{"id":12110,"date":"2011-10-16T20:29:37","date_gmt":"2011-10-16T19:29:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=12110"},"modified":"2011-10-16T21:29:51","modified_gmt":"2011-10-16T20:29:51","slug":"die-macht-der-konzerne-einschranken-%e2%80%93-rede-der-globalisierungskritikerin-naomi-klein-bei-occupy-wallstreet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=12110","title":{"rendered":"&#8222;Die Macht der Konzerne einschr\u00e4nken&#8220; \u2013 Rede der Globalisierungskritikerin Naomi Klein bei Occupy Wallstreet"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Wir ver\u00f6ffentlichen die komplette Rede, die Naomi Klein, die bekannte kanadische Autorin und Globalisierungskritikerin, bei Occupy Wall Street halten wollte, aber nur in Kurzform halten konnte, weil Lautsprecher verboten waren.<\/strong><\/p>\n<p><em>Zugesandt von Globalisierungskritikern<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Deutsch:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_11\/LP18111_141011.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_11\/LP18111_141011.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>English:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/article\/163844\/occupy-wall-street-most-important-thing-world-now\" target=\"_blank\">http:\/\/www.thenation.com\/article\/163844\/occupy-wall-street-most-important-thing-world-now<\/a><\/p>\n<p><strong>Occupy Wall Street: Das ist jetzt die wichtigste Bewegung der Welt<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Naomi Klein<\/em><\/p>\n<p>Ich f\u00fchle mich geehrt, dass ich eingeladen wurde, am Donnerstagabend bei Occupy Wall Street zu sprechen. Es ist ein Skandal, dass Euch die Benutzung von Lautsprechern verboten wurde. Weil das, was ich zu sagen habe, von Hunderten von Menschen wiederholt werden muss, damit es alle h\u00f6ren k\u00f6nnen \u2013 man nennt das auch das &#8222;menschliche Mikrofon&#8220; \u2013 wird das, was ich hier auf dem Liberty Square (Platz der Freiheit in New York) sagen werde, sehr kurz sein m\u00fcssen. Deshalb werde ich die l\u00e4ngere, ungek\u00fcrzte Version meiner Rede ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p><strong>Ich liebe Euch.<\/strong><\/p>\n<p>Und ich sagte das nicht nur, damit Hunderte von Euch &#8222;Ich liebe Dich&#8220; zur\u00fcckrufen, obwohl sich das als sch\u00f6ner Zug des menschlichen Mikrofons erweist: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus, nur etwas lauter. (Wir haben die scherzhafte Bemerkung aus dem englischen Text durch ein deutsches Sprichwort mit dem gleichen Sinngehalt ersetzt.) Gestern sagte einer der Sprecher auf der Gewerkschaftskundgebung: &#8222;Wir haben zueinander gefunden.&#8220; Diese emotionale \u00c4u\u00dferung spiegelt die Sch\u00f6nheit dessen wider, was hier geschaffen wird. Ihr schafft einen weit offenen Raum \u2013 wobei die Euch bewegende Idee so gro\u00df ist, dass sie eigentlich kein Raum fassen kann \u2013 einen Raum f\u00fcr alle Menschen, die eine bessere Welt wollen, in der alle zueinander finden k\u00f6nnen. Wir sind euch so dankbar.<\/p>\n<p><strong>Das eine Prozent (das uns beherrscht) liebt die Krise<\/strong><\/p>\n<p>Eins wei\u00df ich genau, das eine Prozent (das uns beherrscht) liebt die Krise. Wenn Menschen in Panik geraten, verzweifelt sind und keiner mehr zu wissen scheint, was getan werden muss, dann ist das die ideale Gelegenheit f\u00fcr die Herrschenden, ihre Wunschliste f\u00fcr eine noch konzernfreundlichere Politik durchzusetzen: die Privatisierung des Bildungssystems und der Sozialversicherung, die Beschneidung des \u00f6ffentlichen Dienstes und die Beseitigung der letzten Einschr\u00e4nkungen der Konzernmacht. In dieser Wirtschaftskrise geschieht das auf der ganzen Welt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Nein, wir werden nicht mehr l\u00e4nger f\u00fcr eure Krise bezahlen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Und es gibt nur eine Macht, die diese Taktik durchkreuzen kann, und zum Gl\u00fcck ist das eine sehr gro\u00dfe Macht \u2013 es sind die anderen 99 Prozent. Und diese 99 Prozent gehen von Madison bis Madrid auf die Stra\u00dfe und rufen: &#8222;Nein, wir werden nicht mehr l\u00e4nger f\u00fcr eure Krise bezahlen.