{"id":1016,"date":"2009-03-18T10:32:50","date_gmt":"2009-03-18T09:32:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=1016"},"modified":"2009-03-25T13:15:07","modified_gmt":"2009-03-25T12:15:07","slug":"die-globale-finanzkrise-und-mogliche-auswirkungen-auf-die-region-hohenlohe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hohenlohe-ungefiltert.de\/?p=1016","title":{"rendered":"Die globale Finanzkrise wird Auswirkungen auf die Region Hohenlohe haben \u2013\u00a0B\u00fcrger m\u00fcssen sich mit Dingen des t\u00e4glichen Bedarfs eindecken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Derivatenblase wird voraussichtlich ab Mitte M\u00e4rz bis weit in den August 2009 hinein implodieren. Von den Auswirkungen wird auch die Region Hohenlohe betroffen sein.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><em>Kommentar von Roman Schmitt, Kirchberg\/Jagst-Hornberg vom 18. M\u00e4rz 2009<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Die Finanzkrise schreitet voran. Wer die Entwicklungen aufmerksam verfolgt, kann sich des Ernstes der Lage nicht entziehen.\u00a0 Jean-Claude Juncker, Ministerpr\u00e4sident von Luxemburg, erwartet, dass sich die Krise in den n\u00e4chsten Wochen deutlich versch\u00e4rfen wird: \u201eIch f\u00fcrchte, dass es nach der Finanz- und Wirtschaftskrise in K\u00fcrze eine soziale Krise geben wird, die vor allem durch Massenarbeitslosigkeit gepr\u00e4gt sein wird und Einkommensverluste f\u00fcr viele Menschen bedeutet. Dies kann dazu f\u00fchren, dass das Vertrauen in das politische System deutlich zur\u00fcckgeht. Daraus k\u00f6nnte ein explosives Gemisch mit dramatischen Folgen f\u00fcr Europa entstehen\u201c, so Juncker.<\/p>\n<p>Welt Online schreibt: \u201eWird Europa als zerfleddertes Huhn oder gest\u00e4rkt aus der Krise hervorgehen?\u201c Juncker: \u201eDas werden wir bei der Autopsie feststellen.\u201c (Sprachpsychologisch<br \/>\ngesehen ist die Wahl des Futur Indikativs bedeutsam.)\u00a0 Karl-Otto P\u00f6hl, Bundesbankpr\u00e4sident a.D., bef\u00fcrchtet die Zahlungsunf\u00e4higkeit Irlands und Griechenlands.\u00a0 Bundesau\u00dfenminister a.D. Josef Fischer h\u00e4lt die W\u00e4hrungsunion f\u00fcr gescheitert. Die europ\u00e4ischen Einrichtungen h\u00e4tten in der Krise jede Autorit\u00e4t verloren.<\/p>\n<p>Jaques Delors, EU-Kommissionspr\u00e4sidetn a.D. warnt vor einem Auseinanderbrechen der EU und gleichzeitig \u00e4u\u00dferte er sich pessimistisch gegen\u00fcber dem Fortbestehen des Euro.\u00a0 Bez\u00fcglich des in dieser Woche beginnenden G 20-Treffens sieht das GlobalEurope Antizipations-Bulletin Nr. 33 lediglich zwei Optionen, die die Politik noch hat:<\/p>\n<p>1. Ein neues Internationales W\u00e4hrungssystem. Welche Konsequenzen das haben w\u00fcrde, bleibt abzuwarten und auszuloten. Diese Variante w\u00fcrde die Krise auf drei bis f\u00fcnf Jahre begrenzen. 2. Der Versuch, das bestehende System zu \u201everl\u00e4ngern\u201c. Diese Variante w\u00fcrde die Welt gegen Ende 2009 in eine tragisch krisenhafte Dekade st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Angesichts der beschriebenen und antizipierten Entwicklungen ist es vern\u00fcnftig, dass die Menschen sich in ihrer Heimatregion rechtzeitig darauf vorbereiten. Wenn die Ereignisse sich beschleunigen, k\u00f6nnte es f\u00fcr manche Reaktionen zu sp\u00e4t sein. F\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kann es empfehlenswert sein, sich nicht auf den Fortbestand der W\u00e4hrung(en) zu verlassen, sich an Sachwerten zu orientieren und sich angemessen mit Nahrungsmitteln und den Dingen des t\u00e4glichen Lebens zu bevorraten, um etwaigen Versorgungsengp\u00e4ssen vorzubeugen. Dabei sollten lokale und regionale Nahrungsmittelproduzenten, Gesch\u00e4fte und Dienstleister bevorzugt werden. Eine starke Region bedeutet mehr Versorgungssicherheit.