„Große Banken sind völlig uneffektiv und gehen unverantwortlich mit dem Geld um“ – Deutsche Welle-Film über die Raiffeisenbank Gammesfeld, die kleinste Bank Deutschlands

„Große Banken sind völlig uneffektiv und gehen unverantwortlich mit dem Geld um. Das sollte man für die Zukunft bekämpfen. Deshalb (große Banken) kleiner machen oder zerschlagen, dann wird’s besser.“ Dies sagt Peter Breiter, Direktor der Raiffeisenbank Gammesfeld – der kleinsten Bank Deutschlands – in einem Fernsehinterview mit der Deutschen Welle.

Gefunden von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Krisenfrei im Krisenjahr

Den vierminütigen Film hat der Fernsehsender DW-TV Deutsche Welle über die kleinste Bank Deutschlands ausgestrahlt. Die Raiffeisenbank Gammesfeld befindet sich im Landkreis Schwäbisch Hall im Nordosten von Baden-Württemberg. Gammesfeld ist ein Teilort der Gemeinde Blaufelden.

Der Film über die Raiffeisenbank Gammesfeld ist auf der Internetseite Youtube unter der folgenden Adresse zu sehen:

Krisenfrei im Krisenjahr – die kleinste Bank Deutschlands http://www.youtube.com/watch?v=QYE332CiyJk&feature=mfu_in_order&list=UL

Weitere Filme über die Raiffeisenbank Gammesfeld:

Leute bei Maischberger: „Finanzkrise“ – Fritz Vogt http://www.youtube.com/watch?v=hjTRAZXcr1M

Minibank trotzt Finanzkrise (Bayrischer Rundfunk) http://www.youtube.com/watch?v=Florsd02Ock&feature=related

Dokumentarfilm SCHOTTER WIE HEU http://www.youtube.com/watch?v=vLwl56ayxMo&feature=related

Im japanischen Fernsehen: http://www.youtube.com/watch?v=CeS77sms5yA

Filme über das Funktionieren des Geldsystems (aus Der Schein trügt):

Der Schein trügt 1 http://www.youtube.com/watch?v=hzdGrVKFQSQ

Der Schein trügt 2 http://www.youtube.com/watch?v=DKEMaQZ8g1E&list=PLA2587A5953A6DEDE&index=3&playnext=3

Was ist Geld, Prof. Bernard Lietaer? http://www.youtube.com/watch?v=sDlKASyC2f4&feature=&p=A2587A5953A6DEDE&index=0&playnext=1

Spekulation Schwarzer Freitag http://www.youtube.com/watch?v=-NSXpbH8mXU&list=PLA2587A5953A6DEDE&index=2&playnext=2

Was ist Geld, Aristoteles? http://www.youtube.com/watch?v=p–vejkLGog&list=PLA2587A5953A6DEDE&index=4&playnext=4

„Was hat ausgerechnet Religion mit Geld zu tun?“ Jochen Hörisch http://www.youtube.com/watch?v=_U8u0wI9MXw&list=PLA2587A5953A6DEDE&index=5&playnext=5

What is money, Warren Buffett? http://www.youtube.com/watch?v=ms9tSr8BtXk&list=PLA2587A5953A6DEDE&index=6&playnext=6

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„Westerwelle, Teufel, Schmiedel, Schick, Rust, Mast, Hück“ – Politprominenz im Landtagswahlkampf auf Tour in Hohenlohe / Liste öffentlicher Termine

Der Landtag von Baden-Württemberg wird am Sonntag, 27. März 2011, neu gewählt. Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht aktuelle Termine von Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten aus den Wahlkreisen Schwäbisch Hall (Wahlkreis 22) und Hohenlohe (Wahlkreis 21). Als Datenquellen wurden die Internetseiten der Kandidatinnen und Kandidaten verwendet (Stand: 30. Dezember 2010).

Zusammengestellt von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Wahlkreis Schwäbisch Hall (22) / Dazu zählen die Städte und Gemeinden Gemeinden Bühlertann, Bühlerzell, Crailsheim, Fichtenau, Fichtenberg, Frankenhardt, Gaildorf, Ilshofen, Kirchberg an der Jagst, Kreßberg, Mainhardt, Michelbach an der Bilz, Michelfeld, Oberrot, Obersontheim, Rosengarten, Rot am See, Satteldorf, Schwäbisch Hall, Stimpfach, Sulzbach-Laufen, Vellberg, Wallhausen und Wolpertshausen des Landkreises Schwäbisch Hall.

