„Evangelischer Landesbischof Frank O. July geht auf Tauchstation“ – Keine Antwort auf einen Offenen Brief der Windkraftgegner in Michelbach/Bilz

Der evangelische Landesbischof Frank O. July hat auf ein Schreiben der Windkraftgegner aus Michelbach/Bilz vom 19. November 2014, das Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht hat, nach vier Wochen noch nicht geantwortet. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht unten das Erinnerungsschreiben, in dem die Windkraftgegner auf neue Erkenntnisse hinweisen, die in einem Artikel der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 4. Dezember 2014 veröffentlicht wurden.

Informationen zugesandt von Beate Braun, Michelbach/Bilz

Das Erinnerungsschreiben der Michelbacher Windkraftgegner als PDF-Download:

Erinnerungsschreiben an Landesbischof July

Link zu dem Offenen Brief und den Dokumenten, auf die der Landesbischof bisher nicht geantwortet hat:

http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=18718

Link zu dem Artikel „Schmutziger Irrtum“ in der Wochenzeitung DIE ZEIT:

https://www.genios.de:443/document/ZEIT__9F2A799259B9CE0F2A0113CBF2AA2F3B%7CZEIA__9F2A799259B9CE0F2A01

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2 Gedanken zu „„Evangelischer Landesbischof Frank O. July geht auf Tauchstation“ – Keine Antwort auf einen Offenen Brief der Windkraftgegner in Michelbach/Bilz

  1. Also ein derartiges Argument gegen Windkraftanlagen ernstlich vorzubringen … der Bau von Kohlekraftwerken ist doch keine unmittelbare und zwangsläufige Folge des Baus von Windkraftanlagen: Der Bau von Kohlekraftwerken ist eine unmittelbare Folge der Politik des Energiekonglomerats, das seine Pfründen behalten will.
    Und vor deren Karren spannen sich jetzt (nicht: lassen spannen!) „gutgläubige“ Bürger und fördern damit Kernenergie und Energie aus der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl. Ich bedanke mich recht herzlich dafür! Oder wollen dieselben Leute ein solches Kraftwerk vor der Haustür?

    (Nur ganz nebenbei: Wir haben mit dem Wind ein LUXUSproblem – nur die banale Lösung des ganzen Problems wird behindert: Die Nutzung des ÜBERSCHÜSSIGEN(!) Stroms zur Erzeugung von Wasserstoff oder – besser noch, da im existierenden Gasleitungsnetz problemlos zu transportierenden Methan. Insbesondere deshalb problemlos, da genau dort, wo der ÜBESCHÜSSIGE Strom in Massen ankommt, an der Nordsee, die Gaskavernen aus dem kalten Krieg voll funktionsfähig zur Verfügung stehen. Die komplette Gas-Logistik ist vorhanden!)

  2. Ergänzung: eine Woche später erschien in der ZEIT folgender Artikel als Antwort auf den zitierten und in der Online-Zeit leider nicht mehr abrufbaren Artikel:
    http://www.zeit.de/2014/51/energiewende-klimawandel

    Hier wird deutlich aufgezeigt, warum der Kohlestrom so gerne verwendet wird: Eben nicht zum Auffangen von Flauten sondern durchlaufend, z.B. um dauerhaft Geld beim Stromexport zu verdienen. Dadurch wird das vorgebrachte Argument, daß der Windstrom zwangsläufig Kohlekraftwerke bedingt, natürlich komplett ad absurdum geführt. Ich zitiere: „Die schlechte CO₂-Bilanz ist nicht das Ergebnis des „schmutzigen Irrtums“ einer fehlgeleiteten Energiewende, sondern das eines politischen Versagens.“

    Auch wenn etwas in der angesehenen ZEIT steht, ist es doch nur eine Meinung des jeweiligen Journalisten, nicht „die Wissenschaft“ – man sollte das beim Zitieren stets bedenken, sonst macht man sich viel zu leicht angreifbar und dient seinem Anliegen nur äußerst bedingt.

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