wir im Anderen verachten, ist uns selbst ganz fremd.\u201c Manche der vergangenen Erfahrungen m\u00fcssen wir nicht machen, gl\u00fccklicherweise. Aber immer wird der historisch wache Zeitgenosse sp\u00fcren und ahnen, auf welcher schiefen Ebene er weiterhin steht, nicht nur er, auch ich, wir alle, ein jeder von uns. Und er ahnt in der Wahrnehmung des nationalsozialistischen antiziganischen Rassenhasses, welcher Preis das Versagen hat.<\/p>\n<p><strong>Internet:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Willkommen_files\/SintiuRomaStuttgart%2015.3.-2_aktuell.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.romnokher.de\/Romnokher\/Willkommen_files\/SintiuRomaStuttgart%2015.3.-2_aktuell.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate base64\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postId_0\" value=\"MzQ1NzADAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postTitle_0\" value=\"FYsxCgIxEEWv8kHYekmjsK0gCIK43XaDGZLBdSLjZAsr7+AFPItH8STG4sPjPX632oQQhgNp4lkjY5JF5nOpRomRycGirHhU5JIbHI3l3v1f\/YDv8\/V57ziyXloSxejVPZE5SBGFseVbMSeXoljaRlEXVI04lSs1ZVj32FM21h8=\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postLink_0\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6Kan69gW2hqbmBmYA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postAuthor_0\" value=\"S0zJzcwDAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postDateTime_0\" value=\"MzIwNNY1MNE1NFUwMLMyMLEyMgUA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"postContent_0\" value=\"7b3LkhxXkh6811PEtExjpFlW4c4LSDaEGhQuBEFiAJD4B7\/JaJHIyMxARkak4lJF1qrfQWZajQ1ngY1s9tiIK9ab9JPIv8\/dzzmRmQWCbHZLY0PZiI2qyow4F7\/75+6fbv74ade3Tb3445\/\/9C93yiK7V8yKenVStHnd9XnVD\/UiK9qyrou2z\/I6m8ln7hSbpu3zvmzqQn5TtNnTsu7LbKhn2ZNmnWf50GVHuTzo4Pn5j23fF+tp0S4Oswd1tyi6fN1np0Mrf5Zv9PJtPOFLPi6vuuaszKuy68vu5VI+cb9oW\/lXPu+zFs+\/cfny4eXLl7ffWLTrRp7YH2ayia7o5C\/zvOumeVtk3xTttC34tLCToe6yWS6bnGSneZeti5qvw75fLvuixpLuywNky22J3\/R\/\/tM\/T7IuX\/RF9qisZYFFu2nPX3el7KPPnpf1vC2LWfawLXp51Dqv68NPL9nZfnpp88f\/9KmcdbH+44N63rRrP7yzQY5D3i7H0hdV1WcnTZ09yat5di\/Hp+Qtk+x+I0ur5D8HchvFvKzkt\/2nl+Rh4cH2ottDt2iL+gy3hrO5U3artlzLeosWv8PTt05OdpIti0G2VTcvl9mTQk6\/P3\/d7yz+m6bNVkN7VqyzeS7fLuVR\/dD3i1zOE+d1vN7IHxb89xfyiaJri4W9WGip7\/GVF7bhvJ0WZZ+tS3x3zTvCQ+\/ISnATOyT15z\/9D3voiX10l8Cy4vCbQznSdfbh5cPs83zZyqnmuqCEZvedwn6KzWqhhkwO9eXytOzPDv0ohFeel0K38tE5OCCXvWQ16CTrmkx4ZpIJJWcdCIR0dyqfXspRZPXQZuc\/yrOx44WcVlEX3WH2K+4tH+YLcgQppug6IcNSDrbv+Bm5raHti7KSt3el\/CIfZCt60cXQNpvz1+QwfrgqSpwRPzKzG4iUQMqfFn0jzLpF33ocWyvrihIvxfXiDpYDuEl4KnsmywHnFS2ZXt9T84vpkmoRQvK\/ZDv+cfS9RbEuylqIqAAxrYTPhem\/XmevikVVknL2Hd5tOenl+Zu2lAPfd5pybotigRuQq1rZooSQIO5ui8SQX9V+OXEF29R8Kv+RBZwNQu\/nr\/GlCa5+Bgo8wwcKMk2e96DivhXaPDu1PYMLQOB8xTuxxB56PWlkIS1W0U9AiultZUa1p01V2fu+sUU4F44ZbDa0Qg\/bnIzX43dgLLmnoj8r5Lghn+V7QkhLbFofKJcsslVEm0g2leG8IZGfQph1TiHL3cohHxUQvIOJj9UgmqctuNAHELAkxL3iq953DvJO0kJvF6bX0fMySM6r8x\/rWQlhjtftEeh5JO87uVBSJffW5sP5DxOwVifSQJWEnI3fVPcbSK+JHFm94rLWe5ZV1Ddxjcddtsz77NqHKuRkg7N8kN0Km5Ydd\/TN+ZtqpUqRWrvYPbi1ffnKxx9dtbueUZithe\/BJkdg3G6V12cVtGFRrYc+eyrUVM5wPsIUQlamyg+z56R9WbiQ3\/kP5cKeLvtdlBBzujZ561ervoEArIR0IBVUTk9IK3fE9pDXZ3M5F5KFfH7bMliLqHZ1v7utYwiSHI\/THYG00n2UshAc0Pn\/nIvoJkGuwJkUyotiCmGtG3paFtOzsA9qgm1F8s6mz5YimWSLcirSABvp+jV0RUnTSkRcdlfMgwkkRZGdyiOESvdaZWJN+Q1evXzl2iT74PKN7bXi6ZBlrYjJGXmvzo7b0\/PXSwgzUVJr+a7stNjoOrMr1y9\/CMFRVXtElbydYq6AoIP5pieJI55yx6fJjk2qbZ1OzQMGmdV2q\/JPIXN5zhJPtkfeOX9d4993WxyJCuOnEG11thAR83KpxtIhJAk5ZVFsqrwmOYyWrDvxM1YNDRXMi5NLlMv6x6GBLoWBKDfSLuV08equwaJqpUTj6wqMKyfQbUQe0CTFws5UCYlla5bihEeS7krFWSKHVCrNRSFBNdpxqu2agatUFeMKNo0oYR5mJ4e5kBMzUhlr8Xuqk9RQFtVb7y5CZNYQydaFZykEAyu7FGOzkmPnphMFZlvMVJ7WhyI9t43OwPoj0\/ZmNCCnbXbpj\/\/p57yL4i90L25mt9fZlRtCFLLyMxFr169RJZXF+Q88SnLDiIG7s0GV39UrV+wlePaIc\/HWq1eTv\/LNKlHd\/IX\/IvJomi\/rZTPf4+fAPsT\/cmkH4w1ev\/FB8vQbV7OvaCztV2xqHARqhMGRXbm6zyMClYhEfdjUoqmEGbjfKhcqjXLo4IjGTj7IM7EkUfH9YWrv4\/D1zuYFzFca\/jjL8zerQeyeUrXdvUYW2Mndya1SSUcXYFW2FASl\/vJOs9bfyOEdZsdTMFy75UvQVzjcprK9RMbtyhb7XJjqbNj1O\/aQya5XlmfCBPPP\/rDs+83NS5dOT08PTaBBqbr3Oisuyf+JhD4pXxaXNi1MbvsfISGY2vLCS5tydmkRT+wgr6