Friedrich Bullinger (FDP) / Internetseite http://www.friedrich-bullinger.de/

Donnerstag, 6. Januar 2011, 18.30 Uhr:
Neujahrsempfang FDP-Kreisverband Schwäbisch Hall, Stadthalle Ilshofen, mit den Rednern:
Kreisvorsitzender Stephen Brauer
MdL Dr. Friedrich Bullinger
Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen Dr. Guido Westerwelle

Richard Neumann (Die Linke) / Keine Internetseite gefunden

Die Mitgliederversammlung der Partei Die Linke für die Wahlkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe fand am 30. September 2010 in Eschental bei Kupferzell statt. Einstimmig nominiert für die zwei Wahlkreise (21 Hohenlohe und 22 Schwäbisch Hall) wurde Richard Neumann aus Kupferzell. Der 51-jährige Maschinenschlossermeister ist seit dem Jahr 2000 freigestellter Betriebsratsvorsitzender bei der Firma Getrag in Neuenstein. Als Stellvertreterin für den Wahlkreis Schwäbisch Hall wurde Silvia Ofori aus Schwäbisch Hall sowie Ernst Kern aus Künzelsau für den Wahlkreis Hohenlohe nominiert.

Wilfried Kraft (Bündnis 90 / Die Grünen) / Keine Termine auf den Internetseiten gefunden http://gruene-sha.de/termine/ und http://gruene-sha.de/wilfried-kraft/

Helmut W.Rüeck (CDU) / Keine Termine auf der Internetseite gefunden.

Auf der Internetseite der Kreis-CDU Schwäbisch Hall fanden sich folgende Termine / http://www.cdu-sha.de/termine/

Sonntag, 9. Januar 2011, 11 Uhr:

Schwäbisch Hall, Neubausaal, Neujahrsempfang des CDU-Stadt- und Kreisverbandes mit Kultusministerin Prof. Marion Schick

Mittwoch, 26. Januar 2011, 10 Uhr:

Satteldorf, Seniorenunion, Betriebsbesichtigung Firma Weiss

Samstag, 29. Januar 2011:

Donaueschingen, CDU-Landesparteitag

Nik Sakellariou (SPD) / „Es sind zurzeit keine Termine verfügbar.“ http://nik.sozi.info/

Auf der Internetseite der Kreis-SPD fanden sich folgende öffentliche Termine http://www.spd-sha.de/index.php?mod=kalender&op=show&menu=2

Sonntag, 16. Januar 2011, 11 Uhr:
Neujahrsempfang 2011 des SPD-Ortsvereins Schrozberg, Ort: Kultursaal des Schrozberger Schlosses
Als Gastredner werden Claus Schmiedel MdL, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag Baden-Württemberg und Hermann-Josef Pelgrim Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall und SPD-Kandidat im Landtagswahlkreis Hohenlohe, begrüßt.

Samstag, 22. Januar 2011, 11 Uhr:
Neujahrsempfang der Kreis-SPD Schwäbisch Hall mit Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück im Neubau, Zeughaussaal, Rosenbühl 14, 74523 Schwäbisch Hall

Wahlkreis Hohenlohe (21) / Dieser Wahlkreis besteht aus den Städten und Gemeinden des Hohenlohekreises sowie den Gemeinden Blaufelden, Braunsbach, Gerabronn, Langenburg, Schrozberg und Untermünkheim des Landkreises Schwäbisch Hall

Barbara Bruhn (Bündnis 90/Die Grünen) / Keine Termine gefunden www.gruene-hohenlohe.de

Hermann-Josef Pelgrim (SPD) / http://www.hermann-josef-pelgrim.de/:

Mittwoch, 12. Januar 2011, 9 Uhr bis 10.30 Uhr:

Wellness-Projekt Firma Farmbau auf dem Gelände des ehemaligen Feriendorfs, Ort: Langenburg,

Landtagskandidat OB Hermann-Josef Pelgrim möchte sich über das Projekt und das damit verbundene Energieversorgungskonzept vor Ort informieren und mit den Beteiligten ins Gespräch kommen. Treffpunkt dort am Objekt in einem bereits fertiggestellten Tagungsraum. Weitere Termine in Langenburg an diesem Tag bis 14 Uhr.

Donnerstag, 13. Januar 2011, 15 Uhr:

Seniorennachmittag, Ort: Feuerwache Künzelsau

Freitag, 14. Januar 2011, 18 Uhr:

Öffnung des EU-Arbeitsmarkts – Herausforderung für Unternehmer und Beschäftigte in Hohenlohe, Ort: Bretzfeld-Bitzfeld, Hotel-Restaurant Rose, Weißlensburgerstraße 12

Landtagskandidat OB Hermann-Josef Pelgrim hat hierzu unter anderem zwei Expertinnen eingeladen: Evelyne Gebhardt, MdEP aus Mulfingen-Eberbach und Jutta Steinruck, MdEP aus Ludwigshafen.
Die beiden EU-Parlamentarierinnen diskutieren mit dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Heilbronn-Franken e.V. darüber, wie Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen mit den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt umgehen, denn seit 2009 muss die Dienstleistungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt sein und ab dem 1. Mai 2011 gilt die Freizügigkeit für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auch für die in 2004 der EU beigetretenen Staaten, in diesem Kontext spielt das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz eine wichtige Rolle.

