„Fast zwei Wochen lang schwieg das Hohenloher Tagblatt“ – Fichtenaus Altbürgermeister Dieter Wolf gab Ehrenmedaille der Gemeinde zurück

Seine Ehrenmedaille in Gold der Gemeinde Fichtenau hat Alt-Bürgermeister und Ehrenbürgermeister Dieter Wolf zurückgegeben. Er ist darüber verärgert, dass Bürgermeister Martin Piott (seit 2005 im Amt) ihm seit Jahren in öffentlichen Stellungnahmen die Verantwortung für die Schuldenmisere Fichtenaus zuschiebt. Bürgermeister Dieter Wolf war von 1973 bis 2005 Bürgermeister der Gemeinde Fichtenau.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

HT brauchte fast zwei Wochen Bedenkzeit

Über die Rückgabe der Ehrenmedaille hat der Internet-Blog „Fichtenau Forum“ bereits am 1. Februar 2012 berichtet. Erst am Samstag, 11. Februar 2012, berichtete die Crailsheimer Lokalzeitung Hohenloher Tagblatt über den lokalpolitisch bemerkenswerten Vorgang.

„HT schweigt wie ein tiefgefrorenes Grab“

In einem „Update“ vom 4. Februar 2012 kritisiert Fichtenau Forum das Schweigen der Lokalzeitung: „Das Unfaßbare ist geschehen: Der heute erschienene Sitzungsbericht der HT-Mitarbeiterin Christine Hofmann schweigt über Wolfs Ehrenmedaillen-Rückgabe wie ein tiefgefrorenes Grab. Der Gründungsbürgermeister und mit Ehren überhäufte Schultes einer Gemeinde wirft seinem Nachfolger im Zorn über dessen ständiges Schlechtreden seiner Amtsperiode die goldene Ehrenmedaille vor die Füße, und die Lokalzeitung kehrt diesen lokalpolitischen Megahype vor aller Augen unter ihren alles erstickenden redaktionellen Teppich.“ Anmerkung von Hohenlohe-ungefiltert: Die Sitzung des Gemeinderats Fichtenau hatte am 30. Januar 2012 stattgefunden.

Der Artikel „Ehrenmedaille im Eingangskorb“ (vom 1. Februar 2012) und das dazugehörige Update vom 4. Februar 2012 zum Nachlesen:

http://fichtenauerforum.blogspot.com/2012/02/ehrenmedaille-im-eingangskorb.html

Der Artikel von HT-Mitarbeiterin Christine Hofmann vom 4. Februar 2012 mit der Überschrift „Ein Aufzug für das Rathaus“ zum Nachlesen:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/Ein-Aufzug-fuer-das-Rathaus;art5509,1323055

Der HT-Artikel von Redakteur Wolfgang Rupp vom 11. Februar 2012 „So geht man mit mir nicht um“ zum Nachlesen:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/So-geht-man-mit-mir-nicht-um;art5509,1332619

Der HT-Artikel von Redakteur Wolfgang Rupp vom 7. Januar 2012 mit der Überschrift „Gemeinde kann wieder atmen“ zum Nachlesen:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/Gemeinde-kann-wieder-atmen;art5509,1282758

Sitzungsbericht der Gemeinde Fichtenau über die Gemeinderatssitzung vom 30. Januar 2012 als PDF-Datei zum Nachlesen:

Bericht_Gemeinde_Fichtenau_GR-Sitzung_30.1.2012

 

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„Kommunikationsdesaster vermeiden“ – Oberbürgermeister Michl (SPD) setzt sich für Polizeipräsidium in Crailsheim ein

Mit einem Offenen Brief zum Thema Polizei-Stukturreform hat sich Crailsheims Oberbürgermeister Rudolf Michl (SPD) an den baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall (SPD) gewandt. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht das dreiseitige Schreiben unten als PDF-Datei zum Nachlesen.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Kriminalaußenstelle Crailsheim erhalten

Oberbürgermeister Michl macht sich in dem Brief für ein Polizeipräsidium Baden-Württemberg Ost mit Sitz in Crailsheim stark. Außerdem fordert er den Erhalt der Kriminalaußenstelle Crailsheim. Als wichtigen Grund nennt Michl das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Ein „wichtiges Anliegen“ ist dem Crailsheimer OB auch, „rechtzeitig in Informationen eingebunden zu werden, die zwar nicht in meine unmittelbare Zuständigkeit fallen, aber erhebliche Auswirkungen auf meine Stadt haben können. Dass angemessene und frühzeitige Informationen das A und O sind, hat uns allen das Kommunikationsdesaster bei S21 vor Augen geführt“.

Der dreiseitige Brief mit dem Betreff Auswirkungen der geplanten Polizei-Strukturrefor auf die Präsenz des Polizeivollzugsdienstes in der  Stadt Crailsheim als PDF-Datei zum Nachlesen:

Brief_OB_Michl_an_Innenminister_Gall

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