„Mobilisierungskampagne zum Lieferkettengesetz“ – Kreisgruppe von Attac tagt im Umweltzentrum Schwäbisch Hall (UWZ)

Die Haller Kreisgruppe von Attac trifft sich am Donnerstag, 5. März 2020, um 20 Uhr im Umweltzentrum Schwäbisch Hall (UWZ) in der Gelbinger Gasse. Interessierte sind herzlich willkommen.

Von der Attac-Kreisgruppe Schwäbisch Hall

Vorbereitungen für Aktionen am 1. Mai 2020

Auf der Tagesodnung stehen die Mobilisierungskampagne zum Lieferkettengesetz, ein Bericht von der Mercosur-Tagung des Evangelischen Bauernswerks in Hohebuch, die Vorbereitung der 1.Mai-Aktionen, das 20-Jahr-Jubiläum von ATTAC sowie das weitere Jahresprogramm. Auch die Debatte im Ratschlag Verkehrswende für Schwäbisch Hall wird besprochen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Telefon: 01754167190

E-Mail: graischy@gmx.de

Internet: 

https://www.attac-netzwerk.de/schwaebisch-hall/startseite/

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„Solidarität mit Textilarbeiterinnen in Bangladesch“ – Aktion von „Solidarität International“ in Schwäbisch Hall

„Tausche Rose gegen Spende“ heißt eine Solidaritätsaktion der Schwäbisch Haller Ortsgruppe von Solidarität International am Samstag 7. März 2020, um 10 Uhr auf dem Milchmarkt in Schwäbisch Hall. Der Erlös geht im Sinne des Internationalen Frauentags an Textilarbeiterinnen in Bangladesch.

Von Willi Maier, Schwäbisch Hall, Solidarität International

Arbeitssituation verbessern

Die Textilarbeiterinnen brauchen das Geld für den Aufbau einer Gewerkschaft, damit sie etwas für die Verbesserung ihrer Arbeitssituation tun können. Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt. Bei schönem Wetter kann man auch Kunsthandwerk aus Peru kaufen.

Kurzinformation: Die Aktion beginnt am Samstag, 7. März, 2020, um 10 Uhr auf dem Milchmarkt in Schwäbisch Hall.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://solidaritaet-international.de/index.php?id=816

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„Schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ – Tag(e) der offenen Töpferei auch in Kirchberg/Jagst-Mistlau

„Schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ heißt es am Samstag, 14. und Sonntag, 15. März 2020, jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr auch in der Töpferei Fitzlaff in Kirchberg/Jagst-Mistlau. Bei den „Tagen der offenen Töpferei“ gibt es spannende Einblicke in ein uraltes, brandaktuelles Handwerk.

Von Stefan Fitzlaff, Kirchberg/Jagst-Mistlau

Werkstätten und Ateliers geöffnet

Zum 15. Mal in Folge laden rund 550 Töpfer und Keramiker in ganz Deutschland unter dem bekannten Motto „schauen, anfassen, staunen – Keramik deutschlandweit“ zum „Tag der offenen Töpferei“ in ihre Werkstätten und Ateliers ein. An vielen Orten mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Handwerk im Wandel

An beiden Tagen dürfen sich Besucher vom unscheinbaren Material Ton und seinen vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten faszinieren und inspirieren lassen. Sie dürfen sich auf Führungen durch Werkstätten und Ateliers oder Vorführungen diverser Arbeitstechniken freuen. Kleine Workshops laden dazu ein, sich vom Material Ton berühren zu lassen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung und Austausch über ein sich wandelndes Handwerk und die Schönheit und Wertigkeit des handgefertigten keramischen Produkts.

Sonderausstellung „Ton trifft Papier“ 

Die Töpferei Fitzlaff in Kirchberg/Jagst-Mistlau zeigt in der Sonderausstellung „Ton trifft Papier“ neben der eigenen Gefäßkeramik Arbeiten der Papiergestalterin Irene Löffel aus Utzstetten. Vorgeführt wird, wie man mit den verschiedenen Materialien von der Fläche zum Körper gelangt, was ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind und wie sie sich kombinieren lassen.

