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„Wir verändern“ – 100 Jahre Frauenwahlrecht: Frauenwochen in Schwäbisch Hall und in der Region

Unter dem Motto „WIR VERÄNDERN.“ lädt das „Aktionsbündnis Internationaler Frauentag“ unter Federführung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu einer Veranstaltungsreihe rund um den Internationalen Frauentag 2018 ein. Vom 3. März 2018 bis 17. April 2018 finden interessante und informative Veranstaltungen statt – nicht nur für Frauen. Auch in der Region Schwäbisch Hall gibt es interessante Angebote.

Von den Veranstaltern

Führung „Haller Frauengeschichten“

Am Internationalen Frauentag selbst, dem 8. März 2018, wird in den Räumen der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall von 9 bis 12 Uhr ein Workshop zum Thema „Wissen was ich wirklich will“ angeboten. Im Hällisch-Fränkischen Museum findet um 12.30 Uhr die Führung „Haller Frauengeschichten“ statt und ab 18 Uhr lädt das Aktionsbündnis Frauentag zum Frauenspaziergang mit Kultur & Biss. Treffpunkt ist im Frauenzentrum in der Haalstraße 9 in Schwäbisch Hall. Nach Sekt, Selters & Gebäck treffen die SpaziergängerInnen auf ihrem Rundgang durch die Stadt historische Überraschungsgäste aus Schwäbisch Hall. Der gemütliche Abschluss findet im Haus der Vereine,  Am Schuppach 7 bei Schwatz, Suppe & Musik statt.

Frauentanzparty

Am Samstag, 10. März 2018, gewährt Christine Abdel-Halim ab 19 Uhr im Alten Schlachthaus einen tiefen Einblick in ihre Schubladen, bevor im Anschluss bei der Frauentanzparty gefeiert wird.

„Arme Kinder im reichen Deutschland“

Neben einer Stadtführung für Frauen, einem Vortrag zu „Minijob und Rente“ und einem Referat von Gerda Holz (Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik)  zum Thema „Arme Kinder im reichen Deutschland“, zeigt das Kino im Schafstall am Donnerstag, 15. März 2018, den Film „Die göttliche Ordnung“. Ein humorvolles Drama über Nora, die sich Anfang der 1970er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin, zum Internationalen Frauentag: „In diesem Jahr feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht! Es war der Rat der Volksbeauftragten, der während der Novemberrevolution von 1918 ein Gesetz erließ, mit dem Frauen in Deutschland erstmals das aktive und passive Wahlrecht erhielten. Lange musste die Arbeiterinnenbewegung dafür kämpfen.

Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen

1949 fand dieser historisch bedeutsame Durchbruch für die Gleichberechtigung seinen Niederschlag im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, heißt es dort in Artikel 3. Nach der erkämpften rechtlichen Gleichstellung gilt es seitdem, auch die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durchzusetzen. Und es zeigt sich: Frauen brauchen bei allem, was sie fordern, einen langen Atem und verlässliche Verbündete. Die erstrittenen Erfolge machen uns Mut und geben uns Kraft für aktuelle Herausforderungen: 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist das deutsche Parlament so männlich wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen. Und Rechtspopulisten, mit ihrem rückständigen Frauenbild und ihren Familienvorstellungen von gestern, wollen Frauen wieder in enge Schranken weisen. Zugleich werden frauendominierte Berufe immer noch schlechter bezahlt, stehen Frauen vor ungelösten Arbeitszeitproblemen, haben geringere Karrierechancen und schlussendlich eine kleinere Rente als Männer.

Arbeitszeitlücke, Entgeltlücke und Rentenlücke schließen

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern: „Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in wirtschaftlicher Unabhängigkeit auch für Frauen!“ und wir erwarten von der neuen Bundregierung, dass sie sich zu diesem Ziel bekennt und alles daran setzt, die Arbeitszeitlücke, die Entgeltlücke und die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern endlich zu schließen.“ Das Aktionsbündnis Frauentag lädt herzlich zu den oben genannten und den weiteren Veranstaltungen der Frauenwochen ein.