&#8220; 2008 ert\u00f6nte diese Parole zum ersten Mal in Italien. Dann sprang sie \u00fcber auf Griechenland, Frankreich und Irland, und jetzt hat sie den Platz erreicht, von dem die Krise ausging.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Seid bei uns willkommen!&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Warum protestieren die?&#8220;, fragen die verwirrten Experten im Fernsehen. Und die \u00fcbrige Welt fragt zur\u00fcck: &#8222;Warum habt Ihr so lange abgewartet? Wir haben uns oft gefragt, wann Ihr endlich aufbegehrt.&#8220; Und die meisten rufen uns zu: &#8222;Seid bei uns willkommen!&#8220; Viele Menschen haben Parallelen gezogen zwischen Occupy Wall Street und den so genannten Antiglobalisierungsprotesten in Seattle, die 1999 die Aufmerksamkeit der Welt erregten. Schon damals hat sich eine globale, von der Jugend angef\u00fchrte, dezentralisierte Bewegung direkt mit der Konzernmacht angelegt. Und ich bin stolz, an diesen Protesten, die wir die &#8222;Bewegung der Bewegungen&#8220; nannten, beteiligt gewesen zu sein. Zwischen damals und heute gibt es wichtige Unterschiede. Damals waren Gipfeltreffen unsere Ziele; diese Treffen sind aber zeitlich begrenzt und dauern h\u00f6chstens eine Woche. Deshalb trafen wir uns auch immer nur vor\u00fcbergehend. Wenn wir auftauchten, bestimmten wir f\u00fcr kurze Zeit die Schlagzeilen der Weltpresse und verschwanden dann wieder. Und in der Raserei des Superpatriotismus und Militarismus, die auf die Anschl\u00e4ge am 11.09. folgte, war es leicht, uns zumindest in Nordamerika einfach wegzufegen.<\/p>\n<p><strong>Alle mitbestimmen zu lassen und tief demokratisch zu sein, ist wunderbar<\/strong><\/p>\n<p>Occupy Wall Street hingegen hat sich ein festes Ziel gew\u00e4hlt. Und Ihr habt euch nicht auf ein Enddatum f\u00fcr Eure Anwesenheit hier festgelegt. Das war klug. Nur wenn Ihr hierbleibt, kann Eure Bewegung Wurzeln schlagen. Das ist von entscheidender Bedeutung. Es ist eine Erscheinung des Informationszeitalters, dass zu viele Bewegungen wie sch\u00f6ne Blumen aufbl\u00fchen, aber schnell wieder verwelken, weil sie keine kr\u00e4ftigen Wurzeln haben. Und sie haben auch keine langfristigen Pl\u00e4ne, wie sie sich am Leben erhalten k\u00f6nnten. Wenn dann St\u00fcrme aufkommen, werden sie einfach weggeweht. Alle mitbestimmen zu lassen und tief demokratisch zu sein, ist wunderbar. Diese Grunds\u00e4tze solltet Ihr auch beibehalten, wenn Ihr Euch an die schwierige Arbeit macht, Strukturen und Einrichtungen aufzubauen, die stark genug sind, um die kommenden St\u00fcrme abzuwettern. Ich glaube fest daran, dass Ihr das schaffen werdet.<\/p>\n<p><strong>Deregulierung war der Preis f\u00fcr den Rausch<\/strong><\/p>\n<p>Wichtig ist auch, dass diese Bewegung nichts Unrechtm\u00e4\u00dfiges tut: Ihr habt Euch f\u00fcr die Gewaltlosigkeit entschieden und den Medien nicht die Bilder von zerbrochen Fensterscheiben und Stra\u00dfenkrawallen geliefert, nach denen sie lechzen. Eure enorme Disziplin hat dazu gef\u00fchrt, dass immer nur der unprovozierte brutale Einsatz der Polizei gezeigt werden konnte, der sich letzte Nacht noch einmal wiederholt hat. Inzwischen w\u00e4chst und w\u00e4chst die Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese Bewegung. Verhaltet Euch auch weiterhin so weise! Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zu 1999 besteht darin, dass der Kapitalismus damals einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Wirtschaftsboom erlebte. Die Arbeitslosigkeit war niedrig, und die Aktien stiegen. Die Medien berauschten sich an dem billigen Geld. Damals ging es nur um Wachstum und nicht um Firmenpleiten. Schon damals wiesen wir darauf hin, dass die Deregulierung der Preis f\u00fcr den Rausch war. Die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich, und die Umweltgesetze wurden missachtet. Konzerne wurden m\u00e4chtiger als Regierungen, und das zerst\u00f6rte die Demokratie (in den kapitalistischen L\u00e4ndern). Aber um ehrlich zu Euch zu sein, auch als die Wirtschaft boomte, lie\u00df sich ein auf Habgier aufgebautes Wirtschaftssystem schlecht verkaufen, zumindest in den reichen Staaten.<\/p>\n<p><strong>Heute gibt es keine reichen Staaten mehr, sondern nur noch reiche Leute<\/strong><\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter scheint es so, als g\u00e4be es \u00fcberhaupt keine reichen Staaten mehr, sondern nur noch reiche Leute. Und diese Leute wurden reich durch die Pl\u00fcnderung des \u00f6ffentlichen Eigentums und durch die Ausbeutung der Bodensch\u00e4tze der ganzen Welt. Heute kann jeder sehen, dass dieses System zutiefst ungerecht ist und zunehmend au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t. Ungehemmte Habgier hat die Weltwirtschaft zerr\u00fcttet. Sie zerst\u00f6rt auch unsere Umwelt. Unsere Ozeane werden \u00fcberfischt und durch Hydraulic Fracturing (siehe <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hydraulic_Fracturing\" target=\"_blank\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hydraulic_Fracturing<\/a>) und Tiefwasser-Bohrungen verschmutzt; auch durch die Ausbeutung der Teers\u00e4nde von Alberta, die zu den schmutzigsten Energiereserven unseres Planeten geh\u00f6ren (siehe <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/oel\/nachrichten\/artikel\/kanada_oelsande_verursachen_unabsehbar_grossen_umweltschaden\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/oel\/nachrichten\/artikel\/kanada_oelsande_verursachen_unabsehbar_grossen_umweltschaden\/<\/a>), wird unser Wasser vergiftet. Die Atmosph\u00e4re kann die gro\u00dfen Mengen von Kohlendioxyd nicht mehr aufnehmen, die wir produzieren, und das f\u00fchrt zu der gef\u00e4hrlichen Erderw\u00e4rmung.<\/p>\n<p><strong>Die Welt ist aus den Fugen<\/strong><\/p>\n<p>Die neue Normalit\u00e4t beschert uns ganze Serien von \u00f6konomischen und \u00f6kologischen Katastrophen. Die Probleme auf unserer Erde sind so gro\u00df und so offensichtlich, dass es heute viel leichter als 1999 ist, mit den Menschen in Verbindung zu kommen und sie f\u00fcr eine Bewegung zu mobilisieren. Wir alle wissen oder ahnen wenigstens, dass die Welt aus den Fugen ist: Wir tun so, als sei alles unbegrenzt \u2013 auch die begrenzten fossilen Brennstoffe und die Aufnahmef\u00e4higkeit der Atmosph\u00e4re f\u00fcr Emissionen. Gleichzeitig lassen wir uns aber einreden, dass es bei den Finanzmitteln, die wir ben\u00f6tigen, um die Gesellschaft aufzubauen, die wir dringend br\u00e4uchten, starre und unverr\u00fcckbare Limits gibt, obwohl reichlich Geld daf\u00fcr da ist. Die Hauptaufgabe unserer Zeit ist es, dieses Verhalten umzudrehen: Wir m\u00fcssen nachweisen, dass es die behauptete Geldknappheit nicht gibt, und darauf bestehen, dass wir es uns sehr wohl leisten k\u00f6nnen, eine menschenw\u00fcrdige, solidarische Gesellschaft aufzubauen und gleichzeitig die Begrenztheit unsere Erde zu respektieren.<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen den Klimawandel stoppen<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem m\u00fcssen wir den Klimawandel stoppen. Dieses Mal darf unsere Bewegung nicht, gespalten, ausgebremst oder durch irgendwelche Ereignisse in den Hintergrund gedr\u00e4ngt werden. Dieses Mal m\u00fcssen wir erfolgreich sein. Und ich spreche nicht nur die Regulierung der Banken und die Erh\u00f6hung der Steuern f\u00fcr die Reichen an, obwohl auch das wichtig ist.