Sonntag, 16. Januar 2011, 11 Uhr:

Neujahrsempfang, Ort: Schloss Schrozberg (Rathaus), Kultursaal

Mit Claus Schmiedel und Hermann-Josef Pelgrim

Donnerstag, 20. Januar 2011, 19 Uhr:

Fachkräftemangel – Mangel an Arbeitsplätzen für Benachteiligte, Ort: Öhringen

Diskussion mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien und den Kandidaten für die Landtagswahl 2011 auf Einladung der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort GmbH

Donnerstag, 27. Januar 2011, 19 Uhr.

Wahlkampfauftakt Landtagswahl Wahlkreis Hohenlohe 21, Ort: Stadthalle Neuenstein, Lindenstraße 7, 74632 Neuenstein

Freitag, 28. Januar 2011, 19 Uhr:

Wie viel Kirche braucht der Staat?, Ort: Öhringen, Gasthaus Württemberger Hof

Diskussionsforum
Teilnehmer: Ingo Rust MdL (u. a. kirchenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion), Dekan J. Stier, Klaus Kempter, DRS.
Moderiert wird der Abend von Hans-Jürgen Saknus vom städtischen Jugendreferat Öhringen. Begrüßung und Schlusswort: Hermann-Josef Pelgrim

Sonntag, 30. Januar 2011, 11 Uhr:

Neujahrsempfang des SPD Ortsvereins, Ort: Künzelsau, Stadthalle, Schulstraße 8

Mit Evelyne Gebhardt MdEP und Hermann-Josef Pelgrim. Als Hauptrednerin wird MdB Katja Mast aus Pforzheim zu Gast sein. Katja Mast ist seit 2005 Bundestagsabgeordnete für den Enzkreis und Pforzheim und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales.

Sonntag,  20. März 2011, 11 Uhr:

Frühjahrsempfang des SPD-Ortsvereins Öhringen, Haus an der Walk, An der Walk 10 in 74613 Öhringen

Arnulf Freiherr von Eyb (CDU) / http://www.arnulf-von-eyb.de/

Sonntag, 9.Januar 2011, 18 Uhr:
„Feuer, Glühwein, Gespräch mit Arnulf von Eyb „, Pfedelbach Schlossgraben

Freitag, 14. Januar 2011, 19 Uhr:
Neujahrsempfang des CDU-Gemeindeverbandes Dörzbach mit Frau von Velsen-Zerweck, Landoberstallmeisterin Haupt- und Landesgestüt Marbach, Dörzbach

Dienstag, 18. Januar 2011, 19.30 Uhr:
CDU-Stadtverband Krautheim, Veranstaltung mit Arnulf v. Eyb, Gommersdorf Pfarrkeller

Montag, 31. Januar 2011, 19.30 Uhr:
CDU-Stadtverband Künzelsau, Hauptversammlung mit Arnulf v. Eyb, Künzelsau-Belsenberg, Landgasthof „Lell“

Freitag 25. Februar 2011, 13.30 Uhr:
Bauerntag, Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V., Wallhausen, Kulturhaus

Samstag, 26.Februar 2011,  20 Uhr:

Podiumsdiskussion des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, Ingelfingen-Hermuthausen, Landgasthof „Zum Obergässler“

Samstag, 5. März 2011, 17 Uhr:
Jahresempfang der CDU Hohenlohe mit Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel (Anmerkung: kein Ort angegeben).

Richard Neumann (Die Linke) / Keine Internetseite gefunden

Die Mitgliederversammlung der Partei Die Linke für die Wahlkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe fand am 30. September 2010 in Eschental bei Kupferzell statt. Einstimmig nominiert für die zwei Wahlkreise (21 Hohenlohe und 22 Schwäbisch Hall) wurde Richard Neumann aus Kupferzell. Der 51-jährige Maschinenschlossermeister ist seit dem Jahr 2000 freigestellter Betriebsratsvorsitzender bei der Firma Getrag in Neuenstein. Als Stellvertreterin für den Wahlkreis Schwäbisch Hall wurde Silvia Ofori aus Schwäbisch Hall sowie Ernst Kern aus Künzelsau für den Wahlkreis Hohenlohe nominiert.

