„Nach Schwäbisch Hall kommt die Tochter des `Remstal-Rebellen´ Helmut Palmer besonders gern“ – Gudrun Mangold signiert auf dem weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt ihre Bücher

Zum ersten Mal kommt die Journalistin, Autorin und Filmemacherin Gudrun Mangold auf den kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt rund um den Schwäbisch Haller Hospitalhof. Dieser besondere Weihnachtsmarkt findet von Freitag, 1. Dezember bis Sonntag, 3. Dezember 2017, statt. In ihrem Buch „s Christkendle uff dr Alb“ schildert Gudrun Mangold, wie man früher Weihnachten gefeiert hat.

Informationen von der Autorin

Kein Plastikkitsch und kein billiger Kommerz

Wie war es, als die Leute kaum etwas hatten, das sie unter den Christbaum legen konnten. Womit hat man den „Bredlesteller“ gefüllt, wenn schon Zutaten wie Eier, zumal im Winter, Mangelware waren. Bei der Weihnachtsbäckerei musste man oft mit nur wenigen Zutaten auskommen. Aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch – im Gegenteil, es war der reine Hochgenuss. Ganz in diesem Sinne gestaltet Bernhard Deutsch bekanntlich auch seinen Weihnachtsmarkt. Plastikkitsch und billigen Kommerz verabscheut er. Nüsse, Äpfel und Tannenzweige hingegen empfiehlt er seinen Ausstellern als Dekoration, damit es heimelig und stimmungsvoll werden kann.

„Hunger ist der beste Koch“

Gudrun Mangold wurde vor allem mit ihrem Buch „Hunger ist der beste Koch“ bekannt, in dem sie den Überlebenskampf der Alb-Bevölkerung thematisierte, ebenso wie in ihrem Dokumentarfilm „Laichinger Leinenweber“ (SWR).

Tochter von Remstal-Rebell Helmut Palmer

Als weiteres Buch hat Gudrun Mangold ihr Weinbuch „Trollinger & Co“ dabei. Darin erzählt sie auch  Hohenloher und speziell Haller Weingeschichten, den üblichen Tausch „Salz gegen Wein“ und von außergewöhnlich mutigen Leuten in dieser Stadt. Arg überrascht habe sie das nicht, sagt die Autorin – Hall sei eben etwas Besonderes – vielleicht besonders selbstbewusst. Da traue man sich etwas. So  mutig waren die Hallerinnen und Haller jedenfalls, dass sie 1974 fast Gudrun Mangolds legendären Vater auf den OB-Sessel gehievt hätten. Helmut Palmer, der „Remstal-Rebell“ brachte die Kocherstadt mit seinem spektakulären Wahlkampf damals so sehr in Aufruhr, dass sich die OB-Wahl plötzlich nationaler Aufmerksamkeit erfreute.

Palmer erhielt im zweiten Wahlgang sogar noch mehr Stimmen

Im ersten Wahlgang erzielte Palmer mehr als 40 Prozent der Stimmen. Angesichts der Vorstellung, Palmer könnte gewinnen, einigten sich die Kandidaten von CDU, SPD und FDP jedoch blitzartig auf einen gemeinsamen Kandidaten, die anderen zogen zurück. Die Wählerschaft zeigte zwar, dass es durchaus nicht bloß eine Protestwahl war und gab Palmer im zweiten Wahlgang sogar noch mehr Stimmen. Gereicht hat es dann aber trotzdem nicht.

Gudrun Mangold signiert ihre Bücher

Auf dem weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt von Freitag, 1. Dezember bis Sonntag, 3. Dezember 2017, signiert die Autorin gerne ihre Bücher.

Der 36. Kunsthandwerkliche Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall findet auf dem Gelände der Hospitalkirche, Goethe-Institut, Hospital-Hof statt (zwischen zentraler Bushaltestelle Spitalbach und ZOB).

