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„Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus der Region“ – Vortrag in Schwäbisch Hall

Das regionale Forschungsprojekt „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ informiert biographisch und verständlich über NS-belastete Personen aus Baden-Württemberg. Kürzlich ist der achte Band der Reihe erschienen, der speziell die Region Nordwürttemberg behandelt. Herausgeber Wolfgang Proske stellt das neue Buch am Dienstag, 6. November 2018, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Schwäbisch Hall, Haus der Bildung, Raum M.1.02, vor.

Von der Volkshochschule Schwäbisch Hall

Proske und Zigan referieren

Es geht dabei auch um konkrete Vorgänge in Ilshofen-Niedersteinach sowie um einen Mann, der viele Jahre in Schwäbisch Hall als Händler tätig war. Im Anschluss an den Vortrag von Wolfgang Proske und den Journalisten Harald Zigan vom Hohenloher Tagblatt in Crailsheim, besteht Gelegenheit zum Gespräch und zur Diskussion.

Weitere Informationen im Internet:

Straßenschild würdigt in Ilshofen-Niedersteinach prominenten NS-Funktionär

https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-schwaebisch-hall/strassenschild-wuerdigt-prominenten-ns-funktionaer-28259310.html

 

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4 comments to „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus der Region“ – Vortrag in Schwäbisch Hall

  • Dietmar Bauer

    Wie sieht es dann mit der Erhard-Eppler-Str. in Schwäbisch Hall aus???

  • Kunst-Mann

    Nach mehr als 70 Jahren muss dann auch mal ein Schlussstrich gezogen werden. Zumal, wenn den Betreffenden keine Verbrechen nachzuweisen sind. Dies gilt desto mehr, als die Bevölkerung diese Benennung, die sich offenbar in jahrzehntelanger Übung durchgesetzt hat, beibehalten will. Ähnlich dämlich ist die Umbenennung des nach dem wohl größten Philosophen des 20. Jh., Martin Heidegger, benannten Spazierweges (in dem keine Häuser stehen, so dass niemand diesen Namen als Wohnanschrift hat) in Freiburg.
    Ich halte auch nichts davon, 100-jährige, die beliebig austauschbar waren, also keinerlei Gewalttaten verübt hatten, nach so langer Zeit noch zu solch hohen Haftstrafen zu verurteilen, die eine Strafaussetzung zur Bewährung nicht mehr zulassen. Wer ein Zeichen setzen will, kann dies auch mit einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung tun, da es ganz offensichtlich ist, dass derartige Taten sich – anders als die tagtäglich vorkommenden Tötungsdelikte – in absehbarer Zeit nicht mehr wiederholen werden, schon gar nicht durch DIESEN – untechnisch gesprochen – Täter. Dabei störte mich an der Causa Gröning vor allem, dass man hier noch nicht einmal einen Wachmann – der ja einen erheblichen Kausalbeitrag geleistet haben dürfte – sondern einen harmlosen Buchhalter(!) verurteilt hatte. Sein Wirken blieb aber ohne jegliche Kausalität auf die Morde der wahren Täter. Wer einen Juden o.ä. töten will, weil er JUDE ist, tötet ihn, weil er JUDE ist, NICHT weil er an sein Vermögen will. Das geht auch einfacher. Und selbst wenn – dann kommt es auf die Wegnahme der Vermögensgegenstände an, nicht auf deren erst nach ihrer Durchführung erfolgende „korrekte Verbuchung“ (wohl nach HGB und GoB).
    Dass diese Leute ein Zeichen setzen wollen, das ist mir schon klar. Aber welches? Kaum das, was zu setzen sie vorgeben. Ihnen geht es NICHT um den Kampf gegen den Nationalsozialismus, auch nicht den gegen Neofaschisten – ihnen geht es, das darf vermutet werden, allein um den KAMPF. Wären sie vor 120 Jahren geboren, wäre IHR Kampf SEIN Kampf (in Anlehnung an den ähnlich lautenden Titel eines Bestsellers, der bis 2015 verboten, aber im Neulande – ich hab’s probiert – mit 3 Klix abrufbar war).
    Sie wollen wirksam sein, sie wollen sich spüren, Erfolge erleben, so wie ein kleines Kind, das mit heruntergelassenen Hosen in die Küche rennt und seine Mama ins Bad zieht, um zu zeigen, was es geleistet (auch braun) hat.
    Den Hinweis auf die Erhard-Eppler-Str. finde ich sehr gut. Man kann nicht Menschen ihre Jugendsüden usque ad infinitum vorhalten. Irgendwann muss auch mal Schluss sein.

  • Kunst-Mann

    Mein Kommentar wartet immer noch auf Moderation! Wird hier etwa mit der ZENSUR GEFILTERT??? Nur weil ich mich der herrschenden linken Einheitsmeinung mit ARGUMENTEN entgegenstelle? Sog. „politische Aktionen“ als Aktionismus entlarve?
    Würde mein Kommentar „moderiert“ (es scheint mir nebenbei ein Fehlgebrauch dieses Wortes zu sein), wenn ich einen Schlussstrich unter die Verbrechen der Stasi oder RAF forderte?
    Wohl schon.

    SCHLECHT GEFILTERT!!!

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