Die Ausstellung „Ton trifft Papier“  ist an den Tagen der offenen Töpferei von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Danach ist sie bis 10. Mai 2020, samstags, sonn- und feiertags von 14 Uhr bis 18 Uhr in den Räumen der Töpferei Fitzlaff im Kirchberger Ortsteil Mistlau zu sehen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Töpferei Stefan und Monika Fitzlaff, Wanderstraße 18/6, 74592 Kirchberg/Jagst- Mistlau

Telefon: 07954/ 8667

Privat: 07954/ 926760

E-Mail: fitzlaff@gmx.de

Internet: www.fitzlaff.de

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„Die Baugeschichte von Schloss Kirchberg/Jagst“ – Vortrag in Crailsheim von Lena S. Grüner

Zum Auftakt des Frühjahr- und Sommerprogramms von Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischem Verein geht es am Montag, 9. März 2020, um 19.30 Uhr im Forum in den Arkaden (Rathaus) um die Baugeschichte von Schloss Kirchberg/Jagst. Referentin ist Lena S. Grüner, die im Rahmen ihrer Promotion das Gebäude unter bau- und kunsthistorischen Aspekten erforschte.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

Hochmittelalterliche Schildmauerburg

Den Anfang der sieben Jahrhunderte währenden baulichen Entwicklung des Schlosses machte eine hochmittelalterliche Schildmauerburg, deren Abriss 1590/91 die Abrechnung des „Steinbrechers“ dokumentiert. Der Schlossneubau diente bis 1650 als Witwensitz, dann stiftete Graf Joachim Albrecht die erste Kirchberger Linie. Sein Bauschaffen konzentrierte sich auf den Turmbaubestand, darunter ein mutmaßlich antik inspirierter „Turm der Winde“, der als Lusthaus im Schlossgarten diente. Das jetzige Erscheinungsbild der Schlossanlage mit Ehrenhof prägt der letzte große Umbau zur Barockresidenz unter Fürst Carl August.

Der Vortrag ist den zentralen Bauphasen von Schloss Kirchberg gewidmet und gewährt einen Eindruck der jüngsten Forschungserkenntnisse.

Info: Eintritt 5 Euro an der Abendkasse, Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei.

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„Das große Wegschweigen“ – Artikel der Kontext:Wochenzeitung über das Fürstenhaus Hohenlohe-Langenburg in der NS-Zeit

Zwei Männer suchen einen Raum, in dem sie eine Nazi-Geschichte erzählen können. Nicht irgendeine, sondern eine über Fürst Ernst II. von Hohenlohe-Langenburg, der Hitler für ein Geschenk Gottes hält. Die beiden Männer finden keinen Saal, weil sie keinen kriegen sollen. In Langenburg und anderswo.

Von Josef-Otto Freudenreich, Kontext:Wochenzeitung

Die Nazis „geadelt“

(…) Vor zwei Jahren machte sich der freie Journalist Ralf Garmatter, 55, daran, die NS-Geschichte derer von Hohenlohe-Langenburg zu erforschen. Der Faschismus in der Region, das ist seit 1995 eines seiner Themen, weil er, im Rahmen seiner Möglichkeiten, verhindern will, dass Deutschland wieder ein antidemokratisches Land wird. Und weil er erklären will, wie es kommen konnte, dass die Nazis von diesen Herrschaften geadelt wurden. Zu all dem betreibt er auch einen Blog. Diesmal kümmerte er sich um Fürst Ernst II. (1863–1950), den Urgroßvater des amtierenden Standesherrn Philipp.

