{"id":11700,"date":"2011-08-27T18:25:35","date_gmt":"2011-08-27T17:25:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=11700"},"modified":"2011-08-27T19:50:20","modified_gmt":"2011-08-27T18:50:20","slug":"ein-kind-das-an-hunger-stirbt-wird-ermordet-%e2%80%93%c2%a0jean-ziegler-wurde-als-eroffnungsredner-der-salzburger-festspiele-ausgeladen-seine-geplante-rede-hier-zum-nachlesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=11700","title":{"rendered":"&#8222;Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet&#8220; \u2013\u00a0Jean Ziegler wurde als Er\u00f6ffnungsredner der Salzburger Festspiele ausgeladen: Seine geplante Rede hier zum Nachlesen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jean Ziegler, als Er\u00f6ffnungsredner der Salzburger Festspiele zun\u00e4chst ein- und dann wieder ausgeladen, h\u00e4tte in seiner Rede die Hungerkatastrophe in Ostafrika thematisiert, Kritik an den &#8222;Verursachern und Herren dieser kannibalischen Weltordnung&#8220; ge\u00fcbt und einen &#8222;Aufstand des Gewissens&#8220; gefordert. Dies schreibt er in dem Redetext, der vor kurzem im Ecowin-Verlag erschienen ist.<\/strong><\/p>\n<p><em>Informationen des ecowin-Verlags, Salzburg<\/em><\/p>\n<p><strong>Budget des World-Food-Programms wurde seit 2008 mehr als halbiert<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Alle f\u00fcnf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren&#8220;, beginnt Ziegler und beschreibt detailreich, wie der K\u00f6rper unterern\u00e4hrter Kinder langsam zerf\u00e4llt. Dies geschehe &#8222;zig-tausendfach in der Trag\u00f6die, die sich gegenw\u00e4rtig in Ostafrika abspielt.&#8220; In der Fl\u00fcchtlingsbetreuung fehle das Geld f\u00fcr therapeutische Sondernahrung f\u00fcr Kleinkinder. &#8222;Das Budget des World-Food-Programms war 2008 sechs Milliarden Dollar, 2011 nur noch 2,8 Milliarden. Warum? Weil die reichen Geberl\u00e4nder &#8211; insbesondere die EU-Staaten, die USA, Kanada und Australien &#8211; viele Tausend Milliarden Euros und Dollars ihren einheimischen Bank-Halunken bezahlen mussten: zur Wiederbelebung des Interbanken-Kredits, zur Rettung der Spekulationsbanditen. F\u00fcr Sofort- und Entwicklungshilfe blieb und bleibt praktisch kein Geld.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Reiche sind &#8222;Verursacher&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Bogen zu Salzburg h\u00e4tte er sein Publikum direkt in seine Kritik miteinbezogen. &#8222;Viele der Sch\u00f6nen und der Reichen, der Gro\u00dfbankiers und der Konzern-Mogule dieser Welt kommen in Salzburg zusammen. Sie sind die Verursacher und die Herren dieser kannibalischen Weltordnung.&#8220; Gerade deshalb h\u00e4tte er an diesem Ort aber auch eine Chance gesehen: &#8222;Was ist mein Traum? Die Musik, das Theater, die Poesie transportieren die Menschen jenseits ihrer selbst. Die Kunst hat Waffen, welche der analytische Verstand nicht besitzt: Sie w\u00fchlt den Zuh\u00f6rer, Zuschauer in seinem Innersten auf, durchdringt auch die dickste Betondecke des Egoismus, der Entfremdung und der Entfernung (&#8230;) Wunder k\u00f6nnten in Salzburg geschehen: Das Erwachen der Herren der Welt. Der Aufstand des Gewissens! &#8211; Aber keine Angst, dieses Wunder wird in Salzburg nicht geschehen. Ich erwache. Mein Traum k\u00f6nnte wirklichkeitsfremder nicht sein! Kapital ist immer und \u00fcberall st\u00e4rker als Kunst.