Die Öffnungszeiten:

Freitag, 1. Dezember 2017: 13-19 Uhr

Samstag, 2. Dezember 2017: 10-19 Uhr

Sonntag,  3. Dezember 2017: 11-19 Uhr

Weitere Informationen und Kontakt:

www.gudrunmangold.de

Bernhard Deutsch – Organisator des weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt in Schwäbisch Hall – hat folgende Internetseite:

www.nurzu.de

Weitere Informationen im Internet zum 36. Kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall:

http://www.nurzu.de/markt/

   Sende Artikel als PDF   

„Monsanto-Minister Christian Schmidt (CSU) muss gehen“ – Eilappell von Campact unterschreiben

Agrarminister Christian Schmidt im Alleingang: Der CSU-Mann ermöglicht fünf weitere Jahre Glyphosat – indem er Deutschland in Brüssel heimlich mit Ja stimmen lässt. Fordern Sie jetzt Angela Merkel auf: Sie muss den Monsanto-Minister sofort entlassen.

Von der Organisation Campact

Hier klicken und unseren Eil-Appell unterzeichnen:

https://www.campact.de/glyphosat/monsanto-minister/

Rechtsbruch

Darauf gibt es nur eine Antwort: Entlassung! Für die Neuzulassung von Glyphosat steuerte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gestern in Brüssel die entscheidende Ja-Stimme bei. Per Rechtsbruch: Deutschland hätte sich im Kreis der EU-Mitgliedsstaaten enthalten müssen. Denn noch regiert die SPD mit – und hatte ihr Veto gegen das Ackergift eingelegt. Doch Schmidt wies seinen Brüsseler Vertreter heimlich an, für Monsantos Bestseller zu stimmen. [1]

Lassen Sie uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass Schmidts hinterlistiges Manöver Konsequenzen hat: Kanzlerin Angela Merkel muss den Monsanto-Minister sofort entlassen. Und die SPD darf diesen Affront nicht hinnehmen: Sollte sie wieder eine Koalition mit der Union eingehen, muss sie einen Glyphosat-Ausstieg auf nationaler Ebene zur Bedingung machen – wie Präsident Emmanuel Macron ihn gestern für Frankreich verkündet hat. [2] Wenn die beiden größten EU-Staaten aussteigen, hätte Monsanto durch Schmidts dreiste EU-Aktion wenig gewonnen.

Übermorgen ist die beste Gelegenheit, die GroKo-Spitze zu erwischen: Dann empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Union und SPD das erste Mal, um über eine Regierungsbildung zu sprechen. Wir wollen dafür sorgen, dass als erstes Thema Glyphosat zur Sprache kommt. Neben dem gepflegten Rasen des Schloss Bellevue platzieren wir eine riesige, unübersehbare Glyphosat-Giftflasche. Daran eine Zahl in großen Ziffern: 250.000. Wir hoffen, dass bis dahin mindestens so viele Menschen unseren Eil-Appell unterzeichnet haben.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell:

https://www.campact.de/glyphosat/monsanto-minister/

Schmidts Alleingang reiht sich ein in eine Abfolge von Tricksereien und Täuschungen: Monsanto versuchte auf das europäische Zulassungsverfahren mit Methoden Einfluss zu nehmen, wie wir sie sonst nur von der Tabakindustrie kennen. Der Agrarkonzern verschleierte bewusst das Krebs-Risiko bei Glyphosat, diskreditierte kritische Studien als irrelevant. Monsanto-Mitarbeiter/innen schrieben Studien selbst – und ließen sie hinterher von namhaften Wissenschaftlern signieren.[3]

Die Behörden sahen weg – oder machten gar selbst mit. Ein Plagiatsexperte belegte, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ganze Passagen seiner eigenen Bewertung von Monsanto kopierte, ohne dies kenntlich zu machen. [4] Die Behörde untersteht Schmidt. All das muss jetzt aufgeklärt werden – in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Nur so können wir verhindern, dass Monsantos Machenschaften und Schmidts dreiste Lobbypolitik das Vertrauen von uns Bürger/innen in die Demokratie und in Europa weiter zersetzen.