<\/p>\n<p><strong>Mein Lieblingsplakat tr\u00e4gt die Aufschrift &#8222;Ich k\u00fcmmere mich um Dich&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ich spreche \u00fcber die Ver\u00e4nderung der Werte, auf denen unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Das ist schwer in einer einzigen medienwirksamen Forderung unterzubringen und auch schwierig umzusetzen. Aber es ist trotzdem dringend, obwohl es hart werden wird. Ihr auf diesem Platz habt damit angefangen. Wie Ihr Euer Essen teilt, Euch gegenseitig w\u00e4rmt, freim\u00fctig Eure Informationen austauscht, medizinische Betreuung organisiert, Meditationskurse veranstaltet und Ert\u00fcchtigungsprogramme durchf\u00fchrt, das ist beispielhaft. Mein Lieblingsplakat tr\u00e4gt die Aufschrift &#8222;Ich k\u00fcmmere mich um Dich&#8220;. In einer Gesellschaft, in der es die Menschen vermeiden, einander anzusehen, und in der die Devise gilt, &#8222;Lasst sie doch sterben&#8220;, ist das ein ziemlich radikales Statement.<\/p>\n<p>Am Ende m\u00f6chte ich auf ein Einiges hinweisen, was in diesem gro\u00dfartigen Kampf wichtig ist und worauf es dabei nicht ankommt.<\/p>\n<p><strong>Unwichtig ist,<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 wie wir uns kleiden,<\/p>\n<p>\u2013 ob wir unsere F\u00e4uste ballen oder das Peace-Zeichen tragen,<\/p>\n<p>\u2013 ob unsere Tr\u00e4ume von einer bessere Welt den Medien passen.<\/p>\n<p><strong>Nur Weniges ist wirklich wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 unser Mut,<\/p>\n<p>\u2013 unser moralischer Kompass<\/p>\n<p>\u2013 und wie wir einander behandeln.<\/p>\n<p><strong>Kampf gegen die m\u00e4chtigsten wirtschaftlichen und politischen Kr\u00e4fte unseres Planeten aufgenommen<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben den Kampf gegen die m\u00e4chtigsten wirtschaftlichen und politischen Kr\u00e4fte unseres Planeten aufgenommen. Das kann schon Angst machen. Und weil diese Bewegung immer st\u00e4rker wird, k\u00f6nnte die Angst (vor m\u00f6glichen Repressionen) noch gr\u00f6\u00dfer werden. Stellt Euch darauf ein, dass Ihr in Versuchung kommen werdet, Euch leichter erreichbaren Zielen zuzuwenden \u2013 wie zum Beispiel der Person, die auf diesem Treffen neben Euch sitzt. Diese &#8222;Schlacht&#8220; w\u00e4re ja auch leichter zu gewinnen. Gebt dieser Versuchung nicht nach. Ich sage nicht, dass Ihr Euch nicht streiten sollt. Aber dieses Mal m\u00fcssen wir so miteinander umgehen, als planten wir, den Kampf, der viele, viele Jahre dauern wird, Seite an Seite miteinander durchzustehen, weil die vor uns liegende Aufgabe uns das abfordern wird. Lasst uns diese wunderbare Bewegung so behandeln, als ob sie die wichtigste Sache der Welt w\u00e4re. Weil sie das auch wirklich ist.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen im Internet \u00fcber Naomi Klein:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naomi_Klein\" target=\"_blank\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naomi_Klein<\/a><\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" 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Zugesandt von Globalisierungskritikern Deutsch: http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_11\/LP18111_141011.pdf English: http:\/\/www.thenation.com\/article\/163844\/occupy-wall-street-most-important-thing-world-now Occupy Wall Street: Das ist jetzt die wichtigste Bewegung der Welt Von Naomi Klein Ich f\u00fchle mich geehrt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12110"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12110"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12127,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12110\/revisions\/12127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}