<\/p>\n<p>Die bisherige Gestaltung des Wirtschaftslebens war gekennzeichnet von blindem Materialismus und ungez\u00fcgelter Gier. Im kollektiven Bewusstsein der westlichen \u201eKultur\u201c konnte sich so eine v\u00f6llig falsche Perspektive des Lebens entwickeln. Wir erleben den Zerfall eines Wirtschaftssystems, das nicht nur ineffektiv, sondern auch in h\u00f6chstem Ma\u00dfe zerst\u00f6rerisch war, besonders was menschliche Werte und die Zerst\u00f6rung der Natur betrifft. Die Grenze des Ertr\u00e4glichen ist erreicht, f\u00fcr die \u201e3. Welt\u201c schon lange. (s. John Perkins, Weltmacht ohne Skrupel: Die dunkle Seite der Globalisierung ISBN 363601448X). Ich bezweifle, dass diese Krise mit einer simplen W\u00e4hrungsreform und einem weiter wie bisher bew\u00e4ltigt<br \/>\nwerden kann. Umdenken und ein neues Paradigma sind notwendig. In diesem Sinne beinhaltet die Krise eine gro\u00dfe Chance. Was werden wir daraus machen?<\/p>\n<p><strong>Info-Links (chronologisch): <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article3393599\/Juncker-warnt-vor-Massenarbeitslosigkeit-in-der-EU.html \" target=\"_blank\">www.welt.de\/wirtschaft\/article3393599\/Juncker-warnt-vor-Massenarbeitslosigkeit-in-der-EU.html <\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.telegraph.co.uk\/ambrose_evans-pritchard\/blog\/2009\/02\/26\/are_germans_giving_up_on_the_euro \" target=\"_blank\">blogs.telegraph.co.uk\/ambrose_evans-pritchard\/blog\/2009\/02\/26\/are_germans_giving_up_on_the_euro <\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/wirtschaftskrise-ex-eu-kommissionspraesident-schliesst-auseinanderbrechen-der-eu-nicht-aus_aid_381211.html \" target=\"_blank\">www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/wirtschaftskrise-ex-eu-kommissionspraesident-schliesst-auseinanderbrechen-der-eu-nicht-aus_aid_381211.html <\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.leap2020.eu\/GEAB-N-33-is-available!-Growing-Transatlantic-tensions-on-the-eve-of-the-G20-summit-An-illustration-of-Wall-Street-s-and_a2940.html\" target=\"_blank\">www.leap2020.eu\/GEAB-N-33-is-available!-Growing-Transatlantic-tensions-on-the-eve-of-the-G20-summit-An-illustration-of-Wall-Street-s-and_a2940.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Gipfel der G20-Staaten: Letzte Chance, den Zerfall der \u00f6ffentlichen Ordnung aufzuhalten<\/strong><\/p>\n<p>Offener Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten, ver\u00f6ffentlicht in englischer Sprache in der Welt-Ausgabe der Financial Times am 24\/03\/09<br \/>\nSehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>In wenigen Tagen treffen Sie sich in London zu einem weiteren Gipfeltreffen. Aber ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Ihnen gerade noch sechs Monate bleiben zu verhindern, dass die Welt in eine tiefe Krise von mindest zehnj\u00e4hriger Dauer abst\u00fcrzt? Mit diesem offenen Brief m\u00f6chte LEAP\/E2020, das den Ausbruch der \u201cumfassenden weltweiten Krise\u201c schon vor drei Jahren vorhersah, Ihnen in einigen S\u00e4tzen darlegen, warum es zu dieser Krise kam und wie es m\u00f6glich ist, weiteren Schaden abzuwenden.