Denn gerade gegen Glyphosat haben sich so viele Europäer/innen engagiert wie selten zuvor: Europaweit ist eine starke Bürgerbewegung gegen Pestizide und für eine Agrarwende entstanden. Besonders eindrucksvoll: Über 1,3 Millionen Unterschriften aus ganz Europa unter unsere  Bürgerinitiative – gesammelt in nur fünf Monaten. Dass es gestern überhaupt so eng war und es einen Rechtsbruch brauchte, um die nötige Mehrheit für Glyphosat zusammenzubekommen – das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen.

Jetzt können wir daran anknüpfen: Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Schmidts Manöver sich weder für ihn noch für Monsanto auszahlt. Er muss gehen – und eine neue Bundesregierung den Ausstieg aus Glyphosat beschließen.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell:

https://www.campact.de/glyphosat/monsanto-minister/

Mit weiter hoffnungsvollen Grüßen
Christoph Bautz, Vorstand Campact
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

PS: Wir sind fast alle mit Glyphosat belastet. Forscher/innen haben Urin-Proben von rund 2.000 Testpersonen untersucht und entdeckten Beunruhigendes: Die Glyphosat-Rückstände im Urin bei 75 Prozent der Probanden waren mit mindestens 0,5 Mikrogramm pro Liter fünfmal so hoch wie der Grenzwert für Trinkwasser. [5]

[1] „Glyphosat wird zum Vertrauensvernichter“, Süddeutsche Zeitung Online, 27. Oktober 2017
[2] „Grüne fordern Schmidts Entlassung im Falle eines Alleingangs“, Spiegel Online, 28. Oktober 2017
[3] „Wie Monsanto das Krebsrisiko verharmlost?“, Der Spiegel, Ausgabe 43/2017
[4] „Wenn Monsanto die Risiken einfach selbst bewertet“, Süddeutsche Zeitung Online, 24. September 2017
[5] „Fast jeder Deutsche ist mit Glyphosat belastet“, Handelsblatt Online, 4. März 2016

   Sende Artikel als PDF   

„Jochen Dürr in BundessprecherInnenrat gewählt“ – Bundesdelegiertenkonferenz „AG betrieb und gewerkschaft“ der Partei DIE LINKE

Jochen Dürr (51) aus Schwäbisch Hall wurde bei der Bundesdelegiertenkonferenz der größten Bundesarbeitsgemeinschaft in der Partei DIE LINKE, der „AG betrieb und gewerkschaft“, zum vierten Mal in den achtköpfigen BundessprecherInnenrat gewählt.

Von der Partei DIE LINKE

Seit 31 Jahren für die Gewerkschaft aktiv

Jochen Dürr ist seit Januar 1996 Parteimitglied und seitdem aktiv im Gewerkschaftsflügel der Linken. Seit 31 Jahren ist Dürr für die Gewerkschaft Ver.di aktiv im Betrieb, in Schwäbisch Hall, dem Landesbezirk und auf der Bundesebene.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.die-linke.de/partei/parteistruktur/zusammenschluesse/bag-betrieb-gewerkschaft/

http://www.betriebundgewerkschaft.de/

https://heilbronn.verdi.de/service/++co++d4c0b9e0-8ceb-11e2-a6dd-52540059119e

 

   Sende Artikel als PDF   

„Nikolaus-Altar hat einen eigenen Raum gefunden“ – Eröffnung des „Nikolaus-Raums“ am Nikolaus-Tag in Kirchberg/Jagst-Mistlau

Ein „Nikolaus-Raum“ wird am Mittwoch, 6. Dezember 2017 (Nikolaustag), um 18 Uhr in Kirchberg/Jagst-Mistlau eröffnet. Er befindet sich in einem Gebäude gegenüber der Nikolauskirche in Mistlau. Der Nikolaus-Raum ist unter Mitwirken freiwilliger Helfer aus Mistlau entstanden. Gäste sind zu der Eröffnungsfeier willkommen.

Von den Veranstaltern

Altarnachbau und viele Informationen

Die spätmittelalterliche Figur des Heiligen Nikolaus und die drei Reliquienbüsten aus dem Altar der Kirche in Mistlau sind am 9. Januar 2017 aus dem Sandelschen Museum zurück in das Depot des Württembergischen Landesmuseums in Stuttgart gegangen. Für diese Ausstellung wurde auch der Altar 1:1 nachgebaut und umfangreiches Informationsmaterial erarbeitet. Das hat nun eine neue Bleibe in einem Gebäude gegenüber der Nikolauskirche in Mistlau gefunden.

Für Keramik- und Kunstfreunde von Monika und Stefan Fitzlaff:

Über den Tellerrand hinaus haben wir in den letzten Wochen mitgeholfen einen Schatz aus Mistlau wieder sichtbar und zugänglich zu machen. Wir freuen uns, dass der ursprünglich zur Dorfkirche gehörende Altar nun als Replik wieder in Mistlau in einem eigenen Raum zu sehen ist.

Von Monika und Stefan Fitzlaff, Kirchberg/Jagst-Mistlau

Viele helfende Hände

Dank des Engagements des Museums- und Kulturvereins Kirchberg/Jagst und vieler helfender Hände wird der „Altarraum“ am Nikolaustag, 6. Dezember 2017, um 18 Uhr erstmals geöffnet. Die Handwerkskunst der Holzbildhauerei und die Keramik verbindet vor allem die lange Übungszeit, Konzentration und geschickte Werkzeugführung.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung ein und freuen uns über einen Besuch.

Weitere Informationen und Kontakt:

Töpferei Stefan und Monika Fitzlaff, Wanderstraße 18/6, 74592 Kirchberg/Jagst-Mistlau

Telefon: 07954/8667

E-Mail: fitzlaff@gmx.de

Internet: www.fitzlaff.de

   Sende Artikel als PDF   

„Verbannt, verfolgt, totgeschlagen… ein Versuch, aus der Geschichte zu lernen“ – Zwei Lesungen mit Musik in Schwäbisch Hall erinnern an die Schicksale von Kulturschaffenden

Zwei Lesungen mit Musik über „Schicksale von Kulturschaffenden“ während der Zeit des Faschismus und Stalinismus finden am Donnerstag, 30. November 2017 und am Donnerstag, 7. Dezember 2017, in Schwäbisch Hall statt. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Atelierhaus Hirtenscheuer (Schwäbisch Hall, Heimbacher Gasse 23). Der Eintritt ist frei.

Von Hans Kumpf, Schwäbisch Hall

Biografien im Faschismus und Stalinismus

Seit geraumer Zeit befasst sich der renommierte Schwäbisch Haller Lyriker Helmut Fritz (85) mit den Biografien und Schicksalen vom Faschismus oder Stalinismus verfolgter Schriftsteller, Dichter, Künstler, Musiker und Philosophen. Unter dem Titel „…verbannt, verfolgt, totgeschlagen… ein Versuch, aus der Geschichte zu lernen“ hat er drei Veranstaltungen konzipiert, die das Leben und Wirken von rund dreißig derart wichtiger Menschen mit biografischen Fakten und in Gedichten näher beleuchten. Zu ihnen gehören beispielsweise Erich Mühsam, Arnold Schönberg, Bertolt Brecht, Ossip Mandelstam, Carl von Ossietzky, Walter Benjamin, Kurt Tucholsky und Federico Garcia Lorca.

Beachtliche Resonanz bei der Premiere

Der mit „Jazz & Poetry“ bestens vertraute Avantgarde-Klarinettist Hans Kumpf greift die von Helmut Fritz vorgetragenen Texte improvisatorisch auf, kommentiert diese kreativ kommentieren und ergänzt sie subtil. Auf beachtliche Resonanz stieß die Premiere am vergangenen Freitag.