„Gebet für den Führer“

Die gesamte Familie, Vater, Mutter, zwei Töchter, ein Sohn, war Mitglied in der NSDAP, als Patron der evangelischen Kirchengemeinde sorgte Ernst II. 1936 dafür, dass das „Gebet für den Führer“ in den Gotteshäusern legitimiert wurde. Für ihn war Hitler ein „Geschenk Gottes“ an das deutsche Volk, das sich „nach starken Führern“ sehnt, die Demokratie war des Übels, der Parlamentarismus zum Erbrechen. Als Abgeordneter im Berliner Reichstag konnte er den „Ekel nicht überwinden“, schrieb er 1906 an seinen Vater, wenn Bebel oder Erzberger sprachen.

Trostloser Fürst-Ernst-Platz

Die Stadt Langenburg machte ihn 1936 zum Ehrenbürger, erhielt dafür zwei Parzellen Land (rund 600 Quadratmeter) zwischen Schloss und Friedhof, welche fortan „Fürst-Ernst-Platz“ hießen, auf dem die Jugend, so der Namensgeber, sich tummeln und zu „tüchtigen deutschen Menschen“ heranwachsen solle. Was zunächst wie eine Schenkung aussah, notiert Heimatforscher Garmatter, bezahlte die Gemeinde mit 1.500 Reichsmark in bar. Den Ehrentitel gibt es noch immer, den Platz auch. Er ist ein wenig trostlos.

„Täter Helfer Trittbrettfahrer“

Nachzulesen ist diese Geschichte in dem Buch „Täter Helfer Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg“, herausgegeben von Wolfgang Proske, erschienen 2018. Garmatter und Proske hätten gerne daraus gelesen, am liebsten in einem Raum der Stadt, in dem sich ihre Geschichte erzählen ließ. Aber das war ihnen nicht vergönnt. Ihr Name war fortan Odysseus. (…)

Link zum ganzen Artikel in Kontext:Wochenzeitung:

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/465/das-grosse-wegschweigen-6534.html

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„Was ist los am Friedensberg?“ – Leserbrief von Christian Bucher über Baumfällungen in Schwäbisch Hall

Zwei Wochen hörten die Anwohner des Friedensberges in Schwäbisch Hall Kettensägen kreischen und den Krach fallender Bäume. Man will den Eschenpilz (Hymenoscyphus pseudoalbidus) bekämpfen. Wir gingen davon aus, dass ein paar kranke Bäume gefällt werden, doch nun hat man unter anderem eine Fläche, von der Größe eines Fußballfeldes nahezu komplett gerodet.

Leserbrief von Christian Bucher, Schwäbisch Hall

Kahlschlag

Geht es hier darum, für Sicherheit zu sorgen, wie öffentlich bekannt gegeben? Geht es auch darum, Geld zu sparen, indem man eine Grünfläche, statt sie regelmäßig zu pflegen, einfach alle paar Jahre kahl schlägt? Oder ist das bereits ein Vorgeschmack dessen, was für den Hang am Friedensberg geplant ist? Dort soll früher oder später ein neues Baugebiet entstehen.

Natürlich braucht eine Stadt wie Schwäbisch Hall neuen Wohnraum – aber zu welchem Preis?

Im wahrsten und doppelten Sinne des Wortes, denn wer könnte sich eine Wohnung in solcher Lage überhaupt leisten? Würde „bezahlbarer“ Wohnraum geschaffen, oder wären es eher exklusive Wohneinheiten für Spitzenverdiener? Durch solche Bebauungsmaßnahmen würde aber nicht nur das schöne grüne Bild der Stadt für immer verändert, sondern auch das einzigartige Ökosystem unwiederbringlich zerstört, das sich dort über lange Zeit entwickelt hat.

Kröten, Schlangen, Bergmolche, Eidechsen, Salamander

Seit mehreren Jahren wohnen wir am Friedensberg und pflegen das Gelände im Sinne der Natur und Artenvielfalt. Hier gibt es neben Kröten, Schlangen, Bergmolchen und Eidechsen unglaublich viele Salamander und verschiedenste Vögel zu bestaunen. Sogar eine Ringelnatter, die eine Kröte gefangen hat, konnten wir hier schon beobachten. Überall sind alte Obstbäume und Totholz, was vielen Insekten rare Lebensräume bietet und wiederum den Fledermäusen, die am Abend ihre Runden machen, zugute kommt.

