„CDU und A6: Beratungsresistente Privatautobahn-Anhänger“ – Kritik des Bundestagsabgeordneten Harald Ebner (Bündnis 90/Die Grünen)

In punkto Autobahn 6 (A6) hält der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner die CDU und Christian von Stetten für „beratungsresistente Privatautobahn-Anhänger“. Der Grünen-Abgeordnete des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe ist stellvertretendes Mitglied im Bundestags-Verkehrsausschuss und befasst sich in seiner Kritik mit dem neuen Bundesrechnungshof-Gutachten zu ÖPP-finanzierten Autobahn-Bauprojekten.

Vom Bundestagsbüro des Abgeordneten Harald Ebner (Bündnis90/Die Grünen)

Zwei Milliarden Euro sinnlos verschwendet

Christian von Stetten und die CDU trommeln weiter nach Kräften für den teuren Privatausbau der A6 (siehe Stetten-Mail, Link unten). Und das ausgerechnet genau jetzt, wo wir es gerade ganz klar und unmissverständlich vom Bundesrechnungshof Schwarz auf Weiß präsentiert bekommen haben, dass noch jeder bisher realisierte ÖPP-Autobahnbau am Ende viel teurer kam als ein staatlicher. Fast zwei Milliarden Euro wurden allein in den fünf untersuchten Projekten vollkommen sinnlos verschwendet. Und zwar trotz aller anderslautenden Kalkulationen und Versprechen im Vorfeld.

Unbezahlbare Privatautobahnpläne

Auch Alexander Dobrindt und Christian von Stetten dürfen diese Erkenntnisse nicht einfach komplett ignorieren und an ihren unbezahlbaren Privatautobahnplänen festhalten. Natürlich müssen unsere Verkehrsprobleme gelöst werden – aber nicht derart kurzsichtig auf Kosten folgender Generationen. Mit nachhaltiger Politik hat ÖPP rein gar nichts zu tun, soviel steht nach dem Bundesrechnungshof-Gutachten fest. Die unbestritten notwendigen Verbesserungen der A6 müssen stattdessen ganz regulär über Verkehrshaushalt und Bundesverkehrswegeplan finanziert werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Stetten-Mail 23|2014 u.a. zu ÖPP-Ausbau der A6
http://www.stetten.info/2014-06-12_stetten-mail.htm

Spiegel Online: ÖPP-Projekte in Deutschland: Privat gebaute Autobahnen sind teurer
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oepp-privat-finanzierte-autobahnen-sind-teurer-als-staatlich-gebaute-a-974654.html

Handelsblatt: Privater Autobahnbau lohnt sich nicht
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rechnungspruefer-privater-autobahnbau-lohnt-sich-nicht/10030782.html

Kontakt:

Büro Harald Ebner, MdB,  Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Telefon: 030-227-730 28

Fax: 030-227-760 25

E-Mail: harald.ebner.ma11@bundestag.de

Internet: www.harald-ebner.de

 

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„Schöne neue Arbeitswelt“ – Detlef Hollman spricht als „Gast des Semesters“ in der Volkshochschule Schwäbisch Hall

Einen Vortrag zum Thema „Schöne neue Arbeitswelt“ hält Detlef Hollmann am Mittwoch, 25. Juni 2014, um 19.30 Uhr im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall. Die Volkshochschule Schwäbisch Hall begrüßt Hollmann als „Gast des Semesters“. Der Eintritt ist frei.

Von der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall

Das Ende von „Normalarbeitsverhältnissen“

Die „Arbeitsgesellschaft“ befindet sich in einem extremen Wandlungsprozess: Das Ende von Normalarbeitsverhältnissen, prekäre Beschäftigungen, Flexibilisierung und kreative Ökonomie sind nur einige Begriffe, die in öffentlichen Debatten über die Zukunft der Arbeit häufig zu finden sind. Der unbefristete Vollzeitjob, der früher Kontinuität, Stabilität und Sinn sicherte, scheint heute zum Auslaufmodell zu werden. Gleichzeitig gibt es heute in Deutschland mehr Arbeitsplätze als jemals zuvor – wenn auch unter stark veränderten Bedingungen.

Wie kann eine „gute“ Arbeitswelt 2025 aussehen?

Um diese Veränderungen der Arbeitswelt zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für Gesellschaft, Politik und Unternehmen zu formulieren, hat die Bertelsmann-Stiftung eine prominent besetzte Expertenkommission „Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland“ ins Leben gerufen. Sie soll als Leitfragen erarbeiten: Wie kann eine „gute“ Arbeitswelt 2025 aussehen? Wie können unsere veränderten, an Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung orientierten Lebensentwürfe in Arbeits- und Unternehmensprozesse sinnvoll integriert werden? Wie steht es um die „Work-Life-Balance“ angesichts von Burnout? Wie hat kommunale Stadtentwicklung auf veränderte Arbeitswelten zu reagieren? – Bis hin zu Fragen wie: Wie verändert sich das Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Kontext des wachsenden Mangels an Fachkräften?

Hollmann liefert erste Ergebniss der Kommissionsarbeit

Diese Fragen werden nun auch in Schwäbisch Hall debattiert: Die VHS Schwäbisch Hall empfängt am Mittwoch, 25. Juni 2014 um 19.30 Uhr ihren „Gast des Semesters“ im Haus der Bildung: Detlef Hollmann, Senior Manager der Bertelsmann Stiftung und Chef der Kommission „Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland“. Hollmann referiert auf der Grundlage von ersten Ergebnissen der Kommissionsarbeit zum Thema „Blicke in die Zukunft: Wie sehen Arbeiten und Leben morgen aus?“.

Der Eintritt ist frei

„Wir stellen uns damit einer der wichtigsten Fragen der Zeit – nämlich der nach dem entgrenzten Verhältnis von Arbeit und Leben“, betont VHS-Fachbereichsleiter Marcel Miara. Der Eintritt zum Vortrag von Detlef Hollmann ist frei.

Weitere Informationen und Kontakt:

Volkshochschule Schwäbisch Hall e.V., Salinenstraße 6 bis 10, 74523 Schwäbisch Hall

Internet:

http://www.vhs-sha.de/startseite.html

 

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