Im Atelierhaus Hirtenscheuer

Die zweite Veranstaltung der Reihe findet am Donnerstag, 30. November 2017, um 19 Uhr im Atelierhaus Hirtenscheuer (Schwäbisch Hall, Heimbacher Gasse 23) statt. Der letzte der „symbiotischen“ Abende ist auf Donnerstag, 7. Dezember 2017, terminiert, ebenfalls um 19 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

Weitere Informationen und Kontakt:

Hans Kumpf, Schweickerweg 70, 74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791-9469920

E-Mail: HakuMurr@aol.com

   Sende Artikel als PDF   

„Neue Kreissprecherin Kamilla Schubart – Kai Bock als Kreissprecher bestätigt“ – Wahlen beim Kreisverband Schwäbisch Hall/Hohenlohe der Partei DIE LINKE

DIE LINKE, Kreisverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe, wählte vor Kurzem ihre Kreissprecher und die Ämter im Kreisvorstand neu. Kreissprecher Kai Bock wurde im Amt bestätigt. Kamilla Schubart ist neue Kreissprecherin.

Vom Kreisverband Schwäbisch Hall/Hohenlohe der Partei DIE LINKE

Silvia Ofori trat nicht mehr zur Wahl als Kreissprecherin an

Der neu gewählte Kreisvorstand der Linken Schwäbisch Hall/Hohenlohe traf sich am 22. November 2017, im neuen Parteibüro in Schwäbisch Hall zur konstituierenden Sitzung. Nach dem Resümee der Mitgliederversammlung kam es gleich zu Beginn zu einer kleinen Überraschung. Nachdem Silvia Ofori im Vorfeld schon angekündigt hatte, nicht mehr als Kreissprecherin zu kandidieren, fasste sich Kamilla Schubart ein Herz und kandidierte für das Amt. Sie wurde einstimmig gewählt. Kamilla Schubart ist 34 Jahre alt, wohnt in Wallhausen, hat Politikwissenschaften studiert und ist seit zwei Jahren Mitglied der Linken. Die Wahl von Kai Bock zum Kreissprecher, die ebenfalls einstimmig erfolgte, überraschte dagegen kaum.

Jugendarbeit übernimmt Es-Juso Cedric Schiele

Auch die anderen wichtigen Funktionen im Kreisvorstand wurden neu gewählt. Als Verantwortliche für Finanzen wurde Kornelia Gernhardt im Amt bestätigt. Die Verantwortung für Öffentlichkeitsarbeit teilen sich nun Jana Gaitzsch und Silvia Ofori. Für die Mitgliederverwaltung und Betreuung ist zukünftig Jürgen  Czerlinsky verantwortlich. Die Jugendarbeit übernimmt Cedric Schiele, der dieses Amt auch schon bei der SPD Schwäbisch Hall inne hatte.

David Jäger ist für regionale Vernetzung zuständig

Ebenso wurden auch die Verantwortlichen für Bildungsarbeit, Wahlkampf, Logistik/Lager und Verantwortliche für das Parteibüro festgelegt. Zudem wurden auch regionale Verantwortliche, also Ansprechpartner für Mitglieder und Interessierte für die Regionen Schwäbisch Hall, Crailsheim und Hohenlohe gewählt, die zukünftig weitere offene Treffen organisieren werden. Neu ist auch das Amt eines Verantwortlichen für regionale Vernetzung, um sich besser mit den umliegenden Kreisverbänden abstimmen zu können. David Jäger wird künftig der Verantwortliche hierfür sein.

Einige Funktionen im Kreisvorstand werden zur nächsten Sitzung festgelegt und können in Kürze auf der Homepage des Kreisverbands www.die-linke-sha.de nachgelesen werden.