Ökosystem der Stadt erweitern

Sollte man, angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels die Ökosysteme der Stadt nicht ganz besonders schützen – gar erweitern, statt zu dezimieren?

Begrünen gegen Sommerhitze

Zum Abschluss soll noch kurz daran erinnert werden, dass fortschrittliche Städte bereits wieder versuchen, jede verfügbare Fläche unter anderem wegen der Hitze im Sommer und hoher CO2- und Ozonwerte, zu begrünen…

Anmerkung von Christian Bucher aus Schwäbisch Hall:

„Es wäre schön, wenn mehr Menschen beginnen würden, sich für die Grünflächen der Stadt zu interessieren. Die Stadt will fair und klimaneutral werden, mehr für die Bienen tun…alles hehre Projekte, aber gleichzeitig werden vorhandene Lebensräume für Tiere und Naherholungsgebiete für die Bürger sträflich vernachlässigt (zum Beispiel Wettbach, Hofpfad…).

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„Gelebte Utopie – Geschlechtergerechte Gesellschaft im Gebiet Rojava (Nordsyrien)“ – Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut (LINKE) berichtet in Schwäbisch Hall

Die Mannheimer Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut (LINKE) berichtet am Dienstag, 3. März 2020, um 18 Uhr in Schwäbisch Hall über das Thema „Gelebte Utopie – Geschlechtergerechte Gesellschaft im Gebiet Rojava (Nordsyrien)“. Die Veranstaltung findet im Büro der Linken, Lange Straße 36, in Schwäbisch Hall statt.

Von Cedric Schiele, Cedric Schiele Kreissprecher „DIE LINKE“ Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Wegweisendes Frauenprojekt

Gökay Akbulut berichtet wie sich diese Gesellschaft gestaltet, welchen Anteil die Frauen haben und wie gefährdet dieses wegweisende Projekt im Augenblick ist.

Kurzinformation:

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. März 2020, ab 18 Uhr im Büro der Linken, Lange Straße 36, 74523 Schwäbisch Hall, statt.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://goekay-akbulut.de/

https://die-linke-sha.de/

http://linksjugend-solid-bw.de/shaho/

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

 

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„Zehn Menschen von rechtsextremistischem Terrroristen getötet“ – Mahnwache in Schwäbisch Hall

Nachdem in der hessischen Stadt Hanau, nahe Frankfurt/Main zehn Menschen durch einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag getötet wurden, hielten rund zwei Dutzend Menschen eine Mahnwache in Schwäbisch Hall ab.

Von Cedric Schiele, Kreissprecher „Die LINKE“ Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Zehn Rosen für die Opfer

Sie trafen sich auf dem Milchmarkt und gedachten den Opfern. Zehn Rosen und einige Kerzen symbolisierten die Menschen, an die die Hallerinnen und Haller gedenken wollten. Die Menschen versammelten sich um einen roten Winkel aus Stoff: Das Zeichen von politischen Gefangenen in den Konzentrationslagern in Nazi-Deutschland.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://die-linke-sha.de/

http://linksjugend-solid-bw.de/shaho/

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

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„Initiator, Querdenker und Ideengeber“ – Ortschaftsrat Roßfeld verabschiedet Horst Müller nach fast 40 Jahren

Fast 40 Jahre lang war Horst Müller ununterbrochen im Ortschaftsrat Roßfeld aktiv. Auf eigenen Wunsch schied er nun aus und wurde durch Ortsvorsteher Hartmut Werny verabschiedet. Sein Nachfolger wird Paul Ackermann.