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Aus der Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“: Hochschulinstitut will Crailsheimern das CR-Autokennzeichen aufschwatzen

Ein Heilbronner Hochschulinstitut will den Menschen im Altkreis Crailsheim aus „touristischen Gründen“ das alte CR-Autokennzeichen schmackhaft machen (siehe Hohenloher Tagblatt vom 28. Dezember 2010). Hohenlohe-ungefiltert hat beim Landratsamt Schwäbisch Hall nachgefragt, welche Kosten für jeden einzelnen Autofahrer entstehen würden, wenn er/sie vom SHA-Kennzeichen zum CR-Schild wechselt. Ergebnis: Jeder Autofahrer müsste etwa 75 Euro bezahlen. Wenn jedes Fahrzeug im Altkreis Crailsheim auf CR-Kennzeichen umgerüstet werden müsste, fielen für die Fahrzeughalter Gesamtkosten in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro an.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Wartezeit und Fahrtkosten

Für die Autofahrer entstünden noch zusätzlich Fahrkosten zur Zulassungsstelle in Crailsheim und dort Wartezeiten für die Zulassungsformalitäten und die Schilderherstellung. Für die Zulassungsstelle des Landratsamts ergäbe sich ein großer zusätzlicher Arbeitsaufwand.

Fragen von Hohenlohe-ungefiltert und die Antworten der Pressestelle des Landratsamts Schwäbisch Hall:

1. Wie viele Fahrzeuge mit SHA-Kennzeichen sind derzeit im Altkreis Crailsheim zugelassen?
Der Fahrzeugbestand zugelassener Fahrzeuge in den Gemeinden des Altkreises CR beträgt 75 145 , davon haben noch 1 275 das alte CR-Kennzeichen.

2. Wie hoch sind nach aktuellem Stand die Gesamtkosten (inklusive aller Gebühren) für ein neues Paar Autoschilder (vorne und hinten, inklusive Landratsamtsplakette, TÜV-Plakette, ASU-Plakette etc.)?
Für eine Pkw-Umkennzeichnung mit Wunschkennzeichen fallen einschließlich Siegel und Plaketten Gebühren von zirka 40 Euro an. Die Preise für geprägte Schilder sind nicht einheitlich und bewegen sich je nach Schilderhersteller bei etwa 35 Euro pro Paar.

3. Sollen die CR-Autokennzeichen (nach den Plänen der CR-Initiative) auf freiwilliger Basis oder flächendeckend/verpflichtend eingeführt werden?
Dazu ist keine Aussage möglich, da die zur Ausgabe zugelassenen Unterscheidungskennzeichen in der Fahrzeugzulassungsverordnung festgelegt sind und diese Bundesverordnung vorher entsprechend geändert werden muss. Die näheren Regelungen zur Vergabe der Kennzeichen müssen dann in dieser ÄnderungsVO bestimmt werden.

4. Ist es rechtlich möglich, dass es im Altkreis Crailsheim zwei verschiedene Autokennzeichen (SHA und CR) gibt?
Siehe Antwort zu Frage 3.

5. Wer kann darüber letztlich verbindlich darüber entscheiden, ob in einer Region ein neues Autokennzeichen zugelassen wird?
Siehe Antwort zu Frage 3.

6. Befasst sich der Kreistag mit dem Thema CR-Kennzeichen oder hat er dies bereits getan? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Nein.

7. Aus welchen aktuellen Städten und Gemeinden bestand der Altkreis Crailsheim?
Schrozberg, Blaufelden, Langenburg, Gerabronn, Rot am See, Wallhausen, Kirchberg/Jagst, Satteldorf, Crailsheim, Kreßberg, Fichtenau, Frankenhardt und Stimpfach.

Anmerkung von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert:

Die Datenbasis der Heilbronner Hochschule ist dünn. Nach eigenen Angaben des Hochschullehrers Ralf Bochert sind im April 2010 lediglich 127 Crailsheimerinnen und Crailsheimer befragt worden. 71 Prozent hätten sich demnach für die Wiedereinführung des CR-Kennzeichens ausgesprochen. Laut Hochschullehrer Bochert entspricht dies etwa dem Wert, den er auch in bundesweiten Umfragen (Anmerkung: Für andere alte Kennzeichen) ermittelt hat (70 bis 75 Prozent Zustimmung).

Meiner Ansicht nach sollten die CR-Kennzeichen nur auf freiwilliger Basis eingeführt werden dürfen. Eine „Zwangsbeglückung“ aller Fahrzeughalter darf es allein schon aus Kostengründen nicht geben.

Weitere Informationen zum CR-Kennzeichen:

http://www.crailsheim.de/1742.0.html?&L=fxxsucigxtrhbitr&tx_ttnews%5Bpointer%5D=3&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2087&tx_ttnews%5BbackPid%5D=184&cHash=9878f47792

http://www.hs-heilbronn.de/1022353/Kennzeichenliberalisierung

Zum HT-Artikel vom 28. Dezember 2010:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/crailsheim/art5507,779823

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„Schwere Niederlage für die Stuttgart 21-Gegner, die besonders schwer wiegt, wenn diese sie nicht erkennen“ – Kritik von Winfried Wolf am S21-Schlichterspruch

Das Ergebnis der letzten Runde der Schlichtung zu Stuttgart 21 (S 21) stellt eine schwere Niederlage für die Bewegung gegen dieses die Stadt Stuttgart und den Bahnverkehr im Stuttgarter Raum zerstörende Großprojekt dar.