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Vermutlich Druck von Festspiel-Sponsoren<\/strong><\/p>\n<p>Der Schweizer Globalisierungskritiker war f\u00fcr die Er\u00f6ffnungsrede von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) zun\u00e4chst ein-, dann aber wegen seiner angeblichen N\u00e4he zu Muammar Al-Gaddafi wieder ausgeladen worden. Ziegler selbst sowie zahlreiche kritische Stimmen vermuten, dass die Ausladung aufgrund von Druck seitens der Festspiel-Sponsoren erfolgt sei. Dies wird allerdings von den Festspielen und der Landespolitik vehement in Abrede gestellt. Die Einladung zu einer &#8222;Gegenrede&#8220; in Salzburg schlug Ziegler aus. Zur Er\u00f6ffnung wird nun der B\u00fcrgerrechtler Joachim Gauck sprechen.<\/p>\n<p><strong>Ziegler hat seine nicht gehaltene Rede nun ver\u00f6ffentlicht. Hier ist sie nachzulesen:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr verehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>alle f\u00fcnf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterern\u00e4hrt. Und derselbe World-Food-Report der FAO, der allj\u00e4hrlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbev\u00f6lkerung normal ern\u00e4hren k\u00f6nnte. Schlussfolgerung: Es gibt keinen objektiven Mangel, also keine Fatalit\u00e4t f\u00fcr das t\u00e4gliche Massaker des Hungers, das in eisiger Normalit\u00e4t vor sich geht. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.<\/p>\n<p>Gestorben wird \u00fcberall gleich. Ob in den somalischen Fl\u00fcchtlingslagern, den Elendsvierteln von Karachi oder in den Slums von Dhaka, der Todeskampf erfolgt immer in denselben Etappen. Bei unterern\u00e4hrten Kindern setzt der Zerfall nach wenigen Tagen ein. Der K\u00f6rper braucht erst die Zucker-, dann die Fettreserven auf. Die Kinder werden lethargisch, dann immer d\u00fcnner. Das Immunsystem bricht zusammen. Durchf\u00e4lle beschleunigen die Auszehrung. Mundparasiten und Infektionen der Atemwege verursachen schreckliche Schmerzen. Dann beginnt der Raubbau an den Muskeln. Die Kinder k\u00f6nnen sich nicht mehr auf den Beinen halten. Ihre Arme baumeln kraftlos am K\u00f6rper. Ihre Gesichter gleichen Greisen. Dann folgt der Tod. Die Umst\u00e4nde jedoch, die zu dieser tausendfachen Agonie f\u00fchren, sind vielf\u00e4ltig und oft kompliziert.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: die Trag\u00f6die, die sich gegenw\u00e4rtig (Juli 2011) in Ostafrika abspielt. In den Savannen, W\u00fcsten, Bergen von \u00c4thiopien, Djibouti, Somalia und Tarkana (Nordkenia) sind 12 Millionen Menschen auf der Flucht. Seit f\u00fcnf Jahren gibt es keine ausreichende Ernte mehr. Der Boden ist hart wie Beton. Neben den trockenen Wasserl\u00f6chern liegen die verdursteten Zebu-Rinder, Ziegen, Esel und Kamele. Wer von den Frauen, Kindern, M\u00e4nnern noch Kraft hat, macht sich auf den Weg in eines der vom UNO-Hochkommissariat f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und vertriebene Personen eingerichteten Lager. Zum Beispiel nach Dadaad, auf kenianischem Boden. Dort dr\u00e4ngen sich seit drei Monaten \u00fcber 400.000 Hungerfl\u00fcchtlinge. Die meisten stammen aus dem benachbarten S\u00fcdsomalia, wo die mit Al-Quaida verbundenen f\u00fcrchterlichen Chebab-Milizen w\u00fcten. Seit Juni treten t\u00e4glich rund 1500 Neuank\u00f6mmlinge aus dem Morgennebel. Platz im Lager gibt es schon lange nicht mehr. Das Tor im Stacheldrahtzaun ist geschlossen. Vor dem Tor f\u00fchren die UNO-Beamten die Selektion durch: Nur noch ganz wenige \u2013 die, die eine Lebenschance haben \u2013 kommen hinein.