tcPgLheyArO\/jw8sErd0w6+U17MIvUcCBnd9DhHsXTmx20co8HQhQHu6u59Iesz0Vf9Z\/94dupUMLqD3\/897T6Ty\/lO77r+GJFJGf\/1Az9MFUfQAyBp+c\/CsHLp+Xn+VCvsveePn\/yvrlTsyBduPI9t2w\/\/\/1\/\/ujq1aufPBD5OoVQIGGOzDZ+4vInNNpGxE+jJDBKkXBtIN53Iq7vdV+HL5v1pdO8f7m8dfLZ8sN\/uvGPD25\/9eD\/+8e3Xu3PfHd0sHte3Z22IIUScRdXwSCMg0vl7LOr1+T\/Xb9Ux3\/O5J9XrlwREXX18qUr\/ZXvrlbTS9Ap3x0u+3X11pX+tq\/aRzGP8vMfoKemZsUziBMsOsj+RpTbhZTw0ESTErypmp+JE4iDlX14We2s3Sc\/gRysp4NQeKCIw+xDV0mw09RmgXW3HotNE5CpTrlAWOapmnvvLty9fPF+sg1hhRMQ7KJtzn+QXzyMMniPSvmluw6SWezPsarF6RebTW9r2AnpjZTdz1nMYs28XXlNTNNAWsCmOxV1JKYyxUFVTHsYVDuKuFTH95Gsq+ebU9NuvyIdm+77NOUd+LG4lOzrZSu6fgGDRih3fMEMBCyKSi1orP0I6rOZi5CZ8mLvyv7lg+\/dKc\/fiFddZJGeDgJdvP8JD\/dxW8B\/zZbnr6ve1N7Unvd1BUs0u2va+b3jEwSaKrUUU7UcKOJ9kiXsU5i\/tla85i4l30kjRzZ05QruiSjh+mX2tC56ekyt3gO+LqYWzUf4xCNvt3iLa9w1p6BXEN3L5fmPlT6g9cOhUvmi3GwO5M9DxSU\/Gqo5fcpDmHwfy9rzEkR43W8ZyuPLpwdHxbxYVrxmOiq4twXttsPs86Yr5t1mXhVCM9eu6aoOHpbm1F9gDW3xrBjMsz4xdkLkZHebYkKD6cfmVD7NRCJcu0y6EbZOTdODR2JNwhcW23E9Ni+\/VP9uazF0KWHyfXFRfKEEq3iUtoTgA+U3CB3Kw57kS8TU8LJiKHgd+NvhBQr08byiO4Vw67Ga8LVpzh25+EvEC4MZeDDVb7pBGOrOMsYqHoyKtO9En1qUIU4ZZXIUoG8Vyst8+ssFqlykCeVfLFt98yPR8qzRIK\/SjzioUzrNVVXuPs0TKkgiyL0uNECnHCUc8QKKsUWQjg4drR81goqsgpBIQ68zlbajwPQ3RTtvqgWjB5oMSXhVt\/s24TXZknWjfY4vkhmFRHDV+yXXZEvaxUh1yRg0jsxkpbrE4ikMCCwyTDx0HQ4xmpAIC9UehbyHnTNJkz0Z1uIcl+ZxHA2V7IZR7r6QxTDcqdGbLxBKp9bxYxSG8jDxMkfcZouGeYwa\/jquRG1MXEltXW2SpJEPrPOah9J0\/QE\/04l1LD+MA+lfuEdfMfCyPv+x6zS8IQ4pb\/3Pf\/oXYXScrNq3Gj8TL18Mjo4fy6eeGphiU+ev11zkDNkxHFkM5O9TnKSq3Zj82WneZs18Xp6VchnMlsRYRRJcZC5hglXyfVwLVb5dpnzvbnX+oxx0BY3AJAvYf9XgvCfZihQgOjc7\/o4WyNn6\/M3CbUQyHMJhIQaDjf8V7Jvo1a\/BAWXRU0niSjXU+ivsH4aLsvui\/+e9KtByCQEvJ4u7OH89LHgmk+yh7L9elSHerlpO9Mhf0Wqy8IPIC0bd5M5t\/Xt064N6V5u9uzk8LUgqssxEKbgaII2LcO9gPKhiduGdW8S1Fj6XwyoqkdFOa4wd31733bKs5nKCkQf0T8+LRVd47kr457TANTKzAGvG307WPvzpX7PbVSVCRCUseKoTFqWgRqxPKGsmK6gXunREzJnOy04bi7I6q22d8VebOVKKF2TOqQBE5HRIhwuZc6vkp3Dwx\/iDeE88pWk5NRNRTmCfds+4SVyKHibWMT1\/0+U0q\/zXUfJRiAi5IsaYFe2piANRC9jHQ+SLeNI5UzzPYC1T1IKMt2UF3pPooQlVJr641ivZfoacdC0WDDIHZ5ouKGtLH1qKbd6e\/7hEQq5c4NOnyH5SkusVUomKCVOG9NeWdXGRDJdDmCKYYlcGgsYmCTaAzh70QBukHuTn503rIeQ1TO6VZjXv45WV3BWucSXnJDxam3cLX4eiHM\/8utaotR55sexT6TW258HHiUG\/E43792PhU7r9JSa9sVU4KHkBqEuRC91ICiEtldcX5OL2Yj4yRNJqsaQnLjufNOA7JCTkL709D7f\/opAXVSH3+iXvHpzYpUGm5OKXdiKil24z0iHWC\/KAMMLeYvab57H+xZY\/nNU8Pal3DsW+W4x11nYaIEKMZ7Pc3Cpnn31044MP\/j5fbz7pv\/u27+vitPv\/+\/5b\/O9\/++zq9Y8++mjrj9P85epxOftvn318jX95eT\/vlp9dn340+3j68ur8+lsjVH+LBeyLW90LAIL2LYH0nTN0xeVOz18QuNKMzAsRO5YifCSO5iiAtMr7ZeOWt3Bqf\/7jOknXFxda5hd6RaZuo3P0XnDC3icXKJWm+I70cOqxffDzWz5Eoj7ueQL6jvbc5G8fsPqtDK6iP81\/dazqiJmotYUhFr\/O5FJbGYK9WVaaAKbb805kwdWOSUOseDWukP17m\/8Y6O+4PZv5B0FP+Nie\/KEnF0WGKcnvDeMkDvsoERXzlMU7RnloSI0iPG8L6lyUP0yd4m2jeHwP7xpS9Jzczzjnu4FFfGmaz9LQ4f4o488FEI2g\/180MSJrgAg63lkDqiF40JzeeY9DYdAE29qBOthau+\/rZkZ2YGZddgpTEzkzPGxQ7XtUTokzhYUnrLQZxMpbn78masbNgV+KYBRvMEeafmNI1zFoifbdmHovPMv94ltPeMsaFvZYZV\/1agV9PlTfH2bvXb5x\/eNLV64dXr52iNDa++9mPAg3PGCiqHhH46HYzKC7Ky5I2WP0w0Fn2cJLJn+Yk8QnDlzPvUv+UtTmwYdvNSL+lgvZa0wc3zn+8uHd4wfHTxgy\/Y2grzuX8Ds+\/LfGh4+VTV5X8mmm2in7zFrv9sKp\/70DqbPfEdS\/I6h\/R1D\/jqD+HUH9O4L6dwT17wjq\/9gI6p8DULsY\/eva378DqH8bAHX2\/xhy+pc51r8jn\/\/myOfbq748oX1WaNzrCbxR3PXBl6LiRbatui3q3LnK58gRrnOllaUYPU3rUVjIlhzSU4RQpJVyDApaVPlA1V1W1cSBInzgFJbmEtUZdbEkqALIBVmsMVl8pDxf8RYZH0kuQnRyKgQbP\/UKpzzPK7h3ssCyZgD2giz2T\/\/6DobYSpFtt2tcprxxmU+5GKK3DrOH52+AD+Bm1vxomvsT5helXw95K5r88gdiY1UwizTUR3El4mOhItbQP\/qL3Wj5076pNhSSciwPatE6sqmTQuXIrXCptd3p1jZuZbfgL\/G99KQ6TVCr6JOnb8SerytEb\/GVfySKqe4GiATZrCWtz3+EXa26K7zRrI4aolrRQqKvgwORT88GOW94YeIHwknMbvML4pWIqlb\/a54rtBrw1hBvXssHxc08+fnYsli34jideJqd8RUYFHRMZ1tnd5Ccne7k1j0ciCNKFB5xK\/Nt6WcUDQH22Wfvesb4dt3U36+jM0R7+fw1I8ZyWPKxZVMRe4HTndCDRbA6w+KEkGgDdjDiy5erTmwJpKBx\/rK3hnoHxwuVmO5IUQnU2kLK8GkbuWgCL9bMvIFJjF4tUyEXAVKmjSt2ybRQewq53nZYT8gH3LJnw9fwVc15GVHlTooiK2CyMNntKT+kB7\/SjQirGUTKNoOFwiCGYVcuXC+evwnmP3zP00EEBswmPKI9\/\/HlKmGzPXevwI0OxjSNH3eMxXbvxWJctu7IRlowR7O3a084MvklCeDzQahF3LDeTyOf9dlWnoN85l72N4b3WLFXAckG2QNZ1rwwk0Eew99PhfubFcyBwu3IPdHBGjaC3higT8p0j0SEbdpm0SLicZFjNso3mAQzPwUC6rJjOXKh1fnSKlhugYwPHuXVLTz2bvP97kEw5Z\/jztRRFJl7ZIZ4NBENJMZcjOdHiKbGNr8JCdNRQO0g0JZhLZQgYRCb9ckkVCNsW7RnZbHEt+WZ64KAFxHLFuCrqkAwXxr4aC6cKa50SONhUwDAqvmuvtmIz9Tb2HXUU4Z4Dv8HYh7q5JbvszVY3K1xQY8y2j+I8qNxRauOxh9M4Tp7OLRnCD7OGa8tlpWTbfrCVBV09NkNqkc4mqg3qEwYAWJgIqzS9aC+exr8vlOs65Kg4qsfy5s2rQhMKqoTS2Xed5u6XQDrlX1glm9c9PiIDlN34mlyalpCFTbHvWXd9+spcAAlheDXNb18ABgROu+yvyMI8Zja2aliqBVtxxCIkcRNXMJzMe8NxfxgVjRVs4Box1+enL+WT1Ep6t9ltfOCJ2IomBRIuM4R3JSP6ddrZ2FF0fkyvoG07U9FnrhsUYBaRL8Ra+NR0RqBZgXHwosTgpi3MEOQVoZ8XmAVj9vmVYHgEoJHzEPX9CRgLhV298Jq7fmb8x8Yr4WbBjOx280Ytn+Zw4Ho\/AthXrgbIfIxTn3PFVP+FNCG89fyRm4XV\/vT\/749xV8TqXhzy\/X76d\/24H7amT3PigBGWvtx3hcXVQA8qBXRXGQf32CEKXuvmRk+U8Pa0wLxhvdDJPVpL9eN29v3rpTPvVwvh7F4h9Fm+e5cGU\/++w8hEjpiRKY4KNr0zPsmuyosdjW7dv1qsLmOngsnodLw6IsX2QcifG9cvpJdvvI+1n2WiyysEbar9Uy4rqcbin9KcflFSXI8BVO\/ZFxXdMSawXB+BdemkEFdiuz7\/J+n4ISyA6X3QtFy\/+\/g0mV7q\/3SIzvogjE2Aj3Nmpcovfvwg7dX8\/2iR+31cpTitulsh1RY3SK8OW0HDxgOYqNUSy\/qC\/EIw5bfE5tXNMuwoKi+lUpe\/ZOFFW4hToc7uks1fTMg64i4\/0Y002m+WDS0u2BYQQXd2hc6GSct8Uxy4s1fwr635LCHDrRS1pbfEZKu54iXHsl6V2XVrAvsQR4GKy\/69T\/9b5GkHZCQfCE5AWt4rsxkkq5lDomx6M6SaUpwEVCYT8XAbCovcwEjXbv8ya0YT6KN9FW1yMWVkGXm7UzRSM9htUOriqXyRiz9l8tDMUGIx0f6c9C2VXgfF9loJE7\/PMlWld\/CwBgxW1AljbDylwC9EnItMo5Sv3Mp\/7zgcns6c3gBpQgxVZDdHQ8COkd2DvgiHIXDn\/4tVXnAtaDbFqUOXdoWUTxZw0fXLPybIzJ6R872lVwJHixXMv0+E6+tVExWIRQMI7rVbXiGELdMmlRsvhxaVxAXdiJKHnbM1\/JH0a7yWzpVJyh+KGjr3LgGUVxr\/mBAnFB4xMxwioMCtSbt1JPip8UCtqIiVhQRhQO4paSBh9Mr0OhvuHENk97y47gPX3dBnJAoqjN+5Uku0rEjnmrq8ViNTCl6b8H9nmgK7Fjev6jL7qY5LUKauNCp2cHcoNw4\/yeu4sRLbvKqylizU3QG7KXILLL7yhHhK3qej8UQOSvKkPG6h2jMptGzh96A3XH+g+XvkAQ9padD2Uqvdyp00xIsDZf02ELFJHMxNNY5k8EtY+OFpf4V8gM9lE9pLePyvwRJi0mmsXRosHyRIUuj5kTU+2omh9jHdhLjFaxBJfWxCBKbXz55ikSQBd3XshWtLtAyAoKrqMI9dwW+OMxegEjJFcgjQfEzC2zH26kjrtSKIgS8HIk3fgPL6zu\/Dhwn7p3SlzJyjxzDWrTYJqlLZBWV2bfPTaZ2+ZJMGy6eBQ1Ukqcw9lqv6KmgEoVeBpIe2PdfXTQJIyudRcJVKcjkxCtafgzWi\/QF1kPI8RFljYocho9nygg8Dp4Qw\/M4tMD7uhJWzYD3CyL8SyZelPtVQPz0b9l78PJeLsWs6IMXfres1vLmR18\/y766\/+VxdnR89\/j+F9klOXiWGXiGOpbSjaNoVz6+du1ANOONn\/5tkj3Me0inp8X3YoXP9Nn31tP78qmPr79vp0FrQHjslEywxdQTlHgcRgGuumDdnBzckZ2U2XtXJjeyR0fvR0utZg5nStJFquesWKJWgefW0dHWpIfZ9lAEt14I1w6otIK+u6WAgR1iEaIWJ\/aRsJwmqchaZwPTmHjKwxdwucVrODgqqo5Rf4TNUVdBpKyWmynkXz45l9vD6UX+SBLO3TiitBtR3Vbs8waCobfbVugFo4JoK5LclV2dOyM\/b9fTfX\/UAFiSrRCKNDQL9Ta4ddaWrASIuVHzeeBLpNZM4k2AU6kVvDyoG0XALqoJSmKp3QXBVFFQjaJ75XbDgYYg8hLsKgKfAvms9KU+K76zIrQtcwHP3VYzlD5gFfMWs0J85wbWNHPmsBbqvqZQuemsL7JwESXNkWkmPv5FMUAHdUWMSSgHE9P99CC5vIC69sjKfYb8EG6devXRFlbhCBZnzdDL38IM\/\/jj38wM\/\/jjfWa4mTUG6X0Be6VjxnYJSLLs9Jikkg8a+6P4PBKaWAp3x20CjrF7do9QClZnX1deKmC\/eAICb5O6SvnqtIOou34FpaAMM9ltHRFlNLNffB5W+hBuHNLSwasao+\/XoWwl3cN7yKVpGPs+nExZfU3vbWfnZMePr6kJq9llogI1wBlP7KJ0AF3CQcnS7JWvQR5T+WgqOBAIo8xf7yyBOrfJGGSTxxhnF9U8XEDyVvuNmia0K9ic1XIvJqdZPnX1KiJUi0EP\/KqnVHG8rCb+AvfnwPzZiDweY73ImFuF9MU52xC9eJE9Y6SBKc2c7RGSzCgNQVcialWpFFrlfQ7i2iyJaLifz\/tpMdOj4z40+J3UR2hEcqu69FlbTIVdV7lXDVolBC6TXQUIlQtgUBRkUPcncndcmiGOqB00CDzQ1VmzSMrQvlGOXBSth4CEEhADX2A1OF7YyoiH9cO6U+X5TaPgwsOgxCkSa1ZgUQgGDP2oJj+5nh0i7uICA2RjWM\/pBeFqW28zfMjgnhBziWj0vGQh9FSj1sRi2IXDGnsb8SkqfD\/N+MYgcLgf4gSuX4fD7HkSxFBaM6FvTxGT5XVnjDQzNShscSTUkrc5wvgDuiPogct9Z\/ebdsrnrFD5LuR9fXL5cnb89ZOvsvcePD368uDKtZvZxx9+dHDt46sfXb1y7erlq+9Hsz9tHGUH3DHXypjpM\/mzxr+nhd62Y0zKet7818XuVw76odCviDj+y5Lwv0DMf3Tl6m+lMeRRqcZQuAnoqjBQ0MYcMAQbtkEVbFJ9BrewrakeHtSLtgRMbxAb9GmpPwhXiBpf0wR80hAO9Cgvo26AV00D9YMPt6FY0eBD4nFf6kRYbWG2253iTPFYVy9fuSpWrJCU4rdi5iAj+BfFomh+QFmNZGowE0Yu5s\/uWNxGFfoooTTqxaOmBZsrVNqahYTGJFjOwP2m77ROq6Vz62aaO7pCeZov6TQCYMksuQa4\/fRS04z+OpNHO\/bwz3\/6l\/sNzMqniK22xGzGMnaTuin\/cdNWRurlqpQIaHmiCJXgGMfOS9qHQkPmXYCgWwG7+noahPcq5JrglVr0HNuqFOqO68Mg9QGbIrTgPYTr+zOCXnOWCNmxAPYlbxOTb+KJ6pBYUjVgNuP7E0dEEcdQdhAd6i0ELzTEuqymDXnfvthq7QQgfmuoOU9Zq1ArgFEHYfBuxBaSZwldbTayw43c3twN72iDkqCt0D8n4GzQWntmt5EmW5rr7MRHNECCY5M\/4D0P6rqIyV9oPajnTbHq22H9iXxInpUdiyPVfsIWCD3DIvY1uubBIe10zQQ4I+ZQsGxZaOYTMeUJnhXVpfBAgovT4lBq1FHdnxaqfkLDHPDUYtmc5J32rUoMqeJEvRE5lE+Emdbyxu8IavhE9Ip8kV0dsKTblpHlep6eiog90MSm6R85AgLvRiat5YO525iINqAdwsty6KuQwn0GxunLVYbUFhSwfJCx90QWLFQWolZgDmeoGF0SjiFaSaJHIdw6wtyFw8Ew9smDEZJ+L1wulSw04Y4hokBz+obrQKuZFnX1zi4iTOozfd5buHThO5wOikLfDLJz0X9OSW5aCFsySQ8y1dwWACcKgqVU6UJWxLd8lKSqHSugUwwYnGqFFV18r7Ov1yyx1\/SOOIxsgDG+nb+eW\/XRlRu\/nZK8sc+t+jU18fbzO9bl\/dpWpm2zrpsVSjRlN0\/8h0ujt\/58N8d3fspen7Mh5tGLYPVYmJZjqmRYX7jrdzSX8B35CoB3WB8cjP4dOlRe+LV9m3jBrE7VIvP7q1d7Fh6y8\/YLl\/qW7+xb55PCZMWFkPJ9VRF7K9RSlo9QVoDld3d6VCzEuDv\/AUq49SWgOu8XvM+flb5tXC\/09ikjitTZrRuevVPpj2aE11u94d5epTeqj7M3\/cp6S8t+ivnYhVBGAkMZr8o\/brlxjXJ3MJ4Xhfy3ZwXw2iQQbkGsNv8OhLN1nvodTv7vAE5+Rz0WFLYjjEZVbz2Z1FsGkSENuRNo9Z4bI5LUZC8i0OKzAEBWbjeSpHXS\/6XluEY9\/9cKcumEWkirC3Uz6J0jiwX024Gh5l\/i92flApYRC6S0lUOIvGjWDaCrwWtBg23z5dODJyKE1sQFXdQwk3k3L8\/XUtZQTbNT0HoRjuY\/UNHsYfa0ydbocaQoLaYjX64UiGYY5pYsUXkSpMoHtXvb6LQo2kdEA4gRRez+ohcDXE0hHHErMkb4Rei4fQ2kF\/g0RB5ymrhycuCeCf48rUQrIfdYRrC59epiYiutDxJLvFnW9OO4bq2RAtpaE9dXPwov3KCprAYi1x4MKTQ53HqWKC5oliNurVgL9QSBPK\/Bx+hNG3DH03xkad\/2biuPWQfhif6WcSz2ZwyBAfTVhmBQBEYdig4tIQgsBoz1oSdpFPDPPXIdiUEtPvUPgxezRVmKA4ZAOjWkz1TrcDUTBZ9N7rWDf0v0gXj\/87aQryeFsd2oMnbagrR6A5kdweGb7NNfykIACWgjvIJoeLkARsYt9sIEefwTHEZ56LwAWJM7ZkKzsIehL96BfofkvRh6AFwVEhnOQZEcZTvvY7kcntEV1ZSYGG0Rp1mvjJaHRrBzVIygolwOV877cKcfSqm5m9+qfpyLKt+lkHxb+O1bWFmP+xkRGuTVsGnJ3Y74e+rr2P5OKIZM24iSVUZub\/peZqPh5UKDFIlPYvlJq+fVM+p2zkirdKz5HqoueiZ6UyS8UYzi9q3pWslWpR4TSgCqFA57GcMLCqBpgDP7jQv10Zkgn0JkEXI+C21egl09iTcd\/HcxMFaxd4uVs092Kv23yvs9CBt4DZjP+fnrZYk+pVohKVqXgVlED1hGyZgj+b9IOwd8w1SgGAyGoEDVr\/XPG5WwIhvzm7YImBZz0Jh3A7LGBHbft6eUECwvvoMXxFL3vT2NJuYjbaed3W73etyuWImfJOZq9mho89NuVbKRaABui4AxRj7Vm1QCQ\/C5UisxDyjhpxo5lt2eVVptxJJ5hQZZc4N4495x2PBfTyGM2v+4zQ92JBx7WqkNnnS1Ov9fSArvCDB11HZdM02VsSTl\/A3FLnIWeW00sPtkz1J6yfc6K2lo2ZUGuggF8GssM7cOr1+v23y5Dn2u9ziBoIhClW4QYS2odJUtyqpXrfZgySJzXaMYMOJq3WkPs8eFVsORPV8uJ7qaBwrF0xkdBZMKoNFGaSiGTt8Bu7IfuhL7CYMtsX5d4OHbJ8384tZTF4TCnot+V0397VxMnu4S\/PSDy9cOrtz4L1cvX78m\/3n0WP6TBDe+5Qa+xeLxh1Y4H+pA\/n02tPJfYbCkzAoyZTOb\/5ow3d9qbRfGo8AeW2RxcUA0u3NhW+Ofp4Kdp+5GIcybDeb19RuXE1D0voCDxxjcKYedXyqE8SJyfQSBtGTGbRq7rWq\/VuGZiD3XYrTCUYz4\/+KmOKAOzskUVvVLIWV+UxYoN8AaywC5hCUwn4srYvqahUUWaUh\/dyw\/FyYotXMs5RFAB9njZW4pxiRZVSCfzZolg2eK4k7RbwAItGOTY7uzAlOR0SrDhs4IozWUjOgZ1nHFDuYJAENjJrKHBXMcal2nHdq9A8u1a3a02gbs2rX9IZjU7vTSZJqBolTWocOy9RPv1GNMrwIxhQUazq9SZPYJ\/kFxBo\/bQNcIiMql0PemDp0x600HkZqrCx6b1fJCOG4AFyL6XD6mDow9Vs7GyK4gNFcMJHbepo1KoY9Kul4xwqlnj1lZXkl1E\/DLjICUmrbeK7YjNTJEmjQXv3ZZ96QzPkL\/qSqgnySdWm2D0fXBDea2ETV5hdqYbew0q4pqWw9J6Q0llON9hFLrfdtFJGrXbTUtHhDmyjmUI51FYEZTHp6ODjXs2i23ABfTaKUz9Eos500IpAuVn3eCp7SgyxWQTPaYMvTRRX3CCuQqn1ydv15v4NrpskEkA+1G7+tuuXP9sxAaSjeLisgzRQ2FhvIs7Ff5oD3llfGvfHzlo3QrndvW1KPayxkHoWys1RCTsOgltwMLWaWKvDYf+okl\/2fmV4ZNAsSfGdqPddGxgRF6qBcOzEK8Y509BnC50RjbJP76OYsDER84G84GvR3Sd2E0Q+OwY\/KBJh\/eJZJM\/OyO6noSQo\/WMMGIasTYOQwUYJ+sTmFGzRNiljiSm2yRU3IxyEN0+s9NU4Vf5vWZePH607SoFvqvV+Vspv\/qmnaq\/4L0z+a5OOckEyGmznL8\/rwQ+ZsVgZo80EopdzaM6zLHhO9gDC30QB3V4JjJjoNKkL2H\/Z6Ucn4+aKQbPIGGBvyDEzzLiSk1qQBenL\/uhnYi\/Nr0ZybUkbcs68H7UqifmVeGATIHVKvVcoXNKDRMqzCJzmDeufTWTNnDvOzMW2JsKd4ejF2ta0ZHJ9ZUsqHwTMkfX75foiqWcVaD2ZWI4aUMTqj2SILMS60f1VkFzFCRGMJZo8oeZem9xyhR5dAKm4goIOCvXVViOLDqdNCSX8eDn\/+oY3Ao0E3uUyygaLm3FVm6PHgwE\/cT8YVKWanQd4SmA4fZ7dVZsdFm9ahLmmnRR8oW6gkpaIlnpd2oPKy3ihxToQCnaxa5LjCiSNDzD0XvYG6g+O1F6jtFSwaooVM59IV2wzJYHpV8v6ztI6NREOFRrQgc+4B1IjuqBg0fpHfMuuJ0I908X\/UNXkeQBrpUqaR8xCsIKHqKOzUWkEepEadAdRUyFwZ\/KNc5\/JYnHv+xUZJ3dNvAqWtLCycMSlpfTamWqw+baCk\/pyULl53B9ZellTN3qIR7EH+AtC4ySxaiqCIajqICb8v9Htm7QdHoY5Kx04UY+EyYozqCUT8qC48Act9wsynaVJF4L2j9XT9xz9h7dnW0uNSzVkXSn7\/xjmZ3xdpjKasQJVu\/WJcGW6ZOR2CyitVs4iWwqkhuP0OHBFUHogRwkEU599IpFvKo+JkYf+VTITkMa52q8VCFK8y8KFDDPjNMZ+oZ7DcwPyKn3hj6KQOkbCmBED7R\/922ASEPJRJm4gO8KutPbSTqsYOkqdn+JvAxOEsGoyIM41wIt9YvArdtUOots9EsygRWJjIjiUq1cRTQHdHCfZ\/ijh6A5+Wweu0mzv5+2sNhppYenAHQj1XNWV1pm5ZDhEDiGHxkbv1TOUW0pNg6QDYDscYLYgRMgj0Ukkj4WPRg2JFAlnVbpLL2AEFcmxLDTCPNRwCn6eTGWKvShre\/sijsHvtPVOyZSnQzi87fLLwYiWEYXcudV7K4JilCEUIRmdFuoAomkUqtiomvm+gPFg2epI3mz18vLYS2Z0lcPwKpKpHX4GX9Z\/pNEelTrVONquKFArhkkeito\/c9tc4pUBOI6eCz2sfQ1Jt6HoZZHV1DeFAYdqOi5NQ62W\/mQq9sDaQAQ7oUuI41XtX11njhvjA4+UHrUucFJfo6qrKQFlib7saDFDuK6kht