Von Winfried Wolf, Wilhelmshorst

Aktionsbündnis K21 versucht die Niederlage als einen Teilerfolg zu verkaufen

Auf der anderen Seite sind die Bahn, die CDU und die Landesregierung in Stuttgart die Sieger. Grube und Mappus wussten, warum sie heute in der Schlichterrunde Präsenz zeigen konnten. In völliger Verkennung der Realitäten versucht das Aktionsbündnis K21 die Niederlage als einen Teilerfolg zu verkaufen – und trägt damit zur Schwächung und Spaltung der Bewegung gegen S21 bei.

Zum ausführlichen Kommentar von Winfried Wolf:

http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=684

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„Acument in Schrozberg wird jetzt von Indern gemanagt“ – Indische Ruia Group übernimmt fünf Standorte von Acument Deutschland

Insolvenzverwalter Dr. Wolf von der Fecht und die indische Ruia Group („Ruia“) haben sich auf den Verkauf von fünf Werken des in Insolvenz befindlichen Automobilzulieferers Acument GmbH & Co. OHG („Acument Deutschland“) geeinigt. Ruia wird die Standorte Beckingen, Neuss, Neuwied, Schrozberg sowie das Logistikzentrum in Köln übernehmen und fortführen.

Von Agnes Michalik, Hering Schuppener Consulting, Strategieberatung für Kommunikation GmbH

Insolvenzverwalter spricht von „solider Basis“

Damit ergänzt die indische Unternehmensgruppe ihr Beteiligungs-Portfolio, das bereits verschiedene Automobilzulieferer umfasst. Der Abschluss wird bis Jahresende erwartet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Werk in Dürbheim wurde Anfang Dezember 2010 an den Automobilzulieferer Magna International („Magna“) verkauft. Magna führt den Standort unabhängig von Acument Deutschland fort. „Mit dem Verkauf aller Standorte haben wir eine optimale Voraussetzung für den weiteren Unternehmenserfolg außerhalb des Insolvenzverfahrens geschaffen“, so Insolvenzverwalter Dr. Wolf von der Fecht, Partner der Sozietät Metzeler von der Fecht. „Im vergangenen Jahr haben wir viel Arbeit investiert und Acument Deutschland damit wieder auf eine solide Basis gestellt. Ich bin überzeugt, dass der neue Eigentümer diesen Weg fortsetzen wird.“

Acument litt unter der Finanzkrise

Acument Deutschland hatte am 6. August 2009 aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden müssen. Als Zulieferer für die Automobilindustrie litt das Unternehmen unter der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Im Zuge des Insolvenzverfahrens vereinbarte die Insolvenzverwaltung gemeinsam mit dem Management und den Mitarbeitern umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen. Unter anderem wurde die Beschäftigtenzahl der Geschäftsentwicklung angepasst, Prozesse in Logistik, Rechnungswesen und Vertrieb optimiert sowie ein einheitliches IT-System eingeführt.

Acument beschäftigt insgesamt 1480 Mitarbeiter

Dank der erfreulichen Geschäftsentwicklung in diesem Jahr konnte der schrittweise Stellenabbau der 1.667 Arbeitsstellen zu Beginn des Insolvenzverfahrens auf 187 abgebaute Stellen verringert werden. Derzeit sind an allen Standorten insgesamt 1.480 Mitarbeiter beschäftigt. „Mit dem Ergebnis können alle sehr zufrieden sein. Dass wir Acument Deutschland erfolgreich durch die Insolvenz führen konnten, liegt vor allem an der guten Zusammenarbeit. Die Gespräche mit allen Beteiligten, das heißt zwischen Betriebsrat, Gewerkschaften, Management, Kunden, Gläubigern, Gesellschaftern und Insolvenzverwaltung verliefen stets sehr konstruktiv“, sagt Dr. Wolf von der Fecht. „Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten.“

Weitere Informationen zur indischen Ruia Group:

http://www.sr-online.de/nachrichten/30/1162326.html

http://www.sol.de/titelseite/topnews/Beckingen-Duesseldorf-Acument-Inder-Beckinger-Schrauben-Werk-Acument-Inder-kaufen-Beckinger-Schrauben-Werk;art26205,3422339

http://lokale-wirtschaft.rp-online.de/nachrichten/detail/-/specific/Ruia-Group-Kalkutta-jetzt-am-Niederrhein-1808775002

http://www.ruiagroup.co.in/about_us/overview.php

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Vertraue niemals den Leuten im öffentlichen Leben

Was braucht es, um einen Skandal wie Abu Ghraib oder das My Lai-Massaker aufzudecken? Es ist ein Handel mit Informationen, sagt der Meister des investigativen Journalismus, Seymour Hersh.

