„Konstellationen“ mit Grimme-Preisträgerin Suzanne von Borsody – Theatervorstellung in Crailsheim-Ingersheim

Mit „Konstellationen“ schickt die Konzertdirektion Landgraf ein raffiniert konstruiertes Zwei-Personenstück mit Starbesetzung nach Crailsheim. Das Stück thematisiert die große Liebe in all ihren Varianten. Auf der Bühne am Samstag, 14. März 2020, um 20 Uhr in der Festhalle Ingersheim zu erleben: Grimme-Preisträgerin Suzanne von Borsody und ihr Bühnenpartner Guntbert Warns.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Reizvolle Gedankenspiele

„Was wäre, wenn?“ – diese Frage hat sich sicherlich jede und jeder schon einmal gestellt. Was wäre, wenn ich eine andere Entscheidung getroffen oder etwas anderes gesagt hätte, was wäre, wenn ich um eine andere Ecke gebogen wäre? Leider kann man nie wissen, was sich verändert hätte. Schließlich hat man nur das eine Leben. Aber als Gedankenspiel ist es reizvoll, alle Möglichkeiten durchzuspielen und die lineare Folge von Aktion und Reaktion auszuhebeln. Und genau das passiert auf äußerst witzige Weise in „Konstellationen“.

„Sie werden ein Paar – oder auch nicht“

Eine Frau trifft einen Mann. Sie werden ein Paar – oder auch nicht. Nur ein anderes Wort oder ein anderer Blick können entscheidend dafür sein, wie und ob es überhaupt weiter geht. Denkt man darüber nach, entsteht ein Multiversum, in dem sämtliche vorstellbaren Ereignis-Varianten gleichberechtigt nebeneinander existieren. Und diese parallelen Wirklichkeiten werden auf der Bühne hintereinander vorgeführt.

Unter der Regie von Antoine Uitdehaag spielen Grimme-Preisträgerin Suzanne von Borsody und ihr kongenialer Bühnenpartner Guntbert Warns. Vorstellungsende gegen 22 Uhr

Informationen und Kartenvorverkauf im städtischen Bürgerbüro Crailsheim, Telefon 07951/ 403-0

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„Schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ – Tag(e) der offenen Töpferei auch in Kirchberg/Jagst-Mistlau

„Schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ heißt es am Samstag, 14. und Sonntag, 15. März 2020, jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr auch in der Töpferei Fitzlaff in Kirchberg/Jagst-Mistlau. Bei den „Tagen der offenen Töpferei“ gibt es spannende Einblicke in ein uraltes, brandaktuelles Handwerk.

Von Stefan Fitzlaff, Kirchberg/Jagst-Mistlau

Werkstätten und Ateliers geöffnet

Zum 15. Mal in Folge laden rund 550 Töpfer und Keramiker in ganz Deutschland unter dem bekannten Motto „schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ zum „Tag der offenen Töpferei“ in ihre Werkstätten und Ateliers ein. An vielen Orten mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Handwerk im Wandel

An beiden Tagen dürfen sich Besucher vom unscheinbaren Material Ton und seinen vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten faszinieren und inspirieren lassen. Sie dürfen sich auf Führungen durch Werkstätten und Ateliers oder Vorführungen diverser Arbeitstechniken freuen. Kleine Workshops laden dazu ein, sich vom Material Ton berühren zu lassen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung und Austausch über ein sich wandelndes Handwerk und die Schönheit und Wertigkeit des handgefertigten keramischen Produkts.

Sonderausstellung „Ton trifft Papier“ 

Die Töpferei Fitzlaff in Kirchberg/Jagst-Mistlau zeigt in der Sonderausstellung „Ton trifft Papier“ neben der eigenen Gefäßkeramik Arbeiten der Papiergestalterin Irene Löffel aus Utzstetten. Vorgeführt wird, wie man mit den verschiedenen Materialien von der Fläche zum Körper gelangt, was ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind und wie sie sich kombinieren lassen.

Die Ausstellung „Ton trifft Papier“  ist an den Tagen der offenen Töpferei von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Danach ist sie bis 10. Mai 2020, samstags, sonn- und feiertags von 14 Uhr bis 18 Uhr in den Räumen der Töpferei Fitzlaff im Kirchberger Ortsteil Mistlau zu sehen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Töpferei Stefan und Monika Fitzlaff, Wanderstraße 18/6, 74592 Kirchberg/Jagst- Mistlau

Telefon: 07954/ 8667

Privat: 07954/ 926760

E-Mail: fitzlaff@gmx.de

Internet: www.fitzlaff.de

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„Die Baugeschichte von Schloss Kirchberg/Jagst“ – Vortrag in Crailsheim von Lena S. Grüner

Zum Auftakt des Frühjahr- und Sommerprogramms von Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischem Verein geht es am Montag, 9. März 2020, um 19.30 Uhr im Forum in den Arkaden (Rathaus) um die Baugeschichte von Schloss Kirchberg/Jagst. Referentin ist Lena S. Grüner, die im Rahmen ihrer Promotion das Gebäude unter bau- und kunsthistorischen Aspekten erforschte.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Hochmittelalterliche Schildmauerburg

Den Anfang der sieben Jahrhunderte währenden baulichen Entwicklung des Schlosses machte eine hochmittelalterliche Schildmauerburg, deren Abriss 1590/91 die Abrechnung des „Steinbrechers“ dokumentiert. Der Schlossneubau diente bis 1650 als Witwensitz, dann stiftete Graf Joachim Albrecht die erste Kirchberger Linie. Sein Bauschaffen konzentrierte sich auf den Turmbaubestand, darunter ein mutmaßlich antik inspirierter „Turm der Winde“, der als Lusthaus im Schlossgarten diente. Das jetzige Erscheinungsbild der Schlossanlage mit Ehrenhof prägt der letzte große Umbau zur Barockresidenz unter Fürst Carl August.

Der Vortrag ist den zentralen Bauphasen von Schloss Kirchberg gewidmet und gewährt einen Eindruck der jüngsten Forschungserkenntnisse.

Info: Eintritt 5 Euro an der Abendkasse, Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei.

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