Der neue Kreisvorstand DIE LINKE Schwäbisch Hall Hohenlohe:

Kamilla Schubart, Kai Bock, Kornelia Gernhardt, Alfons Kuhnhäuser, Janja Kuhnhäuser, Jana Gaitzsch, David Jäger, Silvia Ofori, Jürgen Czerlinsky, Simon Brecht, Hansjörg Hafner, Cedric Schiele

Link zur Internetseite des LINKEN-Kreisverbands Schwäbisch Hall-Hohenlohe:

www.die-linke-sha.de

Weitere Informationen und Kontakt:

Kai Bock, Kreissprecher DIE LINKE Schwäbisch Hall/Hohenlohe, Steinäcker 12, 74639 Zweiflingen

Telefon: 07947/9434088

Handy: 0172/6910468

E-Mail: kai.bock@die-linke-sha.de

Internet: www.die-linke-sha.de

Facebook: www.facebook.com/kai.bock.dielinke/

Twitter: @KaiBockDieLinke

   Sende Artikel als PDF   

„Vom volkstümlichen Schlager über Popsongs bis zum Rock’n’Roll“ – Projektchor Harald Beibl singt im Kulturbahnhof Gerabronn in weihnachtlichem Ambiente

Der Projektchor Harald Beibl singt am Freitag, 1. Dezember 2017, um 19.30 Uhr im Kulturbahnhof Gerabronn im weihnachtlichen Ambiente. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Erlös der Benefizveranstaltung ist gleich für zwei gute Zwecke bestimmt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vom Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg

Breit gefächertes Repertoire

Die Einnahmen aus den Spenden, dem CD-Verkauf sowie aus dem Verkauf aus Speisen und Getränken kommt der Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ an der Uni-Kinderklinik Tübingen und dem Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg zu Gute. Der Projektchor Harald Beibl ist ein sangesfreudiger gemischter Chor, der zurzeit aus zirka 40 Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 6 bis 60 Jahren besteht. Der Chor hat ein breit gefächertes Repertoire, das ständig erweitert wird.

Professionell produzierte Benefiz-Weihnachts-CD

Im Jahr 2005 wurde der Projektchor in seiner heutigen Form anlässlich eines Weihnachtsmusicals von Harald Beibl aus Schrozberg gegründet. Das hatte allen sehr viel Spaß bereitet und so wurde beschlossen, dass man weiter zusammen singen möchte. Der „Projektchor Harald Beibl“ war geboren. Seitdem hat sich einiges getan. Der Chor hat es sich neben Auftritten bei diversen Veranstaltungen zur Aufgabe gemacht, alle zwei Jahre eine professionell produzierte Benefiz-Weihnachts-CD zugunsten der Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ an der Uni-Kinderklinik Tübingen aufzunehmen. Seit über 18 Jahren schon engagiert sich Harald Beibl mit seiner Musikschule für diese Einrichtung, die schwerkranke Kinder und deren Familien bei der Bewältigung zahlreicher Probleme, die durch die schwere Erkrankung eines Kindes auftreten können, unterstützt. Durch sein Engagement konnte der Projektchor Harald Beibl mittlerweile rund 75.000 Euro an „Hilfe für kranke Kinder“ spenden.

Alle 17 Lieder der neuen CD sind zu hören

Der Projektchor gibt im Rahmen seiner Weihnachtstournee 2017 mit der aktuellen CD „Fröhliche Weihnachten 8“ auch im Güterschuppen Gerabronn am Freitag, 1. Dezember 2017, ein Gastspiel. Live zu hören gibt es sämtliche auf der CD erschienenen 17 Lieder. Der Bogen spannt sich vom volkstümlichen Schlager über Popsongs bis zum Rock’n’Roll. Insgesamt absolviert die Truppe bis zum 23. Dezember 2017, zirka 25 Auftritte auf zahlreichen Weihnachtsmärkten in der Region. Die CD kostet zehn Euro und kann während der Veranstaltung in Gerabronn gekauft werden. Veranstalter des Konzerts ist der „Förderverein Nebenbahn Blaufelden-Gerabronn-Langenburg e.V.“, der an diesem Abend auch für das leibliche Wohl sorgt.

Kurzinformation:

Konzert mit dem Projektchor Harald Beil, am Freitag, 1. Dezember 2017, um 19.30 Uhr im Güterschuppen des Kulturbahnhofs Gerabronn. Einlass ist ab 18 Uhr. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden kommen dem Nebenbahnprojekt „Blaufelden-Gerabronn-Langenburg“ zugute.