Gefunden von Axel Wiczorke, Hohenlohe-ungefiltert

Ein grandioses Interview von Thomas Leif vom netzwerk recherche mit dem inzwischen 73-jährigen Seymour Hersh, dem wohl bekanntesten investigativen Journalist der USA, vielleicht sogar der Welt.

1969 deckte er ein Massaker von US-amerikanischen Soldaten in dem vietnamesischen Dorf My Lai auf. Die Veröffentlichung führte in der gesamten westlichen Welt und auch in den USA zu einer Wende in der öffentlichen Meinung zum Vietnamkrieg. 2004 veröffentlichte er die Berichte über die Folterung irakischer Gefangener im US-Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad.

http://www.taz.de/1/leben/taz-medienkongress-2011/artikel/1/es-gibt-immer-eine-exfrau/

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„Oberlandesgericht Düsseldorf hält die Fusion des Haller Tagblatts mit der Südwestpresse Ulm für zulässig“ – Beschwerde gegen das Urteil beim Bundesgerichtshof möglich

Die Südwestpresse Ulm will die Lokalzeitung Haller Tagblatt in Schwäbisch Hall übernehmen. Das Bundeskartellamt ist gegen diese Übernahme. Im vierten Anlauf hat es nun endlich mit der mündlichen Verhandlung am Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) geklappt. Die OLG-Richter beurteilen die Übernahme als zulässig. Dies teilte das OLG-Düsseldorf auf Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert mit. Gegen das Urteil kann Beschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt werden.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Der Tenor der Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf lautet:

Auf die Beschwerden von Claus Detjen aus Ingolstadt, Verleger des Haller Tagblatts, dem Zeitungsverlag Schwäbisch Hall GmbH und der Südwestpresse Ulm (Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm) wird der Beschluss des Bundeskartellamtes vom 21. April 2009 (B 6 – 150/08) aufgehoben. Das Bundeskartellamt trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Es hat zudem den Beteiligten die im Beschwerdeverfahren zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung entstandenen notwendigen Kosten zu erstatten. Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen. Der Beschwerdewert wird auf zwei Millionen Euro festgesetzt.

Verlage erwarten die schriftliche Begründung in der Woche nach Weihnachten

Das Hohenloher Tagblatt in Crailsheim, das mehrheitlich der Südwestpresse Ulm gehört, berichtete auf der Wirtschaftseite der Donnerstagsausgabe (23. Dezember 2010/Seite 12), dass der „Verleger des Haller Tagblatts, Claus Detjen“, durch die Fusion eine „zukunftsorientierte Grundlage für das Blatt schaffen will“. Laut Hohenloher Tagblatt hat das Oberlandesgericht „auf Antrag des Kartellamts die Revision beim Bundesgerichtshof zugelassen“. Die Verlage (Haller Tagblatt und Südwestpresse Ulm) wollen erst „nach Kenntnis der Begründung des Düsseldorfer Urteils dazu Stellung nehmen“. Nach Angaben des Hohenloher Tagblatts wird die schriftliche Begründung in der Woche nach Weihnachten erwartet.

Eine Chronologie der bisherigen Ereignisse:

Das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) hatte schon drei Mal eine entsprechende mündliche Verhandlung vertagt. Die letzte Schriftsatzfrist endete laut OLG Düsseldorf bereits am 19. Juli 2010.

Das Bundeskartellamt hatte im April 2009 entschieden, dass die Südwestpresse Ulm (Neue Pressegesellschaft) die Lokalzeitung Haller Tagblatt in Schwäbisch Hall nicht übernehmen darf. Gegen die Entscheidung des Kartellamts hat Claus Detjen, der Verleger des Haller Tagblatts, anschließend Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Das Verfahren trägt beim Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) das Aktenzeichen VI – Kart 4/09 (V). Das Oberlandesgerichts ist für die Beschwerde Detjens zuständig, weil sich das Bundeskartellamt in Bonn (Nordrhein-Westfalen) befindet.

