„Gute Arbeit für Europa: Gerechte Löhne, soziale Sicherheit“ – Aufruf des DGB zur Kundgebung am 1. Mai 2012 in Schwäbisch Hall

Der Tag der Arbeit (Dienstag, 1. Mai 2012) steht dieses Jahr unter dem Motto “Gute Arbeit für Europa. Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit“. Beginnen werden die Aktionen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zum 1. Mai 2012 in Schwäbisch Hall um 10.30 Uhr an der Agentur für Arbeit. Nach einem kurzen Auftakt startet dort der Demonstrationszug durch die Haller Innenstadt zum Hospitalhof, wo gegen 11.30 Uhr die traditionelle Maikundgebung des DGB stattfindet.

Von der DGB-Region Nordwürttemberg

Spekulanten haben die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund gestürzt

Damit legt der Deutsche Gewerkschaftsbund einen inhaltlichen Schwerpunkt auf ein solidarisches Europa, in dem die Beschäftigten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der DGB fordert einen “europäischen Marshall-Plan für Wachstum und Beschäftigung“, um die Volkswirtschaften der Krisenländer zu stabilisieren und wirksame Instrumente gegen die dramatische Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern zu schaffen. Silvia Wagner, DGB-Regionssekretärin macht hierzu deutlich, „es war nicht die Schuld der Beschäftigten, dass Spekulanten die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund gestürzt haben. Mindestlohn, Tarifautonomie, soziale Sicherung – in den Krisenländern werden hart erkämpfte Erfolge über Bord geworfen.“

Viele steuern auf Altersarmut zu

„Und auch in Deutschland ist das Ergebnis der rigiden Sparpolitik der letzten und jetzigen Bundesregierungen zu erkennen. Wir stellen eine zunehmende Prekarisierung der Arbeit in Form von Harz IV, Niedriglöhnen, Minijobs, Befristungen und Leiharbeit fest“, so Wagner weiter. “Arm trotz Arbeit“ ist die Folge für eine steigende Zahl von Beschäftigten, die damit auch auf Altersarmut zusteuern, die zu einem wachsendem gesellschaftlichen und sozialen Sprengstoff führen wird.

DGB fordert einen Mindestlohn von 8,50 Euro

Mit den Tarifrunden im Jahr 2012 leisten die Gewerkschaften ihren Beitrag dazu, dass die Beschäftigten in vielen Branchen an der guten wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands beteiligt werden. „Es gibt aber auch immer noch viele Menschen, die nicht tarifvertraglich abgesichert sind. Sie müssen durch einen gesetzlichen Mindestlohn vor Prekarisierung und Armut geschützt werden“. Der DGB fordert aktuell einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro.

Auftakt um 10.30 Uhr an der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall

Beginnen werden die Aktionen des DGB zum 1. Mai 2012 um 10.30 Uhr an der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall. Nach einem kurzen Auftakt startet hier der Demonstrationszug durch die Haller Innenstadt zum Hospitalhof, wo gegen 11.30 Uhr die traditionelle Maikundgebung des DGB stattfindet. Der Demonstrationszug wird durch die Schwäbisch Haller Schalmeienkapelle, sowie durch die Brasilianischen Trommeln von Samba Salina begleitet. Zudem finden Straßenaktionen gegen Leiharbeit und die Auswirkungen der Finanzkrise statt.

Kundgebung auf dem Hospitalhof

Auf dem Hospitalhof werden die Kundgebungs-TeilnehmerInnen von Silvia Wagner, Regionssekretärin der DGB-Region Nordwürttemberg begrüßt. Die Mairede hält Jörg Hofmann, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Anschließend lädt der DGB zum Maifest mit der Künzelsauer Band „Divine Ducks“ ein.

Insgesamt 14 Kundgebungen in der DGB-Region Nordwürttemberg

Insgesamt ist die DGB-Region Nordwürttemberg mit 14 Kundgebungen in der Region zum Tag der Arbeit präsent. Informationen zu allen Veranstaltungen sind im Internet auf der Seite www.nordwuerttemberg.dgb.de abrufbar.

Weitere Informationen und Kontakt:

DGB Region Nordwürttemberg, Haller Straße 37, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791 / 950 290

Fax: 0791 / 950 29 – 32

Internet: http://www.nordwuerttemberg.dgb.de

   Sende Artikel als PDF   
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.