2FpYa3NtXkPePQmJR7YE1EpnLTF5uQxdIlmZN7GT9xQ3HX2CI6sVlzHmriSnM4md+ZgmMfrW8r+E0ic6iCuKMSbwqhGL5qBH5h\/Fi9LmEAgFbtomKaW1M2imnISAo2B5ryckKS9Ckx0sKdkVCS45UcsgBobhDTHYesqe+HrKLZpf9InZgbsJucw6+JR37Yzle3ayMApaGHUR7mq822QwD2prumLtF2BJb8xl0OR\/F2KFzMyrDadVp08bhx0a7T20lynmwOkn7n40Ic8aKgq5QjW2xap3uASqmvMhBAW2yyH0ZbGPUZxWeS+fsozVOJO9fDVpaqXjEORNawXHdRgS4l8wu5jyzdbn37NgbVQbRut9buN98i4VnaoLVcQhXcj8LVG3bFcWDLKDzfnrWb5ovIpQPlRqIkWU0C2Lnn3ZnIhFpBXwZe8DDvO6VZFQW9nLXKeT4Y7s95YAj2FW4aERJHMtRhYuG5E1y4jPNIfAIwqdQemtiG8UoBkXHfmeE8TJPCd\/BGHffS8nglisqsJEm9lAiPVWoMz6Rm2J4TREFmQ34xEWieCkQPFA4WKIVz6Ew9rS1IY7Nh89m3hyuKo0I7J1e54K3RJWWtosHt\/Ksj4jg1PLq0MV\/oOuH52bV6BPKQlZAoaTfDW0IQp6B4fogB7neE41Y4shCtTA+E6vnsd5y0e1XVMA7qKine2S71u7GwBOWMyPjhd6aBpHfYUhiqzcRyrH3rIH61THQbhHQB4EQdhptqpiE4ckF0oakU9qLGAEGmf\/VzXwGg1BWaaanq5Vc+v4ORBA2+v8utrS+gsWMS19DGSrdElMj8pbuBX1oueJIDGlFlEAJ7V1qJX12KjJFJUH2oBAdsS5gkmVsuvxTimkTxoyGCnspYDMB0lE9OlXU3STmZVncMwBTK2RWBIDrK2baqbKkISf28QBjQGMwPV+j3MGgsgCLIGPfo98KHX6tf+x1uXh4yq6URyxFSIQahFzaAmTy\/rAJ4FlfMtfrdLSnOBbwKEzksnlqQ8IHw3FgD1Jf9N0pSZv8P4cASZ7AQyMqbekU6M9xBL3vm2CwEzOe6NIBGxoVlbDSZlrf4upuNtwWAoy3wqTUdWJZFqR80tbXemXIodmjHfhM57lqlxgFRy7JgLK0AOPZA3o\/UfKRTGMxe\/ZuMLiObetJ9BRM4vBHi8czILTaursbr6kH9mtSOvW12ZmfQ7QUTzyufe0Ch\/BfOORJJjLa6ij21LDFEkgp9PG3v5hxJMH1PDT5pK93tayFu3VhaPjxCNM0BWq7keBrhcl2CMTq+qkOaO7p1mB2+YBG94D3ij9Lh2f1QL6s54p3g1G0KCtX1jfuAwizwIFh+Yv8g6IUuLt94QIWTQEli+bpq7U3sqelC\/ZYBcziNFlvNLpUKZxb1MGUDu7+ozf10obzwMkkLgY\/Z\/RulTaU+kRyNNbq1pXEmofMqHVOnkHQee9fVPLHBkUYkpezK2K37q0wjiobPAQdK9iNCj4C7XVDznD8yHxZ74NNHBtNIbbedDWTFf1qkV+A3zKG9oTU5BvwWhKbovsi77dTSs6RAF+6CXrt\/cgSYs7\/kTpxkr24c8i\/qVyT+1sXpt2SdztNoiLqOJ0YpTJbJmnBlgxUY0mFQt3TsAIRRcV2YmfTDfXpkvHrTaTiPn10Uxt5e5sla9j1iWJJewNHaSdLfh2RIwdGCaGfQ0py7ibtkg1KK9pWq1QZ+avmxanhQYuPSpSeCEYPQiLEqA9rBXjTjEiudLoBPyhvkhsMYO7FWUbYJkIQcHuofyb2ACQ5HlMNTCnGJ096GkzLFIIqdgF4p2rVLQF79js7h25j3EXhXCVtv3wYAq71JgTr2hCyJi957LPydcDdlFZy92MRKUjboiOO+OJmncUPXkFaM5N8EwQTu\/ZVRE\/aOPZecNe9oXFcYNIZLrHJwfGrDX6JsTpCpSSwcfmgO8e7zWl8TAXo9e15BNFUXocPU4t37f3KUQBhHJuNWDWwTLpq+MUvQdfs7Y+0HXJisKk3x\/N4j0WotjKOZSHNuA6cSMMXcXoh3r+UPtlWtYAAgVv9z4\/z5R89o2pwCbM6W3m8Oj92EWknJTVy2ag+buwwGXQaSIA5MbWWR5i8wlPwi62vqyWjL3J5R8VAMNZhGGdTZXgkhC+CIt6kcO1qAOEbFcKuTHRxwj\/N56kc1dpLzFrfClh12jVzXRIwnzbpZ7S7Qy6KnbXTCABhhgwn3Km\/TwNZdVZFX8MEJgrJdIpBOaf5d507qK5m6PARwBnKKZsvBhZPNyAKpNLmVPaGnKN120JS6UmuM3WT+6h9lmlN5aAb7V8kVt8UijCkYeklrw\/VNQK2wiwC6h1pLXnxr4AwbHHelctGLAv2HWnY0DCgpdJ2HiShKPjNBN29REWmdHmzVxlUvuCGkYnhXLzYZPGsZ42GpBTSR\/Lb0MWMo55Sc7VHtdFsCZsV3QgmpnpzcR76AhB4GnXif1fmQ3rCMukW8U96zGPjoZ0xfsovYH0pJE2VQAtxDsTmI399QUQDPy9wncY0TEkD7THonhFSLzGN4lRZyo7tzZiqV5VvyUM7In7RnSmbdoL7Spa\/gwab7k6LL2a5tXM4P6G4PbNeL2C5s30LEc8xw4TxU7nKFmDsDV9CGuenZALfhU7IwoX5OgQp31W67ri3GlaL1rqbKhpimjaVwsbJD6j\/4EJ0jbEtWXps2V45YNqMykY0HUdQnPygNoajqvxoGbkVlHJltO3C+kIHayMDF+EVpBJatd70+xmflTK\/7NChgqLgToOIs2XmzU0bYeezt1WU68k9MT7GLspTJCbSkkwR7AF0astaUwDkVSzii\/Fgnu8y2MQpjIT1LmcC3JihSesrBYp9D5qXcMEuo0hpiEC1uWb\/33IKwIf7LRMKPgNjM8qibVooMSOBeKQBGJQe9r53kYUlWMQOjnnvgJ4mpu\/4zqOesg9cYQBeMwhDMC3nsIWKhd7zGSVadMCRmM7MI8Ug\/D0MIeOfzDA99sVK0djQdvF9hfyiMdEsJ+VsWnPN9oBxKe+a3KtOn9jprwIkGkxaxsUyjgO0SKlHgZ8xFa+SfD3kFhGtb60jUPIqcYH672Gx8jFwt7MtY623hbwHdsiE7MztfjOyBggyJwRLi20PhZpq6DejpdiidIj24qbUKwKjXNDErax1LFFc2zGEut8lGfBA5bdjSfxXL6M5qp+uQmzsXLM8HhPRTugdw9njk1CE+SjvFrlZrdEBZGMPCArOf6AkcZ5Va6SNsr6hMwRRpO4ysNRo2GKS\/bSW8Ru9ZY4mXiFXz2CV8IFSGKpMYYqp22Bh60AiTJoeNiymKs3tcdYwGaIG4sVV7flA3xYCGvkNuslRMPhOMoDATH1bETax1Qpjy7vlrM3ypof2PMvgt8tCnOhSgASVJkwo1Fnjyt0udgxYJ2PIkjW3zEC9b6w2CrrKpIUHNpzqqAMiL23QW6fpFgM3syy1VC3jhj34GDGlCfazRMKkEbybooUgqpHTYK4kRMzQljKYsbDCBTnHXhhV1MhEOgSASAq6bWapbZAty6TKDQ0ix\/H4QxHqH1GvXgwqaolrqZIiogauI7wyfS4fYtsvWKRrUf5+Q91jtk9yRQILWjqT3PeZEyg1MpsNnkBcVNTx8vcFCXTyuhqMvGeRvJ2h0WhFMqlUNFO9RjVbDkV2QqYBkrsrx9iXnSpZ8b0vE6TpOSF8aQ9dVUQqxurNc20amZh6KFOpWWhfLvGs03pH+VCFdCAxLKn9vCXpTYz+Rn3w+e6jc5uwZj+iD70l7tUMgYRoeXVS8pO8xY0olBvwcDv50xaj99hFBKQ41Rg8CZ5D+u0qTKXMdktrExm49m0DfUGeNVCv6N5UXc9dhWTru9SfSG+d956WS+7sdldiEh6TpS0EFMuZ6HTmiKu1V2WXjEm7LyDsa4D0goV6ndNRe9n+9Z8s5NQNB7duTOODKzZoPu4Da74TKPokW\/wHYDhYgDsuQ+lMQOoG7VONcizSsCv227jNWggVWXvU8y6uMiN4FVGFHvwiW9u0UO+Nnnq4zVGhNHGAlDFEE\/G7RFN0qZwfVqvpFUUYajXMYFdD3a2vlUBrPdV4oWRlEcVDPZ0VHZ1LDIgmCV29nqRLysboRkmjW7jNqwALIlPpOyEmmRXF73WPoT9eY9ikRvtmSbVqUSC5b8VRWXMcQZg+2F2N2eeUDW4GGKi+\/01XcpIlIvynM91tHcT9PGgJcH1HiyKf+eFQrd1uaPC988Hf1nSyPJe0fdNl+lIphqdyRbNcIKaJC2tTytPUrd3Z59so+8voA\/Ve\/6GR7CpmDPCc1S1HLckJp3J04Vaj5HNKfJYw4UK54p5Lcfmjss99PDGrc5jZ4uTMEUIfg7Km618PH2LHMsXCAai7yMdHB8PkIxmGLThflwNLDwciaaIRm5O0m7i+cVrTs929yO7Q4VGTa8z32GC2C9sG\/nUm4QfZQ8eZLkF9SehoUZtKu8otjzV62Cdzyhj1kUHeck5NWm5sor1VIKH4hBTQRaNI6Q2Y9HKCM7CaCHWrlko6zExwoLxYh\/n6J5XaKUonKb+77SRR6bwb89fyX2wOUGwi20KJqRtHtGEHn5JQEEK\/xjNtVWxxClC7k6rsAVEZenBXQ2ExACudx1M5eD2wxlBus0OhicW\/rGC9kmYs6Tokdp\/4ahZn0qmitjDzDH8BhsUty+muNOWL14rNFLT\/65PPgtdLy+wde08WWSGjoNFOcfXuEbCrllPM3ewpMkzlc6nu\/UFTRplddFuKBZRLWfq+YvOtJFCZv16bPwJEGtAqE9z9NCaFQkeJ5z\/kZnKZR3k3z6EtpalgQS3RBunw+XtFFvDbKOu8+YxQI6ZErLLdXILSIcUr6L+rkkJy55s2I7OcPKETDgPdXmtgEvtSCG+WW9Pt5oCBpJ1EDq8QscRj1IbWhrOZtksqVLJ\/4Wh1mc6Sg4NpIuqDpf7Vdt7DQzx8mAYH10wGq2npmwS2t+FWrgWty73ZkXGXvezi3FDDO8a5Jnn5DB7n9GCJjw6CKNSpcpRyScWm9izmJT4gq7KEaKHsMFWFZOxXbEYN2Kjt0Z\/2W5zQGK3p4PkS53znvYPsEUdcpDNjyh6WVvs2Wh\/qPTevXTqbtJwJByQcfUZ4qYwMRPsvU+z0EYmxXY7Le0aC3dSaZK2KjNTLWN\/itQsd7\/nZUV+IIfZQ\/UVlCaXpTb82GYht0dMGU6ilbfK15bTVhSguS5s5xbyLnvtRHeUfBTMuqhCnje0273AAoR6oElM+R76KhmkyeJQ322KtlQoiEf+HamqkyPGosKHECowGOt2mFhaNhr6A7MjuqwOyMHsvpg9laFMt6fUe5nqTno+NXNkLTYQ6qjANECfxBMS5W3waHo7VFZEDB2m5NiQIK+3Ye8IhHDMQ4nOfRu0XoIbKTE5Y3baaKwW4Q4xmmDAVRqFzHVuhplFC8\/ti4SaK97C8k3RjvZ46ORCI0+bCwHuos3mh859ZcWCWkAI9Tx7GuGWL5dBhI\/26s55sIuSMiwNamoLC0yOUQYZ7WoSz4K4+UDlVHMlnPpZvsiBk7J9JGelHxq3rtXYrNylR13uQYrLbZSGvtJvsiaEE6cILxhBW9P0QpRjXlCxRVQ+0Ci0uUDtaGPZmqA9k7yjSY4wBthKq4LPv0gRb6f2zRi3TaFPoQsT5eWYWqI\/rShYbXSS+Kg4Dp2Lh1pmDz8mcVFNi7En2flrGEV1zPukLbgNNrtvXomenOGAdFH29G3czbM2X5y\/8RT1Rc0iap0A8BhV0t7jzg8wLm6qPztLbK8O3dSigYP32Zp2DRwlEX1yeNxonsuufcaMwtyU0Nlgz9Yybv2VLLCZ5lZTeb9MCvrSOs5xzdH+8jhraKeFw0gTWrEMGxzzzhzLjwX5WaemllBzsAgPjswk1AbkKJTVqMjLpdmSaaEtZQVNPIzbrWb5CPej1s0poMaFMY5QYc4QTncWsoTY0LBsFamiOOEzYecARLBYiVdDGq7Vbcokl3Z73XfoGtHr7LWyMo3MyQWDVcHDhZiaWCCupdbKbJTWGk+4CRyLTmdui08LnQbZnaaq3sJuozpdZnKZMWPfAJTRLVnrN7pgbyRjd7\/zoOs3hPlqzZcvd75tHYzQACC0jGDb\/fXMf7YX3KO9J7avV7pOsle5e3PWimcnrPOqqN3u3nGnrWnjJAlcjVOc6bD6nTE+qkMu3kpSJdqnNRyOGdv5pran3ia9EQx6JzI8220XMfJ1fPUnaU98Q04a0SCRHAXwGvsCjE+2UXqunoVLvN9wGdvwXntGppMHaJHACVXbfTupFCtftIJfdoASfDKnGFMGJaaxRiS5YYwpJjWr4R3o7XQUeuiK0luEs4QUnAg5MYpncOxN4ppa3tV1nzPxKEPcaZWV5USc67ehXlpAZCgFYqQ8Ex0aXhh290s2ZPLEpIPV4PBpoYh1IGyZ577gBMV3oIGl80jEcvnvA43WFzZfIcTWRpPTQXltg6BYqBFgEKQA3O1OsZYHmQ+pLp77ElFMCSOzbMKrvI+KENUOrZs6m+PcszNoz1WjrS0PXPF2DJ0Zs9Y2Zss2rHhL8fcYuu84ejLXDoz0AHXAp1ZqUZSqF8JuF62JNnqQARUZsb3oYDdYbwcTV9umxCSBnQN409NQgUkEWEvlMxtwAKW260K1w8tV1XSGGMQXKx90b\/X3wGb3yZT7UP2GHo8442nejtMG+dSQKrOY\/4\/5kHanzc0k9mKIzQWSLuLo9WK+eJfYujsV5dm6MZdhG01uyDfZqAph20o6Fsk6+42xtDuS+SL73qRyoQbtQ6fqs6RFW9J1ZTdGumy1Y6HPFbDp2qGIHcESr180Y5JfVoAqcLFEmriM3+0kBPJMSavXartxGqXoHCVhcldZb8oCpMzgZkEygpsx8lBPc83ZfNO83T+Ipn5bkC7N2yp5AZVjg6hUc+2GcabFolGjDj2Ar1z5RHEn+kvNRLCKkRhCtCPaMyHqwjF\/SUgnKZLNZknLHquQrbeLwR2ekh2V1cwHwFzYB3o7JwfGCgCn4JhAjYX6usK4XMvPiGKYajbaat670DTCJLin+Wb+rKSFgONQzCi35huKB9NARVfQn3kYAboZpwEb0eBvMfFmpfWxtn67Mp0RBmzsmUUSIYoAMNbYOezxBGcwtSgj0SxJrZWDbqHEmUCzM9l6PYy3XrsHnw0aerNpYRbtN0G1lduNQU2qHeLZQtmkWbX2tNDoYCdHjZqsusckFMxY9cCs\/VbWp5JPk0ujZgMYuDNMxxPYQkRHcbxaeb6AoLVkKk9CA\/MBe4nubDMVXxDS+gyOuCt0qot25we6yUwA6zZjQdZiHVsqwFRhsc4ZMTFv2qSZkZY9d+E4iCGzNAkpUYzxeejLa1fneR\/v\/gV2TIzCbow8ZcJvWW667zO1dGzu9KluMXbPqG2GtleMIYxiZvme\/DSjKXLRU4YkCmticeoD59dbg6XjenzVHB5VNS\/tPjUmIr98umzypZbJRihQEGKGBHRcxZYQ7k\/ziFVFubZNetojaO7D2a7YfY+44KWZYJPQ0yNR2aL9Ym8rL3sgYpZcHFpzPUJ34C5fmuyB1bnSSB1oHoP5QkbqGXqHaeALbERN1fiMaJReDOBYU4Ha88Z4xeBp41J70KfZmwoZcBComp3agouyHEfs\/RHpP1jRmpDaMC91yqVVgapMVcRUEEgHeGKyQVWNS9PTTFgZCjZitCyOa0gyraDodIa6lmHeRPmOj9yYb7UVmPCbbJMAEyUOUUaSgPVvHXOKYvcnCFW0uT3\/oQiF4apZ0CMdIiSrgPwpdWZb02l96dLsp0HV7vN84QaxT3u1UfdvXSyvkc0o5+ruLHy4n2WpEIyfD7TnMWbuyKZbWul3VW42QbdDAtqIy+2NJSFI8eS0gi1Ofo7\/WgDbWliFW9GuYJqBTY8rtpoaTVmuO0yM67JlU7mhJ0JAlmppnI25rHLv6