Kartellamt befürchtet marktbeherrschende Stellung

Zu seiner Entscheidung vom April 2009 teilte das Bundeskartellamt im Einzelnen folgendes mit: Die Parteien in dem Fusionsfall B6-150/08 Neue Pressegesellschaft (NPG)/Zeitungsverlag Schwäbisch Hall (ZVSH), Objekt “Haller Tagblatt” haben am Dienstag, 21. April 2009 eine Untersagungsentscheidung erhalten.
Das Zusammenschlussvorhaben ist bereits deshalb zu untersagen, weil es die Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung des ZVSH auf dem Lesermarkt für Abonnement-Tageszeitungen mit lokaler bzw. regionaler Berichterstattung im Raum Schwäbisch Hall erwarten lässt. Zusätzlich lässt es die Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung der HDV auf dem Lesermarkt für Abonnement-Tageszeitungen mit lokaler beziehungsweise regionaler Berichterstattung im Raum Crailsheim erwarten. Dies gilt ebenso für die Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung der NKR (Neue Kreisrundschau, Gaildorf) auf dem Lesermarkt für Abonnement-Tageszeitungen mit lokaler beziehungsweise regionaler Berichterstattung im Raum Gaildorf. Ferner lässt das Zusammenschlussvorhaben die Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung des ZVSH auf dem lokalen Anzeigenmarkt beziehungsweise auf dem lokalen Anzeigenmarkt ohne Rubrikenanzeigen im Raum Schwäbisch Hall erwarten. Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen, welche die Nachteile des Marktbeherrschung überwögen (§ 36 Abs. 1, 2. Hs. GWB) sind von den Beteiligten weder schlüssig vorgetragen noch nachgewiesen worden.

Internetseite des Bundeskartellamts: www.bundeskartellamt.de/

Chronologie der bisher angesetzten Gerichtsverhandlungen am Oberlandesgericht Düsseldorf:

Bundeskartellamt muss noch Stellung zur Wettbewerbssituation nehmen

„Die Sitzung wurde vertagt“, sagte OLG-Pressesprecher Ulrich Egger am 6. Mai 2010 auf Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert. Das Bundeskartellamt müsse noch „ergänzend Stellung zur potenziellen Wettbewerbssituation nehmen“, so Egger weiter. Der OLG-Sprecher nannte noch keinen neuen Termin für die Gerichtsverhandlung.

Erster Verhandlungstermin sollte ursprünglich schon am 27. Januar 2010 sein

Der Verhandlungstermin vor dem OLG Düsseldorf war zuletzt am 10. März 2010 auf den 5. Mai 2010 verschoben worden. Als Grund nannte das OLG im März 2010, dass der Gerichtstermin „im Hinblick auf eine umfangreiche Beschwerdeerwiderung des Bundeskartellamts und deshalb zu gewährender Stellungnahmefristen verlegt worden“ sei. Bereits am 27. Januar 2010 hätte es wegen der geplanten Übernahme des Haller Tagblatts zur Verhandlung vor dem OLG Düsseldorf kommen sollen. “Die geplante Übernahme des Haller Tagblatts durch die Südwest-Presse (SWP) ist weiter offen”, schrieb der Fachzeitschriftenverlag Werben & Verkaufen (w&v) am 27. Januar 2010 in einem Newsletter. Claus Detjen, Verleger des Haller Tagblatts, hatte vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf die Entscheidung des Kartellamts angefochten, eine Übernahme der Regionalzeitung durch die Südwestpresse in Ulm (SWP) zu untersagen. Am 27. Januar 2010 sollte laut w&v die Entscheidung fallen. Doch dazu kam es nicht. Auf Nachfrage von Hohenlohe-ungefiltert teilte OLG-Pressesprecher Ulrich Egger mit, dass der Verhandlungstermin vom 27. Januar 2010 zunächst auf den 10. März 2010 verlegt worden sei, „weil das Bundeskartellamt Fristverlängerung zur Beschwerdeerwiderung beantragt hatte, die bewilligt worden war“.

Weitere Informationen zur geplanten Übernahme des Haller Tagblatts durch die Südwestpresse Ulm auf Hohenlohe-ungefiltert:

Bundeskartellamt hat entschieden: Südwestpresse Ulm darf das Haller Tagblatt nicht übernehmen
http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=1641

Warum die Südwestpresse das Haller Tagblatt nicht übernehmen darf – Ausführliche Begründung des Kartellamts zum Download bei Hohenlohe-ungefiltert http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=3063

Verleger des Haller Tagblatts hat wegen geplatzter Übernahme durch die Südwestpresse Ulm Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt – Gerichtsverhandlung voraussichtlich erst im Jahr 2010 http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=2622

Haller Tagblatt – Detjen: “Es muss nicht unbedingt verkauft werden” http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=681

Kartellamt verlängert erneut seine Frist zur Entscheidung über die geplante Übernahme des Haller Tagblatts durch die Südwestpresse http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=302

Gewerkschaft verdi hält Übernahme des Haller Tagblatts durch die Südwestpresse für nicht genehmigungswürdig http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=859

DJV-Geschäftsführer: Übernahme des Haller Tagblatts könnte die lokale Vielfalt gefährden http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=1047

Übernahme von Haller Tagblatt durch Südwest-Presse weiter offen http://www.wuv.de/nachrichten/medien/uebernahme_von_haller_tagblatt_durch_suedwest_presse_weiter_offen

Internet: www.olg-duesseldorf.nrw.de

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Mord in Fichtenau: Vier Tatverdächtige wurden bei einer Verkehrskontrolle in Italien festgenommen

Die vier Tatverdächtigen, denen das Tötungsdelikt an einem 51-jährigen Mann in Fichtenau zur Last gelegt wird, sind gestern (Mittwoch, 22. Dezember 2010) in Italien festgenommen worden. Der Tote war am 4.  Dezember 2010 auf einem Friedhof in Fichtenau-Unterdeufstetten gefunden worden.