<\/p>\n<p>Ihnen ist die Krise erst vor knapp einem Jahr bewusst geworden. LEAP\/E2020 hingegen hat schon in der 2. Ausgabe seines GlobalEuropa Antizipations-Bulletin vom Februar 2006 (2. GEAB)vorher gesagt, dass der Ausbruch einer Krise von historischer Bedeutung bevorstehe. Seitdem hat LEAP\/E2020 Monat f\u00fcr Monat \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zise Vorhersagen \u00fcber den weiteren Ablauf der Krise vorgelegt, die gegenw\u00e4rtig die Welt im Griff hat. Auf Grund dieser Bilanz erfolgreicher Vorhersagen f\u00fchlen wir uns berechtigt, Ihnen diesen offen Brief zu schreiben, mit dem wir hoffen, Ihnen Hilfestellung bei den schwierigen Entscheidungen zu geben, die sie in einigen Tagen treffen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Krise wird immer bedrohlicher. In seiner letzten, 32. Ausgabe des GEAB warnten wir vor ihrer weiteren verheerenden Entwicklung. Hier m\u00fcssen die die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten unbedingt handeln. Wenn Sie auf Ihrem n\u00e4chsten Gipfel am 2. April 2009 in London nicht geradezu revolution\u00e4re, den Kern des Problems anpackende Entscheidungen treffen und diese Ma\u00dfnahmen bis sp\u00e4testens Sommer 2009 umsetzen, wird diese Krise bis zum Ende des Jahres sowohl zum Zerfall des internationalen Systems als auch der \u00f6ffentlichen Ordnung in den USA, Russland, China und der EU f\u00fchren. Wenn Sie hier versagen, verlieren Sie jede M\u00f6glichkeit der Kontrolle \u00fcber die Krise und ihre Auswirkungen auf sechs Milliarden Menschen auf dieser Erde.<\/p>\n<p>Sie haben die Wahl: Eine Krise von drei bis f\u00fcnf Jahren \u2013 oder zumindest ein \u201cschreckliches<br \/>\nJahrzehnt\u201d?<\/p>\n<p>Bis heute haben Sie lediglich an den Symptomen and Nebenwirkungen der Krise herumgedoktert, denn ungl\u00fccklicher Weise traf diese Krise Sie vollkommen unvorbereitet. Sie verfielen dem Irrglauben, dass es ausreichend w\u00e4re, mehr Benzin in den Weltmotor zu sch\u00fctten, damit er wieder rund drehe; Sie<br \/>\nkonnten nicht begreifen, dass der Motor nur noch Schrott war, ohne jegliche Reparaturm\u00f6glichkeit. Die Welt braucht einen neuen Motor. Um ihn zu bauen, bleibt immer weniger Zeit. Monat f\u00fcr Monat zerf\u00e4llt das internationale System mehr.<\/p>\n<p>In schweren Krisen muss das grundlegende Problem angegangen werden. Sie haben die Wahl: Entweder ergreifen Sie radikale Ma\u00dfnahmen die ein neues internationales System schaffen, womit die Dauer der Krise verk\u00fcrzt und ihre tragischen Folgen reduziert w\u00fcrden; oder Sie scheuen diesen Schritt und versuchen vielmehr, vom gegenw\u00e4rtigen System zu retten, was noch rettbar scheint, womit Sie die Dauer der Krise verl\u00e4ngern und ihre verheerenden Folgen noch verst\u00e4rken. Am 2. April in London k\u00f6nnen Sie entweder den Weg frei machen, damit die Krise geordnet in drei bis f\u00fcnf Jahren \u00fcberwunden werden kann; oder Sie lassen zu, dass die Welt ein schreckliches Jahrzehnt durchleben muss.<\/p>\n<p>Wer werden uns darauf beschr\u00e4nken, Ihnen drei strategische Ratschl\u00e4ge zu geben, von denen wir glauben, dass mit ihnen die Weichen richtig gestellt werden k\u00f6nnten. Wenn die Weichen bis Sommer 2009 nicht entsprechend gestellt werden, wird der Zerfall des internationalen Systems und der \u00f6ffentlichen Ordnung in wichtigsten Staaten nicht mehr aufzuhalten sein.