Weitere Informationen und Kontakt:

Arbeitstreffen ist immer samstags, ab 8.30 Uhr, im Bahnhof Gerabronn. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.

Internet:

http://www.nebenbahn.info/

http://www.projektchor-harald-beibl.de/

   Sende Artikel als PDF   

„Nur die halbe Geschichte“ – Raul Zelik widerspricht in der Kontext:Wochenzeitung der Katalonien-Berichterstattung vieler deutscher Medien

Für viele deutsche Medien ist Carles Puigdemont ein politischer Hasardeur, Mariano Rajoy ein gesetzestreuer Ministerpräsident, der bisweilen ein wenig über die Stränge schlägt. Und am Ende wollen die Katalanen bloß nicht teilen. Unser Autor widerspricht.

Von Raul Zelik in der Kontext:Wochenzeitung vom 15. November 2017

Autonomieregierung abgesetzt

Wenn man in diesen Tagen die Katalonien-Berichterstattung deutscher Medien verfolgt, könnte man meinen, in Spanien sei die Normalität wiederhergestellt. Zwar merken Korrespondenten an, der Zentralstaat habe zuletzt ein wenig über die Stränge geschlagen, doch meist wird das damit entschuldigt, dass der Rechtsstaat gegen Gesetzesbrecher verteidigt werden musste. Und in dieser Hinsicht sei Madrid ja durchaus erfolgreich gewesen. Die Autonomieregierung, die die illegale Abspaltung Kataloniens von Spanien betrieb, ist abgesetzt, Regierungschef Puigdemont wird nach seiner Flucht nach Belgien für politisch isoliert erklärt, und am 21. Dezember (2017) wird ein neues Parlament gewählt, bei dem – so der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy – die „schweigende Mehrheit“ den Unabhängigkeitsbefürwortern eine Absage erteilen wird. Hinterher geschoben wird dann meistens noch die Erklärung, der ganze Konflikt komme daher, dass reiche Katalanen nicht bereit seien, ihren Wohlstand mit ärmeren Regionen zu teilen. (…)

Der ganze Artikel in der Kontext:Wochenzeitung vom 15. November 2017:

https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/346/nur-die-halbe-geschichte-4717.html

Schriftsteller und Journalist

Raul Zelik ist Vertretungsprofessor für Internationale Politik an der Universität Kassel. Als Schriftsteller und Journalist hat er insbesondere zur lateinamerikanischen, baskischen und spanischen Politik veröffentlicht. Zu Katalonien findet man auf seinem Blog grundlegende Informationen.

13 FAQs zu Katalonien, Republik und Unabhängigkeit (Blog 9.10.2017):

https://www.raulzelik.net/baskenland-texte/502-12-faqs-zu-katalonien-republik-und-unabhaengigkeit-blog-9-10-2017

Weitere Informationen im Internet über Raul Zelik:

http://www.taz.de/!5452176/

https://de.wikipedia.org/wiki/Raul_Zelik

   Sende Artikel als PDF   

„Abende der tanzenden Finger“ – Claude Bourbon und Maeve Kelly gastieren im Gleis 1 in Waldenburg

Die Reihe exquisiter Konzerte im Waldenburger Kulturbahnhof Gleis 1 geht am Freitag, 24. N0vember 2017,  um 20.30 Uhr weiter. An diesem Abend kommt Claude Bourbon (Großbritannien) mit Medieval & Spanish Blues, mit Liedern zur Gitarre ins Gleis 1. Am Tag darauf gastiert Maeve Kelly, um 20.30 Uhr im Waldenburger Bahnhof.