Von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Staatsanwaltschaft Ellwangen betreibt derzeit das Auslieferungsverfahren aus Italien

Carabinieri überprüften am Mittwoch, 22. Dezember 2010, um die Mittagszeit in Gemona del Friuli ein Fahrzeug bei einer Verkehrskontrolle. Sie ließen sich laut eines Berichts der Heilbronner Stimme widerstandlos festnehmen. Ein Autofahrer soll nach Angaben der Zeitung einen der Verdächtigen erkannt und die Polizei alarmiert haben. Die vier Insassen des Fahrzeugs waren von der Staatsanwaltschaft Ellwangen international zur Festnahme ausgeschrieben. An der Fahndung nach den drei Männern und der Frau waren auch Zielfahnder des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen betreibt derzeit das Auslieferungsverfahren aus Italien.

Alle vier Tatverdächtigen saßen bei der Fahrzeugkontrolle im Auto

Das Hohenloher Tagblatt in Crailsheim (HT) berichtet in seiner heutigen Ausgabe (Freitag, 24. Dezember 2010) über Informationen italienischer Zeitungen zu den Festnahmen. Demnach soll italienischen Polizisten in Gemona del Friuli ein Mercedes mit deutschem Kennzeichen aufgefallen sein, der in einer Bahnunterführung in der Nähe eines Einkaufszentrums geparkt war. Bei der Fahrzeugüberprüfung saßen die vier Tatverdächtigen Thomas Weitbrecht (42) mit seinem Sohn Thomas (21) sowie Freddy Rübel (31) und Stefanie Pfisterer (32) in dem Auto. Bei der Kontrolle stellten die italienischen Polizisten fest, dass gegen die vier Autoinsassen internationale Haftbefehle vorliegen. Sie nahmen alle vier Personen fest. Die vier Tatverdächtigen sollen nach HT-Angaben keinen Widerstand geleistet haben und sitzen derzeit in einem Gefängnis in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs sollen drei Klappmesser gefunden worden sein, zitiert das HT aus anderen, nicht näher bezeichneten Zeitungen. Die des Totschlags, beziehungsweise des Mordes Verdächtigen, sollen laut HT auf dem Weg nach Udine gewesen sein.

Weitere Informationen zum Mordfall in Fichtenau:

http://www.stimme.de/hohenlohe/polizei/art1494,2004133

http://www.stimme.de/hohenlohe/polizei/art1494,2018941

http://www.swp.de/geislingen/nachrichten/suedwestumschau/Mordverdaechtige-bei-Kontrolle-in-Italien-verhaftet;art4319,777698

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„Zwischen Nürnberg und Karlsruhe ist jede zweite IC-Fahrt gestrichen“ – Ausgedünnter Fahrplan voraussichtlich bis zum 29. Dezember 2010

Voraussichtlich bis zum Mittwoch, 29. Dezember 2010, wird die Hälfte der IC-Fahrten zwischen Nürnberg und Karlsruhe über Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Vaihingen/Enz, Mühlacker und Pforzheim gestrichen. Anstatt alle zwei Stunden verkehren die schnellen IC-Züge seit Mittwoch, 22. Dezember 2010, nur noch alle vier Stunden.

Gefunden von Ralf Garmatter, Hohenlohe-ungefiltert

Winterwetter sorgt für Engpässe

Grund für die Ausdünnung ist das winterliche Wetter, berichtet das Mühlacker Tagblatt in einem Artikel von heute (23. Dezember 2010). Weil zahlreiche Flüge witterungsbedingt ausfallen, steigen viele Reisende auf die Bahn um. Um der Nachfrage gerecht zu werden, setzt die Deutsche Bahn AG (DB) auf den besonders betroffenen Nord-Süd- sowie Ost-West-Korridoren, zum Beispiel zwischen Köln und Berlin, zusätzliche IC-Züge ein. Diese können dann in dieser Zeit nicht auf ihrer üblichen Route verkehren.

Zum Artikel des Mühlacker Tagblatts:

http://www.muehlacker.de/mt/artikel.php?p=2010/12/23/1/

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