<\/p>\n<p>DIE DREI STRATEGISCHEN RATSCHL\u00c4GE VON LEAP<\/p>\n<p>1. Der Schl\u00fcssel zur erfolgreichen Krisebek\u00e4mpfung liegt in der Schaffung einer neuen internationalen Reservew\u00e4hrung<\/p>\n<p>Die erste Empfehlung ist eigentlich von der Idee her recht simpel: Reformieren Sie das internationale W\u00e4hrungssystem, das noch ein Kind der Nachkriegszeit ist; schaffen Sie eine neue internationale Reservew\u00e4hrung. Der US- Dollar und die USA \u2013 Wirtschaft sind nicht mehr in der Lage, Dreh \u2013 und Angelpunkt des internationalen Wirtschafts- , Finanz \u2013 und W\u00e4hrungssystems zu sein. So lange dieses grunds\u00e4tzliche Problem unbeachtet und ungel\u00f6st bleibt, wird sich die Krise versch\u00e4rfen. Denn es ist urs\u00e4chlich f\u00fcr die Krise der Finanzderivate, Banken, Energiepreise\u2026 und f\u00fcr deren Folgen der massiv ansteigenden Arbeitslosigkeit und abst\u00fcrzenden Lebensstandards. Daher muss dieses Problem unbedingt Hauptgegenstand des G20-Gipfels in London sein; und schon dort die ersten entsprechenden Ma\u00dfnahmen beschlossen werden. Die L\u00f6sung dr\u00e4ngt sich auf: Die Schaffung einer internationalen Reservew\u00e4hrung (die man den \u201cGlobal\u201d nennen k\u00f6nnte) aus einem Korb der W\u00e4hrungen der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt (Dollar, Euro, Yen, Yuan, Khaleeji &#8211; Einheitsw\u00e4hrung der Erd\u00f6l produzierenden Staaten des Persischen Golf, die im Januar 2010 eingef\u00fchrt werden soll- Rubel, Real\u2026). Diese W\u00e4hrung w\u00e4re von einem \u201cWeltw\u00e4hrungsinstitut\u201d zu verwalten, mit einem Exekutivausschuss, der gewichtet nach der jeweiligen Bedeutung der einzelnen am Global beteiligten Volkswirtschaften zu besetzen w\u00e4re. Sie m\u00fcssen den IWF und die betroffenen Zentralbanken anweisen, einen entsprechenden Vorschlag f\u00fcr Juni 2009 vorzulegen, der bis zum 1. Januar 2010 umzusetzen w\u00e4re. Dies ist die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr Sie, ein gewisses Mindestma\u00df an Kontrolle \u00fcber die Krisenereignisse wiederzuerlangen. Diese internationale Korbw\u00e4hrung ist die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr Sie zu erreichen, dass das zuk\u00fcnftige internationale W\u00e4hrungssystem gemeinsam gemanagt wird.<\/p>\n<p>Nach der Auffassung von LEAP\/E2020 wird,, wenn nicht diese Alternative zum Status quo nicht bis Sommer 2009 auf den Weg ge &#8211; und damit der Beweis erbracht wurde, dass gemeinsames internationales Handeln gegen die Krise m\u00f6glich ist, wird das gegenw\u00e4rtige internationale W\u00e4hrungssystem wegen des dann einsetzenden nationalen Egoismus und Protektionnismus diesen Sommer nicht \u00fcberleben. Sollten einige G20- Staaten sich der Illusion hingeben, dass es f\u00fcr sie besser w\u00e4re, ihre Privilegien im aktuellen System so lang wie m\u00f6glich zu bewahren, so sollten sie bedenken, dass heute sie die zuk\u00fcnftige Form des neuen internationalen W\u00e4hrungssystems noch beeinflussen k\u00f6nnen; wenn erst der Zerfall des internationalen Systems und der \u00f6ffentlichen Ordnung allgemein erkennbar eingesetzt haben wird, b\u00fc\u00dfen sie ihre Einflussm\u00f6glichkeiten ein.