„Harter Lockdown belastet viele Betriebe stark“ – Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein Kirchberg/Jagst warnt

Sie tun es wieder. Der befürchtete harte Lockdown wird 2020 zum zweiten Mal Realität. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Bundesländer schließen die Läden mitten im Weihnachtsgeschäft. Ab 16. Dezember 2020 bleiben die meisten Ladentüren geschlossen. Sogar eine Ausgangssperre gibt es. Die Schließung ist ein harter Schlag für die ohnehin gebeutelten Ladeninhaber.

Vom Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein Kirchberg/Jagst

Stationärer Handel braucht treue Kunden

Der Lockdown geht vielen Betrieben an die Substanz. Die inhabergeführten Läden, Gaststätten, Dienstleister, Handwerksbetriebe und Mittelständler brauchen mehr denn je die Unterstützung der Kundinnen und Kunden vor Ort. Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Tankstellen, Apotheken, Arztpraxen, Optiker und Gaststätten, die Essen zum Mitnehmen anbieten, bleiben geöffnet. Auch die Handwerksbetriebe, das produzierende Gewerbe und viele Dienstleister arbeiten weiter. Gastronomen und Geschäfte bieten auch Geschenkgutscheine an. Essen zum Mitnehmen funktioniert auch in Kirchberg ganz einfach: Anrufen, bestellen, dann abholen oder liefern lassen.

Firmen machen lebendige Stadt aus

Der Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein Kirchberg/Jagst appelliert an die Kundinnen und Kunden, an die Kirchbergerinnen und Kirchberger: Helfen Sie den Firmen im Gemeindegebiet Kirchberg in dieser schwierigen Zeit. Durch Ihre Treue, durch Ihren positiven Zuspruch und durch Ihre Einkäufe und Aufträge helfen Sie den kleinen, mittleren und großen Unternehmen in unserer Gemeinde. Wir brauchen diese Vielfalt an Firmen, Dienstleistern und Einrichtungen für unsere täglichen Besorgungen, für unsere Freizeitaktivitäten. Wir brauchen die Firmen als Arbeitgeber. Wir brauchen sie, um eine lebendige Stadt zu sein.

Firmen und Kommunalpolitiker sind gefordert

Gewerbetreibende, Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen und Vertreter der Stadtverwaltung sollten sich so bald wie möglich an einen Tisch setzen und sich Gedanken darüber machen wie den Firmen vor Ort während der Corona-Krise und nach der Corona-Krise wirkungsvoll geholfen werden kann. Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung sind von der Papierform her auch wichtige Punkte des Projekts „Zukunftkonzept Kirchberg/Jagst 2030“. Dort wird als Daueraufgabe gesehen, dass „Innenentwicklungspotentiale aktiviert werden müssen.“ Das muss jetzt mit Leben gefüllt werden, damit es nach der Corona-Krise kein böses Erwachen gibt.

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