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„FDP-Mitarbeiter Christoph Grimmer wurde zum Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim gewählt“ – Mit 56,9 Prozent der Stimmen setzte sich Grimmer im ersten Wahlgang gegen elf MitbewerberInnen durch

Die Stadt Crailsheim hat heute (12. November 2017) einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Gegen elf MitbewerberInnen setzte sich Christoph Grimmer im ersten Wahlgang überraschend deutlich mit 56,9 Prozent der Stimmen durch. Auf Platz zwei folgt der CDU-Mann Ulrich Seel,  vor Lokalmatador Sebastian Klunker (11.5 Prozent). Jürgen Loga, der den mit Abstand längsten Wahlkampf bestritten hat, kam mit 9,3 Prozent auf den vierten Platz.

Hohenlohe-ungefiltert nach Informationen der Stadtverwaltung Crailsheim

Entscheidung schon im ersten Wahlgang

Der Bewerber Christoph Grimmer hat mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten. Er ist damit bereits im ersten Wahlgang zum Oberbürgermeister gewählt. Christoph Grimmer arbeitete zuletzt als Politischer Referent und FDP-Fraktionssprecher der Hamburger Bürgerschaft. Er war nicht Mitglied des Stadtparlaments, sondern persönlicher Referent der Fraktionssprecherin. Die FDP-Fraktion stellte neun von 121 Mitgliedern der Hamburger Bürgerschaft. Weniger Abgeordnete hat die AfD (7), fraktionslos sind drei Abgeordnete. Größte Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft ist die SPD (58 Abgeordnete), CDU (20), Grüne (14), Linke (10), FDP (9), AfD (7), Parteilos (3).

Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Crailsheim stellte das vorläufige Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl wie folgt fest:

– Zahl der Wahlberechtigten: 26.925

– Zahl der Wähler: 10.538 / Wahlbeteiligung: 39,14 Prozent

– Zahl der ungültigen Stimmen: 52

– Zahl der gültigen Stimmen: 10.486

– Von den gültigen Stimmen entfielen auf

Loga, Jürgen, Helmut Kommunal- und Wirtschaftsberater, Weinsberger Straße 2, 74248  Ellhofen, 9,3 Prozent, 974 Stimmen

Lukoschek, Siegmund, Geschäftsführer, An den Hecken 24, 74564 Crailsheim, 1,6 Prozent, 167 Stimmen

Klunker, Sebastian, Betriebswirt (BA), Im Schönblick 13, 74564 Crailsheim, 11,5 Prozent, 1.210 Stimmen

Kufner, Alexander Fabian, Unternehmer, Carl-Julius-Weber-Straße 5, 74635 Kupferzell, 1,9 Prozent, 195 Stimmen

Uhlemann, Oliver, Elektroniker, Starkäckerstraße 2, 74597 Stimpfach, 0,3 Prozent, 29 Stimmen

Dreschner, Vanessa, Speditionskauffrau, Hammersbachweg 26, 74564 Crailsheim, 0,9 Prozent, 92 Stimmen

Dr. Grimmer, Christoph, Politischer Referent und FDP-Fraktionssprecher, Maacksgasse 1, 22303 Hamburg, 56,9 Prozent, 5.969 Stimmen

Blumenstock, Frank, Senior Consultant, Johann-Heinrich-Priester-Straße 23, 74564 Crailsheim, 1,9 Prozent, 197 Stimmen

Hofmann, Alexander, Vertriebsleiter, Kirchberger Straße 70, 74564 Crailsheim, 1,6 Prozent, 169 Stimmen

Yücel, Cengiz, Wirtschaftsjurist LL.B und Elektroingenieur B.Eng., Pamiersring 146, 74564 Crailsheim, 0,3 Prozent, 34 Stimmen

Seel, Ulrich, Volljurist, Weinstraße 14, 97956 Werbach, 12,1 Prozent, 1.273 Stimmen

Arnold, Eva Maria, Handelsfachwirtin, Frankenring 24, 74564 Crailsheim, 1,4 Prozent, 149 Stimmen