<\/p>\n<p>2. Schaffen Sie so schnell wie m\u00f6glich ein globales Bankenaufsichtssystem<\/p>\n<p>Der zweite Ratschlag ist schon h\u00e4ufig in den vorbereitenden Debatten zum Gipfeltreffen zur Sprache gekommen. Damit sollte er ohne Schwierigkeiten umsetzbar sein. Es geht darum, noch vor Ende dieses Jahres ein globales Bankenaufsichtssystem einzurichten, das alle Steuerparadise abschafft. Von Ihren Ratgebern wurden schon verschiedene Optionen vorgelegt. Seien Sie sich dar\u00fcber bewusst: Es wird F\u00e4lle geben, in denen Sie nicht anders k\u00f6nnen als Banken zu verstaatlichen! Nur so kann verhindert werden, dass die Banken erneut eine riesige Kreditblase aufblasen werden wie die derzeitige, die ganz \u00fcberwiegend zur aktuellen Krise beigetragen hat. Nur so k\u00f6nnen Sie der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber nachweisen, dass Sie sich gegen\u00fcber den Bankern durchsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>3. Weisen Sie den IWF an, die Finanzsysteme der USA, Gro\u00dfbritanniens und der Schweiz zu evaluieren!<\/p>\n<p>Der dritte Ratschlag betrifft eine politisch sensible Angelegenheit, die aber nicht l\u00e4nger bei Seite geschoben werden kann. Es ist entscheidend, dass sp\u00e4testens 2009 der IWF dem G20 eine unabh\u00e4ngige Evaluierung der drei haupturs\u00e4chlich f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Finanzkrise verantwortlichen nationalen Finanzsysteme vorlegt: USA, Gro\u00dfbritannien und Schweiz. Keine dauerhafte L\u00f6sung ist m\u00f6glich, solange nicht klar ist, wie gro\u00df der Schaden in diesen drei Pfeilern des internationalen<br \/>\nFinanzsystems ist. Die Zeit f\u00fcr diplomatische R\u00fccksichtnahme gegen\u00fcber den haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Finanzkrise verantwortlichen L\u00e4ndern ist vorbei.<\/p>\n<p>Schreiben Sie kurz und einfach Schlussfolgerungen!<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chten wir Ihnen in Erinnerung rufen, dass Ihre Aufgabe darin besteht, bei sechs Milliarden Menschen und Millionen Unternehmen Vertrauen wiederherzustellen. Deshalb m\u00fcssen Sie Ihre Schlussfolgerungen auf das Wesentliche beschr\u00e4nken \u2013 nicht mehr als zwei Seiten mit h\u00f6chstens drei bis vier Hauptthesen, die auch ein Laie lesen und verstehen kann. Wenn Ihnen dies nicht gelingt, wird niemand, au\u00dfer dem engen Kreis von Wirtschafts- und Bankenspezialisten, lesen, was Sie der Welt mitteilen wollen. Damit w\u00fcrde auch nicht das globale Vertrauen wiederhergestellt. Die Krise w\u00fcrde sich unweigerlich versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Seien Sie sich bewusst: Die Geschichte wird die Teilnehmer des G20- Treffens nach dessen Erfolg oder Mi\u00dferfolg beurteilen. Wenn dieser offene Brief dazu beitr\u00e4gt, Ihnen das verst\u00e4ndlich zu machen, hat er seinen Zweck erreicht. Bis Ihre W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler \u00fcber Sie urteilen werden, wird h\u00f6chstens noch ein Jahr vergehen. Dann bleibt Ihnen nicht erneut die Ausrede, das h\u00e4tte wirklich niemand voraussehen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Franck Biancheri<br \/>\nDirector of studies of LEAP\/E2020<br \/>\nPresident of Newropeans<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLy\/Xy8jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSV6KakA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"88jPSM3LARK6pXnpqWmZOSWpRSUA\" \/><input type=\"hidden\" 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Von den Auswirkungen wird auch die Region Hohenlohe betroffen sein. Kommentar von Roman Schmitt, Kirchberg\/Jagst-Hornberg vom 18. M\u00e4rz 2009 Die Finanzkrise schreitet voran. 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