Von der Stadtverwaltung Crailsheim

14 Jahre als Vorsteher

Für Horst Müller ist die Geschäftsstelle Roßfeld so etwas wie seine zweite Heimat. Mit viel Liebe hat er dort die Roßfelder Heimatstube mitaufgebaut. In mehreren Räumen können Besucher einen Blick in die Geschichte des Dorfes werfen. Einen großen Teil dieser Historie hat Müller mitgeprägt. Seit September 1980 war er ununterbrochen im Ortschaftsrat Roßfeld aktiv. „Du warst oft genug Initiator, Vordenker und Ideengeber“, bedankte sich Ortsvorsteher Hartmut Werny nun anlässlich seiner Verabschiedung. Denn nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft, darunter auch 14 Jahre als Vorsteher, hatte Müller sein Ausscheiden beantragt.

Seniorenwohnanlage Roßfeld fehlt noch

Er selbst blickte mit großer Zufriedenheit auf sein Lebenswerk, auch wenn eine Herzensangelegenheit noch nicht realisiert wurde: „Weiterhin trete ich für eine Seniorenwohnanlage in Roßfeld ein. Viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort wünschen sich hier in ihrer Heimat, umgeben von Freunden, alt zu werden.“

Verdienstabzeichen in Gold mit Lorbeerkranz

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer verabschiedete Horst Müller persönlich. Er konnte dem damals 77-Jährigen bereits im Oktober 2019 das Verdienstabzeichen des Städtetages Baden-Württemberg in Gold mit Lorbeerkranz als Zeichen der Anerkennung überreichen.

Unkonventioneller Querdenker

Mit Müller verlässt auch ein Querdenker den Ortschaftsrat, der durchaus unkonventionell agiert hat. „Du warst vielleicht manchmal auch zu schnell mit deinen Gedanken sowie Vorschlägen und hast vermutlich nicht immer alle mitgenommen“, erinnert sich Werny. „Aber das gehört zur Kommunalpolitik dazu. Man kann es nie allen recht machen.“ Müller gilt für viele als „Paradepferd“ Roßfelds, wie ihn Werny bereits 2012 bezeichnet hatte. So gestaltete dieser nicht nur die Ortsmitte neu und setzte sich für die Wiederherstellung des Dorfbrunnens ein, sondern hat mit der „Sichelhenket“ 1982 auch eine Traditionsveranstaltung ins Leben gerufen, die aus dem Gemeinschaftsleben nicht mehr wegzudenken ist.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://www.crailsheim.de/specials/staedtische-nachrichten/?no_cache=1

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„Diskriminierende Strukturen aufdecken und verändern“ – In Schwäbisch Hall: LINKE lädt zu Veranstaltung über Frauenstreik ein

Drei Wochen vor dem internationalen Frauentag lädt der Kreisverband der Linken in Schwäbisch Hall und Hohenlohe zu einer Veranstaltung über die Frauenstreiks in der Schweiz ein. Die Schweizer Feministin und Aktivistin der Basler Regionalpartei BastA, Franziska Stier, ist am Sonntag, 16. Februar 2020, um 18 Uhr im Büro der Linken, Lange Straße 36, 74523 Schwäbisch Hall zu Gast.

Von Cedric Schiele, Kreisverband der Linken Schwäbisch Hall und Hohenlohe

Frauen und queeren Menschen zuhören

Franziska Stier hatte es in Basel geschafft tausende Frauen auf die Straße zu bringen. Das Ziel solcher Streiks müsse es sein, dass die Gesellschaft Frauen aber auch queeren Menschen endlich mal zuhört. Noch immer gebe es eine Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern. „Frauen spüren einen gesellschaftlichen Druck, egal, ob sie auf die Kinder schauen oder im Job tätig sind.“ Was noch dazu kommt: „Sie müssen sich oft entscheiden,“ wird Stier in einer Pressemitteilung der Linken zitiert. Frauen seien bei dieser Entscheidung stärker betroffen als Männer, weil ihnen die Gesellschaft den Rücken nicht freihalte. Daher kommt es auf einen solidarischen Zusammenhalt an. Es geht darum, diskriminierende Strukturen aufzudecken, zu benennen und zu verändern.

Weitere Informationen und Kontakt:

https://die-linke-sha.de/

https://basta-bs.ch/ueber-uns/personen/koordination/

https://basta-bs.ch/news-blogs

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