<\/p>\n<p>Das Geld f\u00fcr die intraven\u00f6se therapeutische Sondernahrung, die ein Kleinkind, wenn es nicht zu sehr gesch\u00e4digt ist, in 12 Tagen ins Leben zur\u00fcck bringt, fehlt. Das Geld fehlt. Das Weltern\u00e4hrungsprogramm, das die humanit\u00e4re Soforthilfe leisten sollte, verlangte am 1. Juli f\u00fcr diesen Monat einen Sonderbeitrag seiner Mitgliedstaaten von 180 Millionen Euro. Nur 62 Millionen kamen herein. Das normale WPF (World-Food-Programm) Budget betrug 2008 sechs Milliarden Dollar. 2011 liegt das regul\u00e4re Jahresbudget noch bei 2,8 Milliarden. Warum? Weil die reichen Geberl\u00e4nder \u2013 insbesondere die EU-Staaten, die USA, Kanada und Australien \u2013 viele tausend Milliarden Euro und Dollars ihren einheimischen Bank-Halunken bezahlen mussten: zur Wiederbelebung des Interbanken-Kredits zur Rettung der Spekulations-Banditen. F\u00fcr die humanit\u00e4re Soforthilfe (und die regul\u00e4re Entwicklungshilfe) blieb und bleibt praktisch kein Geld.<\/p>\n<p>Wegen des Zusammenbruchs der Finanzm\u00e4rkte sind die Hedgefonds und andere Gro\u00df-Spekulanten auf die Agrarrohstoffb\u00f6rsen (Chicago Commodity Stock Exchange, u. a.) umgestiegen. Mit Termingesch\u00e4ften, Futures, etc. treiben sie die Grundnahrungsmittelpreise in astronomische H\u00f6hen. Die Tonne Getreide kostet heute auf dem Weltmarkt 270 Euro. Der Preis lag im Jahr zuvor genau bei der H\u00e4lfte. Reis ist um 110 Prozent gestiegen. Mais um 63 Prozent. Was ist die Folge? Weder \u00c4thiopien, noch Somalia, Djibouti oder Kenia konnten Nahrungsmittelvorr\u00e4te anlegen \u2013 obschon die Katastrophe seit f\u00fcnf Jahren voraussehbar war.<\/p>\n<p>Dazu kommt: Die L\u00e4nder des Horns von Afrika werden von ihren Auslandsschulden erdr\u00fcckt. F\u00fcr Infrastrukturinvestitionen fehlt das Geld. In Afrika s\u00fcdlich der Sahara sind lediglich 3,8 Prozent des bebaubaren Bodens k\u00fcnstlich bew\u00e4ssert. In Wollo, Tigray und Shoa auf dem \u00e4thiopischen Hochland, in Nordkenia und Somalia noch weniger. Die D\u00fcrre t\u00f6tet ungest\u00f6rt. Diesmal wird sie viele Zehntausende t\u00f6ten. Viele der Sch\u00f6nen und der Reichen, der Gro\u00dfbankiers und der Konzern-Mogule dieser Welt kommen in Salzburg zusammen. Sie sind die Verursacher und die Herren dieser kannibalischen Weltordnung.<\/p>\n<p>Was ist mein Traum? Die Musik, das Theater, die Poesie \u2013 kurz: die Kunst \u2013 transportieren die Menschen jenseits ihrer selbst. Die Kunst hat Waffen, welche der analytische Verstand nicht besitzt: Sie w\u00fchlt den Zuh\u00f6rer, Zuschauer in seinem Innersten auf, durchdringt auch die dickste Betondecke des Egoismus, der Entfremdung und der Entfernung. Sie trifft den Menschen in seinem Innersten, bewegt in ihm ungeahnte Emotionen. Und pl\u00f6tzlich bricht die Defensiv-Mauer seiner Selbstgerechtigkeit zusammen. Der neoliberale Profitwahn zerf\u00e4llt in Staub und Asche. Ins Bewusstsein dringt die Realit\u00e4t, dringen die sterbenden Kinder. Wunder k\u00f6nnten in Salzburg geschehen: Das Erwachen der Herren der Welt. Der Aufstand des Gewissens! Aber keine Angst, dieses Wunder wird in Salzburg nicht geschehen!