M3hEodJbe0zllkjhEp7ieEo7OGrChiZUCd5XJUihP4hF72AnhoWteN0iewpunxMzKFmxUWClpLN0hctdodUKBIIw8SRocaBJYKDivvR0NNrxf6EuULM3HfOrdWjv6lLkjG\/Lts\/IzCdPdNVmBcBCcEpLuwkMdHLxKA+1Br6j7dDjaCWCaV6T4kNJ\/7MzJfb08SUYnROW1UZIw0qrXm8E2V3zcLDX1KWMYSw7UYdBGsTqVMurGm78lfU6VAw9MP87ijS7vP7BIbq5zXqE6K+aiyocYEEwqgsAJYt+2dM2BsBj7VtyE1q01\/Rs+ZS67yBIBetyNXY0tPSDkrznjTWxAPGpkpzL1mMsZUXTauIFkSJlKOtqFdR0HDyIhpIDigkPlRZ1mNatkZbBKtbXkWsUQUnRCyduXMuSDBEsKhTfM7dnBUtO9awsQTjq2VotqQB6YUZOrvhRrY3tafr1\/BJCzmz9ChxCaznmXxo1KNzNsplB85LAyLm1W7F02Ng6aJXT2IvSdyZbtHsGcuqpSWGsbBReTv2Wgin1loznDw8QDdBx5jSzSSdoS00t0PTZGmhstC4Kfb1YFoZrcHb8zfnPwjd32NH1hAHCr9nWwLR7CqtCDNMun+4yHdMJrk2Uv+eyMQLTW2M8x2Qr0jiNRR7FnEwvbZCFcZKR5AkqGgfCVpY1YsPp6lDHkCDD\/Y+BWNxeVZBgUysSjx3Q0\/ihCBFiU4ZB6m1vZ+WQtWl10I9MgtwZdAarRcQ4qlfql1RaNGAj+kdshZjWTqVfkktctI5dU\/71q1oqAKQYoXkc+v6tk4K\/Mpo39MwR8WrtrWtMOYdXfdTRA1ra3T1BANY6AkZnTlO2DCaPsijJXgBAwfofcx0TOkXMcAQE43eEUK\/KnySD+HIsBlrdwQ38cgiRo57Dt+yegt6RKKPELYD3T5CK8tyZircHUSdmmJTJSAII4CN+Unbk5X+vSIyj4hZLSuK+iqHrunPMlZx9Wq7m43JBvbWtiv2AYqnw+SjGoBpQ2R5vR0osR\/nb5a1BXBy64iQ5HUnNuWrNfHI5v70ptcb4WX2d+TEB00bwELvvKhLjrFX22GdIqo4Gpax7Inf2TceUaKTLY6SDkVKJn1aI2ZbQO29qijklJlUjf4DqX7iNUT2vkdD7624deJNErbX8JE4CTiu94RsesTJsqNGTMViLhbR+xpH9IQes15pdbEXtrSm972KoC1Eea2t6WFs8AX6R+RIxaY12BpamhV0BNi\/Xs8F3Tl5iIfjemaSoiL4\/OosbH\/s39DHaxwo9j3ykju4OauhYrxH+248QweMUjuyHS+ag2fI8q88a8J3FLzycfcupM5DZUMo5\/PuRyQge\/dUTfjWJjyQ5xn8sZ4zYTyN9+cxj\/q2hbKSs9hHe+q1LApZW+yHFrctN69ZP9qGQhnFog+R3VNPKjdn7AeKjK1I6cp9dJTFqFpNmkcaGooEqVws7ziue4Kgme9BDEP7erB1plorJr0tgDpiTPeOdUERcIGuQyiO4NBNB\/Z\/Lq7UZtkdpC3nYKwbYIneoRnreuowILVW1bgP71MbKfBZKnvdWxVt2FRD7yNyJljYKOpr11tF7OWXmKDj4lXoO3QY8inyx53OnTCLUpdMWzhGZcRyVjqzUce1A2y18mkEr9VQgRhndcA7npY+5a2wlzU61LnqrYX5YfZliFZ2msj3ITAKteRzGZ79PO8wUNbMAQgae8sdfpSwIpZ1OD+AYiZEmcA2G+YaxoMe+CLU6T5rZr6EOInKHhAwAdYWSO2JJ\/mwNo9\/NG5IeVSViHqvvZf8AlgXwqzAqMq73CQOz9aab7fdXdTxMpJCk36nqvBJMa+K77B5yP0wqsYef1ScDYtuAyRGJuZVXm2WZdV0zWZp4IAtmA\/PNuJnxxW3Ojx9lO71MApO9Ywlc+lEprSztjZ4V9WcYQxzT2LzSWHdVsGq9fckcDr3eIA6aXv7II47d+KQXAvpG3AxSQVmGv2zAh4fbohKrR\/lQX\/H36BYW3vtjIw04P4xvdsj6XGsYmximGu9wzd7y2hCVDiMSDu1HqRa2mNdD6MxqCQ3TimhfacNGvcQewjTb80bS\/5itc\/WK33irTY7BYN\/IUsqTJckzyi+a6y7is1gE9HLeOm2+U+5ydOOpqvV3kw5odEnXyOcrDUPeRtPhjjyMOhDRbwW1qoF2Vo223HiSZ0m\/UT2yLWV2PBauiIMn+bnPyBEOi0swrsopg2N+R3jKGmddwLhYdk4lkYkM\/9iXT6IVOHrbO\/3QmtrRcVrXwYvpVTDlb3nRcei8STR3mz2pji8x20xnP\/gdYY255fqi1MI1\/6bfJ1dw6TcesiJZ\/nAwt++1K0xUR5838TH19qStOiAwPbJT4owkH\/i3uwvPB6kxv4ljBeAlAoJrid5aNAaxtEds\/5YAx4pyiztkBWQ3aEQFJr6ucLItV4zTgQ9JmRYQSuiS2vEsr1cQYEAjvmF3GcjLNoKGpC4oChxZQVnsbIw4rkinnC7z8XaUWG3NWWP\/KjaEqH1fF8kJqGNFCDHG5Lg5si8T4DXkxQmO4n5sqTR9ShVrrd60f721xWKRiuVIsb+Y5KMR2sp4v\/9qqZe9oSbiRWL8ZAsZb8jkvbUHXitTm5DYUdzD8UfqgzSsJO3R89rTDivvHdQzAbEoEOpHR8Xe5Et2g7UwldDDY2xLroAEtxYEY4i1NGI3SCKIft\/4vhCzyVfUMq5dTA7d2C6pRQjyKwcC0R8PQb\/h1Yd4lSgf0Ub5yB0VjA+Ak2qn9Q3dRLdOWLSy31p51qGIBw7PZpk2lkMIZ1G+bjF+zc+aOhiioNC8zYC2VMxD6Yuf8xkkO2t8dfe5ELaykHb4lWrACMyMEXMpk\/cOjH0hobHUME0SYkiAE1pN6TQD3YrrDB9ShUErSL+xcnCMsQP2rbQmATVsiXyVL8JQSuhB1FJwe6\/ZiRpVgmT+a9vE9Jdh09iaMdA54O4TSiOaZJXT\/Ift2mde\/jEonod3JgujW0ed9YrMAHbjNrA7EPY1G8tyAvNIpLqJSXrPXNQo8jXMVMTIlsrn3fbLxubnVIW5P0glrVpiOMRt0vKIhtt8U+4LGIAOjUj2Nqw7hpNoVjnV\/ugWHEQZEgjtYVfq7XXY3XAXpgwR4MtzKHwxkkJ02r3yc6Zly41sPvObO8weo+yarnd+wy\/ysKsCXM5tsq334rnnngsapR2JiSDPaY8CWITavAs9GJbiyG7yr0LiDbvF9rk2CyOGY4GEmodiRMO9bexrUGXAPYytgJBBIQJhDI2+gitR7b2wRQU\/5jp8FNzhGwaZ2XDGjBjHcFHnZBFABxIS4Un7Nos7D3ZGHVG0odVr5XNM816slkInc0AQAcToO4KUd6tolf59UrnPK21w+RKk\/jxsaPRlk\/hJcMwYBJZi61EzJfFGPd1wYi+UMQI+JfOboMc9hq4tL\/3bt8EnZNlwSBz4cf1ZVhSKC3aB0l7dv6m1yky07a0VvU2Ej5JxcOaI\/D\/RZzkFevvQXqM2OrqviBKBlVjWvFS+\/Sir1lKvn1aW02qXDPGJYa631HF7yxQEGAt3lwaUpd12Jy\/kodBrMnJ6rUPa60QoKSMvXGAKQiKDdeukq8zy1Mdh22I+iPvX4votujnUOZBJzRR6hdXaOyzJozzdHIGIpoeuLEe59H79Ooo7TuVlk15pC6gv+L4O+dsdV+1Flx73tBLZQ3H6B3bG9iquUnQv8nqEbmQc1RSoeMRcW4EbWgDNi1hfpi3lQeDRp04hE88RsguwrBtk8Sjm61Wd7KnEtpa6o+GeNsvd2Z5h\/lTOnNKJZOCxJN0iEJsHISMlrpF4utq45ieVcuTELpJQK5CaMtBDOgi+6qF3iwDxZGFzwyvVfz0r4x\/qIOxDl5uEroPTT5VEOWtAvNpLGgffYgrIhssLmrtELsLWirds7jVJOQPi9hk88Cm\/CIFHr+UpIK0BjTysh2U9kHeeuuePKzFWOSCEcRHUArsHdrQhlCZBlCqoetW+UbuRlukivw+O\/9xYTX8nF\/EYP3DXP7ZLDqmViJgivn6gf1kA22hkKBZsZ22Nlo9SPrOsUh5WF88ATutkTCkenQ7\/6lYDjNMyR7MJU\/x886ZKI3yHi8KUyy3r\/YiUbIPlIwDH1+oZpJj6i620GQbIQVz1VZBvhpNdDJIIFK1IpO\/6\/MpuyrYKKboh4QJI7strX4G+brd1GpfC4etrlkelsDyNfuUdITS14+KCGKqOgkq2WQCcYnCAOfEUPeUE0PtADuP4ALJvF6dODIJwiZMGjUrJ07o22r7pfnfY2GZ8zfdYM6F\/fYuemeiwmvAIWppWD0OFBgBbJmEoTNfCkbUHsTpIJ1kWq2ly0bRb5VZHBivtkfQockeThQe2Udxm0cycFdLI95pp8iIGd4DE6aVr6UuwWrwoa6d5SNN5SWp9EU57T1gX8cG4ipB+xi42Jpvu7+ReOxepufGXu2ins7KedpsMj41CREv63jpKdj18\/zs7OBe2edtq371zgQuzDPtLfNcdA6AsLATPIi3D\/7STqcipUL36yG2X3klb2eEYufB5ojErqX1aHhLKlzauO9YV0Vu2edmdo5w0IaPEBCYMZ04mQHJYQUxvY381aHDXvaV4Fu8OH\/QaQcggVHfoNAl1BoZ4NpGsynMVdsaQEk+5yz7qGCT1Ma4leAIWmG9863ZuvnAr5J+zJaR0Gl6PqekC51e7GLxjbWaM3odkfK15abLSbu60YtCGZ5BHJgKszfk3kLTehFywFwCcxk96L6ciqFNPJqftl9LHhCTXaf5UnsRzVjmGRcg5ii78mjSJ8SRKal53TD\/xA1NCs3czmW8Cw3OQkYtFLiG+WgYmbAK0TRTA0cA68UahRj\/qjwqqd6D9xdTpPfTcg2sLDF6vVj61gfLZ\/MhQcGxtWEgm5ay2c7CZXqVTZEUx8BggtbvtbWm2muua5PZwBbvfAHfiMo\/KXC0hpuhKmEVTIzoEmj+RmXinaLPy4rZp9aKRW1KpKbn6IR70ViaxuzmPn1A8fWQwxZ\/U+ccv9A2DU2PSAECLHRQthTb2KDQViXFtvl97L+mLoe42Zotx9MdVf6dKXzc84vz7EHNgTzBhrNuV9DwYVSbNzscxVmSgtO4UJVk0woYtQxoWz8LfttmKb+9dChIQIfUDgZGFZKKBYjJ3D92kOxtmstuPeeyrOYGXrq3PQou1PNHiwineDbYORqYtU26pKuHp4cN8adPDlCfFIm0Dlrc7O85Gvz0pirsaHUmNSnwGPV3jaZcg\/4P5UY54X2UVA5pMoiSTivN63qbiOB4UxmNjAfDe7qDZgrDQZ\/evuN2DWQzrtEmb9iI+KTS0bBenXk6z9WJLSPkpsBIYEizUQvvrdBMWrsz0VnIhGrqv++1IKXkF\/pH+kGnTPnZfE+f1fuKrVqgdrVAJF\/H2u4JftLm45O0SXMIsu52i+782+pjHWZfaFcFnwWEjaet0o0z92TjlXz2u41hfIgw2pbFzqIG63DBt0KThREnSzrOKKu1vzqrbk1OhdAvwsIN0j7uhu6RnFG+YGdOnusxH19G0e6QDv7gvaU1GV2wCA467C6ws8s+ObvoPYlgFAs0gDcw5Co0ZP47jAZy2j0qTn0UShum\/PhcBs\/kh9bnFnHQzkuOS8THmIzmVNhei\/7X6u3PhHfwPgucPEWvYVNixqIBKuFZduOgi3qGJpWZrCwwdBs1CQ5UU0roK7YW2lvUhXXWHznaz5beaVgex\/lqj\/KcI298dILLaeDome6z8VGjkIzQhiGwVcprrFszSk+EbqbIeddsGc0DYiBZHkRgvhYTTEsXXF3Di0Hp9qnP6qFh1vrUla23E8+wVtlDyzLMF7PEf4pLSIJF8r2bShGce6Hw97Wml3VyacDh+RSGZEKUgcuTQVG43gh5H42LTSfe+yipwC9hotOi0uG4oa7NrBhvZdkqODyikbLT3JtPh97ZG3EMPXa5rMdRRJrGqHiRFTG1PGqXwynyk8RbAsnogA6E9ykEKhe8apTizOQwVJ0V9K\/CEJhx\/\/SLUzPi1JZxUoCjG5b4bzcJC38s7N75bKgu1xZLMYnzaSeWSL34I3GkIhVufnrJfhM+kWdCG\/PP\/rDs+83NS5dOT08P22ZdNyt5\/OGsuPTEf7j0vKwqHUz17VzIqLtE82GA6fC0H\/oeWeH\/cvWy+EvXDg+ufiv6cxBqPNzM5n\/IxINcFP1nf\/h2Kh7s6g9\/\/Gu+7dNLedje39fTbvMJf\/o\/\" \/> \t\t<a href=\"https:\/\/www.pdf24.org\" target=\"_blank\" title=\"www.pdf24.org\" rel=\"nofollow\"><img src=\"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/wp-content\/plugins\/pdf24-post-to-pdf\/img\/pdf_32x32.png\" alt=\"\" border=\"0\" height=\"32\" \/><\/a> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-space\">&nbsp;&nbsp;<\/span> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-text\">Sende Artikel als PDF<\/span> \t\t<span class=\"pdf24Plugin-cp-space\">&nbsp;&nbsp;<\/span> \t\t<input class=\"pdf24Plugin-cp-input\" style=\"margin: 0px;\" type=\"text\" name=\"sendEmailTo\" placeholder=\"Emailadresse\" \/> \t\t<input class=\"pdf24Plugin-cp-submit\" style=\"margin: 0px;\" type=\"submit\" value=\"Senden\" \/> \t<\/form> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Gedenkveranstaltung erinnert an die Deportationen der Sinti und Roma aus Baden-W\u00fcrttemberg. Insgesamt wurden unter der Nationalsozialistischen Herrschaft rund 500.000 Sinti und Roma ermordet. Dieses unfassbare Verbrechen erinnert uns daran, was menschenverachtender Hass anrichtet\u201c, sagte Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann. Informationen zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert Ausgrenzung und Diskriminierung von Sinti und Roma ist heute noch Realit\u00e4t [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,9,2,8,3,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15706"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15706"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15810,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15706\/revisions\/15810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}