Weitere wählbare Personen: 0,3 Prozent, 28 Stimmen

Weitere Informationen im Internet über Christoph Grimmer:

https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/grimmer-kommuniziert-fuer-die-fdp-buergerschaftsfraktion-hamburg-498779217

http://www.fdp-fraktion-hh.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_G._Grimmer

http://www.hamburg.de/buergerschaft/

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/crailsheim/video-interview-mit-ob-kandidat-dr.-christoph-grimmer-16271473.html

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1 comment to „FDP-Mitarbeiter Christoph Grimmer wurde zum Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim gewählt“ – Mit 56,9 Prozent der Stimmen setzte sich Grimmer im ersten Wahlgang gegen elf MitbewerberInnen durch

  • Kunst-Mann

    Ich hoffe mal sehr, dass der neue Schulz den Ausbau Crailsheims zur Universitätsstadt vorantreibt. Denn der ist schon seit fast einem halben Jahrtausend überfällig. Kein Geringerer denn Martin Luther hatte schon 1529 dem Markgrafen Georg dem Frommen die Gründung einer Universität in der Markgrafschaft empfohlen, an der „nicht allein die Heilige Schrift, sondern auch die Rechte und allerlei Künste gelehrt“ werden sollten. Markgräfin Caroline Charlotte, geborene Herzogin von Württemberg und Witwe des Markgrafen Wilhelm Friedrich, stiftete zu diesem Behufe i.J. 1726 die gewaltige Summe von 15.000 Gulden, bei einer angenommenen Kaufkraft von ca. 50€/fl ugf. eine drei viertel Million €.
    Die Stifterin, die sich wie ihr Ehemann gerne in der Stadt aufhielt, hatte bei der Standortwahl durchaus an Crailsheim gedacht, wie das kaiserliche „Privilegium über die Aufrichtung einer Uni­versität in dem Fürstentum Brandenburg-Onolzbach“ von 1726 erweist. Offenbar litt auch Seine Kaiserliche Majestät darunter, dass „das Fürstentum Brandenburg-Onolzbach solcher Glückselig- und Bequemlichkeit einer Universität (ermangele)“ und befand für richtig, „an einem der drey … an der offenen Land-Straß wohlgelegenen Orten benanntlichen Creilsheim, Gunzenhausen oder Hailsbronn eine Universität aufzurichten“, zumal er dort „wohlfaile Victualien“ und „gesunde Lufft“ vermutete.
    Crailsheim hatte den Zuschlag erhalten! Ob der „Lufft“, der „Victualien“ oder anderer Umstände halber ist nicht überliefert. Jedenfalls kamen noch im selben Jahr Ansbachische Regierungsräte gen Crailsheim, wo sie im „Schwarzen Adler“ (heute „Post-Faber“) logierten und examinierten die Stadt sowie auch wohl deren „Lufft“ und „Victualien“. Diese konnten offenbar zunächst überzeugen, denn man legte einen Standort „neben dem Hofgarten oberhalb des Spitalsees“ fest, da, wo heute das Krankenhaus steht. Ob dem „Onolzbachischen Archivrath“ Gottfried Stieber die Crailsheimer „Victualien“ nicht gemundet haben oder die „Lufft“ ihm nicht gesund genug erschien, einerlei, er muss jedenfalls „erhebliche Ursachen“ gefunden haben, deretwegen „die Aufrichtung dieser Uni­versität … unterblieben und auf eine bequemere Zeit ausgesetzet worden“ ist. Bis auf den heutigen Tag allerdings scheint sie bequem genug geworden nicht zu sein.
    Die 15.000 Gulden der Markgräfin aber, die sie für ihre Lieblingsstadt bestimmt hatte, gingen nach dem Übergang des Fürstentums Ansbach an Bayern an die Universität Erlangen.
    Ich denke mal, der neue Schulz sollte sich schleunigst in die Kapitale des westlichsten Gliedes des südostdeutschen Freistaatsgürtels aufmachen und die Kohle mit Zins und Zinseszins einfordern!

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