Vom Kulturbahnhof Gleis 1 in Waldenburg

Atemberaubende Geschwindigkeit

Claude Bourbon wurde in den frühen 1960er Jahren in Frankreich geboren und wuchs in der Schweiz auf, wo er eine klassische Musikausbildung erhielt. Als Fingerpicking-Gitarrist ist er überall auf der Welt aufgetreten. Er hat eine unglaubliche Fusion aus Klassik und Jazz geschaffen, mit flüchtigen östlichen Einflüssen, spanischen und lateinamerikanischen Elementen und Zügen von Western Folk. Blues, Rock, Jazz, Lieder und Melodien präsentiert er mit dunkler Stimme. Claudes unnachahmlicher Stil bringt seine zehn Finger dazu, unabhängig voneinander und doch gemeinsam zu tanzen und zwar mit solcher Geschwindigkeit, dass wir sie oft nur noch verschwommen erkennen können. Crossover von Paco De Lucia, Richie Blackmore von Deep Purple, Joaquin Rodrigo, JJ Cale bis zu  JS Bach….

Irische Geschichtenerzählerin

Weiter geht es am Samstag, 25. November 2017, um 20.30 Uhr mit eigenen und traditionellen irischen Songs von Maeve Kelly. Die gebürtige Irin verbindet Traditionen des Geschichtenerzählens ihres Heimatlandes mit acoustic Folkrock und Elementen von World Music. Sie steht in der Tradition von Carole King oder Suzanne Vega, mit Untertönen aus Pop, Folk und Jazz. Getreu der Tradition der irischen Geschichtenerzähler zieht Maeve die Menschen in die Erzählung hinein und schafft so eine intensive emotionale Bindung zum Publikum.  Die akustischen Arrangements entwickelt sie in Zusammenarbeit mit Jens Lucht (Gitarre), Patric Oliver Hetzinger (Percussion) und Christian Kempa  (Klavier).

Weitere Informationen im Internet über Claude Bourbon:

http://www.claudebourbon.org/

Weitere Informationen im Internet über Maeve Kelly:

http://www.maevekelly.de/

   Sende Artikel als PDF   

„Jüdisches Leben in Öhringen und Hohenlohe lebendig halten“ – Vortrag in Öhringen über die Geschwister Thalheimer

Einen Vortrag über das Leben und Wirken der Geschwister Bertha und August Thalheimer, Affaltrach, hält Dr. Wolfgang Haible am Sonntag, 19. November 2017, um 15.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge, Haus der Jugend, in Öhringen.

Vom Arbeitskreis „Gegen Vergessen – Erinnerung leben“, 4. Jüdische Erinnerungstage in Öhringen

Mitstreiterin Clara Zetkins

Bertha Thalheimer, war unter anderem Mitstreiterin Clara Zetkins und Landtagsabgeordnete in Stuttgart. August Thalheimer war Mitglied der SPD, dann USPD, später Gründungsmitglied der KPD und Reichstagsabgeordneter in der Weimarer Republik.

Für Toleranz und Demokratie

Der Arbeitskreis will die Erinnerung an das jüdische Leben in Öhringen und Hohenlohe lebendig halten. Diese Arbeit schließt das Eintreten für Toleranz und Demokratie unbedingt mit ein. Die ehemalige Synagoge bietet dafür den authentischen Raum. Deshalb sieht sich der Arbeitskreis in der Verpflichtung, das Gebäude für weitere Kulturen und Nationen als Ort des Friedens und als Treffpunkt zu erhalten. Seit vielen Jahren treffen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier. Der Arbeitskreis „Ausländische Mitbürger“ gestaltet hier wertvolle Arbeit, die wir unterstützen und fördern wollen. Die interkulturelle und internationale Perspektive ist eine nachhaltige Chance, eine tolerante Meinung in der Großen Kreisstadt Öhringen mitzugestalten.

Unterstützer sind willkommen

Im Sommer 2016 hat sich der Arbeitskreis als Sektion Hohenlohe-Franken dem bundesweiten Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ angeschlossen. Wer Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis hat, soll sich melden. Der Arbeitskreis freut sich über jede Art der Unterstützung und Mitarbeit. Für alle Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Über einen Beitrag zur Finanzierung der Kosten freuen sich die Veranstalter.

Weitere Informationen und Kontakt:

E-Mail: ehemaligeSynagoge.Oehr@web.de

Internet: www.gegen-vergessen.de

   Sende Artikel als PDF