„Das Land Baden-Württemberg hat andere Aufgaben, als die Planungsfehler der Bahn zu bezahlen“ – Offener Brief von Klaus Reinhardt zu Stuttgart 21

Einen Offenen Brief an die CDU-Politiker Thomas Strobl und Guido Wolf zum Thema Stuttgart 21 hat Klaus Reinhardt aus Untermünkheim geschrieben. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht den Offenen Brief in voller Länge.

Offener Brief von Klaus Reinhardt, Untermünkheim

2018 sind die veranschlagten 4,5 Milliarden Euro verbraten

Seit Jahren ist klar, dass das veranschlagte Geld für Stuttgart 21 (S21) nicht reichen wird. Wenn dann (für 2018 angekündigt) die 4,5 Milliarden Euro verbraten sind, stehen zwei mögliche Szenarien im Raum:

– Entweder wird S21 eingestellt und Stuttgart hat mitten im Talkessel eine Bauruine stehen als Symbol für verblendete Politiker, für Planungschaos und für gescheiterte sinnlose Großprojekte.

– Oder Stadt und Land befinden sich in einer politischen und finanziellen Erpressungslage und zahlen am Ende kräftig für den Versuch des Weiterbaus von S21.

Was wird gestrichen?

Die entscheidende Frage lautet bereits jetzt: Wo soll das Geld dafür herkommen? Welche staatlichen Aufgaben im Land werden unter Stuttgart 21 leiden? Weniger Lehrer? Weniger Krankenhäuser? Weniger Geld für Straßen- und Schienenverkehr? Leiden die Flüchtlinge unter S21? Kein sozialer Wohnungsbau mehr?

Keine weiteren Landesmittel mehr für S21

Ich erwarte verantwortliches politisches Handeln von der neuen Landesregierung. Sie muss unmissverständlich klar machen: Das Land Baden-Württemberg hat andere Aufgaben, als die Planungsfehler der Bahn zu bezahlen! Daher fordere ich an die zukünftige Landesregierung keine weiteren Mehrkosten von Stuttgart 21 auszugeben!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Reinhardt

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