<\/p>\n<p>Ich erwache. Mein Traum k\u00f6nnte wirklichkeitsfremder nicht sein! Kapital ist immer und \u00fcberall und zu allen Zeiten st\u00e4rker als Kunst. &#8222;Unsterbliche gigantische Personen&#8220; nennt Noam Chomsky die Konzerne. Vergangenes Jahr \u2013 laut Weltbankstatistik \u2013 haben die 500 gr\u00f6\u00dften Privatkonzerne, alle Sektoren zusammen genommen, 52,8 Prozent des Welt-Bruttosozialproduktes, also aller in einem Jahr auf der Welt produzierten Reicht\u00fcmer, kontrolliert. Die total entfesselte, sozial v\u00f6llig unkontrollierte Profitmaximierung ist ihre Strategie. Es ist gleichg\u00fcltig, welcher Mensch an der Spitze des Konzerns steht. Es geht nicht um seine Emotionen, sein Wissen, seine Gef\u00fchle. Es geht um die strukturelle Gewalt des Kapitals. Produziert er dieses nicht, wird er aus der Vorstands-Etage verjagt.<\/p>\n<p>Gegen das eherne Gesetz der Kapitalakkumulation sind selbst Beethoven und Hofmannsthal machtlos. &#8222;L&#8217;art pour l&#8217;art&#8220; hat Th\u00e9ophile Gautier Mitte des 19. Jahrhunderts geschrieben. Die These von der autonomen, von jeder sozialen Realit\u00e4t losgel\u00f6sten Kunst, sch\u00fctzt die M\u00e4chtigen vor ihren eigenen Emotionen und dem eventuell drohenden Sinneswandel.<\/p>\n<p>Die Hoffnung liegt im Kampf der V\u00f6lker der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re, von \u00c4gypten und Syrien bis Bolivien, und im geduldigen, m\u00fchsamen Aufbau der Radikal-Opposition in den westlichen Herrschaftsl\u00e4ndern. Kurz: in der aktiven, unerm\u00fcdlichen, solidarischen, demokratischen Organisation der revolution\u00e4ren Gegengewalt. Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der Tag wird kommen, wo Menschen in Frieden, Gerechtigkeit, Vernunft und Freiheit, befreit von der Angst vor materieller Not, zusammenleben werden.<\/p>\n<p>Mutter Courage, aus dem gleichnamigen Drama von Bertolt Brecht, erkl\u00e4rt diese Hoffnung ihren Kindern:<\/p>\n<p>&#8222;Es kommt der Tag, da wird sich wenden<\/p>\n<p>Das Blatt f\u00fcr uns, er ist nicht fern.<\/p>\n<p>Da werden wir, das Volk, beenden<\/p>\n<p>Den gro\u00dfen Krieg der gro\u00dfen Herrn.<\/p>\n<p>Die H\u00e4ndler, mit all ihren B\u00fctteln<\/p>\n<p>Und ihrem Kriegs- und Totentanz<\/p>\n<p>Sie wird auf ewig von sich sch\u00fctteln<\/p>\n<p>Die neue Welt des g&#8217;meinen Manns.<\/p>\n<p>Es wird der Tag, doch wann er wird,<\/p>\n<p>H\u00e4ngt ab von mein und deinem Tun.<\/p>\n<p>Drum, wer mit uns noch nicht marschiert,<\/p>\n<p>Der mach\u2019 sich auf die Socken nun.&#8220;<\/p>\n<p>Ich danke Ihnen<\/p>\n<p>Jean Ziegler<\/p>\n<p><strong>Die Rede zum Nachh\u00f6ren auf Youtube:<\/strong><\/p>\n<p>Jean Zieglers nicht-gehaltene Festspielrede 2011 (Teil 1) &#8222;Der Aufstand des Gewissens&#8220; zum Nachh\u00f6ren auf Youtube <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=74ppqi8vhlU&amp;playnext=1&amp;list=PLA149C701E74BD912\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=74ppqi8vhlU&amp;playnext=1&amp;list=PLA149C701E74BD912<\/a><\/p>\n<p>Jean Zieglers nicht-gehaltene Festspielrede 2011 (Teil 2): &#8222;Der Aufstand des Gewissens&#8220; zum Nachh\u00f6ren auf Youtube <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=T3ijKpLPINc&amp;playnext=1&amp;list=PLA149C701E74BD912\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=T3ijKpLPINc&amp;playnext=1&amp;list=PLA149C701E74BD912<\/a><\/p>\n<p><strong>Aktuelles Interview mit Jean Ziegler in der Schweizer Wochenzeitung &#8222;WOZ&#8220; vom 25. August 2011:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/ressort\/thema.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/ressort\/thema.html<\/a><\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate 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