Weitere Informationen und Kontakt:

DGB-Bezirk Baden-Württemberg, Büro Schwäbisch Hall, Schlichtweg 4, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791 950290

Mobil: 0170 8514009

Telefax: 0791 9502932

E-Mail: silvia.wagner@dgb.de

E-Mail: heilbronn@dgb.de

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Internet:

http://nordwuerttemberg.dgb.de/frauen

www.nordwuerttemberg.dgb.de

www.bw.dgb.de

www.facebook.com/bw.dgb

www.twitter.com/dgb.bw

Mitglied in einer DGB Gewerkschaft werden:

https://www.dgb.de/service/mitglied-werden/index.html

 

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2 comments to „Wir verändern“ – 100 Jahre Frauenwahlrecht: Frauenwochen in Schwäbisch Hall und in der Region

  • Christine österlein

    Eine kurze Sammlung zum Weltfrauentag:

    Die Bloggerin Franziska Schutzbach arbeitet in in ihrem Beitrag
    “ Wer von Männlichkeit nicht reden will soll auch zum Faschismus schweigen“ gut heraus wie wir als Frauen das Patriarchat mit stützen.

    Lesenswert ist der alte Aufruf von Claudia von Werlhof auf http://www.emanzipationhumanum.de
    „Frauenstreik – das GATS muss weg“
    Hier wird deutlich, dass wir alle von struktureller Gewalt betroffen sind Frauen wie Männer und Kinder. Deutlich wird hier, dass die Mütter das eigentliche Kapital des Kapitalismus sind, mit dem gearbeitet wird.

    Bitte lesen Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach:
    1% des weltweiten Vermögens besitzen Frauen
    10% des weltweiten Einkommens geht an Frauen
    Wir ordnen uns somit einem (Weltwirtschafts-)system unter, an dem wir gar nicht teilhaben. Wir wurden unserer Heimat beraubt, haben kein Anrecht mehr auf Grund und Boden und werden immer weiter zurückgedrängt bei den Einkommensverhältnisse.

    Ein interessanter Ansatz ist die Beschäftigung mit dem „Matrifokal“. Weltweit existieren noch über 70 matrifokale Sippen. Frau Tazi-Preve hat sehr klare Worte dafür, dass die Kleinfamilie als das Kapitalismus stützende Modell ausgedient hat.

    Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist das nordische Modell, da Deutschland als Transitland für Menschenhandel dient. Wenn Du zu diesem Thema die SOLWODI Basisgruppe Crailsheim mitgründen möchtest, melde Dich bitte bei mir. Christine Österlein 01748111789

  • Kunst-Mann

    So ein Bullshit!
    1% des weltweiten Vermögens besitzen Frauen?
    10% des weltweiten Einkommens geht an Frauen?
    Wo ist das Problem?
    99% des weltweiten Vermögens und
    10% des weltweiten Einkommens
    wird Männern von Frauen aus der Tasche gezogen!!!
    DAS ist die Wahrheit!
    Von Frauen, die sich, wenn sie das €-Zeichen in die Augen kriegen, für nichts zu schade sind. Für aber auch gar nichts.
    Und mit dem Märchen von den angeblich ach so aufopferungsvoll pflegenden Frauen und Müttern muss auch mal aufgeräumt werden!
    Wenn man halt sonst nichts kann, dann macht man das und spricht von „Reproduktionsarbeit“! Und unser Staat finanziert das auch noch über Zusatzpunkte bei der Rente! Dazu kommt noch der Versorgungsausgleich. Und natürlich der Zugewinnausgleich und der Aufstockungsunterhalt. So lebt es sich bequem.
    Gut, es gibt auch die anderen Frauen. Aber sie werden immer weniger. Auf sie können wir jetzt keine Rücksicht mehr nehmen. Denn es muss sich etwas ändern. SCHNELL!!

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